Freiheit für Tiere
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Kein Tierverkauf in Baumärkten

Zahlreiche Prominente fordern gemeinsam mit PETA

ein Ende des Tierverkaufs in Baumärkten.

Erfolg für den Tierschutz: Nur sechs Tage, nachdem die Tierrechtsorganisation PETA eine Kampagne zur Beendigung des Verkaufs von Kleintieren wie Meerschweinchen, Kaninchen und Hamstern bei der Baumarktkette OBI gestartet und dabei im Rahmen einer Petition über 50.000 Stimmen gesammelt hatte, gab das Unternehmen am 4. August 2015 bekannt, den Kleintierverkaufs zu beenden. Die Tierrechtsorganisation begrüßt die Entscheidung von OBI und fordert nun andere tierverkaufende Branchengrößen auf, nachzuziehen.

PETA hatte mit einer großen Undercover-Recherche für viel Aufsehen gesorgt, die aufdeckte, dass ein großer Teil der Tiere für den Heimtierhandel in Massenzuchtanlagen unter tierquälerischen Bedingungen »produziert« werden. »Freiheit für Tiere« berichtete ausführlich in der letzten Ausgabe.

»Wir freuen uns, dass OBI Herz zeigt und das brutale Geschäft mit der ‚Ware Tier‘ nicht mehr unterstützt«, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA Deutschland e.V. »Wir werden nun verstärkt auf andere Unternehmen zugehen, damit der Handel mit Tieren bald der Vergangenheit angehört.«

Zahlreiche Prominente wie der Musiker Thomas D, Kolumnistin Ariane Sommer, Fotograf und Künstler Armin Morbach sowie die Schauspieler Kai Schumann, Patrick Diemling und Markus Knüfken haben Protestfotos mit der Aufschrift »Kein Tierverkauf in Baumärkten!« eingeschickt und fordern gemeinsam mit PETA ein Ende des Tierverkaufs.

Eine große Zahl der Tiere für den Heimtierhandel

wird in Massenzucht »produziert«. · Bild: PETA

Tiere adoptieren - nicht kaufen

»Wer einem tierischen Mitbewohner ein liebevolles Zuhause schenken möchte, sollte sich ausschließlich an ein Tierheim wenden und ein hilfsbedürftiges Lebewesen adoptieren«, so Peter Höffken. Jedes Jahr werden etwa 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt.

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