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Gesünder leben ohne Fleisch

Fleisch macht krank

Längst ist erwiesen: Fleischessen fördert ernährungsbedingte Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Gicht, Rheuma, Übergewicht, Demenz, Diabetes, Allergien und Stoffwechselerkrankungen.

Der Fleischkonsum

fördert ernährungsbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenz, Osteoporose und Gicht.

Fleisch und Milch begünstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland Todes­ursache Nr. 1: Fast jeder zweite Deutsche stirbt an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Eine Ernährung mit vielen tierischen Produkten, viel gesättigten Fetten und raffinierten Kohlenhydraten führt zu den typischen Zivilisationskrankheiten. Der Verzehr von rotem Fleisch, Fleischprodukten sowie die Gesamtaufnahme Fleisch erhöht das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Mediziner der University of Oxford wiesen in einer Langzeitstudie mit rund 45.000 Teilnehmern nach, dass Vegetarier seltener wegen Herzerkrankungen ins Krankenhaus müssen als Fleischesser und dass sie seltener an Herzkrankheiten sterben. Die Studie zeigte, dass bei den Vegetariern im Durchschnitt der Blutdruck und die Cholesterinwerte deutlich niedriger waren. Bei einem hohen Cholesterinwert steigt das Risiko für Arterienverkalkungen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Dagegen kann eine pflanzliche Ernährung nachweislich dabei helfen, die Cholesterinwerte zu senken.

Einer spanischen Studie zufolge senkt eine länger eingehaltene mediterrane Ernährung (viel Gemüse, viel Obst, natives kalt gepresstes Olivenöl oder Nüsse, weitgehender Verzicht auf Milch, Milchprodukte und Fleisch) das Todes-Risiko bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen um rund 30 Prozent.

Fleisch und Milch sind Risikofaktoren für Krebs:

Krebs ist in Deutschland nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Die NIH, die größte medizinische Forschungseinrichtung der Welt, stellte bereits 2001 ein erhöhtes Krebsrisiko bei Verzehr von rotem Fleisch fest.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: 58.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs. Einen direkten Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und erhöhtem Brustkrebsrisiko wiesen Studien des Ontario Cancer Institute und die Nashville Breast Health Study (2011) nach. Auch das Hormon Östrogen in Milch und anderen Milchprodukten kann das Tumorwachstum fördern: Bereits eine Portion Milch oder ein Milchprodukt pro Tag - wie Käse, Joghurt oder Milcheis - steht im Zusammenhang mit einem höheren Risiko der Sterblichkeit bei Brustkrebs. Dies belegt eine Studie, die im Oxford Journal of the National Cancer Institute (2013) veröffentlicht wurde.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern: 60.100 Männer erkranken jährlich in Deutschland an Prostatakrebs. Als Ursache gilt ein erhöhter Konsum von Fleisch und tierischen Fetten. Der Verzehr von roten Fleisch verschlimmert den Zustand von Männern, die an Prostatakrebs erkrankt sind. Zur Vorbeugung von Prostatakrebs empfiehlt das Universitätsklinikum Heidelberg einen hohen Anteil von frischem Obst und Gemüse und den Verzicht auf tierische Fette sowie rotes Fleisch.

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern weltweit. Ein hoher Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch erhöht das Risiko für Darmkrebs. Die in Fleisch enthaltenen tierischen Proteine und Hormone wirken krebsfördernd. Die geringste Darmkrebsrate hat Indien, wo bekanntlich wenig Fleisch gegessen wird. Eine hohe Darmkrebsrate findet sich dort, wo viel Rindfleisch gegessen wird: in Europa, Nordamerika, Argentinien und Russland.

Fleisch steigert das Magenkrebsrisiko: Pro 100 Gramm täglichem Fleischverzehr steigt das Risiko für Magenkrebs um 252 Prozent. Das stellten Wissenschaftler der EPIC-Forschung (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) fest.

Wer regelmäßig Wurst und Aufschnitt isst, hat ein 40 Prozent höheres Risiko an Mund- und Speiseröhrenkrebs zu erkranken als ein Vegetarier. Dies belegen Daten von 350.000 Patienten der EPIC-Studie.

Rotes Fleisch und Milch sind mit einem erhöhten Risiko für bösartige Tumore des Lymphsystems verbunden. Dies wiesen Forscher der Medizinischen Universitätsklinik Montevideo (2013) nach.

Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums haben Vegetarier ein drastisch verringertes Sterblichkeitsrisiko.

Vegane Ernährung weist die geringste Krebsrate auf. Der Adventist Health Study-2 (2012) zufolge hatten Veganer ein 16 Prozent geringeres Risiko für alle Krebsarten, und vegane Frauen hatten ein um 34 Prozent verringertes Risiko für bestimmte Krebsarten, darunter Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs.

Fleisch und Milch begünstigen Diabetes:

Eine hohe Zufuhr gesättigter Fettsäuren aus tierischen Produkten (Fleisch, Milch) kann zu einer Insulinresistenz führen und begünstigt das Entstehen der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (2011) kommt zu dem Ergebnis, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Konsum von rotem Fleisch und dem Erkrankungsrisiko für Typ-2-Diabetes besteht. So stieg das Diabetesrisiko pro 100 Gramm rotes Fleisch pro Tag um 8 bis 16 Prozent. Beim Verzehr von Wurstwaren aus rotem Fleisch erhöhte sich das Risiko bereits pro 50 Gramm um 25 bis 40 Prozent.

Fleisch verursacht Übergewicht:

Gesättigte Fettsäuren aus Fleisch, Fleischprodukten und Kuhmilch begüns­tigen die Entstehung von Übergewicht. Übergewicht gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen.
Vegetarier haben Studien zufolge durchschnittlich einen deutlich niedrigeren BMI.

Fleisch ist ein Risikofaktor für Bluthochdruck:

In den westlichen Industrieländern leidet etwa jeder Vierte an Bluthochdruck. Einen wesentlichen Anteil hat die Ernährung: Ein hoher Konsum von gesättigten Fettsäuren, wie sie vor allem in Fleisch und Wurst sowie Käse und Butter vorkommen, gilt als Risikofaktor.

Vegetarier erkranken seltener an Bluthochdruck.

Fleisch schädigt die Knochen:

Fleischprodukte enthalten durchschnittlich mehr Phosphor als Calcium. Ein erhöhtes Phosphor/Calcium-Verhältnis hat eine verstärkte Freisetzung von Calcium aus den Knochen zur Folge. Studien zeigen einen engen Zusammenhang zwischen einer hohen Phosphataufnahme mit der Nahrung und einem erhöhten Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche.

Fleisch fördert Entzündungen, Schmerzen und Rheuma:

Tierische Produkte enthalten viel Arachidonsäure, woraus sich Entzündungsstoffe bilden. Diese fördern die Entstehung von Neurodermitis, Darm­-Ent­zün­dungen, Asthma, Arthritis, Arthrose und Rheuma

Studien zufolge kann durch das Streichen von Fleisch aus der Ernährung schon nach etwa drei Monaten eine Verbesserung der Beschwerden erzielt werden.

Fleisch erhöht Demenz-Risiko:

Der westliche Ernährungsstil mit einem hohen Konsum tierischer Produkte verursacht vermehrt Alzheimer, Demenz und Adipositas. Studien zufolge sind für das Demenzrisiko Übergewicht und eine erhöhte Aufnahme von gesättigten tierischen Fettsäuren, Cholesterin und Eisen verantwortlich.

Zusammenhang zwischen Fleisch und Grauem Star:

Je weniger Fleisch gegessen wird, desto geringer das Risiko, an Grauem Star zu erkranken. Die Augenkrankheit kann bis zur Erblindung führen. Die EPIC-Oxford-Studie (2011) zeigte: Bei Vegetariern reduzierte sich das Erkrankungs-Risiko für Graunen Star um 30 Prozent und bei Veganern um 40 Prozent im Vergleich zur Gruppe der Fleischesser (über 100 g Fleisch pro Tag).

Wer viel Fleisch isst, stirbt früher

Wer viel verarbeitetes Fleisch isst, stirbt in der Regel früher. Das weist eine groß angelegte Studie der Universität Zürich mit knapp einer halben Million Menschen nach. Durch den Konsum von verarbeitetem Fleisch wie Wurst, Schinken und Speck steigt das Risiko für einen Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie für Krebserkrankungen, so die Wissenschaftler im Fachmagazin BMC Medicine (2013).

Vegetarier leben länger als Fleischesser und leiden seltener an Herzerkrankungen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Loma Linda University, Kalifornien (2013) mit 73.308 Teilnehmern. Die Resultate bestätigten die gesundheitlichen Vorteile der vegetarischen Ernährung gegenüber der nicht-vegetarischen: Bei den Vegetariern gab es ganze zwölf Prozent weniger Todesfälle als bei den Nicht-Vegetariern. Auch von Herzkrankheiten waren die Gemüse-Esser seltener betroffen (minus 19 Prozent), ebenso wie von Diabetes und Nierenversagen.

90 g rotes Fleisch am Tag senken die Lebenserwartung um 30 Minuten pro Tag

90 Gramm rotes Fleisch am Tag senken die Lebenserwartung pro Tag um 30 Minuten. Das bedeutet auf das ganze Leben berechnet einen Verlust von 1,2 Lebensjahren.

Wer dagegen regelmäßig viel Obst und Gemüse isst, kann pro Tag zwei Stunden Lebenszeit dazu gewinnen. Zu diesem Ergebnis kommt der Biostatistik-Professor David Spiegelhalter, der in der Zeitschrift der British Medical Association (2012) die Auswirkungen bestimmter Gewohnheiten auf die Lebenszeit berechnet hat.

Inhalt: DER TIERLEICHENFRESSER