Dr. Esselstyn: Essen gegen Herzinfarkt

Wussten Sie, dass die tierfreundliche vegane Ernährung gleichzeitig der beste Schutz vor Herzkrankheiten ist? Ein Pionier auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin ist Dr. Caldwell B. Esselstyn. Der TRIAS-Verlag hat sein Buch »Essen gegen Herzinfarkt« neu aufgelegt.

Dr. Caldwell B. Esselstyn arbeitete ab 1968 als Chirurg an der renommierten Cleveland Klinik, die den Ruf hat, eine der besten Herzkliniken der Welt zu sein. Doch es beschäftigte ihn, dass Patienten, die zuvor wegen Krebs oder Herzerkrankungen erfolgreich in der chirurgischen Abteilung operiert worden waren, nicht gesund wurden, sondern immer wieder weitere Behandlungen benötigten - bis ihnen irgendwann trotz aller Eingriffe wie mehrfachen Operationen am offenen Herzen, zahlreichen Gefäßplastiken, Stents, Bypässen und jeder Menge Medikamente nicht mehr zu helfen war. »Und obwohl ich gern als Chirurg arbeitete - gute Chirurgie, die ästhetisch gelungen ist und Leiden lindert, macht mich stolz - raubte mir das, was ich nicht tat, zunehmend meine Illusionen: Denn nie heilte ich die zugrunde liegende Krankheit und nie tat ich etwas, um sie dem nächsten potentiellen Opfer zu ersparen«, bekennt der erfolgreiche Arzt. »Das allgemeine Desinteresse der Ärzte, Krebs und Herzkrankheiten vorzubeugen, statt mechanisch einzugreifen, wenn das Unheil erst einmal zugeschlagen hatte, brachte mich zur Verzweiflung.«


Dr. Esselstyn suchte nach einem anderen Weg. Er war überzeugt: Es ist der fett- und fleischreiche Ernährungsstil, der die Blutgefäße verstopft und zu der hohen Zahl an Herzinfarkten führt. Bestätigt fand er seine These durch die Arbeiten von Dr. Colin Campbell, die später als die China Study berühmt wurden: In einer großangelegte Ernährungsstudie im ländlichen China der 1970er und 1980er Jahre wurde die Beziehung zwischen dem Verzehr von tierischen Produkten und dem Auftreten von Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Fettleibigkeit, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose oder degenerativen Gehirnerkrankungen nachgewiesen. Die epidemiologische Studie kommt zum Ergebnis, dass die Gesundheitsvorteile umso größer ausfallen, je geringer der Anteil tierischer Nahrungsmittel an der Ernährung ist.



1985 begann Dr. Esselstyn eine Studie mit 24 Patienten, denen die Ärzte in seiner Klinik nicht mehr helfen konnten - die zum Sterben nach Hause geschickt wurden. Er stellte sie um auf eine konsequente rein pflanzliche Vollwerternährung ohne Fette. Ganz ohne das Skalpell des Chirurgen bildeten sich die arteriellen Erkrankungen zurück - und die Patienten entgingen dem Todesurteil, das die Ärzte ihnen verkündet hatte. In der ersten Langzeituntersuchung (12 Jahre) über die Wirkungen der Ernährung bei hochgradig Gefäßkranken kam es bei den Patienten, die das Programm verfolgten, nicht nur zum Stillstand der Erkrankung, sondern sogar zur schrittweisen Rückbildung der koronaren Herzkrankheit. Bei Patienten, die dem Programm sehr konsequent folgten, verschwand die Angina innerhalb weniger Wochen und die krankhaften Werte im Belastungstest normalisierten sich. 20 Jahre später waren nahezu alle der damaligen Patienten noch am Leben und trotz schlechter Prognosen immer noch frei von Beschwerden.

Herzerkrankungen durch pflanzliche Ernährung vorbeugen und heilen

Das revolutionäre Herz-Ernährungsprogramm hat seine Wirksamkeit in vielen weiteren Studien bewiesen. Dr. Esselstyns Botschaft ist dabei so einfach wie radikal: Wer anders isst, erkrankt erst gar nicht am Herzen. Und wer seine Ernährung nach einem Herzinfarkt umstellt, hat beste Chancen, ohne Medikamente und ohne Operation ein gutes, gesundes Leben zu führen. Bei dem Ernährungsprogramm, das ich empfehle, ist entscheidend, dass es kein einziges Lebensmittel zulässt, von dem bekanntermaßen die Entstehung von Gefäßkrankheiten verursacht oder gefördert wird , erklärt Dr. Esselstyn.


Die Regeln des Ernährungskonzepts für Herzpatienten sind:
- kein Fleisch, kein Geflügel, kein Fisch
- keine tierischen Produkte wie Ei, Milch, Butter, Käse und andere Milchprodukte
- keine Öle
- keine Nüsse oder Avocados
- kein Weißmehl, kein Fastfood, wenig Zucker (statt dessen z.B. Ahornsirup, Agavendicksaft)
- kein Salz (sondern helles Miso, Tamari oder salzarme Sojasauce, Gewürze)


Zur herzgesunden Vollwerternährung gehören:
- Gemüse in allen Farben
- sämtliche Hülsenfrüchte
- Vollkorngetreide
- jegliches Obst
- täglich 1 Esslöffel gemahlene Leinsamen, z.B. über Müsli gestreut, um den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken


Dr. Esselstyn erklärt, dass bei einer pflanzenbasierten Ernährung mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkorn aber ohne Speiseöl und ohne Nüsse der natürliche Fettanteil der zugeführten Kalorien bei 9-12 % liegt - und damit gesundheitlich ideal sei und die Blutfettwerte deutlich senke. Herzgesunde Menschen dagegen können Walnüsse essen, weil sie ihnen beträchtliche Mengen an Omaga-3-Fettsäuren zuführen.


»Wenn Sie sich nach meinen Vorgaben verhalten, können Sie Ihre Krankheit vergessen«, schreibt Dr. Esselstyn. »Statt Umwege zu machen, statt Blutgefäße mit einem Ballon zu dehnen oder sie mittels Drahtgeflecht zu weiten - beides vermag die Angina pectoris nur vorübergehend zu lindern -, kann mein Programm die Krankheit als solche verhindern oder zum Stillstand bringen. Bei sämtlichen therapeutischen Eingriffen besteht ein erhebliches Risiko von Folgeerkrankungen, wie erneute Herzinfarkte, Schlaganfall, Infektionen und mitunter gar eine Hirnschädigung. Bei meiner Therapie riskieren Sie nichts. Dagegen lassen die Wirkungen der invasiven Maßnahmen mit der Zeit nach, und Sie brauchen schließlich eine weitere Angioplastie, einen neuen Bypass, einen neuen Stent. Die Vorzüge meines Programms nehmen dagegen mit der Zeit zu. Je länger Sie danach leben, desto gesünder werden Sie.«



Dr. Esselstyn weist darauf hin, dass für den Erfolg des Programms entscheidend ist, dass die Patienten die vollständige Kontrolle über ihre Krankheit selbst übernehmen: »Sie allein können sie überwinden.« Ziel des Programms ist, mithilfe einer pflanzenbasierten Ernährung das Gesamtcholesterin im Blut unter 150 mg/dl einzustellen, und zwar möglichst ohne cholesterinsenkende Medikamente.



Die vollwertige pflanzenbasierte Ernährung ist nicht nur beste Medizin bei Herzkrankheiten: »Wenn Sie so essen, dass Sie herzgesund bleiben, schützt Sie das auch gegen andere ernährungsbedingte Erkrankungen wie Schlaganfall, Bluthochdruck, Fettsucht, Osteoporose, Typ-II-Diabetes und womöglich sogar vor Demenz im Alter«, schreibt Dr. Esselstyn. Auch einer ganzen Reihe von Leiden, bei denen Ernährung eine Rolle spielt, beugen Sie vor, unter anderen Impotenz und Brustkrebs sowie Prostata-, Kolon-, Rektum-, Uterus- und Ovarialkarzinomen. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil: »Sie müssen nie mehr Kalorien zählen oder auf Ihr Gewicht achten.«



Ann, die Frau von Dr. Esselstyn, hat in den Jahren eine Vielzahl an Rezepten entwickelt, die den Vorgaben des herzgesunden Ernährungsplans exakt entsprechen. In jedem Patientengespräch Dr. Esselstyn führt, gibt anschließend Ann Esselstyn Rezepte, Menüs und Tipps für die Zubereitung an die Patienten und ihre Familien weiter, damit die Ernährungsumstellung auch wirklich gelingt.



In dem Buch »Essen gegen Herzinfarkt« werden im zweiten Teil zahlreiche Rezepte für Frühstück, Salate, Soßen, Dipps und Dressings, Gemüse, Hauptgerichte, Desserts und Kuchen vorgestellt. Alle Rezepte sind einfach zuzubereiten.


Der Trias-Verlag hat »Essen gegen Herzinfarkt«, das 2007 unter dem Titel »Prevent and Reverse Heart Disease« und 2015 erstmals auf deutsch erschienen ist, 2019 neu aufgelegt.

Neuere Studien zeigen: Nüsse sind gesund fürs Herz

Die US-amerikanische Originalausgabe des Buchs Essen gegen Herzinfarkt von Dr. Esselstyn erschien 2007. Inzwischen haben große ernährungswissenschaftliche Studien nachgewiesen, dass Nüsse und Saaten wie Leinsamen gesund fürs Herz sind: Die Adventist Study, die Iowa Women"s Health Study, die Nurses" Health Study, und die Physicians" Health Study zeigten, dass regelmäßiger Verzehr von Nüssen und Samen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Herzinfarkt, plötzlichen Herztod und Schlaganfall um 30 bis 50 % verringern kann sowie den Gesamtcholesterinwert und das böse LDL senkt.

Der renommierte Arzt und Bestseller-Autor Dr. Joel Fuhrmann - wie Dr. Esselstyn, Dr. Ornish, Dr. Barnard und Dr. Greger ein Vertreter der modernen Lifestyle-Medizin - empfiehlt folgerichtig in seinem Buch Heal Your Heart - Eat Smart (Unimedica, 2017) das Ernährungsprogramm von Dr. Esselstyn plus Nüsse und Samen. Öle, verarbeitete Lebensmittel und Weißmehl sowie vor allem alle tierischen Produkte wie Fleisch, Milch und Eier werden auch beim Eat-To-Live-Ernährungsprogramm von Dr. Fuhrmann vermieden.

Dr. Michael Greger, der für seinen Bestseller How Not To Die (Unimedica, 2016) tausende ernährungswissenschaftliche Studien ausgewertet hat, kommt zu dem Schluss, dass durch eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung einschließlich Nüssen und Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen...) das Fortschreiten von Herzkrankheiten aufgehalten werden kann - Herzkrankheiten könnten sich sogar zurückentwickeln.

Auch der Ernährungsmediziner Dr. Dean Ornish, der mit der Lifestyle-Herzstudie bereits in den 1980er/90er Jahren zeigen konnte, dass eine pflanzenbasierte, fettreduzierte Ernährung das Fortschreiten von Herzerkrankungen nicht nur stoppen,
sondern sogar umkehren kann, spricht sich wegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse inzwischen - trotz ihres hohen Fettgehalts - für den Verzehr von Nüssen und Samen aus.

Auf Fett und Öl sollte verzichtet werden

Die meisten Lifestyle-Mediziner empfehlen, auf Fett und Öl zu verzichten. Dies gilt vor allem für Sonnenblumenöl, das oft auch in pflanzlichen Fertigprodukten enthalten ist, da es ein äußerst ungünstiges Omega-6 zu Omega-3-Verhältnis hat, aber auch für Distelöl, Kürbiskernöl, Sesamöl und Olivenöl.
Zu viele Omega-6-Fettsäuren verstärken entzündliche Prozesse im Körper. Ein ideales Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis haben Leinöl, Hanföl, Chiaöl und Walnussöl. Noch besser ist, frisch geschrotete Leinsamen oder gequollene Chiasamen ins Müsli zu geben oder Hanfnüsschen über den Salat zu streuen, da die wertvollen Ballaststoffe (die im Öl fehlen) cholesterin senkend wirken.

Quellen:

Joel Fuhrman: Heal Your Heart - Eat Smart

Das Eat-To-Live-Programm zum Vorbeugen und Heilen von
Herzkrankheiten.
Unimedica, 2017 ISBN: 978-3-946566-67-0
Preis: 19,80 Euro

Michael Greger / Gene Stone: How Not to Die
Unimedica, 2016 ISBN: 978-3-946566-12-0
Preis: 24,80 Euro

Carra Richling: New Scientifically Validated Guidelines: Nuts and Seeds
www.ornish.com/zine/new-scientifically-validated-guidelines-nuts-and-seeds/

Der Autor

"Herzerkrankungen sind vermeidbar. Und wer bereits darunter leidet, kann ihr Fortschreiten stoppen und die heimtückischen Folgen rückgängig machen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Ernährung."

Dr. Caldwell B. Esselstyn, Jahrgang 1933, arbeitete von 1961 bis 1968 als Arzt für verschiedene Krankenhäuser in den USA, London und Vietnam. Ab 1968 wurde er als Chirurg an der renommierten Cleveland Clinic in Ohio tätig und später chirurgischer Leiter. In den 1980er Jahre stellte er sich die Frage, ob es nicht richtiger wäre, Krankheiten vorzubeugen, statt Menschen wegen Krebs oder Herzkrankheiten zum Teil mehrfach zu operieren - und er stellte auf Präventivmedizin um.

Dr. Esselstyn entwickelte ein revolutionäres Ernährungsprogramm zur Vorbeugung und Heilung von Herzkranheiten: rein pflanzlich und ohne Fett. Das Herz-Ernährungsprogramm hat seine Wirksamkeit in über zwei Jahrzehnten und vielen Studien bewiesen. Die Teilnehmer seiner ersten Studie sind auch heute - über 20 Jahre später! - trotz schlechter Prognosen
immer noch frei von Beschwerden.

Dr. Esselstyn wurde 1994/95 in die Gruppe der besten Ärzte der USA aufgenommen. Er lehrt bis heute - mit 84 Jahren - Präventivmedizin an der Cleveland Clinic und ist dort seit 2009 Vorsitzender der Abteilungen für Präventivmedizin und Wellness.

Informationen: www.dresselstyn.com

Das Buch

Caldwell B. Esselstyn: Essen gegen Herzinfarkt
Das revolutionäre Ernährungskonzept
Broschiert, 224 Seiten mit 18 Abbildungen
TRIAS-Verlag, 2018
ISBN: 9783432108438
Preis: 24,99

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Liefertermin unbekannt

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
weiter

DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

9,90 € ()

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

30-31_doppelseitig

Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter