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"Keine Jagd auf meinem Grundstück!"

Immer mehr jagdfreie Grundstücke in Deutschland

Von Julia Brunke

Von Bayern bis Schleswig-Holstein: In Deutschland gibt es immer mehr jagdfreie Grundstücke!
Und die Welle rollt: In diesem Jahr werden viele weitere Grundstücke jagdfrei – und bieten damit wertvolle Schutzgebiete für Natur und Tiere.

Lesen Sie unsere Übersicht über jagdfreie Grundstücke in Deutschland

Übersicht über jagdfreie Grundstücke

Von Bayern bis Schleswig-Holstein: In Deutschland gibt es immer mehr jagdfreie Grundstücke!

Inzwischen sind in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt , Niedersachsen und Schleswig-Holstein und etliche Hektar Wiesen, Wälder und Felder offiziell jagdfrei - und bieten damit wertvolle Schutzgebiete für Natur und Tiere.
Und die Welle rollt: Immer mehr Grundstückseigentümer stellen einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen.
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Ab 1.4.2017: 8 Hektar in Ostfriesland jagdfrei

Ab 1.4.2017 sind 8 Hektar Grundstücke im Landkreis Wittmund in Ostfriesland offiziell jagdrechtlich befriedet.

Am 5.1.2015 hatte Elektromeister Ede Rieken die Befriedung seiner Grundstücke beantragt und seine ethischen Gründe dargelegt: Er lehne es ab, dass die wildlebenden Tiere auf seinem Grundstück von den Jägern im Rahmen der Jagdausübung erlegt werden. Dies könne er mit seinem Gewissen nicht länger vereinbaren. weiterlesen

Verwaltungsgerichte geben Tierfreunden Recht

Die Verwaltungsgerichte Münster und Lüneburg haben drei Grundstückseigentümern Recht gegeben: Auf 32 Hektar landwirtschaftlicher Fläche im Kreis Warendorf (Nordrhein-Westfalen), 7 Hektar im niedersächsischen Landkreis Uelzen und 4 Hektar im Kreis Lüneburg wird die Jagd verboten. weiterlesen

Beschwerde gegen Zwangsbejagung beim EGMR

Ein Tierfreund und Veganer will in seinem Wald in Kärnten die Jagd aus ethischen Gründen verbieten. Der Rechtsanwalt beruft sich auf sein Eigentumsrecht sowie seine Ablehnung der Jagd aus ethischen Gründen. und klagte bis vor dem Verfassungsgerichtshof (VfGH). Dieser lehnte den Jagdfreistellungsantrag im November 2016 ab. Ende Januar 2017 reichte der Grundstückseigentümer Beschwerde gegen die Zwangsbejagung beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein.
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Mehrere Grundstücke in Niederbayern jagdfrei

Seit der Jagdgesetzänderung vom 6.12.2013, die es Grundstückseigentümern ermöglicht, einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung zu stellen, haben alleine in Niederbayern weit über 50 Grundstücksbesitzer einen solchen Antrag bei den unteren Jagdbehörde gestellt. Bereits Anfang 2015 waren 0,7 Prozent der bejagbaren Flächen befriedet.
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Grundstück im Münsterland ab 1.4.2017 jagdfrei

»Endlich geschafft – unser rund 17.100 Quadratmeter großes Grundstück im Münsterland wird zum 01.04.2017 jagdfrei!«, freut sich Dipl.-Ing. Dirk Leifeld. Bereits im Dezember 2014 hatten der Landschaftsarchitekt und seine Frau aus ethischen Gründen einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihres Grundstücks bei der Unteren Jagdbehörde des Kreises Warendorf gestellt. weiterlesen

Oberösterreich: Waldbesitzer klagt gegen Jagd

Die Tierfreunde und Vegetarier Josef Greiner und seine Partnerin Eleonore Fischer aus Oberösterreich wollen die Jagd auf ihrem Waldgrundstück verbieten lassen.
Nachdem die zuständigen Behörden den Antrag auf Jagdfreistellung abgelehnt haben, klagen sie nun vor dem Landesverwaltungsgerichtshof. Dort ist außerdem ein weiterer Fall eines Waldbesitzers anhängig. Immer mehr Österreicher beantragen ein Jagdverbot auf ihren Flächen.
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Verfassungsgerichtshof lehnt Jagdfreistellung ab

Ein Tierfreund und Veganer will in seinem Wald in Kärnten die Jagd aus ethischen Gründen verbieten. Die Verhandlung vor dem österreichischen Verfassungsgerichtshof (VfGH) fand am 27.9.2016 statt. Anfang November 2016 lehnte das höchste österreichische Gericht den Jagdfreistellungsantrag ab. »Wie viele Richterinnen und Richter im VfGH sind Jägerinnen oder Jäger?«, fragt Madeleine Petrovic, die Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins. weiterlesen

NRW: 173 Anträge auf jagdrechtliche Befriedung

In Nordrhein-Westfalen haben bis Mitte August 2016 insgesamt 173 Grundstückseigentümer einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen gestellt. 37 Grundstücke sind inzwischen offiziell jagdfrei.
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Verfassungsgerichtshof entscheidet über Jagdverbot

Ein Tierfreund und Veganer aus Kärnten wollte die Jagd auf seinem Waldgrundstück nicht länger dulden und zog vor das Verfassungsgericht. Der Rechtsanwalt berief sich auf das Eigentumsrecht und seine Ablehnung der Jagd aus ethischen Gründen. Die Verhandlung vor dem höchsten österreichischen Gericht fand am 27.9.2016 statt. Ein Urteil sei laut ORF im Frühjahr 2017 zu erwarten.

Am 15. Dezember 2015 hatte der Verfassungsgerichtshof beschlossen, die Beschwerde des Kärntner Waldbesitzers gegen die Zwangsbejagung zu prüfen. Eine Klärung der Frage sei dringlich, denn es handle sich um einen Eingriff ins Eigentumsrecht. Und der sei noch dazu besonders gravierend, weil der Kärntner die Jagd aus ethischen Gründen ablehne. weiterlesen

Niedersachsen: Klage gegen Jagdverbot

Der Landkreis Wittmund hat auf einem Grundstück die Jagd untersagt. Der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden Niedersachsen legte dagegen Klage ein.

Der Eigentümer des Grundstücks, Ede Rieken, wollte aus die Jagd aus ethischen Gründen nicht länger hinnehmen. Im Dezember 2014 stellte er einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung. Seit 1.6.2016 ist das Grundstück offiziell jagdfrei. »8 Hektar landwirtschaftliche Fläche steht jetzt uneingeschränkt den frei lebenden Tieren zur Verfügung«, freute sich der Naturfreund.
Doch der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen hat nun gegen die Entscheidung des Kreises Klage vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg eingereicht. weiterlesen

NRW: Privates Naturschutzgebiet jetzt jagdfrei

Ein 5,5 Hektar großes Grundstück in Königswinter bei Bonn ist jetzt offiziell jagdfrei.
Dr. Til Macke hat in jahrzehntelanger Arbeit ein privates Naturschutzgebiet in einer ehemaligen Tongrube angelegt: mit Blumenwiese, Wald und See. weiterlesen

Mecklenburg-Vorpommern: Erstes Grundstück jagdfrei

Frau R. besitzt ein etwa 9 Hektar großes Grundstück in Mecklenburg-Vorpommern. Weil sie das Töten jeglicher Art verabscheut, kann es die Tierfreundin nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, wenn Jäger auf ihrem eigenen Grund und Boden Tiere tot schießen. weiterlesen

Niedersachsen: 8 Hektar im Kreis Wittmund jagdfrei

Elektro-Meister Ede Rieken ist Eigentümer eines Grundstücks im Landkreis Wittmund im Nordwesten von Niedersachsen. Seit 1.6.2016 ist sein Grundstück offiziell jagdrechtlich befriedet. »Gut 8 Hektar landwirtschaftliche Fläche steht jetzt uneingeschränkt auch den frei lebenden Tieren zur Verfügung«, freut sich der Naturfreund.
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Jagdverbot nicht nur für private Grundeigentümer

Schleswig-Holstein: Tier- und Naturschutzverbände können ihre Flächen jagdrechtlich befrieden lassen
Im Landesjagdgesetz erhalten jetzt nicht nur private Grundeigentümer, sondern auch Naturschutzverbände und Stiftungen (so genannte »juristische Personen«) künftig die Möglichkeit, aus ethischen Gründen ihre Flächen zu befriedeten Bezirken zu erklären. weiterlesen

NRW: 6 Hektar im Kreis Mettmann jagdfrei

Seit 1.4.2016 sind 6 Hektar zusammenhängende Wald- und Wiesengrundstücke im Kreis Mettmann offiziell jagdfrei. Der Eigentümer, ein engagierter Tier- und Naturschützer, hat auf seinem Grundstück Biotope angelegt. »Wir sind sehr froh, dass nun die Füchse und Wasservögel sowie ein bis zwei übrig gebliebene Hasen bei uns sicher sind. Rehe gibt es leider seit etwa zwei Jahren keine mehr, wir fürchten, dass sie alle den Jägern zum Opfer gefallen sind.« weiterlesen

5 Hektar Wald/Wiese im Kreis Rottal/Inn jagdfrei

Das etwa 5 Hektar große Grundstück von Raphaela Maier in Dobl bei Neukirchen (Niederbayern, Landkreis Rottal-Inn) ist seit 1.4.2016 offiziell jagdfrei.

»Wir lehnen die Jagd aus ethischen Gründen ab und wollen nicht, dass auf unserem Grundstück Tiere getötet werden«, erklärt Raffaela Maier im Namen ihrer Familie. »Ich bin der Meinung, unsere Wildtiere bedürfen mehr Schutz, da sie ja immer weniger werden. Wir wollen den Tieren auf unserem Grundstück Ruhe und einen Ort zum Rückzug bieten.« weiterlesen

Niedersachsen verhindert jagdfreie Grundstücke

Niedersachsen: Kaum Chancen für jagdfreie Grundstücke?

Susanne Ihden besitzt im Landkreis Lüneburg ein vier Hektar großes Grundstück mit Wald, Wiese und Wasserflächen, auf dem sie ein Biotop für Natur und Tiere geschaffen hat. Als sie 2003 das Grundstück erwarb, wusste sie noch nicht, dass auf dem Gelände auch gejagt werden darf. Dies war für sie ein Schock, denn die Vegetarierin und Tierschützerin lehnt das Töten von Tieren grundsätzlich ab. Dann erfuhr sie, dass ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte es Grundstückseigentümern möglich macht, ihre Flächen jagdfrei zu stellen. weiter

Jagdverbot auf Privatgrundstück in der Eifel

Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Aachen: Ein Ehepaar muss nicht länger hinnehmen, dass auf seinem Wald- und Wiesengrundstück gejagt wird.

Dr. Hans-Peter Schiffer und seine Frau Dr. Renate Käthe Schiffer sind bekennende Vegetarier und Pazifisten: Als Ärzte fühlen sie sich dem Leben verpflichtet, weshalb sie seit Jahrzehnten kein Fleisch mehr essen. Die Natur- und Tierliebhaber können es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass Jäger ihrem Grundstück in Bad Münstereifel Tiere tot schießen. Mit ihren 9,8 Hektar sind die Schiffers automatisch Mitglied in der Jagdgenossenschaft Mutscheid. Im letzten Jahr haben sie sogar eine Treibjagd auf ihrem Grund und Boden miterleben müssen: Schüsse seien nur 30 Meter neben ihm und seiner Frau eingeschlagen, berichtet Dr. Hans-Peter Schiffer.
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Österreich Verfassungsgerichtshof prüft Jagdgesetz

Österreichische Jagdgegner erhalten derzeit Rückenwind vom Verfassungsgerichtshof: Ein Waldbesitzer aus Spittal in Kärnten, der die Jagd auf seinem Eigentum nicht länger dulden will, hatte Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingereicht. Dieser prüft ob das Kärntner Jagdgesetz verfassungskonform ist: Der Waldbesitzer sei nach derzeitigem Recht verpflichtet, eine ethisch abgelehnte Aktivität auf dem eigenen Grundstück dulden zu müssen. Der Eingriff in das Eigentumsrecht scheine »eine besondere Intensität aufzuweisen«, so die Verfassungsrichter im Prüfbeschluss. weiterlesen

Steiermark: Waldbesitzer will Jagd verbieten

Ein Grundstückseigentümer in Schillingsdorf bei Graz will die Jagd auf seinen Flächen verbieten lassen. Zu seinem Hof gehört auch ein drei Hektar großes Waldstück, in dem immer wieder Treibjagden stattfinden.
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Oberösterreich: Jagdverbot auf meinem Grundstück!

Werner Scherhaufer ist der erste Grundeigentümer aus Oberösterreich, der aus ethischen Gründen eine Jagdfreistellung beantragt hat.
Der 59-jährige Betriebselektriker will die Jagd auf seiner 1,6 Hektar großen Wald- und Wiesenfläche verbieten lassen. Wenn nötig, will er sein Menschenrecht durch alle Instanzen durchfechten. Werner Scherhaufer und seine Familie lehnen das Töten von Tieren ab. weiterlesen

Österreich: "Keine Jagd auf meinem Grundstück"

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte müssen Jagdgegner auf ihrem Grundstück keine Jagd dulden - auch in Österreich nicht. Ein Grundstückseigentümer aus Niederösterreich will die Jagd jetzt verbieten lassen.

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich und der Österreichische Tierschutzverein wollen dafür sorgen, dass die in Deutschland losgetretene »Lawine« nun auch in Österreich ins Rollen kommt. weiterlesen

Wäldchen in Lippstadt jagdfrei!

Ein Wäldchen in Lippstadt-Benninghausen, Nordrhein-Westfalen, ist seit 1.4.2015 jagdfrei. Kosten: 111 Euro.
Gisela Splitthoff hatte einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung gestellt, weil sie es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, dass Jäger in ihrem Wald Tiere tot schießen. Seit 1.4.2015 ist ihr kleiner Wald (3000 qm) offiziell von der Jagdbehörde befriedet worden. weiterlesen

NRW: Auenwald in der Hellwegbörde jagdfrei!

Ein schöner Auenwald in der Aheaue bietet inmitten ausgeräumter Ackerflur der Hellwegbörde ein wichtiges Rückzuggebiet für Wildtiere - und ab 2016 auch Schutz vor den tödlichen Schüssen der Jäger. weiterlesen

Bayern: Wiesengrundstück in Landshut jagdfrei

Irmgard Bauderer freut sich, dass ihr ca. 10.000 Quadratmeter großes Wiesengrundstück im Landkreis Landshut nun offiziell jagdfrei ist, nachdem es vorher durch richterlichen Beschluss schon vorläufig befriedet war. weiterlesen

Bayern: Grundstück im Rottal jagdfrei

Ein Grundstück mit Obstwiesen, Hecken und Weiher im Rottal in Niederbayern ist ab 1.4.2016 jagdfrei!
»Unsere Obstwiesen, Hecken und der Weiher bieten Unterschlupf für Fasane, Igel, Frösche, Libellen, Fledermäuse, Tauben, Goldammern, Bachstelzen und Enten«, berichtet Silke Schüder. Hier sollen keine Tiere von Jägern totgeschossen werden. weiterlesen

Bio-Weingut Gänz seit 1.4.2015 jagdfrei!

Seit 1.4.2015 sind die Weinberge und Wiesen des Bio-Weinguts Gänz in Hackenheim (Rheinland-Pfalz) offiziell jagdfrei! Die Winzerfamilie Gänz ist erleichtert und überglücklich, dass in ihren Weinbergen und auf den Streuobstwiesen keine Tiere mehr von Jägern tot geschossen werden. Ganze 5 Jahre hatten sie warten müssen, bis die Behörden ihrem Antrag endlich stattgaben. weiterlesen

Grundstück in Mönchengladbach jagdfrei!

Obwohl die Jagdgenossenschaft die Stadt verklagen wollte: Eine tierliebende Familie hat erfolgreich durchgesetzt, dass auf ihrem 2585 Quadaratmeter großen Grundstück in Zukunft kein Tier mehr von Jägern erschossen wird.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte am 26.6.2012 entschieden, dass Grundstückseigentümer keine Jagd dulden müssen.
»Ich bin selbst Vegetarierin, und wir möchten nicht, dass auf unserem Land Tiere getötet werden«, wird die Mutter von der Westdeutschen Zeitung am 18.3.2014 zitiert.
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Niedersachsen: "Keine Jagd auf meinem Grundstück!"

Elektromeister Ede Rieken ist Eigentümer eines Grundstücks im Landkreis Wittmund im Nordwesten von Niedersachsen. Nachdem im Dezember 2014 eine Kugel in die Scheibe seines Wintergartens einschlug und ihn nur knapp verfehlte, beantragte Ede Rieken den Austritt aus der Jagdgenossenschaft. weiterlesen

Österreich: Antrag auf Jagdverbot

»Keine Jagd auf meinem Grundstück!«

Nach inzwischen vier Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte müssen Jagdgegner auf ihrem Grundstück keine Jagd dulden: Das höchste europäische Gericht stellte in Urteilen 1999 gegen Frankreich, 2007 gegen Luxemburg, 2012 und erneut 2013 gegen Deutschland fest, dass die Zwangsbejagung gegen die Menschenrechte verstößt.
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Wieder weitere Grundstücke jagdfrei!

Es gibt weitere jagdfreie Grundstücke: In Niedersachsen wurden der Ulmenhof und Hof Butenland jagdrechtlich befriedet. In Baden-Württemberg ist eine Biolandwirtschaft jagdfrei, in Nordrhein-Westfalen ein Waldgrundstück. Auch in Sachsen-Anhalt wurde jetzt das erste Grundstück offiziell jagdfrei gestellt. weiterlesen

Höxter: Grundstück ab April 2015 jagdfrei

Detlef Korsawe freut sich über sein jagdfreies Grundstück im Kreis Höxter beim Naturschutzgebiet Desenberg in der Nähe von Warburg: Mit Ende des laufenden Jagdjahres zum 1.4.2015 ist sein Viertelhektar Land offiziell jagdrechtlich befriedet! »Das Grundstück ist klein, aber mir ging es ums Prinzip. Und jede Reise beginnt mit einem kleinen Schritt...«, berichtet der Tier- und Naturfreund. weiterlesen

Schleswig-Holstein: Grundstück in Eutin jagdfrei

Familie Karcher besitzt ein malerisches Grundstück im schleswig-holsteinischen Eutin: Eine natürliche Wiese mit Streuobst, Erlenbruch und einem Teich. Ab 1.4.2015 sind die 1,6 Hektar offiziell jagdfrei. weiterlesen

Zwangsbejagung ade!

Tierfreunde müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden

Grundstückseigentümer müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden: Am 06.12.2013 ist das »Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften« in Kraft getreten. Grundstückseigentümer, welche die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen, können jetzt bei der unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, dass Ihr Grundstück jagdrechtlich befriedet wird.
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Skandal: EGMR-Urteil ins Gegenteil verkehrt!

Skandal: Urteil des Europäischen Gerichtshofs ins Gegenteil verkehrt!

Die Jagd auf Privatgrundstücken gegen den Willen des Grundstückseigentümers verletzt die Europäische Menschenrechtskonvention, urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am 26.06.2012. Dennoch wies das Oberverwaltungs­gericht (OVG) Rheinland-Pfalz den Eilantrag des Bio-Winzers Gänz aus Hackenheim zurück.
Die Pressemitteilung des OVG Rheinland-Pfalz vom 26.6.2013 - auf den Tag genau ein Jahr nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegen die Zwangsbejagung! - trägt die Überschrift: »Die Jagd aus Gewissensgründen ablehnender Grundstückseigentümer muss Jagdausübung auf seinen Grundstücken vorläufig weiter dulden«. weiterlesen

Gerichte stellen immer mehr Grundstücke jagdfrei

Am 22.3.2013 ließ der Bundesrat das umstrittene Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften passieren. Die bundesweite Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade hatte sich in einem Offenen Brief an alle Mitglieder des Bundestags und des Bundesrats mit dem Appell gewandt, dem Gesetzentwurf nicht zuzustimmen. Währenddessen werden aufgrund von Gerichtsbeschlüssen immer mehr Grundstücke in Deutschland jagdfrei gestellt.
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Erfolg vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof:

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Beschluss vom 30.01.2013, der unanfechtbar ist, in einem Eilverfahren entschieden, dass auf dem Grundstück eines ethischen Jagdgegners ab dem 1. April 2013 vorläufig nicht mehr gejagt werden darf. Mit diesem Beschluss, den der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ausführlich begründete, hat der erkennende Senat Rechtsgeschichte geschrieben. Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundesjagdgesetzes gelingt es einem ethischen Jagdgegner, sein der generellen Jagdpflicht unterliegendes Grundstück gegen den Willen der Behörden jagdfrei zu stellen.
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Keine Jagd auf meinem Grundstück!

Skandal: Verstößt der Gesetzentwurf erneut gegen die EU-Menschenrechtskonvention?

Immer mehr Grundstückseigentümer wollen es nicht länger hinnehmen, dass Jäger auf ihrem Grund und Boden wild lebende Tiere und Haustiere (Hunde und Katzen) erschießen oder dass gar -zig schwer bewaffnete Waidmänner das Grundstück betreten, um dort eine Treibjagd zu veranstalten.
Ende Februar 2013 soll der Deutsche Bundestag über Änderungen des Bundesjagdgesetzes abstimmen. Grund für die Gesetzesänderung: Das deutsche Jagdgesetz verstößt laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 gegen die Europäische Menschenrechtskonvention.
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Offener Brief an Bundesministerin Aigner

Lesen Sie dazu den Offenen Brief von Rechtsanwalt Dominik Storr, der zahlreiche Grundstückseigentümer juristisch vertritt, an die zuständige Bundesminsterin Aigner:

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften unter massiver Einflussnahme der Jagdlobby

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Aigner,

in vorgenannter Angelegenheit zeige ich Ihnen die rechtliche Vertretung von zahlreichen Grundstückseigentümern an, welche die Jagd auf ihren Grundflächen aus ethischen Gründen ablehnen.
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Großer Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof

Großer Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte:
»Keine Jagd auf meinem Grundstück!«
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verkündete am 26.6.2012 sein Urteil, dass die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften gegen die Menschenrechte verstößt. Das Verfahren betraf die Beschwerde eines Grundstückseigentümers darüber, dass er die Jagd auf seinem Land dulden muss, obwohl er sie aus ethischen Gründen ablehnt.
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