Freiheit für Tiere
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Recht

Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel:

»Gleichgültigkeit gegenüber Tierschutz widerspricht Verfassungsauftrag«

In einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert Rechtsanwalt Dr. Eisenhart von Loeper die Auswirkungen ihrer tierfeindlichen Haltung: »Angela Merkel ist die tierunfreundlichste Regierungs­chefin, die Deutschland je hatte. Besonders betroffen macht mich ihre rohe Gleichgültigkeit gegenüber dem millionenfachen Leid landwirtschaftlich genutzter Tiere. Angesichts ihrer unaussprechlichen Qualen sind wir zu einer radikalen Kehrtwende verpflichtet«, appelliert Dr. von Loeper. Er fordert die Bundeskanzlerin auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und erinnert sie daran, dass der Tierschutz seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz festgeschrieben ist.
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Hessen: Antrag auf Jagdverbot im Main-Kinzig-Kreis

Lisa und Motohisa Watanabe besitzen ein Grundstück in Mittelgründau im Main-Kinzig-Kreis (Hessen), auf dem sie einen Permakultur-Waldgarten mit Biotopen für Flora und Fauna errichten. Das Ehepaar hat am 28.12.2017 das Jagdverbot auf ihrem Grundstück aus ethischen Gründen beantragt. Die Tierfreunde sind davon überzeugt, dass Tiere wie wir Menschen ein Recht auf Leben haben. Sie ernähren sich daher ausschließlich vegan. weiterlesen

BVerfG: Tierschutzstiftungen müssen Jagd dulden

Die Verfassungsbeschwerden von zwei Tierschutzstiftungen aus Bayern und Niedersachsen, welche die Jagd auf ihren Grundstücken aus ethischen Gründen untersagen wollen, blieben ohne Erfolg: Das Bundesverfassungsgericht nahm beide Klagen nicht zur Entscheidung an - sie seien »unzulässig«. Begründung: Den Tierschutzstiftungen sei mit der Neuregelung des Bundesjagdgesetzes im Jahr 2013 mit § 6a »keine über die bereits bestehende Duldungspflicht (d.h. Pflicht zur Duldung der Jagd auf ihren Flächen) hinausgehende Beschwer auferlegt worden«. Die Verfassungsrichter prüften die Klagen allerdings nicht inhaltlich. Die Stiftungen müssten erst den Rechtsweg ausschöpfen. weiterlesen

Österreich: Grundstückseigentümer klagen vor EGMR

Immer mehr Grundeigentümer in Österreich können es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass Jäger auf ihren Grundstücken Tiere tot schießen. Einige dieser Grundstücksbesitzer klagten bis zum Österreichischen Verfassungsgerichtshof (VfGH) und beriefen sich auf die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EMGR) gegen die Zwangsbejagung. Nachdem der Österreichische Verfassungsgerichtshof Ende Oktober 2017 die Klage abgewiesen hatte, legten zwei Grundstückseigentümer nun Beschwerde vor dem höchsten europäischen Gericht ein.

Das Ehepaar Wallner aus Emmersdorf in Niederösterreich hat zusammen mit einem weiteren Grundstückseigentümer den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angerufen, weil sie die Jagd, die auf ihrem Grundstück ausgeübt wird, nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können. weiterlesen

Gerichtlich festgestellt: Hummer können leiden

Das Verwaltungsgericht Berlin hat am 15.2.2017 mit einem richtungsweisenden Urteil die Leidensfähigkeit von Hummern und anderen Krebstieren anerkannt (Az. VG 24 K 188.14). Damit hat ein Gericht erstmals für diese Gruppe von wirbellosen Tieren den Schutz vor vermeidbaren Schmerzen, Leiden oder Schäden, wie es § 1 Tierschutz­gesetz vorsieht, eingefordert. weiterlesen

Verwaltungsgerichte geben Tierfreunden Recht

Die Verwaltungsgerichte Münster und Lüneburg haben drei Grundstückseigentümern Recht gegeben: Auf 32 Hektar landwirtschaftlicher Fläche im Kreis Warendorf (Nordrhein-Westfalen), 7 Hektar im niedersächsischen Landkreis Uelzen und 4 Hektar im Kreis Lüneburg wird die Jagd verboten. weiterlesen

Zeuge von Tierquälerei - Was können Sie tun?

Was können Sie tun, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden?

Immer wieder fragen »Freiheit für Tiere«-Leser, was sie tun können, wenn sie Zeuge von Tierquälerei werden. Hier die wichtigsten Informationen!
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Urteil: "Rabauken-Jäger" ist keine Beleidigung

Freispruch für einen Journalisten: Die Bezeichnung »Rabauken-Jäger« ist keine Beleidigung.

Ein Redakteur des Nordkuriers hatte einen Jäger in einem Zeitungs­artikel im Juni 2014 als »Rabauken-Jäger« bezeichnet, weil der Jäger ein am Straßenrand gefundenes totes Reh etwa 100 Meter an der Anhängerkupplung über eine Bundesstraße schleifte, um es dann an einem Feldweg zu vergraben.

Daraufhin hatte der Jäger den Lokalredakteur angezeigt. weiterlesen

Karikatur: Bruno Haberzettl

Verfassungsgerichtshof entscheidet über Jagdverbot

Ein Tierfreund und Veganer aus Kärnten wollte die Jagd auf seinem Waldgrundstück nicht länger dulden und zog vor das Verfassungsgericht. Der Rechtsanwalt berief sich auf das Eigentumsrecht und seine Ablehnung der Jagd aus ethischen Gründen. Die Verhandlung vor dem höchsten österreichischen Gericht fand am 27.9.2016 statt. Ein Urteil sei laut ORF im Frühjahr 2017 zu erwarten.

Am 15. Dezember 2015 hatte der Verfassungsgerichtshof beschlossen, die Beschwerde des Kärntner Waldbesitzers gegen die Zwangsbejagung zu prüfen. Eine Klärung der Frage sei dringlich, denn es handle sich um einen Eingriff ins Eigentumsrecht. Und der sei noch dazu besonders gravierend, weil der Kärntner die Jagd aus ethischen Gründen ablehne. weiterlesen

Verfassungsbeschwerde gegen neues Bundesjagdgesetz

Zwei Tierschutzstiftungen, eine Stiftung aus Niedersachsen und eine Stiftung aus Bayern haben Verfassungsbeschwerden gegen die Neuregelung des Bundesjagdgesetzes eingelegt. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass Jäger auf ihren Flächen Tiere tot schießen, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) am 26.06.2012 eindeutig entschieden hat, dass es ist nicht mit dem in der Menschenrechtskonvention garantierten Schutz des Eigentums zu vereinbaren ist, wenn Grundstückseigentümer zwangsweise Mitglied in einer Jagdgenossenschaft sind und damit die Jagd auf ihrem Grund und Boden gegen ihren Willen dulden müssen. weiterlesen

Strafanzeige gegen revierübergreifende Drückjagd

Die Tierrechtsorganisation PETA hat Strafanzeige gegen eine revierübergreifende Drückjagd im Dießener Tal in Baden-Württemberg wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. An der revierübergreifenden Drückjagd der Jagdgemeinschaften Dettingen, Dürrenmettstetten und Ihlhingen sowie der Eigenjagd „Schlattwald“ hatten 60 Jäger und 30 Treiber mit Hunden teilgenommen. Innerhalb von nur drei Stunden waren 31 Rehe, fünf Füchse und zwei Wildschweine getötet worden. „Für eine derartige Massentötung, bei der die Tiere über einen längeren Zeitraum erheblichem Stress oder Schmerzen ausgesetzt sind, erschließt sich kein vernünftiger Grund“, so PETA. weiterlesen

Immer mehr jagdfreie Grundstücke in Deutschland

Von Schleswig-Holstein bis Bayern: In Deutschland gibt es immer mehr jagdfreie Grundstücke! Seit 1. April 2014 sind in Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein und etliche Hektar Wiesen, Wälder und Felder offiziell jagdfrei. In Bayern waren bereits Anfang 2013 die ersten Grundstücke durch einen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs jagdfrei gestellt worden. In Baden-Württemberg wurden Grundstücke vorläufig jagdrechtlich befriedet. Ein großartiger Erfolg im Sinne der Rechte von Grundstückseigentümern und des Tierschutzes! weiterlesen

Massentötung von Füchsen war illegal

Beschwerde gegen Einstellung des Ermittlungsverfahrens:
Revierübergreifende Massentötung von Füchsen war illegal

Mehrere Tierschutzorganisationen hatten
im Februar 2013 Strafanzeige gestellt wegen einer Massentötung von mindestens 71 Füchsen bei einer vom 25.01. bis 27.1.2013 veranstalteten »Schwarzwildschwerpunktjagd« in Hessen. Wie ging es damit weiter? weiterlesen

Strafanzeige gegen riesige Treibjagd

181 Jäger, 100 Treiber und 60 Hunde erlegen 81 Wildschweine in 3 Stunden
Im Auftrag von mehreren Tierschutzorganisationen wie PETA Deutschland e.V. und der Initiative zur Abschaffung der Jagd wurde Strafanzeige gegen die Verantwortlichen einer riesigen revierübergreifenden Treibjagd gestellt. Bei der ganze 11 (!) Reviere umfassenden Treibjagd im Waldgebiet zwischen Inzigkofen, Göggingen und Meßkirch im Dezember 2013 hatten 181 Jäger, 100 Treiber und 60 Jagdhunde innerhalb von drei Stunden 81 Wildschweine zur Strecke gebracht. Dabei wurden so viele Wildschweine abgeschossen wie sonst in einem ganzen Jahr! Die Tierschutzorganisationen sprachen von »Abartigen Auswüchsen der Jagd«. weiterlesen

Zwangsbejagung ade!

Tierfreunde müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden

Grundstückseigentümer müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden: Am 06.12.2013 ist das »Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften« in Kraft getreten. Grundstückseigentümer, welche die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen, können jetzt bei der unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, dass Ihr Grundstück jagdrechtlich befriedet wird.
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Strafanzeige gegen Fuchsmassaker

Tierschutzorganisationen stellten Strafanzeige gegen eine Massentötung von 71 Füchsen im hessischen Reinhardswald wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Diese Strafanzeige schlug hohe Wellen in Presse und Fernsehen - und wird offenbar von der zuständigen Staatsanwaltschaft ernst genommen.
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Gerichte stellen immer mehr Grundstücke jagdfrei

Am 22.3.2013 ließ der Bundesrat das umstrittene Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften passieren. Die bundesweite Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade hatte sich in einem Offenen Brief an alle Mitglieder des Bundestags und des Bundesrats mit dem Appell gewandt, dem Gesetzentwurf nicht zuzustimmen. Währenddessen werden aufgrund von Gerichtsbeschlüssen immer mehr Grundstücke in Deutschland jagdfrei gestellt.
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Erfolg vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof:

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Beschluss vom 30.01.2013, der unanfechtbar ist, in einem Eilverfahren entschieden, dass auf dem Grundstück eines ethischen Jagdgegners ab dem 1. April 2013 vorläufig nicht mehr gejagt werden darf. Mit diesem Beschluss, den der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ausführlich begründete, hat der erkennende Senat Rechtsgeschichte geschrieben. Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundesjagdgesetzes gelingt es einem ethischen Jagdgegner, sein der generellen Jagdpflicht unterliegendes Grundstück gegen den Willen der Behörden jagdfrei zu stellen.
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Keine Jagd auf meinem Grundstück!

Skandal: Verstößt der Gesetzentwurf erneut gegen die EU-Menschenrechtskonvention?

Immer mehr Grundstückseigentümer wollen es nicht länger hinnehmen, dass Jäger auf ihrem Grund und Boden wild lebende Tiere und Haustiere (Hunde und Katzen) erschießen oder dass gar -zig schwer bewaffnete Waidmänner das Grundstück betreten, um dort eine Treibjagd zu veranstalten.
Ende Februar 2013 soll der Deutsche Bundestag über Änderungen des Bundesjagdgesetzes abstimmen. Grund für die Gesetzesänderung: Das deutsche Jagdgesetz verstößt laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 gegen die Europäische Menschenrechtskonvention.
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Großer Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof

Großer Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte:
»Keine Jagd auf meinem Grundstück!«
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verkündete am 26.6.2012 sein Urteil, dass die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften gegen die Menschenrechte verstößt. Das Verfahren betraf die Beschwerde eines Grundstückseigentümers darüber, dass er die Jagd auf seinem Land dulden muss, obwohl er sie aus ethischen Gründen ablehnt.
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