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Harvard-Studie: Kuh-Milch ist nicht gesund

Das Werbemärchen von der gesunden Milch wird durch neue Studienergebnisse immer mehr in Frage gestellt. Eine Langzeit-Studie der Harvard University kommt zu dem Ergebnis, dass durch häufigen Milchkonsum die Osteoporoseanfälligkeit und das Krebsrisiko steigen.

Damit wir Milch trinken können,

werden die Kälber ihren Müttern gleich nach der Geburt weggenommen. Doch die artfremde Kuh-Muttermilch macht uns krank. Foto: sdenness - Fotolia.com

Die Wissenschaftler der Harvard Public School for Health untersuchten bei 75.000 Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren die Auswirkung von Milch auf Knochen und Gesundheit. Das Ergebnis: Durch Milchkonsum wurden die Knochen der Testpersonen nicht widerstandsfähiger, sondern waren sogar einem höheren Bruchrisiko ausgesetzt. Zwar ist in Milch Kalzium enthalten. Doch der Milchkonsum führt zu einer Übersäuerung - und zur Neutralisation entzieht der Körper den Knochen ihren Kalziumvorrat. Die Folge: Die Osteoporoseanfälligkeit steigt. Regelmäßiger Milchkonsum erhöht bei Frauen zudem das Risiko von Eierstock­krebs.

Eine Harvard-Langzeitstudie mit 20.000 Männern hatte zum Ergebnis, dass mit höherem Milchkonsum das Risiko für Prostatakrebs steigt: Männer, die mindestens zweimal täglich Milch und Milchprodukte zu sich nehmen, haben demnach ein um 34 Prozent höheres Risiko auf Prostatakrebs als Männer, die wenig oder gar keine Milchprodukte zu sich nehmen.
Hinzu kommt: Die gesättigten Fette in Milchprodukten sind ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Etwa 15 Prozent der deutschen Bevölkerung vertragen wegen Laktose­intoleranz Milch überhaupt nicht.

Quelle: Harvard School of Public Health - The Nutrition Source: Calcium and Milk: What’s Best for Your Bones and Health?
www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/calcium-full-story