Freiheit für Tiere
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Ulrike Volkerts: "Melden Sie Tierquälerei!"

Bild: © Marc Rehbeck für PETA

Tatort-Schauspielerin Ulrike Folkerts steht hinter einem rot-weißen Absperrband. Auf dem Boden ist die weiße Markierung eines Hunde-Körpers zu erkennen, daneben ein Halsband an einer schweren Stahlkette – an diesem Tatort kommt jede Hilfe zu spät. Zusammen mit PETA appelliert Ulrike Folkerts, bekannt als Kommissarin Lena Odenthal, an alle Tierfreunde, hinzusehen, wenn Tiere leiden: »Melden Sie es, wenn Tiere gequält werden!«

»Tiere sind tolle Lebensbegleiter«

»Tiere waren einfach immer in meinem Leben wichtig«, erzählt Ulrike Folkerts. »Ich hatte eine Katze gefunden, so fing das alles an. Ich habe die nach Hause geschleppt und durfte die dann auch behalten«, berichtet die Schauspielerin aus ihrer Jugend. »Ich hatte fünf oder sechs Hunde in meinem Leben und habe das genossen, mit ihnen zu spielen, spazieren zu gehen und Zeit zu verbringen. Ich habe also einfach ein Herz für Tiere und ich finde, sie sind tolle Lebensbegleiter. Und sie sind ja auch in vieler Hinsicht wirklich wohltuend im Zusammenleben mit uns Menschen.«

»Melden Sie es, wenn Tiere gequält werden!«

Doch Tiere werden bundesweit rund um die Uhr zu Opfern von Misshandlungen und tierschutzwidriger Haltung. Die Tatort-Schauspielerin fordert alle Tierfreunde auf, aktiv zu werden: »Wer Zeuge davon wird, dass Tiere schlecht behandelt oder vernachlässigt werden, ob beim Nachbarn, auf der Weide oder beim Spaziergang im Park, sollte den betreffenden Tierhalter zum Gespräch aufzufordern: Können wir kurz reden? Ich sehe, dass das, was Sie hier mit Ihrem Tier machen, nicht in Ordnung ist. Muss das sein? Haben Sie nicht Lust, das Tier nett zu behandeln? Das tut Ihnen doch nichts. Das ist Ihr Begleiter, das ist Ihr Freund. Warum sind Sie so hart zu dem Tier? – Das heißt, durchaus in eine Konfrontation gehen. Aber wenn der nichts macht, die Missstände bei den Behörden zu melden oder PETA informieren. Und dann wird sicher etwas passieren.« So bestehe die Chance, Tierleben zu retten.

Allein PETA erreichten 2016 rund 3.400 Meldungen über Tierquälereien. Es braucht also mutige Menschen, die aktiv werden, Beweise sammeln, sich an Behörden und Veterinärämter wenden, sich nicht entmutigen lassen.

»Ich möchte, dass Sie nicht wegschauen, wenn Sie sehen, dass ein Tier leidet, misshandelt oder auch nur schlecht behandelt wird«, so der Appell von Ulrike Folkerts. »Melden Sie es den Behörden! Melden Sie es PETA!«

Was Sie tun können

PETA unterstützt Tierfreunde dabei, systematische Fälle von Grausamkeit an Tieren an die Öffentlichkeit und zur Anzeige zu bringen. Sollten Sie als Privatperson oder in ihrer Rolle als Mitarbeiter, Praktikant, Besucher o. ä. Zeuge von Tierleid in Mast- oder sonstigen Betrieben, beim Ausstallen oder im Schlachthof, im Zoo oder im Zirkus, im Tierversuchslabor, beim Züchter, beim Tierhändler oder andernorts werden, melden Sie den Fall bitte bei den zuständigen Behörden oder treten Sie mit PETA in Kontakt. Auf diese Weise wurden schon viele Tierschutzskandale aufgedeckt.

Weitere Informationen und Formular, um Tierquälerei an PETA zu melden:
www.peta.de/whistleblower