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Vom Pferd zur Salami

Wie entstehen Tierleichenteile?

1. Dieses Pferd ist zum Tode verurteilt: Sein Besitzer will es nicht mehr haben und verkauft es an den Pferdemetzger.

2. In Deutschland gibt es 66 Pferde-Schlachtbetriebe. Die Schlachtung läuft genauso ab wie bei ei­nem Rind: Mit dem Bolzenschuss ins Gehirn wird das Pferd betäubt. Dann wird es am Bein aufgehängt. Der Pferdemetzger schneidet die Kehle auf, das Blut läuft heraus. Das Pferd stirbt durch Verbluten.

3. Als nächstes schneidet der Schlächter die Hufe ab. Anschließend wird der Körper der Länge nach aufgeschnitten und das Fell abgezogen. Ein Pferdemetzger wirbt im Internet: »Sieht man die begrenzten Ressourcen unserer Welt, so ist es doch einsichtig, dass gerade ein Tier, das ohne künstliche Futterzusätze und Massentierhaltung leben darf, als wertvolles Nahrungsmittel zu verwenden ist, wenn sein Nutzen nicht anderweitig bestimmt wird.«

4. Hier wird der Kopf vom Körper des Pferdes abgeschnitten.

5. Nun ist das Pferd enthäutet und kann zerlegt werden.
Aus der Pferdehaut werden Taschen und Schuhe hergestellt.
Im EU-Recht gilt das Pferd als Lebensmittel lieferndes Tier. Geschlachtet werden »Ausschussfohlen«, Rennpferde, die nicht schnell genug sind, Reitpferde, die niemand mehr will oder Pferde mit kranken Hufen. In Deutschland werden jährlich über 10.000 Pferde geschlachtet, in Österreich etwa 1.000. Viele »Ausschussfohlen« - sie sind gerade mal vier bis sechs Monate alt - werden jedoch mit Schlachttransporten ins Ausland, z.B. nach Italien, gekarrt und dort geschlachtet.

Salami

Bild: Nimbus Fotolia

6. Aus Pferdefleisch wird nicht nur Salami hergestellt, sondern auch Schinken, Schinkenfleischwurst, Mettwurst und Fleischkäse.

Inhalt: DER TIERLEICHENFRESSER