Das Geheimnis veganer Spitzensportler

Für alle, die Leistung im Sport & Alltag bringen, gesund bleiben und die Welt retten wollen

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Eine wachsende Zahl von Profi-Sportlerinnen und Profi-Sportlern, Champions, Olympia-Teilnehmern und Weltmeistern und anderen Elite-Athleten setzt auf pflanzenbasierte Ernährung: weil sie erkennen, dass vegane Ernährung nicht nur zu Erfolgen führt, sondern auch ihrer sportlichen Karriere sowie sogar ihrem Leben Jahre hinzufügen kann - und weil sie einen aktiven Beitrag zum Tier-, Umwelt- und Klimaschutz leisten wollen. Die beiden Hochleistungssportler Matt Frazier und Robert Cheeke stellen in ihrem Buch »The Plant-Based Athlete«, das jetzt in deutscher Sprache erschienen ist, die Geheimnisse veganer Spitzensportler vor: eine Ernährungsweise für alle, die Leistung im Sport, im Beruf und im alltäglichen Leben bringen und gesund werden oder bleiben wollen.

Matt Frazier ist Ultramarathonläufer - und der beste Beweis dafür, dass rein pflanzliche Ernährung eine hervorragende Grundlage für sportliche Leistung bietet. Veganer wurde Matt Frazier aus ethischen Gründen: Er wollte nicht mehr am Tierleid schuld sein. Hinzu kommt für ihn der Umweltschutz. Als Sportler profitiert er von der schnelleren Regeneration und langfristigen Vorteilen für die Gesundheit.

Seit 2009 betreibt Matt seinen Blog »No Meat Athlete«, um den sich eine riesige Sportler-Community gesammelt hat:

www.nomeatathlete.com

Vorteile pflanzlicher Ernährung für Sportlerinnen und Sportler

»Es ist kein Geheimnis, dass der Veganismus einer der größten Lifestyle-Trends unserer Zeit ist«, so Matt Frazier und Robert Cheeke, die beide seit Jahrzehnten mit pflanzen­basierter Ernährung sportliche Erfolge feiern. »Fast jeder, der diese Ernährungsweise ausprobiert - ob vollständig pflanzlich oder sich eher interessiert annähernd, profitiert von den Vorteilen, die der Verzehr von mehr Pflanzen und weniger tierischen Produkten mit sich bringt.«

Zu den Vorteilen pflanzlicher Ernährung zählen nicht nur der Verlust von überflüssigem Körperfett und die Senkung des Cholesterinspiegels, sondern auch die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels bis hin zur Umkehrung von Diabetes, die Vorbeugung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie - gerade für Sportlerinnen und Sportler wichtig! - die Linderung von Entzündungen und Gelenkschmerzen.

Athletinnen und Athleten können mit pflanzlicher Ernährung also einerseits chronischen Krankheiten vorbeugen oder bereits bestehende Erkrankungen lindern und überwinden - und dadurch die Dauer ihrer Karriere weit über das normale Maß hinaus verlängern. Andererseits können sie durch weniger Entzündungen und eine schnellere und effektivere Regeneration nach Training und Wettkämpfen schneller wieder trainieren und so ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigern.

Matt Frazier und Robert Cheeke sind beide seit Jahrzehnten bekannte Gesichter der veganen Sportszene: Matt Frazier ist Marathonläufer und gründete 2009 die »No Meat Athlete«-Bewegung, die vielleicht größte Plattform für vegane Athleten weltweit. Robert Cheeke gilt seit Mitte der 1990er Jahre als Pate der veganen Bodybuilding-Bewegung und gewann zahlreiche Bodybuilding-Wettbewerbe. Beide Sportler sind überzeugt: Der menschliche Körper braucht kein Fleisch, keine Eier und keine Milchprodukte, um stark zu sein! Und das gilt sowohl für Profi-Sportlerinnen und -Sportler als auch für Hobbysportler und jeden körperlich aktiven Menschen. Denn: »Wenn die leuchtendsten Stars der NBA während ihrer hoch intensiven Saison mit 82 Spielen vorwärts kommen, die größten und besten Spieler der NFL dasselbe in der körperlich anstrengendsten US-Sportart tun können und professionelle Tennisspieler ihre anstrengende ganzjährige Saison unter extremen Bedingungen und Zeitzonenwechseln überstehen, dann stellen Sie sich vor, was der durchschnittliche Sportler mit einer gesunden, pflanzenbetonten Ernährung erreichen kann!«

»Für mich war die bedeutendste Veränderung nach der Umstellung auf eine pflanzliche Vollwertkost, dass ich mehr Energie und weniger Muskelkater von meinen Trainings hatte. Und dadurch konnte ich einen zusätzlichen Trainingstag in meine Woche einbauen.«

Jeremy Reijnders, CrossFit-Athlet, trägt den Titel »Fittest man of the Netherlands« 2022 und 2018

Über 60 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler haben zu dem Buch »The Plant-Based Athlete« beigetragen

Zu dem Buch »The Plant-Based Athlete« haben über 60 US-amerikanische Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, die sich seit Jahren pflanzlich ernähren, mit ihren Erfahrungen, Ernährungsplänen und Rezepten beigetragen. Darunter sind Weltmeisterinnen und Weltmeister verschiedener Sportarten, Olympiateilnehmer, Weltrekordhalter, NFL- und NBA-Spieler: von Austin Aires (Weltmeister im Pro Wrestling), über Ünsal Arik und Yuri Foreman (beide Weltmeister im Boxen), Darcy Gaechter und James Bebbington (beide Weltmeister im Kajakfahren), Tia Blanco (Weltmeisterin im Surfen), David Carter (ehemaliger NFL-Spieler), Meagan Duhamel (Olympische Eiskunstläuferin), Scott Jurek (Weltmeister Ultrarunner) und Rich Roll (Ultrarunner Champion), Fiona Oakes (Guiness Weltrekord haltende Marathonläuferin), Sonya Looney (Weltmeisterin im Mountainbiken) bis John Salley (4-facher NBA-Meister).

Wie diese außergewöhnlichen Athletinnen und Athleten im wirklichen Leben essen, trainieren und sich regenerieren, zeigen Matt Frazier und Robert Cheeke in ihrem Buch »The Plant-Based Athlete«. Und sie erklären, wie Profi- und Hobby-Sportlerinnen und Sportler diese Strategien an ihr eigenes Leben anpassen und ihr Potenzial freisetzen können.

Zusätzlich zu den Erfahrungen von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern, die sich pflanzlich ernähren, beziehen Matt Frazier und Robert Cheeke in »The Plant-Based Athlete« viel Input von medizinischen Experten und Ernährungsexperten ein. Denn sowohl die wissenschaftliche Forschung als auch die Erfahrungen der veganen Sportler bestätigen: »Pflanzen besitzen die außergewöhnlichen Eigenschaften, die Durchblutung steigern zu können, das Blut mit Sauerstoff zu versorgen, Entzündungen zu mindern, Giftstoffe auszuscheiden, die Muskeln zu nähren, das Herz robust zu halten und das Gehirn zu versorgen - alles, was die sportliche Leistung in die Höhe treibt.«

»Als ich während meiner Physiotherapieschule in Krankenhäusern arbeitete, wurde mir klar, dass ich meine Ernährung umstellen musste, um die gesundheitlichen Probleme zu vermeiden, die ich dort sah. Es war definitiv eine langfristige Entscheidung und nicht eine für kurzfristige Leistungssteigerungen.«

Scott Jurek, siebenmaliger Gewinner des Western States 100-Meilen-Laufs und zweimaliger Gewinner des 135-Meilen-Badwater-Ultramarathons

»Die Erholungszeit ist der größte Vorteil einer pflanzenbasierten Ernährung. Ich bin in der Lage, mehr zu trainieren und mich dadurch schneller zu verbessern.«

Brendan Brazier, Ultramarathon-Champion

Die Kraft hinter dem Essen verstehen: Makronährstoffe, Mikronährstoffe und Kaloriendichte

»Am Anfang steht das Verständnis von Makro- und Mikronährstoffen und der Kaloriendichte«, erklären die Sportexperten. »Eine Ernährung mit optimal abgestimmten Makronährstoffen und reichlich Mikronährstoffen ist entscheidend für die Nutzung der Nahrung als Brennstoff. Wenn Sie von einem Makronährstoff zu viel und von einem anderen zu wenig essen, kann das Folgen haben, die von übermäßiger Kalorienaufnahme und erhöhtem Körperfett bis zu unzureichender Energie für das Training reichen.«

Makronährstoffe sind die Hauptnährstoffe der Ernährung:

· Kohlenhydrate - ganz besonders komplexe Kohlenhydrate aus Früchten, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen und Samen - stellen Brennstoff für den Körper bereit. Alle Gewebe und Zellen in unserem Körper nutzen Kohlenhydrate zur Energiegewinnung. Kohlenhydrate sind außerdem notwendig für die Funktion des zentralen Nervensystems, der Nieren, des Gehirns und der Muskeln (einschließlich des Herzens). Sie können in den Muskeln und der Leber gespeichert und später zur Energiegewinnung verwendet werden.

Kohlenhydrate finden bei Sportlern oft weniger Beachtung. Dabei liefern Kohlenhydrate aus Brot, Nudeln oder Reis Energie. Komplexe Kohlenhydrate aus Kartoffeln, Haferflocken, Vollkorn, Vollreis, Quinoa, Hülsenfrüchten und Nüssen liefern sogar sehr langanhaltende Energie. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Kohlenhydrate die Leistungsfähigkeit und ganz besonders die Ausdauerleistung von Sportlern steigern.

· Eiweiß unterstützt das Wachstum und die Gewebeerneuerung, stellt wichtige Hormone und Enzyme her, stärkt die Immunfunktion und erhält die magere Muskelmasse. Wenn Kohlenhydrate nicht verfügbar sind, kann Eiweiß in Energie umgewandelt werden. »Viele Sportler, auch solche, die von vorneherein viel Körpermasse haben, befürchten, dass sie verkümmern und eingehen, wenn sie nicht ‚genug’ Eiweiß zu sich nehmen, und sind deshalb ständig auf der Suche danach - in Form von tierischen Produkten, Eiweißdrinks und mit zusätzlichem Eiweiß angereicherten Lebensmitteln«. Diese Ernährungsvorstellung ist wissenschaftlich inzwischen überholt.

Ein Athlet, der Masse, Kraft, und Schnelligkeit braucht, kann genügend Protein aus Pflanzen bekommen. Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen ebensogut Muskeln aufbauen und obendrein gesünder sind. Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen, Soja, Lupinen und Erdnüsse liefern nämlich nicht nur viel Protein, sondern auch komplexe Kohlenhydrate - den Treibstoff für den Körper - und außerdem viele Vitamine, Mineralstoffe, Phytonährstoffe und Ballaststoffe.

Auf der anderen Seite zeigen tausende Studien, dass der Konsum von tierischem Eiweiß mit vielen Haupttodesursachen in Verbindung steht, von Diabetes bis zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und chronischer Nierenerkrankung.

· Fett unterstützt normales Wachstum und Entwicklung, liefert Energie, fördert die Aufnahme bestimmter Vitamine, erhält die Zellmembran und sorgt für die Polsterung der Organe. Zu viel Fett erhöht bekanntlich das Risiko für Übergewicht.

Wichtig sind die gesunden pflanzlichen Fette, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus Nüssen und Saaten. Ganz besonders wichtig sind Omega-3-Fettsäuren aus Leinsamen, Hanfsamen, Walnüssen, Leinöl, Hanföl, Rapsöl oder Algen.

Gesättigte Fette aus Fleisch, Milchprodukten und Eiern können den Cholesteringehalt im Blut erhöhen und zu Verengungen von Blutgefäßen führen. Außerdem erhöht der Konsum von viel tierischen Fetten das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Diabetes zu erkranken.

Kohlenhydrate: Der perfekte Treibstoff für den Körper

»Für alle Sportler, auch für Kraftsportler, sollten Kohlenhydrate das A und O sein - auch für den Muskelaufbau«, erklären Matt Frazier und Robert Cheeke. »Lebensmittel, die reich an komplexen Kohlenhydraten sind, enthalten die meisten Nährstoffe. Sie helfen, Entzündungen zu reduzieren, unterstützen die Erholung nach dem Training, unterstützen bei der Flüssigkeits­versorgung und erleichtern die Verteilung von Elektrolyten, Vitaminen und Mineralien im Körper.«

»Sowohl unser Gehirn als auch unsere Muskeln bevorzugen Kohlenhydrate als Brennstoff«, erklären die Sport-Experten. »Wenn wir Kohlenhydrate zu uns nehmen, werden sie als Erstes in Glukose umgewandelt und daraufhin in unserer Leber und in unseren Muskeln als Glykogen gespeichert, um später als Energie genutzt zu werden. Beim Training greift unser Körper auf dieses gespeicherte Glykogen als Energiequelle zu. Sind diese Glykogenspeicher dann aufgebraucht, verwendet unser Körper gespeichertes Fett als sekundäre Brennstoffquelle.« Eiweiß werde selten als Energiequelle verwendet, auch wenn viele das Gegenteil behaupteten.

Eine abwechslungsreiche vollwertige pflanzliche Ernährung ist reich an komplexen Kohlenhydraten und deckt die Bedürfnisse von Sportlerinnen und Sportlern an Proteinen, ohne dass sie zusätzlich auf Proteinpulver zurückgreifen müssten.

Mehr Protein mache nicht automatisch mehr Muskeln: »Eiweiß, das über den Bedarf des Körpers hinausgeht, wird entweder ausgeschieden oder als Fett gespeichert.«

Komplexe Kohlenhydrate liefern sehr lang anhaltende Energie. Lebensmittel, die reich an komplexen Kohlenhydraten sind, enthalten die meisten Nährstoffe: Früchte, Gemüse, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Vollkorn, Vollreis, Haferflocken, Quinoa, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Soja sowie Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen...) und Nüsse versorgen uns mit komplexen Kohlenhydraten, ausreichend pflanzlichen Proteinen, gesunden Fetten, Vitaminen, Mineralstoffen und Phytonährstoffen. Sie helfen, Entzündungen zu reduzieren und unterstützen die Erholung nach dem Training.

Ein Problem (nicht nur) für Sportler: Entzündungen

Der Verzehr tierischer Produkte (Fleisch, Milchprodukte, Eier) führt zu einer Zunahme von Entzündungen und oxidativem Stress. Entzündungen sind zunächst ein nützliches Mittel unseres Immunsystems zur Bekämpfung von Eindringlingen: Durch eine Entzündung gelangen Nährstoffe und immunaktive Zellen an den Ort der Verletzung oder Infektion - die Basis für die Heilungsreaktion des Körpers. Doch wenn unser Immunsystem wiederholt durch »Alarme« aktiviert und angegriffen wird, kommt es zu einer ständigen und chronischen Entzündung. »Dies ist im Wesentlichen ein Zustand, in dem Ihr Körper sich selbst angreift und infolgedessen Gewebeschäden verursacht - oder oxidativen Stress«, so Matt Frazier und Robert Cheeke. Chronische Entzündungen sind die Ursache von chronischen Erkrankungen.

Entzündungen und oxidativer Stress sind besonders für Sportlerinnen und Sportler von großer Bedeutung, denn sie haben Auswirkungen auf das Training: »Je mehr Sie nämlich trainieren, desto schwieriger ist es, sich zu erholen, und desto mehr Auszeiten brauchen Sie zwischen den Trainingseinheiten«, erklären die Sport-Experten.

»Eine pflanzliche Vollwertkost ist viel entzündungshemmender und vermag daher trainingsinduzierte Entzündungen aus verschiedenen Gründen besser zu bekämpfen«, erfahren wir in »The Plant-Based Athlete«.

Sportlerinnen und Sportler, die auf vollwertige pflanzliche Ernährung umgestiegen sind, berichten, dass sie viel weniger mit Muskelschmerzen, Verspannungen, Gelenkschmerzen und Entzündungen zu kämpfen haben und dass sie weniger verletzungsanfällig sind. Sie berichten, dass sie nach dem Sport viel schneller regenerieren und besser schlafen.

Mikronährstoffe: Essentiell für die Gesunderhaltung des Körpers

Als Mikronährstoffe werden Vitamine und Mineralstoffe bezeichnet. Sie sind essentiell für die Gesunderhaltung unseres Körpers: »Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Energieproduktion, der Immunfunktion, dem Schutz des Körpers vor oxidativen Schäden und Stress, der Bildung von Neurotransmittern und der Bildung und Reparatur von Muskeln, Sehnen, Bändern und Knorpeln«, erklären Matt Frazier und Robert Cheeke. »Vitamine und Mineralien sorgen dafür, dass unser Blut mit Sauerstoff versorgt wird, unsere Knochen stark bleiben und unsere Elektrolyte wieder aufgefüllt werden - alles integrale Bestandteile einer herausragenden körperlichen Fitness.«

Früchte und Beeren, Gemüse, grüne Blattgemüse, Kräuter, Vollkorn, Vollreis, Quinoa, Amaranth und Hirse, Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Soja, Erdnüsse), Nüsse und Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chia-Samen, Sesam...) stecken voller Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem liefern sie überaus gesundheitsfördernde Phytonährstoffe, so genannte sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Polyphenole, Flavonoide, Sulfide oder Phytoöstrogene. Phytonährstoffe haben neurologische, entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen. Sie schützen unsere Zellen vor freien Radikalen und somit vor verschiedenen Krebsarten. Außerdem fördern Phytonährstoffe die Elastizität der Blutgefäße und sorgen so für einen gesunden Blutdruck.

Werden Vitamine und Mineralstoffe isoliert als Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen, fehlen die wertvollen Phytonährstoffe. Somit sind Vitalstoffe aus vollwertiger Nahrung immer wertvoller und gesünder. Um sicher zu gehen, dass man mit allen Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen gut versorgt ist, empfiehlt es sich, alle ein bis zwei Jahre ein großes Blutbild machen zu lassen - und dann gezielt die Stoffe über Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, die tatsächlich fehlen.Es gibt aber einige Ausnahmen: Vitamin B12 sowie Vitamin D sollten immer regelmäßig supplementiert werden - und zwar unabhängig von der Ernährungsweise.

Damit Sie mit Vitaminen, Mineralstoffen und Phytonährstoffen optimal versorgt sind, sollten Sie eine möglichst große Vielfalt an vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln auf Ihren Speiseplan setzen. Essen sie viel frische und ungekochte Früchte, Gemüse und Salate. Eine Möglichkeit, eine größere Menge Früchte und Beeren, grüne Blattgemüse und Kräuter (Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl, Kräuter wie Petersilie, Minze, Melisse, außerdem Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnesseln und Giersch) zu sich zu nehmen, sind Grüne Smooties. Grüne Blattgemüse stecken übrigens voll Chlorophyll. Chlorophyll ist ein hervorragender Blutbildner. Außerdem bildet unser Körper durch Chlorophyll im Blut in Verbindung mit Sonnenlicht das Coenzym Q10, das alle Zellen verjüngt und vor Schäden aller Art schützt. Q10 kann sogar die Teleomere verlängern. Telomere sind die Chromosomen-Endkappen. Bei der Zellteilung werden unsere Telomere naturgemäß kürzer. Q10 wirkt also wie ein »Jungbrunnen«. Es verbessert unsere Gesundheit und kann möglicherweise sogar das Leben verlängern.

· Frische Früchte und Gemüse, grüne Blattgemüse, Kräuter, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen stecken voller Mikronährstoffe und Antioxidantien und bauen daher Entzündungen ab.

· Viele pflanzliche Lebensmittel sind sogar regelrechte »Superfoods«, weil sie spezifische, starke entzündungshemmende Antioxidantien enthalten, welche oxidativen Stress und die daraus resultierenden freien Radikalen reduzieren. Beispiele sind Kreuzblütler wie Grünkohl, Brokkoli und andere Kohlarten, Grüner Tee, Kräuter und Wildkräuter, Beeren wie Himbeeren, Erdbeeren und Blaubeeren oder Gewürze wie Ingwer und Kurkuma.

· Vollkorn wirkt weniger entzündlich als Weißmehlprodukte, da der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt.

· Fleisch, Milchprodukte und Eier enthalten einen hohen Anteil an gesättigten Fetten, welche Entzündungen fördern. Eine pflanzliche Vollwertkost enthält die gesunden mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte senken. Besonders wichtig ist Omega-3 aus Leinsamen und Leinöl, Walnüssen, Hanfsamen und Hanföl, Rapsöl sowie Algen. Omega-3 ist von großer Bedeutung für den Stoffwechsel, und das Gehirn. Außerdem hemmt Omega-3 Entzündungen.

Kaloriendichte versus Nährstoffdichte

»Wichtig: Kaloriendichte und Nährstoffdichte sind völlig unterschiedliche Dinge«, erfahren wir in dem Buch »The Plant-Based Athlete«. Die Kaloriendichte misst, wie viel Kalorien ein Lebensmittel pro Maßeinheit, z.B. in 100 Gramm enthält. Die Nährstoffdichte misst, wie viele Nährstoffe pro Kalorie ein Lebensmittel enthält. Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte sind besonders gesund, da sie viele komplexe Kohlenhydrate, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Phytonährstoffe enthalten, aber wenige Kalorien. Von Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte können wir essen, bis wir rundum satt sind, ohne dick zu werden.

Süßigkeiten, Fast Food und andere Produkte mit viel Weißmehl, Zucker und Fett enthalten bekanntlich viele Kalorien, aber wenig Nährstoffe. Man spricht daher auch von »leeren Kalorien«. Zucker liefert 405 Kilokalorien pro 100 Gramm, aber keine Nährstoffe. Die kalorienreichsten Lebensmittel der Welt sind Öle und Fette mit 880 kcal pro 100 g, sie haben aber eine geringe Nährstoffdichte (Nährstoffe pro Kalorie).

Profitieren Sie von Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte

Das Lebensmittel mit dem höchsten Nährstoffgehalt pro Kalorie ist Grünkohl: So enthält er mit 105 mg/100 g doppelt so viel Vitamin C wie Orangen (50 mg/100 g), größere Mengen an Vitamin A und Vitamin K, Calcium und Eisen. Außerdem liefert Grünkohl mit 4,3 g Eiweiß je 100 g bemerkenswert viel Protein, das zudem auch noch sehr hochwertig ist und sogar die Aminosäure Tryptophan enthält (65 mg/100 g). Tryptophan wird im Organismus zum Glücks- und Gute-Laune-Stoff Serotonin umgebaut und zu Melatonin, das beim Einschlafen hilft. Und: Grünkohl enthält Alpha-Linolensäure, die zur Gruppe der Omega-3-Fettsäuren gehört und entzündungshemmend wirkt.

Die geringe Kaloriendichte von Kartoffeln, Süßkartoffeln, Topinambur, Kürbis, Mais, Erbsen, Bohnen, Linsen, Tempeh, Tofu, Vollreis, Vollkorngetreide, Gemüse, grünem Blattgemüse, Kräutern, Früchten und Beeren ermöglicht es Ihnen, sich richtig satt zu essen, ohne zu viele Kalorien aufzunehmen. Gleichzeitig versorgt Sie die hohe Nährstoffdichte dieser Lebensmittel mit komplexen Kohlenhydraten, Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Phytonährstoffen, die den Körper gesund erhalten, Energie für sportliche Leistungskraft liefern und nach Wettkämpfen oder Training schnelle Regeneration und Muskelaufbau ermöglichen.

Retten Sie die Welt: Essen Sie kein Fleisch!

Es geht um noch mehr als Gesundheit und sportliche Erfolge: »Man kann nicht umfassend gegen Fleisch argumentieren, ohne auch über die negativen Auswirkungen auf den Planeten zu sprechen«, so Matt Frazier und Robert Cheeke. »Abgesehen davon, dass es Ihrem Körper großen Schaden zufügt, ist Fleisch einer der größten Übeltäter, wenn es um die Schädigung der Umwelt geht.« Dazu gehören:

· Klimaerwärmung,

· Verschwendung von Wasser (16.000 Liter Wasser pro Kilo Rindfleisch),

· Vergiftung unserer Lebensgrundlagen: Böden, Gewässer, Grundwasser, Luft,

· Abholzung von Wäldern, Vernichtung von Wiesen

· Vernichtung des Regenwaldes, der Lunge unseres Planeten,

· Zerstörung von Lebensräumen, Vernichtung der Artenvielfalt und damit Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.

»The Plant-Based Athlete« ist ein fundierter ganzheitlicher Ratgeber, der zeigt, wie Athletinnen und Athleten mit einer pflanzenbasierten Ernährung sportliche Höchstleistungen vollbringen können - und dabei auch noch aktiven Tierschutz, Naturschutz und Klimaschutz betreiben!

Das Buch

»Generationen von Athleten haben bei ihrem Training auf eine an tierischem Eiweiß reiche Ernährung gesetzt, um größer, stärker und schneller zu werden, alles im Namen eines Wettbewerbsvorteils. Die meisten wissen nicht, dass ihre Anstrengungen, kurzfristig sportlichen Erfolg zu erreichen, oft zu dauerhaften Beschwerden durch eine chronische Krankheit führen. Dieses Buch zeigt, dass die Athleten von heute - von den Top-Stars bis zu den Breitensportlern - erkennen, dass sie ihre kurzfristigen Ziele erreichen können, ohne ihre langfristige Gesundheit zu opfern. Das Ersetzen einer Ernährung mit tierischem Eiweiß durch eine pflanzliche Ernährung schützt nicht nur das Herz, bekämpft Krebs, besiegt Diabetes und verhindert Schlaganfälle, sondern verringert auch Entzündungen, verbessert die Regenerationszeit und kann das Feuer eines Athleten anfachen, zu gewinnen.«

Dr. Columbus Batiste, Interventioneller Kardiologe

Matt Frazier / Robert Cheeke: The Plant-Based Athlete

Das Geheimnis veganer Spitzensportler

‎Flexi-Cover, 250 Seiten

Unimedica, 2023 · ISBN: 978-3-96257-329-4

Preis: 26,80 Euro

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter