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Piemont: Jagd für ein Jahr ausgesetzt

Piemont: Jagd für ein Jahr ausgesetzt

Im italienischen Piemont ist die Jagd für zunächst ein Jahr ausgesetzt. Die Gewehre hängen am Nagel. Der TAR, das oberste Gericht in Piemont, hat die Beschwerde gegen die Jagdzeiten 2012/2013 bestätigt, welche die Vereinigung zur Abschaffung der Jagd LAC (Lega per l’abolizione della caccia), Pro Natura und SOS Gaia eingereicht hatten. Mit Anordnung vom 7. September 2012 ist die Jagd ist damit für die Jagdsaison 2012/2013 ausgesetzt. »Für die Wildtiere ist ein großer Sieg und ein großer Tag«, so Piero Belletti von Pro Natura.

Für die Aussetzung der Jagd wurden drei Gründe genannt: Das Fehlen eines regionalen Wildlife Management Plans, eine fehlende Beurteilung der zu erwartenden Auswirkungen für das Natura 2000-Netz und die Nichtbeachtung der Stellungnahme der ISPRA für die Festlegung der Jagdzeiten.

Das Piemont ist nach Sizilien die größte Region in Italien. Es ist 25.399 Quadratkilometer groß und hat 4.464.889 Einwohner. Piemont liegt im reichen Nordwesten Italiens an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz, die Hauptstadt ist Turin.

Die Entscheidung aus Piemont könnte nun einen Domino-Effekt auf weitere italienische Provinzen haben.

Informationen (in italienisch): www.abolizionecaccia.it