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Zeuge von Tierquälerei - Was können Sie tun?

Was können Sie tun, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden?

Immer wieder fragen »Freiheit für Tiere«-Leser, was sie tun können, wenn sie Zeuge von Tierquälerei werden. Hier die wichtigsten Informationen!
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Urteil: "Rabauken-Jäger" ist keine Beleidigung

Freispruch für einen Journalisten: Die Bezeichnung »Rabauken-Jäger« ist keine Beleidigung.

Ein Redakteur des Nordkuriers hatte einen Jäger in einem Zeitungs­artikel im Juni 2014 als »Rabauken-Jäger« bezeichnet, weil der Jäger ein am Straßenrand gefundenes totes Reh etwa 100 Meter an der Anhängerkupplung über eine Bundesstraße schleifte, um es dann an einem Feldweg zu vergraben.

Daraufhin hatte der Jäger den Lokalredakteur angezeigt. weiterlesen

Karikatur: Bruno Haberzettl

Verfassungsgerichtshof entscheidet über Jagdverbot

Ein Tierfreund und Veganer aus Kärnten wollte die Jagd auf seinem Waldgrundstück nicht länger dulden und zog vor das Verfassungsgericht. Der Rechtsanwalt berief sich auf das Eigentumsrecht und seine Ablehnung der Jagd aus ethischen Gründen. Die Verhandlung vor dem höchsten österreichischen Gericht fand am 27.9.2016 statt. Ein Urteil sei laut ORF im Frühjahr 2017 zu erwarten.

Am 15. Dezember 2015 hatte der Verfassungsgerichtshof beschlossen, die Beschwerde des Kärntner Waldbesitzers gegen die Zwangsbejagung zu prüfen. Eine Klärung der Frage sei dringlich, denn es handle sich um einen Eingriff ins Eigentumsrecht. Und der sei noch dazu besonders gravierend, weil der Kärntner die Jagd aus ethischen Gründen ablehne. weiterlesen

Verfassungsbeschwerde gegen neues Bundesjagdgesetz

Zwei Tierschutzstiftungen, eine Stiftung aus Niedersachsen und eine Stiftung aus Bayern haben Verfassungsbeschwerden gegen die Neuregelung des Bundesjagdgesetzes eingelegt. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass Jäger auf ihren Flächen Tiere tot schießen, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) am 26.06.2012 eindeutig entschieden hat, dass es ist nicht mit dem in der Menschenrechtskonvention garantierten Schutz des Eigentums zu vereinbaren ist, wenn Grundstückseigentümer zwangsweise Mitglied in einer Jagdgenossenschaft sind und damit die Jagd auf ihrem Grund und Boden gegen ihren Willen dulden müssen. weiterlesen

Strafanzeige gegen revierübergreifende Drückjagd

Die Tierrechtsorganisation PETA hat Strafanzeige gegen eine revierübergreifende Drückjagd im Dießener Tal in Baden-Württemberg wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. An der revierübergreifenden Drückjagd der Jagdgemeinschaften Dettingen, Dürrenmettstetten und Ihlhingen sowie der Eigenjagd „Schlattwald“ hatten 60 Jäger und 30 Treiber mit Hunden teilgenommen. Innerhalb von nur drei Stunden waren 31 Rehe, fünf Füchse und zwei Wildschweine getötet worden. „Für eine derartige Massentötung, bei der die Tiere über einen längeren Zeitraum erheblichem Stress oder Schmerzen ausgesetzt sind, erschließt sich kein vernünftiger Grund“, so PETA. weiterlesen

Immer mehr jagdfreie Grundstücke in Deutschland

Von Schleswig-Holstein bis Bayern: In Deutschland gibt es immer mehr jagdfreie Grundstücke! Seit 1. April 2014 sind in Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein und etliche Hektar Wiesen, Wälder und Felder offiziell jagdfrei. In Bayern waren bereits Anfang 2013 die ersten Grundstücke durch einen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs jagdfrei gestellt worden. In Baden-Württemberg wurden Grundstücke vorläufig jagdrechtlich befriedet. Ein großartiger Erfolg im Sinne der Rechte von Grundstückseigentümern und des Tierschutzes! weiterlesen

Massentötung von Füchsen war illegal

Beschwerde gegen Einstellung des Ermittlungsverfahrens:
Revierübergreifende Massentötung von Füchsen war illegal

Mehrere Tierschutzorganisationen hatten
im Februar 2013 Strafanzeige gestellt wegen einer Massentötung von mindestens 71 Füchsen bei einer vom 25.01. bis 27.1.2013 veranstalteten »Schwarzwildschwerpunktjagd« in Hessen. Wie ging es damit weiter? weiterlesen

Strafanzeige gegen riesige Treibjagd

181 Jäger, 100 Treiber und 60 Hunde erlegen 81 Wildschweine in 3 Stunden
Im Auftrag von mehreren Tierschutzorganisationen wie PETA Deutschland e.V. und der Initiative zur Abschaffung der Jagd wurde Strafanzeige gegen die Verantwortlichen einer riesigen revierübergreifenden Treibjagd gestellt. Bei der ganze 11 (!) Reviere umfassenden Treibjagd im Waldgebiet zwischen Inzigkofen, Göggingen und Meßkirch im Dezember 2013 hatten 181 Jäger, 100 Treiber und 60 Jagdhunde innerhalb von drei Stunden 81 Wildschweine zur Strecke gebracht. Dabei wurden so viele Wildschweine abgeschossen wie sonst in einem ganzen Jahr! Die Tierschutzorganisationen sprachen von »Abartigen Auswüchsen der Jagd«. weiterlesen

Zwangsbejagung ade!

Tierfreunde müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden

Grundstückseigentümer müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden: Am 06.12.2013 ist das »Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften« in Kraft getreten. Grundstückseigentümer, welche die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen, können jetzt bei der unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, dass Ihr Grundstück jagdrechtlich befriedet wird.
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Strafanzeige gegen Fuchsmassaker

Tierschutzorganisationen stellten Strafanzeige gegen eine Massentötung von 71 Füchsen im hessischen Reinhardswald wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Diese Strafanzeige schlug hohe Wellen in Presse und Fernsehen - und wird offenbar von der zuständigen Staatsanwaltschaft ernst genommen.
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Gerichte stellen immer mehr Grundstücke jagdfrei

Am 22.3.2013 ließ der Bundesrat das umstrittene Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften passieren. Die bundesweite Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade hatte sich in einem Offenen Brief an alle Mitglieder des Bundestags und des Bundesrats mit dem Appell gewandt, dem Gesetzentwurf nicht zuzustimmen. Währenddessen werden aufgrund von Gerichtsbeschlüssen immer mehr Grundstücke in Deutschland jagdfrei gestellt.
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Erfolg vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof:

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Beschluss vom 30.01.2013, der unanfechtbar ist, in einem Eilverfahren entschieden, dass auf dem Grundstück eines ethischen Jagdgegners ab dem 1. April 2013 vorläufig nicht mehr gejagt werden darf. Mit diesem Beschluss, den der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ausführlich begründete, hat der erkennende Senat Rechtsgeschichte geschrieben. Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundesjagdgesetzes gelingt es einem ethischen Jagdgegner, sein der generellen Jagdpflicht unterliegendes Grundstück gegen den Willen der Behörden jagdfrei zu stellen.
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Keine Jagd auf meinem Grundstück!

Skandal: Verstößt der Gesetzentwurf erneut gegen die EU-Menschenrechtskonvention?

Immer mehr Grundstückseigentümer wollen es nicht länger hinnehmen, dass Jäger auf ihrem Grund und Boden wild lebende Tiere und Haustiere (Hunde und Katzen) erschießen oder dass gar -zig schwer bewaffnete Waidmänner das Grundstück betreten, um dort eine Treibjagd zu veranstalten.
Ende Februar 2013 soll der Deutsche Bundestag über Änderungen des Bundesjagdgesetzes abstimmen. Grund für die Gesetzesänderung: Das deutsche Jagdgesetz verstößt laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 gegen die Europäische Menschenrechtskonvention.
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Großer Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof

Großer Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte:
»Keine Jagd auf meinem Grundstück!«
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verkündete am 26.6.2012 sein Urteil, dass die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften gegen die Menschenrechte verstößt. Das Verfahren betraf die Beschwerde eines Grundstückseigentümers darüber, dass er die Jagd auf seinem Land dulden muss, obwohl er sie aus ethischen Gründen ablehnt.
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