Freiheit für Tiere
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Wie entstehen Tierleichenteile?

Schweine

Schweine in einer Massentierhaltung in Deutschland: Die Tiere leben in Dunkelheit, in furchtbarem Gestank und Dreck, ihnen fehlt jede Beschäftigungsmöglichkeit. Viele werden krank, etliche sterben noch vor der Schlachtung. Zum Teil fressen die Tiere vor lauter Langeweile - weil sie psychisch krank werden - sich gegenseitig die Ohren und Schwänze ab.

Wollen wir als Konsumenten diese Grausamkeit weiter unterstützen?

Die Schweine sollen mit der Elektrozange betäubt werden. Dabei schreien sie in Todesangst und wehren sich. So sitzt die Zange nicht richtig - und die Tiere sind nicht wirklich betäubt.

Anschließend werden die Schweine in kochendes Wasser getaucht und abgebrüht, damit sich die Borsten vom Körper lösen. Eine Untersuchung ergab, dass sich bei 70% der Schweine Wasser in der Lunge befand! Das bedeutet: Sie haben noch geatmet - und sind lebendig gekocht worden!

Nun wird das abgebrühte Schwein an den Beinen aufgehängt und zerlegt. - Jeder, der Fleisch isst, gibt den Auftrag zum Töten!

Hühner

Hühermast

Bild: www.peta.de

In Deutschland gibt es mehr Geflügeltiere als Einwohner: 110 Millionen Tiere stehen in den Ställen der deutschen Geflügelwirtschaft. Von den 44 Millionen Legehennen müssen 70 Prozent in Käfigen vegetieren.

Auf dem Bild unten sehen Sie einen »modernen« modifizierten Käfig, der die 1999 vom Bundesverfassungsgericht verbotene Legebatterie ersetzt. Der Käfig heißt jetzt »Kleinvoliere«. Der »größere« Platz ist gerademal eine Handbreit mehr als die bisherige Größe von einem DIN-A4-Blatt - etwa die Größe eines Aktendeckels (800 Quadratzentimeter).
Eine Einstreumatte (siehe Pfeil links) soll das Bedürfnis der Hühner nach Scharren, Picken und Staubbaden befriedigen.

Eine Legehenne endet im Alter von 12 bis 15 Monaten als Suppenhuhn. Wenn sie nicht geschlachtet würden, könnten Hühner über 10 Jahre alt werden.

Masthühner werden nur zum Zweck des Schlachtens gezüchtet. Es ist zulässig, dass bis zu 25 Tiere auf einem Quadratmeter stehen. Diese tierquälerischen Haltungsbedingungen rufen bei den Tieren erhebliche Leiden hervor und führen jedes Jahr zum vorzeitigen Tod von Millionen Hühnern. In der kommerziellen Mast werden spezielle Zuchtlinien verwendet, die auf schnelle Gewichtszunahme und beste Futterverwertung gezüchtet wurden. Masthühner schlüpfen mit einem Gewicht von etwa 42 g. Durch Hochleistungsfutter, das speziell auf hohe Tageszunahmen ausgelegt ist, »explodieren« die Tiere förmlich: nach nur sieben Wochen wiegen sie 2500 g, haben also das 60-fache Gewicht eines Kükens. Das Schlachtalter eines Masthuhns beträgt nur 32 bis 41 Tage.

Bild: Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus

Nicht selten sind mehr als 30 Prozent der Masthühner krank oder verletzt, wenn sie am Schlachthof ankommen.

Die Schlachtung erfolgt in speziellen Geflügelschlachtereien, in denen an einem Tag 300.000 bis 500.000 Tiere getötet werden. Die angelieferten Hühner werden aus den Transportbehältern automatisch ausgeschüttet. So genannte »Hänger« greifen die Tiere an den Beinen und befestigen sie mit den Füßen an den »Haken« (Metallschlaufen) des Förderbandes. Kopfüber hängend werden die Hühner zur Elektrobetäubung in einem Wasserbad befördert. In neuen Schlachtstätten werden die Hühner aus den Transportkisten auf ein Förderband geschüttet, das sie zur CO2;-Betäubung in einen Tunnel bringt. Die CO2;-Betäubung ist extrem tierquälerisch, weil sie durch chemische Reizung und Sauerstoffmangel Atemnot auslöst.

Nach der Betäubung werden die Hühner in das Transportband eingehängt, das sie zunächst zu einem rotierenden Messer bringt, das die Hälse aufschlitzt. Die Tiere sterben dann durch Entblutung. Das Rupfen, Ausnehmen, Zerlegen, Würzen und Verpacken geschieht maschinell.

Bild: Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus

Inhalt: DER TIERLEICHENFRESSER