DVD-Tipp: Der Boden, auf dem wir leben

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Von Julia Brunke, Redaktion "Freiheit für Tiere"

Wenn wir durch einen Wald oder über eine Wiese laufen, ist uns wenig bewusst, welch unglaubliches Wunder der Schöpfung sich direkt unter unseren Füßen befindet. Denn im Boden verbirgt sich - zum größten Teil unsichtbar für unsere Augen - billionenfaches Leben. Allein unter der Fläche eines Fußes existieren mehr Lebewesen, als es Menschen auf der ganzen Erde gibt. Ohne diese ausgeklügelte Mikroschöpfung im Boden mit ihren winzigen Lebewesen gäbe es kein Leben auf der Erde. Auch gäbe es ohne diesen unterirdischen Kosmos keine Nahrung für uns, keine Früchte, kein Gemüse, keine Bäume, keine Kräuter, keine Blumen und kein Gras. Der neue Dokumentarfilm Der Boden auf dem wir leben - der unbekannte Kosmos aus dem Verlag Das Brennglas erklärt, warum das so ist.

Die Bodenlebewesen produzieren aus abgestorbenen Pflanzenresten den wertvollen Humus, der die lebensnotwendigen Mineral- und Nährstoffe für das Pflanzenwachstum enthält. Nährstoffe, die allein über die Luft und das Regenwasser nicht zur Verfügung stehen würden. Und dieses Wunderwerk der Schöpfung tritt der Mensch im wahrsten Sinne des Wortes - und wie wir später sehen werden, auch im übertragenen Sinne - mit Füßen.

Im Boden verbirgt sich

Im Boden verbirgt sich

- zum größten Teil unsichtbar für unsere Augen - billionenfaches Leben. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

In einer Hand voll gesunder Erde

In einer Hand voll gesunder Erde

existieren mehr Lebewesen, als es Menschen auf der ganzen Erde gibt. Allein in einem Löffel fruchtbaren Acker- oder Wiesenbodens leben über eine Milliarde Bakterien, Millionen von Pilzen und Tausende von Kleinstlebewesen. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Eine Hand voll Erde - Milliardenfaches Leben

Einige Beispiele mögen uns einen Eindruck geben, welche unglaublichen Ausmaße dieses verborgene Leben hat, das sich in den oberen 30 Zentimeter der Erdschicht verbirgt.

Das Gewicht sämtlicher in einem Waldboden lebenden Organismen kann in einem Quadrat von 100 x 100 Metern unter idealen Bedingungen rund 25 Tonnen erreichen. In einem Ackerboden sind es immerhin noch 4 bis 5 Tonnen Lebewesen, die auf dieser Fläche unter unseren Füßen fleißig arbeiten.

Untersucht man in einer kleinen quadratischen Fläche von nur 1 x 1 Meter die obersten 30 cm furchtbare Humusschicht, so findet man darin im Durchschnitt:

80 Regenwürmer,
50 Schnecken,
50 Spinnen,
50 Asseln,
100 Zweiflüglerlarven,
100 Käferlarven,
10.000 Borstenwürmer,
25.000 Rädertiere,
50.000 Springschwänze,
100.000 Milben und
1 Millionen Fadenwürmer
1,6 Billionen Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze und Algen

Das sind Zahlen, die jenseits unseres Vorstellungsvermögens liegen. Und das alles nur in einem einzigen Quadratmeter Erde!

In einem Quadratmeter Boden

In einem Quadratmeter Boden

leben in den obersten 30 Zentimetern fruchtbarer Humusschicht um die 1,6 Billionen Mikroorganismen. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Wunderwerk der Schöpfung

Das Leben im Boden ist also unvorstellbar vielfältig und reichhaltig. Und alles funktioniert wie von selbst. Alles ist genial organisiert. Jedes einzelne Tierchen tut mit großem Eifer das, was seine Aufgabe ist. Regenwürmer, Asseln und Schnecken beispielsweise wandeln Pflanzenreste in wertvollen Humus um.

Zudem versorgt das Bodenleben die Pflanze mit aus der Luft gebundenem Stickstoff sowie aus dem Gestein gelösten Mineralnährstoffen und sorgt durch eine stabile Bodenstruktur mit ausreichend Hohlräumen für eine gute Wasserzufuhr und die nötige Belüftung.

Die Bodenlebewesen lockern also die Erde auf. Und sie schaffen etwas, was der Mensch auch mit modernster Technik nie erreichen kann: Sie stellen den Pflanzen zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtigen Nährstoffe zur Verfügung. Dieses komplizierte Ökosystem wird die Wissenschaft wohl nie in seiner Komplexität und Fülle erforschen können.

Die Bodenlebewesen lockern die Erde auf.

Die Bodenlebewesen lockern die Erde auf.

Und sie schaffen etwas, was der Mensch auch mit modernster Technik nie erreichen kann: Sie stellen den Pflanzen zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtigen Nährstoffe zur Verfügung. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Dieses komplizierte Ökosystem

Dieses komplizierte Ökosystem

wird die Wissenschaft wohl nie in seiner Komplexität und Fülle erforschen können. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Das fragile Gleichgewicht ist schnell zerstört

Doch dieses System funktioniert nur so perfekt, solange der Mensch nicht eingreift und alles durcheinander bringt, wie zum Beispiel durch tiefes Pflügen, das die oberen Schichten in sauerstoffarme Tiefen bringt, wo sie nicht hingehören. Denn die normalerweise weiter oben beheimateten Mikroorganismen können so tief im Boden nicht leben. Aber auch in den durch schwere Traktoren verfestigten Böden ist es vielen Lebewesen nicht mehr möglich, ihre Aufgaben zu erfüllen. Zudem kann das Wasser nicht mehr in den Boden einsickern, was fatale Folgen haben kann. Und nicht zuletzt wird die Lebensfähigkeiten vieler Organismen durch chemische Düngung und durch das Versprühen von Giftstoffen wie Herbiziden, Fungiziden und anderen Giften eingeschränkt oder zunichte gemacht.

Auch das Düngen mit Gülle kann viele Helfer im Boden verätzen und töten. Oft ist es so, dass für viele Landwirte der Boden lediglich ein Produktionsmittel geworden ist, aus dem sie auf Biegen und Brechen das Maximale herausholen.

Die Lebensfähigkeiten vieler Organismen

Die Lebensfähigkeiten vieler Organismen

wird durch chemische Düngung und durch das Versprühen von Giftstoffen wie Herbiziden, Fungiziden und anderen Giften eingeschränkt oder zunichte gemacht.

Tiefes Pflügen

Tiefes Pflügen

bringt die oberen fruchtbaren Schichten in sauerstoffarme Tiefen. Die in den oberen Schichten wirkenden Mikroorganismen können so tief im Boden nicht leben. Zudem ist in den durch schwere Traktoren verfestigten Böden vielen Lebewesen nicht mehr möglich, ihre Aufgaben zu erfüllen. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Das Ergebnis:

Das Ergebnis:

Die oberen Bodenschichten, die vor Leben strotzen sollten, sind tot. Ohne massiven Einsatz von chemischen Düngern wächst hier nichts mehr. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Tiefes Pflügen, synthetische Dünger, Pestizide

und Güllemassen töten das Leben im Boden

Wie das enden kann, erlebte der Landwirt Jens Petermann. Er studierte Agrartechnik und Landwirtschaft und bewirtschaftet seit 13 Jahren einen Bauernhof mit Ackerbau und Milchwirtschaft. Eines Tages erlebte er eine böse Überraschung: Ein eher harmloser Regenschauer spülte auf seinem 19 Hektar großen Maisfeld die Erde weg und hinterließ bis 1,8 Meter tiefe Erosionsrinnen, regelrechte Erosionsschluchten. Petermann war schockiert. Sein Acker war nicht wiederzuerkennen. Zum ersten Mal zweifelte Petermann an seiner landwirtschaftlichen Ausbildung und merkte, dass da etwas falsch läuft. Nun wollte er der Sache auf den Grund gehen. Er erkannte, dass der Boden ein sensibles biologisches Gefüge ist, dass, wenn es einmal zerstört ist, viel Zeit braucht, bis es wieder funktioniert.

Untersuchungen auf seinem Acker haben ergeben, dass der Boden zu stark verdichtet war, weil er zu intensiv bearbeitet und gedüngt wurde. Die oberen Bodenschichten, die vor Leben strotzen sollten, waren tot. Der Landwirt hatte mit Pflügen, Dünger und Pestiziden das Leben in seinem eigenen Acker getötet. So konnte das Wasser nicht mehr einsickern und spülte den instabil gewordenen Boden weg.

Nach diesem Schock geht Jens Petermann nun behutsam mit seinem Boden um, pflügt seine Äcker nur selten - und dann nur oberflächlich - und macht die Einsaat von Weizen sogar direkt auf abgeerntete Mais- und Sonnenblumenfelder.

Ein gesunder Boden kann sich nur entwickeln, wenn die Gesetze der Natur beachtet werden , so seine Überzeugung heute. Und er warnt: Wenn wir nicht lernen, mit den Böden anders umzugehen, werden wir in eine Katastrophe schlittern.

Petermann hat jedenfalls seine Lektion gelernt: Seine Äcker setzt er nicht mehr kahl den Witterungen aus. Er weiß heute, dass die so genannten Unkräuter sehr nützlich sind und nicht tot gespritzt werden dürfen, denn mit ihren Wurzeln halten sie den Boden zusammen und schützen ihn vor Sonne, Regen und Wind. Zudem ernähren sie das Bodenleben.

Vor allem wachsen keine Kräuter,

Vor allem wachsen keine Kräuter,

welche das Bodenleben mit Nährstoffen versorgen und mit ihren Wurzeln die fruchtbare Erde festhalten. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

 Jeder Regenschauer spült wertvollen Boden weg,

Jeder Regenschauer spült wertvollen Boden weg,

jeder Sturm trägt ihn davon. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Nackte Böden sind schutzlos der Erosion

durch Wasser und Wind ausgeliefert

Pro Generation verschwindet in Europa ein halber Zentimeter Boden, der über die Flüsse ins Meer gespült wird. Das mag sich wenig anhören. Doch denken wir daran, dass die fruchtbare Schicht ursprünglich lediglich 30 Zentimeter tief war.

Nicht nur das Wasser kann bei ungeschützten Äckern großen Schaden anrichten, sondern auch der Wind. Der sich abzeichnende Klimawandel erzeugt zunehmend Wetteranomalien von ungewohnter Stärke. In konventioneller Landwirtschaft bearbeitete Äcker sind dadurch nicht nur zunehmend starken Regenfällen schutzlos ausgeliefert, sondern auch den immer stärker werdenden Stürmen. Spätestens wenn durch den Klimawandel vermehrt stärkere Stürme über die Äcker fegen und ungewohnt starke Platzregen das Land heimsuchen, wird man erkennen, dass jahrzehntelang etwas falsch lief. Es ist schwer zu verstehen, dass ausgerechnet Landwirte, für die ein gesunder Boden unentbehrlich, ja die Grundlage ihres Berufes ist, das Leben im Boden dermaßen drangsalieren und schlussendlich mit allerlei Mittel sogar abtöten.

Der sich abzeichnende Klimawandel

Der sich abzeichnende Klimawandel

erzeugt zunehmend Wetteranomalien von ungewohnter Stärke. In konventioneller Landwirtschaft bearbeitete Äcker sind dadurch nicht nur zunehmend starken Regenfällen schutzlos ausgeliefert, sondern auch den immer stärker werdenden Stürmen. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Bevor es zu spät ist:

Das Leben im Boden verstehen lernen

Vielleicht wird das Leben im Boden deshalb ignoriert, weil es mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist? Deshalb ist es wichtig, dass immer mehr Menschen verstehen lernen, was sich - meist unsichtbar für unsere Augen - unter unseren Füßen abspielt.

Das Bodenleben wird in zwei Gruppen aufgeteilt: Als Bodenflora bezeichnet man den weit größeren Teil des Bodenlebens, nämlich die Bakterien, Pilze, Flechten und Algen. Sie machen ca. 80 Prozent des Lebens im Boden aus.
Zur Bodenfauna werden alle tierischen Organismen des Bodens gezählt. Sie machen circa 20 Prozent des Bodenlebens aus. Je nach Größe der Organismen wird die Bodenfauna in Mikrofauna, Mesofauna, Makrofauna und Megafauna unterteilt.

Leben in der Megafauna

Im Boden lebende Tiere, die größer als 20 mm sind, werden der Megafauna zugeordnet. Dazu gehören Regenwürmer und Wirbeltiere, die teilweise oder ganz im Boden leben und dort ihre Wohnungen und Nester haben wie z.B. Maulwürfe, Kaninchen, Hamster, Dachse, Murmeltiere und viele Mäusearten. Auch Reptilien gehören zu dieser Gruppe, wie z.B. Molche und Lurche.

Regenwürmer sind wohl zahlenmäßig die stärkste Gruppe der Megafauna. Durch ihre Lebensweise tragen sie wesentlich zur Humus- und Krümelbildung und nicht zuletzt zur Durchlüftung des Bodens bei. Regenwürmer ernähren sich von Blättern, Gräsern und abgestorbenen Pflanzenteilen. Mit einer Lebenserwartung von bis zu acht Jahren können sie bis zu 100 Tonnen kostbare Wurmlosung pro Hektar und Jahr produzieren.

Der Kot der Regenwürmer enthält im Vergleich mit einer guten Gartenerde durchschnittlich fünfmal mehr Magnesium, fünfmal mehr Stickstoff, siebenmal mehr Phosphor und elfmal mehr Kalium. Reinstes Gold für die Pflanzen. Und das kostenlos.

Maulwürfe sind wichtige Nützlinge für den Boden:

Maulwürfe sind wichtige Nützlinge für den Boden:

Sie fressen nicht nur Schädlinge, sie lockern auch die Erde auf. Diese wird dadurch gelüftet und mit Nährstoffen durchsetzt. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Regenwürmer tragen wesentlich zur Humusbildung

Regenwürmer tragen wesentlich zur Humusbildung

und zur Durchlüftung des Bodens bei. Der Kot der Regenwürmer enthält im Vergleich mit einer guten Gartenerde durchschnittlich fünfmal mehr Magnesium, fünfmal mehr Stickstoff, siebenmal mehr Phosphor und elfmal mehr Kalium. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Rdegenwurmei

Rdegenwurmei

Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Leben in der Makrofauna

Kleinere Tiere zwischen 2 und 20 mm Größe werden zur nächstkleineren Gruppe von Lebewesen, der Makrofauna, gezählt. Dazu gehören Tiere und Insekten wie Schnecken, Hundertfüßer, Spinnen, Asseln, Ameisen, Käfer und deren Larven. Was viele nicht wissen: Auch Schnecken sind fleißige Arbeiter der Humusproduktion. Sie besitzen eine Zunge mit Zähnchen, damit können sie Pflanzenteile und Laub in kleine Teile raspeln. Die Hauptarbeit der Lebewesen der Makrofauna ist die grobe Zerkleinerung von pflanzlichen Rückständen.

Auch Schnecken sind fleißige Arbeiter

Auch Schnecken sind fleißige Arbeiter

der Humusproduktion. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Asseln zersetzen Laub und Holzstücke.

Asseln zersetzen Laub und Holzstücke.

Wie die Regenwürmer verwandeln sie abgestorbene Pfanzenteile zu Humus und mineralisieren den Boden. Dadurch wird die Bodenentwicklung beschleunigt. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Leben in der Mesofauna

Alle Lebewesen im Boden, die zwischen 0,3 und 1 mm groß sind, zählen zur Mesofauna. Dazu gehören Milben, Springschwänze, Bärtierchen, Rädertiere, kleine Borstenwürmer und größere Fadenwürmer. Allein in einem Quadratmeter Boden sind ca. 50.000 Springschwänze zu Hause. Sie spielen bei der Humusbildung eine sehr wichtige Rolle, denn sie zerkleinern Falllaub und anderes pflanzliches Material. Bis heute sind über 6.000 Arten von Springschwänzen entdeckt worden.

Die Lebewesen in der Meso- und Mikrofauna

Die Lebewesen in der Meso- und Mikrofauna

spielen bei der Humusbildung eine sehr wichtige Rolle. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Leben in der Mikrofauna

Mit einer stärkeren Vergrößerung am Mikroskop werden noch kleinere Lebewesen im Boden sichtbar. Sie bilden die Mikrofauna. Dazu zählen Tierchen von 0,002 bis 0,2 mm Größe: Mikroorganismen (Protozoen), kleine Nematoden und Rädertiere. Kein Zweifel, der Boden lebt! Unzählige Mikroorganismen besiedeln allein einen kleinen Tropfen Feuchtigkeit aus der Erde. Es ist ein überaus fleißiges und munteres Miteinander.

Die Bodenflora

Der weit größeren Teil des Bodenlebens, nämlich Bakterien, Pilze, Flechten und Algen, die ca. 80 Prozent des Lebens im Boden ausmachen, wird als Bodenflora bezeichnet.

Bakterien gehören wohl zu den kleinsten und zahlreichsten Mikroorganismen im Boden. Sie fördern das Pflanzenwachstum und verbessern zudem die Wasserspeicherung, indem sie den Nährstoffumsatz gewährleisten und die Bodenstruktur stabilisieren. Bakterien und Pilze leisten gemeinsam den größten Beitrag zum Abbau der organischen Stoffe, sie wandeln diese in lebensnotwendige Nährstoffe um, die die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen. In einem einzigen Gramm Boden können über 100 Millionen Bakterien leben.

Bis zu 5 Millionen Pilzarten soll es weltweit geben. Pilze bilden ein unter irdisch lebendes, feines Fadengeflecht, welches das Erdreich durchzieht. Dieses stetig wachsende Netzwerk ist immer auf der Suche nach Feuchtigkeit und Nährstoffen, die es dann an Orte weiter transportiert, wo sie benötigt werden. Erst kürzlich haben Forscher entdeckt, dass Pilze mit ihren Pipelines Bakterien an trockenen Orten mit der für sie lebenswichtigen Feuchtigkeit sowie mit Nährstoffen versorgen.

Der Lebensraum der Algen befindet sich vor allem in den obersten Millimetern des Bodens. Sie geben organische Substanzen an den Boden ab. Algen sind meist einzellige Pflanzen oder Lebewesen, die auch Kolonien oder Filamente (fadenförmige Struktureinheiten) bilden können. Sie sind sowohl Pflanzen als auch Lebewesen, weil sie Photosynthese betreiben wie die Pflanzen und andererseits sich frei bewegen können.

Damit auf totem Boden etwas wächst:

Massenhafter Einsatz chemischer Dünger,

Insekten- und Pflanzenvernichtungsgifte

Wir haben nun das verborgene Leben eines gesunden Bodens kennengelernt. Ob ein Boden gesund ist, kann man aber auch am Wachstum der Pflanzen beobachten. Ein gesunder Boden braucht keinen synthetischen Dünger, um gesundes Getreide oder Gemüse wachsen zu lassen.

Auf totem Boden wachsen jedoch ohne synthetischen Dünger kein Getreide und kein Gemüse, da es praktisch keine Lebewesen mehr gibt, die die Nährstoffe für das Pflanzenwachstum bereitstellen könnten. Ein Boden ohne Leben kann nur durch synthetische Dünger Pflanzen künstlich zum Wachsen bringen. Das meiste Brotgetreide und das meiste Gemüse, das heute auf dem Markt ist und in den Supermärkten verkauft wird, wurden auf totem Boden mit Gift und Chemie zum Wachstum gezwungen. Dass dies auf Dauer Auswirkungen auf die Gesundheit des Körpers und das geistig-seelische Wohl des Menschen haben kann, ist zu vermuten.

Verfestigter, toter Boden

Verfestigter, toter Boden

Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Wissenschaftler schlagen Alarm:

Dramatischer Rückgang von Insekten und Vögeln

Die moderne industrielle Landwirtschaft ist also, will sie auf mehr oder weniger totem Boden eine Ernte einfahren, vollkommen auf den massenhaften Einsatz chemischer Dünger und auch auf die Insekten- und Pflanzenvernichtungsgifte angewiesen. Doch welche Konsequenzen für die Umwelt hat diese Anbaumethode?

Vernichtet man durch Herbizide die Beikräuter mit ihren Blüten, vernichtet man automatisch auch die Insekten, die vom Nektar der Blüten leben.

Die Zahl der Insekten ist in den letzten Jahren um ganze 80 Prozent zurückgegangen. Unkraut- und Insektengifte stellten Studien zufolge einen relevanten Einflussfaktor dar.
Wissenschaftler schlagen seit Jahren Alarm. Im Sommer 2017 warnte schließlich auch das Bundesumweltministerium vor dem dramatischen Insektensterben.

Eine der Folgen ist jetzt schon sichtbar: Tötet man die Insekten durch Insektizide und nimmt ihnen die Lebensgrundlage, die Blüten der Kräuter durch Herbizide, rottet man dadurch automatisch auch viele Vögel und Fledermäuse aus, da viele von ihnen von Insekten leben. Der dramatische Rückgang der Insekten steht mit dem ebenso dramatischen Rückgang der Vögel in engem Zusammenhang. Vor allem Vögel, die in Agrarlandschaften leben, sind zunehmend bedroht.

Die Bundesregierung hat im April 2017 die Zahlen zusammengetragen: In Deutschland zeigt ein Drittel aller Vogelarten seit Ende der 90er-Jahre signifikante Bestandsabnahmen . So hat der Bestand der Rebhühner um 84 Prozent abgenommen, die Zahl der Kiebitze um 80 Prozent, die Zahl der Braunkehlchen um 63 Prozent, die der Uferschnepfen um 61 Prozent und die der Feldlerchen um 35 Prozent.

Auch der Bestand aller 25 heimischen Fledermausarten ist gefährdet, bei vielen Arten sogar stark gefährdet. Die Große Hufeisennase und die Kleine Hufeisennase sind fast ausgestorben, auch die Mopsfledermaus ist vom Aussterben bedroht.

Graphik: BMUB

Graphik: BMUB

Totenstille in den riesigen Monokulturen

Es sind nicht nur die fehlenden Blumen in den gespritzten Feldern, die diese Kettenreaktion des Sterbens auslösen. Es sind auch die Hecken und natürlichen Biotope, die ausgemerzt wurden und noch werden.

Angefangen hat dieser unglückselige Prozess schon früh, doch vor allem seit dem Aufkommen großer landwirtschaftlicher Geräte hat man die früher durch Hecken und Gehölze unterteilten Ackerflächen umstrukturiert und zusammengelegt, um die nun entstandenen größeren Flächen effizienter mit riesigen Maschinen bearbeiten zu können. Das abwechslungsreiche, patchworkartige Landschaftsbild mit einzelnen Feldern, umringt von Hecken, mit Büschen und Bäumen dazwischen, musste einer monotonen, unnatürlichen Landschaftsarchitektur weichen, die keinen Platz für Bäume, Hecken und Wildgewächse mehr hat.

Jetzt ist es totenstill in diesen riesigen Monokulturen. Unheimlich still! Kein Leben rührt sich. Keine einzige Blume ist zu sehen. Kein Summen von Insekten. Kein Schmetterling, kein Zwitschern von Vögeln ist zu hören. Nur hier und da sieht man einen Traktor, der mit dem Giftfass unterwegs ist, um Kräutern und Insekten den Garaus zu machen.

Monokulturen prägen heute vielerorts die Landschaft in Deutschland.

Monokulturen prägen heute vielerorts die Landschaft in Deutschland.

Solche Flächen werden intensiv gedüngt und mit Insekten- und Pflanzenvernichtungsmitteln besprüht. Wildpflanzen und -tiere gibt es hier kaum noch. · Bild: Freiheit für Tiere

Gibt es einen Ausweg?

In letzter Zeit wird immer häufiger die Frage gestellt: Was könnte die Lösung sein, um den Boden richtig zu bewirtschaften ohne dem Bodenleben zu schaden? Ohne die Insekten zu töten? Ohne die Vögel und Fledermäuse zu dezimieren?

Ist der biologische, also der kontrolliert ökologische Anbau, eine Lösung? Ein großer Vorteil ist auf alle Fälle, dass auf chemische Düngemittel, Pestizide und gentechnisch veränderte Organismen verzichtet wird. Allerdings ist der Bio-Landbau meistens auch mit Nutztierhaltung verbunden. Schaut man genauer hin, was im Bio-Landbau alles als Dünger erlaubt ist, dann sagt dies viel aus: von Hornmehl, Blutmehl, Federnmehl, bis zu Mist, Jauche und aufbereiteter Gülle ist vieles erlaubt. Abgesehen davon: Die Vorstellung, dass die Bio-Gurken mit Mist aus Massenställen gedüngt werden und auf die Feldern von Bio-Kartoffeln Gülle gekippt wurde, ist nicht nur eklig. Wirklich vegan sind die Bio-Gurken oder Bio-Kartoffeln damit meist nicht. Denn die Rinder und Schweine, von denen der Mist und die Gülle stammen, werden für die Fleischproduktion gehalten, leiden zum großen Teil in industriellen Massenställen und werden nach kurzer Mast noch im Kindesalter geschlachtet.

Das Töten von Tieren wird aber heute nicht mehr von allen Menschen einfach akzeptiert. Für eine zunehmende Anzahl von Menschen gilt das Gebot Du sollst nicht töten auch für die Tiere.

Eine Alternative ist der bio-vegane Landbau. Beim bio-veganen Landbau sind nicht nur chemische Dünger, sondern auch alle tierischen Düngemittel tabu, denn es werden keine Tiere gehalten und so auch keine Produkte aus Tierhaltung oder -schlachtung wie Mist, Gülle, Knochen-, Blut- oder Hornmehl, Haarpellets etc. verwendet. Der bio-vegane Landbau ist also nicht nur die tierfreundlichste Alternative, sondern auch die beste Anbauart, um das Bodenleben zu schützen und zu fördern.

Mutmachend sind die Erfahrungen im veganen Friedfertigen Landbau. Der Friedfertige Landbau ist nicht nur bio und somit frei von synthetischen Düngern und Giften, sondern auch frei von tierischen Düngern wie Mist und Gülle, weil keine Nutztierhaltung betrieben wird. Bei der Bodenbearbeitung werden keine Pflüge eingesetzt, sondern der Boden wird nur oberflächlich gelockert, um das Leben im Boden möglichst wenig zu stören. Zur Stärkung und Düngung des Bodens und der Kulturen werden reine Natursubstanzen, wie z.B. das im Herbst gefallene Laub, pflanzlicher Kompost oder Gesteinsmehl verwendet. Weil die Beikräuter nicht totgespritzt werden, summt und brummt es überall. Tausende Insekten laben sich am Nektar der Blumen. Das Getreide wächst eingebettet in einem Blumenparadies.

Angestrebt wird zudem die alte Tradition der Dreifelder-Wirtschaft, um dem Boden immer wieder durch ein Brachejahr die nötige Ruhe und Gelegenheit zur Regeneration zu geben. Im Brachejahr greift der Mensch nicht ein und auf dem Feld wachsen die Kräuter und Pflanzen, die der Boden selber hervorbringt. Was es zur eigenen Regeneration braucht, das weiß der Acker mit all seinen unsichtbaren Mitarbeitern am besten.

Im bio-veganen Friedfertigen Landbau gibt es, wie bereits erwähnt, keine Nutztierhaltung. Die Tiere werden als Mitgeschöpfe geachtet und nicht getötet. Rund um die Felder gibt es viele frei lebende Tiere, wie Feldhasen oder Rehe. Sie sind froh über die giftfreie Nahrung und die Hecken, die entlang der Felder wachsen. Ein Teil der Ernte wird sogar für Wildtiere auf dem Feldstehen gelassen, denn ihr Recht auf Lebensraum wird respektiert.

Wenn die Beikräuter nicht totgespritzt

Wenn die Beikräuter nicht totgespritzt

und das Bodenleben nicht in Güllemassen ertränkt werden, summt und brummt es überall. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Der bio-vegane Landbau

Der bio-vegane Landbau

ist nicht nur die tierfreundlichste Alternative, sondern auch die beste Anbauart, um das Bodenleben zu schützen und zu fördern sowie dem dramatischen Insekten- und Vogelsterben entgegenzuwirken. · Bild: Screenshot aus DVD "Der Boden auf dem wir leben - ein unbekannter Kosmos". Verlag Das Brennglas, 2018

Infos über den veganen Friedfertigen Landbau:
lebe-gesund.de
lebegesund-blog.de

Das Leben im Boden unter unseren Füßen ist ein gigantischer Mikrokosmos von unvorstellbarer Dimension. Ohne diesen Kosmos gäbe es kein Leben auf der Erde, keine Pflanzen und keine Tiere. Doch der Mensch vernichtet das Bodenleben systematisch. Die Folgen sind jetzt schon offensichtlich: Die Zahl der Insekten ist um rund 80 % zurückgegangen und auch die Vögel werden immer seltener. Wie geht es weiter? Welche Alternativen gibt es? Und wird der Mensch sie nutzen?

Der Boden, auf dem wir leben - Der unbekannte Kosmos
Laufzeit 55 min
Verlag Das Brennglas, 2018
Preis: 12,- Euro

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

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Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

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Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

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Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter