Freiheit für Tiere
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Indien: Keine Tierversuche mehr an Hochschulen

»Sie sind nicht für uns zum Sezieren da!«

Mit dieser Anzeige dankt PETA India der Universtitäts-Kommission UGC für die Beendigung von Tierversuche an indischen Hochschulen.

An indischen Hochschulen werden in Zukunft keine Tierversuche mehr in Lehre und Ausbildung durchgeführt. Pro Jahr leiden und sterben 19 Millionen Tiere weniger.

Nach Gesprächen mit PETA India und Ministerin Maneka Gandhi, die sich seit Jahren für die Rechte der Tiere einsetzt, hat die University Grants Commission UGC einen offiziellen Bescheid erlassen, der das Sezieren und die Experimente an Tieren beenden soll. Die UGC ist das oberste Kontrollorgan für Hochschulbildung in Indien.

PETA hatte sich bei zahlreichen Gelegenheiten mit Vertretern der UGC getroffen und aufgezeigt, dass in fast jeder veröffentlichten Studie über die wissenschaftliche Ausbildung tierfreie Methoden wie Computersimulationen, interaktive CD-ROMs, Videos, Schaubilder oder lebensechte Modelle nachweislich genauso gut und großenteils sogar besser dazu geeignet sind, Anatomie und komplexe biologische Prozesse darzustellen und zu lehren, als Experimente an Tieren.

Viele Studien zeigen außerdem, dass das Sezieren und Töten von Tieren Studenten traumatisieren und eine Gefühllosigkeit gegenüber Tieren hervorrufen kann.

Wann kommt das Ende der Tierversuche an deutschen Universitäten?

Dagegen werden an deutschen Hochschulen und Universitäten immer noch Jahr für Jahr Tausende von Tieren gequält und getötet. Oft werden Studenten gezwungen, Versuche an lebenden Tieren durchzuführen, obwohl die Ergebnisse längst bekannt sind und in jedem Lehrbuch stehen. Die Studenten, die sich aus ethischen oder moralischen Gründen weigern, an solchen Pflichtübungen teilzunehmen, erwarten oft zähe Auseinandersetzungen mit den zuständigen Dozenten bis hin zur Hochschulleitung.

Quelle: www.peta.de, 12.8.2014