Freiheit für Tiere
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Jäger erschießt Kater 50 Meter vom Wohnhaus

Ein Jäger hat in Varel (Landkreis Friesland) eine Katze erschossen - auf einer Wiese in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses.

»Der Jäger hat Jerry vor unseren Augen erschossen«, berichtet Ingo Schmidt. Kater Jerry habe sich nur etwa 50 Meter vom Wohnhaus auf einer frisch gemähten Wiese aufgehalten, als der Schuss fiel, berichtet die Nordwest Zeitung am 7.7.2018. Der Jäger habe dann die Katze ins Gebüsch gelegt und sei zu seinem Auto gegangen, um wegzufahren.

Das Ehepaar Schmidt erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Polizei beschlagnahmte die Waffen des Jägers und zog den Waffenschein ein. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet.
Quelle: Schwerer Vorwurf gegen Jäger aus Varel. Nordwest Zeitung, 7.7.2018.

Haustiere als Jägeropfer

Der Tod eines geliebten Tieres ist für die meisten Menschen ein Schicksalsschlag. Was es aber für den einzelnen oder eine Familie bedeutet, wenn das Pferd, der Hund oder die Katze von einem Jäger erschossen wird, ist kaum vorstellbar. Jedes Jahr werden Pferde, Kühe oder andere Tiere auf der Weide »aus Versehen« von Jägern erschossen. Und jedes Jahr werden nach Schätzungen von Tierschutzorganisationen über 300.000 Katzen und etwa 30.000 Hunde von Jägern erschossen oder in Fallen gefangen - mit Absicht.

Lesen Sie dazu die Dokumentation „Haustiere als Jägeropfer“ der Initiative zur Abschaffung der Jagd