Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Seehund (2) Ausschnitt

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. »Robbenmanagement« wird das gerne genannt. Manche gefundene Robbenbabys haben das Glück, in eine Auffangstation gebracht zu werden. Doch Hunderte verlassene, verletzte oder kranke, meist junge, Robben sterben durch die Hand dieser Seehundjäger mit einem Schuss in den Hinterkopf - angeblich, um ihnen »unnötige Leiden« zu ersparen. Unglaublich, aber wahr: Die Entscheidung über Leben und Tod der geschützten Robben treffen nicht Experten wie Biologen oder Tierärzte, sondern »geschulte« Hobbyjäger. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen.

Mit Titeln wie »Lass wachsen«, »Einfach gärtnern« oder »Schau mal, was da wächst« zeigen uns Fachleute aus Biologie, biologischem Gartenbau und Naturpädagogik, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. Und auch wer keinen Garten hat, kann mit Topfgärten auf Terrasse und Balkon zur Artenvielfalt beitragen. weiter

Schau mal, was da wächst!

Schau mal was da wächst_2© Anni Reeh CMYK

Die Lebensräume für Tiere und Pflanzen werden auf unserem Planeten immer kleiner. Doch jeder Einzelne kann aktiv und unmittelbar etwas für die Artenvielfalt tun: im eigenen Garten, auf der Terrasse und auf dem Balkon. Wie wir Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen und gleichzeitig nutzen können, zeigt uns die Naturpädagogin Annette Holländer in ihrem neuen Gartenratgeber. »Schau mal, was da wächst« ist ein wundervoll illustriertes Buch nicht nur für Kinder, sondern für die ganze Familie. Kinder, Jugendliche und erwachsene Naturfreunde erfahren viel Wissenswertes über fruchtbaren Boden und Bodentierchen, über Mulch und Kompost, über biologisches Gärtnern, wie Tiere in unserem Garten ein Zuhause finden und wie wir mit einer eigenen, selbst gepflanzten Ernte belohnt werden.
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TIERFINDLINGE – WAS TUN? Erste Hilfe für Wildtierfindelkinder

Spazenküken wird von Hand gefüttert Ausschnitt 3DBestStudio Shutterstock

Fast jeder, der sich intensiver mit der Natur und den darin frei lebenden Tieren beschäftigt, ist früher oder später mit dieser Herausforderung konfrontiert: einem pflegebedürftigen Jungtier. Die Situationen sind sehr unterschiedlich: Nester verschiedener Vogelarten stürzen ab, Eichhörnchenkobel werden beim Heckenschneiden freigelegt, die Kinder bringen einen vermeintlich verwaisten jungen Feldhasen oder Waldkauz nach Hause. Ein Jungbiber, der bei seinen ersten Schwimmversuchen oder Hochwasser abgetrieben wurde und verlassen am Ufer sitzt, wird ohne menschliche Hilfe nicht überleben. Auch junge Fischotter und Fuchswelpen, die nach dem Verlust des Muttertieres auf der Suche nach Nahrung umherirren, werden es ohne Unterstützung nicht schaffen. Dann ist guter Rat teuer.
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Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Pferdeschlachtung

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative!

In den Ländern der Europäischen Union werden Jahr für Jahr über 160.000 Pferde für ihr Fleisch getötet. Die meisten Pferde werden in Italien geschlachtet. Italien hält zudem den Rekord für das meiste aus dem Ausland importierte Pferdefleisch. So werden Jahr für Jahr Tausende Haflinger- und Norikerfohlen aus Deutschland und Österreich nach Italien transportiert.
Aber auch in Deutschland gibt es rund 100 Pferde-Metzgereien. Jedes Jahr werden mehrere Tausend Pferde gewerblich geschlachtet. Es ist meist ein langsamer und qualvoller Tod, den die Tiere erleiden. Nicht selten sind mehrere Bolzenschüsse nötig, bis das sich in Panik wehrende und zappelnde Pferd schließlich betäubt ist. weiter

Blutstuten: Strafanzeige gegen Serumwerk Bernburg AG

Islandstute Blutentnahme Animal Welfare Foundation

Auf spezialisierten Pferdefarmen in Argentinien, Island und auch bei uns in Deutschland wird schwangeren Stuten wochenlang literweise Blut abgenommen. Daraus wird das Hormon PMSG gewonnen, das in der deutschen Schweinezucht eingesetzt wird: Die Muttersauen werden damit schneller und zum gleichen Zeitpunkt trächtig und gebären ihre Ferkel gleichzeitig. Wegen mutmaßlicher Beihilfe zur Tierquälerei hat die Tierschutzorganisation »Animals - a crime« hat Strafanzeige gegen Serumwerk Bernburg AG erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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»Hier kocht Alex«: Vegan Body Reset

Vegan Body Reset

Alex Flohr lebt sein zweites Leben. Sein erstes endete fast in der Katastrophe: Im Alter von 30 Jahren kam er mit ganz großem Tatütata in die Notaufnahme und fand sich bewegungsunfähig stationär am Schmerztropf wieder. Seit seiner Lehre zum Straßenbauer hatte er sich jahrelang fast nur von Fast Food ernährt. Als er sich mit 21 Jahren mit eigener Firma selbstständig machte, hörte er aus Zeitmangel mit Sport auf. Der endgültige Niedergang in Sachen Gesundheit kam mit 27, als er zusätzlich zur Firma am Abend die Meisterschule besuchte: Er stopfte unfassbar viel ungesundes Zeug in sich rein, zwei bis drei schnelle Döner vor der Meisterschule und dann tütenweise M&Ms. Das Ergebnis waren 135 Kilo auf der Waage - und das bei einer Körpergröße von gerade mal 1,74 Metern. Zum Übergewicht hinzu kamen eine multiple Entzündung des Bewegungsapparats, hoher Blutdruck, beginnender Diabetes, eine massive Fettstoffwechselstörung und schweres Asthma. »Ich stand kurz vor der Frührente«, erzählt er. »Ich dachte an meine drei Kinder und fragte mich, ob ich sie wohl noch aufwachsen sehe.« Und da wurde Alex klar, dass er schnellstmöglich sein Essverhalten ändern musste: Er hörte auf mit Fleischessen und stellte kurz darauf um auf eine vollwertige vegane Ernährung. Das war 2011. Schnell ging es ihm immer besser: »Eine Krankheit nach der anderen machte sich vom Acker. Und die Pfunde purzelten.« Er machte eine Ausbildung zum Ernährungsberater, verkaufte einige Jahre später seinen Handwerksbetrieb und begann sich damit zu beschäftigen, wie man mit veganem Essen richtig viel Spaß am Leben haben kann. Die Rezepte für einen totalen Reset der eigenen Gesundheit und seine persönliche Geschichte teilt er nun in seinem neuen Buch »Vegan Body Reset« mit allen, die wieder zurück in ein gesundes, normales, bewegliches Leben wollen (oder das behalten möchten). weiter

Rezepte aus: »Vegan Body Reset« von Alex Flohr

Vegan Body Reset Aufmacher

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei Rezepte aus »Vegan Body Reset« von Alex Flohr vor:


Schoko-Porridge mit Apfel, Himbeeren und Walnüssen


Apfel-Walnuss-Pizza mit Oliven auf Sellerieboden


Cashew-Limetten-Kuchen

RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen!

Respektiere Ausschnitt

Die österreichische Tierschutzorganisation RespekTiere setzt sich seit rund 20 Jahren für die Tiere in Mauretanien ein, einem Land, das zu den ärmsten der Welt zählt. In dem Wüstenstaat ist - wie in vielen westafrikanischen Ländern - die Situation für die unzähligen Hunde und Katzen, die auf der Straße und auf Müllkippen leben, und für die vielen Tausend Arbeitsesel katastrophal: Die Esel müssen viel zu schwere Lasten tragen - und wenn sie nicht mehr weiter können, werden sie geschlagen, oft bis sie zusammenbrechen.
RespekTiere International hat in Mauretanien seit 2005 eine mobile Eselklinik aufgebaut, in der seit vielen Jahren mehrere Tierärzte und ihre Mitarbeiter sowie einige Hufpflegerinnen und Hufpfleger Tag für Tag kostenlos die geschundenen Esel an den Wasserstellen versorgen. Seither wurde rund 200.000 Eseln auf diese Weise geholfen. Nun hat sich RespekTiere ein neues Projekt vorgenommen: In Nouakchott, der Hauptstadt von Mauretanien, soll der erste Gnadenhof des Landes entstehen! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. Im März 2024 schrieb das Ehepaar Storm an die Initiative »Zwangsbejagung ade«: »Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen nun ENDLICH nach rund 10 Jahren mitteilen können: Auf unseren ca. 55 Hektar in Schleswig-Holstein im Kreis Dithmarschen darf nicht mehr gejagt werden!« weiter

Niedersachsen: Biotop »Rüm Hart« wird jagdfrei!

Die 1,4 Hektar Biotop sind Teil des Landschaftsschutzgebiets »Oberlauf des Scharmbecker Baches« mit Auwäldern und Nasswiesen.

Das Biotop »Rüm Hart« bei Osterholz-Scharmbeck nördlich von Bremen wird jagdfrei! 2017 hatte die Familie Janssen das 1,4 Hektar große Grundstück erworben, um dort Lebensraum für wild lebende Tiere zu schaffen. Die Janssens - Andrea und Dr. Dirk Janssen und ihre erwachsenen Kinder Malte und Bilke - können es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, wenn Jäger dieses Biotop betreten und dort Jagd auf freilebende Tiere machen. Bereits 2019 stellten die Eigentümer einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung des Biotops. Die Janssens mussten einen langen Atem unter Beweis stellen: Ende Februar 2024 kam endlich der erlösenden Bescheid der zuständigen Unteren Jagdbehörde über die jagdrechtliche Befriedung ihres Grundstücks. weiterlesen

Landkreis Aschaffenburg (Bayern): Landwirt stellt Antrag auf jagdrechtliche Befriedung

Ein Landwirt hat mit seinem Schreiben vom 26.12.2023 für 42 Flurnummern im Landkreis Aschaffenburg einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung aus ethischen Gründen bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Aschaffenburg gestellt. Etwa die Hälfte der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, die anderen Grundstücke sind Blühflächen, Streuobstwiesen und Biotope sowie drei Waldgrundstücke. »Ich bin gegen das Töten von Tieren«, so der Landwirt gegenüber der Initiative »Zwangsbejagung ade«. Er sei nicht damit einverstanden, dass man in Deutschland als Grundstückseigentümer automatisch ein Zwangsmitglied in einer Jagdgenossenschaft ist. weiter

Buchtipp für kleine und große Tierfreunde: Stadt der Füchse

9783743214866

»Das geheime Leben der Tiere« ist eine realistische Kinderbuchreihe, die fiktive Abenteuergeschichten aus Sicht von Tieren in unterschiedlichen Lebensräumen erzählt. In »Stadt der Füchse« zeigt Vanessa Walder Tierfreundinnen und Tierfreunden die harte, aber auch wunderschöne Welt der Füchse und vermittelt ganz nebenbei fundiertes Wissen.
Die Geschichte »Stadt der Füchse« ist authentisch und wahrhaftig: Wir erfahren unglaublich viel Wahres über das Leben von Füchsen, das nicht nur wild und frei, sondern auch sehr hart sein kann. Die Charaktere der Füchse sind sehr fein gezeichnet und ihre Verhaltensweisen natürlich. Wir können uns beim Lesen in den jungen Fuchs »Finder« hineinversetzen, in sein Leben, seine Entscheidungen seine Beziehungen zu seiner Familie und zu anderen Füchsen, ohne, dass irgendetwas an der Geschichte »vermenschlicht« wird. So müssen Bücher für Kinder sein: spannend, wunderschön erzählt und wahrhaftig! Auch erwachsene Tierfreundinnen und Tierfreunde werden »Stadt der Füchse« lieben. weiter

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen

Unser Bild von Raben und Krähen ist oft von Vorurteilen und Aberglauben geprägt - von »Todesboten« und »Unglücksbringern« über den »rabenschwarzen Tag« bis hin zu »Rabeneltern«. Dabei sind Rabenvögel sehr sozial, fürsorgliche Eltern und sich ein Leben lang treu. Sie sind wichtige Schädlingsbekämpfer und Gesundheitspolizisten und sie zählen zu den intelligentesten Tieren überhaupt. Raben und Krähen benutzen zielgerichtet Werkzeuge, sie können abstrakt denken, nach Plan handeln und erreichen in vielen Bereichen ein Niveau, das mit Primaten vergleichbar ist. weiter

Tiere für den Müll?

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Wussten Sie, dass eine erschreckend hohe Zahl von Tieren aus industriellen Massenhaltung nicht im Schlachthof getötet wird? Zahllose Tiere enden in »Verarbeitungsbetrieben Tierischer Nebenprodukte« (VTN): vor allem kranke Tiere, deren Fleisch nicht für den menschlichen Konsum verarbeitet werden kann. Studien, die tote Tiere in solchen Tierkörperbeseitigungs­anlagen untersuchten, zeigen: Schweine, Rinder und andere Tiere aus Agrarbetrieben litten vor ihrem Tod an Verletzungen und Krankheiten oder wurden fehlerhaft notgetötet.

Der »Ausschuss« von Tieren, welche die Haltungs­bedingungen nicht überleben, beträgt bis zu 20 Prozent- und ist in der industriellen Tierhaltung einkalkuliert. weiter

Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt

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Das Amtsgericht Hameln hat einen Schweinemäster wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe von 36.800 Euro verurteilt. Er gilt damit als vorbestraft. Zudem muss er die Verfahrenskosten von ca. 15.000 Euro zahlen. In dem Mastbetrieb in Hessisch Oldendorf wurden rund 850 Schweine gehalten. Der Betrieb erhielt in den vergangenen Jahren EU-Subventionen in Höhe von 200.000 Euro, trug das Siegel der »Initiative Tierwohl« und lieferte an »Westfleisch«. weiter

Schockbilder reduzieren Fleischkonsum

Auf jeder Zigaretten­packung warnen Hinweise wie »Raucher sterben früher« oder »Rauchen kann tödlich sein« mit Schockbildern von schwarzen Lungen und Krebsgeschwüren vor Tabakkonsum. Entsprechende Warnhinweise und Schockbilder auf Fleischpackungen reduzieren den Fleischkonsum signifikant. Dies zeigt eine Studie der britischen Durham University.

Herzinfarktpatient, abgeholzte Regenwälder: Diese Schockbilder und Warnhinweise reduzierten den Fleischkonsum im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant. weiter

Isotopenanalyse von Knochen zeigt: Steinzeitmenschen aßen kaum Fleisch

Wir alle haben im Geschichtsunterricht gelernt, dass die Steinzeitmenschen als Jäger-und-Sammler-Kulturen hauptsächlich Fleisch gegessen haben sollen. Jetzt zeigt eine Isotopenanalyse der Knochen von Steinzeit­menschen, dass diese fast ausschließlich pflanzliche Nahrung gegessen haben.


Ein Forschungsteam der University of Wyoming untersuchte fossile Knochen von 25 Menschen, die vor 6.500 bis 9.000 Jahren auf einer Hochebene in den Anden lebten. Das dort herrschende Klima hat die Fossilien in den Begräbnisstätten Wilamaya Patjxa und Soro Mik’aya gut konserviert.

Die Isotopenanalyse zeigt: Die Steinzeitmenschen ernährten sich zu 70 bis 95 % von Pflanzen! Ihre Hauptnahrungsquelle waren Knollen, darunter wilde Verwandte der Kartoffel. weiter

Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht

Zwillinge Dragon Imagesn Shutterstock

Tut uns leid, liebe Allesesser, die Veganer haben den Wettbewerb um die beste Ernährungsweise gewonnen: In einer aktuellen Zwillingsstudie der Stanford Medicine University wurden die beiden Ernährungsstile direkt miteinander verglichen. Die Ergebnisse sind so spannend, dass Netflix daraus eine mehrteilige Doku produziert hat: »Du bist, was du isst. Ein Zwillingsexperiment«.
Die Zwillingsstudie der renommierten Stanford Medicine University zeigt, dass vegane Ernährung zu einer besseren Herzgesundheit und einer stärkeren Gewichtsabnahme führt und sogar mit Anzeichen eines langsameren Alterns verbunden ist - nach nur acht Wochen.

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Schauspielerin Katja Riemann: »Jede Daune bedeutet Tierleid!«

Katja Rienmann

An der Dauenjacke klebt Blut: Katja Riemann setzt sich gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA gegen das Leid von Gänsen und Enten für Daunen ein. Die beliebte Schauspielerin, Sängerin und Autorin möchte mit ihrem PETA-Motiv auf die Grausamkeiten der weltweiten Daunenindustrie aufmerksam machen.

»Alleine in Deutschland sterben jedes Jahr rund zehn Millionen Tiere, weil wir Kleidung, Bettdecken oder andere Produkte aus ihnen herstellen«, erklärt Katja Riemann.


Die renommierte Schauspielerin wurde 2023 auf der Berlinade mit dem »Askania Award« in der Kategorie »Beste Schauspielerin« ausgezeichnet. Auf die Frage, wie sie es mit inzwischen 61 Jahren schaffe, so gut auszusehen und fit zu sein, antwortete sie: »Ich trinke keinen Alkohol, ich trinke keinen Kaffee, ich lebe vegan.« Schon vor einigen Jahren posierte sie im Gemüsekleid für PETA: »Fleischfrei leben - Klima schützen!«

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WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen.

Sieben Jahre hat der mehrfach ausgezeichnete belgische Fotograf an diesem außergewöhnlichen Projekt gearbeitet. »Diese Serie soll den einzigartigen Aspekt unserer Tierwelt hervorheben und den Respekt einflößen, den diese Kreaturen verdienen«, schreibt Tom D. Jones. weiter

ATLAS der bedrohten TIERE

Der wichtigste Faktor für das Aussterben von Tieren ist der Mensch: Massive Abholzung, Vernichtung von Lebensräumen, Umweltverschmutzung, Überfischung, Jagd und vieles mehr sorgen für das unwiederbringliche Verschwinden zahlreicher Tierarten. Gleichzeitig sind wir Menschen die einzigen, die in der Lage sind, diese Entwicklung zu stoppen und unsere Welt zu einem Ort zu machen, an dem jedes Wesen leben kann.

Die »Rote Liste« der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur IUCN dokumentiert jedes Jahr, welche Arten verschwunden sind, welche bedroht sind und welche durch Schutzmaßnahmen gerade gerettet werden. Sie tut dies in Zusammenarbeit mit einem riesigen Netz von Tierschutz-Organisationen, Universitäten, Wissenschaftlern und Naturfreunden. Im »Atlas der bedrohten Tiere« werden zum ersten Mal Tiere auf der »Roten Liste« als illustriertes Bilderbuch vorgestellt. weiter

Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! Was wir noch tun können - Die letzte Chance für unsere geschundene Erde.

»Unsere Natur schreit nach Zukunft: herzzerreißend. Sie wird sie bekommen, sogar rosig. Denn sie ist dabei, endlich ihre „Mörderbande“ abzuschütteln: uns.« In seinem aufrüttelnden Bildband »Hilfeschrei der Natur« erklärt der renommierte Ornithologe, Ökologe und Naturschützer Prof. Peter Berthold, wie alles mit allem zusammenhängt - und was jede und jeder Einzelne zum Schutz der Artenvielfalt beitragen kann.

»Mutter Natur ist nicht mehr nur angekratzt, sie ist schwer angeschlagen«, so Prof. Berthold. Inzwischen liege unsere Natur, um im Bild zu bleiben, längst auf der Intensivstation, im Koma. Sie leide an einer Vielzahl von »Krankheiten«: Luftverschmutzung, Trinkwasserverseuchung, Waldsterben, Meeresspiegelanstieg, Überfischung, Umkippen von Gewässern... Jeder Begriff für sich alleine ist an sich schon dramatisch genug. In ihrer Gesamtheit bedrohen sie unsere Zukunft auf diesem Planeten. Und doch machen wir immer so weiter.
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Peter Berthold: Jeder Gemeinde ihr Biotop

Deutschland bietet immer weniger Tieren und Pflanzen Lebensraum und Nahrung - ein bundesweiter Biotopverbund soll deshalb den rasanten Rückgang der Artenvielfalt stoppen. Prof. Dr. Peter Berthold hat deswegen die Aktion »Jeder Gemeinde ihr Biotop« ins Leben gerufen.

Von Prof. Dr. Peter Berthold
, Max-Planck-Institut für Ornithologie, Radolfzell
Die vielfach zitierte Biodiversitätskrise ist längst zu einer für uns lebensbedrohlichen Biodiversitätskrankheit geworden. Sie hat inzwischen derartige Ausmaße angenommen, dass sie selbst von Politikern kaum angesprochen wird - aus gutem Grund: Ernsthaft diskutiert würde schnell klar, dass wir unseren auf Raubbau an der Natur fußenden Wohlstand schlagartig stark reduzieren und für den Erhalt der für unser Überleben notwendigen Artenvielfalt Milliarden Euro aufwänden müssten. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. Mary McCartney lässt uns an diesen kulinarischen Begegnungen mit Fotos, Rezepten, Anekdoten und Erzählungen teilhaben. Sie kocht für und mit ihren berühmten Gästen mit Finesse: Mit Cameron Diaz (»Fleischverzehr ist Kannibalismus«) kreiert sie Frühstücks-Blechkuchen mit Blaubeeren. Auch Woody Harrelson ist überzeugter Veganer und Tierschützer: Mary besucht ihn in Los Angeles, wo sie gemeinsam vegane »Smokey Dogs« zubereiten. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.


Zum Interview mit Mary McCartney

Billie Eilish und Finneas eröffnen veganes Restaurant in L.A.

Billie Eilish und ihr Bruder Finneas sind beide seit Jahren überzeugte Veganer - aus Liebe zu den Tieren.

Billie Eilish und ihr Bruder Finneas haben ein veganes italienisches Restaurant eröffnet: das »Argento« in Los Angeles. »Ich möchte, dass pflanzliche Lebensmittel leichter zugänglich sind«, erklärt Billie Eilish. »Vegan ist für jeden etwas.«

Billie (22) und Finneas (26) wuchsen in einer vegetarischen Familie auf und entschieden sich früh, Veganer zu werden. Für ihr Restaurant-Projekt haben sie sich mit dem veganen Gastronomen Nic Adler zusammengetan, in dessen Kult-Fastfood-Restaurant »Monty’s Good Burger« Billie und Finneas wie viele Stars regelmäßig zu Gast sind. weiter

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?


Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.


FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.



FREIHEIT FÜR TIERE: Du hast schon seit deiner Kindheit geschlachtet und als Fleischer gearbeitet. Irgendwann konntest das Töten von Tieren nicht mehr mit deinem Gewissen vereinbaren und bist ausgestiegen. Gab es ein Schlüsselerlebnis?


Peter Hübner:
Genau. Ich habe schon als Kind das Schlachten gelernt bei meinem Patenonkel: Also, ich habe als Kind, bis ich groß wurde, immer geschlachtet, bin dann in die Fleischerausbildung, in die Fleischerei gekommen, habe Fleisch verarbeitet ... weiterlesen

Das schnellste vegane Kochbuch: EASY SPEEDY VEGAN

»Was macht ihr, wenn ihr für das Zubereiten einer Mahlzeit weniger als eine halbe Stunde Zeit habt? Greift ihr nach der Speisekarte eines Lieferservice? Sucht ihr in der Tiefkühltruhe nach einem Fertiggericht? Gebt ihr auf und macht stattdessen ein schnelles Sandwich?« Mit »EASY  SPEEDY  VEGAN« verbannt die britische Kochlehrerin und Kochbuchautorin Katy Beskow das letzte Fünkchen Stress aus unseren Küchen. Mit 100 unkomplizierten und superleckeren Rezepten zeigt sie, wie schnell ein köstliches Essen auf dem Tisch stehen kann, ganz ohne Fertiggerichte und Lieferdienste - und natürlich 100% tierfreundlich. weiter

Rezepte aus EASY SPEEDY VEGAN

FREIHEIT FÜR TIERE  stellt Ihnen drei Rezepte aus »EASY SPEEDY VEGAN« von Katy Beskow vor:


In 10 Minuten fertig:
Goldene Pancakes mit Zuckermais-Salsa


In 20 Minuten fertig:
Frühlingsorzotto mit grünem Spargel


In 30 Minuten fertig:
Schrebergarten-Tarte

Vegane Kuchenliebe: Die besten Rezepte aus dem Café Kauz

Im Café Kauz in Esslingen am Neckar fühlt sich jeder willkommen, und das liegt nicht nur an dem fröhlichen Team und der gemütlichen Atmosphäre. Die Kuchen werden mit viel Liebe im Haus gebacken. Jeden Tag steht eine andere »Backdame« in der Küche und zaubert fünf bis sechs Kuchen: Studentinnen und Rentnerinnen, aber auch Frauen, die sich extra Urlaub dafür nehmen. Jetzt stellt Evita Hamon in ihrem Buch »Vegane Kuchenliebe« die besten Backrezepte aus ihrem 2017 eröffneten Café vor.

Im Café Kauz werden jeden Tag zwei verschiedene vegane Kuchen angeboten. »Anfänglich haben wir uns damit schwer getan, ohne Eier, Butter, Quark und Sahne«, berichtet Evita Hamon. »Dann hat sich eine Dynamik entwickelt: Wir wollten so gut sein, dass es geschmacklich egal ist, ob der Kuchen vegan ist oder nicht.« Geschmacklich macht es also keinen Unterschied, ob der Kuchen vegan ist oder mit tierischen Produkten hergestellt wurde. Für die Tiere und für unseren ökologischen Fußabdruck macht es aber sehr wohl einen großen Unterschied!

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Rezepte aus: Vegane Kuchenliebe

FREIHEIT FÜR TIERE  stellt Ihnen drei köstliche Kuchenkreationen aus »Vegane Kuchenliebe« vor:



· Maracuja-Cheesecake



·
Panna-Cotta-Tarte mit Himbeeren



· Maroni-Kirsch-Tarte

Wie tierfreundlich und nachhaltig ist Kaschmirwolle? Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis

Ob in Pullovern, Schals oder Tüchern: Kaschmir gilt als die edelste Wolle der Welt. In Wirklichkeit handelt es sich dabei nicht um Wolle, sondern das weiche Unterhaar von Kaschmirziegen. Aber hinter der zarten Schönheit von Kaschmir steckt eine grausame Wahrheit. Denn längst ist die Kaschmirgewinnung eine milliardenschwere Industrie. Die Leidtragenden sind die Kaschmirziegen. Ursprünglich stammen die neugierigen und sozialen Tiere aus der westlichen Himalaya-Region Kaschmir. Doch inzwischen produzieren China und die Mongolei etwa 90 Prozent des weltweit gehandelten Kaschmirs. Und hier gibt es bekanntlich keine greifenden Tierschutzgesetze. Die Tierrechtsorganisation PETA recherchiert seit Jahren in Kaschmirfarmen in China und der Mongolei. Filmaufnahmen zeigen: Die Ziegen werden gewaltsam fixiert und beim gewaltsamen Auskämmen der feinen Unterhaare oder der Schur oftmals verletzt. weiter

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

Niedersachsen: 1,4 Hektar Grundstück jagdfrei!

Ein 1,4 Hektar großes Grundstück südwestlichen Niedersachsen ist seit Dezember 2023 offiziell jagdfrei. Die Eigentümer sind Tier- und Naturschützer, die aus Liebe zu den Tieren seit vielen Jahren vegan leben. Im September 2020 stellten sie den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung aus ethischen Gründen, weil sie es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, dass Jäger auf ihrem Grundstück Tiere töten. Weil die Jagdbehörde des Landkreises den Antrag ablehnte, erhoben die Tierfreunde mit Hilfe eines Rechtsanwalts Ende 2020 Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück. Am 30. November 2023 kam es endlich zur Verhandlung. Weil die ethischen Gründe der Grundeigentümer derart fundiert waren, empfahl der Richter, dass der Landkreis die Flächen ab sofort als jagdfrei erklärt - und im Gegenzug die Klage zurückgenommen wird. weiter

Von wegen nur männliche Vögel singen: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken

Prachtstaffelschwanz-Weibchen im Nest.

Früher dachte man, dass nur männliche Vögel singen. Denn es sind vor allem die Singvögelmänner, die im Frühjahr und Sommer ihre charakteristischen Lieder schmettern - um Vogelfrauen zu betören oder um ihr Revier zu markieren. Jetzt wurde, interessanterweise vor allem von Forscherinnen, nachgewiesen, dass auch die weiblichen Vögel singen. Der Gesang der weiblichen Vögel ist unauffälliger als der der männlichen, spielt aber eine größere Rolle als bisher angenommen. Eine Studie zeigt: Vogelmütter singen ihren ungeschlüpften Küken während des Brütens Schlaflieder, und die Küken lernen schon im Ei von der Mutter das Singen. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion »FREIHEIT FÜR TIERE«

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.

In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden. Josef H. Reichholf deckt unbequeme Wahrheiten wissenschaftlich untermauert auf und spricht Klartext. Zugleich öffnet er uns die Augen für unsere Mitgeschöpfe und zeichnet ein liebevolles Bild von Wildschweinen, die den Straßenverkehr meistern, von Füchsen, die Mittagsschlaf im Garten halten oder von Vögeln im Park, die Menschen von Weitem erkennen, die sie regelmäßig füttern. Ein bewusst provokantes Buch, das beweist, dass ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur funktionieren kann - unsere Städte zeigen eindrücklich, wie das geht.
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt.

FREIHEIT FÜR TIERE: In Ihrem neuen Buch »Stadtnatur« zeigen Sie unsere Großstädte in neuem Licht: als Inseln der Artenvielfalt. Was ist um diese Inseln herum passiert?

Josef H. Reichholf: Drei Hauptveränderungen fanden in der freien Landschaft statt: Die Flurbereinigung vereinheitlichte die Agrarflächen und machte sie (groß)maschinentauglich. Dann überdüngte die Landwirtschaft die Flächen massiv und vernichtete Lebensvielfalt mit dem anhaltenden Einsatz von Bioziden. Zudem findet die Ernte schlagartig bzw. beim Grünland in (zu) rascher Folge statt. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft blieb auf der Strecke, es setzte anhaltende Überproduktion ein und Randbereiche, wie die Dörfer mit Gärten und Naturschutzgebiete, wurden von Überdüngung und Gifteinsatz mit betroffen. So wurden die Städte in den weitflächigen Agrarlandschaften zu Rettungsinseln für frei lebende Tiere und wild wachsende Pflanzen. weiter

Vögel verstehen - Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten

In England und den USA ist »Birdwatching« schon lange sehr beliebt. Auch hierzulande entdecken immer mehr Menschen die Vogelbeobachtung als Bereicherung für ihr Leben. Doch wie können wir die verschiedenen Vogelarten besser kennenlernen? Wie halten wir ihre vielfältigen Gesänge und Rufe auseinander - und was bedeuten sie?

In seinem Buch »Vögel verstehen« nimmt uns der Wildnispädagoge Paul Wernicke mit auf wunderbare Streifzüge durch die Natur, gibt wertvolle Tipps für die Vogelbeobachtung und erklärt uns die Sprache der Vögel. weiter

»Easy Vegan Christmas«: 80 Rezepte für festliche Menüs

Der Inbegriff der Gemütlichkeit: Nach einem langen Winterspaziergang in ein behagliches, warmes Zuhause zurückkommen und mit geliebten Menschen am Tisch sitzen - mit leckersten Speisen und Getränken. Doch selbst erfahrenste Hobbyköche können bei dem Gedanken, ein Festmahl für Freunde und Familie zu kochen, ganz schön nervös werden.

Die britische Köchin und Kochbuchautorin Katy Beskow kennt das gut: »Wenn man neue Rezepte ausprobieren, das Abendessen ausrichten, alle Gäste unterhalten und noch für richtige Weihnachtsatmosphäre sorgen will, kann es schwierig werden, sich zu entspannen und die Festtage zu genießen.« Nun hat sie mit »Easy Vegan Christmas« ein Kochbuch mit einfachen, gelingsicheren Festtags- und Winter-Rezepten verfasst, die alle lieben werden - und die es uns bei den Vorbereitungen und in der Küche einfacher machen. »Ganz gleich, ob ihr für vegane Familienmitglieder kocht, Inspiration für eure ersten veganen Gäste sucht oder einfach nur neue Aromen und Gerichte auf den Weihnachtstisch bringen wollt: Hier findet ihr unkomplizierte Rezepte für die schönste Zeit im Jahr.«

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Rezepte aus »Easy Vegan Christmas«

Weihnachten ist ein Fest der Liebe. Dazu gehört ein mit Liebe zubereitetes Mahl - aus Liebe zu den Tieren 100 % tierfreundlich!

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei Rezepte aus dem Kochbuch »Easy Vegan Christmas« vor:

· Topinambur-Rösti mit Karottenpüree, knusprigem Cavolo nero und Walnüssen


· Vegane Shepherd’s Pie


· Weihnachtliche Pancakes

Vegan Everyday - 100 einfache Rezepte, die immer schmecken!

In ihrem 7. Kochbuch »Vegan Everyday« präsentiert Bianca Zapatka 100 beliebte Gerichte für jeden Tag - unkompliziert, ohne großen Aufwand & schnell zubereitet. Und die Ergebnisse sehen auch noch soooo gut aus! Denn bei der Kochbuch-Bestsellerautorin und Foodstylistin isst immer auch das Auge mit. Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigen, wie’s geht. Der Geschmack überzeugt die ganze Familie: ob Vegan-Freunde oder Skeptiker. weiter

Rezepte aus »VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei Rezepte aus »VEGAN Everyday« vor:

· Green Goddess Bowl (als Vorspeise oder Hauptgericht)

· Goldene Linsensuppe

· Kaiserschmarrn (als Frühstück oder zum Nachtisch)

Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion

Der Tierrechtsorganisation PETA wurde umfangreiches Bild- und Filmmaterial von Kälberauktionen des Zuchtverbands für oberbayerisches Alpenfleckvieh Miesbach e.V. zugespielt. Die Aufnahmen dokumentieren über drei Jahre hinweg massive Gewalt gegenüber Kälbern vor den Auktion, während der Auktionen und danach.

Der Fernsehsender RTL veröffentlichte Anfang August einige der verstörenden Szenen: Kleine Kälber werden getreten und an den Ohren gezogen. Wenn sie schneller laufen sollen oder vor Schwäche nicht mehr aufstehen oder gehen können, werden ihre Schwänze schmerzhaft gebogen.

Außerdem ist die Versorgung durch Flüssignahrung auf keiner der Videoaufnahmen ersichtlich. Daraus lässt sich schließen, dass die Jungtiere teilweise bis zu 14 Stunden Hunger und Durst erleiden mussten. PETA hat Strafanzeige gegen den Zuchtverein bei der Staatsanwaltschaft München II gestellt.
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Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich?

Eine Studie der Universität Oxford hat verschiedene Ernährungsweisen auf ihre Umweltbilanz untersucht: vegan, vegetarisch, pescetarisch (nur Fisch und kein Fleisch) und fleischhaltig. Die Ergebnisse zeigen, welche Auswirkungen der Konsum von Fleisch und Milch auf unseren Planeten hat - nicht nur auf das Klima. Bereits der tägliche Verzehr von nur 100 Gramm Fleisch (4 kleine Scheiben Wurst oder 2 Scheiben Schinken - eine Bratwurst wiegt bereits 150 g) führt zu vier Mal höheren Umweltauswirkungen im Vergleich zur pflanzlichen Ernährung.

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Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter

Die Grundwasserverseuchung durch Gülle aus der Massentierhaltung nimmt extreme Ausmaße an.

Der gesetzliche Grenzwert für den Nitratgehalt des Grundwassers wird inzwischen bei fast einem Drittel aller Flächen in Deutschland überschritten. Dies geht aus einer Antwort des Bundesumweltministeriums hervor. Verursacher für die hohe Nitratbelasung ist die industrielle Massentierhaltung: Riesige Güllemengen vergiften Böden, Gewässer und unser Grundwasser. weiter

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern

Es liegt in unserer Hand.

Die Produktion von Milch, Fleisch und Eiern bedeutet nicht nur unendliches Tierleid: Böden und Gewässer werden vergiftet und übersäuert, Regenwälder abgeholzt und Ökosysteme vernichtet, Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich ausgerottet und der Klimawandel angeheizt. Hinzu kommt: Lebensmittel, die hungernde Menschen ernähren könnten, werden verschwendet. weiter

Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit

Viele Menschen glauben, dass sie tierisches Protein aus Fleisch, Eiern und Milchprodukten bräuchten und dass tierisches Protein höherwertiger sei als pflanzliche Proteine. Auch viele Sportler denken, dass tierisches Protein zum Aufbau von Muskeln nötig ist. Klare Argumente für pflanzliche Proteine liefert nun eine aktuelle Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums: Je mehr tierische Proteine verzehrt werden, desto höher ist die Sterblichkeit! Pflanzliche Proteine dagegen senken das Risiko eines vorzeitigen Todes.
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Datenbank zu Tierschutzskandalen in der industriellen Tierhaltung

Vier Tierrechtsorganisationen haben eine Datenbank mit dokumentierten Fällen von massiver Tierquälerei in der landwirtschaftlichen Tierhaltung online gestellt, die regelmäßig aktualisiert wird. Zu jedem Tierschutzskandal können Fotos und Filmaufnahmen aufgerufen werden sowie Informationen vom Ort bis zur Haltungsform, von der betroffenen Tierart bis zu den juristischen Folgen. Eine interaktive Deutschlandkarte zeigt alle aufgedeckten Tierschutzskandale auf einen Blick. weiter

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Sie sind aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben. weiter

Viele pflanzliche Nahrungsmittel sind eine ausgezeichnete Eisenquelle

Eisenmangel ist der häufigste Mikronährstoffmangel weltweit: Über 25 % der Weltbevölkerung sind von einem starken Eisenmangel betroffen. Viele Menschen sind immer noch der Meinung, dass zur Sicherstellung einer ausreichenden Eisenversorgung der Verzehr von Fleisch oder Wurst unerlässlich sei.

Dabei gibt es hervorragende pflanzliche Eisenquellen: allen voran Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Soja, außerdem Haferflocken, Vollkorn, Amaranth, Quinoa sowie Nüsse. Das hierin enthaltende Ferrtin ist obendrein gesünder als das Häm-Eisen aus Fleisch, welches das Risiko für Krebs-Erkrankungen erhöht. weiter

Angst vor Wölfen? Lasst die Tiere in Ruhe und schützt die Herden!

»Naturverständnis im Wandel der Zeit...«

Das Bedürfnis der Menschen nach »Sicherheit« ist oft sehr irrational, unbegründet und nicht nachvollziehbar. Warum haben so viele Menschen vor Wildtieren - vor Wölfen oder auch mal einem einzelnen Bären - so große Angst, vor Atomkraftwerken aber nicht? Während in Deutschland seit ihrer Rückkehr vor rund 25 Jahren kein einziger Mensch durch Wölfe zu Tode kam oder auch nur verletzt wurde, kommen in nur einem Jahr rund 2400 Menschen durch den Straßenverkehr zu Tode. Dennoch haben wir keine Angst vor Autos.

Viele Menschen lassen sich offenbar von Stimmungsmache durch Vertreter bestimmter Interessen in die Irre führen und blenden, ohne selbst nachzudenken und wissenschaftlichen Erkenntnissen Glauben zu schenken. Die Wölfe sind 150 Jahre nach ihrer Ausrottung durch den Menschen nach Deutschland zurückgekehrt. Sie finden hier geeignete Lebensräume mit viel Wild vor: Zu über 90 Prozent ernähren sie sich von Rehen, Hirschen und Wildschweinen. Menschen stehen - entgegen dem Märchen von Rotkäppchen - nicht auf ihrem Speiseplan. weiter

Karikatur von Bruno Haberzettl: »Naturverständnis im Wandel der Zeit...«

Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Miriam Boettcher, 33 Jahre jung, ist eine engagierte Tierschützerin und begeisterte Globetrotterin, die ihre Reisen gerne mit ihrem Einsatz für die Tiere verbindet. 2020 reist sie auf die Kapverden, eine vulkanische Inselgruppe vor der Nordwestküste Afrikas. Auf der Insel São Vicente wird sie aufmerksam auf das Schicksal der Straßenhunde und lernt die Tierschutzorganisation »Simabô« kennen, die eine Auffangstation für Hunde und Katzen von der Straße sowie eine Tierklinik aufgebaut hat. »Simabô« heißt übersetzt »Wie du«. Mit diesem Namen soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Tiere Lebewesen sind, die - wie du und ich - Freude und Leid empfinden können. Miriam beschließt, in der Auffangstation von »Simabô« mitzuhelfen. Von ihrem Einsatz für die Straßenhunde berichtet sie in ihrem Buch »FREISEiN: Kapverden«. weiter

Gütersloh: Ehepaar klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken

Margrit und Klaus-Dieter Dorn engagieren sich für die Rechte und den Schutz von Tieren und lehnen die Jagd ab. 2019 stellten die Eheleute für ihre vier Grundstücke in Gütersloh sowie fünf Hektar Land in Bielefeld den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung aus ethischen Gründen und beriefen sich auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegen die Zwangsbejagung.

Die Grundstücke in Bielefeld sind seit 2021 jagdfrei, ein kleines Grundstück in Gütersloh seit 2022.

Um zu verhindern, dass Hobbyjäger auf ihren anderen Grundstücken weiterhin Tiere schießen dürfen, klagen die Dorns vor dem Verwaltungsgericht Minden. weiter

Neues Kochbuch von Björn Moschinski: »Vegan Kochen und Backen«

Nach vier erfolgreichen veganen Kochbüchern stellt Björn Moschinski mit seinem neuen Buch »Vegan Kochen und Backen« sein »Best of« vor: In über 100 Rezepten zeigt er, wie unglaublich vielfältig, bunt und lecker die vegane Küche ist - und vor allem: 100% tierfreundlich. Denn die Liebe zu den Tieren ist sein alles entscheidender Antrieb und seine Motivation: Schon als Jugendlicher traf er die Entscheidung, keine Tiere mehr zu essen - und nur ein Jahr später wurde er Veganer. weiter

3 Rezepte aus »VEGAN Kochen und Backen« von Björn Moschinki

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Rezepte aus: Vegan vom Grill

»Freiheit für Tiere« stellt Ihnen drei Rezepte für die tierfreundliche Grillsaison vor:



· Blumenkohl und Mango in würziger veganer Joghurtmarinade



·
Rauchige Paella mit Riesenbohnen und Oliven



· Gegrillte Wassermelone mit grünem Thai-Curry

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

PETA erstattet Strafanzeige gegen Rinderhaltung im Main-Kinzig-Kreis

Gequälte Kühe in Hessen: Die Tierrechtsorganisation PETA hat Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hanau gegen einen Betrieb mit tierquälerischer Anbinde­haltung im Main-Kinzig-Kreis erstattet. Grundlage ist ein richtungs­weisendes Urteil des Verwaltungsgerichtes Münster, das Anbindehaltung als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wertete. (VG Münster, 3.2.2022, Az.: 4 K 2151/19) Auch ein im März 2023 veröffentlichtes Rechtsgutachten »Tierschutzrechtliche Defizite in der Milchkuhhaltung« zeigt den Verstoß gegen das Tierschutzgesetz auf. [1] Jahrelange Forderungen nach der Abschaffung dieser tierquälerischen Haltungsform werden damit bestätigt. weiter

Schockierende Anbindehaltung für »Schwarzwaldmilch«

In diesem Milchbetrieb in Baden-Württemberg

Schockierende Bilder aus einer Anbindehaltung in Waldshut (Baden-Württemberg): Extrem verdreckte Milchkühe sind in einem sehr schmutzigen, alten und maroden Stall am Hals angekettet. Einige der Kühe haben durch die Anbindevorrichtungen Einschnürungen am Hals. Am Betrieb hängt außen ein Schild: »Wir erzeugen unsere Milch für Schwarzwaldmilch.« weiter

Naturschutzgebiete: Deutschland fast Schlusslicht in Europa

Bis 2030 sollen 30 % der Landes- und Meeresfläche unter rechtlich verbindlichen Schutz gestellt werden - so hat es die UN-Biodiversitätskonferenz beschlossen. Für ein Drittel davon - also 10 % der gesamten Fläche - soll strikter Schutz gelten, die Natur also ungestört sich selbst überlassen werden: keine Jäger, keine Angler, keine Forstwirtschaft. Ziel ist, die biologische Vielfalt zu erhalten. Doch Deutschland liegt einer aktuellen Studie europäischer Wissenschaftler zufolge mit derzeit nur 0,6 % strikter Schutzfläche auf dem drittletzten Platz in der EU. Dahinter sind nur Dänemark (0,2%) und Belgien (0,1 %).

Bis 2020 (!) sollten 2 % der Fläche geschützte Wildnisgebiete sein - so war es 2007 in der »Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt« beschlossen. Selbst dieses - im Vergleich zur 10 %-Vorgabe - kleine Ziel wird in allen Bundesländern verfehlt! weiter

Hirsche und Rehe schaffen Nistmöglichkeiten und fördern die Biodiversität

Die Forstpolitik behauptet, große Pflanzenfresser wie Hirsche oder Rehe würden den Umbau des Waldes hin zu natürlichen Mischwäldern verhindern und der Biodiversität schaden - und müssten daher scharf bejagt werden. Doch aktuelle Forschungen zeigen: Das Gegenteil ist der Fall! Große Pflanzenfresser schaffen Lebensräume - zum Beispiel wichtige Nistmöglichkeiten für viele Vogelarten und essenzielle Mikrolebensräume für Kleinsäuger und Insekten. Vor dem Hintergrund des dramatischen Vogel- und Insektensterbens in den letzten Jahren und Jahrzehnte ist dies überaus bedeutsam: So ging die Zahl der im Wald lebenden Vögel einer Studie zufolge in den letzten 40 Jahren trotz größerer Waldflächen um fast ein Fünftel zurück! weiter

35 Prominente appellieren an die Bundesregierung: Stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen!

In einem aufrüttelnden Offenen Brief appellieren 35 Prominente an Bundesumweltministerin Steffi Lemke, umgehend die Einfuhr von Jagdtrophäen bedrohter und geschützter Tierarten nach Deutschland zu unterbinden. Von 2016 bis 2022 verzeichnete das Bundesamt für Naturschutz 4.242 Importvorgänge von Jagdtrophäen geschützter Arten. Allein 2022 wurden 463 Einfuhren registriert, darunter 24 Elefanten, 16 Leoparden, 139 Zebras, 35 Giraffen, 9 Löwen und 3 Breitmaulnashörner.

»Wir sind schockiert, dass Trophäenjäger*innen Eisbären, Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden und Tiere vieler weiterer bedrohter und geschützter Arten, um deren Überleben Ranger und Artenschutzorganisationen Tag für Tag kämpfen, noch immer abschießen und ihre Trophäen als blutiges Souvenir nach Deutschland einführen dürfen«, so die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner aus Gesellschaft und Wissenschaft. weiter

Österreich: Volksbegehren für ein Bundesjagdgesetz mit den Säulen Ökologie und Tierschutz

98 Prozent der Landesfläche Österreichs ist jagdbares Gebiet. Die Jagd wird - wie in Deutschland - fast ausschließlich von Hobbyjägern ausgeübt. Rund 130.000 Jäger gibt es in Österreich, das sind etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung. Jedes der neun Bundesländer hat ein eigenes Landesjagdgesetz. So gibt es verschiedene Schonzeiten für dieselben Tierarten, verschiedene Vorschriften zum Aussetzen von Tieren wie Fasanen für die Jagd und verschiedene Regelungen für die Gatterjagd, also die Jagd auf halbzahme Hirsche oder Wildschweine innerhalb einer Umzäunung. Zudem sind zahlreiche Jagdmethoden wie die Baujagd besonders tierquälerisch und alles andere als zeitgemäß.

Deshalb haben sich zahlreiche Organisationen und Fachleute aus Tierschutz, Naturschutz, Artenschutz sowie dem ökologischen Jagdverband zusammengeschlossen, um ein modernes bundeseinheitliches Jagdgesetz, ein Bundesjagdgesetz, zu fordern, das auf den Säulen Ökologie und Tierschutz basiert. Die Wildtiere sollen wesentlich strenger geschützt werden als bisher. weiter

Interview mit Prof. Winkelmayer: »Jede schrittweise Verbesserung für die Tiere ist ein Fortschritt«

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer ist einer der Initiatoren des Volksbegehrens für eine Reform der Jagdgesetzgebung in Österreich - und er ist einer der Unterzeichner des Offenen Briefs, in dem 35 Prominente aus Gesellschaft und Wissenschaft an Bundesumweltministerin Steffi Lemke appellieren, die Einfuhr von Jagdtrophäen bedrohter und geschützter Tierarten nach Deutschland zu unterbinden. FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem ehemaligen Jäger über seine Beweggründe.


FREIHEIT FÜR TIERE:
Herr Prof. Winkelmayer, Sie haben in Österreich das »Volksbegehren für ein Bundesjagdgesetz« gemeinsam mit anderen Fachleuten aus Tierschutz, Naturschutz, Artenschutz, zahlreichen Tier- und Naturschutzorganisationen und dem ökologischen Jagdverband initiiert. Was ist das Ziel?


Rudolf Winkelmayer:
Das vorrangige Ziel ist, die Jagd, so weit wie möglich, tierschutzgerecht und ökologisch vertretbar zu machen. weiterlesen

475 Jahre Jagdbanngebiet Freiberg Kärpf in der Schweiz

Mitten im Kanton Glarus in der Schweiz liegt das älteste Wildschutzgebiet Europas: der Freiberg Kärpf. Bereits vor 475 Jahren wurde in dem 100 Quadratkilometer großen Gebiet die Jagd verboten, um die Bestände von Gämse, Steinbock und Hirsch zu schonen. Im diesjährigen Jubiläumssommer vom finden neben zwei Dauerausstellungen auf Mettmen und im Naturzentrum Glarnerland Exkursionen, Führungen und Events statt.

Am 15. August 1548 stellte Landammann Joachim Bäldi dem Rat den Antrag, das Gebiet um den Kärpf, einem 2794 Meter hohen Gebirgsmassiv in den Glarner Alpen, zum Jagdbanngebiet zu erklären. Bevölkerungswachstum, Ausdehnung der Alpweiden und insbesondere die Einführung der Feuerwaffen ließen ein Verbot der Jagd auf Gämsen und Murmeltiere notwendig erscheinen. Die Überwachung des Jagdbanns wurde früher den beeidigten Freibergschützen übertragen, den Vorgängern der heutigen Wildhüter.

Auch 475 Jahre später müssen Jäger draußen bleiben... weiter

Billie Eilish: »Das Wichtigste, was du tun kannst, ist zu ändern, was auf deinem Teller liegt und was du isst«

Billie Eilish beim »Power our Planet«-Konzert vor dem Eiffelturm in Paris.

Megastar Billie Eilish nennt in einem Interview über die Klimakrise das Ende der »schrecklichen« industriellen Tierhaltung als wichtigste Maßnahme und fordert ihre Fans dazu auf, die Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Die 21-jährige vegane Singer-Songwriterin sprach mit TV-Moderatorin Berla Mundi Backstage bei »Power our Planet« am 22. Juni in Paris.

Als die Moderatorin Billie Eilish nach ihrer »einen besonderen Botschaft zum Klimawandel« fragte, sprach die mehrfache Grammy-Gewinnerin über den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Tierprodukten und der Umweltzerstörung: »Das Wichtigste, was du tun kannst, ist zu ändern, was auf deinem Teller liegt und was du isst. Die industrielle Tierhaltung zu beenden und sich mehr pflanzlich zu ernähren, ist sehr, sehr wichtig. Wir können uns gar nicht vorstellen, wie absolut schrecklich das für die Umwelt, für den Planeten und für die Tiere ist. Ich meine: Es ist wirklich schlimm!« weiter

Bohnen, Linsen und Veggie-Burger: Arnold Schwarzenegger setzt auf Pflanzenpower

Arnold Schwarzenegger auf der Premiere der Netflix-Serie »FUBAR« in Los Angeles, Mai 2023.

Die Tage als Bodybuilding-Weltmeister und »Terminator« liegen vielleicht hinter ihm. In der aktuellen Netflix-Serie »Fubar« beweist Muskelmann Arnold Schwarzenegger, dass er auch mit 75 Jahren noch in Topform ist. Sein Geheimnis: Bohnen, Linsen und Veggie-Burger. Denn seit einigen Jahren setzt der Hollywoodstar auf pflanzliche Ernährung.

Das war nicht immer so: »Ich habe viel Fleisch gegessen«, sagt Schwarzenegger in der Sport-Doku »The Game Changers« von »Avatar«-Regisseur James Cameron. »Ich habe in dieser Welt gelebt: Steak ist etwas für Männer. Sie zeigen diese Werbespots und verkaufen die Idee, dass ein echter Mann Fleisch isst. Aber du musst verstehen: Das ist Marketing! Das basiert nicht auf der Realität.« weiter

Felicitas Woll hinter Gittern: »Menschenaffen raus aus Zoos!«

Felicitas Woll engagiert sich mit ihrem neuen PETA-Motiv gegen die Haltung von Menschenaffen und allen anderen Tieren hinter Gittern. »Zoos sind Gefängnisse für Tiere!«, so die sympathische Schauspielerin. »Bei Menschenaffen sind 98 Prozent der DNA identisch mit unserer. Mit welchem guten Gefühl könnte ich mir da dieses uns so ähnliche Wesen durch eine Glasscheibe oder Gitterstäbe anschauen? Selbst für die kurze Zeit, in der ich für das Foto hinter Gittern saß, hatte ich ein mulmiges Gefühl der Einsamkeit und Enge. Wie es den Tieren geht, die das tagaus tagein ertragen müssen, auch diese psychisch immense Belastung, kann ich mir kaum vorstellen.« weiter

Wissenschaft: Träumen Tiere?

Können nur Menschen träumen? Wer Katzen oder Hunden beim Schlafen zusieht, hat vielleicht schon einmal beobachtet, wie sie plötzlich Laufbewegungen machen oder Töne wie ein kurzes Bellen, Knurren, Winseln oder Miauen und Schnurren von sich geben. Träumen auch Tiere?

Wie können wir eigentlich feststellen, ob Tiere träumen? Und wenn ja: Wie träumen sie? Wir Menschen träumen bekanntlich nicht immer, sondern vor allem in der so genannten REM-Phase. Die REM-Phase dauert bei Menschen etwa 90 Minuten. Studien haben gezeigt, dass Tiere beim Schlafen ähnliche Gehirnaktivitäten wie wir aufweisen und zwischen 10 und 25 Prozent ihrer Schlafzeit in der REM-Phase verbringen. weiter

Die Gartenhummel: Gartentier des Jahres

Die Gartenhummel ist »Gartentier des Jahres« 2023. Damit führt zum zweiten Mal in Folge eine Wildbiene die Publikumswahl der Heinz Sielmann Stiftung an: 2022 war die Blauschwarze Holzbiene zum »Gartentier des Jahres« gewählt worden.

Die Gartenhummel ist an ihrer Färbung leicht erkennbar: Ihr schwarzer Körper hat drei goldgelbe Querstreifen, das Hinterteil ist weiß. Wenn sie ein reiches Blühangebot an Wildpflanzen, Wildrosen und ungefüllten Rosen, Stauden und Gartenkräutern wie Lavendel, Salbei, Minze oder Rosmarin vorfindet, besucht sie gerne unsere Gärten. Mit ihrem extrem langen Rüssel kann die Gartenhummel bis zu zwei Zentimeter tief in Blüten hinabtauchen und kommt so auch an den Nektar besonders tiefgründiger Blütenkelche heran. Das macht sie zu einem wichtigen Bestäuber vieler Wild- und Kulturpflanzen. weiter

Die vegane Backbibel

Toni Rodríguez’ vegane Patisserie ist eine Klasse für sich. Dafür hatte er über zwei Jahrzehnte geforscht und neue Rezepturen entwickelt, deren Geheimnisse er jetzt in seinem ersten Buch »Die vegane Backbibel« verrät. In über 100 Rezepten mit Schritt-für-Schritt-Fotografien leitet er leicht verständlich zum Backen der veganen Meisterwerke an. So gelingen Biskuitrollen, Torten und Tortenschnitten, Donuts, Tiramisu, Brioche und Tartes, Cheesecake, Flans (die normalerweise aus Unmengen an Eiern bestehen) und Macarons (ein französisches Baisergebäck, das hauptsächlich aus Eischnee besteht) 100% tierfreundlich. Mit seinem ersten Buch »Die vegane Backbibel« führt Toni Rodríguez Hobbybäcker und Profis in die hohe Kunst der veganen Patisserie ein. Dieses Meisterwerk lässt nicht nur die Herzen von Veganerinnen und Veganern höher schlagen!

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Rezepte aus: »Die vegane Backbibel« von Toni Rodríguez

"Erdlingshof" seit 1.4.2023 offiziell jagdfrei!

Alle Grundstücke des »Erdlingshofs« e. V., idyllisch gelegen im Landkreis Regen im Bayerischen Wald, sind mit Beginn des neuen Jagdjahres am 1.4.2023 offiziell jagdfrei! Und das betrifft nicht nur die Hofgrundstücke, die im Besitz der beiden Vorstände Birgit Schulze und Johannes Jung stehen, sondern auch die Weideflächen, die dem eingetragenen Verein - also einer juristischen Person - gehören. Damit ist der Erdlingshof der erste Tierschutzverein in Deutschland, dem die jagdrechtliche Befriedung seiner Flächen gelungen ist!

Auf dem Erdlingshof leben Rinder, Pferde, Esel, Hirsche, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Puten, Gänse, Hühner, Katzen und  Kaninchen – viele von ihnen ehemalige »Nutz«tiere. Hier müssen sie keinen vorzeitigen gewaltsamen Tod und keine Tiergefängnisse fürchten, sie brauchen keinen Nutzen mehr erbringen, sondern können einfach nur friedlich leben. In den vergangenen Jahren kam es auf dem Erdlingshof immer wieder zu Konflikten mit Jägern. »Wir haben eine große Weide für unsere Pferde und Rinder, die ist mit einem dreireihigen Elektrozaun eingezäunt, da können Wildtiere also durch«, erklärt Birgit. »Und hier haben wir die Jäger regelmäßig gesehen, wie sie angesessen sind - ob da unsere Pferde und Rinder drauf waren oder nicht. Wir sind immer wieder zu den Jägern hingegangen und haben gesagt: Hier sind unsere Tiere auf der Weide, wir wollen das nicht.«

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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. In den Erläuterungen heißt es dazu: »Antragsberechtigt sind nur natürliche Personen, da die Ablehnung der Jagd aus ethischen Gründen Ausdruck einer persönliche Überzeugung und Gewissensentscheidung ist. Daher entfällt eine Befriedung bei juristischen Personen«. Im Klartext: Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechts­konvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715)

In den Leitsätzen, die dem Urteil vorangestellt sind, heißt es ausdrücklich, dass die deutsche Gesetzgebung in § 6a BJagdG die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) nicht vollständig umgesetzt hat. weiterlesen

Grundstücke in Rohrbronn (Baden-Württemberg) jagdfrei!

Die Grundstücke von Eva Maria Leitner in Remshalden-Rohrbronn nahe Stuttgart sind seit 1.4.2023 offiziell jagdfrei. Im Februar 2023 erhielt die Tierfreundin den Bescheid des Kreises Rems-Murr, dass ihrem Antrag auf jagdrechtliche Befriedung zum Ablauf des Jagdjahres zugestimmt wurde – nur 10 Monate nach der Antragstellung!

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Machen Sie mit: Petition für ein bundesweites Fuchsjagdverbot

Hobbyjäger töten in Deutschland jedes Jahr bis zu einer halben Million Füchse - oft auf grausamste Weise. Dabei gibt es aus wissenschaftlicher Sicht keinen Grund für die massenhafte Bejagung von Füchsen. Im Gegenteil: Füchse erfüllen eine wichtige Rolle als »Gesundheitspolizei« des Waldes. Die Politik muss endlich handeln und dem sinnlosen Töten der nützlichen Tiere ein Ende setzen! Darum hat die Tierrechts­organisation PETA eine Petition für ein bundesweites Fuchsjagdverbot gestartet, die sich an die für die Jagd zuständigen Landwirtschaftsministerien wendet. Dieser Petition kann sich jeder online anschließen!

Gerichtsurteil: Anbindehaltung von Rindern ist Tierquälerei

PETA erstattet Strafanzeigen gegen Rinderbetriebe mit Anbindehaltung

Ein aktuelles Urteil des Verwaltungsgerichtes Münster wertet die Anbindehaltung von Rindern als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. (VG Münster, 3.2.2023, Az.: 4 K 2151/19) Die Tierrechtsorganisation PETA hat bei drei Rinderhaltungen mit tierquälerischer Anbindehaltung im Landkreis Miesbach Anzeige bei der Staatsanwaltschaft München II erstattet. weiter

Anne Hathaway investiert in veganes Ei-Protein

Anne Hathaway bei der Welt-Premiere von »WeCrashed« in Los Angeles.

Hollywood-Schauspielerin Anne Hathaway investiert in das Unternehmen EVERY, das durch Fermentation pflanzliches Ei-Protein herstellt. »Die Notwendigkeit, unser Lebensmittelsystem umzugestalten, war nie deutlicher und dringlicher als heute«, erklärt Anne Hathaway. »Ich bin stolz darauf, diese Vision einer besseren Zukunft zu unterstützen.«

Anne Hathaway hatte in den letzten Jahren immer wieder mit veganer Ernährung experimentiert. Für ihre Hauptrolle in der Serie »WeCrashed« an der Seite von Jared Leto stellte sie 2022 zeitweise auf roh-vegane Ernährung um: »Es ist großartig«, erzählte sie im März 2022 in der »Late Show«. »Wir sollten so viel wie möglich Gemüse essen, um die Umwelt zu schützen. Ich hoffe, das wissen wir jetzt alle.«

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Queen-Legende Brian May: Ein Ritter für die Tiere

Queen-Legende Brian May setzt sich seit vielen Jahren für Tierrechte ein. Er hat die Kampagne SAVE ME ins Leben gerufen, die für ein Verbot der Fuchsjagd in England eintritt.

Brian May steht bereits seit über 50 Jahren mit der britischen Rockband Queen auf der Bühne. Der virtuose Gitarrist mit der Lockenmähne rockt auch mit inzwischen 75 Jahren die großen Stadien. Hits wie »We Will Rock You« und »Who Wants to Live Forever« stammen aus seiner Feder. Neben der Bühne ist Dr. Brian May ein herausragender Astrophysiker. Und: Der Queen-Gitarrist setzt sich seit vielen Jahren für Tierrechte ein. Aus Liebe zu den Tieren ernährt er sich vegan. Am 14. März 2023 wurde Brian May von König Charles zum Ritter geschlagen - aufgrund seiner Verdienste für die Musik und für seinen Einsatz für Tierrechte.

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Jerome Flynn: Game Of Thrones-Star kämpft für Schweine

Jerome Flynn bei einer »Game of Thrones«-Premiere in der Walt Disney Concert Hall, Los Angeles.

Der britische Schauspieler Jerome Flynn, bekannt aus der Kult-Serie »Game Of Thrones«, setzt sich mit der Tierschutzorganisation »Viva!« gegen die Vergasung von Schweinen ein. Die Kohlendioxid-Vergasung von Schweinen bezeichnet er als eines der »verstörendsten« Videos, die er je gesehen hat.

»Wie etwas aus unseren schlimmsten Albträumen«

Der britische Schauspieler Jerome Flynn, bekannt aus der Kult-Serie »Game Of Thrones«, setzt sich mit der Tierschutzorganisation »Viva!« gegen die Vergasung von Schweinen ein. Die CO₂-Vergasung von Schweinen bezeichnet er als eines der »verstörendsten« Videos, die er je gesehen habe.

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10 Jahre EU-Tierversuchsverbot für Kosmetik: Unzählige Tiere werden weiterhin gequält

Seit dem 11. März 2013 sind Tierversuche zu kosmetischen Zwecken in der EU offiziell verboten. Doch trotz aller Verbote und Versprechungen werden weiterhin Inhaltsstoffe von Kosmetika an Kaninchen, Mäusen und anderen Tieren getestet.

Vor zehn Jahren hat die EU ein Vermarktungsverbot für an Tieren getesteten Kosmetikprodukte und deren Inhaltsstoffe erlassen. Die Realität sieht anders aus: Bis heute werden Tiere auch für Kosmetika in Laboren gefangen gehalten und als Testobjekte missbraucht. weiter

Tierschutzverein »Robin Hood«: Einsatz für Straßenhunde in Albanien

Der österreichische Tierschutzverein »Robin Hood« unterstützt neben Tierschutzprojekten und Tierrechts-Öffentlichkeitsarbeit in Österreich mehrere Tierschutzprojekte im Ausland. Dazu zählen ein Hilfsprojekt für Schlittenhunde in Grönland, der Einsatz für Streunerhunde in Rumänien mit Kastrationsprojekten und der Unterstützung von rumänischen Tierheimen sowie der Einsatz für Streunerhunde und Streunerkatzen in Albanien. Anfang 2023 reiste Marion Löcker, Gründerin und Vorsitzende von »Robin Hood«, zum dritten Mal nach Elbasan in Albanien, um sich ein Bild von der Lage der Streunertiere zu machen - und vor allem, um die Arbeit der Tierschützerinnen und Tierschützer vor Ort zu unterstützen.
Lesen Sie hier ihren Reisebericht.

Das Geheimnis veganer Spitzensportler

für alle, die Leistung im Sport & Alltag bringen, gesund bleiben und die Welt retten wollen

Eine wachsende Zahl von Profi-Sportlerinnen und Profi-Sportlern, Champions, Olympia-Teilnehmern und Weltmeistern und anderen Elite-Athleten setzt auf pflanzenbasierte Ernährung: weil sie erkennen, dass vegane Ernährung nicht nur zu Erfolgen führt, sondern auch ihrer sportlichen Karriere sowie sogar ihrem Leben Jahre hinzufügen kann - und weil sie einen aktiven Beitrag zum Tier-, Umwelt- und Klimaschutz leisten wollen. Die beiden Hochleistungssportler Matt Frazier und Robert Cheeke stellen in ihrem Buch »The Plant-Based Athlete«, das jetzt in deutscher Sprache erschienen ist, die Geheimnisse veganer Spitzensportler vor: eine Ernährungsweise für alle, die Leistung im Sport, im Beruf und im alltäglichen Leben bringen und gesund werden oder bleiben wollen. weiter

Studie: Vegane Sportler haben genauso viel Kraft und mehr Ausdauer als Fleischesser

Vollkorn liefert Energie für Kraft und Ausdauer, Früchte stecken voller Antioxidantien und schützen vor Entzündungen.

Bei vielen Menschen hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass Veganer weniger Ausdauer und Kraft als Fleischesser haben. Eine Studie der Université du Québec in Kanada zeigt dagegen: Vegane Sportlerinnen und Sportler haben genauso viel Kraft und eine deutlich bessere Ausdauer als Fleischesserinnen und Fleischesser. Dies liegt wohl an der kohlenhydratreichen Ernährung, welche die Muskeln mit mehr Glykogen versorgt, erklärt das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Antony D. Karelis im European Journal of Clinical Nutrition. Zudem ist bei Veganern der oxidative Stress geringer und es kommt zu weniger Entzündungen im Körper. weiter

Vegane Bundesliga-Bratwurst

Passend zur Grillsaison: Die Vegane Mühlen Bratwurst der Rügenwalder Mühle ist offizielles Lizenzprodukt der Deutschen Fußball Liga (DFL) - und damit die erste vegane Bundesliga-Bratwurst!

Bayern oder Dortmund? Handspiel oder nicht? Im Fußball gibt es genug Themen, bei denen sich die Fans uneinig sind. Auch die Stadionwurst hat die Fans jahrelang getrennt, denn neben der fleischhaltigen Variante gab es kaum Alternativen für den Grill. Dank der offiziellen veganen Bundesliga-Bratwurst findet nun jeder Fan die richtige kulinarische Spielbegleitung. weiter

Comedy-Star Atze Schröder: »Pflanzenfresser!«

Atze Schröder wirbt für pflanzliche Ernährung: In gewohntem Look präsentiert der Comedy-Star sein PETA-Motiv »Pflanzenfresser«. Darauf sitzt die Kultfigur inmitten von Unmengen an Gemüse, mit einem Bund Petersilie im Mund.

Atze Schröder engagiert sich aus ethischen und gesundheitlichen Gründen für pflanzliche Ernährung. »Ich lebe seit rund 2,5 Jahren fleischfrei. Denn irgendwann wurde mir klar, dass ich doch nicht meine Mitbewohner aufessen kann. Denn es heißt doch immer: Tiere sind unsere Freunde - also: Wo ist die Logik?! Und es gibt auch einen gesundheitlichen Aspekt: Schon sechs Wochen später war mein Blutdruck wieder völlig normal - ich werde uralt mit Pflanzen!« Und er ruft seine Fans auf: »Probiert es aus!«

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Tiere hören Ultraschallgeräusche von Pflanzen

und Pflanzen reagieren auf Tiergeräusche.


Ein Forschungsteam aus Israel hat bei Experimenten mit Tomaten- und Tabakpflanzen Erstaunliches festgestellt: Pflanzen geben hohe Ultraschall-Geräusche ab, die für Menschen nicht hörbar sind - wahrscheinlich aber für einige Tiere. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im Fachmagazin
Cell veröffentlicht wurde. weiter

Der Kolkrabe

Herbe Schönheit, Virtuosität in der Luft, komplexes Sozialverhalten & hohe Intelligenz

Kolkraben faszinieren den Schweizer Biologen und Gebirgsökologen Prof. Dr. Heinrich Haller seit jeher. 24 Jahre lang war er Direktor des Schweizerischen Nationalparks. Seit 2019 ist er pensioniert. Bis heute zieht es ihn immer wieder in den Nationalpark, vor allem zu den Kolkraben. Seit sieben Jahren beobachtet er die Vögel intensiv. Ein Kolkrabenpaar, das er Rabea und Corvun nannte, schloss Freundschaft mit dem Naturforscher, so dass er die Vögel aus nächster Nähe beobachten und ihr Verhalten studieren konnte. So entstanden zahlreiche einzigartige Fotos von den faszinierenden Vögeln. Nun hat Heinrich Haller seine Sammlung aus atemberaubenden Bildern, persönlichen Erlebnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen auf über 200 Seiten in einem großformatigen Buch zusammengefasst.
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Interview mit Prof. Dr. Heinrich Haller

Einsatz für den Erhalt wilder Natur

Der Schweizer Biologe Prof. Dr. Heinrich Haller hat in den Alpen Studien über Steinadler, Luchse, Rothirsche, Uhus, Kolkraben und andere Wildtiere durchgeführt. 24 Jahre lang war er Direktor des Schweizerischen Nationalparks. Seit 2019 ist er pensioniert. Bis heute zieht es ihn immer wieder in den Nationalpark, vor allem zu den Kolkraben. FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Naturforscher über seine Begeisterung für wilde Natur und die darin lebenden Tiere sowie die Notwendigkeit von Überzeugungsarbeit, um die Idee, die Natur so weit wie möglich selbstständig wirken zu lassen, mehr in der Gesellschaft zu verankern.

Das Interview lesen

Federleicht - Das erstaunliche Leben der Spatzen

Sie leben mitten unter uns in unseren Dörfern, Städten und den heimischen Gärten, sie landen auf Bistro-Tischen und in Biergärten, um blitzschnell von unserem Kuchen oder sogar Pommes zu stibitzen - und doch wissen wir so wenig über sie: Spatzen, auch Sperlinge genannt. Im Gefolge des Menschen haben sie fast den gesamten Globus besiedelt. Doch leider sind auch Spatzen inzwischen stark bedroht: die Bestände haben bis zu 80 Prozent abgenommen. In ihrem Buch »Das erstaunliche Leben der Spatzen« laden uns die Naturexperten Eva Goris und Claus-Peter Hutter zu einer Entdeckungsreise ein in die geheime Welt eines vermeintlichen »Allerweltsvogels«. weiter

Vögel verbessern die psychische Gesundheit

Eine wissenschaftliche von Forschenden des King's College London zeigt: Vögel zu sehen oder zu hören verbessert das psychische Wohlbefinden. Und dies gilt auch und besonders für Menschen mit Depressionen.
Die Studienergebnisse zeigten auch die Notwendigkeit, die Natur besser zu schützen und die biologische Vielfalt in städtischen und ländlichen Gebieten zu verbessern, um Lebensräume für Vögel zu erhalten.
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VEGAN Food Love

Die Liebe zum Essen ist das Herzensthema von Kochbuch-Bestsellerautorin und Food-Bloggerin Bianca Zapatka. »Jedes Gericht, das mit viel Liebe zubereitet wird, schmeckt einfach viel besser! Liebe ist für mich die wichtigste Zutat, die jedes Essen verfeinern kann«, erklärt sie. Für Bianca ist die Liebe zum Kochen immer ein Stück Liebe zu anderen Menschen, aber eben auch zu allen anderen Lebewesen. Deswegen soll sich immer auch ein gutes Gewissen mit an den Tisch gesellen. So kann die Welt mit jeder pflanzlichen Mahlzeit ein Stück besser werden. weiter

Rezepte aus: VEGAN Food Love

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen aus »VEGAN Food Love« von Bianca Zapatka vor:

Grünkohl Apfel Salat: Als Vorspeise eine überraschende Geschmacksexplosion, als Bowl mit Quinoa oder gerösteten Süßkartoffeln ein reichhaltiges Hauptgericht.

Knusprige Blumenkohlnuggets: Ideal für jede Party und Feier oder zum Brunch mit Freunden!

Nudelauflauf mit Spinat und Pilzen: Super käsig und doch vegan! Macht satt und zufrieden.

Baked Oatmeal: Mit Haferflocken, Banane, Mandeln und Blaubeeren.

Hannes Jaenicke: »Die große Sauerei«

»Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion Freiheit für Tiere

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen.
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"Freiheit für Tiere"-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte«


FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist.
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Legalisierte Tierquälerei

Warum die Tierhaltung in Deutschland legalisierte Tierquälerei ist

Im Jahr 2021 wurden über 720 Millionen Tiere nach einem qualvollen Dasein in deutschen Haltungssystemen der Tierindustrie für Fleisch, Eier und Milch in industrieller Schlachtung getötet. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Tiere in der konventionellen oder der ökologischen Haltung leben.

Seit Jahren dokumentiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland anhaltend schlechte Zustände für Tiere in der deutschen Landwirtschaft - und das, obwohl der Umwelt- und Tierschutz im deutschen Grundgesetz als Staatsziel verankert ist. Wie sich die Regierung beim Tierschutz aus der Pflicht nimmt, welche grausamen Bereiche der Tierindustrie stattdessen sogar noch mit Steuergeldern subventioniert werden, und was das für die Tiere bedeutet, lesen Sie im folgenden Bericht.

foodwatch: Auch Bio-Tiere massenhaft krank

Der aktuelle foodwatch-Report zeigt: Millionen Schweine, Kühe und Hühner in der Nutztierhaltung leiden massiv unter Krankheiten, Verletzungen und Schmerzen - egal ob sie in konventionellen Betrieben oder in Bio-Haltung leben. Eier, Milch und Fleisch dieser kranken Tiere landen massenhaft im Supermarkt, ohne dass das für Verbraucherinnen und Verbraucher ersichtlich ist.

Die Zahlen sind erschreckend:

· Knapp 40 Prozent aller Schweine in Deutschland haben Lungenentzündungen, offene Wunden oder Abszesse. In der Bio-Haltung sind es mit 35 Prozent kaum weniger.

· Bis zu 39 Prozent aller Milchkühe leiden an schmerzhaften Erkrankungen der Klauen. Bei jeder zweiten Milchkuh in einem Bio-Stall wurden Euterentzündungen festgestellt.

· Bis zu 97 Prozent aller Legehennen weisen Knochenbrüche auf - in Käfighaltung ebenso wie in der Bio-Haltung.
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GANZ ENTSPANNT vegan

»Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so lecker, abwechslungsreich und bunt gegessen wie seit meiner Zeit als Veganerin«, sagt Carina Wohlleben, Mama von zwei Kindern. »Seit Anfang 2019 ernähren wir uns als Familie rein pflanzlich. Dieser Weg hat uns alle sehr bereichert und deswegen würde ich ihn gerne mit dir teilen.« In »Ganz entspannt vegan - Das Kochbuch« stellt sie ihre Lieblingsrezepte für den Familienalltag vor. weiter

VEGAN GLADIATORS

Muskelmann Ralf Moeller, der ehemalige Mister Universum, Star aus dem Film »Gladiator« und anderen Kino-Produktionen, isst kein Fleisch, keinen Käse und keine Milchprodukte mehr: Seit rund vier Jahren lebt der 1,97 Meter große Hollywoodstar vegan - aus Liebe zu den Tieren, für den Klima- und Umweltschutz und für die eigene Gesundheit. Seither fühlt er sich »20 Jahre jünger«.

Inspiration findet Mr. Universum bei Vegan-Koch Timo Franke: »Es muss halt auch schmecken und Timos vegane Rezepte sind einfach der Hammer!«
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Wolfgang Joop: Einsatz für Tiere und Klima

"Fleischessen ist ein Auslaufmodell, so oder so.

Modedesigner Wolfgang Joop liegt der Tierschutz am Herzen. Schon lange entwirft er keine Mode mehr mit Pelz und hat schon vor vielen Jahren aufgehört, Fleisch zu essen. Jetzt stellt in einer PETA- dem Fleischkonsum eine klare Absage »aus Liebe zu den Tieren, der Umwelt und für den Klimaschutz«.

Im Interview mit der Tierrechtsorganisation PETA erklärt der deutsche Star-Designer seine Beweggründe. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Dass der hohe Fleischkonsum klimaschädlich ist und pflanzliche Ernährung Klima und Umwelt schont, ist inzwischen bekannt. Doch sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen?
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Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch »Die Vermessung der Ernährung« mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten.

»Freiheit für Tiere«: Wie ist die Idee für das Buch Die Vermessung der Ernährung entstanden und wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Prof. Leitzmann?

Jan Wirsam: Tatsächlich hat mich Prof. Leitzmann gefragt, ob ich nicht mal gerne mit ihm ein Buch schreiben würde zum Thema Ernährung und Wirtschaft. Denn ich komme aus der wirtschaftlichen Ecke und er aus der Ernährungsphysiologie. Ich habe ihn besucht in Laubach und das war die erste Idee.

Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Jan Wirsam

Vegan aus dem Ofen

Nach einem anstrengenden Arbeitstag überlässt Katy Beskow am liebsten ihrem Backofen die Arbeit. Ein wenig schnippeln, dann die Füße hoch legen und warten, bis der köstliche Geruch aus der Küche durch die ganze Wohnung strömt. In ihrem Kochbuch »Vegan aus dem Ofen« begeistert die britische Kochbuch-Autorin wieder einmal mit phantastischen veganen Kreationen, die sich ohne viel Schnickschnack ganz fix zubereiten lassen. weiter

Rezepte aus: Vegan aus dem Ofen

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei Rezepte aus »Vegan aus dem Ofen« vor:

Blumenkohl-Käse-Pie: Blumenkohl und veganer Frischkäse unter einer knusprigen Teigdecke - ein cremiges Abendessen, das herrlich satt und glücklich macht.

Auflauf nach marokkanischer Art: Süßkartoffeln, Kürbis, Karotten mit Kichererbsen, Granatapfelkernen, Aprikosen und orientalischen Gewürzen - Wurzelgemüse einmal ganz anders!

Mandel-Kirsch-Crumble: Heiße gebackene Kirschen mit einer Streuselkruste aus Mandeln und Haferflocken - nicht nur für kalte Wintertage! Das köstliche Dessert ist ruck-zuck zubereitet und schon nach 15 Minuten im Ofen fertig!

Waldgrundstücke in Hildesheim offiziell jagdfrei

Andrea Thoni und ihre beiden Schwestern sind Eigentümerinnen von zwei Waldgrundstücken in Harsum (Landkreis Hildesheim in Niedersachsen). Die beiden aneinandergrenzenden Wäldchen in der Gemarkung Adlum sind 9825 qm und 8377 qm groß. Nach einer Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Hannover sind die Waldgrundstücke seit 14.3.2022 dem offiziell jagdfrei.weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war bis zur Pensionierung praktischer Tierarzt, Amtstierarzt und Lebensmittelwissenschaftler - und seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Bereits mit 16 Jahren machte er die Jagdprüfung. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Auf Jagdreisen in Afrika schoss er Antilopen, Büffel und Leoparden. Er war im Landesjagdverband aktiv und hielt dort Vorträge über Wildbret-Hygiene. Vor 14 Jahren machte Prof. Winkelmayer eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein neues Buch geschrieben mit dem Titel: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tieretöten auf. FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

PETITION: Schluss mit der Hobbyjagd!

Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Jägern angepöbelt und bedroht werden. Immer mehr Tier- und Naturfreunde protestieren gegen die Ballerei in Naherholungs- und Naturschutzgebieten, gegen Treibjagden oder die Quälerei von Füchsen in Schliefenanlagen. Auch im EU-Umweltkommissariat scheint man seit einigen Jahren zu sehen, dass die Hobbyjagd erheblichen Schaden im Hinblick auf die Biodiversität anrichtet. Den Hobbyjägern brennt der Filzhut: Auf Landesebene - wie aktuell in Hessen - wie auch auf europäischer Ebene gibt es Petitionen der Jägerschaft für den Erhalt der Jagd.

Um diesen Jäger-Aktivitäten etwas entgegenzusetzen, hat
Wildtierschutz Deutschland e.V. eine Petition für die Abschaffung der Hobbyjagd gestartet. weiter

Die Weisheit der Füchse

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Füchse leben mitten unter uns: im Wald, im Feld, in der Stadt oder im Garten. Doch oft wissen wir nur wenig über unsere wilden, schönen und faszinierenden Nachbarn.
Füchse sind nicht nur schlaue und gewitzte Überlebenskünstler, die in einer Welt voller Gefahren große Herausforderungen meistern, sondern auch sensible, soziale Wesen, die auf vielfältige Weise kommunizieren. Die beiden Fuchsfreunde und -kenner Dag Frommhold und Daniel Peller zeigen mit ihrem Buch »Die Weisheit der Füchse«: Füchse sind verblüffende Wesen, die uns viel ähnlicher sind, als wir denken. weiter

Füchsen eine Stimme geben

Dag Frommhold setzt sich seit vielen Jahren für Füchse ein und betreibt mit fuechse.info DIE Informationsseite über Füchse. Gemeinsam mit dem Fuchs-Experten Daniel Peller hat er das Buch »Die Weisheit der Füchse« veröffentlicht.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit ihm über seine Motivation und was jeder für Füchse tun kann. weiter

Grundstücke in Thüringen endlich jagdfrei!

Antje H. hat echte Pionierarbeit geleistet: Sie war eine der ersten, die in Thüringen den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung gestellt hat. Nach über vier Jahren führte ihr unermüdlicher Einsatz endlich zum Erfolg: Ihre neun Grundstücke sind seit 31.3.2023 offiziell jagdfrei! weiter

Keine Jagd im Biotop "Rüm Hart"!

Die Hamburger Familie Janssen - Andrea und Dr. Dirk Jannsen und ihre erwachsenen Kinder Malte und Bilke - hat die Familienstiftung »Rüm Hart« mit dem Ziel gegründet, kleine Biotope zu errichten, um die dort vorhandene Artenvielfalt zu schützen. 2017 hat die Familie ein Biotop bei Osterholz-Scharmbeck in Niedersachsen erworben, um dort Lebensraum für wild lebende Tiere zu schaffen. Die Familie Janssen kann es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, wenn Jäger dieses Biotop betreten und dort Jagd auf wildlebende Tiere machen. weiter

Studie: Ernähren sich vegane Sportler gesünder?

Immer mehr Ausdauersportler bauen auf Pflanzenkraft: von Radprofi Simon Geschke, Deutschlands Bergtrikot-Held bei der diesjährigen Tour de France bis Gerlinde Kaltenbrunner, eine der erfolgreichsten Bergsteigerinnen der Welt.
Ernähren sich vegane Ausdauersportler gesünder und sind sie dadurch vielleicht sogar leistungsfähiger?
Eine interdisziplinäre Studie untersucht Ernährung im Zusammenhang mit sportlicher Leistungsfähigkeit und vergleicht vegane Langstreckenläufer mit vegetarischen Läufern, die auch Milchprodukte und Eier zu sich nehmen, sowie Mischköstlern, die Fleisch essen.
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Kohlenhydrate machen Läufer leistungsfähiger

Kohlenhydrate aus Getreide, Obst und Gemüse

Proteine oder Kohlenhydrate: Welcher der beiden Makronährstoffe ist bei Sportlern wichtiger für die Ausdauerleistung?

Sportler setzen vor allem auf Proteine. Immer noch weit verbreitet ist die Ansicht, dass Sportler für den Muskelaufbau Proteine aus Fleisch, Eiern und Milchprodukten bräuchten. Zahlreiche Studien haben inzwischen aber nachgewiesen, dass pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen ebenso gut Muskeln aufbauen und obendrein gesünder sind.
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Plastikmüll aus Fischerei: Gefahr für Seevögel!

Sie gehören leider wie Muscheln und Sand zu jedem Strandspaziergang an der Nordseeküste: Orange und blaue Plastikfäden, die im Spülsaum liegen. Plastikmüll aus der Fischerei ist ein massives Umweltproblem und gefährdet besonders unsere Seevögel. weiter

Zahl der Vögel nimmt rapide ab wie nie zuvor

Vogelforscher schlagen Alarm: Bei fast der Hälfte aller rund 11.000 Vogelarten weltweit wird ein Rückgang festgestellt, viele Populationen sind bereits stark dezimiert. 1409 Arten (jede achte Art!) stehen gemäß den strengen internationalen Richtlinien auf der globalen »Roten Liste« (Kategorien »gefährdet« bis »vom Aussterben bedroht«). Weitere 9 % sind »potenziell gefährdet«. 187 Vogelarten sind bereits ausgestorben. Dies ist das dramatische Ergebnis des Reports State of the World's Birds 2022. weiter

So leiden Gänse für Daunen

Wussten Sie, dass 80 % der weltweit in Jacken, Schlafsäcken und Bettwaren verarbeiteten Daunen aus China stammen? Die Tierrechtsorganisation PETA untersuchte Gänsefarmen in China um herauszufinden, wie die Federn gewonnen werden. Die Ermittler stießen auf Arbeiter, die Gänsen bei vollem Bewusstsein die Federn aus dem Leib rissen und dabei offene, blutige Wunden zurückließen. Viele Tiere zappelten und schrien vor Angst und Schmerz - andere fielen in eine Schockstarre. weiter

Haustiere streicheln: Positive Wirkung aufs Gehirn

Der Umgang mit Tieren, insbesondere mit Hunden, fördert die seelische Gesundheit von Kindern und Erwachsenen und hilft nachweislich bei der Bewältigung von Angstzuständen, Stress und Depressionen. Ein Forscherteam der Universität Basel hat jetzt nachgewiesen, dass das Streicheln von Hunden die Aktivität im präfrontalen Kortex des Gehirns, welcher soziale und emotionale Beziehungen reguliert und verarbeitet, deutlich erhöht. weiter

Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

Wussten Sie, dass Berlin nicht nur die Hauptstadt der Nachtigallen ist, sondern auch der Wildschweine? Dass Füchse und Wildschweine in der Stadt die Verkehrslage studieren, bevor sie die Straße überqueren? Dass der Artenreichtum der Säugetiere in Großstädten weit höher ist als auf dem Land? Und dass Wölfe das Verhalten des Menschen interpretieren? »Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«.
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Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

Prof. Josef H. Reichholf ruft alle Tierfreunde dazu auf, Wildtiere zu beobachten, um mit ihren vertraut zu werden. Mit dem Interesse kommt ganz von selbst der Wunsch, etwas für die Säugetiere zu tun und sich gegen deren Vernichter zur Wehr zu setzen . Würden Wildtiere nicht mehr so gnadenlos gejagt, würden sie ihre unnatürliche Scheu verlieren. Wir könnten sie am helllichten Tag aus der Nähe beobachten, wie es jetzt schon in vielen Großstädten der Fall ist.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann.
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Studie: Vegane Hunde sind gesünder

Es gibt gute Gründe, Fleisch- und Milchprodukte

Immer mehr Menschen streichen aus Liebe zu den Tieren, für Umwelt- und Klimaschutz und aus gesundheitlichen Gründen Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte aus ihrer Ernährung. Doch ist es richtig, Hunde und Katzen, die als Fleisch- bzw. Allesfresser gelten, ohne Fleisch zu ernähren? Eine große internationale Studie liefert nun gute Argumente für eine rein pflanzliche Ernährung von Hunden. weiter

Studie: Schimpansen sprechen in ganzen Sätzen

Ein Forschungsteam wertete insgesamt über 900

Auf die Frage, was Menschen von anderen Säugetieren unterscheidet, ist die Antwort meistens »Sprache«: Die Überzeugung, dass nur Menschen in der Lage sind, komplexe Konstrukte aus Vokabeln und Grammatik zu erschaffen und anzuwenden. Nun hat ein Team von Wissenschaftlern die Rufe von nicht-menschlichen Primaten analysiert und nachgewiesen: Schimpansen verfügen über eine sehr komplexe Kommunikation mit Satzbau und Grammatik!
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Studie: Pferde reagieren äußerst sensibel

Pferde reagieren auf Gefühlszustände des Menschen

Pferde sind Meister im Interpretieren menschlicher Emotionen. Sie lesen die Gefühle von Menschen wie in einem offenen Buch: an Gesichtsausdruck, Körpersprache und nonverbalen Lautäußerungen. Und: Pferde werden von menschlichen Emotionen auch unmittelbar beeinflusst - ganz besonders von negativen Emotionen. Dies beweist eine wissenschaftliche Studie von Institut Français du Cheval et de l'Equitation. weiter

Erstaunliche Fähigkeiten von Tieren

»Am Anfang des Buches stand mein ungläubiges Staunen über die Fähigkeiten der Tiere und der Wunsch, dieses Staunen zu teilen«, schreibt Prof. Dr. Josef Schöchl im Vorwort zu »Der Rabe und der schlechte Leumund - Verblüffendes aus dem Reich der Tiere«. In seinem Buch hat er überraschende und unglaubliche Fakten aus der Welt der Tiere zusammengetragen - mit dem Ziel, unseren Mitgeschöpfen mehr Rücksichtnahme und diesen Wundern der Natur mehr Achtsamkeit entgegenzubringen.
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Buchtipp für Kids: Die weiße Wölfin

Ein heftiger Sturm tost durch das Flusstal, als fünf Wolfswelpen geboren werden. Der letzte Welpe ist eine winzige Wölfin. Sie hat helles Fell und sieht zunächst aus wie ein Maulwurf. Das Rudel tauft sie »Fünf«, schwört ihr Schutz und lehrt sie Mut und Weisheit. Und ausgerechnet »Fünf« nimmt sich vor, einmal Leitwölfin zu werden und ein Rudel zu führen! Sie ist zwar die Kleinste der Wolfswelpen, aber auch die Pfiffigste, Aufmerksamste und Schnellste.
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Schliefenanlagen: Grausame Tierquälerei an Füchsen

In der Schliefenanlage in Voßheide bei Lemgo

Die Tierrechtsorganisation PETA hat in Deutschland Dutzende Schliefenanlagen wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Laut § 17 Nr. 2b des Tierschutzgesetzes dürfen Tieren keine länger anhaltenden oder sich wiederholenden erheblichen Schmerzen oder Leiden zugefügt werden. PETA fordert die sofortige Schließung der Anlagen sowie die Beschlagnahmung der dort eingesperrten und gequälten Füchse.
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Deutschland: Gefährliches Land für Zugvögel

Die Bestände vieler Vogelarten nehmen rapide ab. Besonders stark betroffen sind Zugvögel, die über tausende Kilometer zwischen den Brutgebieten und ihren Überwinterungsgebieten hin und her ziehen. Eine neue Studie zeigt: Deutschland gehört zu den Ländern, die für Zugvögel am gefährlichsten sind.
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Darum brennt der Regenwald auch für Leder

Zwischen 2011 und 2020 wurden allein in Brasilien mehr als 6,7 Millionen Hektar Amazonas-Regenwald vernichtet. Dazu kommen erschütternde Rekorde im Jahr 2022: Knapp 1,95 Hektar wurden allein in den ersten vier Monaten zerstört. Mit jedem weiteren Tag schwindet unsere Chance, den Amazonas vor dem Kipppunkt zu retten, bevor er sich in eine Savanne zu verwandeln beginnt, und die Klimakatastrophe zu stoppen. Während den meisten Menschen klar ist, dass die Produktion von Fleisch und Palmöl ein maßgeblicher Grund für die verheerenden Rodungen ist, bleibt ein Akteur oftmals unbeachtet: die Lederindustrie.
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Billie Eilish bringt vegane Nike-Sneaker heraus

Billie Eilish entschied sich mit 13, Veganerin

Billie Eilish ist eine der erfolgreichsten Musikerinnen unserer Zeit. Billie wuchs vegetarisch auf und ernährt sich seit 2014 vegan - aus Liebe zu den Tieren. Jetzt hat sich die Grammy-Preisträgerin mit Nike zusammengetan, um einen veganen Sneaker auf den Markt zu bringen. weiter

Amazonas-Regenwald kurz vorm Zusammenbruch

Die Fleisch- und Milchindustrie vernichtet Wälder und treibt den Klimawandel voran.

Nach neuen Daten vom brasilianischen Nationalen Institut für Weltraumforschung wurden von Januar bis Juni 2022 im Amazonas-Regenwald 1.539 Quadratmeilen abgeholzt. Dies ist die höchste Abholzungsrate, die jemals für diesen Sechsmonats Zeitraum verzeichnet wurde und könnte den Amazonas an den Rand des Zusammenbruchs bringen, so Greenpeace. weiter

Deftig Vegan Mediterran: Schlemmen wie im Urlaub

Gehen Sie auf eine kulinarische Reise in den Süden: Gazpacho & Tapas, Paella & Tortilla, Bruschetta & Focaccia, Pasta & Pizza, Gemüse-Quiches mit Tomaten oder Artischocken, griechische Ofenkartoffeln mit Fetacreme & Moussaka mit Linsen, türkische Spinat-Pides, Kichererbsen-Salat & Auberginenröllchen mit Couscous, Pannacotta & Mandel-Zitronen-Kuchen...
Die Hamburger Köchin und Ökotrophologin Anne-Katrin Weber stellt in ihrem Kochbuch »Deftig Vegan Mediterran« eine mediterrane Wohlfühlküche vor, die obendrein 100 % tierfreundlich ist.
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Rezepte aus »Deftig Vegan Mediterran«

Bild: © Wolfgang Schardt

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen Rezepte aus dem Buch »Deftig Vegan Mediterran« vor:

Kichererbsensalat mit Pimientos, Tomaten und Oliven

Spanische Kartoffel-Tortilla

Kleine Tomatenquiches mit Basilikumöl

Radprofi Simon Geschke lebt seit 2016 vegan

Rad-Profi Simon Geschke isst seit 2016 vegan.

»Wenn ich die Bilder der Tiere im Kopf hatte, habe ich mich fast schon geekelt.« Das sagt der deutsche Rad-Profi Simon Geschke, der bei Tour de France 2022 Bestform zeigte: Neun Tage in Folge führte er die Bergwertung an und trug gepunktete Trikot bis kurz vor Paris. Seit 2016 baut Simon Geschke auf 100 % Pflanzenkraft. weiter

Thomas Müller investiert in Pflanzenfleisch

Thomas Müller im Spiel der UEFA Nations League

FC Bayern-Star und Fußballnationalspieler Thomas Müller investiert in vegane Fleisch-, Ei-, und Fisch- und Milchalternativen des Münchner Start-ups GREENFORCE: um »bewusst Ressourcen unserer Erde zu schonen und die Herausforderungen der Zukunft mit anzupacken«. weiter

Studie: Fleischersatz die beste Klimaschutzmaße

Der hohe Fleischkonsum ist klimaschädlich.

Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen für die Weltgemeinschaft. Doch welche Klimaschutzmaßnahmen sollten die höchste Priorität haben? Eine neue Studie zeigt: Investitionen in Fleisch-Alternativen auf pflanzlicher Basis wirken sich am besten und unmittelbarsten für den Klimaschutz aus. Sie haben eine wesentlich höhere Effizienz als Einsparmaßnahmen von Treibhausgasen im Verkehrssektor, der Industrie oder durch Energieeffizienz-Häuser. weiter

Bayern: Kontrolle in Ställen alle 48 Jahre

Rinderhaltung im Landkreis Aichach-Friedberg

Die Haltung von Tieren in bayerischen Betrieben wird im Durchschnitt nur alle 48 Jahre kontrolliert. Dabei gibt es offenbar zahlreiche Tierschutzverstöße: Bei Kontrollen im Jahr 2021 seien in 41 % der Schweinehaltungen und in 40 % der Kälberhaltungen Verstöße festgestellt worden, teilte das Umweltministerium in München auf Anfrage der Grünen mit. weiter

Ursula Karven: STOPPT Tierversuche!

Ursula Karven setzt sich gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA gegen grausame Tests an Tieren ein, welche noch immer in der EU für Kosmetikprodukte durchgeführt werden.
»
Allein in deutschen Laboren werden jedes Jahr etwa drei Millionen Tiere vergiftet, künstlich krank gemacht oder anderweitig gequält und getötet. Das ist furchtbar und vollkommen unnötig!«, so die Schauspielerin, die aus Liebe zu den Tieren schon lange vegan lebt. Und sie ruft alle Tierfreundinnen und Tierfreunde auf, mitzumachen: »Mit einer Unterschrift kann sich jeder gegen diese Tierquälerei einsetzen und das Ende von Tierversuchen einläuten.« weiter

EU-Bürgerinitiative gegen Kosmetik-Tierversuche

EU-Bürgerinitiative Save Cruelty-Free Cosmetics setzt sich für ein Ende aller Tierversuche in der EU ein.
Seit 2013 sind in der EU Tierversuche für kosmetische Produkte offiziell verboten. Doch aktuelle Zahlen belegen, dass trotz Tierversuchsverbots weiterhin Tausende Tiere in Experimenten für kosmetische Inhaltsstoffe missbraucht werden.
Die EU-Bürgerinitiative Save Cruelty-Free Cosmetics fordert eine strikte Umsetzung des EU-Verbots von Tierversuchen für Kosmetik, die schrittweise Abschaffung aller Tierversuche in der EU und stattdessen die Investition in tierleidfreie, menschen- und umweltfreundliche Forschung. weiter

Fleisch-Parasit kann psychische Störungen auslösen

Der Verzehr von rohem Fleisch wie Mett

In Deutschland tragen rund 50 Prozent der Menschen den Parasiten T. gondii in sich - meistens unbemerkt als so genannte latente Toxoplasmose. Ein Großteil der Infektionen geht wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge auf rohes Fleisch wie Mettwurst oder nicht ausreichend durcherhitztes Fleisch von infizierten Hühnern, Schweinen und Rindern zurück. weiter

Kuhmilch kann Multiple Sklerose verstärken

Menschen mit Multipler Sklerose

Eine aktuelle Studie der Universität Bonn zeigt: Kuhmilch kann Multiple Sklerose verstärken und erhöht möglicherweise das Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken. Ursache ist das Kuhmilch-Protein Casein: Es kann Entzündungen und eine Autoimmun-Reaktion auslösen, welche die Nervenfasern schädigen. weiter

10 Jahre länger leben durch Ernährungsumstellung

Statt Fleisch und Fastfood:

Junge Menschen, die von einer typischen Ernährung mit Fleisch, Fast Food, viel Zucker und Weißmehl zu einer gesünderen Ernährung mit Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen und ohne Fleisch wechseln, könnten ihre Lebenszeit um mehr als ein Jahrzehnt steigern. Auch wer seine Ernährung erst im Alter von 60 Jahren umstellt, gewinnt durchschnittlich noch acht Jahre an Lebenszeit hinzu. Sogar 80-Jährige könnten im Schnitt 3,4 Jahre Lebenszeit hinzugewinnen. weiter

Kochbuch: WILD & VEGAN

Erdbeeren, Himbeeren und frisches Gemüse direkt aus dem eigenen Garten und ein gefüllter Vorratskeller mit Eingemachtem und Lagergemüse im Winter: So geprägt vom elterlichen Obst- und Gemüseanbau mit Hofladen fand die Kanadierin Laura Wright zu ihrer Begeisterung für eine natürliche pflanzliche Ernährung. In ihrem ersten Kochbuch »Wild & Vegan« stellt Laura 125 raffinierte vegane Vollwertrezepte für jede Tages- und Jahreszeit vor, präsentiert in magisch-schönen Fotografien, mit denen sie all den Köstlichkeiten huldigt, die Pflanzen uns schenken. weiter

Rezepte aus: WILD & VEGAN

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei Rezepte aus dem Buch »WILD & VEGAN« vor:

Wurzelgemüse-Salat mit knusprigen Linsen

Mangold-Rollen mit Emmer und Pinienkernen

Himbeer-Cheesecake ohne Backen

Die Kultur der wilden Tiere

Manche Menschen halten Kultur ausschließlich für eine menschliche Errungenschaft. Doch das ist falsch: Wie wir Menschen geben Tiere ihren Wissens- und Erfahrungsschatz und auch ihren Sinn für Schönheit an ihre Kinder weiter. Und auch ihre Kultur verändert sich und entwickelt sich weiter. Prof. Dr. Carl Safina, Ökologe, Biologe und Autor des Bestsellers »Die Intelligenz der Tiere« nimmt uns in seinem Buch »Die Kultur der wilden Tiere« in die Lebenswelten von Tieren mit, die an den wenigen noch verbliebenen wilden Orten der Erde zu Hause sind. Mit faszinierenden Berichten vermittelt er uns, was Tiere tun, warum sie es tun und wie sich das Leben für sie anfühlt. Und er fordert uns eindringlich auf, Tiere als Mitgeschöpfe und Reisegefährten auf dieser Erde zu betrachten. weiter

Krähen kennen den Wert von Werkzeugen

Immer wieder überraschen Raben und Krähen

Rabenvögel sind ausgesprochen intelligent: Sie lernen schnell, beherrschen abstraktes Denken und können Verhaltensforschern zufolge mindestens genauso gut planen wie Menschenaffen. Rabenvögel benutzen nicht nur völlig selbstverständlich Werkzeuge, um an Nahrung zu gelangen, sie stellen Werkzeuge auch selbst her und gehen sorgsam damit um, auch wenn sie diese gerade nicht brauchen. Und: Krähen wissen, dass Spezialwerkzeug wertvoller ist und gehen damit besonders sorgfältig um. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft, die daraus das Hormon PMSG (Pregnant Mare Serum Gonadotropin) gewinnt. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren, damit der billige Nachschub für die Fleischindustrie nicht abreißt. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Pferden Freiheit schenken

Andrea Höhse ist Tierärztin und Pferdewirtin mit Schwerpunkt Zucht und Haltung. Schon in früher Kindheit entdeckte sie die Liebe zu den Pferden. Aus Liebe zu den Tieren entschied sich Andrea Höhse, Tierärztin zu werden. So wurde das Praktikum in einem Schlachthof während ihres Studiums der Tiermedizin und die unmittelbare Konfrontation mit dem Tod so vieler Tiere für Andrea Höhse der Beginn einer sehr bewegenden Reise. Nicht nur ihre Sicht auf so genannte »Nutz«tiere veränderte sich, auch die Sichtweise auf ihre geliebten Pferde. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Pferde sind gesund und glücklich,

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Offenstall: Die natürlichste Haltungsform

Die Offenstallhaltung ist die natürlichste Haltungsform für Pferde. Und zwar nicht nur für robuste Ponys, sondern für jedes Pferd - ob Kaltblut, Warmblut, Vollblut oder Pony. Ihr Pferd wird zum glücklichsten Pferd werden, wenn es sich frei bewegen kann und Kontakt zu Artgenossen hat, wann immer es will. Es kann sich aussuchen, ob es sich in den Stall stellt (z.B. bei Hitze oder bei Dauerregen) oder ob es sich lieber auf der Weide und im Auslauf tummelt. Es wird ausgeglichener werden, nicht mehr so krankheitsanfällig sein, und die Hufe werden sich enorm verbessern. weiter

Bio-Weingut Gänz endlich jagdfrei!

Die Weinberge der Bio-Winzerfamilie Gänz aus Hackenheim (Rheinland-Pfalz) sind endlich jagdfrei! Bereits im Jahr 2010 hatte die Bio-Winzerfamilie zum ersten Mal einen Antrag gestellt, aus ethischen Gründen von der Zwangsbejagung der eigenen Flächen befreit zu werden. Ab 1.4.2015 wurde ein Großteil der Flächen der Bioweingutes für befriedet erklärt aber nur befristet auf drei Jahre. Anfang April 2022 kam - 12 Jahre nach dem ersten Antrag auf Jagdverbot auf den eigenen Grundstücken - endlich die erlösende Nachricht: Ein Großteil der Flächen der Bio-Winzerfamilie Gänz ist ab sofort jagdfrei - und zwar ohne Befristung! weiter

BVerwGericht: 6,5 ha im Steigerwald jagdfrei

Fünf Grundstücke im Landkreis Haßberge (Bayern) sind seit April 2022 bzw. seit 2023 jagdfrei. Christine und Werner Schnös besitzen mehrere Wald- und Wiesengrundstücke sowie Ackerland in zwei unterschiedlichen Jagdrevieren im nördlichen Steigerwald. 2014 stellten sie den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihrer Grundstücke aus ethischen Gründen. Es sollte ganze 8 Jahre dauern, bis die Grundstücke endlich jagdfrei werden. Erst ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verhalf den Tierfreunden zu ihrem Recht.
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Warum das Urteil des BVerwG so wichtig ist

Immer wieder werden Anträge von Tierfreunden zur jagdrechtlichen Befriedung ihrer Grundstücke abgewiesen, weil die ethischen Gründe angeblich nicht ausreichend seien. Muss ein Grundstückseigentümer zwingend Vegetarier oder Veganer sein, um das Töten von wild lebenden Tieren auf seinem eigenen Grundstück aus ethischen Gründen abzulehnen?

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat seinem Urteil vom 11.11.2021 richtungsweisende Leitsätze zur jagdrechtlichen Befriedung von Grundflächen aus ethischen Gründen vorangestellt (BVerwG 3C 16.20 und BVerwG 3C 17.20).
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Grundstücke in Niederbayern endlich jagdfrei

Franz S.* besitzt zwei Waldgrundstücke und ein Feldgrundstück im Landkreis Kelheim. Der Tier- und Naturfreund kann es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass Tiere vor seinen Augen gejagt werden und er dafür auch noch sein eigenes Grundstück gegen seinen Willen und gegen seine ethische Überzeugung zur Verfügung stellen muss. Anfang 2020 stellte er den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung seiner rund 6 Hektar aus ethischen Gründen und schaltete im Verlauf des Verfahrens einen Anwalt ein. Mit Erfolg: Am 31. März 2022 wurden seine Grundstücke offiziell jagdfrei! weiter

Rheinland-Pfalz: Grundstück bei Dahn jagdfrei

Barbara Schwarz hat es geschafft: Ihr Grundstück in Rheinland-Pfalz zwischen Dahn und Erfweiler ist seit 1.4.2022 jagdfrei!
Im Herbst 2020 hatte die Tierfreundin, die aus Liebe zu den Tieren seit langem vegan lebt, den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung aus ethischen Gründen für ihre Grundstücke bei der Kreisverwaltung Südwestpfalz gestellt. Nach eineinhalb Jahren erhielt sie den Bescheid, dass ihrem Antrag stattgegeben wurde.
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Verwaltungsgericht: Grundstück ab 2022 jagdfrei

Brigitte und Dietbert Mönch besitzen angrenzend an ihr Wohnhaus in Siegsdorf (Landkreis Traunstein) vier Hektar Wiese und Wald. Die Tier- und Naturfreunde können es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass Jäger auf ihrem Grundstück Tiere tot schießen. Deswegen stellten die Eheleute bereits 2014 den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung der Grundstücke. Damals ahnten sie nicht, dass es acht Jahre dauern würde, bis ihr Grundstück endlich jagdfrei wird... weiter

Pflanzen für Schmetterlinge

Wie Sie in Ihrem Garten Lebensraum schaffen

Bunte Schmetterlinge auf blühenden Wiesen sind der Inbegriff des Frühlings und Sommers und ein Wunder der Natur. Sie stehen für ein gesundes Ökosystem und sind wichtige Bestäuber. Doch in den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Schmetterlinge dramatisch gesunken. In Deutschland sind mindestens 60 Schmetterlingsarten ausgestorben. 80 % der Tagfalter in Europa stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten. Hier kann jeder Tierfreund aktiv etwas tun! weiter

EU-Bürgerinitiative gegen Kosmetik-Tierversuche

Seit 2013 sind Tierversuche für kosmetische Produkte in der EU offiziell verboten. Für dieses Verbot haben Tierschutzorganisationen jahrzehntelang hart gekämpft. Doch aktuelle Zahlen des Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) belegen, dass trotz des offiziellen Verbots immer noch Tausende Tiere für entsprechende Experimente missbraucht werden. Und trotz des Verbots von Tierversuchen für Kosmetika fordert die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) nun neue Tierversuche für bestimmte Inhaltsstoffe. weiter

Paul McCartney: Initiative für Tierversuchsverbot

Nach jahrzentelangem Einsatz von Tierschutzorganisationen sind seit 2013 Tierversuche für kosmetische Produkte in der EU offiziell verboten. »Wir alle dachten, der Kampf sei vorbei und Tierversuche für Kosmetika gehörten in Europa der Vergangenheit an«, erklärt Sir Paul McCartney, der sich bereits seit Mitte der 1970er Jahre für das Verbot von Tierversuchen einsetzt. »Doch leider ist das nicht der Fall.« weiter

Bleimunition tötet streng geschützte Greifvögel

Seeadler sind besonders geschützt.

Greifvögel wie Seeadler, Falken, Habichte oder Milane zählen zu den streng geschützten Arten. Doch wegen Bleimunition bei der Jagd sind bei zehn Greifvogelarten rund 55.000 erwachsene Vögel in Europa verschwunden.
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27% der Löwen mit Schrotkugeln im Schädel

Der König der Tiere ist in Gefahr.

Der afrikanische Löwe ist in vielen Regionen vom Aussterben bedroht. Der Grund: Trophäenjagd, Verlust von Lebensräumen, Rückgang von Beutetierpopulationen und Mensch-Wildtier-Konflikte. Um sie von Weidetieren zu vertreiben, wird mit Schrot auf Löwen geschossen. Eine Studie zeigt: Mehr als jeder vierte Löwe trägt Schrotkugeln im Schädel mit sich herum. weiter

Rotkäppchen rettet den Wolf

»Rotkäppchen rettet den Wolf« ist ein originelles Remake des bekannten Märchenklassikers. Aber hier ist es kein Märchen, sondern die Wahrheit, also ein Nicht-Märchen. Das Rotkäppchen von Petra Piuk und Gemma Palcio ist genervt von den Märchen der Erwachsenen, deshalb fängt das Nicht-Märchen mit »Es ist« statt »Es war einmal« an. Die Story ist die gleiche: Rotkäppchen soll in den Wald, um der Großmutter Kuchen zu bringen... weiter

Eine kulinarische Reise rund um die Welt

In ihrem sechsten Kochbuch stellt Bianca Zapatka paradiesische Köstlichkeiten aus der ganzen Welt vor: Kulinarische Genüsse aus dem Orient und Indien, Klassiker der mediterranen Küche, vegane Highlights aus Nord- und Südamerika, herrlich exotische Rezepte aus Asien und klassische Lieblinge der Heimatküche neu interpretiert. Schon das Durchblättern des Buchs ist ein Hochgenuss: Biancas Kreationen sind herrlich angerichtet, perfekt in Szene gesetzt und wunderschön anzuschauen - denn das Auge isst bekanntlich mit! weiter

Rezepte aus »Vegan Paradise«

VFL Wolfsburg: Kuhmilch-Aus!

Die Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg

Beim VfL Wolfsburg gibt es seit April Hafermilch statt Kuhmilch - für die Spielerinnen und Spieler, alle Mitarbeitenden und für die Besucher in den Stadien. Der VfL will »eine klimafreundliche und nachhaltige Ernährungsform sowie ein erweitertes pflanzenbasiertes Produktangebot in den Fokus« rücken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. weiter

Filmtipp: "MILKED" - Doku über Milch

Die preisgekrönte Kino-Doku »Milked« deckt die dramatischen Folgen der Milchindustrie für Klima und Umwelt sowie die damit verbundene Tierqual auf, aber auch die Folgen für die menschliche Gesundheit. Der Titel spielt mit der Mehrdeutigkeit des englischen Begriffs »to milk«, der nicht nur »melken«, sondern auch so viel wie »ausgebeutet« oder »ausgenutzt« bedeuten kann. »Ein kraftvoller Weckruf, dass die Welt gemolken wird«, so Regisseur James Cameron, der mit Filmen wie »Titanic« und »Avatar« Filmgeschichte schrieb. weiter

Igel in Gefahr

Die neuen Feinde der Igel: Mähroboter, Rasentrimmer & Co.

Durch den zunehmenden Verlust ihrer ursprünglichen Habitate - eine reich gegliederte, vielfältige Feldflur mit Hecken, Gehölzen, Wegsäumen, Staudendickichten und artenreichen Magerwiesen - geht die Zahl der Igel seit Jahren zurück. Eine weitere Bedrohung stellt der ungebrochene Trend zu öden Schottergärten und kurz gemähtem Einheitsgrün dar, in denen Igel weder ausreichend Nahrung noch geeignete Schlaf- und Nestplätze finden. Hinzu kommt: Mit dem stetig steigenden Einsatz von Motorsensen, Mährobotern und Rasentrimmern sind die beliebten Insektenfresser einer weiteren Gefahrenquelle ausgesetzt.
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Kinder brauchen Hunde!

»Ich hätte so gerne einen Hund!« Diesen Wunsch haben zwei Drittel aller Eltern schon gehört. Das restliche Drittel lebt bereits mit einem vierbeinigen Familienmitglied. Hunde tun Kindern nachweislich gut: Wussten Sie, dass Kinder, die mit Hunden aufwachsen, wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge gesünder, weniger schüchtern, ausgeglichener und beliebter sind? Sie können besser mit Stress umgehen und sind empathischer als ihre hundelosen Altersgenossen. Außerdem lernen sie leichter und sprechen schöner. Der Biologe und Hundeexperte Jochen Stadler erklärt in seinem Buch »Kind braucht Hund«, wie das Zusammenleben von Hund und Kind wirklich gelingt. weiter

Studie: Schlaue Hunde

In einer wissenschaftlichen Untersuchung

Hunde können Menschen gut verstehen. Einige Hunde haben sogar die Fähigkeit, sich die Namen von Gegenständen zu merken. Dies zeigt eine Studie ungarischer Forscher mit Border Collies, die in der Zeitschrift Royal Society veröffentlicht wurde.
In einer wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Budapest wurden Border Collies bis zu 12 neue Wörter pro Woche beigebracht. Insgesamt holten die Hunde in mehr als 86 Prozent der Versuche das richtige Spielzeug.
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SAVE Lions - Leben mit Löwen

Afrikas Löwen sind in den letzten 100 Jahren in weit über 90 Prozent ihres Verbreitungsgebiets verschwunden. Heute leben in Afrika weniger als 20.000 Löwen. Mit dem Projekt »SAVE Lions - Leben mit Löwen« nah des Okavango-Deltas setzt sich der SAVE Wildlife Conservation Fund gemeinsam mit Pro Wildlife für den Schutz von Löwen in Botswana ein. weiter

SAVE Wildlife: Interview mit Lars Gorschlüter

Lars Gorschlüter ist Manager von GOTEC, einer Firma mit über 2.000 Mitarbeitern, die Spezialbeschichtungen für die Autoindustrie herstellt und hier Marktführer ist. Bei einem Urlaub in Afrika entdeckte der Unternehmer seine Begeisterung für wild lebende Tiere. Um etwas für die Rettung von bedrohten Tieren und der Natur zu tun, gründete er 2010 den Save Wildlife Conservation Fund, der seit 2011 eine eingetragene gemeinnützige Stiftung ist. SAVE Wildlife engagiert sich vor allem für Natur- und Artenschutzprojekte in Afrika, aber auch für Tierschutzprojekte in Europa.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums sprach
FREIHEIT FÜR TIERE mit Lars Gorschlüter.
Das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Lars Gorschlüter lesen

Zeuge von Tierquälerei: Was können Sie tun?

Tierquälerische Schafhaltung

Immer wieder werden Tierfreunde Zeuge von Tierquälerei: sei es in Privathaltungen und Hinterhöfen, in der »Nutz«-Tierhaltung oder bei der Jagd. Hier stellt sich die Frage: Was tun? Wohin soll ich mich wenden? Wie ist die rechtliche Grundlage? weiter

Eier in Fertigprodukten: Versteckte Tierqual

Für jeden Tierfreund ist es selbstverständlich, keine Eier aus Käfighaltung zu kaufen. Doch vielen Tierfreunden ist die Problematik von Eiern in verarbeiteten Produkten nicht bewusst: Denn in Nudeln, Gnocchi, Mayonaise & Dessings, Kuchen & Keksen, Süßigkeiten und Fertiggerichten werden noch immer Eier verarbeitet, welche die große Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher ablehnt: nämlich Eier aus Käfighaltung. weiterlesen

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die »Grana Padano« herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Filmaufnahmen zeigen schwerwiegende Vernachlässigungen und erschreckende hygienische Zustände: Die Tiere sind gezwungen, in ihren eigenen Exkrementen zu leben und ihre Kälber zu gebären. Immer wieder sind tote Kälber zu sehen. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert.
»Grana« Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter

Linda McCartney: Pionierin der Veggie-Küche

Paul, Mary und Stella McCartney stellen Lindas Familienrezepte vor

Paul und Linda McCartney wurden 1975 durch ein Schlüsselerlebnis Vegetarier. Auch die Kinder Mary, Stella und James wuchsen vegetarisch auf. Als Pionierin der pflanzenbasierten Ernährung war es Linda McCartney ein Anliegen, mit kreativen Rezepten zu zeigen, wie eine tierfreundliche, umweltfreundliche und zugleich genussvolle Ernährung möglich ist. Paul, Mary und Stella McCartney haben in »Linda McCartneys Familienkochbuch« 90 vielfältige pflanzenbasierte Rezepte zusammengetragen: bislang unveröffentlichte Rezepte von Linda McCartney sowie Neuinterpretationen ihrer Rezepte aus den 1980er Jahren. Paul, Mary und Stella McCartney teilen mit zahlreichen Familienfotos Erinnerungen aus drei Jahrzehnten vegetarischem Familienleben. weiter

Jeden Tag Vegan

Super einfache Rezepte für alle Gelegenheiten schnell zubereitet!
Jeden Tag in kurzer Zeit und ohne großen Aufwand leckerste vegane Mahlzeiten aus frischen Zutaten zubereiten? Geht das? In ihrem Kochbuch »Jeden Tag Vegan« stellt Katy Beskow schnelle Rezepte für alle Gelegenheiten vor - eine Alltagsküche zum Verlieben!
weiter

Vegane Süßigkeiten: Natürlich lecker

Pralinen, Energy Balls, Riegel, Knuspermüslis und süße Aufstriche: Leckere Naschereien selber machen ist voll im Trend! Anna Schneider & Deniz Retzer stellen in »Raw Bites« ganz einfache Rezepte für köstliche Süßigkeiten vor, die durch vollwertige pflanzliche Zutaten nicht nur gesund, sondern obendrein auch nachhaltig und vor allem 100 % tierfreundlich sind. weiter

Aus RAW BITES: Mega-Chocolate-Kugeln

Super einfaches Rezept für köstliche Schoko-Kugeln, die obendrein auch noch gesund sind!
zum Rezept

Pflanzliche Ernährung: Nie wieder Diabetes!

Ist Linderung und Heilung von Diabetes möglich? Dr. Cyrus Khambatta, Biochemiker, und Robby Barbaro, Ernährungswissenschaftler und Master of Public Health - beide von Diabetes Betroffene -, haben für allen Arten von Diabetes eine revolutionäre Methode entwickelt: Mit einer vollwertigen und fettarmen pflanzlichen Ernährung und einem einfachen Schritt-für-Schritt-Plan kann die Insulinresistenz dauerhaft umgekehrt und der Blutzucker endlich ins Lot gebracht werden. Und noch mehr:
weiterlesen

Mode-Magazin "ELLE": Kein Pelz mehr!

Das renommierte Mode-Magazin ELLE verbannt Pelze aus seinen weltweit 41 Ausgaben sowie Internet- und Social-Media-Auftritten.
Es gehe darum, ein Zeichen gegen Grausamkeit an Tieren zu setzen. weiter

Vegan: Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankung sinkt

Wer im jungen und mittleren Erwachsenalter

Zwei neue Langzeitstudien von Forschenden der American Heart Association zeigen: Eine Ernährung mit nährstoffreichen pflanzlichen Lebensmitteln ist mit einem geringeren Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Eine Umstellung auf pflanzen basierte Ernährung mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Nüssen kann vor späteren Herzproblemen bewahren. weiter

Billie Eilish gibt Tieren eine Stimme

Singer-Songwriterin Billie Eilish stürmt die Chartlisten und räumt haufenweise Awards ab. Weil Billie immer wieder ihre Stimme für Tiere erhebt, hat die internationale Tierrechtsorganisation PETA sie zur »Person des Jahres« 2021 ernannt. Billie wuchs vegetarisch auf und ernährt sich seit 2014 vegan - aus Liebe zu den Tieren. weiter

Bryan Adams: Trinkt Pflanzenmilch statt Kuhmilch!

Bild: instagram.com/bryanadams/

Rocklegende Bryan Adams ermutigt die Verbraucher, Pflanzenmilch statt Kuhmilch zu trinken. Um den Umstieg zu erleichtern, ist Bryan Gründungsmitglied des kanadischen Start-ups bettermoo(d), das vegane Milchprodukte aus Bio-Hafer entwickelt: Milch, Butter, Joghurt, Käse Eiscreme, Sour Cream und Créme Fraiche. Das Motto des Unternehmens lautet: »Animals are our friends. And nature is our healer.«
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Milchkonsum erhöht Risiko für Prostatakrebs um 37%

Wenn Menschen Kuhmilch konsumieren,

Eine neue Studie zeigt, dass der Konsum von Milch und Milchprodukten das Risiko für Prostatakrebs deutlich erhöht. Die Männer, die am meisten Milch konsumierten, haben ein um 37 % höheres Risiko, an Krebs zu erkranken, als diejenigen, die weniger Milch konsumierten, so die im Fachmagazin Cancer Medicine veröffentlichte Studie. weiter

Vegane Ernährung schützt männliche Gesundheit

Viel tierisches Protein macht männlich?

Noch immer glauben viele Männer, dass Berge von Fleisch sie besonders männlich machen würden. Doch drei neue Studien, die bei der Jahrestagung der American Urology Association vorgestellt wurden, zeigen: Männer, die auf Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkorn setzen, erfreuen sich nicht nur besserer sexueller Gesundheit, sie erkranken auch seltener an Prostatakrebs. weiter

Studie: Vegane Ernährung zum Abnehmen am besten

Eine pflanzliche Ernährung

Eine vegane Ernährung ist besser für eine Gewichtsabnahme geeignet als mediterrane Kost. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im Fachmagazin Journal of Obesity & Weight Loss Therapy veröffentlicht wurde.
Zusätzlich zur Gewichtsabnahme konnte die vegane Ernährung den Cholesterinspiegel sowie den Blutzuckerspiegel stärker senken als die mediterrane Ernährung. weiter

Ernährungsbedingte Krankheiten durch Fleischkonsum

Hoher Fleischkonsum steigert das Risiko

Der weltweit gestiegene Konsum von Rind- und Schweinefleisch führte in den letzten drei Jahrzehnten zu einer abrupten Zunahme ernährungsbedingter Krankheiten. Eine Studie zufolge nahm die Zahl der ernährungsbedingten Todesfälle um 75 Prozent zu. weiter

Fleischkonsum und Antibiotika

Wer Fleisch isst, sorgt in 10 Jahren für den Einsatz von 219 Antibiotika-Dosen!
Ein neuer Online-Rechner ermittelt den Fleischkonsum und errechnet, wie viele Antibiotika und Ressourcen durch diesen Konsum verbraucht werden. weiter

Warnung vor Leberwurst: Hepatitis-Viren

In einer Untersuchung waren 70 % der Leberwürste

In einer Untersuchung wurde in sieben von zehn Leberwurstsorten aus Supermärkten, Discountern und Bioläden das Hepatitis E-Virus nachgewiesen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung und Verbraucherschutzorganisationen warnen vor dem Verzehr, denn es droht Gesundheitsgefahr. weiter

Fleisch in früher Kindheit kann Asthma verursachen

Was Kinder essen, beeinflusst ihr Gesundheit

Eine aktuelle Studie zeigt: Kinder, die viel Fleisch essen, sind deutlich gefährdeter, Asthma zu entwickeln.
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So helfe ich Tieren über den Winter

Ein Paradies für Vögel, Igel, Eichhörnchen & Co. im eigenen Garten

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Der Herbst mit Äpfeln, Birnen, Brom- und Aroniabeeren, Nüssen und reifen Sonnenblumen ist vorbei. Die Erntezeit bot Nahrung in Hülle und Fülle. Nun steht der Winter vor der Tür - und für die Tiere beginnt eine harte Zeit mit Kälte, Nässe, vielleicht auch Eis und Schnee. Und vor allem: Die Nahrungssuche wird immer schwieriger. Auch die Suche nach einem wettergeschützten Winterquartier ist nicht immer einfach. Wer über die Lebensweise der Tiere in der kalten Jahreszeit weiß, kann viel gezielter helfen.
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Die Schönheit der Vögel

»Warum nur streifen Tausende und Abertausende Menschen mit Fernglas, Fernrohr und mit spezieller Fotografiertechnik draußen umher, um Vögel zu beobachten? Millionen sind es, die Birdwatching betreiben, widrigstem Wetter trotzen und entlegene Stellen aufsuchen«, schreibt Prof. Dr. Josef H. Reichholf in seinem Buch »Vögel auf Instagram«. Die Bilder in diesem Buch liefern die Begründung: Sie zeigen die schier unfassbare Schönheit und Vielfalt der Vogelwelt, der knapp 11.000 verschiedenen Vogelarten, die es - noch - gibt.

Der renommierte Zoologe und Ökologe weist darauf hin, dass von diesen 11.000 Vogelarten weltweit 1.200 vom Aussterben bedroht sind. »Sie befinden sich an der Kippe, über die vor ihnen bereits Hunderte Vogelarten abgestürzt und für immer verschwunden sind. Weil man sie ausrottete. Völlig unnötigerweise, denn sie taten niemandem etwas zuleide. Unbegreiflich, dass dies Menschen aus Kulturen taten, die sich für besonders fortschrittlich hielten.« weiter

Die Schönheit der Vögel: Interview mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf

»Freiheit für Tiere«: Herr Prof. Reichholf, in Ihrem Buch »Die Schönheit der Vögel« zeigen Sie mit faszinierenden Bildern aus aller Welt die Schönheit der Vogelwelt. Doch die wunderschönen Bilder sind mit einem dramatischen Appell verbunden. Sie schreiben: Wir dürfen keine einzige Vogelart mehr verlieren - keine einzige! Was müsste aus Ihrer Sicht dafür dringend geschehen?

Josef H. Reichholf:
Von der direkten Ausrottung bedroht sind insbesondere Vogelarten tropischer Wälder und Inseln. Ihre Vernichtung wird von uns mitfinanziert über die Entwicklungshilfe. Daher müssten sofort alle Projekte, die Steuergeld direkt oder indirekt enthalten, auf den Prüfstand. All jene sind unverzüglich zu stoppen, die Arten bedrohen, nicht nur Vogelarten, sondern die Biodiversität ganz allgemein.
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Zarth: Kleines Natur-Paradies für Wildtiere

Der Zarth ist ein wunderbares, artenreiches Laubwaldrefugium mit ökologisch wertvoller Waldwildnis. Das Naturschutzgebiet wurde 2007 vom Vogelschutzkomitee e.V. erworben und bietet Lebensraum für zahlreiche Vögel: von Pirol, Waldschnepfe und Eisvogel über Eulen, Kraniche und Weißstörche bis zum seltenen Schwarzstorch. Aber auch Rotbauchunken, Waldeidechsen, zahlreiche Schmetterlinge, mindestens 13 Fledermausarten, Biber, Fischotter und natürlich Rehe und Wildschweine sind in diesem Naturparadies zu Hause. Auch der Wolf lässt sich blicken. weiter

Herdenschutz statt Wolfsabschuss

Rund 150 Jahre lang hatte sich im wolfsfreien Deutschland niemand mehr ernstlich Gedanken um Herdenschutz vor großen Beutegreifern gemacht. Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde weideten auf eingezäunten Koppeln, doch waren die Zäune bestenfalls geeignet, die Herde zusammen zu halten. Bewährte Methoden waren in Vergessenheit geraten und mussten wieder erlernt oder vor dem Hintergrund geänderter Haltungsbedingungen und der Entwicklung neuer Technik modifiziert werden. Das NABU Herdenschutz-Team half einem Pferdehalter in Niedersachsen. weiter

Massentierhaltung gefährdet Gesundheitssystem

Laufen wir sehenden Auges in die Katastrophe? Die dramatische Gefährdung unserer Gesundheit und unseres Gesundheitssystems durch die industrielle Massentierhaltung zeigt das Buch »Pillen vor die Säue« von Rupert Ebner und Eva Rosenkranz. Wenn tausende Tiere auf möglichst wenig Raum möglichst rasch Schlachtgewicht erreichen sollen, geht nur mit hohem Antibiotikaeinsatz. Dies ist nicht nur den Tieren und der Umwelt gegenüber unverantwortlich. Der massenhafte Antibiotikaeinsatz beschleunigt die Entwicklung resistenter Keime und gefährdet damit die gesamte Humanmedizin: Ohne die »Wunderwaffe« Antibiotika werden Operationen riskant und sogar kleine Infektionen potenziell gefährlich. Die eindringliche Warnung der Autoren: »Wie verwundbar wir und unser Gesundheitssystem sind, hat uns die Corona-Pandemie eindrücklich vor Augen geführt. Damit bakterielle Infektionen nicht zur nächsten globalen Gesundheitskrise werden, müssen wir umsteuern.« weiter

Kälber in der Milchindustrie: Abfallprodukte?

Kurz nach der Geburt werden die Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Bryan Adams über veganes Leben

"Let your food be your remedy"

Rock-Legende Bryan Adams traf schon 1988 die Entscheidung, keine Tiere mehr zu essen und wurde bald darauf Veganer. Dabei ging und geht es ihm vor allem um die Tiere: »If you love animals - don't eat them!«
Seit vielen Jahren setzt sich der Musiker öffentlich für Tiere ein. weiter

Joaquin Phoenix produziert Tierrechtsfilm

Oscar-Preisträger und Tierrechtsaktivist Joaquin Phoenix hat mit GUNDA einen Kinofilm produziert, der eindrücklich das Recht auf Leben für jedes Lebewesen deutlich macht. »GUNDA zeigt aus einer faszinierenden Perspektive das Empfindungsvermögen von Tieren, das üblicherweise - und vielleicht absichtlich - vor unserem Blick versteckt ist«, so der Hollywood-Schauspieler. weiter

Vegan EXPRESS - Schneller gekocht als geliefert

Pizza, Frühlingsrollen, Nasi Goreng oder chinesische Nudelpfanne: Takeaway-Gerichte und Lieferservice bis an die Haustür stehen nach langen Arbeitstagen oder beim Treffen mit Freunden hoch im Kurs. Wir probieren daheim bequem Köstlichkeiten aus aller Welt und versüßen uns das Leben. Die Kehrseite der Medaille: Unmengen von oft nicht recyclebarem Verpackungsmüll, versteckte Zusatzstoffe, zu viel ungesundes Fett. Und obwohl vegane Gerichte immer häufiger auf den Speisekarten stehen, kann man nie sicher sein, ob das Essen nicht doch mit tierischen Zutaten in Berührung kam. In ihrem Buch »Vegan Express« zeigt die preisgekrönte Köchin Katy Beskow, wie wir 70 Lieblingsgerichte der amerikanischen, italienischen, indischen, chinesischen und mediterran-nahöstlichen Küche selbst zubereiten können - und zwar meist schneller, als sie der Lieferservice liefern könnte!
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Rezepte aus: Vegan EXPRESS

Kochkommando statt Lieferando!
70 Lieblingsgerichte der amerikanischen, italienischen, indischen, chinesischen und orientalischen Küche ruck-zuck zubereitet!

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei köstliche Rezepte aus »Vegan EXPRESS« vor:

Ultimative Mac n'Cheese

Cremiges indisches Korma mit Limabohnen

Chinesiche Singapur-Nudeln

Ernährung gegen Diabetes

Gemüse, Obst, Vollkorn und Hülsenfrüchte als Heilmittel gegen Diabetes? Prof. Dr. Neal Barnard, einer der führenden Forscher über den Einfluss von Ernährung auf die Gesundheit, hat eine revolutionäre Methode zur Behandlung von Diabetes entwickelt, die nicht auf Pillen oder Injektionen basiert, sondern stattdessen auf die richtige Ernährung mit vollwertigen Lebensmitteln setzt. Durch eine Serie klinischer Langzeitstudien hat der Professor für Medizin an der George Washington University und Präsident des Physicians Committe for Responsible Medicine nachgewiesen, dass Typ-2-Diabetes durch sein Konzept gelindert und zum Teil sogar geheilt werden kann.
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Rezepte aus: Kochbuch gegen Diabetes

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen zwei Rezepte aus »Dr. Barnards Kochbuch gegen Diabetes« vor:

ein köstliches
Power-Lunch-Bowl mit Quinoa, Grünkohl, Bohnen und Süßkartoffeln
und einen
unglaublichen Schokoladenkuchen auf der Basis von Kichererbsen- und Mandelmehl mit magischem Schokoguss.

Gut für unsere Gesundheit - und gut für die Tiere!

VEGAN: Rustikal oder Sterne-Küche?

Was passiert, wenn ein veganer Koch mit Sterne-Hintergrund die Lieblingsgerichte seiner Kindheit und radikale Neuinterpretationen in einen Kochtopf wirft? In seinem ersten Kochbuch »RUSTIKAL - RADIKAL« zeigt Timo Franke, dass sich klassisch-rustikale Gerichte wie Spinat Maultaschen mit Kartoffelsalat oder Sauerbraten mit Endiviensalat und Bandnudeln auch ganz einfach vegan zubereiten lassen. Gleichzeitig stellt er für jedes der deftigen Gerichte »aus Omas Küche« moderne Neuinterpretationen vor, mit denen er zeigt, wie die vegane Küche in Sterne-Restaurants aussehen sollte: kreativ, innovativ und unglaublich köstlich.
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Der Bartgeier

Der Bartgeier war in den vergangenen Jahrhunderten als Lämmergeier verhasst, der Lämmer, Ziegen und sondern sogar kleine Kinder fängt. Er wurde mit allen Mitteln gejagt und war vor rund 80 Jahren in den Alpen ausgerottet. Heute wissen wir, dass sich der Bartgeier nicht von Lämmern ernährt, sondern von Aas, fast ausschließlich von Knochen. Die erste Auswilderung fand 1986 im österreichischen Nationalpark Hohe Tauern statt, 1991 wurde die erste Auswilderung in der Schweiz unternommen. Heute gibt es in den Alpen wieder 52 Brutterritorien, die Bartgeier pflanzen sich in freier Natur erfolgreich fort. Damit ist die Auswilderung von Bartgeiern eines der erfolgreichsten Auswilderungsprojekte im Alpenraum. weiter

Der Igel: Liebenswerter Gast in unseren Gärten

Igel sind beliebte Gäste in unseren Gärten und lassen sich vielerorts in den Abendstunden beobachten. Doch was wissen wir eigentlich über unsere stacheligen Nachbarn? Wussten Sie, dass Igel im Garten Schädlinge vertilgen, unter anderen Schnecken? Wussten Sie, dass Igel ein hervorragendes Ortsgedächtnis haben? Wussten Sie, dass die Zahl der Igel in vielen europäischen Ländern zurückgeht? Das Buch »Der Igel - Nachbar und Wildtier« der Biologinnen und Igelexpertinnen Anouk-Lisa Taucher und Madeleine Geiger gibt einen Einblick in die Biologie und Ökologie des Igels und entführt uns in das nächtliche Leben in unseren Gärten.
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PETA-Recherche über Geflügel-Großkonzerne

Von Bettina Eick, Fachreferentin für Ernährung bei PETA Deutschland e.V.

Jeder Bürger in Deutschland isst durchschnittlich im Jahr knapp 14 Kilogramm Geflügelfleisch und mehr als 200 Eier. Das sind über 600.000.000 geschlachtete Hühner, Puten und Gänse und 20 Milliarden Eier im Jahr. Großkonzerne, die mit Geflügelprodukten und Eiern Profit machen, geben vor, großen Wert auf Tierwohl zu legen und werben mit angeblich artgerechter Haltung und diversen »Qualitätssiegeln«.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch, dass durch ausgeklügeltes Marketing eine Scheinwelt erschaffen wird, die das Gewissen der Verbraucher beruhigen soll.
Und: Die Verflechtungen der Unternehmen untereinander, mit Interessenverbänden, der Politik und Zertifizierungsstellen führen zu einem nahezu in sich geschlossenen System.

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Ei, Fleisch: Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems

Viele Menschen bekommen im Laufe ihres Lebens von ihrem Arzt gesagt, dass sie Cholesterin und gesättigte Fette reduzieren sollen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen und den erhöhten Blutdruck zu senken. Cholesterin und gesättigte Fette kommen fast nur in tierischen Produkten vor: in Fleisch, Eiern, Käse und Butter. Pflanzliche Fette aus Nüssen und Ölsamen dagegen gelten als besonders gesundheitsfördernd. Eine Studie von Forschern des Schlaganfallprävention- und Atherosklerose-Forschungszentrums in Ontario, Kanada, die im renommierten Journal of the American Heart Association veröffentlicht wurde, zeigt: Es geht bei Fleisch und Eiern um mehr als nur Cholesterin und gesättigtes Fett. Es geht auch um toxische Metaboliten (giftige Stoffwechselprodukte), die vom Darmmikrobiom produziert werden.
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Vegane Ernährung reduziert Schwere von COVID-19

Eine pflanzenbasierte Ernährung

Eine vegane Ernährung könnte laut einer großen Studie dazu beitragen, die Schwere von COVID-19-Infektionen deutlich zu verringern.

Studienteilnehmer, die sich pflanzenbasiert ernährten, hatten im Vergleich zu Fleischessern eine um 73 % geringere Wahrscheinlichkeit für einen »mäßigen bis schweren« Verlauf von COVID-19.
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Verarbeitetes Fleisch erhöht Demenz-Risiko um 44 %

Nur 25 Gramm Wurst am Tag

Egal ob Wurst, Speck oder Schinken: Schon der Verzehr von nur 25 Gramm verarbeiteten Fleisches am Tag erhöht einer neuen Studie zufolge das Risiko für Demenz um 44 Prozent. Die Ergebnisse der Studie wurden im renommierten American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. weiter

Pflanzliche Ernährung vermindert oxidativen Stress

Pflanzenbasierte Ernährungsformen führen zu geringeren Spiegeln von oxidativem Stress und Entzündungen. Damit sind sie laut Wissenschaftlern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung als wirksame Maßnahmen zur Vorbeugung chronischer Erkrankungen anzusehen. weiter

Studie: Vegetarier haben weniger Krankheitsmarker

Vegetarier essen kein Fleisch,

Wissenschaftler der University of Glasgow wollten herausfinden, welchen Einfluss die Ernährungsweise auf bestimmte Biomarker hat. Ergebnis: Vegetarier haben ein gesünderes Biomarker-Profil als Fleischesser. weiter

»HEFTIG DEFTIG Vegan« von Sebastian Copien

Der Münchner Vegan-Koch Sebastian Copien präsentiert in seinem Kochbuch »Heftig deftig vegan« 75 herzhaft-intensiv schmeckende Gerichte, die nicht nur Veganer und Vegetarier begeistern: Geschmortes, Geröstetes und Gebratenes, Frittiertes, Geräuchertes und Gegrilltes.
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Rezepte aus »Heftig Deftig Vegan«

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen vier Gerichte aus »Heftig Deftig Vegan« vor:

Gulaschsuppe nach Mamas Art

Gefüllte Paprika Lasagne-Style

Quesadilla ohne Käse

Mini-Reis-Apfelstrudel

Stina Spiegelberg: Vegan Backen von A bis Z

Von süß bis herzhaft stellt Stina Spiegelberg all die leckeren Klassiker der französischen Pâtisserie und der deutschen Backkunst mit 100 % pflanzlichen Zutaten vor und ergänzt sie durch eigene Kreationen: von Grundteigen wie Hefe-, Rühr- oder Biskuitteig über Butterkekse und Vanillekipferl, Muffins, Brownies und Cupcakes, Käsekuchen, Donauwelle, Linzertorte, Zitronentarte, Schwarzwälder-Kirschtorte, Käsesahnetorte, Himbeer-Mandeltorte, Eierlikörtorte, Biskuitrolle, Pralinen & Co. bis zu pikantem Gebäck wie Quiche, Galette oder Flammkuchen sowie Brot. Mit vielen Schritt-für-Schritt Anleitungen haben diese Rezepte Gelinggarantie! weiter

Rezepte aus »VEGAN BACKEN«:

Eine Tarte- Leinwand zum Austoben

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen zwei Rezepte aus »Vegan Backen« von Stina Spiegelberg vor - gesund, lecker und natürlich tierfreundlich:

Panna Cotta-Tarte mit Früchten

Schoko-Erdnuss-Riegel

Österreich: Grundstückseigentümer klagen vor EGMR

In Österreich sind Eigentümer von Grundstücken außerhalb geschlossener Ortschaften - wie in Deutschland - automatisch Mitglieder der örtlichen Jagdgenossenschaft. Die Jagdgenossenschaft ist zur Ausübung der Jagd auf dem Genossenschaftsjagdgebiet (Genossenschaftsjagd) befugt. Einige Grundstücksbesitzer erhoben durch alle Instanzen Beschwerde bis zum Österreichischen Verfassungsgerichtshof, der im Oktober 2017 zu dem Urteil kam, dass Grundstückseigentümer die Jagd auf ihren Flächen auch gegen ihre ethische Überzeugung weiter hinnehmen müssen. Daraufhin legten mehrere Grundstückseigentümer Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Dort kommt nun offenbar Bewegung in die Sache. weiter

Urteil: Grundstück in Rheinland-Pfalz jagdfrei

In Deutschland gibt es immer mehr jagdfreie

Ein Ehepaar aus Rheinland-Pfalz hat vor dem Verwaltungsgericht Koblenz erfolgreich gegen die Jagd auf seinen eigenen Grundstücken geklagt: Die Grundstücksflächen müssen zum Ablauf des Jagdjahres 2021/22 am 31. März 2022 zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken erklärt werden. (Verwaltungsgericht Koblenz, 19.4.2021, AZ 1 K 251/20.KO)

Die Tierfreunde besitzen im Norden von Rheinland-Pfalz einen Hof mit mehreren Grundstücksflächen, unter anderem Streuobstwiesen. Die Eheleute sind beide sind bereits seit 1986 überzeugte Vegetarier und lehnen das Töten von Tieren und somit die Jagd aus ethischen Gründen ab.
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Grundstück im Main-Kinzig-Kreis endlich jagdfrei!

Das Grundstück von Lisa und Moto Watanabe in Mittelgründau im Main-Kinzig-Kreis (Hessen) ist jetzt jagdfrei! Das Ehepaar hatte am 28.12.2017 das Jagdverbot auf ihrem Grundstück aus ethischen Gründen beantragt. Die Tierfreunde sind davon überzeugt, dass Tiere wie wir Menschen ein Recht auf Leben haben. Sie ernähren sich daher ausschließlich vegan. Durch die Wiedererschaffung eines weitgehend natürlichen Lebensraumes für Pflanzen und Tiere sowie einer selbstverantwortlichen ökologischen Lebensmittelversorgung wollen wir unseren Beitrag für die Nachhaltigkeit leisten , so Lisa und Moto. weiter

Wildschweine vermehren sich durch Jagd

Wissenschaftliche Daten aus Italien zeigen, dass die Vermehrung der Wildschweinpopulation und damit auch die Zunahme von Schäden in der Landwirtschaft und von Verkehrsunfällen eine direkte Folge des Jagddrucks auf diese Art ist. In einem Bericht weist Prof. Andrea Mazzatenta von der Universität Teramo nach, dass die Zunahme der Wildschweinpopulation von Jägern verursacht ist. weiter

Lesenswerte Broschüre des BUND zum Thema Jagd:

Müssen Jäger Rehe und Hirsche schießen, um den Wald zu schützen? Müssen Füchse gejagt werden, um Bodenbrüter zu schützen? Der Bund für Umwelt und Naturschutz hat eine wichtige Broschüre zum Thema Jagd veröffentlicht. Unter dem Titel »Wald und Huftiere, Artenschutz und Karnivore« geht es um den vermeintlichen »Wald-Wild-Konflikt« und die Idee, wilde Tiere zu »managen«. weiter

"... denn sie fühlen wie Du den Schmerz!"

»... denn sie fühlen wie Du den Schmerz!« ist die Autobiographie eines Menschen, dessen Lebensinhalt der Einsatz für Tiere ist. Seit über 20 Jahren ist Tom Putzgruber mit seinem Verein RespekTiere an der Tierrechtsfront aktiv: Er dokumentiert die Missstände und das unendliche Leid der Kühe, Schweine und Hühner in der so genannten Nutz tierhaltung, das Leid der Haflinger- und Norikerfohlen bei Schlacht-Auktionen, die Tierquälerei in Zirkussen und durch die Jagd. Er demonstriert gegen Hubertusmessen, Schlachttransporte und Echtpelz-Verkauf. Und er setzt sich ein für Streunerhunde in Osteuropa und Spanien und für die Arbeitsesel in Mauretanien.

In seinem Buch berichtet er ausführlich von seiner Motivation und zutiefst ethischen Überzeugung. Und vor allem erzählt er anekdotenhaft von den vielen verschiedenen Einsätzen für die Tiere und den Begegnungen mit Massentierhaltern und Jägern. Dadurch erhalten wir als Leserinnen und Leser direkte Einblicke in eine Thematik, die oft verschwiegen wird, aber derart herzzerreißend ist, dass es in der Seele schmerzt.
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Comedian Kaya Yanar: Schließt Delfinarien!

Comedian und Entertainer Kaya Yanar setzt sich gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA dafür ein, dass die letzten beiden Delfinarien in Deutschland geschlossen werden.

Der beliebte Comedian veröffentlicht gemeinsam mit PETA einen Radiospot, in dem er die traurige Wahrheit über Delfinarien markant und mit einer Prise Sarkasmus beschreibt: »Die trostlosen Betonbecken in Delfinarien sind eindeutig zu klein und viel zu langweilig - was sollen die Tiere dort den ganzen Tag machen? Mit Freunden spielen, den Ozean durchqueren, tief tauchen? Alles Fehlanzeige.« weiter

Milchlobby scheitert vor EU-Kommission

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum auf Hafermilch nicht die Bezeichnung Hafermilch drauf steht, sondern »Hafer-Drink«? Der Grund: Die Begriffe »Milch« und »Käse« für pflanzliche Alternativen zu Milchprodukten sind verboten und nur für Produkte erlaubt, die aus »durch ein- oder mehrmaliges Melken gewonnenem Erzeugnis der normalen Eutersekretion« bestehen. Nun sollte ein EU-Änderungsantrag die Restriktionen noch ausweiten: Der Antrag 171 sah vor, unter anderem Bezeichnungen wie Milchalternative oder vegane Alternative zu Joghurt zu verbieten. Doch am 21.5.2021 ist die Agrar-Lobby mit ihrem Versuch, den wachsenden Markt veganer Produkte zu bremsen, gescheitert. weiter

Wie Hunde mit uns sprechen

Wie können wir mit Hunden kommunizieren und sie besser verstehen? Hunde kommunizieren vor allem durch Körpersprache. Wenn wir Hunde besser verstehen wollen, müssen wir lernen, die Signale der Körpersprache richtig zu lesen.

Der in vielen Jahren des Beobachtens entstandene Bildband »Emotionen bei Hunden sehen lernen« zeigt und erklärt auf einzigartige Weise die nonverbale Kommunikation von Hunden. Mit einer Sammlung von über 1300 Fotos, die Hunde verschiedener Rassen in den unterschiedlichsten Situationen zeigen. Mit präzisen Fotobeschreibungen ist das Buch eine echte Blickschulung für alle Menschen, die mit Hunden umgehen.
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Qualvolle Tiertransporte quer durch Europa

Wenn in TV-Dokumentationen Bilder von geschundenen Tieren gezeigt werden, die tagelang durch Europa gekarrt und dann - weil sie nicht mehr richtig laufen können - an den Beinen aufgehängt - in ein Frachtschiff Richtung Naher Osten verladen werden, ist der öffentliche Protest groß. Doch ein Ende der umstrittenen Langstreckentransporte ist nicht in Sicht. Über 200 Millionen Tiere werden jedes Jahr lebend quer durch Europa transportiert - auf engstem Raum zusammengepfercht. Viele haben Verletzungen, leiden unter Durst und Hunger. weiter

Mit dem Schiff in den Nahen Osten

"Fernweh"

Kälber, die noch bei ihren Müttern saugen, werden im Alter von zwei bis drei Wochen per LkW mehr als 20 Stunden aus Deutschland und anderen Ländern nach Nordspanien transportiert. Dort werden die Kälber etwa ein dreiviertel Jahr lang gemästet und dann u.a. per Schiff in den Nahen Osten oder andere arabische Staaten transportiert. Auf solchen Schiffen herrschen oft katastrophale Zustände. Endstation sind häufig arabische Schlachthöfe, in denen die jungen Rinder auf brutale Weise betäubungslos geschächtet werden. weiter


Karikatur: Bruno Haberzettl

Geplantes Tierwohl-Label: Verbrauchertäuschung?

Allein in Deutschland

Mit einem staatlichen Tierwohlkennzeichen will das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Deutschland in Sachen Tierwohl in der Schweinehaltung zum Vorreiter machen. Tatsächlich handelt es sich jedoch nur um ein weiteres Siegel, das dem Verbraucher beim Kauf von Schweinefleischprodukten das schlechte Gewissen nehmen soll. weiter

Tierindustrie: über 13 Mrd € Subventionen jährlich

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie es sein kann, dass Fleisch weniger kostet als Gemüse? Oder warum Würstchen aus Schweinefleisch viel billiger sind als Würstchen aus Soja oder Erbsenprotein? Oder Hafer- oder Mandelmilch so viel teurer ist als Kuhmilch? Die Antwort: Staatliche Subventionen halten die Preise für Fleisch, Milch und andere Tierprodukte niedrig und den Verbrauch auf einem hohem Niveau. Über die Höhe solcher Subventionen war bisher wenig bekannt. Eine neue Studie zeigt: Die Tierwirtschaft wird in Deutschland jährlich mit mehr als 13 Milliarden Euro öffentlicher Gelder unterstützt. weiter

UN-Studie: Fleischkonsum größter Naturzerstörer

Eine aktuelle UNO-Studie zeigt dramatisch auf: Die Fleischindustrie ist der größte Feind der Natur. Die Menschheit müsse jetzt mit dem immensen Fleischverzehr aufhören, um den weltweiten Verlust an Tier- und Pflanzenarten und Ökosystemen zu stoppen.

Die weltweite Fleischindustrie ist der Studie zufolge der weltweit größte Naturzerstörer und Haupttreiber der Vernichtung von Ökosystemen und Biodiversität. Befeuert werde das durch den Trend von immer mehr Billig-Fleisch. Doch auch Biofleisch trägt ebenso zu dieser Naturzerstörung bei. weiter

Rindfleisch und Milch können Darmkrebs verursachen

Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums können infektiöse Erreger in Milch und Rindfleisch eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Darmkrebs spielen. Die Wissenschaftler um Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen wiesen »Bovine Meat and Milk Factors« bei Darmkrebspatienten in unmittelbarer Nähe von Tumoren nach. weiter

Verarbeitetes Fleisch erhöht Demenz-Risiko um 44 %

Der Verzehr von Fleisch erhöht

Egal ob Wurst, Speck oder Schinken: Schon der Verzehr von nur 25 Gramm verarbeiteten Fleisches am Tag erhöht einer neuen Studie zufolge das Risiko für Demenz um 44 %. Die Ergebnisse der Studie wurden im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. weiter

Neue Studie: Eierkonsum erhöht das Sterberisiko

Bereits ein Verzehr von zwei bis vier Eiern

Der Verzehr von Eiern erhöht das Risiko für die Gesamtsterblichkeit und die Sterblichkeit an Herz-Kreislauferkrankungen sowie Krebs. Eine Studie, die im European Journal of Nutrition veröffentlicht wurde, zeigt: Bereits der Verzehr von zwei bis vier Eiern pro Woche erhöht das Risiko für die Gesamtsterblichkeit um 43 % und das Risiko für Krebssterblichkeit um 22 %. weiter

Bryan Adams: "Hört auf, Fisch zu essen"

Rock-Legende Bryan Adams fordert seine Fans auf, keinen Fisch mehr zu essen und die Netflix-Doku »Seaspiracy« anzusehen. »Seaspiracy« beleuchtet den »Krieg« gegen die Weltmeere und untersucht die Umweltauswirkungen der Fischerei-Industrie auf das Meeresleben.
Der Musiker setzt sich seit vielen Jahren öffentlich für Tiere und für vegane Ernährung ein. weiter

Brian May: Parfüm zum Schutz von Wildtieren

Queen-Legende Brian May hat ein Parfüm zum Schutz von Wildtieren kreiert. »Save Me« wurde mit Sergio Momo, dem Gründer der italienischen Luxusmarke Xerjoff entwickelt: ein edler Duft mit Sandelholz, Rosa Pfeffer, Jasmin, Mimose, Ylang Ylang und Moschuskraut. »Mitgefühl hat noch nie so süß gerochen«, so Brian May. »Der Duft ist für Ladies und Gentleman«, erklärt er. »Diese einzigartige Edition hat einen Dachs und einen Fuchs auf dem Flacon«. Der Queen-Gitarrist und Astrophysiker Dr. Brian May setzt sich seit vielen Jahren für Tierrechte ein und ernährt sich aus Liebe zu den Tieren vegan. weiter

Stella McCartney: Vegane Leder-Kollektion aus Pilz

Stella McCartney:

Stella McCartney hat die erste Mode-Kollektion aus natürlichem Pilzleder herausgebracht. Die Designerin präsentierte ein exklusives schwarzes Bustieroberteil und eine Lederhose aus veganem und nachhaltigem Leder auf Myzelbasis. So müsse niemand Kompromisse machen beim Wunsch nach Luxus und dem Streben nach Nachhaltigkeit, erklärte Stella McCartney: »Diese exklusiven Stücke verkörpern unser Engagement für eine Modebranche, die freundlich zu allen Lebewesen und zur Mutter Erde ist: die Geburt von schönen, luxuriösen Materialien im Gegensatz zum Tod unserer Mitgeschöpfe und unseres Planeten.« Die Designerin setzt seit der Gründung ihres Modeunternehmens im Jahr 2001 auf vegane Materialien. weiter

Lewis Hamilton: Vegane Burger-Kette expandiert

Der siebenfache Formel 1-Weltmeister

Lewis Hamiltons vegane Burger-Kette expandiert weiter: In London werden sieben weitere Standorte und 20 Außenposten nur für Lieferungen eröffnet. Der Formel I-Weltmeister hat 2019 »London's Neat Burger« (»Londons bester Burger«) in Central London eröffnet, kurz darauf auch in den Stadtteilen Camden und Soho.
Ziel ist es, den Menschen zu zeigen, dass man sich gesünder und ethischer ernähren kann, ohne auf etwas zu verzichten: »Better For Animals. Better For Earth. Better For Health.«
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V Like Victory - vegane Ernährung im Profisport

Rein pflanzliche Ernährung im Profisport? Geht das? Filmproduzent Lars Oppermann hat für seine Doku »V like Victory« vegan lebende Sportler besucht. Entstanden ist ein informativer Film, der mit seinen unterschiedlichen Geschichten inspiriert.
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Neue Studie: Vegane Ernährung im Sport

Vegane Ernährung boomt seit vielen Jahren und wird zunehmend in der Gesellschaft akzeptiert und gewertschätzt. Seit Jahren nimmt auch im Sport die Zahl der Vegetarier und Veganer stetig zu: von Formel I-Weltmeister Lewis Hamilton, Tennis-Nr. 1 Novak Djokovic, Fiona Oakes (vier Weltrekorde im Marathonlauf), Ultramarathonläufer Scott Jurek, Gerlinde Kaltenbrunner (eine der erfolgreichsten Höhenbergsteigerinnen der Welt), Strongman Patrik Baboumian (mehrere Weltrekorde, z.B. im Baumstammstemmen) bis zu einer zunehmenden Zahl von Fußballern, Baketball- und Eishockeyprofis. »Daher ist es wahrscheinlich, dass die Zahl der veganen Sportler in allen Fitnessstufen, im Freizeit-, Amateur- und Profisport - steigt«, so Sportwissenschaftlerin Dr. Katharina Wirnitzer von der Universität Innsbruck.
Mit einer neuen Übersichtsstudie fasst sie Ergebnisse aus Studien der letzten 20 Jahre zusammen.

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»Sport und die Tiere sind mein Leben«

Dr. Katharina Wirnitzer ist leidenschaftliche Outd

Interview mit Sportwissenschaftlerin Dr. Katharina Wirnitzer

Freiheit für Tiere: Du
forscht seit vielen Jahren zum Thema »Vegan & Sport«. Mit deiner Studie »bikeeXtreme« hast du bereits 2004 begonnen und in den folgenden Jahren die weltweit erste wissenschaftliche Studie über vegane Ernährung im Sport vorgelegt - lange bevor vegan hip und angesagt war. Frage 1: Wie bist du zur veganen Ernährung gekommen? Und Frage 2: Wie bist du zum Sport gekommen?
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Superleckere & schnelle vegane Rezepte

Für sein neues Kochbuch »Plants Only« hat der vegane Starkoch Gaz Oakley 70 wahre Geschmacksexplosion kreiert. Der sympathische Brite konzentriert sich auf Gerichte für einen modernen, urbanen Lifestyle, mit dem auch »busy people« schnell ein superleckeres und ästhetisch schönes Essen auf den Tisch bekommen, das jeden »vom Hocker haut« - und obendrein für den Extra-Protein-Kick sorgt. weiter

Rezepte aus PLANTS ONLY

Bild: © Simon Smith

Freiheit für Tiere stellt Ihnen drei kreative Rezepte aus »PLANTS ONLY« vor:

Unglaubliche One-Pot Tomatennudeln

Veganes Nasi Goreng

Im Ganzen gebratene Ananas

Helmut F. Kaplan: Tierrechte und Menschenrechte

Der Philosoph Dr. Helmut F. Kaplan plädiert dafür, dass wir keine neue Moral im Umgang mit Tieren brauchen. Wir müssten stattdessen nur aufhören, Tiere von unserer Moral auszuschließen. So, wie es die »Goldene Regel« ausdrückt, die nach seiner Überzeugung auch für unseren Umgang mit Tieren gilt: »Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu!« Sein Buch »Tierrechte und Menschenrechte« hat das Ziel, für eigenständige, individuelle Rechte von Tieren zu sensibilisieren, für Tierrechte analog zu Menschenrechten. Denn: »Tiere haben, wie Menschen, vielfältige Interessen und, wie Menschen, einen Anspruch, ein Recht, ein Leben gemäß diesen Interessen zu führen.« weiter

Helmut F. Kaplan: Menschenrechte und Tierrechte

Der Zweck von Menschenrechten ist es, den Menschen ein Leben gemäß ihren Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen als Personen zu ermöglichen.
Der Philosoph Dr. Helmut F. Kaplan plädiert in seinem Buch »Menschenrechte und Tierrechte« dafür: Wer solche allgemein nachvollziehbar begründeten Menschenrechte befürwortet, muss konsequenterweise auch Tierrechte befürworten, weil auch viele Tiere Personen sind.
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Sandor, die sprechende Fledermaus

Spannender Kinderkrimi über Freunde, die sich für Tiere und Umweltschutz engagieren

»Sandor« ist eine beliebte Kinderbuch-Reihe über die ungewöhnliche Freundschaft der sprechenden Fledermaus Sandor und dem Jungen Jendrik. Im vierten Teil der Buchreihe »Der geheime Schwarm« geht es um ein brandaktuelles Thema: Es gibt immer weniger Insekten! Fledermaus Sandor und die anderen Fledermäuse finden zu wenig Nahrung.
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Fledermäuse - Faszinierende Flugkünstler

Das Braune Langohr

Fledermäuse leben seit 50 Millionen Jahren auf dieser Erde. Weltweit gibt es rund 1000 Arten dieser faszinierenden Säugetiere. In Deutschland leben noch 25 Fledermausarten. Davon stehen 17 Arten auf der Roten Liste. weiter

Interview mit Dorothea Flechsing

»Kinder sollten nicht glauben, sie seien zu klein oder zu schwach«

Dorothea Flechsig (Jahrgang 1968) ist Autorin und Verlegerin von Kinderbüchern und schreibt Kindergeschichten fürs Fernsehen.
Die »Sandor«-Buchreihe wurde vom Bundesamt für Naturschutz mit folgendem Titel gekürt: »Ausgezeichneter Beitrag der UN-Dekade Biologische Vielfalt«.
Die Autorin ist überzeugt: »Kinder sollten nicht glauben, sie seien zu klein oder zu schwach, sich für den Lebensraum von Tieren stark zu machen. Wir Erwachsene können Vorbild sein und ihnen zeigen, dass viele kleine Schritte auch Großes bewirken.«
zum FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Dorothea Flechsig

Niedersachsen: Freibrief für Abschuss von Wölfen?

Die Niedersächsische Landesregierung muss etwas ganz falsch verstanden haben, als sie die Wolfsverordnung (NWolfVO)* verabschiedete - einen Freibrief für die Dezimierung der in Niedersachsen lebenden Wolfsrudel. Denn nach internationalem, europäischem und sogar deutschem Bundesrecht ist der Wolf eine streng geschützte Art, die nicht bejagt oder gar in ihrem Bestand gefährdet werden darf. weiter

Rettung der Löwen in Botswana

Die afrikanischen Löwenpopulationen sind laut einer Untersuchung der Weltnaturschutzunion IUCN von 1993 bis 2018 um dramatische 43 Prozent zurückgegangen. Das bedeutet: Von 200.000 Löwen vor 25 Jahren leben heute nur noch etwas mehr als 22.000 in Afrika in freier Wildbahn. Der Grund: Trophäenjagd, Verlust von Lebensräumen, Rückgang von Beutetierpopulationen, der Verlust von Lebensräumen und die Tötung von Löwen als Vergeltung, wenn sie Nutztiere reißen.

Die Stiftung SAVE Wildlife setzt sich in einer Kooperation mit der Technischen Universität München für den Schutz der Löwen in Botswana ein. weiter

Federkleid & Flügelschlag: Vögel im Portrait

Bild: Paul-André / Léo-Paul Robert

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Informativ und inspirierend dokumentieren die beiden Vogelkundler Thomas Griesohn-Pflieger und Iris Lichtenberg in ihrem Buch »Federkleid & Flügelschlag« die Schönheit unserer Vogelwelt.
Die Portraits von 100 heimischen Vogelarten werden illustriert mit den bezaubernden Kunstwerken der Schweizer Naturmaler Paul-André und Léo-Paul Robert.
weiterlesen

»Lassen Sie Vögel in Ihr Leben, es lohnt sich!«

Interview mit Iris Lichtenberg und Thomas Griesohn-Pflieger

Freiheit für Tiere:
Mit Ihrem Buch »Federkleid & Flügelschlag« stellen Sie die Schönheit der Vogelwelt vor. Wie kam die Idee zu dem Buchprojekt?

Thomas Griesohn-Pflieger:
Es gibt ein Buch, das mir gut gefallen hat. Es heißt »Flora amabilis«, also etwa übersetzt »liebenswerte Pflanzenwelt«. ... Dazu kam, dass ich mich seit einigen Jahren grundsätzlich mit dem Verhältnis von Natur und Mensch beschäftigte und ich die Überzeugung gewann, dass wir dringend diese trennende Haltung hier der Mensch - dort die Natur aufgeben sollten. Sie lässt sich nicht sachlich begründen und führt zudem zur Zerstörung der Natur - auch der menschlichen. ... Also habe ich dem Verlag vorgeschlagen, ein Buch herauszubringen, ... mit persönlichen Texten und Bildern, die die Schönheit der Gefiederten unterstreichen., die die Schönheit der Gefiederten unterstreichen. Nach längerer Suche gab es eine Verbindung zur Stiftung Robert in Bern, die gerne Vogelbilder aus ihrem Bestand für ein Buch zur Verfügung stellen würde. ...
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Schwerelose Gaukler in der Landschaft

Schmetterlinge siedeln außer in der Antarktis auf allen Kontinenten der Erde und sind in fast allen Lebensräumen zu finden. Über 160.000 Arten sind derzeit bekannt. Aber seit vielen Jahren erleben wir einen dramatischen Rückgang.
Lesen Sie den Artikel von Prof. Dr. Herbert Zucchi

Zoopharmakognosie: Wie sich Tiere selbst heilen

Rehe essen Beifuß, um lästige Würmer loszuwerden.

Ob Insektenstiche, Parasiten, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Entzündungen oder Prellungen: Wildtiere sind wie wir Menschen konfrontiert mit Bakterien, Viren, Verletzungen und Erkrankungen. Und sie wissen sich in der riesengroßen Apotheke der Natur zu helfen. Immer mehr wissenschaftliche Beobachtungen und Feldstudien bestätigen, dass sich Tiere mit Pflanzen selbst heilen - von gezielter Prophylaxe bis zur akuten Bekämpfung von Beschwerden. Zoopharmakognosie heißt dieser Wissenschaftszweig, der die Selbstmedikation von Tieren erforscht. Doch es stellt sich die Frage: Wie machen Tiere das? Woher wissen sie, welche Pflanze sie heilen kann? weiter

Studie: Raben sind intelligent wie Menschenaffen

Vergleichende standardisierte IQ-Tests zeigen: Obwohl sie keine Großhirnrinde haben, ist die soziale und physische Intelligenz von Rabenvögeln mit der von Menschenaffen vergleichbar.

Wissenschaftler zeigen seit Jahren, dass Rabenvögel überaus intelligent sind: Sie können zählen, Werkzeuge nutzen und vorausschauend planen. Darüber hinaus verfügen sie über eine hohe soziale Intelligenz: Sie können Gesten nutzen und verstehen, sich in Artgenossen hineinversetzen, empathisch sein und strategisch handeln - zum Beispiel beim Verstecken von Futtervorräten - und im Rabenverbund kooperieren.
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Der ultimative Nährstoff-Kick: Smoothies

Das Buch »Vegane Smoothies« stellt über 65 Power-Drinks vor und zeigt, wie eine ausgewogene pflanzenbasierte Ernährung mit wichtigen Nährstoffen möglich ist.

Smoothies vereinfachen den Alltag, denn ob zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit: Sie gehen immer und sind schnell zubereitet! Tun Sie sich und Ihrem Körper etwas Gutes - mit vielfältigen veganen Smoothie-Rezepten für jeden Geschmack und jede Gelegenheit!
weiter

Rezepte aus "Vegane Smoothies"

Fotos: © DK Verlag / Beatriz Da Costa

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen einige Smoothie-Rezepte aus dem Buch vor:
den Frühstücks-Smoothie WAKE ME UP!,
ein Rezept für selbstgemachten Haselnussdrink
sowie zwei das Immunsystem stärkende Detox-Smoothies:
den VITAMIN-KICK mit Blattspinat, Orangen und Kokosjoghurt
und
PRETTY IN PINK mit Rote Bete, Avocado, Apfel und Erdbeere.

Vegan Low-Budget

Niko Rittenau und Sebastian Copien stellen in »Vegan Low Budget« eine nährstoffreiche pflanzliche Ernährung vor, die Tag für Tag für jeden Geldbeutel machbar ist. Für unter 5 Euro bringen sie köstliche Gerichte auf den Tisch, die alle Kriterien für eine gesündere Ernährung erfüllen und mit den großzügig bemessenen Portionen garantiert satt machen.
Und ganz nebenbei ist diese Ernährung auch noch aktiver Tier- und Klimaschutz - für eine bessere Welt! weiter

Rezepte aus: Vegan Low Budget

Foto: Matthias Hofmann

Niko Rittenau und Sebastian Copien zeigen in »Vegan Low Budget« mit ihren ausgeklügelten Rezepten, wie man eine pflanzenbasierte Ernährungsform unkompliziert und nährstoffoptimiert im Alltag umsetzen kann:

LEICHTE VEGANE STREICHWURST AUF (VOLLKORN-)BROT

UMAMIPASTE - Hausgemachte Würzpaste

PAPRIKA-BOHNEN-GAZPACHO MIT BIRNEN-PAPRIKA-SALSA

RICOTTABÄLLCHEN IN SUGO AUF BLUMENKOHLSTEAK

Deutschland: Doppelt so viele Veganer als 2016

Graphik: Handelskontor

Die Zahl der Veganer in Deutschland ist seit 2016 von 1,3 auf 2,6 Millionen gestiegen. Damit ernähren sich inzwischen 3,2 Prozent der Bundesbürger vegan. Ein europäischer Vergleich zeigt: Der Anteil der Veganer ist in Deutschland besonders hoch. In der Schweiz sind es 2,6 Prozent, in Österreich und Belgien 1,6 Prozent und in Frankreich 0,9 Prozent. weiter

Vegane Ernährung: Emissionen rückgängig machen

Eine aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass durch vegane Ernährung bis zum Jahr 2050 die Menge an Emissionen aus der Atmosphäre rückgängig gemacht werden könnte, die in 16 Jahren durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugt wurde. Die
Ergebnisse der Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift Nature Sustainability veröffentlicht.
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Rindfleischproduktion verursacht Wassermangel

In den USA herrscht zunehmend Wassermangel. Niedrige Wasserstände haben in den letzten Jahren Hunderte von Pflanzen- und Tierarten gefährdet und landwirtschaftliche Verluste in Milliardenhöhe verursacht. Die Rindfleischproduktion könnte der größte Faktor für Wasserknappheit sein, so das Ergebnis der Studie »Wasserknappheit und Fischgefährdung angetrieben von der Rindfleischproduktion«. weiter

Anbindehaltung von Kühen: Tierquälerei!

In Deutschland werden mehr als eine Million Kühe und Rinder über die langen Wintermonate oder sogar das ganze Jahr über angebunden im Stall gehalten. Auch in Biobetrieben.
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Studie: Milchkühen geht es nicht gut

Eine groß angelegte Querschnittsstudie untersuchte die Gesundheit der Milchkühe in deutschen Milchbetrieben. Unabhängig von der Region treten in vielen Milchbetrieben die gleichen Probleme auf: Stoffwechselerkrankungen (Ketoserisiko mit etwa 30 %, Risiko für Pansenazidose bei etwa 40 - 50 % in den Betrieben), Lahmheiten (20 - 40 %) und mangelnde Hygiene. Außerdem ermittelten die Wissenschaftler eine hohe Sterblichkeit von durchschnittlich 10 Prozent bei Kälbern. weiter

Kuhmilch erhöht Brustkrebsrisiko um bis zu 80 %

Die Ergebnisse einer großangelegten Langzeitstudie zeigen, dass Milch das Brustkrebsrisiko um bis zu 80 Prozent erhöhen kann.

Für die Langzeitstudie wurden knapp 53.000 gesunde Frauen acht Jahre lang begleitet. Die Forscher untersuchten sowohl den Einfluss von Kuhmilch als auch von pflanzlichen Milchalternativen wie Sojamilch.

Das Ergebnis: Nur eine Tasse Milch am Tag steigerte das Brustkrebsrisiko um 50 %. Der Konsum auf zwei bis drei Tassen Kuhmilch erhöhte das Brustkrebsrisiko sogar um ganze 80 %!
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Schweiz: Immer mehr Bauern setzen auf Hafermilch

Die Nachfrage nach Pflanzenmilch in der Schweiz

Hafermilch statt Kuhmilch: Eine wachsende Zahl von Schweizer Bauern steigt aus der traditionellen Milchwirtschaft aus - und stellt auf die Produktion von Hafermilch um. Damit reagieren die Milchbauern auf tiefe Milchpreise, gesunkene Nachfrage, den Trend zu veganen Produkten, den Forderungen nach Klimaschutz und das Tierleid. weiter

Vegane Ernährung aus ärztlicher Sicht

Die Ernährungsgewohnheiten der Industrienationen sind stark vom Konsum tierischer Produkte geprägt. Dabei ist der Verzehr von Fleisch, Milchprodukten, Fisch und Eiern mitverantwortlich für viele chronische Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Diabetes, Krebs, Demenz, Übergewicht und Autoimmunerkrankungen. Dr. med Ernst Walter Henrich zeigt auf der sehr umfassenden und fundierten Basis wissenschaftlicher Studien die positiven Auswirkungen und teils erstaunlichen Vorteile einer veganen Ernährung für Mensch, Tier und Umwelt auf. weiter

Jedes 2. Hähnchen: antibiotikaresistente Erreger

Mehr als jede zweite Hähnchenfleischprobe der drei größten Geflügelkonzerne Europas ist mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Hähnchenfleisch der PHW-Gruppe (Wiesenhof), Deutschlands größtem Geflügelkonzern, sogar zu 59%. weiter

hagebau steigt völlig aus Reptilienverkauf aus

Bei Großhändlern werden Reptilien

Der hagebaumarkt wird 2021 reptilienfrei: Nach einer Veröffentlichung von PETA im Jahr 2016, die das Leid der Tiere im Reptilienhandel ans Licht brachte, und Gesprächen mit der Tierrechtsorganisation steigen die Gesellschafter der Baustoff- und Baumarkt-Kooperation vollständig aus dem Reptilienverkauf aus. weiter

Immer mehr Wildschweine und Rehe durch mehr Jagd

Jägerlatein lehrt: Wildschweine und Rehe müssen massiv bejagt werden. Die Realität zeigt: Je mehr Wildschweine und Rehe geschossen werden, desto stärker vermehren sie sich. Während in den 1980er Jahren jedes Jahr noch etwa 800.000 bis 900.000 Rehe und 150.000 - 250.000 Wildschweine erlegt wurden, waren es im letzten Jahrzehnt bis zu 1.250.000 Rehe und 600.000 - 880.000 Wildscheine pro Jahr - Tendenz steigend. weiter

Luxemburg: Fuchsjagd bleibt verboten

In Luxemburg ist die Jagd auf Füchse seit 2015 verboten. Damit liefert unser Nachbarland den praktischen Beweis dafür, wie unnötig das massenhafte Töten von Füchsen ist - auch in der modernen Kulturlandschaft: Weder hat die Zahl der Füchse zugenommen noch gibt es Probleme mit Tollwut. Die Verbreitung des Fuchsbandwurms geht sogar zurück. »Es gibt keinen Grund für ein Aufheben des Fuchsjagdverbotes«, erklärt Umweltministerin Carole Dieschbourg. weiter

Wald im Münsterland ab 2024 endlich jagdfrei

Priska Janssens besitzt einen kleinen Wald im Münsterland. Häufig hörten sie und ihre Familie Schüsse und sie wussten: Wieder konnten wir einem Tier keinen Schutz bieten. Priska Janssens wandte sich an die Initiative Zwangsbejagung ade und stellte im September 2018 einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung bei der Unteren Jagdbehörde des Kreises Warendorf. Im Dezember 2020 erhielt sie endlich die Bestätigung: Ab April 2024, wenn der Pachtvertrag ausläuft, wird ihr Wäldchen offiziell jagdrechtlich befriedet sein. weiter

Prof. Josef H. Reichholf: Mehr Rehe schießen?

Rehe sind von ihrer Natur her Bewohner von Wiesen

Prof. Josef H. Reichholf zur aktuellen Debatte über den Waldumbau: Mehr Rehe zu schießen, rettet weder Wald noch Klima

Immer wieder flammt die Debatte über den Umbau des Waldes und die Forderung nach einer noch stärkeren Bejagung von Rehen auf. Doch ist es die Lösung, noch mehr Rehe zu schießen? Der renommierte Zoologe und Ökologe Prof. Josef H. Reichholf sagt nein: So werden sich weder der Wald noch das Klima retten lassen.
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Wie Tiere sprechen - und wir sie besser verstehen

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Können wir uns mit Tieren auf Augenhöhe verständigen und ihre Sprache verstehen? Bestsellerautor und Verhaltensforscher Dr. Karsten Brensing geht dieser Frage in seinem Sachbuch »Wie Tiere sprechen - und wie wir sie besser verstehen« nach. Und er knüpft an den Erfolg seines ersten Sachbuchs für junge Leser mit dem Titel »Wie Tiere denken und fühlen« an, das als »Wissensbuch des Jahres 2019« und mit dem »Umweltpreis der Kinder- und Jugendliteratur« ausgezeichnet wurde. weiter

Der Hund und sein Mensch

Einst lebte er frei und war Wolf. Irgendwann jedoch näherte er sich den Menschen. Zehntausend Generationen später war er Hund. Prof. Dr. Josef H. Reichholf begibt sich auf die Spur einer der ältesten Beziehungen der Menschheitsgeschichte, der einzigartigen Freundschaft zwischen Hund und Mensch. In seinem Buch »Der Hund und sein Mensch - Wie der Wolf sich und uns domestizierte« verbindet er in dem für seine Wissenschaftsprosa typischen Stil aktuelle Forschung zur Biologie und zur Evolution des Hundes mit persönlichen Erfahrungen - in diesem Fall mit seinem Hund Branko.
Und er stellt dabei die bisherige Sicht der Dinge auf den Kopf: Wurde der Wolf wirklich vom Menschen domestiziert? Oder schuf der Hund sich vielmehr selbst? weiter

Schon wieder bedroht: Der Wolf

Sündenbock Wolf

Er frisst weder Kinder noch Großmütter - und Nutztiere wie Schafe machen nur 1 % seiner Nahrung aus

Das Märchen vom Rotkäppchen und dem bösen Wolf kennt jedes Kind. Dass Wölfe Menschenfresser und blutrünstige böse Wesen sind, ist aber eben ein reines Märchen - doch leider eines, das sich hartnäckig hält.
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Bruno Haberzettl: "Mein Herz schlägt für die Natur

Als Karikaturist von Österreichs auflagenstärkster Zeitung, der Kronen Zeitung, nimmt Bruno Haberzettl seit 25 Jahren wöchentlich zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung. Neben seiner Tätigkeit als politischer Karikaturist gilt Bruno Haberzettl als großer Kritiker von Jagdtourismus und Hobbyjägern. Ökologie und Umweltschutz sind ihm eine Herzensangelegenheit. So haben seine Zeichnungen zu diesen Themen längst international Kultstatus.

In seinem Buch »Karikaturen aus 25 Jahren Krone bunt« ist eine Sammlung von Karikaturen zum Thema »Jagdfieber« enthalten.
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Wie TV-Koch Lafer zur pflanzlichen Ernährung kam

Starkoch Johann Lafer hatte jahrelang Probleme mit seinem Knie. Einer langen Leidensphase folgte schließlich eine Operation. Als er wenig später feststellen musste, dass das andere Knie zu schmerzen begann, wusste der Koch schnell: Diese Tortur wollte er nicht noch einmal erleben!
Doch dann lernte er Dr. med Petra Bracht, Ernährungsmedizinerin, und ihren Mann, den Schmerzspezialisten Roland Liebscher-Bracht kennen. Die Ärztin überzeugte Johann Lafer von der Nahrung als Medizin und von einer Umstellung auf pflanzenbasierte Ernährung und Intervallfasten.

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"Vegane Ernährung hat meine Arthrose geheilt"

Bild: Anja Jahn/Gräfe und Unzer

Interview mit Starkoch Johann Lafer, Ernährungsmedizinerin Dr. med Petra Bracht und Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht zu ihrem gemeinsamen Werk »Essen gegen Arthrose«. weiter

Rezepte aus: "Essen gegen Arthrose"

Nahrung als Medizin

Nahrung als Medizin - und superlecker schmeckt's auch noch:
FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei Rezepte von Johann Lafer vor:

Apfel-Sauerkraut-Salat mit Cranberrys

Brokkoli-Dinkel-Quiche mit Pfifferlingen

Schokotorte mit Passionsfrucht und Avocado

Vegane Kinderernährung

Die vegane Ernährung ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dies zeigt zum Beispiel die Zahl veganer Kochbücher: Während es 2010 gerade einmal drei Neuveröffentlichungen in deutscher Sprache gab, waren es 2015 bereits 119 und 2017 sogar über 620. Vor allem junge Menschen entscheiden sich - wenn sie mit Aufnahmen von Tierqual in der industriellen Massentierhaltung konfrontiert werden sowie aus Sorge für die Zukunft unseres Planeten - für eine pflanzliche Ernährung. Junge Frauen möchten auch in Schwangerschaft und Stillzeit ihre pflanzliche Ernährung fortsetzen und auch ihr Kind vegan groß ziehen. weiter

Rezepte aus: Vegane Kinderernährung

Mini-Pizzen aus dem Raclettegerät

Vollwertige Rezepte, die leicht zuzubereiten sind und Kindern wirklich schmecken!

Linsen-Couscous-Bällchen

Mini-Pizzen aus dem Raclettegerät

Die Frühstücksdose - Tipps und Tricks

Rezept Frischcreme

Im Einsatz für die Tiere

Wenn Tiere vernachlässigt, gequält und im Stich gelassen werden

Tier-Schicksale, die unter die Haut gehen: Tierschutzdetektivin Judith Pein berichtet jetzt in Buchform über ihre bewegendsten Fälle aus der Sendung hundkatzemaus (VOX), spannende Recherchen, bewegende Tierrettungen und besonders schwere Fälle von Tierquälerei.
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Lenny Kravitz: "Ich bin vegan"

MENS'S HEALTH Titelbild (US-Ausgabe)

Lenny Kravitz ist Coverboy der November-Ausgabe von MEN'S HEALTH - und man sieht ihm seine 56 Jahre nicht an. Im Interview erklärt der Rockstar und Schauspieler: »Ich bin vegan und esse vorwiegend Rohkost.« Und zwar hauptsächlich rohe Früchte, Gemüse und grüne Blattgemüse isst, die er auf seiner Farm anbaut: Gurken, Okra, Wassermelonen, Passionsfrucht, Zimtäpfel, Granatäpfel, Kokosnüsse, Lemonen, Mangos, Avocado. Dazu Nüsse und Samen, Kräuter wie Rosmarin, Fünffingergras, Moringa, Cerasee. »Bush-Medizin«, wie seine Großeltern es nannten. »Du fühlst das«, sagt er. weiter

Ralf Moeller: Muskeln aus Pflanzenkraft

Ein Leben ohne Fleisch und Milchprodukte

Frecher Blick, klare Botschaft: Hollywood-Star Ralf Moeller wirbt den Tieren und der Umwelt zuliebe für den veganen Lebensstil. Und er beweist einmal mehr, wie viel Power in »Pflanzenfressern« steckt.

Der gebürtige Recklinghausener, bekannt für seine Rollen in Blockbustern wie »Gladiator«, steht derzeit für »Kung Fury 2« mit Arnold Schwarzenegger und Michael Fassbender vor der Kamera. Ein Leben ohne Fleisch und Milchprodukte war für den Ex-Bodybuilder und »Mr. Universum« nicht vorstellbar. Doch seit zwei Jahren setzt Ralf Moeller auf Pflanzenkraft... weiterlesen

Joaquin Phoenix: Tierquälerei in der Eierindustrie

Bild: Juergen Teller

»Es gibt so viel Schmerz in der Welt, an dem wir nichts ändern können. Aber wenn wir selbst Tierleid verursachen, dann können wir daran etwas ändern.« Das erklärt Oscar-Gewinner Joaquin Phoenix. Er möchte dazu ermutigen, Tierquälerei etwas entgegenzusetzen.
Dass das ganz einfach ist, drückt der Hollywoodstar mit seiner neuen PETA-Kampagne so aus: »Verändere die Welt von deiner Küche aus. Lebe vegan.«
In dem dazugehörigen Video spricht Joaquin Phoenix über schockierende Tierquälerei bei einem großen US-Eierbetrieb.
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Health Power: Einfach gesund!

In dem Bestseller »Health Power - Einfach gesund!« unternimmt es ein einzigartiges Autorenteam, einen Weg durch den unübersichtlichen Dschungel an Ernährungsratschlägen, Gesundheits-Tipps und Mode-Diäten zu bahnen. Die international renommierten Wissenschaftler erklären auf Grundlage aktueller Studien gut lesbar und leicht verständlich, wie falsche Ernährungsgewohnheiten zu chronischen Zivilisationskrankheiten führen - die weltweit für fast zwei Drittel aller Todesfälle verantwortlich sind. Und: Das Buch vermittelt das Wissen und eine konkrete Anleitung, wie jeder auf Basis der Ernährung die richtige Entscheidung für die eigene Gesundheit treffen kann!
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Tiere in meinem Garten

Welcher Tierfreund möchte nicht aktiv etwas gegen das Artensterben tun? Machen Sie aus Ihrem Garten ein Tierparadies und schaffen Sie Lebensräume für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Vögel, Eidechsen, Igel und viele andere Tiere! Egal wie groß oder klein ein Garten ist, die beiden Biologen und Naturschützer Dr. Bruno P. Kremer und Dr. Klaus Richarz haben in ihrem umfassenden Ratgeber "Tiere in meinem Garten" alle nötigen Informationen und eine Fülle von Anregungen zusammengestellt, wie Sie ein eigenes kleines Naturschutzgebiet gestalten können. weiter

Wildbienen in der Stadt

Mit ihren zahlreichen Parks, Gärten, Brachen, Uferbereichen und Flächen mit Pflasterfugen bieten Städte einen vielfältigen Lebensraum für Wildbienen. Das Buch »Wildbienen in der Stadt« stellt Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere vor, die mitten unter uns leben und deren Lebensweise uns doch oft unbekannt ist: Wie kann ich die verschiedenen Wildbienenarten bestimmen? Wie leben sie? In welchen Lebensräumen ist welche Wildbienenart zu Hause? Wo bauen Sandbienen ihre Nester? Wo suchen Hummelköniginnen nach Wohnungen? Dazu gibt es viele praktische Tipps, wie jeder von uns Wildbienen helfen kann, sowie Projektvorschläge für Familien, Schulen und Kindergärten. weiter

Das faszinierende Staatswesen der Roten Waldameise

Das komplexe Zusammenleben der Ameisen und ihre verblüffenden Fähigkeiten, miteinander zu kommunizieren, inspirierten Armin Schieb zu einem außergewöhnlichen Projekt: In faszinierenden drei dimensionalen Zeichnungen gibt er uns tiefe Einblicke in das Staatswesen der Großen Roten Waldameise - Schwarmintelligenz in 3D.

»Ameisen gehören für mich zu den faszinierendsten Lebewesen«, so Armin Schieb. »Ihre Fähigkeiten, ihr perfekt organisiertes Staatswesen und ihre Bedeutung für die Umwelt lassen uns zu Recht staunen. Ameisen verdienen unseren Respekt und unseren Schutz.«
weiter

Das etwas andere Tierheim

Ziegenbock Stefan und Doris

Seit fast 30 Jahren setzen sich Doris und Harald Hofner für Tiere ein. Im oberösterreichischen Voralpenland, auf einer Seehöhe von etwa 800 Metern, in Steinbach am Ziehberg liegt das Tierparadies Schabenreith . 1993 kauften Doris und Harald den Bauernhof aus dem 13. Jahrhundert, restaurierten ihn liebevoll und zogen zusammen mit 12 Tieren ein. Doch schon bald fanden hier immer mehr verstoßene, gequälte, kranke und unerwünschte Tiere ein fürsorgliches und sicheres Zuhause, einen Platz zum Leben ohne Angst und ohne Gewalt. Heute beherbergt das 9 Hektar große Tierheimgelände in herrlicher Landschaft rund 470 gerettete Tiere. weiter

Einsatz für ein Leben ohne Ketten

Birgit Kruszek konnte nicht mehr zusehen, wie sechs Kühe und ein Ochse mit Eisenketten, die an Decke und Boden befestigt waren, angebunden in einem Stall im Landkreis Cham (Bayern) standen. Als nun die Kühe nach mehr als acht Jahren Anbindehaltung keine Leistung mehr erbrachten, sollten sie zum Schlachter... weiter

Vegan-Klischee ade!

Wer einen wissenschaftlich fundierten Ratgeber zu allen Fragen rund um pflanzlicher Ernährung sucht, ist bei Vegan-Klischee ade! genau richtig. Inzwischen ist die 2. Auflage erschienen: überarbeitet, aktualisiert und um 50 Seiten erweitert. Auf über 500 Seiten beleuchtet Niko Rittenau ausführlich und wissenschaftlich sehr fundiert, aber immer allgemein verständlich, ernährungsphysiologische Aspekte der veganen Ernährung. Und er räumt mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Damit bietet der Ratgeber Menschen, die sich vegan ernähren, eine praxisnahe Anleitung für die optimale Umsetzung einer rein pflanzlichen Ernährung. weiter

Vegan-Klischee ade! Das Kochbuch

Als Vorspeise oder Hauptgericht

In ihrem Buch »Vegan-Klischee ade! - Das Kochbuch« zeigen Ernährungsexperte Niko Rittenau und Profikoch Sebastian Copien, wie die Empfehlungen für eine vollwertige vegane Ernährung ganz einfach, abwechslungsreich und superlecker in die Praxis umgesetzt werden können.

Vier Rezepte daraus stellen wir Ihnen vor:

Surfer's Protein Bowl

Nordafrikanischer Paprika-Hirse-Salat & Mediterraner Getreidesalat

Geröstetes Süßkartoffelpüree mit Tahin-Salsa

Vollkorn-Beeren-Tiramisu

TV-Kommissar Jürgen Tonkel: Esst keine Tiere mehr!

Bild: Marc Rehbeck für PETA Deutschland

Da schaut man zweimal hin: TV-Kommissar Jürgen Tonkel prangert erschreckend direkt den Fleischkonsum an: Mit einem blutigen Ferkel auf dem Teller. Doch bei dem bekannten Münchener Schauspieler ist sein Teller schon längst kein Tatort mehr. Und er appelliert an alle Tierfreunde, ebenfalls Fleisch von ihrer Speisekarte zu streichen. weiter

Tierquälerische Jagdverstöße im Salzburger Land?

Tote Wildtiere, Fallen, Skandal in der Jägerschaft: Im Umland von Salzburg werden seit Jahren immer wieder besonders tierquälerische Jagdverstößen bzw. Fällen von Jagdwilderei bekannt. Die österreichische Tierschutzorganisation RespekTiere e.V. hat mehrere Fälle zur Anzeige gebracht. weiter

Zeuge von Tierquälerei: Was können Sie tun?

Tierquälerische Schafhaltung

Immer wieder werden Tierfreunde Zeuge von Tierquälerei: sei es in Privathaltungen und Hinterhöfen, in der "Nutz"-Tierhaltung oder bei der Jagd. Hier stellt sich die Frage: Was tun? Wohin soll ich mich wenden? Wie ist die rechtliche Grundlage? weiter

Grundstück im Kreis Olpe ab sofort jagdfrei

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat mit seinem Urteil vom 18.06.2020 entschieden, dass die Grundstücke eines Ehepaars aus dem Kreis Olpe mit sofortiger Wirkung jagdrechtlich befriedet werden. (BVerwG 3 C 1.19)
Der Kläger, ein Tierarzt, betreibt mit seiner Ehefrau einen Gnadenhof, in dem über Tierschutzorganisationen vermittelte oder aus seiner Praxis stammende Pferde, Hunde und Katzen aufgenommen werden. Er lehnt die Jagdausübung aus ethischen Gründen ab.

Im Februar 2015 hatte der Tierarzt und Tierschützer die jagdrechtliche Befriedung seiner Grundflächen bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde des Kreises Olpe beantragt. Die Flächen, die außerhalb einer geschlossenen Ortschaft liegen, gehören damit automatisch zu einer Jagdgenossenschaft.
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Wertheim: Jagdverbot auf 31 Hektar

Jäger beim »Ausweiden« eines Rehs.

Auf 28 Grundstücken im baden-württembergischen Wertheim darf nicht mehr gejagt werden. Die insgesamt 31 Hektar Fläche befinden sich im Eigentum zweier Personen, welche die jagdrechtliche Befriedung beantragt hatten. Das Landratsamt Tauberbischofsheim hat zum 1. April 2020, dem Beginn des Jagdjahres 2020/21, die Jagd untersagt. weiter

Verstörendes Tierleid für Alpaka-Wolle

Undercover-Aufnahmen aus Alpaka-Farmen decken auf: Arbeiter schlagen, treten, fixieren und verletzen Alpakas, die voller Angst zappeln, schreien und sich aus Panik übergeben. Die grausamen Szenen spielten sich in Muñani, Peru ab, dem führenden Produktionsland von Alpakawolle.
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Studie: Veganer haben mehr sportliche Ausdauer

Setzen auf Pflanzenkraft:

Das Vorurteil, Veganer hätten nicht so viel Kraft und Ausdauer wie Fleischesser, ist immer noch weit verbreitet. Obwohl Dokumentationen wie der Film »The Game Changers«, der von veganen Top-Athleten handelt, diese Annahme längst widerlegen, besteht das Klischee weiter. Eine neue Studie, die Wissenschaftler der Universität von Quebec im European Journal of Clinical veröffentlicht haben, zeigt: Vegane Sportler haben sogar eine etwas besser Ausdauer als ihre fleischessenden Konkurrenten.
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Forschung: Vögel warnen Nashörner vor Jägern

Der Rotschnabel-Madenhacker

Rotschnabel-Madenhacker - kleine Vögel, die oft auf dem Rücken von Nashörnern sitzen und dort Parasiten picken - warnen die Tiere vor sich nähernden Jägern.
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Studie: Fische fühlen Schmerz ähnlich wie Menschen

Angler-Mythos entzaubert:

Eine neue Studie widerlegt den Angler-Mythos, dass Fische kein oder nur ein geringes Schmerzempfinden haben.
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Elefanten: Komplexe Kommunikation

Elefanten haben ein ausgeprägtes, sehr komplexes Sozialverhalten. Sie leben in flexiblen Gruppen und sind fortwährend auf Wanderschaft. Die Fähigkeit zur Kommunikation ist daher hoch entwickelt. Über verschiedene Kontaktrufe sprechen sie miteinander: Sie koordinieren ihre Gruppe und ihre Wanderungen, begrüßen bekannte Familien, reagieren auf Hilferufe, Protestlaute und natürlich dem Warnruf der Leitelefantin, wenn Gefahr droht. Elefanten erkennen Gruppenmitglieder an der Stimme, können aber auch die Stimmen von Menschen unterscheiden und so Gefahren einschätzen. weiter

»Jagd kann Wildschweine nicht regulieren«

Regelmäßig pünktlich zum Herbstbeginn blasen Jäger und Landwirte zum Angriff auf unsere heimische Tierwelt auf Feldern, Wiesen und in unseren Wäldern. Jedes Jahr aufs Neue werden Argumente aus dem Bereich des Jägerlateins medienwirksam verbreitet, um Stimmung für die Jagd und gegen unsere heimischen Wildtiere zu machen. Wenn Medienkampagnen gegen Wildschweine in den nächsten Tagen an Sie heranfluten, prüfen Sie diese Aussagen an den Informationen von Wissenschaftlern, Biologen und Berufsjägern.
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Die Wahrheit über Eier

Legehennen in einer Bio-Hühnerfarm

Von Julia Brunke

In Deutschland werden pro Kopf rund 220 Eier im Jahr verbraucht. Doch was bedeutet der Konsum von Eiern für die Hennen und Küken?
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Wildtiertourismus als Chance für Mensch und Tier

Das Phänomen »wildlife experience« lockt Touristen weltweit: Auch wenn die Tierwelt nicht der einzige Grund für die Auswahl eines Reiseziels ist, so ist die Wildtierbeobachtung oft Teil touristischer Attraktionen. In Kenia ist sanfter Wildtiertourismus sogar das Rückgrat der nationalen Wirtschaft.

Die Tourismusbranche hat längst erkannt, dass Wildtiere viel Geld einbringen können - und dass die Tiere lebendig mehr wert sind als tot.
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Moralisches Verhalten bei Tieren

"Die Tiere empfinden wie der Mensch

»Die Denkart der Tiere ist von Natur aus gleichartig mit der des Menschen«, schrieb der chinesische Philosoph Lieh Tse um bereits 400 vor Christus.

Tierfreunde und die meisten Menschen, die mit Hunden, Katzen oder anderen Tieren zusammenleben, werden diese Ansicht sicher teilen, denn sie erleben Tiere als echte Persönlichkeiten. Dennoch werden Tiere in unserer Zeit - trotz Tierschutzgesetz - rechtlich nach wie vor als »Sachen« eingeordnet.
Und die allermeisten Tiere - sofern sie nicht unsere Haustiere sind - werden unmenschlich behandelt: in der Massentierhaltung, in Tierversuchen und bei der Jagd auf Wildtiere.
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Die Wahrheit über Hähnchenmast

Seit vielen Jahren nimmt die Tierrechtorganisation PETA in umfangreichen Undercover-Recherchen die agrarindustrielle Tierproduktion unter die Lupe. Die Ermittler besuchten unter anderem Betriebe der größten deutschen Geflügelwirtschafts-Konzerne. Nach Wiesenhof, Heidemark und Grotelüschen überprüfte das Team nun auch Mastanlagen, die zum Zeitpunkt der Recherche zur Rothkötter-Unternehmensgruppe gehörten. weiterlesen

Lösungen für Umwelt und Gesundheit durch Nahrung

Buchvorstellung von Julia Brunke

Eine rein pflanzliche Ernährung ist nicht nur sehr gesund, sondern zudem umwelt- und klimafreundlich: Pflanzliche Ernährung schont Böden, Grundwasser und Ressourcen.

In »Vegan in Topform - Das Kochbuch« untersucht Brendan Brazier, kanadischer Triathlet, mehrfacher Ironman und führender Pionier für vegane Ernährung, die Nutzung natürlicher Rohstoffe für die Produktion verschiedener Nahrungsmittel. Denn für die Erzeugung pflanzlicher Nahrung ist der Rohstoffbedarf an landwirtschaftlichen Flächen, Wasser und Brennstoffen (zum größten Teil fossile Brennstoffe) um ein Vielfaches geringer als die Erzeugung tierischer Produkte.
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Die Wahrheit über Wolle

Tortur für die Wollindustrie: Schafe werden bei der Schur geschlagen und blutig verletzt

Die australische Wollindustrie ist die größte der Welt: 90 Prozent der Merinowolle kommen von dort. Doch wie die Wolle produziert wird, ist wenig bekannt. Recherchen der Tierrechtsorganisation PETA werfen jetzt einen schockierenden Blick hinter die Kulissen.
weiterlesen

Studie: Mäuse zeigen Emotionen

Mäuse zeigen Gefühle: Freude, Schmerz und Angst

Auch wenn wir es als Menschen nicht erkennen: Ähnlich wie bei uns spiegelt der Gesichtsausdruck von Mäusen Gefühle wider - Freude, Ekel, Unwohlsein, Schmerz und Angst. weiter

Was macht Hunde so besonders für uns?

Die Wiedersehensfreude von Hunden

Was macht die fünfzehntausend Jahre währende Beziehung zwischen Hund und Mensch so einzigartig? Die Nützlichkeit des Hundes für den Menschen, sagten die einen. Der Opportunismus des Hundes, der beim Menschen ein bequemes Auskommen fand, sagten die anderen. Eine evolutionär herausgebildete besondere Form der Intelligenz, die Hunden ein außergewöhnliches Verstehen des menschlichen Verhaltens ermöglicht. Das alles greift zu kurz, meint Psychologieprofessor Clyve Wynne. Der Experte für Hundeverhalten ist überzeugt: Der Grund- und Eckstein der Hund-Mensch-Bindung ist so simpel wie erstaunlich - Liebe! weiter

Interview: …und wenn es doch Liebe ist?

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Prof. Dr. Clive Wynne, Verhaltenpsychologe und Autor des Buches »....und wenn es doch Liebe ist?«

Freiheit für Tiere:
Weiß nicht jeder, der schon einmal mit einem Hund gelebt hat, dass sein Hund ihn liebt?

Prof. Dr. Clive Wynne:
Es stimmt, dass die Mehrheit der Hundehalter ein starkes intuitives Gefühl dafür hat, dass ihr Hund etwas Starkes ihnen gegenüber empfindet. Aber noch bis vor Kurzem haben Wissenschaftler, sich anzuerkennen geweigert, dass es die Liebe der Hunde gegenüber Menschen sein könnte, die einen Teil ihrer Erfolgsgeschichte ausgemacht hat.
weiter

Wie werde ich ein guter Rudelführer?

Jochen Stadler und seine Flat-Coated-Retriever-Hündin Kleo sind seit fünf Jahren ein eingespieltes Team. Als begeisterter Hundebesitzer begann sich der Biologe und Wissenschaftsjournalist auch beruflich seinem Herzensthema zu widmen. Vor allem, um Kritik zu üben: an der Berichterstattung über Hundebisse und an den Debatten über Hundehaltung. Zuerst schrieb Stadler einen Artikel - dann wurde daraus ein Buch: »Guter Hund, böser Hund. Wegweiser für Rudelführer«. weiter

Pflanzenei: Da freuen sich die Hühner!

MyEy ist eine rein pflanzliche Alternative zum Backen und Kochen ohne Ei. Feinste Zutaten wurden geschickt kombiniert, um Rezepte, für die normalerweise Hühnereier verwendet werden, schmackhaft und gelingsicher 100 % vegan zubereiten zu können. weiter

Interview mit MyEy-Erfinder Chris Geiser

Vor etwa 25 Jahren hielt Chris Geiser ein Huhn, das aus einer Legefabrik gerettet wurde, in der Hand.
Ab diesem Moment war dem Konditormeister klar: Ich will nicht mehr mit Hühnereiern backen!
Er entwickelte die Ei-Alternativen VollEy, EyWeiß und EyGelb, welche die Verwendung von Hühnereiern, die unweigerlich mit dem Leid von Millionen von Hühnern verbunden sind, überflüssig machen.

Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Chris Geiser

Tierfreundlich kochen und backen mit MyEy

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen einige superleckere, schnelle Gerichte aus dem Buch »Vegan Kochen und Backen mit MyEy« vor:

Rührey, »Strammer Max« mit Spiegeley, ein italienisches Gemüse-Omelette sowie Kräuter-Pancakes.

Nicht fehlen dürfen Tortenspezialitäten wie schnell zubereitete
portugiesische Puddingtörtchen sowie ein absolut köstlicher Schoko-Birnen-Käsekuchen mit Baiserhaube.

Neuauflage: Vegetarische und vegane Ernährung

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Immer mehr Menschen wollen nicht länger dafür verantwortlich sein, dass Tiere ausgebeutet und gequält werden. Sie wollen durch ihr Konsumverhalten nicht mehr den Auftrag zum Töten geben und werden Vegetarier. Und immer mehr Menschen gehen noch einen Schritt weiter und leben vegan, weil sie erkennen, dass auch die Produktion von Milch und Eiern furchtbare Tierquälerei ist. Andere verzichten aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch, Eier und Milchprodukte, um ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen, sie zu lindern oder zu heilen. Für andere ist eine pflanzenbasierte Ernährung die Antwort auf Klimawandel, Umweltzerstörung und den Hunger in der Welt. Immer mehr Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Schauspieler, Sportler oder Wissenschaftler, die Fleisch aus ihrer Ernährung streichen oder Veganer werden, wirken als Vorbilder.

Für jeden, der sich vegetarisch oder vegan ernährt, liefert das Buch » Vegane und vegetarische Ernährung« von Prof. Dr. Claus Leitzmann und Prof. Dr. Markus Keller viel Wissenswertes und Argumente, die nicht nur besorgte Fleisch essende Familienmitglieder beruhigen können. Buchvorstellung lesen

Interview mit Prof. Dr. Markus Keller

Warum pflanzliche Ernährung nicht nur gesund ist, sondern auch die Zukunft unserer Lebensgrundlagen und die Zukunft unserer Kinder sichert

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Markus Keller, dem deutschlandweit bislang einzigen Professor für das Fachgebiet vegane Ernährung, über die gesundheitlichen Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung, über aktuelle Forschungsprojekte, aber auch über seine ganz persönliche ethische Motivation für eine Lebensweise, mit der wir global viel Gutes bewirken können.
FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Prof. Dr. Markus Keller

Schlägt die Natur jetzt zurück?

Tiere (in der Massentierhaltung) sind größte Ansteckungsquelle für Infektionskrankheiten. Zu diesen so genannten Zoonosen gehören Durchfallerkrankungen, Tuberkulose, Malaria, Dengue, Ebola, Milzbrand und Toxoplasmose. 75 Prozent aller neu auftretenden Infektionen und Epidemien sind einer Studie zufolge von Tieren (meist aus der so genannten Nutztierhaltung) auf den Menschen übergesprungen: von Vogelgrippe über SARS bis hin zum neuen Coronavirus. »Das Problem ist der Fleischhunger in der sich ausweitenden Gesellschaft«, so Deutschlands führender Virologe Christian Drosten im STERN-Interview. weiter

Tiertransporte für Leder: Grenzenlose Grausamkeit

Dokumentarfilmer Manfred Karremann zeigt den grausamen Weg, den Rinder und Schafe auf wochenlangen Tiertransporten um die halbe Welt durchleiden, bevor sie für die Produktion von Leder getötet werden. Durch den globalen Handel landet ihre Haut als Schuhe und Taschen, Kleidung, Hundeleinen oder Möbel auch in unseren Geschäften. weiter

SAVE Wildlife rettet 103 Flusspferde in Botswana

In Botswana kämpfen Flusspferde ums Überleben. Da die umliegenden Flüsse ausgetrocknet sind, können die Hippos nicht weiterziehen. Sie sind in einem stetig schrumpfenden Wasserloch zusammengepfercht - eine tödliche Falle für die Tiere. Aufgrund von Wasser- und Nahrungsmangel sind zahlreiche Flusspferde bereits qualvoll verendet.
Wenn Lars Gorschlüter, Vorstand der Tierschutzstiftung SAVE Wildlife, an seine Ankunft am Wasserloch in Nxaraga im nördlichen Botswana zurückdenkt, spricht er von »Bildern des Grauens«: »Dutzende tote Tiere lagen herum, entsprechend roch es. Es war schockierend.«
Gemeinsam mit örtlichen Organisationen und der Bevölkerung leistet SAVE Wildlife Notfallhilfe.

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Seit 6 Jahren Fuchsjagdverbot in Luxemburg

Luxemburg hatte 2015 erstmals die Fuchsjagd verboten. Seither wurde das Fuchsjagdverbot Jahr für Jahr verlängert. Auch für das kommende Jagdjahr 2020/21 wurden Füchse in Luxemburg unter Schutz gestellt: Sie sind in der aktuellen Jagdverordnung nicht als jagdbare Art gelistet und demgemäß wurden für sie auch keine Jagdzeiten festgelegt. Das Verbot der Fuchsjagd in unserem Nachbarland ist eine echte Erfolgsgeschichte: Weder hat die Zahl der Füchse zugenommen noch gibt es Probleme mit Tollwut oder Fuchsbandwurm. weiter

Antrag auf Jagdverbot im Kreis Stade

»Wir wollen es nicht mehr dulden, dass auf unserem Grundstück Tiere getötet werden«: Tamara D.* und ihr Lebenspartner besitzen ein 9.000 Quadratmeter großes Grundstück im Landkreis Stade (Niedersachsen), auf dem sie Biotope für wild lebende Tieren angelegt haben. Für die Tier- und Naturfreunde ist es nicht zu ertragen, dass Jäger auf ihrem Grundstück jagen. Tamara D. und ihr Lebenspartner lehnen als Vegetarier das Töten von Tieren ab. Anfang 2020 stellten die Grundstückseigentümer einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung.
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Salzach Au: Antrag auf Jagdverbot auf 14,5 Hektar

Familie P. besitzt ein 14,5 Hektar großes Grundstück im FFH-Schutzgebiet Salzach Au im Kreis Traunstein. Es sind etwa 11 Hektar Wald und der Rest Grünland. »Vor unserem Haus liegt eine 2,5 Hektar große Wiese, auf der wir Hecken zum Schutz der Tiere pflanzten«, berichtet Ruth P. Diese Wiese sei für die Jäger eine beliebte Abschusszone - und die Familie muss von der Terrasse aus zusehen, wie Jäger vor ihren Augen Tiere tot schießen. Dies können die Tierfreunde nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Darum stellte das Ehepaar P. einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung aus ethischen Gründen bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde des Kreises Traunstein.
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Antrag auf Jagdverbot: "Tiere sind unsere Freunde"

Sandra M. und ihr Mann können es nicht

Sandra M.* und ihr Ehemann besitzen ein 6000 Quadratmeter großes Grundstück in Kleve (Nordrhein-Westfalen). Sie können es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass Jäger auf ihrem Grundstück in Kleve Tiere tot schießen. Die Familie lehnt das Töten von Tieren aus ethischer Überzeugung ab: Anfang Januar 2020 stellten die Tierfreunde einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen gemäß § 6a Bundesjagdgesetz bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde des Kreises Kleve.
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In Gedenken an Barbara Rütting

Barbara Rütting ist am 28. März 2020 im Alter von 92 Jahren von uns gegangen. Sie war nicht nur ist Schauspiel-Ikone, Bestsellerautorin, Gesundheitsberaterin, Politikerin und Tierschützerin, sondern vor allem eine Kämpferin für eine bessere Welt. Unermüdlich hat sie den Tieren eine Stimme gegeben, engagierte sich für Tierrechte, Menschenrechte und Umweltschutz.
FREIHEIT FÜR TIERE sprach drei Jahre vor ihrem Tod mit der Tierschutz-Pionierin, warum sie seit fast 50 Jahren keine Tiere isst, warum sie schließlich vegan wurde und über die schönen Erlebnisse und Erfolge, aber auch Rückschläge im Tierschutz-Engagement.
Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE -Interview mit Barbara Rütting

"Tierschutz und Menschenschutz sind untrennbar"

Bild: Freiheit für Tiere

Barbara Rütting schrieb vor 40 Jahren ihr erstes vegetarisches Kochbuch - und vor über 30 Jahren hängte sie ihre erfolgreiche Schauspielkarriere mit Hauptrollen in 45 Filmen an den Nagel, um sich ganz dem Tier-, Natur- und Menschenschutz zu widmen.

Auch Dr. Edmund Haferbeck traf bereits Anfang der 1980er Jahre die Entscheidung, sich für die Rechte der Tiere einzusetzen. Seit 2004 arbeitet er für PETA und ist Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung.


FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit den beiden Pionieren für Tierschutz, Tierrechte und Ernährung ohne Tierleid.
(Aus: Freiheit für Tiere 1/2017)

Medizinische Forschung ohne Tierleid

Am 14. September 2019 war Barbara Rütting Ehrengast bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen von »Ärzte gegen Tierversuche« und hielt eine bewegende Rede über Tier- und Menschenrechte: »Es ist ganz einfach: Entweder sind die Tiere uns ähnlich, dann ist es ethisch nicht zu vertreten, dass wir Versuche an ihnen durchführen. Oder sie sind uns nicht ähnlich, dann ist es wissenschaftlich nicht zu vertreten, dass wir Versuche an ihnen durchführen.« weiterlesen

Novak Djokovic erklärt, warum er vegan lebt

Novak Djokovic, die Nummer 1

Novak Djokovic, die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste, lässt Milchprodukte aus gesundheitlichen Gründen bereits seit 2010 konsequent weg und ernährt sich seit fast fünf Jahren vegan - für die Gesundheit, für die Tiere und das Klima.

In einer Pressekonferenz nach seinem Sieg in der dritten Runde bei den Australian Open erklärte der Tennis-Superstar die Gründe für seine pflanzenbasierte Ernährung.
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Dirk Nowitzki ist jetzt Veganer

Der Würzburger Ausnahme-Baketballer Dirk Novitzki

Dirk Nowitzki beendete im April 2019 seine NBA-Karriere bei den Dallas Mavericks. Nach dem Karriereende gab es erstmal viel Pizza und Eis. »War super, hat Spaß gemacht, und ich habe gleich zehn Kilo zugenommen«, so der 41-Jährige in einer Talkshow bei SPIEGEL TV mit Johannes B. Kerner. Nun hat der Würzburger gemeinsam mit seiner Frau Jessica die Ernährung umgestellt: Beide ernähren sich vegan - für die eigene Gesundheit und aus Verantwortung für die Umwelt und die Tiere.
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Serena Williams bringt vegane Kollektion heraus

Serena Williams, erfolgreichste Tennisspielerin

Serena Williams, erfolgreichste Tennisspielerin aller Zeiten, setzt seit 2017 auf pflanzenbasierte Ernährung. Jetzt hat sie eine vegane Modelinie entwickelt: Ikone. Auf der New York Fashion Week stellte sie ihre neue Kollektion »S by Serena Spring 2020« mit Kleidern, Hosenanzügen und Overalls aus veganem Leder und mit auffälligen Tierprints vor. weiter

Timo Hildebrand wirbt für vegane Schuhe

Schuhdesigner Tim Bengel und Ex-Nationaltorhüter

Dem früheren VfB-Torwart Timo Hildebrand und dem Stuttgarter Künstler Tim Bengel ist das Wohl der Tiere ein großes Anliegen, die Freunde leben beide vegan. Jetzt hat Tim Bengel vegane Sneaker für die Schuhfirma Sioux entworfen. Timo Hildebrand stellte sich beim Fotoshooting als Model zur Verfügung. weiter

Bryan Adams: Vegane Ernährung hält ihn jung

Cover alive, Nov/Dec 2019

Rockstar Bryan Adams ist überzeugt, dass sein Umstieg auf vegane Ernährung vor 30 Jahren alles geändert hat : Sie hält ihn seit 30 Jahren fit und verhindert, dass seine Haare grau werden. weiter

Ellie Goulding: Ich werde nie wieder Tiere essen!

Ellie Goulding beim Konzert »Summertime Ball 2019«

Die britische Sängerin und Songwriterin Ellie Goulding isst seit 2013 keine Tiere mehr, seit 2018 versucht sie, vollständig vegan zu leben. »Ich werde definitiv nie wieder Fisch oder Fleisch essen«, sagte sie in einem Interview. »Das hat mein Leben verändert! Denn: Wenn man kein Fleisch zum Leben braucht, verstehe ich nicht, warum man es haben muss. Außerdem fühlst du dich müde und lethargisch und es fällt deinem Körper schwer, so viel Fleisch zu verarbeiten.«
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Queen-Legende Brian May ist jetzt Veganer

Brian May setzt sich seit vielen Jahren

Queen-Legende Brian May ernährt sich jetzt vegan. »Es war so viel einfacher, als ich erwartet hatte.«

Brian May setzt sich seit vielen Jahren für Tierrechte ein. Er hat die Kampagne SAVE ME ins Leben gerufen, die für ein Verbot der Fuchsjagd in England eintritt.
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Harrison Ford: kein Fleisch, keine Milchprodukte

Harrison Ford bei der Weltpremiere

Harrison Ford hat Fleisch- und Milchprodukte aus seiner Ernährung gestrichen. Der »Star Wars«-Star ist für seine Gesundheit und für den Schutz unseres Planeten auf pflanzliche Produkte umgestiegen.
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Oscar-Rede als Appell an die Menschheit

Was für eine Rede: Nachdem er den Oscar als »Bester Hauptdarsteller« für seine Darstellung des »Joker« gewonnen hat, nutzte Joaquin Phoenix seine Redezeit für einen bewegenden Appell für Menschen- und Tierrechte. Mit Tränen in den Augen sagte er: »Wir fühlen uns berechtigt, eine Kuh künstlich zu besamen, und wenn sie geboren hat, ihr Baby zu stehlen, obwohl ihre Angstschreie unmissverständlich sind.«
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Lewis Hamilton: "Joaquin Phoenix zeigt den Weg"

Lewis Hamilton wurde 2017 aus Liebe zu den Tieren

Formel I-Weltmeister Lewis Hamilton schrieb nach der bewegenden Oscar-Rede von Joaquin Phoenix auf Instagram: »Joaquin Phoenix hat hier den Weg für die Welt gezeigt und ein unglaubliches Beispiel gegeben. Ich bin so stolz und dankbar zu wissen, dass es Menschen wie ihn gibt, die mit all dem Erfolg und Ruhm ihre Stimme für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen.« weiter

Rooney Mara: "Mit meinen eigenen Augen"

Rooney Mara: »Nichts bereitet dich darauf vor,

Schauspielerin Rooney Mara so bei einer Undercover-Recherche von Animal Equality das Leid der Tiere in der Massentierhaltung mit eigenen Augen: »Nichts hätte mich auf das vorbereiten können, was ich mit eigenen Augen fühlen, riechen und sehen sollte«, so die Lebensgefährtin von Joaquin Phoenix.
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Oscar & Golden Globes: Hollywood wird vegan!

Aktiver Umwelt- und Klimaschutz:

Die Golden Globes machten am 5. Januar den Anfang mit einem 100 % veganen Menü - dem Klima zuliebe. Das Oscar-Lunch für die Nominierten am 27. Januar zog nach: vegan bis zum letzten Bissen! Auch der Empfang bei der Oscar-Gala am 9. Februar war zum ersten Mal frei von allen tierischen Produkten! weiter

Das Leben der Eichhörnchen

Mit akrobatischen Sprüngen turnt es durch die Baumwipfel, klettert Baumstämme hinauf und hinunter und versteckt Nüsse im Garten: Kein Wunder, dass es so viel Freude macht, Eichhörnchen zu beobachten. Doch was wissen wir eigentlich über diese faszinierenden Tiere? Prof. Reichholf entführt in ihre unbekannte Lebenswelt direkt vor unserer Haustür.
Prof. Dr. Josef H. Reichholf ist nicht nur einer der renommiertesten Biologen Deutschlands, sondern auch ein begeisterter Naturfreund und Geschichtenerzähler. weiter

Wie Schmetterlinge leben

Schmetterlinge bezaubern durch ihre filigrane Schönheit und wir freuen uns über ihren gaukelnden Flug. Doch sie sind immer seltener zu sehen: Immer mehr Schmetterlingsarten sind vom Aussterben bedroht oder sie verschwinden. Ein bezauberndes Buch über Schmetterlinge mit einmalig schönen Illustrationen des preisgekrönten Künstlers Johann Brandstetter und informativen Texten der Biologin Elke Zippel stellt uns das geheime Leben der Schmetterlinge vor, ihre wundersamen Verwandlungen, raffinierten Täuschungen und prächtigen Farbspiele. Die Autoren hoffen, dass sie mit ihrem Buch »Wie Schmetterlinge leben« ihre Begeisterung auf die Leser übertragen können - weil Schmetterlinge dringend unseren Schutz brauchen. weiter

Gequälte Ferkel erheben Verfassungsbeschwerde

22 Millionen männliche Ferkel reichen Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ein. Sie klagen für ihr Recht auf Freiheit von Schmerzen und Leiden, das in der deutschen Rechtsordnung verankert ist und trotzdem immer noch missachtet wird. Immer noch ist die betäubungslose Kastration in Deutschland gängige Praxis, obwohl ihr Verbot bereits 2010 von der EU in der Brüsseler Erklärung beschlossen wurde. 2013 verabschiedete der Bundestag das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration - allerdings nicht sofort, sondern mit einer 6 Jahre dauernden Umstellungsfrist bis zum 1.1.2019. Danach wurde die Tierquälerei um zwei weitere Jahre verlängert. weiter

Milch tötet Tiere

Eine Kuh gibt nur Milch, wenn sie ein Kind bekommt. Wie bei einer Menschenfrau dauert die Schwangerschaft neun Monate. Damit die Kuh immer Milch gibt, wird sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Das Kälbchen wird der Mutterkuh kurz nach der Geburt weggenommen. Weibliche Kälber werden meist zu Milchkühen aufgezogen. Die männlichen Kälber werden vier bis sechs Monate lang gemästet, bis sie - ihrem Alter nach noch Kinder - nach qualvollen Tiertransporten im Schlachthof enden.

Doch auch ihre Mütter, die sie nie kennen gelernt haben, werden nicht sehr alt: eine Milchkuh wird durchschnittlich im Alter von vier Jahren geschlachtet - völlig ausgelaugt von den Dauerschwangerschaften und der völlig unnatürlich hohen Milchproduktion. Zu diesem Zeitpunkt ist die Kuh oft nicht einmal ausgewachsen. weiter

Gesunde & Tierfreundliche Leckereien: Vegan Backen

Schlemmen ohne Reue: In »Vegan Backen« finden Sie 120 Rezepte für köstliche Torten, Kuchen, Cake Pops, Muffins, Mousses, Eiscreme und weitere Süßigkeiten, die alle Sinne verwöhnen - und dabei 100% tierfreundlich und zudem 100% gesund sind. Alle süßen Spezialitäten sind ohne Zucker und in Rohkost-Qualität - sie bestehen aus reinen, natürlichen Lebensmitteln wie Nüssen, Samen, Früchten, Kokosnuss, Kakao und weiteren »Superfoods«.
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Rezepte aus "Vegan Backen"

»Vegan backen« von Vivien Belschner und Petra Belschner: 120 Rezepte für köstliche Torten, Kuchen, Muffins, Cake Pops, Kekse, Ice Cream, Mousses und Desserts: Süße vegane Rohkost-Leckereien - für alle, die tierfreundlich & gesund schlemmen wollen!

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei Rezepte vor:
Cherry Cherry Lady - eine Kirschtorte wie im Schwarzwald,
Cremige Cupcakes Paradise in Your Hand
und eine sahnige Karottentorte mit gehackten Nüssen und Maulbeeren

Tier- und Naturschutz im eigenen Garten

Bruno Haberzettl zählt zu den Größen der deutschsprachigen Karikatur-Szene. Seine Sonntags-Karikaturen in der »Krone bunt« sind legendär.

»Bei allem Einsatz und aller Aufopferung für meinen Beruf als Karikaturist - mein Herz schlägt für die Natur«, so Bruno Haberzettl. »Meine Frau und ich haben in unserem Garten ein Refugium geschaffen, in dem die Natur das Sagen hat und wir nur unterstützend eingreifen. Wir sind überzeugt: Tier- und Naturschutz beginnt bereits im eigenen Garten.«

Lesen Sie hier den Beitrag von Bruno Haberzettl: Tier und Naturschutz im eigenen Garten

Ein neues Leben für Bela und Sharuk in LIONSROCK

Nach einer Reise über 13.000 Kilometer sind die Tiger Bela und Sharuk wohlbehalten im Großkatzenrefugium LIONSROCK in Südafrika angekommen. Die Geschwister waren 2015 als Jungtiere aus schlechter Haltung in Baden-Württemberg von der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gerettet worden. weiter

Niederlande: Psycho-Test für Hobby-Jäger

Bei Nichtbestehen des psychologischen Tests:

In unserem Nachbarland Niederlande müssen Jäger auf Grundlage eines neuen Gesetzes zur Kontrolle des legalen Waffenbesitzes einen psychologischen Test absolvieren. Der Entzug des Jagdscheins kann die Folge sein. Entsprechend groß ist die Aufregung unter den Jägern. Denn: Jeder Fünfte besteht den Test nicht. weiter

Regisseur Luc Besson gewinnt Prozess gegen Jäger

Der französische Regisseur Luc Besson gibt Wildtieren auf seinen 160 Hektar in La Trinité-des-Laitiers in der Normandie Zuflucht und weigert sich, diese zu schießen. Dagegen klagte der Jagdverband des Departements Orne und forderte, dass Luc Besson für den Schaden zu haften habe, der durch Hirsche auf seinem Anwesen verursacht wurde: 122.198 Euro sollte der Filmemacher zur Deckung der Entschädigungen für angrenzende Landwirte und die Kosten des Rechtsverfahrens zahlen. Glück für die Hirsche: Ende Dezember 2019 gewann Luc Besson vor dem Bezirksgericht Argentan. weiter

Paul McCartney: Musikvideo gegen Tierversuche

Sir Paul McCartney ist der erfolgreichste

Sir Paul McCartney ist nicht nur der erfolgreichste Songwriter in der Geschichte der Popmusik, Oscar gewinner sowie mehrfacher Grammy-Preisträger. Der vegan lebende Ex-Beatle setzt sich auch seit über vier Jahrzehnten für Tierrechte ein. Jetzt haben Paul McCartney und PETA ein Musikvideo gegen Tierversuche veröffentlicht. weiter

Leona Lewis: Einsatz für Tierrechte

Leona Lewis bei den Environmental Media Awards

Die britische Sängerin und Songwriterin Leona Lewis hörte aus Liebe zu den Tieren bereits mit 12 Jahren auf, Fleisch zu essen. Seit 2012 ist sie überzeugte Veganerin. Sie trägt weder Leder noch Pelz, setzt sich öffentlich für Tierrechte ein und unterstützt einen Gnadenhof. weiter

Stella McCartney: vegane Adidas-Schuhe

Stella McCartney stellt ihre Modekollektionen

Stella McCartney hofft, dass sie Adidas ermutigen kann, auf veganes Leder umzusteigen.
Die Modedesignerin hat gemeinsam mit Adidas eine beliebte vegane Kollektion entwickelt, darunter vegane »Stan Smith«-Sneaker. »Ich denke, dass es vielen Menschen egal ist oder sie den Unterschied zwischen echtem Leder und Kunstleder nicht erkennen können«, so Stella McCartney.
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Zahl der Tiere in Wäldern dramatisch gesunken

Seit 1970 sind die weltweiten Tierbestände in Wäldern durchschnittlich um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt die WWF-Studie »Below The Canopy«.
Als Hauptursache für den Einbruch der Tierbestände nennt die Studie den von Menschen verursachten Lebensraumverlust durch die Rodung von Wäldern und weitere Bedrohungen wie Jagd (»Übernutzung von Wildtieren«) und Klimawandel. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in den Tropen, wie dem Amazonas-Regenwald...
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Jagdfreie Nationalparks in Europa

Während in allen 16 deutschen Nationalparks noch Tiere gejagt werden, machen andere Nationalparks in Mitteleuropa vor, wie es geht: Im Schweizerischen Nationalpark, dem ältesten Nationalpark Mitteleuropas, wird seit seiner Gründung im Jahr 1914 nicht gejagt. In Gran Paradiso, dem ältesten Nationalpark Italiens, herrscht seit seiner Gründung 1922 Jagdverbot. Auch im Nationalpark der Abruzzen, gegründet 1923, gilt strenges Jagdverbot. 1990 wurde der Nationalpark Belluno in den Dolomiten gegründet, er ist von Anfang an jagdfrei. Auch in Frankreich gibt es einige große jagdfreie Gebiete: Im Nationalpark Écrins sind ganze 918.000 Hektar jagdfrei, im Nationalpark Pyrenäen sind auf 45.700 Hektar jegliche Eingriffe verboten. weiter

3.000 Hektar Ruhezone für Tiere

Nationalpark Schwarzwald jetzt zu einem Drittel jagdfrei

Die Tiere im Nationalpark Schwarzwald haben seit 1.8.2019 eine jagdfreie Ruhezone von 3.000 Hektar Fläche - das ist ungefähr ein Drittel des Nationalpark-Gebietes. In den nächsten Jahren soll die jagdfreie Ruhezone auf rund drei Viertel der Nationalparkfläche ausgedehnt werden. weiter

Polen: Immer mehr Grundstücke jagdfrei

In Polen gibt es immer mehr jagdfreie Grundstücke: Zahlreiche Grundstückseigentümer klagen vor Gericht gegen die zwangsweise Bejagung ihres Grund und Bodens. Inzwischen gibt es 133 Urteile von Verwaltungsgerichten, wodurch private Grundstücke aus Jagdbezirken herausgenommen wurden. Auch die Privilegien für Jäger wurden in den letzten Jahren erheblich eingeschränkt. Die Initiative Zakaz Polowania Prywatnym Terenie (Initiative zum Verbot der Jagd auf privatem Land) macht sich für die Rechte von Grundstückseigentümern und für die Wildtiere stark. weiter

Klage vor Verwaltungsgericht gegen Zwangsbejagung

Brigitte und Dietbert Mönch aus Siegsdorf im Landkreis Traunstein in Oberbayern klagen vor dem Verwaltungsgericht München, um zu verhindern, dass weiterhin auf ihren Grundstücken gejagt wird.

Die Tierfreunde können es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass Jäger auf ihren 4 Hektar Wiese und Wald Tiere tot schießen. »Sie erschießen die Tiere praktisch vor unserer Haustür«, sagt der 78-jährige Diplom-Ingenieur Dietbert Mönch. Am Rand des Anwesens stehen auf dem Nachbargrundstück sogar ein Hochsitz sowie eine Futterstelle, um Tiere vor dem Hochsitz anzulocken.
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Erfolg vor Niedersächsischem Oberverwaltungsgericht:

Als der Jagdpächter vor einigen Jahren

Alle Flächen des Ulmenhofs bleiben jagdfrei! Und: Der Erwerb von Flächen zur Jagdfreistellung ist rechtens!
Bereits seit 2015 sind etwa 5 Hektar Fläche des Ulmenhofs - ein Tierheim mit Gnadenhof - im Landkreis Aurich (Ostfriesland) offiziell jagdfrei. 2017 hat der Landkreis Aurich zwei weitere Grundstücke, die der Ulmenhof erworben hat, jagdrechtlich befriedet. Doch der betroffene Jagdpächter verklagte den Landkreis auf Rücknahme der Befriedung der beiden Grundstücke. Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat die Klage des Jagdpächters 2018 abgewiesen. Daraufhin zog der Jagdpächter vor das Oberverwaltungsgericht. Zum Glück für den Ulmenhof - und vor allem zum Glück für die Tiere - hatte er auch damit keinen Erfolg! weiter

Joaquin Phoenix: Der Joker ist ein Held für Tiere

"Wenn wir die Welt

Joaquin Phoenix, der mit seiner psychologisch so brillianten Charakterdarstellung des Bösewichts »Joker« Filmgeschichte geschrieben hat und als heißer Oscar-Anwärter gilt, ist ein Held, wenn es um Tiere geht: Der Hollywood-Schauspieler setzt sich öffentlich für Tierrechte ein und ist seit seiner Kindheit Veganer.

Zum lang erwarteten Filmstart von »Joker«, dem düsteren Gegenspieler von Badman, war Joaquin Phoenix auf einem riesigen PETA-Plakat am Times Square in New York zu sehen - mit einer einfachen Wahrheit: »Wir sind alle Tiere«. Sein Appell: »Lebt vegan. Beendet Spezieszismus.« weiter

"Game Of Thrones"-Star präsentiert Dokumentarfilm

Jerome Flynn bei der Premiere der letzten Staffel von »Game Of Thrones« in New York.

Der britische Schauspieler Jerome Flynn, bekannt aus der Kult-Serie »Game Of Thrones«, will mit einem Dokumentarfilm über die industrielle Massentierhaltung aufklären: »Dies ist der Film, vom dem die Fleischindustrie nicht will, dass du ihn siehst.«

Der Film heißt »Hogwood: eine moderne Horrorgeschichte« und basiert auf einer erfolgreichen Aufklärungskampagne der britischen Tierrechtsorganisation »Viva!« über die Hogwood Pig Farm, einer industriellen Mega-Schweinemastanlage.
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James Cameron: Veganes Essen am Set von Avatar 2

James Cameron, Suzy Amis Cameron und

Regisseur James Cameron ist davon überzeugt, dass es das Beste für die Umwelt ist, wenn man aufhört, Tiere zu essen. Deswegen gibt es am Set von Avatar 2 (Kinostart 2021) veganes Essen. Alles andere passe nicht zur ökologischen Botschaft des Films. weiter

Udo Lindenberg: "Wir sind alle Tiere"

Udo Lindenberg ist überzeugter Tierschützer: »Ein Hund, Schwein oder Huhn fühlt den gleichen Schmerz wie wir, warum tun wir ihnen das an?«, fragt der Kult-Rocker.

Udo Lindenberg isst aus Überzeugung keine Tiere mehr: »Genau wie Mick Jagger auch und die Kollegen. Die essen kein Fleisch und so. Ich esse kein Fleisch, ja ich bin vegan.« weiter

Medizinische Forschung ohne Tierleid

40-Jahrfeier »Ärzte gegen Tierversuche«: Zwei Förderpreise über je 20.000 Euro

Jedes Jahr leiden und sterben tausende Tiere - von der Maus und der Ratte, über Hasen, Meerschweinchen und Affen bis zu Hunden und Katzen - in grausamen Tierversuchen. Dabei sind Tierversuche völlig unnötig. Denn: Ergebnisse aus Tierversuchen lassen sich bekanntlich nicht 1:1 auf den Menschen übertragen.
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Wissenschaft: Ratten spielen zum Spaß Verstecken

Bild: Shutterstock

Jedes Kind weiß, dass ein richtiges Versteckspiel strengen Regeln folgen muss. Die Spieler können zum Beispiel nicht mitten im Spiel von Sucher zu Versteckter wechseln, und Versteckte müssen so lange im Versteck bleiben, bis sie gefunden werden. Jetzt haben Wissenschaftler der Humboldt Universität in Berlin herausgefunden, dass Laborratten schnell lernen, wie man sich versteckt und sucht. Offenbar lieben sie es, das Spiel mit Menschen zu spielen und haben Spaß dabei. weiter

Vegan Foodporn: "Wow, und das ist vegan?!"

Wow, und das ist vegan?! - das ist die häufigste Reaktion auf die Rezeptfotos von Food-Bloggerin und Instagram-Star Bianca Zapatka. Ihre Kreationen sind ein wahrer Augenschmaus und so köstlich, dass nicht nur Veganer begeistert sind. weiter

Rezept: Veganer Mozzarella

Bild aus: VEGAN Foodpon von Bianca Zapatka.

Aus »Vegan Foodporn« von Bianca Zapatka:
Selbstgemachter veganer Mozzarella - schnittfest oder zum Überbacken
zum Rezept

Rezept: Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

Bild aus: VEGAN Foodpon von Bianca Zapatka.

Aus »Vegan Foodporn« von Bianca Zapatka:
Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry
zum Rezept

Rezept: Erdnussbutter-Schokoladen-Torte

Bild aus: VEGAN Foodpon von Bianca Zapatka.

Aus »Vegan Foodporn« von Bianca Zapatka:
Erdnussbutter-Schokoladen-Torte

»Eine fantastische Torte, die von dem berühmten Schokoriegel mit Erdnüssen inspiriert wurde. Sie ist saftig, cremig und einfach köstlich!«

zum Rezept

Zu viel Fleisch und Wurst: Jeder 5. stirbt

Zu viel Fleisch und Wurst,

Laut einer großen globalen Bevölkerungsstudie sterben weltweit jedes Jahr 11 Millionen Menschen - das ist jeder fünfte Todesfall - aufgrund ungesunder Ernährung: zu viel Fleisch, Wurst und Salz und zu wenig Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Nüsse und Saaten. weiter

Fleischessen erhöht Risiko für kognitive Störungen

Während durch Fleischkosum das Risiko

Wer im mittleren Lebensalter viel Fleisch isst, hat in späteren Jahren ein höheres Risiko für kognitive Störungen wie Demenz. weiter

Pflanzenprotein schützt vor Krebs & Herzkrankheit

Wer Protein aus Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide,

Eine Studie zeigt: Das Ersetzen von tierischem Protein durch pflanzliches Protein senkt das Risiko, an Krebs und Herzerkrankungen zu sterben. weiter

Pflanzliche Ernährung schützt vor Diabetes

Veganes Essen mit Freunden:

Immer mehr Menschen erkranken weltweit an Diabetes. Immer mehr Studien zeigen: Eine gesunde pflanzliche Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten schützt vor Typ-2-Diabetes. weiter

Lebensmittelinfektionen Risikofaktor Hühnerfleisch

Pro Jahr werden in Deutschland 60.000 bis 70.000

Das Robert Koch-Institut weist auf die hohe Zahl der Campylobacter-Infektionen hin. Der bedeutendste Risikofaktor sei der Verzehr von Hühnerfleisch. Allgemein werden Lebensmittelinfektionen besonders häufig durch Fleischprodukte ausgelöst, gefolgt von Milch und Milchprodukten sowie Eiern und Eiprodukten. weiter

Studie: Eier erhöhen Risiko für vorzeitigen Tod

Eine Langzeitstudie zeigt: Jedes halbe Ei pro Tag

Eine Langzeitstudie zeigt: Jedes halbe Ei pro Tag erhöht das Risiko für Herzkrankheiten um 6 Prozent und für vorzeitigen Tod um 8 Prozent. Ein Ei enthält etwa 280 mg Cholesterin. weiter

Studie: Geflügelfleisch erhöht Krebs-Risiko

Prostatakrebs, schwarzer Hautkrebs und Lymphkrebs:

Prostatakrebs, schwarzer Hautkrebs und Lymphkrebs: Geflügelfleisch ist keine gesündere Alternative zu rotem Fleisch. Eine aktuelle Studie der Universität Oxford zeigt: Menschen, die Geflügelfleisch verzehren, haben ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. weiter

Studien zeigen: Brokkoli schützt vor Krebs

Pflanzenstoffe in Brokkoli, Radieschen, Ruccola,

Viele Studien belegen den hohen gesundheitlichen Wert von Brokkoli, Brokkolisprossen und anderen Kreuzblütler-Gemüsen wie Radieschen, Ruccola, Kresse und allen Kohlsorten. Nun zeigt eine aktuelle Studie, dass sich in Brokkoli ein Anti-Krebs-Molekül befindet. weiter

Schulstudie: Nachhaltig gesund - bewegt & veggie

From Science 2 School ist die erste Studie über die gesundheitlichen Auswirkungen der Ernährung (traditionell omnivor, vegetarisch, vegan) verknüpft mit Bewegung & Sport bei Kindern und Jugendlichen. weiter

Schüler für Tiere

Immer mehr Lehrer machen es sich zur Aufgabe, Kinder und Jugendliche durch Tierschutzunterricht, Projekte und Arbeitsgemeinschaften für einen respektvollen Umgang mit Tieren zu sensibilisieren. Einige haben sich im Verein »Schüler für Tiere« zusammengeschlossen. »Kinder und Jugendliche verstehen es sehr schnell, dass Tiere kluge und leidensfähige Mitlebewesen sind, die, wie wir, Glück, Freude, aber auch Angst und Schmerz empfinden«, sagt Sabine Luppert, Lehrerin aus Kandel in Rheinland-Pfalz und Vorsitzende des Vereins »Schüler für Tiere«. weiter

Tierleid für Mozzarella

Wasserbüffel auf einer Farm in Italien.

Büffelmozzarella hat einen hohen Preis - und damit ist nicht der Preis gemeint, den die Kunden an der Kasse zahlen.
Aufgrund ihres höheren Fettgehalts wird Büffelmilch häufig zur Herstellung von fettreichem Käse verwendet, hauptsächlich für Mozzarella. Die Büffelkühe zahlen dafür einen hohen Preis: Die Kälbchen werden ihnen entrissen, denn wie jedes andere Säugetier geben Büffel erst dann Milch, wenn sie ein Kalb geboren haben. weiter

Veganer Lebensmittelmarkt wächst

Veganer Käse: Schabziger Klee von "Happy Cheeze"

Das wachsende Bewusstsein für Tierwohl und die Tierquälerei in der Lebensmittelindustrie ermutigt immer mehr Menschen dazu, von tierischen zu pflanzlichen Produkten zu wechseln. Eine aktuelle Marktanalyse sieht das wachsende Bewusstsein für die Vorteile einer veganen Ernährung als Schlüsselfaktor für das weltweite Wachstum des veganen Lebensmittelmarktes. weiter

Tierqual für Leder

Was haben Schuhe mit Tierschutz zu tun? Ganz klar: Für Leder müssen Tiere getötet und ihnen die Haut abgezogen werden. Und da das meiste Lederweltweit aus Billigproduktionsländern ohne greifende Tierschutzgesetze wie China, Bangladesch oder Brasilien importiert wird, ist dies zusätzlich mit brutalen Tiertransporten und furchtbaren Tötungen verbunden. Zur Tierquälerei hinzu kommt die Ausbeutung von Menschen durch schockierende Arbeitsbedingungen, erschütternde Kinderarbeit sowie schwere Umweltverschmutzung durch giftige Gerbsubstanzen. weiter

Tod an den Füßen

Was haben Schuhe mit Menschenschutz zu tun? Mehr als die Hälfte der in Deutschland importierten Schuhe stammen inzwischen aus China, Vietnam, Bangladesch oder Indien. In den Lederfabriken Asiens sind die Arbeitsbedingungen erschreckend: Arbeiter stehen ohne Schutzkleidung mit nackten Füßen in der giftigen Gerbbrühe aus Chrom und krebserregenden Säuren. Bis zu 20 Kilo Chemie benötigt die Haut eines Rindes, bis sie fertiges Leder ist. Entsprechend gering ist die Lebenserwartung der Arbeiter. Die tödliche Brühe wird ungefiltert in die Flüsse geleitet. Und wir kaufen dann die Gifte mit unseren Schuhen mit und tragen sie auf unserer Haut. Das kann nicht nur Allergien auslösen, sondern im schlimmsten Fall auch Krebs. weiter

Tierfreundliche Schuhe: NOAH - Italian Vegan Shoes

100 % tierfreundlich:

Seit über 10 Jahren steht NOAH für hochwertige vegane Schuh-Kollektionen, Taschen & Accessoires für Damen und Herren mit italienischem Chic. Ob modisch-sportlich oder klassisch-elegant: Alle Schuhe, Taschen, Rucksäcke und Gürtel werden aus veganen Materialien in Italien unter fairen Arbeitsbedingungen in Kleinserie von Hand gefertigt. Die Grundidee ist, Schuhe mit italienischem Stil und in hochwertiger Qualität zu kreieren und dabei die Umwelt, die Tiere und die Gesundheit des Menschen, der sie trägt und auch des Menschen, der sie fertigt, verantwortungsvoll zu achten. weiter

Das reiche emotionale Leben der Fische

Von Dr. Jonathan Balcombe (Autor des Buches Was Fische wissen)

Fische haben Persönlichkeiten. Sie planen, erkennen, erinnern sich, umwerben einander, haben Familiensinn, sind innovativ, können manipulieren und depressiv werden. Warum behandeln wir sie so schlecht?
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Fische: emotionale Bindungen zu ihren Partnern

Die meisten Buntbarsche leben in Familien

Buntbarsche entwickeln wie wir Menschen eine emotionale Bindung zu einem Partner. Wenn die Fische ihre Partner verlieren, sind sie messbar pessimistischer. Dies haben Wissenschaftler der Universität von Burgund in einer Studie nachgewiesen.
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"I Went Vegan For The Animals"

Chris Smalling ist Profi-Fußballer bei Manchester United und mit Leib und Seele Tierschützer. In einer Anzeigenkampagne von PETA UK ruft der sympathische Innenverteidiger seine Fans dazu auf, Verteidiger für die Tiere zu werden: »Be Their Biggest Defender. Try Vegan!« Seit über einem Jahr lebt der britische Nationalspieler vegan. Sein Beweggrund: Er wollte nicht mehr mitverantwortlich sein, dass Tiere für Fleisch, Milch und Eier gequält und getötet werden. weiterlesen

Djokovic setzt auf "plant based"

Novak Djokovic, Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste und fünfmaliger Wimbledon-Gewinner, ernährt sich bereits seit einigen Jahren pflanzenbasiert - aus gesundheitlichen Gründen, aber auch aus Liebe zu den Tieren und zum Planeten Erde.

In einer Pressekonferenz, nur wenige Tage vor seinem Sieg im Wimbledon-Finale 2019 gegen Roger Federer, sagte Djokovic: »Ich ernähre mich pflanzenbasiert. Ich denke, das ist einer der Gründe, warum ich gut regeneriere. Und ich habe Allergien nicht mehr, die ich früher hatte. Und ich mag es.« Weiter erklärte der Tennis-Star: »Es geht auch darum, welche Auswirkungen diese Ernährungsweise nicht nur auf die persönliche Gesundheit, sondern auf die Welt hat: Nachhaltigkeit, Ökologie, Tiere. Und darum ist es mir so wichtig.« weiter

Der "Gladiator" Ralf Moeller isst jetzt vegan

Hollywoodstar und Bodybuilder-Ikone Ralf Möller

Ein Leben ohne Fleisch und Milchprodukte war für den Ex-Bodybuilder und »Mr. Universum« von 1986 nicht vorstellbar. Doch seit einigen Jahren setzt Hollywood-Star Ralf Moeller auf Pflanzenkraft: »Abgesehen vom Leid der Tiere, ist sich vegan zu ernähren das Beste für die Gesundheit. Das bedeutet: Finger weg von Fleisch, Eiern und Milchprodukten!« , sagt der ehemalige Bodybuilder, der in Ridley Scotts legendärem Film »Gladiator« den Gladiator Hagen spielte sowie diverse Muskelprotze wie »Conan, der Abenteurer« und »The Scorpion King« darstellte.
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Ralf Moeller über seine Beweggründe.
Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Ralf Moeller

Arnold Schwarzenegger: Echte Männer essen Pflanzen

Arnold Schwarzenegger bei den Filmfestspielen

Hollywood-Star und Bodybuilding-Legende Arnold Schwarzenegger (71) will veraltete Mythen über tierisches Protein beenden. »Ich habe viel Fleisch gegessen. Sie zeigen diese Werbespots und verkaufen die Idee, dass ein echter Mann Fleisch isst. Aber du musst verstehen: Das ist Marketing! Das basiert nicht auf der Realität«, sagt Schwarzenegger im Film »The Game Changers« von Regisseur James Cameron. weiterlesen

Denen, die keine Stimme haben, unsere Stimme geben

Patrick Fabian vom VfL Bochum

Patrick Fabian, Fußball-Profi und »Urgestein beim VfL Bochum (er hält dem Verein seit 2000 die Treue), ist Veganer - aus Liebe zu den Tieren. »Tiere sind schutzlos, und der Mensch beutet sie für seine Zwecke aus. Und ich möchte den Tieren helfen« sagt er im FREIHEIT FÜR TIERE-Interview.
Patrick Fabian engagiert sich in seiner Freizeit aktiv für Tierschutz. Seine Bekanntheit als Fußballprofi möchte er nutzen, um die Öffentlichkeit für Tierschutz zu sensibilisieren und auf all das Leid und die Missstände aufmerksam zu machen.
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem sympathischen Fußballer und engagierten Tierschützer.
Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Patrick Fabian

Vegane Ernährung: Vorteile für Ausdauerläufer

Studie untersucht Gesundheitszustand von Ausdauerläufern, die sich vegetarisch und vegan ernähren, im Vergleich zu Allesessern

Eine wissenschaftliche Studie hat den Gesundheitsstatus von Ausdauerläufern (Halbmarathon und Marathon), die sich pflanzenbasiert ernähren, mit den gesundheitlichen Daten von omnivoren Ausdauerläufern (Allesessern) verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass Ausdauerläufer, die sich pflanzenbasiert ernähren, mit Fleischessern eindeutig mithalten können - und dabei sogar noch einige gesundheitliche Vorteile haben.
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Studie: Vegane Ernährung hilft Ausdauersportlern

Eine aktuelle Studie zeigt: Sportler, die Milchprodukte und andere tierische Produkte meiden, haben weniger Körperfett, weniger Entzündungen und sind besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt. Außerdem steigert die kohlenhydratreiche pflanzliche Ernährung die sportliche Ausdauerleistung.
Lesen Sie die Ergebnisse der Studie

Studie: Vegane Ernährung reduziert Klimagase

"Keine intelligente Spezies

Einer aktuellen Studie zufolge ist eine vegane Ernährung »der beste Weg«, um die Umweltbelastung auf der Erde zu reduzieren. Wissenschaftler der University of Oxford fanden heraus, dass der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte zu einem deutlichen Rückgang der Treibhausgasemissionen führen würde. So kann vegane Ernährung den CO2-Fußabdruck einer Person um bis zu 73% reduzieren.
Die Ergebnisse der Studie wurden im renommierten Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht.
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Vegane Rezepte für die ganze Familie!

Der gelernte Koch und sechsfache Familienvater Jérôme Eckmeier stellt in seinem Buch »Vegan für die Familie« seine 80 besten Rezepte vor, die Groß und Klein schmecken - für vegane Familien und für alle Eltern und Kinder, die vegane Ernährung einmal ausprobieren möchten.
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Sir Paul McCartney kämpft gegen Tierversuche

Sir Paul McCartney hat die Texas A&M University TAMU aufgefordert, Tierversuche an Hunden zu beenden.
Die Universität führt so genannte Muskeldystrophie-Experimente durch. Dabei werden Golden Retriever mit einer lähmenden Form der Muskeldystrophie gezüchtet, bei der die Hunde nur qualvoll gehen, schlucken und atmen können.
Nachdem die Tierrechtsorganisation PETA Aufnahmen von Experimenten mit Hunden veröffentlicht hatte, forderte Sir Paul McCartney den Präsidenten der Universität in einem Schreiben auf, die grausamen Experimente an Hunden zu beenden.
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Zwischenstopp der Kraniche am Lac du Der

Der Lac du Der in der französischen Champagne ist ein Paradies für Vögel. Kein Wunder, dass auch die Kraniche auf ihrem Weg in den Süden hier rasten und manche sich sogar entschließen, den Winter an diesem großen Stausee mit seinen reichen Nahrungsquellen zu verbringen. Im Frühjahr machen sie auf ihrer Reise ins nördliche Europa hier wieder Zwischenstation.
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NRW: 15 Hektar Wiese und Wald ab 2020 jagdfrei

Marc T.* hat es geschafft: Seine Grundstücke in Essen (Nordrhein-Westfalen) mit insgesamt 15 Hektar Feld, Wiese und Wald sind mit Beginn des neuen Jagdjahres 2020/21 offiziell jagdfrei. »Es sind rund 8 Hektar Acker, 5 Hektar Wiese und 1,5 Hektar Wald«, berichtet der Grundstückseigentümer. »Ein Bach fließt an der Grenze entlang, von der Stadt Essen als schützenswertes Biotop eingestuft.«
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7 Grundstücke im Landkreis Sigmaringen jagdfrei

Eine Tierfreundin aus dem Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg hat ein Jagdverbot auf ihren auf ihren sieben Grundstücken in Wald, Ruhestetten und Hippetsweiler durchgesetzt. Insgesamt sind es rund 12 Hektar Fläche.
Elisabeth Vogel kann es als langjährige Vegetarierin kann es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, wenn Jäger auf ihrem eigenen Grund und Boden Tiere tot schießen. Die Tierfreundin brauchte einen langen Atem: Ganze sechs Jahre musste sie warten, bis ihre Grundstücke endlich jagdfrei wurden!
Mit Ablauf des Jagdpachtvertrags wurden ihre Flächen seit 1.4.2019 offiziell jagdrechtlich befriedet. weiterlesen

Antrag auf Jagdverbot im Saale-Orla-Kreis

Anne T.* besitzt neun Grundstücke im Saale-Orla-Kreis in Thüringen, nur etwa 500 Meter von der Grenze nach Bayern entfernt. Drei Grundstücke sind Waldstücke, die zum Teil im Staatsforst liegen. Sechs Grundstücke sind Wiese und Ackerland, die direkt an einen Wald grenzen - und voller Hochstände stehen. Dies will die Tierschützerin nicht länger dulden. Sie kann es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass Jäger auf ihren Grundstücken Tiere tot schießen.
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Wertheim: Grundeigentümerin will Jagd verbieten

Eine Grundstückseigentümerin möchte die Jagd auf ihren Flächen, die auf der Wertheimer Höhe in Baden-Württemberg liegen, aus ethischen Gründen verbieten lassen.
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Eine Handvoll Glück: Igelbabys gerettet

Massimo Vacchetta ist Tierarzt für Großtiere in der italienischen Provinz Cuneo. Als er jedoch das kleine Igelbaby Ninna zum ersten Mal in der Hand hält, ist es um sein Herz geschehen. Das Igelbaby, das seine Mutter verloren hatte, wiegt gerade einmal 25 Gramm und muss mit viel Fürsorge aufgepäppelt werden. Massimos Leben verändert sich in eine Richtung, die er bis zu diesem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten hätte. Der Tierarzt gründet das erste Hilfszentrum für Igel in Italien, in der norditalienischen Provinz Cuneo. weiterlesen

Die Bundesliga wird vegan

Serge Gnabry spielt seit 2018 beim Rekordmeister

Immer mehr Profi-Fußballer streichen Fleisch, Eier und Milch von ihrem Speiseplan und setzen auf Pflanzenkraft: von Bayern-Star und Nationalspieler Serge Gnabry, über Nationalspieler Diego Demme vom RB Leipzig, Nationalspieler Luca Waldschmidt vom SC Freiburg, Mitchel Weiser von Bayer 04 Leverkusen, Andreas Luhte vom FC Augsburg oder Patrick Fabian und Tom Weiland vom VfL Bochum. weiterlesen

Sir Paul McCartney: "Less Meat - Less Heat"

Auch mit 76 Jahren füllt Sir Paul McCartney

Sir Paul McCartney ist nicht nur der erfolgreichste Songwriter in der Geschichte der Popmusik, Oscargewinner sowie mehrfacher Grammy-Preisträger. Der vegan lebende Ex-Beatle setzt sich auch seit über vier Jahrzehnten für Tierrechte ein und macht sich für den Schutz unseres Planeten stark. weiterlesen

Bryan Adams: Tierfreund und Veganer

18 till I die: Bryan Adams,

Bryan Adams ist Tierfreund aus echter Überzeugung: Seit über 30 Jahren lebt der Rockstar vegan. Seine inzwischen 59 Jahre sieht man dem Kanadier nicht an. 1996 nannte er sein 7. Studioalbum "18 Till I Die". Damals war er 37. »"18 Till I Die" ist eine Metapher für mein Leben. Wer will denn schon alt werden«, sagt er im Interview.
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Viva Italia Vegana! 150 vegane Rezepte

»Wenn du nicht nach Italien reisen kannst, dann lass' Italien zu dir kommen.« Mit den Rezepten aus »Viva Italia Vegana!« zaubern Sie für sich und Ihre Lieben einen kulinarischen Kurzurlaub am Küchentisch oder auf der Terrasse. Chloe Coscarelli, die diese Rezepte entwickelt hat, lebt in Kalifornien, aber ihre Vorfahren stammen ursprünglich aus der Region Kalabrien im Süden Italiens. Natürlich wird in ihrer Familie traditionell italienisch gekocht. Weil sie bereits seit 2004 Veganerin ist, hat Chloe generationenüberdauernde Familienrezepte »veganisiert«. weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS - Kinderleichte Pflanzenküche

Die vegane Ernährung ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird von immer mehr Menschen - quer durch alle Altersgruppen - praktiziert. Es gibt unzählige Kochbücher mit vielfältigen, rein pflanzlichen Rezepten zum Kochen, Backen, Grillen und für die Rohkost-Küche. Für die Natur und unsere Freunde, die Tiere, ist dies ein großes Glück! Denn mit einer pflanzenbasierten Ernährung ist es jedem möglich, durch bewusste Entscheidungen beim Einkauf und beim Kochen das unermessliche Leid vieler Tiere, das besonders in der industriellen Massentierhaltung entsteht, zu verringern. Auch für unsere Gesundheit ist die pflanzenbasierte Ernährung ein großer Gewinn, wie seit Jahren unzählige wissenschaftliche Studien belegen. Besonders bei Kindern und Jugendlichen kann eine vollwertige Pflanzenküche eine gute Grundlage für eine gesunde und vitale Zukunft bilden. weiterlesen

Wissenschaft für Kids: Wie Tiere denken und fühlen

In der Verhaltensbiologie

Wusstest du, dass Menschenaffen, Elefanten, Delfine, Krähen und sogar Ameisen sich selbst im Spiegel erkennen können? Dass Delfine sich gegenseitig beim Namen rufen und noch nach Jahrzehnten an alte Freunde erinnern? Hättest du gedacht, dass nicht nur Säugetiere gerne spielen, sondern auch Reptilien und Fische? Wusstest du, dass Tiere wie wir Liebe, Trauer und Mitgefühl empfinden? Wenn du mehr erfahren möchtest, was die Wissenschaft in den letzten Jahren über das Verhalten von Tieren herausgefunden hat, ist das Sachbuch »Wie Tiere denken und fühlen« genau das Richtige für dich! weiterlesen

Kinofilm mit Botschaft: DIE WIESE

Sie ist das Paradies ganz in unserer Nähe: Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön wie in einer blühenden Wiese. Hunderte Arten von Vögeln, Bienen, Hummeln, Schmetterlingen, Heupferdchen, aber auch größere Tiere wie Hasen, Rehe oder Füchse leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. In nie gesehenen Bildern und mit großem technischen Aufwand gedreht, stellt der Kinofilm »DIE WIESE - Ein Paradies nebenan« einige Bewohner der Wiese vor - und führt die Zuschauer in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt. weiterlesen

Interview mit Regisseur Jan Haft

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Tierfilmer und Regisseur Jan Haft darüber, warum er die Wiese zum Star in seinem neuen Kinofilm gemacht hat, warum Wiesen so wichtig für die Artenvielfalt sind, wie es gelingt, Unsichtbares durch die modernen Kameratechnik sichtbar zu machen oder scheue Tiere ganz nah auf die Leinwand zu bringen und was jeder Einzelne tun kann, um Wiesen und Ökosysteme zu bewahren.
Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Tierfilmer Jan Haft

Das Sterben der insektenfressenden Vögel

Neue Studie schlägt Alarm: Ob Bachstelze, Meise, Rotkehlchen, Gartenrotschwanz, Kiebitz oder Zaunkönig - in den letzten 25 Jahren ist die Zahl der insektenfressenden Vögel europaweit deutlich zurückgegangen.
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Arten sterben vor der Haustür

Es kommt selten vor, dass ein Vogel

Hier ein neues Baugebiet, dort eine Gewerbeansiedlung, anderswo eine Umgehungsstraße oder ein Parkplatz. Laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit werden in Deutschland täglich 62 Hektar als Siedlungs- und Verkehrsflächen ausgewiesen. Das entspricht der Größe von 88 Fußballfeldern - und das jeden Tag! Dadurch werden gewaltige Flächen versiegelt. Wiesen, Felder, Hecken und Bäume fallen dem Kahlschlag zum Opfer. weiterlesen

Ein Plädoyer für freilebende Wölfe in Deutschland

Anfang der Jahrtausendwende wurde die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland als Sensation und Erfolg für den Natur- und Artenschutz gefeiert. Inzwischen gibt es in fast allen Bundesländern Wolfsnachweise. Einen ganz besonderen Einblick in das Leben dieser scheuen und faszinierenden Wildtiere gewährt das Buch »Das Leben unserer Wölfe - Beobachtungen aus heimischen Wolfsrevieren« von Heiko Anders in Zusammenarbeit mit dem NABU. Nach einem einleitenden Teil samt »Basis-Wissen Wolf« werden acht Wolfsreviere Deutschlands vorgestellt. weiterlesen

Katzen erkennen ihren Namen

Katzen können verbale Lautäußerungen

Was jeder Katzenbesitzer weiß, haben Forscher jetzt wissenschaftlich nachgewiesen: Katzen erkennen ihren Namen. Das heißt natürlich nicht, dass eine Katze sofort herbeikommt, wenn sie gerufen wird -Katzen haben ihren eigenen Kopf. Immerhin lassen sie sich dazu herab, die Ohren zu spitzen oder gar den Kopf zu heben, wenn ihr Name gerufen wird.
Wissenschaftler um Atsuko Saito von der Sophia-Universität in Tokio haben in einer Studie mit 78 Hauskatzen den ersten experimentellen Nachweis erbracht, dass Katzen verbale Lautäußerungen von Menschen verstehen können.
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Spiegeltest: Fische haben Selbstbewusstsein

Putzerfische reinigen einen Braunflecken-Igelfisch

Der Putzerfisch gilt als sozial überaus kompetent. Doch kann es sein, dass sich ein Fisch tatsächlich seiner selbst bewusst ist? Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat jetzt in einer Aufsehen erregenden Studie nachgewiesen: Putzerfische erkennen sich offenbar selbst im Spiegel. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift PLOS Biology veröffentlicht. weiterlesen

Interview mit Edmund Haferbeck von PETA

Dr. Edmund Haferbeck ist als Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung der Tierrechtsorganisation PETA tagtäglich befasst mit Verstößen gegen den Tierschutz, vor allem mit der systemimmanenten Tierquälerei für die Fleischindustrie, die PETA regelmäßig an die Öffentlichkeit bringt. Doch es gibt auch Erfolge im Sinne der Tiere durch großangelegte Kampagnen und Strafanzeigen gegen Tierquälerei.

Freiheit für Tiere:
Der Tierschutz ist jetzt seit über 16 Jahren als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Was hat sich aus eurer Sicht als Tierrechtsorganisation verbessert für die Tiere?

Dr. Edmund Haferbeck: Mit der Aufnahme des Tierschutzes bzw. der Tiere ins Grundgesetz haben alle Tierschützer große Hoffnungen verbunden. weiterlesen

Schlachthof-Kontrolle 48,9% der Rinder fehlbetäubt

Ergebnis der Schlachthof-Kontrolle:

Bei Schlachthof-Kontrollen des Regierungsbezirks Darmstadt wurde eine Vielzahl von Verstößen dokumentiert: von Verletzungsgefahren im Treibgang und in der Betäubungsfalle, über Mängel der Betäubungsgeräte (Bolzenschuss) und gravierende technische Mängel bei den Elektrobetäubungen bis zu Fehlern bei der Entblutung (mehrfaches Nachschneiden nötig). Insgesamt war die Betäubung bei 38,4 % der Schweine, 48,9 % der Rinder und 44,9 % der Schafe ungenügend. weiterlesen

Haft für Massentierhalter wegen Tierquälerei

Katastrophale Zustände in den Ställen, qualvolle Enge, ammoniakverseuchte Luft, Schweine mit abgebissenen Ohren und offenen Wunden, verletzte Tiere und tote Tiere, die in den Gängen zwischen anderen Tieren verwesen: Erstmals hat ein Gericht einen Schweinezüchter wegen schwerer Tierquälerei zu einer Haftstrafe verurteilt. Der Richter sprach von einer »Massentierhölle«. weiterlesen

Gutachten: Kastenstände für Sauen Rechtsverstoß

In Deutschland werden jährlich 60 Millionen Schweine geschlachtet, die überwiegend unter tierschutzwidrigen Bedingungen gezüchtet und gemästet wurden. In industriellen Zuchtbetrieben für die Ferkelproduktion verbringen die weiblichen Schweine ungefähr die Hälfte ihres ohnehin nicht langen Lebens in körpergroßen Metallkäfigen, dem so genannten Kastenstand. Die hoch intelligenten Tiere können sich nicht einmal umdrehen, geschweige mit ihren Ferkeln interagieren. Ein von der Tierschutzstiftung VIER PFOTEN in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zeigt die Missstände in der Sauenhaltung und belegt, dass diese Haltungsform klar gegen geltendes Tierschutzrecht verstößt und verfassungswidrig ist.
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Klimaziele: Abkehr von Massentierhaltung nötig

Wer Fleisch- und Milchprodukte in seiner Ernährung

Die Emissionen aus der Massentierhaltung machen einschließlich der Futterproduktion rund 70 Prozent aller Agraremissionen aus. Die Klima-Allianz Deutschland hat durchrechnen lassen, mit welchen Maßnahmen das Klimaziel 2030 im Bereich Landwirtschaft sicher zu erreichen ist. Ergebnis: Nur mit einer deutlichen Reduzierung der Tierbestände können die Klimaziele in der Landwirtschaft erreicht werden.
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Beyoncé ruft Fans auf, vegan zu werden

Bild: Shutterstock

Sängerin Beyoncé und ihr Mann Jay-Z verlosen lebenslangen kostenlosen Eintritt zu ihren Konzerten - aber nur jemandem, der sich pflanzenbasiert ernährt.
Bei Instagram veröffentlichte Beyoncé ein Foto, unter dem sie fragt: »What is your Greenprint?« und auf einen Link zu »The Greenprint Project« verweist. Der Greenprint zeigt, welche positive Auswirkungen eine pflanzenbasierte Ernährung auf den Planeten hat.
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Benedict Cumberbatch: Tierfreund & vegan

Benedict Cumberbatch 2018 bei der "CinemaCon"

Schauspieler Benedict Cumberbatch setzt sich für einen tierfreundlichen Lebensstil ein: Er ernährt sich aus Überzeugung rein pflanzlich, lehnt neben Fleisch, Milch, Eiern & Co. auch andere Produkte von Tieren wie Leder und Wolle ab und ermutigt seine Fans, es ihm gleichzutun.
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Kolumbien verbietet Hobbyjagd

Weißwedelhirsch im Chingaza-Nationalpark

Das kolumbianische Verfassungsgericht hat am 6.2.2019 eine wegweisende Entscheidung für den Tierschutz gefällt: Es erklärte die Hobby-Jagd für verfassungswidrig. Auf dieser Grundlage wird nun ein Jahr nach dem richterlichen Beschluss ein Verbot der Hobby-Jagd in Kolumbien in Kraft treten. weiterlesen

Störche im Schlosspark von Marchegg

Weißstörche legen jährlich um die 20.000 km zurück

Alle Jahre wieder zieht es sie zum Brüten hierher. Im Schlosspark von Marchegg in Niederösterreich hängen dann die Bäume - nein, nicht voller Geigen - sondern voller Storchennester.
Hier befindet sich die größte baumbrütende Storchenkolonie Mitteleuropas. Bis zu 50 Paare Weißstörche brüten in den alten Bäumen bei Schloss Marchegg und dem dortigen Auengelände. Mitten im rund 1100 Hektar großen Naturreservat »Untere Marchauen«, das für über 500 Tierarten Rückzugsort ist, sind den Sommer über auch die Störche zuhause.
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Dramatischer Rückgang der Feldlerchen

In den letzten 40 Jahren

Es kommt selten vor, dass ein Vogel zum zweiten Mal als »Vogel des Jahres« ausgerufen wird. Die Feldlerche, »Vogel des Jahres« 2019, war es schon einmal - und zwar 1998. Schon damals warnten Vogelschützer davor, dass der schöne Feldvogel in vielen Gebieten Deutschlands seltener wird oder sogar vom Aussterben bedroht sein könnte. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden. In den letzten 40 Jahren ist die Zahl der Feldlerchen in Europa sogar um mehr als die Hälfte zurückgegangen.
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Jagd auf Vögel in Europa

Jagd auf bedrohte Vogelarten ist ein ganz legaler Skandal: Während unzählige Vogelfreunde und Naturschützer viel Zeit, Herzblut und Geld aufwenden, um unsere Vögel zu schützen, töten Jäger in der EU jedes Jahr über 53 Millionen Wildvögel. In Frankreich und Südeuropa werden beispielsweise Feldlerchen, Turteltauben und Kiebitze während des Vogelzugs ganz legal gejagt. Diese Vogelarten stehen in Deutschland auf der Roten Liste gefährdeter Arten. weiterlesen

Der geläuterte Jäger

Jahrzehntelang schoss er Rehe und Hirsche

Jahrzehntelang war Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Pachfurth in Niederösterreich leidenschaftlicher Jäger. Mehr als 100 Tiere hat der ehemalige Amtstierarzt in seinem Leben geschossen, war sogar auf Jagdreisen in Afrika. Bis er vom Töten genug hatte. Heute isst er nicht einmal mehr Fleisch. weiterlesen

Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg:

Bild: Ulmenhof e.V.

Alle Flächen des Ulmenhofs bleiben jagdfrei!
Bereits seit 2015 sind etwa 5 Hektar Fläche des Ulmenhofs - einem Tierheim mit Gnadenhof - im Landkreis Aurich (Ostfriesland) offiziell jagdfrei. 2017 hat der Landkreis Aurich hat zwei weitere Grundstücke, die der Ulmenhof erworben hat, jagdrechtlich befriedet. Doch der betroffene Jagdpächter verklagte den Landkreis auf Rücknahme der Befriedung der beiden Grundstücke. Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat in seinem Urteil vom 22.10.2018 die Klage des Jägers abgewiesen: Der Ulmenhof bleibt auf allen Flächen jagdfrei!
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Antrag auf Jagdverbot im Landkreis Oldenburg

Susann Brinkmann besitzt ein 86.500 Quadratmeter großes Hofgrundstück in Groß Ippener im Landkreis Oldenburg (Niedersachsen). Ihr Hof liegt außerhalb der geschlossenen Ortschaft - damit gehört das Grundstück automatisch zu einer Jagdgenossenschaft. »Seit sehr langer Zeit schon leiden wir unter der Tatsache, dass auf unserem Grundstück Tiere bejagt und getötet werden«, so Susann Brinkmann. Die Grundstückseigentümerin hat darum einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen gestellt. weiterlesen

Grundstückseigentümern möchte "Wald ohne Mord"

Priska Janssens will nicht länger hinnehmen,

Priska Janssens besitzt einen kleinen Wald (0,8 Hektar) im Münsterland. Die Grundstückseigentümerin lehnt das Töten von Tieren aus ethischen Gründen ab - bereits seit über 40 Jahren isst sie keine Tiere mehr. Darum möchte sie auch, dass ihr Wald ein »Wald ohne Mord« ist. Priska Janssens wandte sich an die Initiative »Zwangsbejagung ade« und stellte - mit entsprechenden Informationen versorgt - im September 2018 einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung bei der Unteren Jagdbehörde des Kreises Warendorf. weiterlesen

Spanien: Geburtenkontrolle bei Wildschweinen

Eine Feldstudie der Autonomen Universität Barcelona hat den Erfolg der ethischen Kontrolle von Wildschweinbeständen durch einen Verhütungsimpfstoff bewiesen. weiterlesen

Lewis Hamilton klärt Fans über Tierhaltung auf

Lewis Hamilton nutzt seine Medienpräsenz,

Formel I-Star Lewis Hamilton hat erneut auf Instagram seine 9 Millionen Follower über die Gräueltaten der industriellen Tierhaltung aufgeklärt. weiterlesen

Game Of Thrones-Star Jerome Flynn: "Go vegan!"

Jerome Flynn ruft in seinem Video dazu auf,

Als »Game Of Thrones«-Schauspieler sind für Jerome Flynn Gewalt und Horror nichts Unbekanntes.
Doch während dies in den Filmen alles fiktiv ist, erleiden die Tiere, die für die Ernährung des Menschen aufgezogen werden, eine gewalttätige und traumatische Realität. Jeden einzelnen Tag.
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Sänger & DJ Moby: "Love animals - Don't eat them!"

Der Sänger und DJ Moby lebt schon seit über 30 Jahren vegan - und er gibt den Tieren eine Stimme: »Weil ich Tiere liebe und nicht an etwas beteiligt sein möchte, das zu ihrem Leiden führt oder dazu beträgt.« weiterlesen

Raus aus der KÄSE-FALLE

Jeder Käseliebhaber,

Dr. Neal Barnard, Professor für Medizin an der George Washington University School of Medicine, international renommierter Ernährungsexperte und Bestseller-Autor, hat nach grundlegender Recherche verstörende Fakten über Käse zusammengetragen: Käse kann zu diversen Gesundheitsproblemen führen - von Bluthochdruck, über Krebs, Diabetes, Übergewicht bis zu Arthritis. Denn Käse steckt randvoll mit Kalorien, Fett, Salz, Hormonen und Cholesterin. Das Problem: Wir kommen vom Käse nur schwer los. Käse macht uns abhängig, da seine milden Opiate dieselben Gehirnrezeptoren beeinflussen wie Heroin und Morphium.
Das Buch von Dr. Neal Barnard vermittelt neben wissenschaftlichen Fakten auch ziemlich unappetitliche Hintergründe über die Herstellung von Käse sowie die Qual der Tiere in der Milchindustrie. weiterlesen

Vegane Käse-Rezepte aus "Raus aus der Käsefalle"

Bild: Jörg Wilhelm

Raus aus der Käse-Falle! Doch wie? Dr. Barnard stellt in seinem Buch eine Sammlung köstlicher Rezepte vor, die Ihnen dabei hilft, Ihre Käselust mit gesunden Gerichten zu stillen.

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen dazu einige Beispiele vor:

Veganer Frischkäse

Veganer Schmelz-Mozzarella für Pizza & Co.

Veganer Parmesan

Göttlicher Käsekuchen

Dr. Esselstyn: Essen gegen Herzinfarkt

Wussten Sie, dass die tierfreundliche vegane Ernährung gleichzeitig der beste Schutz vor Herzkrankheiten ist? Ein Pionier auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin ist Dr. Caldwell B. Esselstyn mit seinem Buch »Essen gegen Herzinfarkt«, das der TRIAS-Verlag neu aufgelegt hat. weiterlesen

Dr. Ornish: UnDo It - Krankheit rückgängig machen

Das Buch von Dr. Dean Ornish zeigt, wie einfache Änderungen des Lebensstils die meisten chronischen Erkrankungen aufhalten können
Prof. Dr. Dean Ornish, der weltbekannte Pionier der Lifestyle-Medizin, stellt in seinem Buch »UnDo It!« einen einfachen, wissenschaftlich nachgewiesenen Plan zur Umkehrung von Krankheiten sowie zur Vorbeugung und Verringerung von Symptomen vor: So kann jeder Krebs, Diabetes, Herzkrankheiten, Übergewicht und sogar den Alterungsprozess bekämpfen. weiterlesen

Vegane Ernährung senkt kardiometabolisches Risiko

Wussten Sie,

Laut einer großen Metaanalyse mit 40 Studien aus mehr als einem Dutzend Ländern haben Menschen, die sich vegan ernähren, ein geringeres Risiko für kardiometabolische Erkrankungen wie Menschen, die tierische Produkte wie Fleisch, Milchprodukte und Eier essen. Zu den kardiometabolischen Erkrankungen zählen Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und Adipositas. weiterlesen

Die Sprache der Tiere

Mit Tieren sprechen: Geht das? Ist es wirklich möglich, die uralte Menschheitssehnsucht, dass Mensch und Tier einander verstehen, zu verwirklichen? Das Buch von Bestseller-Autor Dr. Karsten Brensing (»Das Mysterium der Tiere«) stellt den neuesten Stand der Wissenschaft vor. Wussten Sie zum Beispiel, dass Meisen in Sätzen reden, Delfine eine komplizierte Grammatik sicher anwenden können und Tauben Rechtschreibregeln? Hätten Sie gedacht, dass manche Tierarten 300 und mehr Vokabeln beherrschen? Übrigens hat schon Charles Darwin bereits vor etwa 150 Jahren über einen universellen Verständigungscode zwischen Menschen und Tieren spekuliert. weiterlesen

Wo Orang-Utan-Waisenkinder ein Zuhause haben

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat in Wanariset auf Borneo eine Orang-Utan-Station aufgebaut. Hier finden verwaiste Orang-Utans eine Heimat. In der Waldschule erhalten die oft traumatisierten Menschenaffenkinder, die von den Behörden aus Käfigen gerettet wurden, zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und Lernangebote. Und sie werden von menschlichen Ersatzmüttern lauf ein Leben in Freiheit vorbereitet: Sie lernen, auf Bäume zu klettern, Nahrung zu suchen und sich ein Nest zu bauen. weiterlesen

Sportler mit Pflanzenkraft

Lewis Hamilton feiert seinen Sieg beim Grand Prix

Von Formel I, über Tennis, Radsport und Eishockey bis zur Bundesliga: Immer mehr Sportler, darunter Formel I-Spitzenreiter Lewis Hamilton, Wimbledon-Gewinner Novak Djokovic und Wimbledon-Finalistin Serena Williams setzen auf eine pflanzenbasierte Ernährung. Sie alle berichten von positiven Auswirkungen auf ihre Gesundheit und vor allem einer schnelleren Regeneration. Und viele sprechen inzwischen offen von der Grausamkeit der Massentierhaltung und ihrer Liebe zu Tieren. weiterlesen

Vorteile pflanzlicher Ernährung für Sportler

Die Basis der vollwertigen pflanzenbasierten

Profi-Sportler, die auf eine pflanzenbasierte Ernährung umgestellt haben, berichten übereinstimmend: Sie fühlen sich fitter und leistungsfähiger, schlafen besser, regenerieren nach sportlicher Anstrengung schneller und sind weniger anfällig für Muskelkater, Entzündungen und Verletzungen. Woran liegt das? Welche Vorteile bietet die Umstellung auf eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Sportler, aber auch für alle Menschen, die in Beruf und Freizeit leistungsstark sein wollen? weiterlesen

Vegane Kraftstoff-Rezepte für mehr Power im Sport

Matt Frazier ist Ultramarathonläufer - und der beste Beweis dafür, dass rein pflanzliche Ernährung eine hervorragende Grundlage für sportliche Leistung und Regeneration bietet. Um seinen 2009 gegründeten Blog »No Meat Athlete« hat sich eine riesige Community begeisterter Sportler gesammelt.
In »No Meat Athlete - Das Kochbuch« erklärt Matt Frazier, wie viel Kraft und Energie für Sport und Alltag durch eine vollwertige vegane Ernährung generiert werden können. Und er stellt über 150 unkomplizierte Rezepte vor, die uns direkt mit Energie versorgen, ohne den Körper zu belasten. weiterlesen

Rezepte aus NO MEAT ATHLETE: Das Kochbuch

Bild: Ken Carlson, Waterbury Publications, Inc.

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen zwei Rezepte aus »NO MEAT ATHLETE: Das Kochbuch« vor:

Herzhaftes Porridge

Rote-Bete-Bourguignon (Linseneintopf mit Roter Bete)

Internationale Bedeutung für den Vogelschutz

Durch die Abschaffung der Jagd im Kanton Genf 1974 bekam das Gebiet des Genfer Sees und des Flusses Rhône internationale Bedeutung für den Vogelschutz.
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Die Vogelinsel im Genfer See

Einen Ornithologen, der eine Vogelinsel baut, den gibt es sicher nicht allzu oft. Lionel Maumary hatte einen guten Grund dazu und brauchte einen langen Atem, bis sein Vorhaben in die Tat umgesetzt war. Die Vogelinsel im Genfer See ist zwei Jahrzehnten Anziehungspunkt für viele Zugvögel und bietet einheimischen Vögeln ungestörte Brutmöglichkeiten. weiterlesen

Schonung von Füchsen in Nationalparks

In elf von 16 deutschen Nationalparks

Eine Umfrage des Aktionsbündnisses Fuchs zeigt, dass die allermeisten deutschen Nationalparks die Fuchsjagd ganz unterbunden oder zumindest stark eingeschränkt haben - mit durchweg positivem Fazit.
Jäger wehren sich mit allen Mitteln gegen die Ausweisung größerer Gebiete, in denen die Jagd ruht. Kaum verwunderlich, zeigen Erfahrungen etwa mit fuchsjagdfreien Regionen im Ausland doch, dass die natürlichen Regulationsmechanismen sowohl in naturbelassenen Gebieten als auch in der modernen Kulturlandschaft ohne Jagd auf Beutegreifer problemlos funktionieren. weiterlesen

Baden-Württemberg: Eulhof endlich jagdfrei!

Der Eulhof - Lebenshof im Mainhardter Wald e.V. - in Baden Württemberg ist endlich offiziell jagdfrei! Die Grundstückseigentümer brauchten einen langen Atem: Ganze 6 Jahre mussten die Betreiber des Lebenshofs, Birgit Poller und Wolfgang Spitzlay, dafür kämpfen, bis die Jagd auf ihrem Grundstück endlich verboten wurde. weiterlesen

Tote und Verletzte: Schluss mit der Hobbyjagd!

Jedes Jahr sterben in Deutschland

Es könnte jedem von uns passiert sein: Stellen Sie sich vor, Sie sind mit dem Auto auf der Bundesstraße unterwegs. Plötzlich durchschlägt die Kugel eines Jägers die Scheibe und tötet Ihre Frau, Ihren Mann, Ihr Kind, einen anderen Familienangehörigen, einen guten Freund - oder Sie selbst. Genau diese Situation hat sich im August 2018 auf einer Bundesstraße in Bayern ereignet, als Jäger in einem angrenzenden Maisfeld auf Wildschweine schossen: Während einer Autofahrt auf der B16 bei Nittenau in Bayern wurde der 47-jährige Harald S. von einem Projektil aus einem Jagdgewehr tödlich getroffen. Und dies war nicht der erste tödliche Jagdunfall des Sommers... weiterlesen

Erfolg: OBI verkauft keine Tiere mehr!

Tiere gehören nicht in Baumärkte!

Die Baumarkt-Kette OBI hat nach zwei Recherchen der Tierrechtsorganisation PETA und Berichterstattung in den Medien mitgeteilt, dass sie den Verkauf von Nagetieren wie Zwergkaninchen, Meerschweinchen und Hamstern sowie von Reptilien beenden wird. Das Beispiel macht Mut: Aufklärung durch Tierrechtsorganisationen, der Einsatz von Tierfreunden und die Reaktion von Verbrauchern können Tierleid beenden! weiterlesen

DAS Standardwerk über vegane Ernährung

Der renommierte Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Claus Leitzmann fasst in dem Standardwerk den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand zusammen.
Eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung beugt ernährungsbedingten Krankheiten vor und zeigt auch Therapie-Erfolge, z.B. bei Übergewicht, Typ 2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Buch belegt, dass eine vollwertige vegane Ernährung mit Supplementierung von Vitamin B12 geeignet ist, um Nahrungsenergie und Nährstoffbedarf in allen Lebensphasen zu decken. Prof. Leitzmann stellt das nötige ernährungsphysiologische Wissen sowie praktische Ernährungsempfehlungen zur Verfügung. weiterlesen

Vegan: Milch, Käse & Rührei selbst zubereiten

Ob Frischkäse, Hartkäse, Scheibenkäse, Camenbert, Mozzarella, Pizzakäse: In letzter Zeit kommen nicht nur immer mehr vegane Käsesorten auf den Markt, sondern auch immer mehr hervorragende Rezeptbücher für die Herstellung von rein pflanzlichem Käse zu Hause.
FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen zwei vegane Rezepte vor: Frischkäse natur und Walnusskäse.
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Zuflucht für gequälte Elefanten in Myanmar

Nur noch 2.000 wilde Elefanten

Bei kaum einem anderen Tier wird so deutlich, was menschliche Gewalt anrichtet: Elefanten - graue Riesen, gutmütige Dickhäuter, liebevolle Herdentiere, sensibel, intelligent und treu - täglich werden tausende Tiere in afrikanischen und südostasiatischen Ländern für wirtschaftlichen Profit in Gefangenschaft gehalten, ausgebeutet, misshandelt oder getötet. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten baut jetzt in Myanmar ein Elefantenschutzzentrum. weiterlesen

Delfine kennen sich beim Namen

Bild: lossenfoto - Fotolia.com

Delfine gehen langjährige Freundschaften ein und kennen sich beim Namen. Australische Forscher haben herausgefunden, dass Delfine über die individuellen Stimmsignale ein faszinierendes soziales Netzwerk kooperativer Beziehungen pflegen und mit ihren Freunden Kontakt halten. weiterlesen

Island: Das Töten von Finnwalen geht weiter

Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd hat in Island das erneute Abschlachten von Finnwalen durch das Walfangunternehmen Hvalur hf dokumentiert. Finnwale können bis zu 26 Metern Länge erreichen und sind nach dem Blauwal das zweitgrößte Säugetier der Welt. Die Großwale sind in der Roten Liste gefährdeter Arten gelistet, nachdem ihre Bejagung im 20. Jahrhundert zu einem rapiden Rückgang geführt hat. weiterlesen

Stoppt das Grindwal-Schlachten vor den Färöeren!

Wussten Sie, dass mitten in Europa Jagd auf Wale gemacht wird? An den Stränden der Färöer-Inseln, die die nördlich von Großbritannien im Nordatlantik liegen und zum Hoheitsgebiet von Dänemark gehören, wurden 2017 insgesamt 1.672 Meeressäuger (1.203 Grindwale, die zu den Delfinen zählen, und 469 Weißseitendelfine) in 24 Treibjagden abgeschlachtet - so viele wie noch nie seit 20 Jahren. Die Grindwaljagd wird auf den Färöeren als Sport mit Volksfestcharakter betrieben. Die Bilder davon schockieren die Welt: Ganze Buchten färben sich blutig rot... weiterlesen

Mit Ernährung Krankheiten vorbeugen und heilen

Dr. Michael Greger, international renommierter Arzt mit dem Schwerpunkt Ernährungsmedizin, lüftete in seinem internationalen Bestseller »How Not To Die« das am besten gehütete Geheimnis der Medizin: Wenn die Grundbedingungen stimmen, kann sich unser Körper selbst heilen. Nach Auswertung tausender wissenschaftlicher Studien kommt Dr. Greger zu dem Ergebnis: Der Großteil frühzeitiger Todesfälle und Behinderungen lässt sich mit einer pflanzenbasierten Ernährung und anderen gesunden Änderungen der eigenen Lebensweise verhindern.
Im Begleitkochbuch »Das HOW NOT TO DIE-Kochbuch« finden Sie die Rezepte dazu. weiterlesen

Frühstücksrezept aus »Das HOW NOT TO DIE Kochbuch«

Rezeptbild: Antonis Achilleos

»Einige Leute finden, dass warmer Getreidebrei das perfekte Frühstück ist, wenn die ersten Blätter von den Bäumen fallen oder wenn draußen Schnee liegt«, erklärt Dr. Michael Greger. »Ich mag ihn das ganze Jahr über. Wir nennen diese Version "Sommerlichen Haferbrei", weil er ein kühlendes und erfrischendes Frühstück ist, sogar, wenn es draußen unerträglich schwül ist. Bereiten Sie ihn am Abend zuvor zu und genießen Sie ihn am nächsten Morgen als schnelles und einfaches Frühstück.« zum Rezept

Larissas Burger-Rezepte für Ihre Sommerparty

Selbstgemachte Burger - der Hit für jede Party!

Burger sind typisches Fast Food und ungesund? Das ist Vergangenheit! Entdecken Sie neue raffinierte Burger-Kreationen: Vom Tempeh-Tower mit Avocado und Limette, Sweetpotatoe Supercrunch mit Preiselbeeren und veganem Camenbert über Hochstapel-Burger mit Rataouille bis zu Pink Beauty mit Rote Bete und Süßkartoffel oder Caribbean Summer mit Falafel und Ananas - garantiertes Burgerglück für jeden! Und das Geniale ist: Die Burger schmecken nicht nur oberlecker und machen jeden satt und zufrieden, sondern sie sind auch noch gesund: vegan, vollwertig und am liebsten mit Bio-Zutaten. weiterlesen

BVerfG: Tierschutzstiftungen müssen Jagd dulden

Die Verfassungsbeschwerden von zwei Tierschutzstiftungen aus Bayern und Niedersachsen, welche die Jagd auf ihren Grundstücken aus ethischen Gründen untersagen wollen, blieben ohne Erfolg: Das Bundesverfassungsgericht nahm beide Klagen nicht zur Entscheidung an - sie seien »unzulässig«. Begründung: Den Tierschutzstiftungen sei mit der Neuregelung des Bundesjagdgesetzes im Jahr 2013 mit § 6a »keine über die bereits bestehende Duldungspflicht (d.h. Pflicht zur Duldung der Jagd auf ihren Flächen) hinausgehende Beschwer auferlegt worden«. Die Verfassungsrichter prüften die Klagen allerdings nicht inhaltlich. Die Stiftungen müssten erst den Rechtsweg ausschöpfen. weiterlesen

Hessen: Antrag auf Jagdverbot im Main-Kinzig-Kreis

Lisa und Motohisa Watanabe besitzen ein Grundstück in Mittelgründau im Main-Kinzig-Kreis (Hessen), auf dem sie einen Permakultur-Waldgarten mit Biotopen für Flora und Fauna errichten. Das Ehepaar hat am 28.12.2017 das Jagdverbot auf ihrem Grundstück aus ethischen Gründen beantragt. Die Tierfreunde sind davon überzeugt, dass Tiere wie wir Menschen ein Recht auf Leben haben. Sie ernähren sich daher ausschließlich vegan. weiterlesen

Österreich: Grundstückseigentümer klagen vor EGMR

Das Ehepaar Wallner aus Emmersdorf in Niederösterreich hat zusammen mit einem weiteren Grundstückseigentümer den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angerufen, weil sie die Jagd, die auf ihrem Grundstück ausgeübt wird, nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können. weiterlesen

Jäger erschießt Kater 50 Meter vom Wohnhaus

Ein Jäger hat in Varel (Landkreis Friesland) eine Katze erschossen - auf einer Wiese in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses. weiterlesen

Jäger erschießt Islandpferd auf der Weide

Islandpferde auf der Weide.

Mit zwei Einschusslöchern im Hals hat eine Frau ihr Pferd tot auf der Weide in Wilnsdorf (Siegener Land) gefunden. weiterlesen

Tierschutz für Kids

Du möchtest ein Referat über Tiere halten? Du möchtest deinen Klassenkameraden Argumente vortragen, warum eine vegetarische und vegane Ernährung nicht nur Tieren das Leben rettet, sondern auch noch gut für unsere Gesundheit und zudem aktiver Natur- und Klimaschutz ist und ein Beitrag gegen den Hunger in der Welt? Sie möchten als Pädagoge ein Tierschutzprojekt durchführen und suchen Unterrichtsmaterial? weiterlesen

Rotkäppchen einmal tierfreundlich

»Es war einmal ein besonderes kleines Mädchen. Es war süß, aber auch aufgeweckt, lebhaft und fröhlich; es trug einen Samt-Umhang in schönem leuchtendem Rot. Den hatte seine liebe Großmutter ihm gegeben und es legte ihn nie ab...« weiterlesen

Das Leben der Vögel

Buchvorstellung von Julia Brunke

Vögel faszinieren uns seit jeher. Auch und gerade in unserer modernen Welt lieben es viele Menschen, Vögel zu beobachten: in Parks und Gärten, an Flüssen und Seen, im Gebirge oder am Meer. Überall in den Gärten sind Futterhäuser und Nistkästen zu sehen, Jahr für Jahr werden Millionenbeträge für die Vogelfütterung ausgegeben. Und die Mitgliederzahlen in Vogelschutzverbänden sowie die Spenden für den Vogelschutz belegen, dass viele Menschen auch darüber hinaus aktiv etwas für Vögel tun möchten. Denn immer mehr Vogelarten sind bedroht. Mit seinem Buch »Ornis - Das Leben der Vögel« hält Prof. Dr. Josef H. Reichholf ein engagiertes Plädoyer für die Gefiederten.
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Hänsel und Gretel für Tierfreunde

»Hänsel und Gretel im Marzipan-Gefängnis« ist das klassische Märchen der Gebrüder Grimm, das mit dem Gedanken des Tierschutzes umgeschrieben wurde. Hänsel und Gretel entdecken ein einladendes kleines Marzipanhäuschen. Draußen weiden Tiere in Frieden. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter der Tür? weiterlesen

Interview mit Josef H. Reichholf

Die Feinde unserer Vögel: Jagd und Agrarwirtschaft

Der Zoologe und Ornithologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf zählt zu den prominentesten Naturwissenschaftlern Deutschlands. FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit ihm über sein Buch »Ornis - Das Leben der Vögel«, seine Begeisterung für Vögel und was wir für den Schutz der Vögel tun müssen.
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Modemarken verbannen Mohair

Ein Enthüllungsbericht von PETA zeigt erstmals das volle Grauen hinter den Kulissen der südafrikanischen Mohair-Industrie: In Film-Aufnahmen ist zu sehen, wie Arbeiter Angoraziegen hin und her zerren, sie auf den Boden werfen, verstümmeln und sogar töten. Nach Gesprächen mit der Tierrechtsorganisation PETA und Partnerorganisationen haben sich zahlreiche Modeketten dazu entschieden, künftig keine Produkte mit Mohair mehr zu verkaufen, darunter s.Oliver, Tom Tailor, Vero Moda, Zara und H&M. weiterlesen

Jäger geben zu: Jagd reguliert Wildschweine nicht

Jägerlatein lehrt: Wildschweine müssen massiv bejagt werden. Die Realität zeigt: Je mehr Wildschweine geschossen werden, desto stärker vermehren sie sich. Inzwischen scheinen die Jäger mit ihrem Latein am Ende zu sein: Sind die Jäger überhaupt in der Lage, die Schwarzkittel dauerhaft zu regulieren? , fragt die Jägerzeitschrift WILD UND HUND im Editorial 9/2014 - und gibt auch gleich die Antwort: Insgesamt haben jedoch alle Bemühungen der vergangenen Jahre keinen Erfolg gebracht. Die Sauen vermehren sich unaufhaltsam weiter. weiterlesen

Vegane Glücksküche

In »Vegane Glücksküche« erwarten Sie über 100 gekochte und rohköstliche Leckereien, allesamt vegan, soja- und glutenfrei. Nach Schnelle vegane Küche entstand das Kochbuch von Daniela Friedl in Co-Produktion mit der veganen Rohköstlerin Miriam Emme.
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Rezepte aus "Vegane Glücksküche"

Foto: © Daniela Friedl und Miriam Emme

Aus dem Buch »Vegane Glücksküche« von Daniela Friedl & Miriam Emme stellen wir Ihnen folgende Rezepte vor:

Cremiger Mandel-Milchshake

Cashewkäse

Mandel-Streichkäse

Vegan rösten, schmoren, grillen und braten

Sebastian Copien widmet sich in seinem Kochbuch »Heftig deftig« der deftigen veganen Küche, die von Kraft, Röstaromen und intensivem Geschmack nur so strotzt: hier wird geschmort, geröstet, gebraten, geräuchert und frittiert - für Würze, Aroma und Biss.
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Jagdverbote in immer mehr Ländern

Von Julia Brunke
Immer mehr Länder sprechen für den Schutz von Wildtieren Jagdverbote aus: In Albanien ist Mitte Februar 2014 ein zweijähriger totaler Jagdbann in Kraft getreten, um Wildtiere und vor allem die Zugvögel besser zu schützen. In Botswana hat die Regierung seit 2014 Trophäenjagd und Jagdtourismus verboten, um den Artenschutz zu fördern. In Griechenland gilt seit Dezember 2013 ein generelles Jagdverbot. In Israel ist seit 2013 die Jagd zu Sportzwecken verboten. Costa Rica hat 2013 ein umfangreiches Jagdverbot erlassen. Kenia hat die Großwildjagd bereits seit 1977 verboten.
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Rezepte aus »Heftig deftig«

Bild: Hansi Heckmair.

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen zwei Rezepte aus »Heftig deftig« von Sebastian Copien vor:

Tomaten-Tempeh-Schaschlik auf Fenchel-Paprika-Salat

Blätterteigschnecken mit Mandel-Cashew-Creme

amaZOOnico: Auffangstation für Wildtiere in Not

Von Dominique Seeger
Vor fast genau einem Jahr reiste ich nach Ecuador, um dort für mehrere Monate als Volontärin bei einem sehr interessanten Projekt namens amaZOOnico mitzuarbeiten. Diese Wildtierauffangstation geht über das normale Aufnehmen von Tieren weit hinaus und arbeitet seit langem an sehr interessanten Auswilderungsprojekten, vor allem für die vom Aussterben bedrohten Klammer- und Wollaffen. Hierzu kaufen seit Jahren Regenwaldflächen gekauft, um sie zu einem Schutzwald umzufunktionieren, in dem weder gerodet noch gejagt werden darf.
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Warum Wale Fremdsprachen können

... und andere erstaunliche Erkenntnisse über die geheimen Fähigkeiten der Tiere

Die Erforschung der Intelligenz von Tieren bringt immer erstaunlichere Erkenntnisse ans Licht: Wale können die Sprache von Delfinen erlernen und mit ihnen kommunizieren. Hunde sind Meister darin, das Verhalten von Menschen zu deuten und zu durchschauen. Auch Vögel sind alles andere als Spatzenhirne: Raben stimmen ihr Verhalten darauf ab, ob sie sich beobachtet fühlen oder nicht. Tauben können Rechtschreibregeln begreifen. Katharina Jakob stellt in ihrem Buch die Quintessenz des aktuellen Wissens über die Fähigkeiten von Tieren vor.
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Nationalpark Schweiz: 100 Jahre Natur ohne Jagd

Von Julia Brunke
Der Schweizerische Nationalpark feiert 2014 sein hundertjähriges Bestehen. Mit seiner Gründung am 1. August 1914 schufen die Pioniere eine einzigartige Wildnisoase. Hier sollte sich die Natur ohne das Dazutun des Menschen frei entwickeln können - und so ist von Anfang an die Jagd verboten. Im ältesten Nationalpark Mitteleuropas wird dieses bemerkenswerte Naturexperiment seit hundert Jahren wissenschaftlich begleitet und dokumentiert.
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Tiere fühlen ähnlich wie wir

Buchtipp: Die verborgene Seele der Kühe - Über das Seelenleben von Rindern, Schweinen, Hühnern und Schafen

»Neugierig, intelligent, selbstbewusst, Musik liebend« - wer ahnt schon, dass mit dieser Charakterisierung ein Schwein gemeint ist? Wer weiß, dass Mutterkühe in Schwermut verfallen können, wenn man ihnen die Kälbchen wegnimmt? Und dass Hühner Sinn für Humor haben?
Jeffrey M. Mason, einer der renommiertesten Verhaltensforscher unserer Zeit, zeigt in seinem Buch »Die verborgene Seele der Kühe«, wie komplex das Seelenleben unserer so genannten »Nutz«tiere ist, die wir völlig zu Unrecht für dumm und gefühllos halten. weiterlesen

40 Jahre Jagdverbot im Kanton Genf

Von Julia Brunke
Im Schweizer Kanton Genf entschied die Bevölkerung 1974 durch ein Referendum für ein allgemeines Jagdverbot auf Säugetiere und Vögel. In den nachfolgenden Jahren erhöhte sich die Zahl der an den Ufern des Genfer Sees und der Rhone überwinternden Wasservögel auf spektakuläre Weise - ohne Zweifel eine Folge der ausbleibenden Störungen durch die Jagd.
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Was Fische wissen

Faszinierende Fakten über unsere unbekannten und völlig unterschätzen Verwandten

Unter allen Wirbeltieren - dazu zählen Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische - wecken Fische die wenigsten Gefühle in uns. Da sie keinen erkennbaren Gesichtsausdruck zeigen, uns stumm erscheinen, sind sie uns fremd. Dass Fische viel mehr können, wissen und empfinden als ihnen allgemein zugetraut wird, zeigt der Verhaltensforscher Jonathan Balcombe in seinem Buch »Was Fische wissen«: Fische besitzen ein Bewusstsein. Sind zu Empfindungen fähig, sie fühlen Schmerzen, sie haben Emotionen. Fische haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, sie kommunizieren miteinander und sie schließen Freundschaften. weiterlesen

Ernährung gegen Krebs - Nahrung als Heilmittel

Forschungen zeigen, dass bestimmte Lebensmittel Krebs vorbeugen - und auch helfen können, diesen zu bekämpfen. Eine Umstellung der Ernährung kann maßgeblich dazu beitragen, einer Krebserkrankung vorzubeugen oder nach einer Krebsdiagnose sogar die Überlebenschancen zu steigern.
Die neuesten Erkenntnisse stellt Dr. Neal D. Barnard, Präsident der Ärzteorganisation Physicians Committee for Responsible Medicine und einer der führenden Forscher über den gesundheitlichen Einfluss von Ernährung, unter Mitwirkung der Ernährungsberaterin Jennifer K. Reilly in dem bahnbrechenden Buch »Den Krebs überleben« vor. weiterlesen

Rezept: Tempeh-Brokkoli-Pfanne

Tempeh-Brokkoli-Pfanne

Rezept aus dem Buch »Den Krebs überleben«: eine Tempeh-Brokkoli-Pfanne (mit Senfglykosiden, Isoflavonen und Lycopen, dazu reich an Proteinen und Kalzium)

Tempeh, das aus fermentierten Sojabohnen hergestellt wird, ist leicht verdaulich und unglaublich proteinreich. Schon eine Portion dieses Rezepts enthält 20 Gramm Protein. Der Brokkoli liefert darüber hinaus noch leicht absorbierbares Kalzium - und das ganze Gericht ist schon in wenigen Minuten zubereitet.
Außer auf warmem Couscous können Sie dieses Gericht auch auf Naturreis oder Ihrem Lieblingsgetreide servieren.
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Vegane Backträume

»Mit diesem Buch möchte ich alle einladen, die kulinarisch süße Seite des Veganismus kennenzulernen und zu entdecken, wie vielfältig und lecker sie sein kann.«

Die Österreicherin Brigitte Bach hat schon immer gerne gebacken - und das seit dem ersten Teigschlecken in Mamas Küche. Als sie nach vielen Jahren als Vegetarierin die Entscheidung traf, sich rein pflanzlich zu ernähren, wollte sie weiterhin Kuchen essen - und zwar richtig guten Kuchen.
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Rezept: Schnelle Lasagne

Schnelle Lasgane

Rezept aus dem Buch »Den Krebs überleben«: eine schnelle Lasagne (cholesterin- und fettarm, dafür voller gesunder Ballaststoffe und krebsbekämpfender Nährstoffe).

Die Zeiten komplizierter, fettreicher und zeitaufwändiger Lasagnen gehören der Vergangenheit an. Diese Variante verwendet fertige Pastaplatten und lässt sich daher besonders einfach zubereiten. Mit dieser cholesterin- und fettarmen Lasagne, die voller gesunder Ballaststoffe und krebsbekämpfender
Nährstoffe steckt, können Sie sich richtig verwöhnen. Bestreuen Sie sie für noch mehr B-Vitamine und eine angenehme käseähnliche Note gern noch mit reichlich Hefeflocken.
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Gesundes Herz durch Pflanzenkraft

Der international renommierte Arzt und Bestseller-Autor Dr. Joel Fuhrman hat ein wissenschaftlich fundiertes Programm entwickelt, mit dem sich Herzkrankheiten effektiv vermeiden oder behandeln und sogar umkehren lassen - durch gezielte Ernährung.

Mit dem Eat-To-Live-Ernährungsprogramm können Sie drohenden Herzinfarkten, Schlaganfällen und sogar Demenz, Diabetes und Krebs entgehen sowie den beängstigenden Behandlungsarten, die in der Regel zum Einsatz kommen. weiterlesen

Himbeer-Kokos-Torte

Bild: Michael Eckstein · Aus: Vegane Backträume

Tierfreundliches Backen mit rein pflanzlichen Zutaten ist gar nicht schwer.
Hier stellen wir Ihnen ein Rezept für köstliche Himbeer-Kokos-Torte aus »Vegane Backträume« vor!
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Gefälschte Eier

Das Leid der Hühner für die Eier-Industrie

Bei Eiern achten viele Verbraucher darauf, dass sie aus biologischer oder zumindest aus Freilandhaltung stammen: Der Code auf dem Ei zeigt, ob die Eier aus Bio-, Freiland-, Boden- oder Käfighaltung stammen. Doch hat der Kunde damit wirklich die Sicherheit, dass das angebliche Bio- oder Freilandhuhn tiergerecht gehalten wird?
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Veganes Backen

Schwarzwälder Kirsch-Törtchen

Wer ein tierfreundliches Backbuch sucht, das vollwertig-gesunde Rezepte enthält, für den ist Veganes Backen genau das Richtige.

Dunja Gulin zeigt mit ihren veganen Backrezepten Alternativen zu herkömmlichen süßen und herzhaften Gebäcken. Ich möchte, dass meine veganen Kuchen gesund sind. Sie sollen süß, aber nicht zu süß sein, optisch ansprechend, aber nicht überladen . Neben dem Verzicht auf tierische Produkte legt sie Wert auf hoch wertige, möglichst biologische Zutaten. Zum Süßen verwendet sie statt Zucker braunen Reissirup, Ahornsirup und Trockenfrüchte - für Torten greift sie allerdings auch zu braunem Rohrzucker. Weißmehl und Margarine versucht sie zu vermeiden. weiterlesen

Bio-Hof mit 11,2 Hektar im Schwarzwald jagdfrei

Familie Krauß betreibt den Buderhof, einen kleinen landwirtschaftlichen Bioland-Betrieb ohne Nutztierhaltung mit dem Schwerpunkt Getreide- und Kartoffelanbau im Nordschwarzwald. Die Tier- und Naturfreunde können die Jagd auf ihren landwirtschaftlichen Flächen nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Ihre 11,2 Hektar sind inzwischen offiziell jagdfrei. weiterlesen

Europameister im Schweineschlachten

Trauriger Rekord

In Deutschland werden jährlich über 58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner, fast 38 Millionen Puten, über 25 Millionen Enten und 3,2 Millionen Rinder geschlachtet. Dabei essen die Deutschen immer weniger Fleisch. Deutschland ist auf dem Weg, größter Fleischexporteur der Welt zu werden.
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Die Wahrheit über "Schweineproduktion"

Rund 66.000 Schweinemastanlagen gibt es in Deutschland. Missstände sind in den Betrieben systemimmanent. PETA-Recherchen zeigen immer wieder, dass die ohnehin ungenügenden Bestimmungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung regelmäßig und dauerhaft missachtet werden. Eine neue Recherche blickt hinter die Kulissen der Ferkelaufzuchtbranche.
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Die Wahrheit über Putenfleisch

Foto: PETA · www.peta.de

PETA dokumentiert gravierende Missstände in deutschen Puten-Elterntierfarmen - Tierrechtsorganisation erstattet Strafanzeige

Viele gesundheitsbewusste Menschen - vor allem viele Frauen - essen statt Schweinefleisch lieber Putenfleisch, weil es als fett- und kalorienarm gilt. Doch wie wird Putenfleisch
eigentlich erzeugt?
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Studie: Fuchsjagd fördert Fuchsbandwurm

Immer wieder ist von der Jägerschaft zu hören, man müsse Füchse im großen Stil bejagen, um uns vor dem Fuchsbandwurm zu schützen. Stimmt das?
Eigentlich müsste er nicht Fuchsbandwurm, sondern Mäusebandwurm heißen, denn im Lebenszyklus des Parasiten (wissenschaftlicher Name: Echinococcus multilocularis) spielen Mäuse eine wesentliche Rolle. Nicht nur Füchse, sondern auch Hunde und Katzen können sich mit dem Parasiten infizieren, wenn sie eine befallene Maus vertilgen. Doch während wir völlig unbeschwert einen engen Kontakt zu unseren Haustieren pflegen, hat der Begriff Fuchsbandwurm dazu geführt, dass Füchse zu Unrecht ein schlechtes Image haben - und so doppelt unter dem Parasiten leiden müssen. weiterlesen

"Drei Mal am Tag haben wir Macht" - Interview mit Dr. Edmund Haferbeck von PETA

Immer wieder erschüttern Fleisch-Skandale die Öffentlichkeit. In Freiheit für Tiere 3/2014 stellen wir die PETA-Recherche über eine Schweinemastanlage im Kreis Soest sowie die Strafanzeige gegen die Puten-Elternfarmen vor. Mit Recherchen und Strafanzeigen trägt die Tierrechtsorganisation PETA ganz wesentlich zur Aufdeckung solcher Skandale bei.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Dr. Edmund Haferbeck, Agrarwissenschaftler und Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung von PETA.
Lesen Sie das Interview

Schnelle vegane Küche

Schnelles Essen - und dabei alles andere als »Fast Food«!
Daniela Friedl setzt mit ihrem Buch »Schnelle vegane Küche« auf qualitativ hochwertige rein pflanzliche Lebensmittel aus Bio-Anbau und aus der Region. Die Rezepte gelingen flott und völlig unkompliziert - denn die Dauer der Zubereitung hat nichts mit der Qualität der Speisen zu tun.
»Die vegane Küche ist weder umständlich noch aufwändig in der Umsetzung und lässt sich sogar in einen straff organisierten Tagesablauf problemlos integrieren«, so Daniela Friedl.
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Wilde Grüne Smoothies

50 kreative Smoothie-Rezepte mit Wildkräutern, die jeden Smoothie in ein wahres Lebenselexier verwandeln!

Diese Smoothies sind im Handumdrehen zubereitet, schmecken fantastisch und versorgen unseren Körper mit allen essentiellen Nährstoffen: Denn Wildkräuter überbieten Kulturpflanzen an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen um ein Vielfaches. Brennnessel, Giersch, Löwenzahn & Co. sind unsere heimischen Superfoods für Anti-Aging, inneres Gleichgewicht, für Haut und Haare und ein gutes Immunsystem. weiterlesen

Jäger töten in der EU 52 Millionen Vögel pro Jahr

Erschossen: Geschützte Blässgans

Jäger töten in der EU jedes Jahr über 52 Millionen Vögel. Laut einer Studie des Komitees gegen den Vogelmord handelt es sich bei den meisten Opfern um Zugvögel, die in einigen EU-Ländern akut gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind. weiterlesen

Gelateria vegana

Was darf's denn sein? Vanilleeis mit Schokosauce, superfixes cremiges Erdbeereis, Eiskonfekt, fruchtiges Frozen Yogurt oder erfrischendes Sorbet?

»
Gelateria vegana« lädt ein zum Genießen veganer Eisspezialitäten. Vorstellt werden 120 köstliche Rezepte: Cremeeis von Ananas-Kokos über Banane-Zimt bis zu Schokoeis mit Cashewnüssen oder Sojajoghurteis mit verschiedensten Früchten lässt sich in nur 10 Minuten Zubereitungszeit und 40 Minuten Gefrierzeit in der Eismaschine herstellen.
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Frankreichs Geheimnis: Vernichtung der Delfine

Frankreichs schmutziges Geheimnis über die Vernichtung seiner Delfine

Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd schlägt Alarm: Jedes Jahr von Januar bis Ende März werden an Frankreichs Westküste ungefähr 6.000 bis 10.000 Delfine getötet - durch große, industrielle Schleppnetz- und Fangschiffe.
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Fallenopfer Hund

Bericht eines betroffenen Hundehalters

Am Mittwochabend, den 12.2.2014, ist unser elfjähriger Hovawardrüde ausgebüxt (läufige Hündinnen). Am Sonntagnachmittag (nach vier Tagen und vier Nächten) wurde der Rüde völlig apathisch und dehydriert an der Kreisstraße in der Nähe unseres Hofes auf dem Grünstreifen aufgefunden. Der Rüde war vollkommen bewegungsunfähig. Wie er dort hingekommen ist, bleibt völlig unklar. Er hat sich eine lebensgefährliche Knochen- und Gelenkverletzung am linken Vorderlauf zugezogen. Auch nach Meinung der Tierärzte stammt diese mit größter Wahrscheinlichkeit von einer Schlagfalle.
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Natur ohne Jagd: Nationalpark Gran Paradiso

Bild: Nationalpark Gran Paradiso

Der Nationalpark Gran Paradiso wurde 1922 als erster Nationalpark Italiens gegründet, um für zukünftige Generationen die Ökosysteme rund um das Gran Paradiso-Massiv zu bewahren. Der 70.318 Hektar große Nationalpark liegt in den Regionen des Aostatals und Piemonts, im Westen grenzt er an den französischen Nationalpark Vanoise. Seit der Gründung vor über 90 Jahren wird in Gran Paradiso nicht mehr gejagt. Tiere und Natur sind im Gleichgewicht.
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DVD-Tipp: Der Boden, auf dem wir leben

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Wenn wir durch einen Wald oder über eine Wiese laufen, ist uns wenig bewusst, welch unglaubliches Wunder der Schöpfung sich direkt unter unseren Füßen befindet. Denn im Boden verbirgt sich - zum größten Teil unsichtbar für unsere Augen - billionenfaches Leben. Allein unter der Fläche eines Fußes existieren mehr Lebewesen, als es Menschen auf der ganzen Erde gibt. Ohne diese ausgeklügelte Mikroschöpfung im Boden mit ihren winzigen Lebewesen gäbe es kein Leben auf der Erde.

Der Dokumentarfilm »Der Boden auf dem wir leben - der unbekannte Kosmos« aus dem Verlag Das Brennglas erklärt, warum das so ist.

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Jagdverbot auf der griechischen Insel Tilos

Der vom Aussterben bedrohte Habichtsadler

Die kleine Insel Tilos in der Ägäis zeigt, wie sinnvoll es für den Vogelschutz sein kann, die Jagd ganz zu verbieten. Seit 1993 herrscht auf Tilos ein Jagdbann, den die Bewohner selbst durchgesetzt haben. Früher kamen regelmäßig ganze Fähren voll mit Jägern auf die Insel, die fast unkontrolliert die natürlichen Reichtümer der Insel dezimierten. Die Einheimischen wollten sich das nicht länger bieten lassen und blockierten die Hafeneinfahrt von Livadia, um den Jägern den Zugang zur Insel zu verwehren. In der Folge der Hafenblockade kam dann der Jagdbann zustande - und seither verwandelt sich die Insel mehr und mehr in das zurück, was sie einst war: ein Paradies für Zugvögel, die auf ihrem langen Weg über das Meer dringend eine Rast einlegen müssen. weiterlesen

Der Untergang des Königs: Afrikas Löwen in Not

Zehn bis 20 Jahre geben sie ihm noch. Dann kann der Löwe verschwunden sein. Diese düsteren Prognosen sind leider keine Schätzungen einzelner besonders pessimistischer Wissenschaftler. Auf fast jeder Großkatzenschutzkonferenz lautet die einhellige Meinung internationaler Experten: Es muss dringend etwas geschehen, sonst wird das markante Brüllen des charismatischen Königs der Savanne binnen nur einer Generation verstummt sein. Für immer. weiterlesen

Gespräch mit Barbara Rütting

Warum sie seit fast 50 Jahren keine Tiere isst, über Erfolge und Rückschläge im Tierschutz-Engagement, über ihr Kinderkochbuch und die Rettung einer Waldkuh

Barbara Rütting ist Schauspiel-Ikone, Bestsellerautorin, Gesundheitsberaterin, Politikerin und Tierschützerin. Seit Jahrzehnten engagiert sie sich für Tierrechte, Menschenrechte und den Umweltschutz. Auch mit inzwischen 90 Jahren setzt sie sich unermüdlich für die Tiere und eine bessere Welt ein.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit der jung gebliebenen Tierschutz-Pionierin über ihren Weg zur Vegetarierin und schließlich zur Veganerin - und über die schönen Erlebnisse und Erfolge, aber auch die Enttäuschungen des letzten Jahres.
Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Barbara Rütting

Tierschützer-Protest bei Jagdmesse in Salzburg

Diese Trophäenwand

Zur Messe »Hohe Jagd« in Salzburg, der zweitgrößten Messe dieser Art in Europa, kamen Ende Februar rund 39.000 Jagdbegeisterte. Und wie jedes Jahr war die österreichische Tierrechtsorganisation RespekTiere als Stimme für die Tiere direkt am Messegelände vertreten: Mit einer unübersehbaren Kundgebung gegen die Jagd sowie einem Informationsstand genau gegenüber vom Haupteingang machten die Tierschützer auf den Wahnsinn aufmerksam, der sich tagtäglich in unseren Wäldern abspielt - und bei der blutigen Trophäenjagd in anderen Ländern.
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Pflanzenpower im Extremradsport

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Ben Urbanke ist Extrem-Radsportler: Er fährt Non-Stop-Rennen über 400 und sogar mehr als 1000 Kilometer - insgesamt sind es über 25.000 Kilometer im Jahr. Der »Ritterschlag« war 2015 das legendäre Rennen Paris - Brest - Paris: Ben fuhr die Strecke von 1.230 Kilometern mit 12.000 Höhenmetern in weniger als 50 Stunden ohne Schlaf - und kam als schnellster jüngster Starter (bis 30 Jahre) ins Ziel. 2017 fuhr er beim Ultra-Radmarathon London - Edinburgh - London 1.441 Kilometer in nur drei Tagen und kam als sechstschnellster Fahrer von 1.500 Startern ins Ziel. Der Radsportler setzt auf 100 % pflanzliche Ernährung. Sein Credo lautet: »Be faster - go vegan«.
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Die Wahrheit über Angorawolle

Die Kaninchen müssen in Einzelkäfigen vegetieren

Eine PETA-Undercover-Recherche enthüllt erstmals tierquälerische Angora-Produktion in China. Das lange, weiche Fell der Angorakaninchen wird in Pullovern und Accessoires aus Angora verarbeitet. weiterlesen

Ultramarathon-Radsportler Ben Urbanke im Interview

»Die Tiere werden es dir danken!«

Im
FREIHEIT FÜR TIERE-Interview erzählt uns Ultramarathon-Radsportler Ben Urbanke, auf was Sportler bei der Ernährung achten sollten und warum er 2012 auf vegan umstellte.

Das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Ben Urbanke lesen

Fit mit Pflanzenpower

Vegan in Topform

Wussten Sie, dass sich viele erfolgreiche Leistungssportler rein pflanzlich ernähren? Denn die vegane Ernährung ist für Sportler optimal geeignet, da der hohe Anteil an komplexen Kohlenhydraten, Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen ihnen die nötige Power liefert.
weiterlesen

Pflanzenpower in der Fußball-Bundesliga

Nahezu wöchentlich erreichen uns neue Meldungen mit immer ein- und demselben Thema: Schon wieder hat sich ein Fußballer aus dem Bundesliga-Zirkus "geoutet" und vegane Ernährungsweise als Ursache für seine Leistungsexplosion angegeben. Was ist da los im knallharten "Männer-Sport", beim dem sich alles ums Leder dreht und dieser "Pflanzen-Kult" doch eigentlich so gar nicht rein passt? Um mehr darüber zu erfahren, werden wir doch einen Blick ins Tagebuch eines veganen Ernährungsberaters, um Licht ins Dunkel zu bringen.
Lesen Sie den Bericht von Sebastian Marcard, Ernährungs-, Mental- und Athletik-Coach

Interview mit Dr. Katharina Wirnitzer

Bild: adventureV.com

Dr. Katharina Wirnitzer ist Sportwissenschaftlerin, Ausdauer-Leistungssportlerin und Trainerin - und schwört auf Pflanzenpower: »Ich muss auf absolut nichts verzichten, um beruflich erfolgreich, äußerlich hübsch, innerlich schön, sportlich fit und gesund, satt, zufrieden und glücklich zu sein, ebenso nicht um zu feiern und köstlich zu tafeln. Mein Lebensglück ist nicht gesäumt durch Ausbeutung von wehrlosen Tieren.« weiterlesen

Harvard-Studie: Kuh-Milch ist nicht gesund

Damit wir Milch trinken können,

Das Werbemärchen von der gesunden Milch wird durch neue Studienergebnisse immer mehr in Frage gestellt. Eine Langzeit-Studie der Harvard University kommt zu dem Ergebnis, dass durch häufigen Milchkonsum die Osteoporoseanfälligkeit und das Krebsrisiko steigen.
weiterlesen

Einsatz für die Esel in Mauretanien

Eselfohlen

In dem Wüstenstaat Mauretanien ist - wie in vielen westafrikanischen Ländern - die Situation der Arbeitsesel katastrophal: Sie müssen viel zu schwere Lasten tragen und vor allem schwere Wasserfässer ziehen - und wenn sie nicht mehr weiter können, werden sie geschlagen, oft bis sie zusammenbrechen. Die österreichische Tierschutzorganisation RespekTiere hat vor Ort eine mobile Eselstation aufgebaut, mit der inzwischen drei Tierärzte ihre Mitarbeiter sowie einige Hufpfleger an allen Tagen der Woche kostenlos die geschundenen Esel an den Wasserstellen versorgen. Rund 1.100 Eseln wird jeden Monat auf diese Weise geholfen.
Lesen Sie den Bericht von Tom Putzgruber, Obmann von RespekTiere International e.V.

Hilfe für Wildtier-Findelkinder

Maike und Lars G. sind Eigentümer eines 6 Hektar großen Grundstücks mit Wald, Hecken, Wiesen und Feuchtbiotopen. Seit 1.4.2016 ist ihr Grundstück offiziell jagdfrei und bietet somit ungestörten Lebensraum für Wildtiere. Die Familie G. unterstützt die örtlichen Wildtierhilfen bei der Aufzucht von Wildtierwaisen oder verletzten Wildtiere. Im letzten Jahr zogen die Tierfreunde neben etlichen Vögeln ein kleines Wildschwein und einen Waschbären mit der Flasche groß - beide waren als Findelkinder in der Wildtierhilfe abgegeben worden.
Lesen Sie den Bericht

Wildtier in Not - was nun?

Jedes Jahr im Frühjahr kommt es zu diesen Szenen: Spaziergänger entdecken ein allein gelassenes Jungtier und wollen es aus Unkenntnis »retten«. Vielfach werden die vermeintlich in Not geratenen Tiere angefasst oder gar mitgenommen, obwohl die Eltern in der Nähe sind. Was gut gemeint ist, kann die Überlebenschancen der Jungtiere erheblich verschlechtern. Jedes Frühjahr sind Wildtierauffangstationen und Tierheime überfüllt mit abgegebenen jungen Wildtieren. weiterlesen

Lebensraum schaffen für Wildbienen, Hummeln & Co.

Von Julia Brunke
Forscher schlagen seit Jahren Alarm: Die Zahl der Insekten ist in den letzten Jahren um rund 80 Prozent zurückgegangen. Hinzu kommt: Der dramatische Rückgang der Insekten steht mit dem ebenso dramatischen Rückgang der Vögel in engem Zusammenhang. Auch wenn wir als Einzelne das dramatische Insektensterben nicht aufhalten können, so können wir doch ein Zeichen setzen und aktiv etwas für unsere Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten tun.
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Buchtipp: Vom Glück der Pferde

»Es ist eine vertrackte Sache, wenn du ein Leben rettest. Denn von Stund an wirst du dich für dieses Leben verantwortlich fühlen.«
Diese Erfahrung macht Emilie, eine erfolgreiche Literaturprofessorin. Auf Bitten ihrer 13-jährigen Tochter Clara rettet sie ein Pferd: Es auf dem Weg zum Schlachthof bei einem schlimmen Unfall das einzige Überlebende. Clara ist seit einem schweren Schicksalsschlag traumatisiert und findet in dem Pferd Fellow einen Seelengefährten.
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Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co.

Der Steinbock

Hirsche in der Brunft, balgende junge Murmeltiere oder kämpfende Steinböcke: Das Buch »Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co.« von Lorenz Heer führt zu den besten Tierbeobachtungsgebieten in der Schweiz, in denen aufregende Naturerlebnisse möglich sind und Wildtiere einfach und ohne sie zu stören beobachtet werden können.

Viele Menschen möchten Wildtiere in freier Natur erleben und reisen um die halbe Welt, um Löwen oder Elefanten in der Serengeti zu beobachten oder Erdmännchen in Südafrika. »Für spannende Tierbeobachtungen müssen wir aber gar nicht weit reisen. Auch in der Schweiz bieten Säugetiere spannende Naturerlebnisse«, so Lorenz Heer.
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Buchtipp: Das Mysterium der Tiere

Elstern erkennen sich im Spiegel. Raben können sich gedanklich in einen anderen Raben hineinversetzen, um sein Verhalten vorauszusehen. Entenküken bestehen komplizierte Tests zum abstrakten Denken. Fische und sogar Insekten benutzen Werkzeuge. Ratten und Mäuse können altruistisch sein und Mitleid mit Artgenossen empfinden. Delfine rufen sich beim Namen und besitzen offenbar sogar ein Selbstbewusstsein und eine Persönlichkeit - ebenso wie Wale, Menschenaffen oder Elefanten. Und Menschen stehen verwundert vor einem Rätsel.
»Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht eine Meldung über verblüffende tierische Fähigkeiten durch die Presse geht«, berichtet der Verhaltensbiologe Dr. Karsten Brensing.
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Interview mit Bestsellerautor Dr. Karsten Brensing

»Wir Menschen haben die Tiere bislang maßlos unterschätzt«, ist der Verhaltensforscher Dr. Karsten Brensing überzeugt. »Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht eine Meldung über verblüffende tierische Fähigkeiten durch die Presse geht.« Der Frage, was Tiere fühlen und denken, geht der Verhaltensforscher und Meeresbiologe in seinem Buch »Das Mysterium der Tiere« auf den Grund.
Die Botschaft: Wir leben auf diesem Planenten gemeinsam mit anderen ihrer selbst bewussten und fühlenden Wesen. Und: Wir müssen unser Weltbild den Tieren gegenüber verändern.
Damit hat Dr. Karsten Brensing offenbar einen Nerv getroffen, denn sein neues Buch kletterte in kürzester Zeit in die Bestsellerlisten. FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Autor.

Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Dr. Karsten Brensing

Bryan Adams: Seit mehr als 25 Jahren Veganer

Die vegane Ernährung ist sein Jungbrunnen:

Bryan Adams ist seit über 30 Jahren eine Rocklegende: Er landete in über 40 Ländern Nummer-1-Hits und verkaufte über 65 Millionen Alben. Nebenbei ist er Fotograf, seine Ausstellungen werden weltweit gefeiert. Und: Bryan Adams lebt schon seit 1988 vegan.

Im Alter von etwa 28 Jahren entschied sich Bryan Adams, keine Tiere mehr zu essen: »Eines Tages wachte ich auf, nachdem ich ein Steak gegessen hatte und fühlte mich so krank. Ich habe nie wieder ein totes Tier gegessen«, erklärte er im FREIHEIT FÜR TIERE-Interview. weiterlesen

Gesünder leben mit Pflanzenkraft

Gesünder leben mit viel frischem Obst und Gemüse

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Immer mehr Studien beweisen, dass eine pflanzliche Ernährung vielen Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Schlaganfall, Adipositas, chronischen Erkrankungen und Allergien vorbeugt. Es ist eine Ernährung für das Leben: für die eigene Gesundheit und Lebensqualität, gegen das Töten unschuldiger Tiere und für den Schutz der Natur.


Lesen Sie:
Das ABC von Vitaminen & Co.: Welche Nährstoffe sind wo drin?

Zeuge von Tierquälerei

Was können Sie tun, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden?

Lesen Sie die rechtlichen Grundlagen und was jeder Einzelne tun kann.

Bild: Schafe
bei Minusgraden Tag und Nacht ohne Unterstand im Freien, ohne Wasser, Futterraufe ist leer...

Walfang vor Island: Das Schlachten geht weiter

Als die weltweiten Walbestände an den Rand der Ausrottung gelangten, beschlossen die Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfangkommission IWC 1982 ein Verbot des kommerziellen Walfangs. Dieses Moratorium trat 1986 in Kraft. Dennoch gibt es drei Länder, die kommerziellen Walfang weiterhin erlauben: Japan deklariert seinen Walfang als »wissenschaftlich«. Norwegen erkennt das Moratorium nicht an und setzt den kommerziellen Walfang fort. Island weigert sich ebenfalls, das Moratorium gegen kommerziellen Walfang anzuerkennen und tötet weiterhin gefährdete Finnwale zu Exportzwecken sowie Zwergwale für die Inlandsnachfrage, auch als Angebot für Touristen. weiterlesen

DVD-Tipp: What The Health

»What The Health - Wie Konzerne uns krank machen und warum niemand was dagegen unternimmt« - der Dokumentarfilm von Kip Andersen und Keegan Kuhn, den Machern von »Cowspiracy«.

Während »Cowspiracy« die Umweltauswirkungen der Produktion tierischer Lebensmittel beleuchtete, deckt »What the Health« die gesundheitlichen Folgen des Konsums tierischer Lebensmittel auf. weiterlesen

Pflanzenkraft für jederMann

Fleisch macht stark? Stimmt das überhaupt? Rip Esselstyn meint: Nein.
Der erfolgreiche Triathlet und ehemalige Feuerwehrmann entzaubert in seinem Buch Stärker als Fleisch Ernährungsmythen und macht überzeugend deutlich, warum eine pflanzenbasierte Ernährung in jeder Hinsicht die beste Wahl für den Menschen ist. Auch für Sportler.
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Pflanzenpower - entwickelt vom Extremradsportler

Schnelle & gesunde Energie - für Topleistungen im Sport sowie in Beruf, Schule und Studium! Entwickelt von Extremradsportler Ben Urbanke.
Die Goodsport-Müslis sind vegan, 100% bio, gekeimt, glutenfrei und ohne Zuckerzusatz. Die geballte Power aus Superfoods, hochwertigen Proteinen, Vitaminen und Mineralien liefert einen natürlichen Energiekick!
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Schweinemast - Das System Tierquälerei

BILD: PETA

In einem Schweinemast- und zuchtbetrieb im brandenburgischen Günthersdorf wurden wiederholt massive Missstände dokumentiert: zu enge Kastenstände, sterbende Ferkel, kranke und verletzte Schweine in einem maroden und unhygienischen Stall. Trotz einer Strafanzeige von PETA Deutschland e.V. habe weder die zuständige Staatsanwaltschaft noch das Veterinäramt Maßnahmen ergriffen, um das Tierleid in dem besagten Betrieb abzustellen, so die Tierrechtsorganisation. weiterlesen

Gülle: Schadstoff für Natur und Mensch

Von Dr. med Hans-Günter Kugler

Wo Tiere gehalten werden, entsteht auch Gülle. Wenn sehr viele Tiere gehalten werden, was in der Massentierhaltung in Deutschland der Fall ist, ist das Gülleaufkommen gigantisch: Etwa 309 Milliarden (!) Liter Gülle sind es im Jahr. Hinzu kommen die Gülle-Importe aus den Niederlanden: Mehr als 2 Millionen Tonnen waren es allein 2016. Es ist also eine regelrechte Gülleflut, die auf deutschen Feldern landet. Die Folgen dieser Praxis werden jetzt zunehmend deutlich und vor allem auch kostspielig.
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Ein himmlischer Ort für Elefanten

Elefanten stehen heute am Rand des Aussterbens. Vor 100 Jahren gab es noch etwa 5 Millionen Elefanten in freier Wildbahn in Afrika. 2016 kamen Forscher bei der ersten fast kontinentweiten Zählung nur noch auf 352.271 Tiere. Wilderer töten etwa 35.000 bis 40.000 Elefanten pro Jahr - wegen des Elfenbeins, das hauptsächlich an Abnehmer in Asien verkauft wird. Was dabei völlig übersehen wird: Die getöteten Elefanten hinterlassen Jungtiere, die traumatisiert und verängstigt als Waisen weiterleben müssen.
Der Fotograf Joachim Schmeisser erzählt in seinem Buch »Elephants in Heaven« ihre Geschichte.
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Film MALEIKA - Interview mit dem »Gepardenmann«

Der Regisseur und Tierfilmer Matto Barfuss ist der breiten Öffentlichkeit als der »Gepardenmann« bekannt: Er lebte zwischen 1996 bis 2002 über 25 Wochen lang mit einer wilden Gepardenfamilie in Tansania zusammen. Seine Berichte und Bildbände über diese Zeit fanden weltweites Interesse: Er wurde UNESCO-Fotopreisträger und UN-Botschafter für biologische Vielfalt. 2013 sollte erneut ein freilebendes Tier sein Leben verändern: Matto Barfuss traf auf die Gepardin Maleika, die im darauf folgenden Jahr sechs Jungen das Leben schenkte. Vier Jahre lang begleitete der Filmemacher und Tierschützer Maleika und ihre Familie.
Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit dem »Gepardenmann« und Filmemacher Matto Barfuss

Was Jäger "aus Versehen" schießen

Karikatur von Bruno Haberzettl

Lesen Sie eine Auswahl von Zeitungsmeldungen:
Jäger erschießt sich aus Versehen
selbst Jäger schoss aus Versehen Treiber an Auf Rehkitz geschossen - Haus getroffen Aus Versehen eigenes Auto angeschossen Jäger zielt auf Wildschweine und trifft Radfahrerin u.v.m.
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Die Stadttaube - Leben am Rande der Gesellschaft

Von Helma Göbel, Tierschutzverein Hanau und Umgebung e.V.

Es gibt eine Tierart, die quasi am Rande der Gesellschaft existiert. Es handelt sich um die so genannten Stadttauben, das heißt die Tauben, die von den Brieftaubenzüchtern fliegen gelassen wurden, aber nicht in ihren heimatlichen Schlag zurück gefunden haben. Diese suchen die Nähe zu Menschen - so wurden sie ja mal ursprünglich gezüchtet - und siedeln sich dann zum Beispiel in unseren Städten an. Ich bin in Hanau aktiv, und durch Betreiben des Tierschutzvereines, dem ich angehöre und hier das Thema Tauben vertrete, konnte im Hanauer Hafen ein sehr erfolgreiches Taubenhaus seit 2012 etabliert werden.
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Insektensterben durch Pestizide

Die Zahl der Insekten ist in den letzten Jahren um rund 80 (!) Prozent zurückgegangen. Unkraut- und Insektengifte stellten Studien zufolge einen relevanten Einflussfaktor dar. Forscher der School of Biological Sciences, Royal Holloway University of London haben in einer Studie die Wirkung von Thiamethoxam, einem Neonicotinoid-Pestizid, auf Hummeln untersucht. Das Ergebnis: Die Zahl eierlegender Hummelköniginnen schrumpfte um 26 Prozent. Für das Überleben einer Population habe das dramatische Folgen, so die Forscher im Wissenschaftsmagazin Nature Ecology & Evolution. Hummeln könnten sogar aussterben. weiterlesen

Gourmet-Rohkost

»Ein ganzheitliches Wohlbefinden besteht unserer Meinung nach auf drei Säulen: Einer ausgeglichenen Gefühlswelt, einer gesunden, vitalstoffreichen Ernährung und körperlicher Betätigung«, schreiben Sofia Rab und Michael Brönnimann. In ihrem Buch »Gourmet Rohkost« stellen sie 70 vegane Rezepte vor: von Smoothies über Salate bis hin zu köstlichen Desserts. Denn: »Vegane Rohkost schenkt Lebensfreude und fördert die Selbstheilungskräfte, die in jedem von uns schlummern.« Es geht um eine Ernährung mit naturreinen und unerhitzten Früchten, Gemüse, Nüssen und Saaten für mehr Energie und Vitalität. weiterlesen

Prof. Dr. Berthold: Wie wir unsere Vögel retten

Der Ornithologe Prof. Dr. Peter Berthold verleiht in seinem Buch »Unsere Vögel« seiner Begeisterung für die Vielfalt der Vogelwelt ein weiteres Mal Ausdruck. Vögel teilen mit uns die Lebensräume auf unserem Planeten so sind sie auch unsere wichtigsten Bioindikatoren. Ihr zunehmendes Verschwinden zeigt uns, dass es um ihren und unseren Lebensraum in diesem Land nicht gut bestellt ist. Es wird höchste Zeit, daran etwas zu ändern. Darum geht es Prof. Dr. Peter Berthold mit seinem Buch vor allem darum, was wir tun können, um unsere Artenvielfalt zu retten.
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Jeder Gemeinde ihr Biotop

Deutschland bietet immer weniger Tieren und Pflanzen Lebensraum und Nahrung. Ein bundesweiter Biotopverbund soll deshalb den rasanten Rückgang der Artenvielfalt stoppen.
Prof. Dr. Peter Berthold hat deswegen die Aktion »Jeder Gemeinde ihr Biotop« ins Leben gerufen.

Lesen Sie den Artikel von Prof. Dr. Peter Berthold, Max-Planck-Institut für Ornithologie, Radolfzell

Das unfassbare Leid der Tiere im Heimtierhandel

In Deutschlands Wohnzimmern werden etwa 9,5 Millionen Kleintiere und Vögel gehalten. Eine mehrmonatige Recherche der Tierrechtsorganisation in Zuchtanlagen für Tiere, die für den deutschen Heimtiermarkt produziert werden, brachte erschütternde Ergebnisse zutage: PETA-Ermittler fanden Tausende Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Vögel, Ratten und Mäuse in völlig überfüllten Käfigen oder winzigen Plastikboxen, die Regal über Regal aufeinander gestapelt waren. Unzählige Tiere mussten inmitten ihrer eigenen Ausscheidungen leben. Die Tiere wurden derart vernachlässigt, dass ein Teil von ihnen schon tot war. Unzählige Tiere waren kurz vor dem Verdursteten oder wiesen Verletzungen und Erkrankungen auf. weiter

Bundesregierung: Dramatischer Vogelrückgang

Graphik: BMUB

Nahrung und Lebensraum fehlen: Bundesregierung bestätigt dramatischen Vogelrückgang
In Deutschland und Europa gibt es dramatisch weniger Vögel. Vor allem Vögel, die in Agrarlandschaften leben, sind zunehmend bedroht. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen hat die Bundesregierung die Zahlen zusammengetragen: Insgesamt ist in der EU die Zahl der Brutpaare in landwirtschaftlichen Gebieten zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen zurückgegangen. Das ist ein Minus von 57 (!) Prozent. weiterlesen

Die Natur braucht keine Jäger

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Jägern angepöbelt und bedroht werden - und sie protestieren gegen Ballerei in Naherholungsgebieten sowie gegen Massenabschüsse auf Treibjagden. Immer wieder ist zu lesen, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide mit Wildschweinen verwechseln - das kann einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen.

Lesen Sie: Fakten gegen die Jagd

Brendan Brazier: Vegan in Topform- Das Fitnessbuch

Bild: © Brendan Brazier

Brendan Brazier, kanadischer Profi-Triathlet und Autor der Bestseller-Serie »Vegan in Topform«, ernährt sich seit seinem 15. Lebensjahr rein pflanzlich und ist einer der Pioniere der veganen Ernährung. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung hat er die vegane Ernährung revolutioniert und für Sportler und Höchstleistungen optimiert. In seinem Buch »Vegan in Topform: Das Fitnessbuch« zeigt er, wie man in kürzester Zeit durch die Kombination vollwertiger pflanzlicher Ernährung und ausgewählter Übungen gesund und fit wird und körperlich wie mental überragende Ergebnisse erzielen kann - für eine Topform in Sport und Beruf. weiterlesen

Warum jagen Jäger wirklich?

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?«
Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

Lesen Sie: Warum jagen Jäger wirklich?

Grundstücke in Niederbayern ab sofort jagdfrei

Insgesamt 2,7 Hektar mit Wiesen, Hecken und Wald in Niederbayern nahe der Donau sind ab sofort jagdfrei. Seit dem Erwerb des Grundstückes vor etwa zehn Jahren hat das Ehepaar gemeinsam auf den Flächen Feucht- und Trockenbiotope erhalten oder renaturiert, um das Leben von Pflanzen und Wildtieren schützen. Nach mehreren Tötungen von Rehen und Hasen unmittelbar vor der Terrasse stellten sie den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung an die Untere Jagdbehörde des zuständigen Landratsamts, weil sie es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, dass Jäger auf ihrem Grundstück Tiere tot schießen.
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VEGANE INDISCHE KÜCHE

Vielfältig, unverwechselbar, bunt und würzig das ist die indischen Küche. Die erfolgreiche vegane US- Bloggerin Richa Hingle stammt selbst aus Indien und hat die traditionellen Rezepte ihrer Kindheit mit modernen Küchenpraktiken kombiniert. Sie zeigt in ihrem fast eineinhalb Kilo schweren Buch mit 150 Rezepten, wie einfach es ist, Gerichte der indischen Küche vegan zuzubereiten - und das unglaublich lecker: von ausgefallenen Gerichten wie Cocos-Curry mit Butternusskürbis und Roten Linsen, gebackenem Blumenkohl mit Makhani-Soße, schnellem Tamarinden-Dattel-Chutney, über traditionelle Rezepten für Dals, Currys und Naans, bis zu süßen indischen Köstlichkeiten wie Pistazien-Halwa und Safrancremefudge. Ein Muss für alle Fans der indischen und veganen Küche!
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Bio-Weingut Gänz seit 1.4.2015 jagdfrei!

Die Bio-Winzerfamilie ist davon überzeugt,

Seit 1.4.2015 sind die Weinberge und Wiesen des Bio-Weinguts Gänz in Hackenheim (Rheinland-Pfalz) offiziell jagdfrei! Die Winzerfamilie Gänz ist erleichtert und überglücklich, dass in ihren Weinbergen und auf den Streuobstwiesen keine Tiere mehr von Jägern tot geschossen werden. Ganze 5 Jahre hatten sie warten müssen, bis die Behörden ihrem Antrag endlich stattgaben. weiterlesen

Neue Brennglas-DVD: Vegan leben

Ein neuer Lebensstil ist auf der Überholspur. Immer mehr, vor allem junge Menschen spüren, dass so wie mit den Tieren umgegangen wird - vor allem bei der Fleischproduktion - ein absolutes "No-Go" ist. weiterlesen

Grundstück in Mönchengladbach jagdfrei!

Obwohl die Jagdgenossenschaft die Stadt verklagen wollte: Eine tierliebende Familie hat erfolgreich durchgesetzt, dass auf ihrem 2585 Quadaratmeter großen Grundstück in Zukunft kein Tier mehr von Jägern erschossen wird.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte am 26.6.2012 entschieden, dass Grundstückseigentümer keine Jagd dulden müssen.
»Ich bin selbst Vegetarierin, und wir möchten nicht, dass auf unserem Land Tiere getötet werden«, wird die Mutter von der Westdeutschen Zeitung am 18.3.2014 zitiert.
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Wie mit "Tierwohl" Werbung gemacht wird

Fleischpackungen der »Initiative Tierwohl«

»Tierwohl« als Marketing-Strategie: In fast jedem Discounter oder Supermarkt sind die Plakate mit Bildern von süßen Schweinchen im Stroh neben der Fleisch Packung zu sehen. Die »Initiative Tierwohl« suggeriert damit, dass die Tiere »gut gehalten« wurden - und der Kunde das Fleisch »mit gutem Gewissen« kaufen könne.

Mit der grausamen Realität haben solche Bildchen freilich nichts zu tun.
Handelt es sich um reine Verbrauchertäuschung? weiterlesen

Der Wolf kehrt zurück

Das Wolfsbuch von Elli Radinger und Günther Bloch: »Der Wolf kehrt zurück - Mensch und Wolf in Koexistenz?«

Kaum ein Artenschutz-Thema wird in Deutschland so emotional diskutiert wie die Rückwanderung der Wölfe. Streng geschützt breiten sie sich aus: Sie siedeln inzwischen in einem breiten Streifen von der Lausitz bis nach Niedersachsen und suchen Reviere in bisher »wolfsfreien« Bundesländern, wo sie Familien gründen und ihren Nachwuchs aufziehen.

Das Buch der Wolfsexperten Elli Radinger und Günther Bloch will uns die Wölfe näher bringen, mit denen wir in Deutschland seit dem Jahr 2000 wieder zusammen leben - damit sich diffuse Ängste und spezielle Befürchtungen verlieren. »Wir wollen Wissen gegen Angst setzen«, so die Autoren.

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Wölfe töten rächt sich

Das gemeinsame Projekt von SAVE Wildlife

Der Wolf zählt in Europa zu den streng geschützten Tieren. In letzter Zeit mehren sich Stimmen aus der Jägerschaft, den Wolf wieder zu bejagen. Doch eine aktuelle Langzeitstudie der Washington State University kommt zu dem eindeutigen Ergebnis: Wölfe töten rächt sich. weiterlesen

Mythos Wolf

Der Wolf zählt in Europa

SAVE Wildlife: Kooperationsprojekt zur Forschung und Aufklärung im Unteren Odertal gestartet

Das Märchen vom Rotkäppchen und dem bösen Wolf kennt jedes Kind. Dass Wölfe böse Wesen sind, ist jedoch ein reines Märchen - aber leider eins, das sich hartnäckig hält. Denn Wölfe sind nicht die blutrünstigen Tiere, als die sie immer wieder gerne dargestellt werden. Der Wolf ist ein sehr scheues Wesen, das Menschen für gewöhnlich meidet. Weder lauert es kleinen Mädchen auf, noch frisst es Großmütter.
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Buchvorstellung: HOW NOT TO DIE

»Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern - und bewiesenermaßen Krankheiten vorbeugen und heilen«

Dr. Michael Greger, international renommierter Arzt mit dem Schwerpunkt Ernährungsmedizin, lüftet in seinem Bestseller »How Not To Die« das am besten gehütete Geheimnis der Medizin: Wenn die Grundbedingungen stimmen, kann sich der menschliche Körper selbst heilen.

Die meisten aller frühzeitigen Todesfälle lassen sich verhindern - und zwar, so überraschend es klingen mag, durch einfache Änderungen der eigenen Lebens- und Ernährungsweise.

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Interview mit Andreas Bär Läsker

»Ich wollte an dem ganzen Tierleid nicht mehr schuld sein«

Andreas Bär Läsker, Manager der »Fanta 4« und überzeugter Veganer macht eine eindeutige Ansage: »NO NEED FOR MEAT«.
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit »dem Bär«.
Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Andreas Bär Läsker

Chefarzt empfiehlt vegetarisch-vegane Ernährung

Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt des Zentrums für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité Berlin ist überzeugt: »Die Medizin braucht die Naturheilkunde - noch nie so dringend wie jetzt.« Dr. Michalsen wirbt in seinem Buch »Heilen mit der Kraft der Natur« für eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung. Denn: Etwa 50 bis 70 Prozent der chronischen Erkrankungen seien laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation ernährungsabhängig. Und wenn man auch die ethischen Probleme der Massentierhaltung, die Umweltschäden und den Energieverbrauch berücksichtige, könne man die Frage »Sollen wir alle Vegetarier werden?« nur mit »Ja« beantworten.
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NO NEED FOR MEAT

»NO NEED FOR MEAT« von Andreas Bär Läsker

Andreas Bär Läsker ist weder Schriftsteller noch Koch, aber vielen bekannt als Manager der Fantastischen Vier. Seit er vegan lebt, hat er sich als kreativer Rezept-Entwickler entpuppt: »Es kommt im absolut wahrsten Sinne des Wortes Leben in die Küche, wenn das tote Fleisch verschwunden ist«, so der Musikmanager.
Seine spannende und extrem interessante Lebensgeschichte mit seinem Weg zur veganen Ernährung und die besten Rezepte aus seiner veganen Küche teilt »der Bär« in seinem Buch »NO NEED FOR MEAT«, einem »teilautobiographischen Ernährungsumstellungs-Inspirationsratgeber mit illustriertem Kochbuchanteil«. weiterlesen

POWERFOODS für das Gehirn

Jeder weiß, dass gesundes Essen unverzichtbar für einen gesunden Körper ist. Doch wussten Sie auch, dass Sie durch Ernährung Ihre kognitive Leistungsfähigkeit verbessern und Ihr Gehirn wirksam schützen können?
Dr. Neal Barnard, einer der führenden amerikanischen Mediziner auf diesem Gebiet, beleuchtet in seinem Buch »Powerfoods für das Gehirn« die aktuellsten Forschungsergebnisse und erläutert, mit welchen Lebens mitteln Sie Ihr Gedächtnis stärken, Ihre Denk-, Reaktions- und Problemlösungsfähigkeit verbessern und gleichzeitig das Risiko für Alzheimer, Schlaganfälle und andere ernste Risiken deutlich verringern können.
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Veganer Käse

Brie

Gourmet-Köchin Miyoko Schinner kocht und lehrt seit über dreißig Jahren vegane Küche und ist weltweit eine der erfahrensten Expertinnen für veganen Käse. In ihrem neuen Buch stellt sie über 80 ihrer Lieblings-Käserezepte zum Selbermachen vor. weiterlesen

Rezepte aus »POWERFOODS für das Gehirn«

Bild aus: Powerfoods für das Gehirn.

Wir stellen Ihnen drei leckere Rezepte aus dem Buch »POWERFOODS für das Gehirn« vor:

Austernpilz-Frittata

Gebackene Gemüse-Falafel

Super-Himbeer-Protein-Brownies

Trinkwasser-Knappheit durch Tierproduktion

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Die Warnung der UNESCO ist dramatisch: In den nächsten Jahren droht eine Verschärfung der Trinkwasser-Knappheit. Bereits heute fehlt fast einer Milliarde Menschen der Zugang zu sauberem Wasser, jedes Jahr sterben etwa 3,5 Millionen Menschen an den Folgen schlechter Wasserversorgung.
Die landwirtschaftliche Produktion ist laut dem UNESCO-Bericht für 70 Prozent des Wasserverbrauchs verantwortlich. Das Problem: 70 Prozent der angebauten Nutzpflanzen dienen nicht als Nahrung für Menschen, sondern landen in den Futtertrögen der industriellen Massentierhaltung. weiterlesen

Hirsche tricksen Jäger aus

Weibliche Rothirsche entwickeln im Laufe ihres Lebens durch Lernen verschiedene Strategien, um nicht von Jägern erschossen zu werden. Mit einem Alter von etwa neun bis zehn Jahren bewegen sie sich so vorsichtig, dass sie für Jäger praktisch unerreichbar sind: Sie verbergen sich vor allem im Wald und in unübersichtlichem Gelände, insbesondere in der Morgen- und Abenddämmerung. Offenbar reagieren sie sogar mit verschiedenen Techniken auf die unterschiedliche Bewaffnung der Jäger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von kanadischen Forschern der University of Alberta. weiterlesen

Senat: Füchse in Berlin völlig unproblematisch

Berliner Senat:

Füchse sind in Berlin im gesamten Stadtgebiet anzutreffen. Der Berliner Senat hält dies für völlig unproblematisch. »Grundsätzlich geht von Füchsen keine vermehrte Gefahr aus, wenn man entsprechende Verhaltensregeln beachtet«, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in einer Antwort auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Dr. Hans-Christian Hausmann mit. weiterlesen

Luxemburg: Kein größeres Fuchsbandwurm-Risiko

Trotz zunehmender Jagd auf Füchse hat sich der Fuchsbandwurm in den meisten Ländern Europas in den letzten 40 Jahren trotz zunehmender Bejagung stark ausgebreitet. Wie sieht es aber in unserem Nachbarland Luxemburg aus, im dem seit 2015 ein Fuchsjagdverbot gilt? weiterlesen

Jenseits der Worte - Wie Tiere fühlen und denken

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Was geht im Inneren von Tieren vor? Was denken Tiere? Was fühlen Tiere? Empfinden Tiere Liebe? Können wir wissen, wie sie denken? Der vielfach ausgezeichnete Naturschriftsteller, Ökologe und Biologe Carl Safina nimmt uns in seinem Buch »Die Intelligenz der Tiere - Wie Tiere fühlen und denken« mit auf abenteuerliche Entdeckungsreisen in die unbekannte Gefühlswelt und Intelligenz der Elefanten, Wölfe, Wale und Orcas, berichtet aber auch immer wieder von anderen Tierarten, zum Beispiel von Hunden, Affen und Papageien.

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Tiere totschießen weltweit

Wer in Mosambik einen Elefanten schießen will,

Männer, die über der Leiche eines Tieres posieren: Ein älterer Mann hockt stolz zwischen zwei riesigen toten Büffeln, die er auf einer Jagdreise in Kanada geschossen hat. Ein dickbäuchiger Jäger im Safarilook posiert mit Gewehr vor einem toten Elefanten.
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Vegane Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit

»Vegane Ernährung ist kein Modetrend, sondern längst Teil einer gesellschaftlichen Entwicklung zu einer bewussteren Lebensweise«, schreiben die beiden Ernährungswissenschaftler Dr. Markus Keller und Edith Gätjen im Standardwerk »Vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und Beikost«.

Immer mehr junge, gebildete Menschen, davon die Mehrheit junge Frauen, entscheiden sich für eine pflanzliche Ernährung - vor allem aus ethischen Gründen, aber auch wegen der Gesundheit. Diese jungen Frauen möchten dann auch während der Schwangerschaft und nach der Geburt sich und ihr Kind vegan ernähren.
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Familien mit Pflanzenpower

In ihrem Buch »Familien mit Pflanzenpower« stellt die amerikanische Bestsellerautorin Dreena Burton über 100 kinderprobte vegane Vollwertrezepte vor.

»Unsere Mädchen sind mit Pflanzenpower im wahrsten Sinne des Wortes groß geworden. Sie sind stark, in jeder Hinsicht putzmunter und haben ein robustes Immunssystem. Außerdem wissen sie gute, echte Lebensmittel zu schätzen. Sie verstehen mehr von Ernährung als alle Gleichaltrigen, schätzen selbstgekochte Mahlzeiten ebenso wie frisches Obst und Gemüse und zeigen Mitgefühl für alle Lebewesen, also nicht nur für Haustiere.«
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Grausame Fuchsjagd

Die Jägerschaft hat sich versammelt,

RespekTiere protestiert gegen »Nacht des Fuchses« in Salzburg

Von Tom Putzgruber, Verein RespekTiere, Salzburg

Die Salzburger Jägerschaft hatte auch in diesem Jahr wieder aufgerufen zur traditionsreichen Nacht des Fuchses . Was so mystisch klingt, ist in Wahrheit ein blutiges Massaker, das in mondhellen Winternächten über die Füchse hereinbricht.

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Die Räude und das Jägerlatein

Die gnadenlose Jagd auf Füchse versuchte die Jagdlobby gegenüber der Öffentlichkeit jahrelang mit dem angeblichen Schutz vor Tollwut und Fuchsbandwurm zu rechtfertigen.
Der Haken daran: Deutschland gilt seit 2008 nach den internationalen Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit als tollwutfrei. Und: Seit Jahren weisen Forscher darauf hin, dass Infektion beim Verzehr von Waldbeeren mit dem Fuchsbandwurm ins Reich der Legenden gehört: In Deutschland ist kein einziger Fall einer Infektion über Waldbeeren dokumentiert. Risiko der Ansteckung für den Menschen ist nicht der Fuchs, sondern nicht entwurmte Haustiere.
Nachdem die Gefahr von Tollwut und Fuchsbandwurm als Jägerlatein entlarvt wurde, wird der massenhafte Abschuss von Füchsen neuerdings mit der angeblichen Bekämpfung von Räude begründet. Was davon zu halten ist, zeigt Dag Frommhold auf.
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Der Feldhase liebt den jagdfreien Kanton Genf

Die Zahl der Feldhasen in der Schweiz ist seit den 1950er Jahren derart stark gesunken, dass er auf die Rote Liste gesetzt und als »gefährdet« eingestuft wurde. Dennoch werden immer noch Feldhasen von Jägern abgeschossen. Im Kanton Genf dagegen ist die Jagd seit 1974 verboten. Hier erfreut sich der Feldhase einer gesunden, vermehrungsfähigen Feldhasenpopulation - der größten in der Schweiz. weiterlesen

Kleines Lexikon des Jägerlateins

Jäger-Anatomie

Jäger haben bekanntlich eine eigene »Sprache«. Das Jägerlatein soll offenbar pure Grausamkeit verbrämen: Was anderes ist es, wenn das Blut des angeschossenen Tieres »Schweiß« genannt wird? Wenn Ansprechen bedeutet, ein Tier ins Visier zu nehmen, um es zu erschießen? Irgendwie lässt die verachtende Sprache tief in die Psyche der Hobby-Tiertöter blicken... weiter

Kochbuch VEGAN GESUND

Der perfekte Genuss. Optisch und kulinarisch. Der Schweizer Gourmetkoch Raphael Lüthy und der Arzt Dr. Ernst Walter Henrich zeigen in ihrem Kochbuch VEGAN GESUND , wie gesund und geschmackvoll die vegane Küche ist. Ihr Motto lautet: Sich besser fühlen und deutlich leistungsfähiger werden mit der gesündesten Ernährung!

Mit über 300 Seiten ist mit VEGAN GESUND ein Standardwerk der veganen Küche entstanden. Meisterhaft fotografierte Rezepte in Großformat und eine sehr hochwertige Aufmachung machen schon beim ersten Durchblättern Freude. Vor allem zeigt das neue Kochbuch eines: Es ist so einfach, sich selbst und den Tieren etwas Gutes zu tun!
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Rezepte aus »VEGAN GESUND«

Bild aus: VEGAN GESUND

Mit dem Buch »VEGAN GESUND« vermittelt Dr. med Ernst Walter Henrich gemeinsam mit Gourmetkoch Raphael Lüthy (Küchenchef im veganen Hotel Swiss in Kreuzlingen) einen Einstieg in die vegane Küche.

Hier die FREIHEIT FÜR TIERE-Rezept-Tipps:

Zuckerschoten mit Basilikum-Kartoffelpüree

Gebratener Brokkoli mit Kräuterseitlingen

Crêpes à trois

Interview mit Dr. med Ernst W. Henrich

Dr. med Ernst Walter Henrich

Dr. med Ernst Walter Henrich studierte Medizin in Köln und promovierte 1986 an der medizinischen Fakultät. Er spezialisierte sich auf Gebiete der Gesundheitsvorsorge, vor allem gesunde Ernährung und Hautpflege. Dr. Henrich lebt seit vielen Jahren vegan.

Dr. Ernst Henrich setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte der Tiere ein und klärt gemeinsam mit Tierrechtsorganisationen über das verschwiegene Tierleid auf. Um umfassend über die Vorteile der veganen Lebensweise zu informieren, gründete er die Stiftung ProVegan.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Dr. Henrich über die Vorteile der veganen Ernährung.

Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Dr. Ernst Walter Henrich

Die ganze Wahrheit über unsere Ernährung

Prof. Dr. T. Colin Campbell leitete als Professor für Biochemie an der amerikanischen Cornell University das so genannte China-Cornell-Oxford-Project, eine der größten epidemiologischen Studien weltweit. Die China Study weist nach, dass die pflanzenbasierte Ernährung die gesündeste Ernährungsweise für den Menschen ist.

In seinem Buch »InterEssen« klärt Prof. Campbell darüber auf, warum unser Interesse, gesund zu bleiben, gegen die Interessen mächtiger Gruppen aus Industrie, Politik und Wissenschaft steht.
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MyEy: Tierfreundliche & gesunde Alternative zu Ei

1 Dose VollEy (Inhalt 200 g)

Für alle, die eine tierfreundliche Alternative zum Backen und Kochen ohne Ei suchen, gibt es MyEy. Mit den drei Sorten Volley, Eyweiß und Eygelb lassen sich alle Rezepte kochen und backen, für die traditionell Hühnereier verwendet werden: zum Aufschlagen, Binden, Lockern und Verfeinern Wer möchte, kann sogar rein pflanzliches Spiegelei oder Rührei zubereiten - natürlich völlig ohne Cholesterin!

MyEy wurde von dem veganen Bäcker- und Konditormeister Chris Geiser aus Tirol entwickelt, der für seine Torten, Bisquitrollen, Baiser und Schaumcremes einerseits tierfreundliche Alternativen zum Hühnerei suchte, andererseits ein hochwertiges pflanzliches Produkt in Bioqualität mit Zutaten regionaler Landwirtschaft.
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Rezepte mit MyEy

Bild: facebook.com/MyEy.info

Wer bisher in der veganen Küche und beim veganen Backen Eier ersetzen wollte, musste für die verschiedenen Eigenschaften diverse einzelne Hilfsmittel wie Soja- oder Lupinenmehl oder Seidentofu verwenden. MyEy vereint das gesamte Spektrum an Funktionalität - von Schaummassen, Aufschlagen, Backen bis zum veganen Rühr- oder Spiegelei.
Zu den Rezeptideen mit MyEy

Die wahre Geschichte von Tinni & Sniffer

Buchvorstellung von Julia Brunke

Sniffer, ein frei lebender Jungfuchs, und Tinni, eine freundliche Schäferhündin, treffen sich zufällig in einem Wald in Norwegen und werden beste Freunde. Als die Bilder dieser bewegenden Tierfreundschaft ab 2013 via Facebook um die Welt gingen, gab es ein riesengroßes Echo. 2014 erschien die wahre Geschichte als Buch, zunächst auf Norwegisch und Englisch und jetzt auch auf Deutsch.
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Legalisierte Tierqual in der Ernährungsindustrie

Jedes Jahr sterben für die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern etwa eine Milliarde Tiere in Schlachthäusern oder Produktionshallen alleine in Deutschland. Die Tierrechtsorganisation PETA wendet sich jetzt mit einer Petition gegen die legalisierte Tierqual : Unzählige Male hat PETA Deutschland e.V. dokumentiert, wie selbst gegen die ohnehin minimalen gesetzlichen Regelungen verstoßen wird. Doch auch wenn alle Gesetze eingehalten werden, leiden die Tiere aufgrund von Zucht und Haltung täglich Qualen und das völlig legal und von Seiten der Politik gefördert. weiterlesen

Ernährung und Gehirn

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für die Therapie und Prävention von Krankheiten. Eine ausreichende Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit aller Organe. Lange Zeit ist nicht ausreichend beachtet worden, dass auch das Gehirn mit seinen Funktionen in erheblichem Umfang von der Art der Ernährung beeinflusst wird. Aktuellen Studien zufolge ist eine Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse, pflanzlichen Ölen und Nüssen gut für die Hirnleistungsfähigkeit. weiterlesen

Studie: Hühner sind intelligenter als gedacht

Bild: yulia-zl18 - Fotolia.com

Von wegen »dummes Huhn«: Hühner sind intelligenter als gedacht und zu logischen Schlussfolgerungen fähig, die Kinder erst mit etwa sieben Jahren meistern. Sie verfügen über eine komplexe Kommunikation, ein gewisses Maß an Selbstkontrolle, haben persönliche Eigenheiten und zeigen Mitgefühl.
Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im Fachjournal Animal Cognition veröffentlicht wurde.
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Artenvielfalt in Gefahr: Immer weniger Vögel

Spatz · Bild: edavisso - Fotolia.com

Dramatischer Rückgang: In Europa gibt es rund 421 Millionen Vögel weniger als noch vor 30 Jahren. Der Rückgang der Zahl der Vögel betrifft zu 90 Prozent eigentlich weit verbreitete Arten wie Spatz, Star, Lerche und Rebhuhn.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die im
Wissenschaftsmagazin Ecology Letters veröffentlicht wurde. weiterlesen

"Du sollst nicht töten!" - auch gegenüber Tieren?

Wir lieben Tiere: Hunde, Katzen, Pferde, Vögel - und wir freuen uns, wenn wir Lämmer oder Kälbchen auf der Weide sehen oder Rehe, die am Waldrand äsen. Andererseits freut sich die Mehrheit der Menschen über ein gutes Stück Fleisch auf dem Teller.
Doch niemand möchte darüber nachdenken, dass er Tierkinder isst: Ferkel, Kälber, Lämmer, 6 Wochen alte Masthühner oder 16 bis 23 Wochen alte Gänse und Enten.
Warum ist das so? Wo kommt der Gedanke her, Tiere hätten keine Seele und sie wären dafür da, dass wir Menschen sie essen?
Fragen, denen Peter Sasse in seinem Buch »Tiere sind die besseren Menschen« nachgeht.
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Richard David Precht: "Tiere denken"

»Es gibt zwei Kategorien von Tieren. Die eine glaubt, dass es zwei Kategorien von Tieren gibt, und die andere hat darunter zu leiden.«
Richard David Precht

Der prominente Philosoph Richard David Precht setzt sich in seinem Buch »Tiere denken - Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen« mit grundlegenden Fragen auseinander: Wo verläuft die Grenze zwischen Mensch und Tier? Woher nehmen wir das Recht, Tiere zu benutzen und ihnen Leid zuzufügen? Und was können wir tun angesichts der hemmungslosen Ausbeutung von Tieren und Umwelt?

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"Tierschutz und Menschenschutz sind untrennbar"

Bild: Freiheit für Tiere

Barbara Rütting schrieb vor 40 Jahren ihr erstes vegetarisches Kochbuch - und vor über 30 Jahren hängte sie ihre erfolgreiche Schauspielkarriere mit Hauptrollen in 45 Filmen an den Nagel, um sich ganz dem Tier-, Natur- und Menschenschutz zu widmen.

Auch Dr. Edmund Haferbeck traf bereits Anfang der 1980er Jahre die Entscheidung, sich für die Rechte der Tiere einzusetzen. Seit 2004 arbeitet Edmund Haferbeck für PETA und ist Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit den beiden Pionieren für Tierschutz, Tierrechte und Ernährung ohne Tierleid.

Die Gefühlswelt der Tiere: Liebe, Empathie und Intelligenz

Liebe ist existenziell

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Wir Menschen sind überzeugt, dass unsere Gefühle - Liebe, Trauer, Freundschaft, Empathie - das sind, was uns menschlich macht. Viele meinen, dass darin die Kluft zwischen Mensch und Tier liege.
Doch Tiere sind mehr sind als nur triebgesteuerte Maschinen: Sie können wie wir treu sein, leiden, lieben und haben die Fähigkeit zur Empathie. Denn Liebe ist existenziell, nicht nur für uns, sondern auch für die Tiere. Die Fähigkeit, lieben zu können, verbindet Mensch und Tier.
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Der Hund und sein Philosoph - Plädoyer für Autonomie und Tierrechte

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Die Freundschaft mit Kuksi, einem ausgesetzten Hund, den er vor sechs Jahren aus dem Tierheim zu sich nahm, inspirierte Dr. Dr. Martin Balluch zu seinem
Buch »Der Hund und sein Philosoph«. Anhand von Erlebnissen und Anekdoten aus dem Zusammenleben mit seinem Hundefreund macht Martin Balluch deutlich, dass Tiere fühlen, denken, kommunizieren - sowohl mit anderen Tieren als auch mit uns Menschen - und dass sie über Selbstbewusstsein verfügen und autonom handeln.
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Studie: Hunde verstehen jedes einzelne Wort

»Hundegehirne können – genauso wie unsere Gehirne

Hunde haben die Fähigkeit, einzelne Wörter voneinander zu unterscheiden - und zwar unabhängig von der Betonung. Die Intonation, die Satzmelodie, nehmen sie bewusst und unabhängig von den Wörtern wahr. Untersuchungen in einem Magnetresonanztomographen (auch als Kernspintomographie bezeichnet) zeigen, dass Hunde Sprache mit den gleichen Hirnregionen wie Menschen wahrnehmen. Das bedeutet: Sie lernen sie auch genauso wie wir. Diese erstaunlichen Forschungsergebnisse von Dr. Attila Andics und seinem Team von der Eötvös Loránd Universität in Budapest wurden Fachmagazin Science veröffentlicht. weiterlesen

Vegan-vegetarische Ernährung für Hunde?

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Ein Hund, der kein Fleisch isst, sondern Gemüse und Getreide verspeist und dabei gesund und kräftig ist? Was für manchen Tierhalter undenkbar klingt, ist für andere Zeitgenossen angewandte Tierliebe und aktiver Tierschutz: Immer mehr Menschen gehen dazu über, nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Haustier vegetarisch oder vegan zu ernähren, nach dem Motto: »Weil ich Tiere liebe, esse ich sie nicht. Weil ich Tiere liebe, möchte ich sie auch nicht mehr an meine Haustiere verfüttern.«

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Tiere sind uns näher als gedacht

"Gib dem Menschen einen Hund

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Seit Jahrhunderten versucht der Mensch seine Einzigartigkeit zu begründen, die ihn angeblich von den Tieren grundsätzlich abhebt -und die damit auch als Rechtfertigung dient, Tiere für unsere Zwecke einzusperren, zu töten und zu essen. Die besonderen Fähigkeiten, die den Menschen auszeichnen, sind seit jeher die Begründung für die Ungleichbehandlung von Tieren.
Nebenbei bemerkt: In früheren Jahrhunderten war genau die Begründung für die Ungleichbehandlung von Sklaven, Menschen anderer Rassen oder die Ungleichbehandlung der Frau.

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Antibiotikaresistente Keime

PETA weist hohe Belastung in Fleischproben aus Supermärkten nach
Bei Untersuchungen von Fleischproben der fünf namhaften Handelsketten - Aldi Süd, Lidl, Edeka, Real und Rewe - wurden in zwei Dritteln der untersuchten Fleischstücke die antibiotikaresistenten Bakterien MRSA und ESBL nachgewiesen. Die ist das alarmierende Ergebnis einer Untersuchung von verschiedenen Rind-, Schwein- und Geflügelfleischteilen auf antibiotikaresistente Keime in einem bayrischen Fachlabor, welche die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. in Auftrag gegebenen hat. weiterlesen

Die Antibiotika-Lüge

Ein Insider deckt auf: Massentierhaltung und Antibiotikamissbrauch

Jedes Jahr sterben 15.000 Menschen durch multiresistente Keime. Der massenhafte Antibiotika-Einsatz in der industriellen Massentierhaltung hat zur Folge, dass viele Keime inzwischen resistent gegen die verfügbaren Antibiotika geworden sind. Früher gut beherrschbare Krankheitserreger werden so zu einer zunehmenden, lebensbedrohlichen Gefahr. Dr. Hermann Focke weist seit mehr als zwanzig Jahren auf diese Gefahr hin.

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Vegane Ernährung und Medizin: Neue Studien

Von Dr. med. Hans-Günter Kugler

Die vegane Ernährung erlebt derzeit einen regelrechten Boom, erkennbar beispielsweise an der rasant steigenden Zahl von Neuveröffentlichungen veganer Kochbücher. 2010 sind in Deutschland drei vegane Kochbücher erschienen, 2015 waren es bereits 119 Veröffentlichungen. Die Zahl der Veganer in Deutschland wird auf rund 900.000 Personen geschätzt - mit steigender Tendenz. In puncto Tier-, Natur- und Klimaschutz ist die vegane Ernährung unbestritten die konsequenteste Ernährungsform.

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Pflanzliche Eiweiße gesünder als tierische

Hülsenfrüchte

Wer sich von pflanzlichem Eiweiß ernährt, hat einer aktuellen Studie zufolge eine größere Chance, gesund alt zu werden. Dagegen sei die Aufnahme von tierischen Proteinen mit einem höheren Risiko frühzeitig zu sterben verbunden, so die Wissenschaftler im Fachmagazin JAMA Internal Medicine. weiterlesen

Eine Heimat für gerettete Bären und Wölfe

Leoni

Wo der Falter dem Bären hilft

Von Ralf Onzo

Die
Stiftung für Bären hat in zwei »Alternativen Bärenparks« - im thüringischen Worbis und im Schwarzwald - für gerettete Bären und Wölfe eine neue Heimat geschaffen. Ehemalige Zirkusbären und Wölfe aus schlechten Haltungen können in groß zügigen Gehegen und in herrlicher Natur zum ersten Mal ein Leben führen, wie es Wildtieren gebührt. Ein Besuch vor Ort macht deutlich, warum diese Tierschutzeinrichtungen nötig und sinnvoll sind - und welche Rolle dabei einem Schmetterling zukommt. lesen

Aktiver Natur- und Tierschutz: Vegane Weinkultur

Ein kleiner Gartenschläfer

Immer mehr Menschen machen sich bewusst Gedanken über das, was sie konsumieren - ob aus ethischen oder/und gesundheitlichen Gründen. Die Nachfrage nach »Bio« steigt und durch den Veggie-Boom kaufen immer mehr Menschen vegetarische und vegane Lebensmittel. Noch jung ist die Nachfrage nach veganen Weinen.
Ein Hersteller von veganem Wein ist das Bio-Weingut Gänz im rheinhessischen Hackenheim. Die Winzerfamilie hat sich nicht nur »Bio« auf die Fahnen geschrieben, sondern aktiven Natur- und Tierschutz. weiterlesen

Veganer Wein: Was ist das eigentlich?

Interview mit Peter Gänz, Diplom-Oenologe und Kellermeister des Bio-Weinguts Gänz

Freiheit für Tiere: Veganer Wein - Was heißt das eigentlich?

Peter Gänz:
Zuerst einmal muss man wissen, dass ein Großteil der Weine und Säfte, die man kaufen kann, nicht vegan bzw. noch nicht einmal vegetarisch sind. weiterlesen

Axel Meyer: "Mit Essen die Welt verändern"

»Für mich ist der tägliche Einkauf meiner Lebensmittel mehr als nur die Befriedigung notweniger Bedürfnisse«, erklärt Axel Meyer. »Er drückt meine gesellschaftspolitische Verantwortung aus, mit der ich beim Kauf mitentscheide, wie sie kultiviert und produziert wurden.«

Jeder, der im Biomarkt frisches Obst, Gemüse und Getreide kauft, trägt zu einem positiven Kreislauf bei: Die Pflanzen wachsen natürlich und ohne Gift - und kein Tier muss dafür leiden und sterben.
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Lifestyle: Die Kunst, vegan zu kochen

»Nichts ist einfacher und kreativer, nachhaltiger und zugleich wirkungsvoller, als mit natürlichen Zutaten ein köstliches Essen zuzubereiten«, sagt Axel Meyer, ein Pionier der Naturkostbewegung. Natürliche Zutaten sind natürlich rein pflanzlich und aus biologischem Anbau, am liebsten aus der Region. Seine Rezepte für Frühstück, Snacks, Suppen, Salate, Hauptgerichte und Desserts sind vollwertig und vitalstoffreich und nur mit besten Bio-Zutaten hergestellt.

Vier Rezepte stellen wir Ihnen vor:
Chicorée mit Mandarinen
Kräuterseitlinge mit Endiviensalat
Pfannkuchen mit veganem Kräuter-Mandel-Ricotta
und zum Nachtisch Kokos-Panna-Cotta.

Leiden für Leder

Bericht von PETA Deutschland
Immer mehr Schuhhersteller verwenden Leder aus Indien. Obwohl dort Kühe als »heilig« gelten, müssen Kühe und Büffel die Tortur von überfüllten Transporten erleiden, bevor ihnen ihre Kehle in Schlachthäusern durchgeschnitten und ihre Haut abgezogen wird.
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Null-Promille-Grenze für Jäger

Problemjäger

Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts: Ein Jäger verliert seinen Waffenschein, weil er alkoholisiert von seinem Hochsitz geschossen hatte. Auf der Rückfahrt hielt ihn die Polizei mit 0,47 Promille an.
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Karikatur aus: Brunos Jagdfieber von Bruno Haberzettl

Warum jagen Jäger wirklich?

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger in der Öffentlichkeit immer mehr. Immer weniger Spaziergänger, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, von Jägern angepöbelt und bedroht zu werden. Millionen Tierfreunde haben kein Verständnis, wenn Jäger ihre Hauskatzen abknallen oder drohen, den Hund zu erschießen. Warum Jäger Hasen totschießen, obwohl diese auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,7 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere totzuschießen.

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TIERethik: Warum Jagd?

Diese Ausgabe von TIERethik widmet sich einem aktuellen Thema: der Jagd. Unbedingt empfehlenswert ist der Grundsatzartikel »Warum Jagd? Folgen des Jagens für Menschen, Tiere, Pflanzen und Landschaften« des renommierten Zoologen und Ökologen Prof. Dr. Josef H. Reichholf.

Ein Muss für alle, die sich für eine Natur ohne Jagd einsetzen! weiterlesen

Gesunder Mensch - erfolgreicher Sportler

Dr. Katharina Wirnitzer ist Sportwissenschaftlerin, Physikerin, Dozentin für Sportwissenschaften, Wissenschaftspublizistin, Autorin, Ausdauer-Leistungssportlerin und Trainerin (Radtouren- & Mountainbike-Guide, Bergwanderführerin). Sie finishte 2003 und 2004 die BIKE Transalp Challenge (Mountainbike-Etappen-Rennen über 8 Tage). Die leidenschaftliche Outdoor-Sportlerin aus Tirol lebt seit 1999 vegan und promovierte 2009 mit ihrer Untersuchung über die positiven Auswirkungen von veganer Ernährung auf die Ausdauerfähigkeit im Ultra-Marathon-Radsport.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit der Sport-Expertin über die Vorteile einer rein pflanzlichen Ernährung.

Radsportler Ben Urbanke: BE FASTER - GO VEGAN

Buchvorstellung von Julia Brunke

Radfahren war schon immer seine Leidenschaft: »Radfahren bedeutet für mich draußen sein, in der Natur, im Freien«, erklärt Ben Urbanke. Der Extrem-Radsportler fährt Non-Stop-Rennen über 400, 600 und sogar mehr als 1000-Kilometer. Sein sportliches Highlight ist das legendäre Rennen Paris - Brest - Paris, bei dem er 2015 für die Strecke von 1.200 Kilometern mit 12.000 Höhenmetern weniger als 50 Stunden brauchte.
Ben Urbankes Credo lautet: »Be faster go vegan«. Er setzt auf pflanzliche Ernährung - ohne Zusatzstoffe, Gluten oder Soja, dafür voll gepackt mit Nährstoffen und Vitaminen.

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Ben Urbankes Sportler-Rezepte

Vor dem Sport:
Matcha-Mango-Kokos-Smoothie
Chia-Mango-Erdbeere-Banane-Smoothie

Während des Sports:
Chia-Dattel-Kugeln

Nach dem Sport:
Lupine-Kokos-Smoothie
Cashew-Ananas-Lupine-Smoothie

zu den Rezepten aus »Be faster - Go vegan«

Interview mit Ben Urbanke

»Die gesundheitlichen Vorteile sind für mich ein schöner Nebeneffekt«

Nach der Umstellung auf 100 % pflanzliche Ernährung stellte der Extrem-Radsportler Ben Urbanke fest, dass seine Regenerationszeit kürzer und die Leistungsfähigkeit größer wurde.
»Jetzt begann ich, die Grenzen auszutesten: Ich fing an mit 200-Kilometer-Rennen, dann 500 Kilometer-Rennen. Sein Ritterschlag war 2015 das legendäre Rennen Paris - Brest - Paris: 1200 Kilometer in weniger als 50 Stunden.«

Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Ben Urbanke

Triathlet Brendan Brazier: Vegan in Topform

Der Kanadier Brendan Brazier

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Brendan Brazier, kanadischer Triathlet und Ironman, ist ein führender Pionier für eine vollwertige, rein pflanzliche Lebensweise. Sein Buch »Vegan in Topform« revolutioniert die vegane Ernährung.
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Rezepte aus "Vegan in Topform"

Aus: Vegan in Topform von Brendan Brazier

FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen einige Rezepte aus »Vegan in Topform« vor, dem veganen Ernährungsratgeber für Höchstleistungen in Sport und Alltag des kanadischen Triathleten Brendan Brazier.
zu den Rezepten

»Freiheit für Tiere«-Interview mit Brendan Brazier

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Der Triathlet Brendan Brazier ist aus gesundheitlichen Gründen Veganer geworden, um ein besserer Athlet zu sein - und entdeckte dann die positiven Auswirkungen der pflanzlichen Ernährung auf unsere Umwelt, unseren Planeten und die Tiere.
Im
FREIHEIT FÜR TIERE-Interview sagt er: »Die Leute haben Haustiere - Katzen und Hunde - und essen Schweine und Kühe. Und sie machen da einen Unterschied. Natürlich ist da in Wirklichkeit nicht dieser Unterschied: Ein Schwein ist so intelligent wie ein Hund, und es wird geschlachtet - ihren Hund würden die Leute nie schlachten.«
Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Brendan Brazier

Tierqual und Kinderarbeit: Leiden für Leder

In den letzten drei Jahren hat Bangladesch

Kinderarbeit, Tierleid und hochgiftige Produktion: Die Tierrechtsorganisation PETA und der preisgekrönte Dokumentarfilmer Manfred Karremann schauten für die ZDF-Sendung 37 Grad »Gift auf unserer Haut« hinter die Kulissen der weltweiten Lederindustrie. weiterlesen

Gefahr für Mensch und Umwelt: Gift ist im Schuh

Die Lederindustrie verursacht

Die Leder-Produktion ist nicht nur für das Leiden und qualvolle Sterben von vielen Millionen Tiere verantwortlich. Aufgrund von intensiven chemischen Gerbverfahren stellt die Lederindustrie in Billiglohnländern zudem eine große Gefahr für Menschen und die Umwelt dar - und setzt auch Verbraucher in Deutschland erheblichen Gesundheitsrisiken aus. weiterlesen

Welthunger, Klimakatastrophe: Eine Fleischfrage

Für die Produktion von nur 1 Kilo Rindfleisch

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Für die industrielle Fleischproduktion werden Böden übernutzt und übersäuert, Regenwälder abgeholzt, Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich ausgerottet, Wasser vergeudet und vergiftet, das Klima zerstört und wertvolle Lebensmittel, die hungernde Menschen ernähren könnten, verschwendet.
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Ein Schlächter steigt aus

"Ich konnte die Bilder nicht mehr sehen:

»Wer Fleisch isst, gibt den Auftrag zum Töten«

Das FREIHEIT FÜR TIERE -Interview mit einem ehemaligen Kopfschlächter:

»Ich konnte die Bilder nicht mehr sehen: Wie die Tiere abgestochen wurden, abgeschossen und wie sie bei lebendigem Leib aufgeschnitten wurden... Viele Kopfschlächter sind Alkoholiker, und die gehen mit den Tieren um, als wären sie der letzte Dreck.«
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Sind Wildtiere von Natur aus scheu?

Bild: Pim Leijen - Fotolia.com

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Immer mehr Wildtiere zieht es in die Nähe der Menschen. Es scheint unglaublich: In unseren Großstädten findet sich eine ganz erstaunliche und immer weiter zunehmende Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten. Und je größer die Stadt, desto vielfältiger und reichhaltiger ist ihr Tierleben. Füchse ziehen ihre Jungen seelenruhig vor den Augen der Spaziergänger in Parks groß, Wildschweine laufen am helllichten Tage mit ihrem Nachwuchs durch die Grünanlage, Wanderfalken nisten mitten in der Innenstadt.

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Ein »Muss« für alle Tierfreunde: Brunos Jagdfieber

»Brunos Jagdfieber« erschien 2013 bei Ueberreuter.

Achtung Jäger, jetzt wird zurückgeschossen!

Der bekannte österreichische Karikaturist Bruno Haberzettl beschäftigt sich mit seinem Lieblingsthema: der Jagd. Und jedes Bild ist ein Treffer: von den verschiedenen Jägertypen zu den absurden Ausprägungen ihres Hobbys.
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Interview mit dem Karikaturisten Bruno Haberzettl

»Problemjäger...«

FREIHEIT FÜR TIERE: Dein Buch trägt den Titel »Brunos Jagdfieber«. Wie bist du ausgerechnet auf diesen Titel gekommen?

Bruno Haberzettl:
Ich wollte ein Thema, das mich seit meiner Kindheit emotional so bewegt, aufarbeiten. Es ging nicht um Tiere - so gerne ich Tiere zeichne. Es ging in diesem Fall nur um diese Psychologie der Menschen, die so etwas Abartiges machen - das Buch ist also eine pseudo-psychologische Abhandlung über dieses Jagdfieber. Ich zeige also einzig den Menschen, der eine Waffe in die Hand nimmt und aus Jagdfreude ein Tier schießt.
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Ein Jäger steigt aus

»Ich habe mich entschlossen, Ihnen einen Brief zu schreiben, den Sie veröffentlichen können, wo immer Sie es wollen. Wenn auf Grund dieses Inhaltes nur ein Jäger aus den Jägerreihen austritt oder dieser Brief auch nur einen Menschen überzeugt, kein Jäger zu werden, ist die Absicht erreicht.«
(Name des Jägers ist der Redaktion bekannt) weiterlesen

Sind Tiere Persönlichkeiten?

Bild: kristian sekulic - fotolia.com

Von Julia Brunke, Redaktion Freiheit für Tiere

Die moderne Wissenschaft weist in immer neuen Studien darauf hin, dass viele Tiere logisch denken und kreative Ideen entwickeln, dass sie eine Vorstellung von Raum und Zeit haben, dass sie wie wir Beziehungen und Freundschaften eingehen, dass sie Liebe und Trauer empfinden, ja sogar Fairness, Mitgefühl und moralisches Verhalten zeigen. Und manche Tierarten verfügen offensichtlich über Selbstbewusstsein. Hierzu hat der Meeresbiologe und Verhaltensforscher Dr. Karsten Brensing ein viel beachtetes Buch geschrieben: »Persönlichkeitsrechte für Tiere - Die nächste Stufe der moralischen Evolution.«

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Interview mit Karsten Brensing: »Die Grenze zwischen uns und den Tieren einreißen«

»Persönlichkeitsrechte für Tiere« von Dr. Karsten Brensing ist - auf Basis neuester Forschungsergebnisse - ein engagiertes Plädoyer für einen anderen Umgang mit unseren tierischen Verwandten.
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Autor.
Lesen Sie das FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Dr. Karsten Brensing

Kommen Bio-Eier von glücklichen Hühnern?

Seit Jahren löst ein Lebensmittelskandal den anderen ab. In diesem Jahr sorgten der Skandal um verseuchte Futtermittel, Pferdefleisch in Lasagne und Bolognese sowie millionenfach als »Bio-Eier« deklarierte Tierqual-Eier für Schlagzeilen. Und dies ist nur die Spitze des Eisbergs.
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Milch? Besser nicht!

Die heutigen Turbokühe aus Qualzuchten

Von Dr. med Ernst Henrich, Pro Vegan


Lesen Sie eine Zusammenfassung von gesundheitlichen Schädigungen, die mit Milchprodukten in Zusammenhang gebracht werden - mit Angabe der zugrundeliegenden 80 Studien und in Anlehnung an die Empfehlungen der amerikanischen Ärztekommission
PCRM.
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Staunen über die Intelligenz der Tiere

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Wissenschaftler staunen, wenn Tiere Dinge beherrschen, die wir Menschen für uns beanspruchen: sich im Spiegel erkennen, logisch denken oder planvoll handeln. Und dann reden wir davon, dass diese Tiere intelligent sind. Dabei können Tiere doch oft viel mehr als wir: Welcher Mensch kann ohne technische Hilfsmittel mittels Infraschall mit anderen Menschen kommunizieren, die viele Kilometer entfernt sind? - Elefanten können es. Welcher Mensch kann mit seiner Nase kostbare Pilze finden? - Schweine können es. Welcher Mensch hat ein eingebautes Navigationssytem? - Zugvögel haben es.
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Reise zu den Eseln in Mauretanien

Im November 2012

Erfolge eines engagierten Tierschutzprojekts: Mobile Klinik hilft über 1.000 Eseln pro Monat
RespekTiere hat in Mauretanien eine mobile Eselstation aufgebaut, mit der inzwischen drei Tierärzte und ihre Mitarbeiter sowie Hufpfleger an allen Tagen der Woche kostenlos die geschundenen Esel an den Wasserstellen versorgen. weiterlesen

Der Tanz ums goldene Kalb

In "Der Tanz um das goldene Kalb"

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Mit der Erstauflage seines Buchs »Der Tanz um das goldene Kalb. Der Ökokolonialismus Europas« kritisierte der renommierte Zoologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf bereits 2004 die industrielle Massentierhaltung und ihre katastrophalen Folgen.
Nach zahlreichen Fleisch- und Umwelt-Skandalen spitzt Prof. Reichholf
auf Grundlage der neuesten Zahlen spitzt seine zentralen Thesen noch einmal zu und zeigt, dass wir uns die Massentierhaltung aus verschiedenen Gründen nicht mehr leisten können.
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Die Zukunft der Arten

Die Zukunft der Arten gilt als hochgradig bedroht. Viele Pflanzen- und Tierarten, die früher selbstverständlich waren, kommen gegenwärtig nur noch selten vor oder sind vollständig verschwunden.

Der renommierte Biologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf, ehemals Leiter der Abteilung Wirbeltiere der Zoologischen Staatssammlung München, hat über »Die Zukunft der Arten« ein aufrüttelndes Buch geschrieben - ein »Muss« für jeden ökologisch Interessierten.
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Rabenschwarze Intelligenz

Ein Plädoyer für Rabenvögel von Prof. Josef H. Reichholf

Ornithologisch gesehen zählen sie zu den Singvögeln, obwohl sie nicht singen. Und als Singvögel stehen Rabenkrähen eigentlich unter Schutz. Dennoch wird Jagd auf sie gemacht: Zum Beispiel mit so genannten Norwegischen Krähenfallen - diese sind eigentlich verboten, »getarnt« zu Forschungszwecken aber erlaubt. Die Jäger fordern den Massenabschuss der Rabenkrähen, angeblich um das Niederwild (z.B. Gelege von Rebhühnern, Junghasen) zu schützen - um das vor den Rabenkrähen geschützte Niederwild dann selbst erschießen zu können.
Eine Lanze für die Rabenvögel bricht der renommierte Zoologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf mit seinem Buch »Rabenschwarze Intelligenz - Was wir von Krähen lernen können«.
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Warum Essen keine Privatsache mehr ist

Der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Markus Keller plädiert für den weitgehenden Fleischverzicht und die Umstellung des Essverhaltens, weil unsere Ernährungsgewohnheiten gefährliche Auswirkungen auf Klima, Umwelt, Gesundheit und Ressourcen haben.
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Fuchsbandwurm: Risikofaktor Jagd

Von Dag Frommhold

Regelmäßig wird in den Medien über den Fuchsbandwurm berichtet bisweilen in einem Ton, der an Hysterie grenzt. Grund dafür dürfte nicht zuletzt die Pressearbeit der Jagdverbände sein, die die Angst vor dem Parasiten gezielt schüren, um die Jagd auf Meister Reineke zu rechtfertigen. Tatsächlich kann man sich vor dem Fuchsbandwurm jedoch mit einfachen Mitteln schützen. Und Forschungsergebnisse zeigen, dass die Fuchsjagd das Risiko für den Menschen keinesfalls verringert, sondern es sogar ansteigen lässt.

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Massentierhaltung: Gülle verseucht Grundwasser

Deutschland hat in der EU

Die Grundwasserverseuchung durch Kot und Urin aus der Massentierhaltung, die als Gülle auf die Felder gekippt werden, nimmt extreme Ausmaße an: Deutschland hat in der EU die zweithöchste Nitratkonzentration im Wasser. weiterlesen

Auch Hunde haben ein »Ich«

Foto Hund: Rita Kochmarjova · Fotolia.com

Hunde haben ein eigenes Bewusstsein und erkennen sich selbst als »Ich«. Bisher hieß es, Hunde würden sich im Spiegeltest nicht selbst erkennen. Doch eine Schnupper-Variante des Spiegeltests bestehen sie sofort. weiterlesen

»Wir fühlen wie du«: Etwas andere Tiergeschichten

»Die etwas anderen Tiergeschichten« sind keine Geschichten zum Einschlafen. Es sind vielmehr »Aufwachgeschichten«.

Warum verdrängen so viele Menschen die Tatsache, dass Tiere ähnlich fühlen wie wir Menschen? Viele haben Haustiere und würden sie niemals töten und aufessen. Eigentlich weiß es jeder, dass ein Schwein so intelligent ist wie ein Hund. Auch, dass die Tiere Glück, Trauer, Freude, Übermut, Treue, Mutterliebe und vieles mehr empfinden können, dass jedes Tier einen anderen Charakter, ein anderes Temperament, andere Vorlieben hat. Alle wissen es, aber man darf es sich nicht eingestehen, sonst kommt das große Dilemma... weiterlesen

Jagd kann Wildschweine nicht regulieren

Jägerlatein lehrt: Wildschweine müssen massiv bejagt werden. Die Realität zeigt: Je mehr Wildschweine geschossen werden, desto stärker vermehren sie sich. Jedes Jahr aufs Neue werden Argumente aus dem Bereich des Jägerlateins medienwirksam verbreitet, um Stimmung für die Jagd und gegen unsere heimischen Wildtiere zu machen. Was sagen dazu Wissenschaftler, Biologen und Berufsjäger?

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Ist Osterlamm christlich?

Jesus von Nazareth

Lämmer werden gerade zu Ostern als angeblich christlicher Brauch gegessen. Doch ist das Essen eines Osterlamms überhaupt christlich? Die Tradition des Osterlammes geht auf alte Opferkulte zurück. In heidnischer Zeit opferten Menschen während des ersten Vollmondes nach Frühlingsanfang ihren Göttern Lämmer und verspeisten sie im Anschluss an die religiöse Zeremonie...
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Lasst die Osterlämmer leben!

Bild: Baronb - Fotolia.com

Wenn im Frühling die Natur erwacht, erfreut uns der Anblick kleiner weißgelockter Lämmchen, die - manchmal noch auf wackligen Beinen - bei ihren Müttern trinken oder verspielt und voller Lebensfreude über die Wiese springen. Nicht nur Kindern entlockt dieses Bild begeisterte Ausrufe: »Wie süß! Wie goldig!« Doch die grausame Wahrheit ist: All diese Lämmchen werden bald unter dem Metzgermesser enden - pünktlich zu Ostern landen sie als Lammbraten auf dem Teller.
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Jesus kam auch für die Tiere

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern zwischen Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?
Bekannt ist die Szene, wie Jesus von Nazareth die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!«
(Markus 11,17)
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Weihnachten - Fest der Liebe zu Mensch und Tier

Zu Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu Christi. Wir erinnern uns an die Herbergssuche und die Geburt Jesu im Stall zu Bethlehem, mitten unter den Tieren. Im Gedenken daran wird in vielen Wohnungen die Krippe aufgestellt, das Jesuskind im Stroh, umgeben von Ochsen, Eseln und Schafen. Doch neben dieser Krippenidylle steht dann die Festtagstafel, und der Ochse kommt auf den Teller - oder ein Lamm, eine Gans oder eine Ente. Ist das nicht ein Widerspruch? Was wollte Gott den Menschen damit sagen, dass Sein Sohn zwischen Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam und nicht in einem Palast oder Fürstenhaus? Kam Jesus auf die Erde, um nur die Menschen zu erlösen?
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Schluss mit Hubertusmessen!

Karikatur von Bruno Haberzettl

Alljährlich finden im Herbst die so genannten Hubertusmessen statt. Und dies, obwohl der heilige Hubertus der Legende nach der Jagd entsagte, als er im Geweih eines Hirsches ein strahlendes Kreuz erblickte.
Wann folgen Jäger und Pfarrer Hubertus nach?
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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter