Alfie und ich: Die unglaubliche Freundschaft zwischen einem Wissenschaftler und einer Eule

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Prof. Carl Safina: Alfie & ich

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Im Frühsommer 2019 nehmen der bekannte Ökologe, Biologe und Naturschriftsteller Prof. Carl Safina und seine Frau Patricia ein dem Tode nahes Kreischeulenküken auf und nennen es »Alfie«. Alfie wird schnell Teil ihrer Familie. Dank der Fürsorge und dem Fachwissen der Safinas wächst die kleine Eule heran, lernt fliegen, findet einen Partner, gründet ihre eigene Familie und legt Eier, aus denen bald drei Eulenküken schlüpfen. Immer mehr erkennt Carl, dass seine Verbindung zu Alfie weit darüber hinausgeht, als einem Tier das Leben gerettet zu haben: Sie schenkt ihm Freude, Weisheit und einen besonderen Zauber. Die Geschichte von Alfie und dem bemerkenswerten Einfluss, den diese kleine Eule auf sein Leben hat, erzählt der renommierte Naturschriftsteller in seinem fesselnden Buch »Alfie & Me: What Owls Know, What Humans Believe«. Damit ist sein 11. Buch zugleich sein persönlichstes. Das 12. Buch des renommierten Wissenschaftlers ist ein zauberhaftes Bilderbuch für Kinder: »Owls in Our Yard!: The Story of Alfie«.

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Der Wissenschaftler und die Eule Aug’ in Aug’.

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Ein halbtotes Eulenküken

Eine Tierpflegerin bringt im Frühsommer 2019 ein halbtotes Eulenküken zu Carl Safina, total schmutzig, verfilzt und von tödlichen Fliegenlarven befallen - und so klein, dass es in eine Hand passte. Als Biologe und Retter anderer Vögel weiß Carl, dass er es mit einer Östlichen Kreischeule zu tun hat, die zu den kleinsten Eulenarten Amerikas zählt.

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Eulenbaby Alfie bei ihrer Rettung im Frühling 2019.

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Carl und seine Frau Patricia nehmen das Eulenküken auf, um es gesund zu pflegen und großzuziehen. Sie geben ihm den Namen »Alfie«. Zunächst bleibt es ein Rätsel, ob es sich um ein weibliches oder männliches Eulenküken handelt. Dass Alfie eine Eulendame ist, erfahren sie erst, als Alfie brütet und drei winzige Eulenküken aufzieht.

Zunächst gehen Carl und seine Frau Patricia, davon aus, dass das Eulenküken, wie andere wilde Tierwaisenkinder, die sie bereits gerettet hatten, nur vorübergehend bei ihnen sein würde. Aber Alfies Flügelfedern, die Eulen ihren Auftrieb und ihre Tarnfähigkeit verleihen, wachsen nicht richtig und erfordern eine längere Pflege.

So bleibt Alfie bei den Safinas auf Long Island und wird ein Teil der Familie. Sie schließt sich den Hunden und Hühnern an und richtet sich ein Zuhause im Hinterhof ein. Die kleine Eule ist immer mehr in die Welt von Carl und Patricia eingebunden - und zieht nun die beiden Tierfreunde immer mehr in ihre Welt hinein. Carl und Patricia füttern sie mit der Hand, pflegen sie und schützen sie vor Gefahren, bis sie die wichtigen Flügelfedern entwickelt hat und fliegen lernt.

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Alfie schließt sich den Hunden und Hühnern im Garten von Carl und Patricia an.

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Wie sehr macht sich Carl Sorgen um diese kleine Eule! Erst sind da die Sorgen, dass sie nicht überlebt, dass sie nicht genügend isst, dass die Flügelfedern nicht wachsen oder dass Alfie bei einem Sturm umkommen oder von einem Greifvogel gefangen werden könnte. Andererseits ist sich Carl immer bewusst, dass er sich zurückhalten und nicht zu viel in Alfies Leben eingreifen darf, dass er ihr Raum geben muss, eigene Erfahrungen zu sammeln und Risiken einzugehen. Denn, wie Carl schreibt, »eine Eule, die nicht draußen ist und Eulensachen tut, ist nur ein Vogel in einem Käfig.«

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Im frühen Herbst, als Alfie drei Monate alt ist, wechselt sie ihr Federkleid: Die fluffigen Federn ihrer Babytage fallen aus.

Nach und nach wächst ihr ein neues, glattes und erwachsenes Federkleid. Ihre Flügelfedern wachsen wunderschön. Nun sind ihre Flügel perfekt und sie kann das Fliegen lernen!
Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Alfie wird in die Freiheit entlassen - und entscheidet, bei Carl und Patricia zu bleiben

Natürlich ist der Plan, Alfie in die Freiheit zu entlassen, sobald sie gesund ist und sich selbst versorgen kann. Als Alfie sich mausert und ein erwachsenes Federkleid bekommt, wachsen auch ihre Flügelfedern wunderschön, so dass sie fliegen kann. Eineinhalb Jahre nach Alfies Rettung lassen Carl und Patricia die Tür von Alfies Unterkunft im Hühnerstall offen, um sie frei zu lassen. Sie bieten ihr aber weiterhin Futter an, so dass sie jederzeit zurückkehren und essen kann. Alfie entscheidet in aller Freiheit, zu ihrer Familie zurückzukehren.

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Alfie wartet auf einem Ast, bis Carl aus dem Haus kommt.

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Carl beginnt, Alfies Territorium zu kartieren und die Art und den Zweck ihrer Aufenthaltsorte zu entschlüsseln. Er nennt den belaubten Baum, in dem sie sich ausruht und schläft, den »Efeuturm«. Einer ihrer Lieblingsplätze, der »Hintertür-Hartriegel«, ist zum Warten auf Carl reserviert, wenn er aus dem Haus kommt.

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Carl kartiert Alfies Aufenthaltsorte im Garten und schreibt an seinem Buch, während Alfie oben aus dem Vogelhaus zuschaut.

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Kreischeulen haben zwei Hauptrufe: ein hohes Wiehern, das dem Wiehern eines Pferdes ähnelt, und einen Triller oder ein Tremolo. Aber als Carl immer mehr Zeit in Alfies Gegenwart verbringt und sich oft zum Schreiben auf einen Stuhl unter ihren Vogelkasten setzt, bemerkt er einen dritten Laut, eine Art »Ooh-Ooh-Ooh-Ooh-Ooh«. Er hatte nie eine Beschreibung davon in der wissenschaftlichen

Literatur gesehen. Alfie stößt diesen Laut aus, wenn Carl sie von außerhalb ihres Vogelhauses ruft. Er versteht, dass dieser Ruf für den engsten Kontakt reserviert ist. »Es schien, ihr Ruf war eine Botschaft verbundener Intimität und ausdrücklich tiefen Vertrauens«, schreibt er.

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Alfie (vorne rechts) gründet mit Plus One eine Familie.

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Alfie gründet eine Familie

Die besonderen Rufe werden nur noch intensiver, als Alfie einen Verehrer findet, den die Safinas Plus-One nennen. »Ooh. Ooh. Ooh«, ruft Alfie, wenn die Sonne untergeht. Das bedeutet: »Ich bin hier - wo bist du?« Aus dem Wäldchen antwortet Plus-One. Und dann fliegt er in den Garten und bringt Alfie ein Geschenk, eine Motte zum Beispiel, und gibt es aus seinem Schnabel in ihren. Alfie und Plus-One besichtigen einige Löcher in großen alten Bäumen, entscheiden sich dann aber für den Nistkasten am Haus. Nun blieb Alfie den ganzen Tag im Nistkasten. Sie legt drei Eier und brütet. Schließlich schlüpft das Eulenkinder-Trio, das Patricia »The Hoo« nennt.

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Plus One

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Alfie mit Kindern

Alfie mit ihren Kindern.

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

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Eulenkinder-Trio »The Hoo«

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Die Freundschaft zwischen Alfie und Carl

Während Alfie im Laufe von 18 Monate heranwächst und schließlich eine eigene Familie gründet, hat Carl viel Zeit, über ihre Beziehung nachzudenken. Alfie ist für ihn keine Eule mehr, sondern ein Individuum, mit ihm durch ihr gemeinsames Leben und ihre Vergangenheit verbunden.

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Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Komplexe Verbindungen zwischen Mensch und Tier

Carl Safina erzählt in seinem Buch »Alfie und ich« einerseits die Geschichte der Rettung, Aufzucht und Rückkehr einer Eule in die Freiheit - und anderseits die Versuche eines Wissenschaftlers, die innige Beziehung zu Alfie und den Platz des Menschen in der Natur und die komplexen Verbindungen zwischen Mensch und Tier zu verstehen.

Prof. Carl Safina ist gerade durch seine tiefgründigen Erkundungen der Tierwelt zu einem weltweit bekannten Wissenschaftler und Bestsellerautor geworden. Doch die Verbindung und Freundschaft zu dieser geretteten Eule veranlasst ihn, noch tiefer zu gehen. Wissenschaftler lernen von Beginn ihrer Ausbildung an, dass Emotionen, Gefühle und Subjektivität in der Forschung keinen Platz haben und dass sie nur beobachten, aber nicht eingreifen dürfen. Und so ist für Carl als ausgebildetem Wissenschaftler die Beziehung zu Alfie sowohl ein Rätsel als auch eine Chance.

Die Schauspielerin und Tierschützerin Isabella Rossellini, eine von Carls menschlichen Freundinnen, drückt es so aus: »Die Wissenschaft fördert eine gewisse Distanz zu den untersuchten Objekten, um die Objektivität zu wahren. Aber ohne Emotionen, die zur Kommunikation notwendig sind, werden wir Tiere nie ganz verstehen. Carl scheut sich nicht, eine Beziehung aufzubauen.«

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Die Eulenkinder haben eben zum ersten Mal das Nest im Nistkasten, der am Haus hängt, verlassen und sitzen vor der Tür von Carl und Patricia.

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Die Vision für eine mitfühlendere Welt

Carl Safina plädiert für eine Abkehr von der Objektivierung von Tieren im Bereich der Wildtierforschung. Die renommierte Primatologin und Anthropologin Patricia Wright drückt es so aus: »Für Carl ist die ganze Natur wie eine Familie. Er fühlt sich ihr sehr verbunden; er verteidigt die Natur, wie man seinen Bruder oder seine Schwester verteidigen würde.«

Die ergreifende Geschichte der Freundschaft zwischen Eule und Mensch zeigt uns verbunden mit Carl Safinas naturwissenschaftlichen und philosophischen Betrachtungen eine Vision für eine mitfühlendere und verbundenere Welt und tiefe Freundschaft über Artgrenzen hinaus.

Dieses Gefühl der Verbundenheit mit den Tieren und der Natur war im Werk von Prof. Carl Safina schon immer vorhanden. Aber in »Alfie & Me« macht er die Verbundenheit von Mensch und Natur zum Mittelpunkt seiner Untersuchung. Er zeigt uns, dass Verbundenheit unsere Existenz selbst definiert. Und in der Verbundenheit liegt die Chance. Denn im Laufe mehrerer Umweltkampagnen und mehr als zehn Büchern ist Carl zu der Überzeugung gelangt, dass die Scheu davor, sich emotional und öffentlich für die Natur einzusetzen, vielleicht genau das ist, was uns davon abhält, sie zu retten.

Alfie ist inzwischen fünf Jahre alt und lebt mit ihrem Partner Plus-One noch immer bei den Safinas. Jedes Jahr kommen in ihrem Garten Eulenkinder zur Welt.

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Alfie hat inzwischen drei Bruten aufgezogen und zehn kleine Eulen zur Welt gebracht. »Wir sehen sie regelmäßig. Sie bringt immer wieder aufs Neue einen Zauber in unser Leben.«

Alle Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Carl Safina

Der Autor

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Prof. Dr. Carl Safina (Jahrgang 1955) ist Ökologe, Meeres­biologe, Umweltbiologe und einer der bekanntesten Naturschriftsteller weltweit. Er schreibt regelmäßig für die New York Times und National Geographic und ist Autor von Dokumentarfilmen. Er lebt mit seiner Frau Patricia in East Setauket, New York.


In den 1990er Jahren machte er auf Umweltprobleme in der Fischerei aufmerksam und initiierte Kampagnen zum Verbot von Treibnetzen auf hoher See und zur Erhaltung von Thunfischen, Haien und anderen Fischen.


2003 gründete er an der Stony Brook University in New York das Blue Ocean Institute, eine gemeinnützige Naturschutz- und Umweltorganisation. 2014 wurde das Institut zu Ehren des Gründers in The Safina Center umbenannt. Carl Safina hat an der Stony Brook University die Stiftungsprofessur für Natur und Menschlichkeit inne und ist Ehrendoktor verschiedener Universitäten.


Carl Safinas Bücher und wissenschaftliche Publikationen verbinden Wissenschaft, Emotionen und Ethik, um den Einfluss des Menschen auf die Natur zu untersuchen.

In seinem internationalen Bestseller »Die Intelligenz der Tiere: Wie Tiere fühlen und denken« (C.H. Beck, 2019) geht Carl Safina den Fragen nach: Was geht im Inneren von Tieren vor? Was denken Tiere? Was fühlen Tiere? Empfinden Tiere Liebe? Können wir wissen, wie sie denken? Dabei versteht er es meisterhaft, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit ergreifenden Beobachtungen von Tieren zu verweben.

In seinem Buch »Die Kultur der wilden Tiere« (C.H. Beck, 2022) nimmt er uns mit in die Lebenswelten von Tieren, die an den letzten wilden Orten der Erde zu Hause sind.


»Meine tiefste Erkenntnis ist, dass das Leben ein großes Ganzes ist«, schreibt Carl Safina. Er ist überzeugt: »Tiere sind wie wir - nur auf andere Weise.«

Carl Safinas Internetseite:

www.carlsafina.org
www.carlsafina.org/alfie-me


The Safina Center:
www.safinacenter.org

Das Buch: Alfie and Me - What Owls Know, What Humans Believe

Alfie & Me

Alfie and Me:

What Owls Know, What Humans Believe

Gebunden, 361 Seiten (English Edition)

WW Norton & Co, 2023 · ISBN-13: 978-1-324-06546-3

Pressestimmen:

»In seinem neuen Buch adoptiert Carl Safina, einer der besten Wissenschafts- und Naturautoren der USA, eine verletzte Eule und schreibt: "Unsere tiefverwurzelte gemeinsame Geschichte als Lebewesen ist der Grund, warum wir die Fähigkeit hatten, einander zu erkennen und durch diese seltsame Verbindung namens Vertrauen eine Beziehung aufzubauen."«

»The Guardian«


»Unwiderstehlich.«

»People« Magazine


»Alfies Geschichte ist wunderbar erzählt und zieht den Vorhang der Nacht von diesen lebhaften und intelligenten Vögeln.«

Wall Street Journal


»Genau wie das Leben der Menschen folgt das Leben der Eulen einem erzählerischen Bogen, und es ist eine wahre Freude, Kapitel für Kapitel Alfies eigenen Bogen zu entdecken, während sie heranwächst, sich paart und eine Familie gründet.«

Wissenschaftsmagazin Science

Das Buch: Owls in Our Yard! The Story of Alfie

Alfie Owls in our Yard

Carl Safina: Owls in Our Yard! The Story of Alfie

‎Bilderbuch, 48 Seiten (in englischer Sprache)

WW Norton & Co, 2024 · ISBN-13: 978-1-324-05319-4

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter