Freiheit für Tiere
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Wissenschaft

Studie: Hühner sind intelligenter als gedacht

Von wegen »dummes Huhn«: Hühner sind intelligenter als gedacht und zu logischen Schlussfolgerungen fähig, die Kinder erst mit etwa sieben Jahren meistern. Sie verfügen über eine komplexe Kommunikation, ein gewisses Maß an Selbstkontrolle, haben persönliche Eigenheiten und zeigen Mitgefühl. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im Fachjournal Animal Cognition veröffentlicht wurde. weiterlesen

Studie: Wie gefährlich sind Bären, Pumas und Wölfe

Falsches menschliches Verhalten kann Attacken auslösen

Medien stellen die Gefahr durch große Beutegreifer für den Menschen oft übertrieben dar, was zu erhöhter Angst und einer negativen Einstellung führt. Tatsächlich sind Attacken von Wölfen, Bären & Co. sehr selten. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Verhaltensforschern, die in Scientific Reports veröffentlicht wurde. weiterlesen

Herdenschutz ist effektiver als Wolfsabschuss

Abschüsse von Wölfen, Luchsen und Bären führen zu mehr Nutztierschäden als sanfte Maßnahmen wie Herdenschutz. Bei nicht-tödlichen Maßnahmen werden bis zu achtzig Prozent weniger Nutztiere gerissen, heißt es in einer aktuellen Studie im Fachjournal Frontiers in Ecology and the Environment.
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Tiere sind uns näher als gedacht

Von Julia Brunke
Seit Jahrhunderten versucht der Mensch seine Einzigartigkeit zu begründen, die ihn angeblich von den Tieren grundsätzlich abhebt – und die damit auch als Rechtfertigung dient, Tiere für unsere Zwecke einzusperren, zu töten und zu essen. Die besonderen Fähigkeiten, die den Menschen auszeichnen, sind seit jeher die Begründung für die Ungleichbehandlung von Tieren. Nebenbei bemerkt: In früheren Jahrhunderten war genau die Begründung für die Ungleichbehandlung von Sklaven, Menschen anderer Rassen oder die Ungleichbehandlung der Frau.
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Studie: Hunde verstehen jedes einzelne Wort

Hunde haben die Fähigkeit, einzelne Wörter voneinander zu unterscheiden – und zwar unabhängig von der Betonung. Die Intonation, die Satzmelodie, nehmen sie bewusst und unabhängig von den Wörtern wahr. Untersuchungen in einem Magnetresonanztomographen (auch als Kernspintomographie bezeichnet) zeigen, dass Hunde Sprache mit den gleichen Hirnregionen wie Menschen wahrnehmen. Das bedeutet: Sie lernen sie auch genauso wie wir. Diese erstaunlichen Forschungsergebnisse von Dr. Attila Andics und seinem Team von der Eötvös Loránd Universität in Budapest wurden Fachmagazin Science veröffentlicht. weiterlesen

Die Antibiotika-Lüge

Ein Insider deckt auf: Massentierhaltung und Antibiotikamissbrauch

Jedes Jahr sterben 15.000 Menschen durch multi­resistente Keime. Wegen des massenhaften Antibiotika-Einsatzes in der industriellen Massentierhaltung sind viele Keime resistent gegen die verfügbaren Antibiotika geworden. Früher gut beherrschbare Krankheitserreger werden so zu einer zunehmenden, lebensbedrohlichen Gefahr für Menschen. Dr. Hermann Focke, Tierarzt und ehemaliger Amtsveterinär, weist seit mehr als zwanzig Jahren auf diese Gefahr hin.
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Helmut F. Kaplan: Tierrechte

Die Tierrechtsbewegung versteht sich als Fortsetzung anderer Befreiungsbewegungen, wie die Befreiung der Sklaven oder die Frauenrechtsbewegung: »So wie wir erkannt haben, dass die Hautfarbe für die Gewährung grundlegender Rechte belanglos ist und dass die Geschlechtszugehörigkeit dafür belanglos ist, so erkennen immer mehr Menschen, dass auch die Spezieszugehörigkeit diesbezüglich belanglos ist: Warum soll man jemanden ausbeuten und quälen dürfen, weil er zu einer anderen Spezies gehört?«, fragt der Tierrechtsphilosoph Dr. Helmut F. Kaplan. weiterlesen

Warum Vogeleltern mit ihren Eiern reden

Zum Ende der Nistzeit können Küken im Ei das Gezwitscher der Vogeleltern hören - und zum Teil auch schon selbst Töne von sich geben. Australische Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden: Die Küken erfahren auf diese Weise schon vor dem Schlüpfen, wie das Wetter und die Temperatur sind. weiterlesen

Vegane Ernährung und Medizin: Neue Studien

Von Dr. med. Hans-Günter Kugler

Die vegane Ernährung erlebt derzeit einen regelrechten Boom, erkennbar beispielsweise an der rasant steigenden Zahl von Neuveröffentlichungen veganer Kochbücher. 2010 sind in Deutschland drei vegane Kochbücher erschienen, 2015 waren es bereits 119 Veröffentlichungen. Die Zahl der Veganer in Deutschland wird auf rund 900.000 Personen geschätzt - mit steigender Tendenz. In puncto Tier-, Natur- und Klimaschutz ist die vegane Ernährung unbestritten die konsequenteste Ernährungsform.
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Pflanzliche Eiweiße gesünder als tierische

Wer sich von pflanzlichem Eiweiß ernährt, hat einer aktuellen Studie zufolge eine größere Chance, gesund alt zu werden. Dagegen sei die Aufnahme von tierischen Proteinen mit einem höheren Risiko frühzeitig zu sterben verbunden, so die Wissenschaftler im Fachmagazin JAMA Internal Medicine. weiterlesen

Fleisch, Milchprodukte, Eier begünstigen Alzheimer

Weltweit leiden 42 Millionen Menschen an Demenz, wobei die Alzheimer-Krankheit die häufigste Ursache ist. Menschen, die viel Fleisch, Milchprodukte, Eier und Zucker essen, haben ein erhöhtes Alzheimer-Risiko.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus den USA, die im Fachblatt Journal of the American College of Nutrition veröffentlicht wurde. weiterlesen

"Is Meat Killing Us?"

Ein Forscherteam hat großangelegte Studien und die Daten von insgesamt mehr als 1,5 Millionen Menschen ausgewertet und die Ergebnisse im renommierten Journal of the American Osteopathic Association unter der Überschrift »Is Meat Killing Us?« veröffentlicht. Das Fazit der Analyse: Wer täglich rotes oder verarbeitetes Fleisch zu sich nimmt, erhöht sein Sterberisiko. Und: Es verdichten sich die Hinweise, dass die gesündeste Ernährungsweise weitestgehend ohne tierische Produkte auskommt und möglichst viel pflanzliche Kost verzehrt werden sollte. weiterlesen

Gesunder Mensch - erfolgreicher Sportler

Dr. Katharina Wirnitzer ist Sportwissenschaftlerin, Physikerin, Dozentin für Sportwissenschaften, Wissenschaftspublizistin, Autorin, Ausdauer-Leistungssportlerin und Trainerin (Radtouren- & Mountainbike-Guide, Bergwanderführerin). Sie finishte 2003 und 2004 die BIKE Transalp Challenge (Mountainbike-Etappen-Rennen über 8 Tage). Die leidenschaftliche Outdoor-Sportlerin aus Tirol lebt seit 1999 vegan und promovierte 2009 mit ihrer Untersuchung über die positiven Auswirkungen von veganer Ernährung auf die Ausdauerfähigkeit im Ultra-Marathon-Radsport.
»Freiheit für Tiere« sprach mit der Sport-Expertin über die Vorteile einer rein pflanzlichen Ernährung.

NURMI-Studie: Europas größte Laufstudie

Die Auswirkungen der vegetarischen und veganen Ernährungformen auf den Gesundheitszustand sind inzwischen wissenschaftlich gut erforscht. In Anbetracht der wachsenden Zahl der Vegetarier und Veganer steigt auch die Anzahl der vegetarischen und veganen Sportler. Europas größte Laufstudie, die NURMI-Study (Nutrition and Running high Mileage) ist eine internationale und interdisziplinäre Vergleichsstudie, die darauf abzielt, ein breites Fundament für wissenschaftliche Aussagen zur sportlichen Leistungsfähigkeit von Mischköstlern im Vergleich zu vegetarischen und veganen Läufern zu schaffen. weiterlesen

Kohlmeisen zwitschern mit korrektem Satzbau

Bisher glaubte man, dass nur in der menschlichen Sprache Wörter und Wortgruppen zu Sätzen zusammengefügt werden. Nun fanden Forscher heraus: Auch in Lautäußerungen von Tieren gibt es einen Zusammenhang zwischen Reihenfolge und Bedeutung. So folgen Warn- und Signalrufe von Kohlmeisen einer spezifischen Syntax, in der die Reihenfolge der Signale die Bedeutung bestimmt. weiterlesen

Elefanten: Komplexe Kommunikation

Elefanten haben ein ausgeprägtes, sehr komplexes Sozialverhalten. Sie leben in flexiblen Gruppen und sind fortwährend auf Wanderschaft. Die Fähigkeit zur Kommunikation ist daher hoch entwickelt. Über verschiedene Kontaktrufe »sprechen« sie miteinander: Sie koordinieren ihre Gruppe und ihre Wanderungen, begrüßen bekannte Familien, reagieren auf Hilferufe, Protestlaute und natürlich dem Warnruf der Leitelefantin, wenn Gefahr droht. Elefanten erkennen Gruppenmitglieder an der Stimme, können aber auch die Stimmen von Menschen unterscheiden und so Gefahren einschätzen. weiter

Fuchsbandwum: Risikofaktor Jagd

Von Dag Frommhold

Regelmäßig wird in den Medien über den Fuchsbandwurm berichtet – bisweilen in einem Ton, der an Hysterie grenzt. Grund dafür dürfte nicht zuletzt die Pressearbeit der Jagdverbände sein, die die Angst vor dem Parasiten gezielt schüren, um die Jagd auf Meister Reineke zu rechtfertigen. Tatsächlich kann man sich vor dem Fuchsbandwurm jedoch mit einfachen Mitteln schützen. Und Forschungsergebnisse zeigen, dass die Fuchsjagd das Risiko für den Menschen keinesfalls verringert, sondern es sogar ansteigen lässt.

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Auch Hunde haben ein "Ich"

Hunde haben ein eigenes Bewusstsein und erkennen sich selbst als »Ich«. Bisher hieß es, Hunde würden sich im Spiegeltest nicht selbst erkennen. Doch eine Schnupper-Variante des Spiegeltests bestehen sie sofort. weiterlesen

Studie: Fische kümmern sich um ihre Freunde

Bisher gingen die meisten Menschen davon aus, dass Fischen die Voraussetzung für komplexe kognitive und soziale Fähigkeiten fehlen würden. Jetzt haben Forscher nachgewiesen: Fische kümmern sich umeinander und arbeiten zusammen.
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Forschung: Auch Krabben leiden unter Schmerzen

Dass Säugetiere und Vögel unter Schmerzen leiden, ist Allgemeinwissen. Auch bei Fischen haben Forscher inzwischen nachgewiesen, dass sie Schmerz spüren. Doch bislang wurde angenommen, wirbellose Tieren wie Krebse und Krabben hätten kein Schmerzempfinden. Jetzt haben Schmerzforscher nachgewiesen: Auch Krabben und Krebse leiden unter Schmerzen. weiterlesen

Warum wir Hunde streicheln und Kühe essen

Die Entscheidung für oder gegen den Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten wird häufig als rein privat betrachtet. Was aber, wenn es sich nicht um eine Privatangelegenheit, sondern um eine Frage sozialer Gerechtigkeit handelt?
Jeder vegan oder vegetarisch lebende Mensch kennt die Situation: Man sitzt zusammen beim Essen und ist die einzige Person, die sich fleischfrei ernährt. Es dauert nicht lange, bis das Thema Tiere essen auf den Tisch kommt. Keine tierischen Produkte zu essen sei heutzutage natürlich in Ordnung, aber das müsse doch jeder selbst wissen. Es sei immerhin eine persönliche Entscheidung und da dürfe einem niemand reinreden. weiterlesen

Faszinierendes Zusammenleben von Tieren & Pflanzen

Erst durch ihre vielfältigen Beziehungen bilden Pflanzen und Tiere, die in einem Lebensraum gemeinsam vorkommen, jenes Ganze, das wir als Natur empfinden und lieben. Prof. Ewald Weber zeigt uns an unzähligen faszinierenden Beispielen, wie alles miteinander verbunden ist. Dabei beschert er echtes Lesevergnügen: Seine Naturkunde für Tier- und Pflanzenfreunde ist ein wissenschaftliches Buch über Biologie und Ökologie, so lebendig und fesselnd geschrieben wie ein Unterhaltungsroman. weiterlesen

Bodenzerstörung durch industrielle Tierhaltung

Von Anja Hägele, PETA Deutschland e.V.

2015 wurde als »Internationales Jahr des Bodens« ausgerufen, um dem für uns so selbstverständlich gehaltenen Element Aufmerksamkeit zu schenken - und dies wird allerhöchste Zeit.

Warum der Boden so wichtig ist

In unserem Alltag denken wir nicht viel darüber nach, auf was wir stehen und gehen. Dabei spielt der Boden die zentrale Rolle im Ökosystem - und ein Leben ohne guten, fruchtbaren Boden ist undenkbar. weiterlesen

Ernährung und Gehirn

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für die Therapie und Prävention von Krankheiten. Eine ausreichende Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit aller Organe. Lange Zeit ist nicht ausreichend beachtet worden, dass auch das Gehirn mit seinen Funktionen in erheblichem Umfang von der Art der Ernährung beeinflusst wird. Aktuellen Studien zufolge ist eine Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse, pflanzlichen Ölen und Nüssen gut für die Hirnleistungsfähigkeit. weiterlesen

Der Hund und sein Philosoph

Neues Buch von Martin Balluch: Plädoyer für Autonomie und Tierrechte

Buchvorstellung von Julia Brunke
Die Freundschaft mit Kuksi, einem ausgesetzten Hund, den er vor sechs Jahren aus dem Tierheim zu sich nahm, inspirierte Dr. Dr. Martin Balluch zu seinem neuen Buch »Der Hund und sein Philosoph«. Anhand von Erlebnissen und Anekdoten aus dem Zusammenleben mit seinem Hundefreund macht Martin Balluch deutlich, dass Tiere fühlen, denken, kommunizieren - sowohl mit anderen Tieren als auch mit uns Menschen - und dass sie über Selbstbewusstsein verfügen und autonom handeln.
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Die Gefühlswelt der Tiere

Liebe, Empathie und Intelligenz

Von Julia Brunke

Wir Menschen sind überzeugt, dass unsere Gefühle - Liebe, Trauer, Freundschaft, Empathie - das sind, was uns menschlich macht. Viele meinen, dass darin die Kluft zwischen Mensch und Tier liege.
Doch Tiere sind mehr sind als nur triebgesteuerte Maschinen: Sie können wie wir treu sein, leiden, lieben und haben die Fähigkeit zur Empathie. Denn Liebe ist existenziell, nicht nur für uns, sondern auch für die Tiere. Die Fähigkeit, lieben zu können, verbindet Mensch und Tier. weiterlesen

Das Leben der Vögel

Buchvorstellung von Julia Brunke

Vögel faszinieren uns seit jeher. Auch und gerade in unserer modernen Welt lieben es viele Menschen, Vögel zu beobachten: in Parks und Gärten, an Flüssen und Seen, im Gebirge oder am Meer. Überall in den Gärten sind Futterhäuser und Nistkästen zu sehen, Jahr für Jahr werden Millionenbeträge für die Vogelfütterung ausgegeben. Und die Mitgliederzahlen in Vogelschutzverbänden sowie die Spenden für den Vogelschutz belegen, dass viele Menschen auch darüber hinaus aktiv etwas für Vögel tun möchten. Denn immer mehr Vogelarten sind bedroht. Mit seinem neuen Buch »Ornis - Das Leben der Vögel« hält Prof. Dr. Josef H. Reichholf ein engagiertes Plädoyer für die Gefiederten.
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Interview mit Josef H. Reicholf

Die Feinde unserer Vögel: Jagd und Agrarwirtschaft

Der Zoologe und Ornithologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf zählt zu den prominentesten Naturwissenschaftlern Deutschlands. »Freiheit für Tiere« sprach mit ihm über sein neues Buch »Ornis - Das Leben der Vögel«, seine Begeisterung für Vögel und was wir für den Schutz der Vögel tun müssen.
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Lösungen für Umwelt und Gesundheit durch Nahrung

Eine rein pflanzliche Ernährung ist nicht nur sehr gesund, sondern zudem umwelt- und klimafreundlich: Pflanzliche Ernährung schont Böden, Grundwasser und Ressourcen.

Buchvorstellung von Julia Brunke

In »Vegan in Topform - Das Kochbuch« untersucht Brendan Brazier die Nutzung natürlicher Rohstoffe für die Produktion verschiedener Nahrungsmittel. Denn für die Erzeugung pflanzlicher Nahrung ist der Rohstoffbedarf an landwirtschaftlichen Flächen, Wasser und Brennstoffen (zum größten Teil fossile Brennstoffe) um ein Vielfaches geringer als die Erzeugung tierischer Produkte.
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Welthunger, Klimakatastrophe: Eine Fleischfrage

Von Julia Brunke

Für die industrielle Fleischproduktion werden Böden übernutzt und übersäuert, Regenwälder abgeholzt, Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich ausgerottet, Wasser vergeudet und vergiftet, das Klima zerstört und wertvolle Lebensmittel, die hungernde Menschen ernähren könnten, verschwendet. weiterlesen

Artgerecht ist nur die Freiheit

Wir leben in einer Kultur, in der Gewalt abgelehnt wird. Dennoch ist unsere Gesellschaft überaus gewalttätig: gegen Milliarden von Tieren. Doch diese Gewalt ist versteckt: Sie findet hinter verschlossenen Türen statt - damit wir sie nicht sehen. In ihrem neuen Buch »Artgerecht ist nur die Freiheit« geht Hilal Sezgin der Frage nach, ob wir Tiere für wissenschaftliche Versuche quälen und ob wir sie einsperren, töten und essen dürfen. weiterlesen

Vegetarier und Veganer sind mitfühlender

Wer auf Fleisch verzichtet, ist besonders empathisch. Das belegen aktuelle psychologische Forschungen, die in Spektrum der Wissenschaft - Gehirn und Geist 6/2013 vorgestellt werden.
»Die gesundheitlichen Vorteile des Fleischverzichts sind gut dokumentiert. Neuerdings erkunden Forscher nun auch die psychologische Ebene des Vegetarismus«, so das Wissenschaftsmagazin.
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Moralisches Verhalten bei Tieren

Von Julia Brunke

»Die Denkart der Tiere ist von Natur aus gleichartig mit der des Menschen«, schrieb der chinesische Philosoph Lieh Tse um bereits 400 vor Christus.
Tierfreunde und die meisten Menschen, die mit Hunden, Katzen oder anderen Tieren zusammenleben, werden diese Ansicht sicher teilen, denn sie erleben Tiere als echte Persönlichkeiten. Dennoch werden Tiere in unserer Zeit - trotz Tierschutzgesetz - rechtlich nach wie vor als »Sachen« eingeordnet. Und die allermeisten Tiere - sofern sie nicht unsere Haustiere sind - werden unmenschlich behandelt: in der Massentierhaltung, in Tierversuchen und bei der Jagd auf Wildtiere.
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Sind Tiere Persönlichkeiten?

Von Julia Brunke
Die moderne Wissenschaft weist in immer neuen Studien darauf hin, dass viele Tiere logisch denken und kreative Ideen entwickeln, dass sie eine Vorstellung von Raum und Zeit haben, dass sie wie wir Beziehungen und Freundschaften eingehen, dass sie Liebe und Trauer empfinden, ja sogar Fairness, Mitgefühl und moralisches Verhalten zeigen. Und manche Tierarten verfügen offensichtlich über Selbstbewusstsein. Hierzu hat der Meeresbiologe und Verhaltensforscher Karsten Brensing ein viel beachtetes Buch geschrieben: „Persönlichkeitsrechte für Tiere – Die nächste Stufe der moralischen Evolution.“
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Interview mit Karsten Brensing

Die Grenze zwischen uns und den Tieren einreißen

»Persönlichkeitsrechte für Tiere« von Karsten Brensing ist - auf Basis neuester Forschungsergebnisse - ein engagiertes Plädoyer für einen anderen Umgang mit unseren tierischen Verwandten. »Freiheit für Tiere« sprach mit dem Autor. weiterlesen

Staunen über die Intelligenz der Tiere

Von Julia Brunke

Wissenschaftler staunen, wenn Tiere Dinge beherrschen, die wir Menschen für uns beanspruchen: sich im Spiegel erkennen, logisch denken oder planvoll handeln. Und dann reden wir davon, dass diese Tiere intelligent sind. Dabei können Tiere doch oft viel mehr als wir: Welcher Mensch kann ohne technische Hilfsmittel mittels Infraschall mit anderen Menschen kommunizieren, die viele Kilometer entfernt sind? - Elefanten können es. Welcher Mensch kann mit seiner Nase kostbare Pilze finden? - Schweine können es. Welcher Mensch hat ein eingebautes Navigationssytem? - Zugvögel haben es.
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Milch? Besser nicht!

Von Dr. med Ernst Henrich, Pro Vegan
Lesen Sie eine Zusammenfassung von gesundheitlichen Schädigungen, die mit Milchprodukten in Zusammenhang gebracht werden - mit Angabe der zugrundeliegenden 80 Studien und in Anlehnung an die Empfehlungen der amerikanischen Ärztekommission PCRM.
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Elefanten: Hervorragendes Gedächtnis

Kennen Sie die Redensart: »Ein Gedächtnis wie ein Elefant haben«? Gemeint ist damit, dass jemand ein besonders gutes Erinnerungsvermögen hat und sich nach Jahren noch an andere Menschen oder Ereignisse erinnern kann. Denn Elefanten besitzen ein so hervorragendes Erinnerungsvermögen, dass sprichwörtlich von einem »Elefantengedächtnis« gesprochen wird - wobei sich Elefanten besser an Vergangenes erinnern als Menschen.
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Studie: Nur Vegetarier können die Welt noch retten

Eine Studie prophezeit das Ende des Fleischkonsums. Über sieben Milliarden Menschen leben heute auf der Erde - und bis 2050 sollen es neun Milliarden sein. Forscher warnen seit langem, dass das Wasser knapp wird. Wissenschaftler des Stockholm International Water Institutes haben anlässlich des Weltwassertags 2012 berechnet, dass die Menschen in den nächsten 40 Jahren fast komplett zu Vegetariern werden müssen, um katastrophale Auswirkungen der Wasser- und Nahrungsmittelknappheit zu verhindern. weiterlesen

Das Schwein - eines der intelligentesten Tiere

Schweine gehören zu den intelligentesten Säugetieren. In Experimenten stellten sie unter Beweis, dass sie die Bedeutung von Worten wie Namen oder Kommandos schneller lernen als Hunde und sogar Geräte bedienen können. Schweine haben Selbstbewusstsein und können sich wie Menschen, Affen oder Elefanten selbst im Spiegel erkennen.
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Erdbebenforschung: Woher spüren Tiere das Unheil?

Bevor die Erde bebt, ein Vulkan ausbricht oder ein Tsunami die Küste verwüstet, verhalten sich Tiere auffällig: Hunde bellen, Hähne krähen, Pferde und Kühe geraten in Panik, Elefanten fliehen in die Berge. Woher spüren Tiere das nahende Unheil? Erdbebenforscher vermuten: Weil sich die Luft vor Erdbeben verändert, können Tiere die Gefahr quasi riechen. Und: Offenbar können Tiere Erschütterungen durch Infraschall auch rechtzeitig fühlen.
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Milch kann krank machen

Der Mensch ist das einzige Lebewesen der Erde, das die Milch einer anderen Spezies trinkt. Zudem ist Milch Säuglingsnahrung: Außer dem Menschen trinkt kein anderes Lebewesen nach dem Säuglingsalter Milch. Dabei vertragen viele Menschen Milch gar nicht.
Kuhmilch ist den Ernährungsbedürfnissen von Kälbern angepasst, die vier Mägen haben und innerhalb von Monaten Hunderte von Pfund zunehmen. Doch in der Milchindustrie werden die Kälber ihren Müttern einen Tag nach der Geburt weggenommen. Und die Menschen trinken die artfremde Kuh-Muttermilch und werden krank.
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Ein ehemaliger Veterinäramts-Leiter deckt auf

»Seit Bestehen der Menschheit hat es kein solches Ausmaß an Tierquälerei gegeben - sowohl was Quantität als auch die Intensität angeht - wie in unserer Zeit. Die Folgen haben wir alle zu tragen, und sei es in der Person unserer Kinder und Kindeskinder.« Der Mann, der mit dieser aufrüttelnden Feststellung an die Öffentlichkeit geht, weiß, wovon er spricht: Dr. Hermann Focke war langjähriger Leiter des Veterinäramts Cloppenburg, der Region mit der größten Tierdichte Europas. In seinem Buch »Die Natur schlägt zurück - Antibiotikamissbrauch in der intensiven Nutztierhaltung und Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt« beschreibt er die dramatischen Folgen von Massentierhaltung und agrarindustrieller Produktion und die steigende Gesundheitsbelastung durch die riesigen Mengen an antibiotikakontaminierter Gülle. weiterlesen

Der Tanz ums goldene Kalb

Buchvorstellung von Julia Brunke
Mit der Erstauflage seines Buchs »Der Tanz um das goldene Kalb. Der Ökokolonialismus Europas« kritisierte der renommierte Zoologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf bereits 2004 die industrielle Massentierhaltung und ihre katastrophalen Folgen. Nach zahlreichen Fleisch- und Umwelt-Skandalen ist nun die 3. überarbeitete Auflage erschienen. Auf Grundlage der neuesten Zahlen spitzt Prof. Reichholf seine zentralen Thesen noch einmal zu und zeigt, dass wir uns die Massentierhaltung aus verschiedenen Gründen nicht mehr leisten können.
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Warum Essen keine Privatsache mehr ist

Der Ernährungswissenschaftler Dr. Markus Keller plädiert für den weitgehenden Fleischverzicht und die Umstellung des Essverhaltens, weil unsere Ernährungsgewohnheiten gefährliche Auswirkungen auf Klima, Umwelt, Gesundheit und Ressourcen haben.
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Rabenschwarze Intelligenz

Ein Plädoyer für Rabenvögel von Prof. Josef H. Reichholf

Ornithologisch gesehen zählen sie zu den Singvögeln, obwohl sie nicht singen. Und als Singvögel stehen Rabenkrähen eigentlich unter Schutz. Dennoch wird Jagd auf sie gemacht: Zum Beispiel mit so genannten »Norwegischen Krähenfallen« - diese sind eigentlich verboten, »getarnt« zu Forschungszwecken aber erlaubt. Die Jäger fordern den Massenabschuss der Rabenkrähen, angeblich um das »Niederwild« (z.B. Gelege von Rebhühnern, Junghasen) zu schützen - um das vor den Rabenkrähen geschützte Niederwild dann selbst erschießen zu können.
Eine Lanze für die Rabenvögel bricht der renommierte Zoologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf mit seinem neuen Buch »Rabenschwarze Intelligenz - Was wir von Krähen lernen können«.
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Die Zukunft der Arten

Die Zukunft der Arten gilt als hochgradig bedroht. Viele Pflanzen- und Tierarten, die früher selbstverständlich waren, kommen gegenwärtig nur noch selten vor oder sind vollständig verschwunden.

Der renommierte Biologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf, ehemals Leiter der Abteilung Wirbeltiere der Zoologischen Staatssammlung München, hat über »Die Zukunft der Arten« ein aufrüttelndes Buch geschrieben - ein »Muss« für jeden ökologisch Interessierten. weiterlesen