Gesünder leben mit Pflanzenkraft

Das ABC von Vitaminen & Co.

Gesünder leben mit viel frischem Obst und Gemüse

Gesünder leben mit viel frischem Obst und Gemüse

Bild: Tomo Jesenicnik · Fotolia.com

Welche Nährstoffe sind wo drin?

Von Julia Brunke

Immer mehr Studien beweisen, dass eine pflanzliche Ernährung vielen Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Schlaganfall, Adipositas, chronischen Erkrankungen und Allergien vorbeugt. Es ist eine Ernährung für das Leben: für die eigene Gesundheit und Lebensqualität, gegen das Töten unschuldiger Tiere und für den Schutz der Natur.

Vitamin A

Vitamin A kann aus Provitamin A (Betacarotin) gebildet werden. Es ist wichtig für unser Immunsystem und für den Zellschutz (Krebsschutz), für Haut (Schutz vor Hautalterung durch UV-Licht), Augen, Haare und das Knochenwachstum. Carotinreich sind gelbe und orange Früchte und Gemüse wie Karotten, Tomaten, Kürbisse, Mango, Aprikosen, aber auch Salat, Grünkohl, Spinat und Brokkoli und Mango.

Karotten sollten am besten täglich

Karotten sollten am besten täglich

gegessen oder als Saft (am besten frisch gepresst) getrunken werden. Sie sind Fänger von Freien Radikalen und damit die beste »Medizin« für unser Immunsystem und den Zellschutz (Krebsschutz). ­ Bild: felinda - Fotolia.com

Vitamin B 1 (Thiamin)

Vitamin B1 ist ein wichtiges Vitamin im Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel. Es ist auch an der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen und am Neurotransmitterstoffwechsel beteiligt. Gute pflanzliche Quellen für Vitamin B1 sind Vollkornprodukte, Quinoa und Amaranth, Hirse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Sonnenblumenkerne.

Vollkorn (mit Randschichten und Keim),

Vollkorn (mit Randschichten und Keim),

Quinoa, Amaranth, Hirse, Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Erdnüsse, Soja und Sojaprodukte versorgen uns mit B1, B2, B3 und B6. · drubig-photo - Fotolia.com

Vitamin B 2 (Riboflavin)

Vitamin B2 erfüllt Aufgaben im Eiweiß- und Energiestoffwechsel. Es wird für die Entgiftung von Schadstoffen benötigt. Vitamin B2 ist reichlich enthalten in Vollkornprodukten, Hirse, Quinoa und Amaranth, Hülsenfrüchten, Mandeln, Kürbiskernen, Champignons.

Vitamin B 3 (Niacin)

B3 und die daraus gebildeten Coenzyme sind notwendig für die Verstoffwechselung der Nährstoffe und von zentraler Bedeutung für die Ernergiebildung in der Zelle. Vitamin B3 ist enthalten in Vollkornbrot, Quinoa und Amaranth, Hülsenfrüchte, Avocados, Datteln, Tomaten, Broccoli, Karotten, Süßkartoffeln oder Spargel.

Vitamin B 6 (Pyridoxin)

Vitamin B6 spielt eine wichtige Rolle im Aminosäurestoffwechsel. Gute Vitamin B6-Quellen sind Hülsenfrüchte, Vollkorn, Quinoa, Amaranth, Hirse, Kartoffeln, Walnüsse.

Folsäure (Vitamin B9)

Folsäure spielt eine zentrale Rolle bei der Zellerneuerung, bei der Blutbildung und beim Abbau des giftigen Stoffwechselprodukts Homocystein. Salate aus grünem Blattgemüse und frischen Kräuter, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sind reich an Folsäure.

Vitamin B 12 (Cobalamin)

Vitamin B12 ist wichtig für die Bildung von roten Blutkörperchen, für die aktive Zellteilung und die Zellneubildung. Das Vitamin-B12-Molekül wird von Bakterien gebildet. Pflanzen stellen B12 nicht her. Auch Menschen, die oft tierische Produkte essen, können einen B12-Mangel haben. Eine Blutuntersuchung ist zu empfehlen. Veganer sollten unbedingt Vitamin B12 als Nahrungsergänzung zuführen!

Vitamin C

Vitamin C verbessert die körpereigene Abwehr und ist ein wichtiges Antioxidans. Antioxidantien schützen die Zellen vor freien Radikalen. Vitamin C ist außerdem an zahlreichen Syntheseleistungen des Stoffwechsels beteiligt und fördert die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Nahrungsmitteln und die Entgiftung der Leber. Sehr gute Vitamin-C-Quellen sind Frischobst, frisch gepresste Säfte, Sanddornsaft und Sauerkrautsaft sowie Frischgemüse, vor allem Petersilie, Paprika, Grünkohl, rohes Sauerkraut und Kartoffeln. Die Kartoffel auch als die Zitrone des Nordens bezeichnet: Eine mittelgroße gekochte Kartoffel enthält ca. 10 mg (etwa ein Achtel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen).

Vitamin C

Vitamin C

ist ein idealer Fänger von Freien Radikalen. Es entgiftet, kräftigt das Bindegewebe und verbessert die Calcium- und Eisenaufnahme. Die besten Vitamin C-Quellen sind frisches Obst und Gemüse. · Bild: Siegi - Fotolia.com

Vitamin D

Vitamin D ist an sehr vielen Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt, unter anderem an der Blutdruckregulation, der Muskelfunktion und dem Knochenstoffwechsel. Es ist wichtig für den Schutz vor Osteoporose und Krebs. Vitamin D kann durch UV-Licht gebildet werden. Doch hohe Lichtschutzfaktoren von Sonnencremes verhindern die Bildung von Vitamin D, zu ausgiebiges Sonnenbaden kann zu Hautalterung und Hautschäden führen. Sehr viele Menschen leiden an einem chronischen Vitamin-D-Mangel, oft ohne es zu wissen. Zumindest im Winterhalbjahr ist eine gezielte Zufuhr von Vitamin D in Form von geeigneten Vitamin-D-Präparaten wie zum Beispiel veganem Vitamin D3-Öl sinnvoll. Avocados und einige Pilze wie Steinpilze, Pfifferlinge, Champignons oder Shiitake sind die wenigen pflanzlichen Lebensmittel mit einem nennenswerten Gehalt an Vitamin D.

Shiitake-Pilze gelten in der Naturheilkunde

Shiitake-Pilze gelten in der Naturheilkunde

als Anti-Krebs-Lebensmittel, weil in ihnen eine einzigartige Mischung aus Polysacchariden, Aminosäuren und Mineralien enthalten ist. Neben anderen Pilzen wie Champignons oder Steinpilzen sowie Avocados zählen sie zu den wenigen pflanzlichen Lebensmitteln mit einem nennenwerten Gehalt an Vitamin D. · Bild: Archiv

Vitamin E

Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans und wirkt unter anderem als Zellschutz. Besondes hohe Vitamin-E-Gehalte finden sich in pflanzlichen Ölen wie Weizenkeim-, Sonnenblumen- und Olivenöl sowie in Nüssen. Außerdem enthalten grüne Pflanzen Vitamin E.

Bild: Laurent Renault - Fotolia.com

Bild: Laurent Renault - Fotolia.com

Biotin (Vitamin H)

Biotin hilft bei der Energieversorgung unseres Gehirns und sorgt für gesunde Haut, Haare und Nägel. Gute pflanzliche Biotinquellen sind Walnüsse, Erdnüsse, Haferflocken, Vollreis, Spinat, Blumenkohl und Champignons.

Salate und grüne Gemüse

Salate und grüne Gemüse

versorgen uns nicht nur mit Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K und Folsäuse. Sie sorgen auch für einen hohen Vitalstoffspiegel im Blut und sind damit ideal für die Gesundheit. · Dan Race - Fotolia.com

Vitamin K

Vitamin K ist für die Blutgerinnung erforderlich, kann vor Arterienverkalkung schützen, ist für die Knochenbildung erforderlich und schützt möglicherweise vor Krebs. Besonders reich an Vitamin K sind grüne Blattgemüse, Kräuter sowie Weizen-/Gerstengras.

Mineralstoffe & Spurenelemente

Calcium

Calcium ist wichtig für die Knochengesundheit und zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Es ist in grünem Gemüse (z.B. Fenchel, Broccoli, Mangold, Petersilie), Hülsenfrüchten, Sesam und Nüssen enthalten. Wichtig: Ein Mangel an Vitamin D kann zu Calciummangel führen!

Grüne Gemüse enthalten viel Calcium und Magnesium.

Grüne Gemüse enthalten viel Calcium und Magnesium.

Bild: ARTICHAUD · Fotolia.com

Magnesium

Magnesium ist der Antistress-Mineralstoff. Ein Mangel an Magnesium kann zu Übererregbarkeit, Muskelkrämpfen, Nervosität und Herzrhythmusstörungen führen. Magnesium ist in allen grünen Gemüsen und Blattsalaten vorhanden sowie in den Inkagetreiden Amaranth und Quinoa (70 % mehr Magnesium als in Weizen oder Roggen) Haferflocken, Vollkornbrot und Nüssen.

Kalium

Der Körper benötigt Kalium für das Säure-Basen-Gleichgewicht, die Muskelfunktionen und das Nervensystem. Kalium ist in Getreide, Gemüse und Obst zu finden. Besonders reich an Kalium sind Bananen, Hülsenfrüchte, Spinat und Kartoffeln.

Natrium

Zu viel Natrium in Form von Kochsalz kann Bluthochdruck und Osteoporose verursachen. Fleisch und Fleischprodukte sowie bestimmte Käsesorten enthalten besonders viel Natrium. Eine pflanzenbasierte Ernährung ist nachweislich blutdruckregulierend.

Eisen

Eisen hat eine Vielzahl wichtiger Funktionen im Stoffwechsel, z.B. Sauerstofftransport, Sauerstoffspeicherung, Regulierung der Blutgefäße, Energiestoffwechsel, Immunkompetenz etc. Vegetarisch lebende Erwachsene haben in der Regel geringere Eisenspeicher als Nichtvegetarier. Das Dogma, Fleisch sei für die Eisenversorgung notwendig, ist falsch. Vielmehr kann eine hohe Eisenaufnahme bei regelmäßigem Fleischkonsum gesundheitsschädlich sein. Gute pflanzliche Eisenquellen sind Haferflocken, Hirse, Kürbiskerne, Leinsamen und Weizenkleie. Vitamin C erhöht die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung.

Kupfer

Kupfer wird benötigt für das Wachstum, das Immunsystem, den Knochenstoffwechsel und für die Gehirnfunktion. Es ist unentbehrlich für die Zellatmung. Gute Kupferlieferanten sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Kakao.

Selen

Die Selenversorgung ist aufgrund der selenarmen Böden in Mitteleuropa insgesamt unbefriedigend. Verantwortlich für den gravierenden Selenmangel ist die ausgedehnte Übersäuerung der Böden durch sulfathaltige Dünger und Mist und Gülle. Selen hat eine entzündungshemmende Wirkung und ist wichtig für das Immunsystem. Paranüsse, Kokosnüsse, Kokosöl, Kokosmilch und Kokosflocken, Sesam, aber auch Hülsenfrüchte, Sonnenblumenkerne und Hirse sind gute Selenquellen.

Zink

Zink spielt eine zentrale Rolle für das Immunsystem, für die Wundheilung, den Hautstoffwechsel, die Fortpflanzung und für alle Sinnesfunktionen. Mehr als 300 Enzymreaktionen sind zinkabhängig. Generell ist die Zinkversorgung in Deutschland nicht optimal, doch Vegetarier und Veganer haben in der Regel eine ausreichende Zinkzufuhr. Gute pflanzliche Zinkquellen sind Vollkorn, Haferflocken, Weizenkleie, Mais, Hülsenfrüchte, Kürbis- und Sonnenblumenkerne.

Nüsse, Kürbis- und Sonnenblumenkerne,

Nüsse, Kürbis- und Sonnenblumenkerne,

Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Haferflocken, die Inkagetreide Quinoa und Amaranth sowie grüne Gemüse und Kräuter (vor allem Wildkräuter) versorgen uns optimal mit Mineralstoffen. · Bild: svl861 · Fotolia.com

Chrom

Chrom ist an der Blutzuckerregulation beteiligt. Eine optimale Chromversorgung kann auch bei Diabetikern häufig die Blutzuckerspiegel verbessern. Chrom kommt in Vollkorngetreide, Hefe, Pfefferkörnern, Nüssen, Pflaumen und Kakao vor.

Mangan

Mangan wirkt im Körper als Zellschutz und ist wichtig für den Knochenstoffwechsel. Pflanzliche Lebensmittel enthalten im Allgemeinen größere Mengen Mangan als tierische Produkte. Hohe Gehalte weisen z.B. grüner und schwarzer Tee sowie Nüsse, Vollgetreide und grünes Blattgemüse auf.

Antioxidantien

Antioxidantien schützen unsere Zellen vor freien Radikalen. Freie Radikale greifen unsere Zellen an und können diese funktionsuntüchtig machen. Je mehr Zellen eines Organs auf diese Weise geschädigt werden, umso schlechter geht es dem betreffenden Organ. Krankheiten treten auf. Die Zellschäden durch freie Radikale können auch zu Entartungen der Zelle führen (Krebs).

Zu den Antioxidantien zählen Vitamine (Vitamin C und E, Betacarotin), Mineralien, Spurenelemente (Selen, Eisen und Zink), Aminosäuren (wie Glutathion), Enzyme und Sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole, z. B. Flavonoide,
Anthocyane, Isoflavone etc.).

Früchte und Beerenobst (von Heidelbeere bis Aronia), Gemüse, Salate, Wildpflanzen (Löwenzahn, Brennnessel, Giersch & Co.), Keimlinge, naturbelassene Öle, Ölsaaten, Nüsse, Knoblauch sowie grüner und weißer Tee, Matcha, Gersten- und Weizengras sind optimale und reichhaltige Quellen wertvoller Antioxidantien.

Achten Sie auf hochwertige Bio-Qualität, da Herbizide, Fungizide und Pestizide die Zahl der Freien Radikalen erhöhen. Eine pflanzliche Ernährung auf Grundlage von Bio-Lebensmitteln schützt daher vor Krankheit und vorzeitiger Alterung.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind gesund und sollten möglichst häufig auf dem Speiseplan stehen. Studien zeigen, dass Ballaststoffe das Risiko für verschiedene Krankheiten senken können. Dazu gehören Bluthochdruck, Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit, Dickdarmkrebs und Übergewicht. Ballaststoffe verursachen durch ihr hohes Quellvermögen einen größeren Sättigungseffekt und wirken einer Verstopfungsneigung entgegen. Sie haben einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel und
eignen sich somit gut für die Ernährung von Diabetikern. Nur pflanzliche Nahrungsmittel enthalten Ballaststoffe, tierische hingegen nicht! Ballaststoffreich sind die Randschichten des Getreides im Vollkornbrot, die Pflanzenfasern in Gemüse oder Obst, aber auch Quellstoffe wie das Pektin im Apfel.

Kohlenhydrate

Die wichtigste Funktion der Kohlenhydrate ist die Versorgung der Zellen mit Energie. Selbst hartes Training kann keinen Muskelaufbau bewirken, wenn Kohlenhydrate fehlen. Bei Vegetariern und Veganern ist die Kohlenhydrataufnahme aus der Nahrung günstiger als bei Mischköstlern, da pflanzliche Nahrungsmittel die Hauptkohlenhydratträger sind. Kohlenhydrate werden eingeteilt in:
- Monosaccharide (Glucose und Fructose, in Süßigkeiten und Obst)
- Disaccharide (in vielen Gemüsesorten, in einigen Obstsorten)
- Polysaccharide, auch komplexe Kohlehydrate genannt, weil sie lange Molekülketten haben (Ballaststoffe, Stärke - in Getreide, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, einigen Gemüsesorten, in wenigen Obstsorten).

Leere Kohlehydrate (Zucker, Weißmehl, stark verarbeitete Produkte) sollten vermieden werden, weil sie zum Anstieg des Blutzuckerspiegels und zu Übergewicht führen. Der Anteil komplexer Kohlehydrate in der täglichen Kost sollte hoch sein: Günstig sind Gemüse, Kartoffeln, Vollkorn und Hülsenfrüchte.

Kohlenhydrate sind unsere Energielieferanten.

Kohlenhydrate sind unsere Energielieferanten.

Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Vollkorn-Produkte enthalten die guten Kohlehydrate. Leere Kohlehydrate (Zucker, Weißmehl, stark verarbeitete Produkte) sollten vermieden werden. · Bild: Balin · Fotolia.com

Fette

Bei den Fetten haben Veganer deutliche Vorteile gegenüber den so genannten Mischköstlern: Die pflanzliche Ernährung ist nahezu cholesterinfrei. Wichtigste Quellen für ungesättigte Fettsäuren sind Nüsse, Avocados und hochwertige pflanzliche Öle. Ernährungswissenschaftler empfehlen den Verzehr von Leinsamenöl, Leinsaat und Hanföl sowie grünen Blattsalaten (Quelle für Alpha-Linolensäure) für ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-6-Fettsäure und Omega-3-Fettsäure (Alpha-Linolensäure).

Avocados, Nüsse und pflanzliche Öle

Avocados, Nüsse und pflanzliche Öle

(Oliven, Leinssaat, Hanf, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne,...) enthalten reichlich von den gesunden ungesättigte Fettsäuren. Und: Die pflanzliche Ernährung ist nahezu cholesterinfrei! · Bild: Giuseppe Porzani · Fotolia.com

Pflanzliches Eiweiß

Der Mensch braucht kein tierisches Eiweiß für seine Ernährung. Im Gegenteil: Tierisches Protein kann Krebs, Bluthochdruck und Diabetes fördern. Hinzu kommt: In den Industrieländern wird viel zu viel Eiweiß konsumiert.
Der Abbau von überflüssigem Protein kann zu Gicht und Osteoporose führen.

Studien haben ergeben, dass der Verzicht auf tierische Proteine einen günstigen Effekte auf die Blutdruckregulation hat. Getreideproteine (enthalten reichlich Methionin) und Proteine der Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen (enthalten mehr Lysin) ergänzen sich in idealer Weise. Die eiweißreichen Inka-Getreide Quinoa und Amaranth sowie Hanf und Lupinen enthalten alle essentiellen, also lebensnotwendigen Aminosäuren.

Eiweißreiche Hülsenfrüchte

Eiweißreiche Hülsenfrüchte

wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen ergänzen sich in idealer Weise mit Proteinen aus Getreide. Die eiweißreichen Inka-Getreide Quinoa und Amaranth sowie Hanfeiweiß und Lupinenmehl enthalten alle essentiellen Aminosäuren. · Bild: Tesgro Tessieri · Fotolia.com

Essentielle Aminosäuren

Tryptophan

Tryptophan ist eine Aminosäure, die im Gehirn für die Herstellung des Glückshormons Serotonin gebraucht wird. Ein Mangel an Serotonin führt häufig zu Depressionen, Schwermut und Trübsinnigkeit. Nüsse (besonders Cashew), Kakao, Bananen, Lupinen, Kichererbsen, Amaranth und Quinoa sind sehr reich an Tryptophan. Amaranth und Quinoa gibt es (z.B. als Inkagold ) feinst vermahlen fertig zu kaufen: einfach auf leeren Magen mit etwas Wasser zu sich nehmen.
Tryptophan gelangt am besten ins Gehirn, wenn es zusammen mit Kohenhydraten zu sich genommen wird: Durch den Stoffwechsel von Insulin werden dem Tryptophan dann Stoffwechselvorteile verschafft. Das Tryptophan kann ins Gehirn gelangen und Serotonin bilden. Dies sorgt für eine gelassene Wohlfühlstimmung, Stress kann besser bewältigt werden.

Lysin

Lysin ist ein wichtiger Baustein unterschiedlichster Proteine: es ist wichtig für die Bildung von Enzymen, das Immunsystem, das Wachstum und sorgt für die Stabilität von Kollagen im Bindegewebe. Quinoa und Amaranth (auch als Müsli oder gepuffter Amaranth), Lupinen- und Hanfmehl, Hülsenfrüchte (Erbsen und Erbsenprotein, Bohnen, Linsen, Soja, Erdnüsse) sowie Weizenkeime enthalten große Mengen Lysin.

BCAA (Leucin, Isoleucin und Valin)

Leucin, Isoleucin und Valin sind verzweigtkettige Amino säuren (in der Fachsprache BCAAs genannt) und spielen für den Muskelstoffwechsel eine zentrale Rolle. Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Sojaprotein und Tofu), Lupinen, Hanfprotein, Weizenkeime, Haferflocken, Vollreis, Quinoa und Walnüsse enthalten viel BCAA.

Threonin und Phenylalin

Phenylalin ist Ausgangssubstanz für die Bildung verschiedener Hormone. Theonin ist wichtig für den Verdauungstrakt und für das Immunsystem. Hülsenfrüchte (Soja, Linsen, Limabohnen, Erbsen, Erdnüsse), Lupinen, Hanfmehl, Weizenkeime, Getreide (Dinkel, Haferflocken), Vollreis, Mandeln und Cashewkerne enthalten viel dieser essentiellen Aminosäuren.

Methionin

Methionin ist eine schwefelhaltige Aminosäure, Bestandteil vieler Proteine und hat insgesamt eine sehr große Stoffwechselbedeutung. Ein langanhaltender Mangel an Methionin kann Angst zustände und Depressionen herbeiführen. Viel Methionin finden Sie in grünem Gemüse wie Brokkoli, Spinat und Erbsen, Vollreis, Hanfmehl und Lupinen.

Histidin

Histidin ist wichtig für das Blut (weiße und rote Blutkörperchen) und das Immunsystem. Einen hohen Histidingehalt haben Hülsenfrüchte (Sojabohnen, Linsen, Bohnen, Erdnüsse), Quinoa und Amaranth, Lupinen- und Hanfmehl, Weizenkeime, Cashews, Avocados, Auberginen, aber auch Früchte wie Äpfel, Birnen, Bananen und Erdbeeren.

Die Lupine ist nicht nur wunderschön anzusehen

Die Lupine ist nicht nur wunderschön anzusehen

und leicht anzubauen, vor allem ist sie eine hervorragende Quelle für hochwertiges Eiweiß. Das Lupineneiweiß enhält alle acht essentiellen Aminosäuren, die der Mensch benötigt. Eine Besonderheit: Lupineneiweiß ist ein basisches Eiweiß! Lupinenmehl enthält 32 bis 41 Prozent Eiweiß und ist vielseitig einsetzbar: Es kann ganz einfach in Smoothies (Proteindrink) und in Müsli gerührt werden oder aber auch ganz einfach in viele Back-Rezepte integriert werden, denn Lupinenmehl eignet sich auch als Ei-Ersatz. Außerdem kommen immer mehr Bratlinge und Vegi-Würstchen aus Lupinen auf den Markt. · Bild: hansenn - Fotolia.com

Lupinenkerne

Lupinenkerne

Bild: Sergiogen - Fotolia.com

Nachteile von tierischem Eiweiß

Niemand braucht tierisches Eiweiß. Im Gegenteil: Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass tierisches Eiweiß aus Fleisch und Milchprodukten zu Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Arthrose, Osteoporose und Rheuma führen kann. Tierisches Eiweiß übersäuert unseren Körper. Dadurch kann sich Eiweiß an den Wändern der Blutgefäße und im Bindegewebe ablagern. Die Folge: Einerseits werden die Zellen und Organe schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, anderseits funktioniert die Ausleitung der vorhandenen Schadstoffe nicht mehr richtig.

Eiweißreiche pflanzliche Lebensmittel wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Lupinen, Vollkorngetreide, Quinoa, Amaranth, Nüsse, Kürbiskerne usw. und liefern nicht nur Proteine, sondern auch Vitalstoffe, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.

Die ideale Ernährungsweise

Der Ernährungswissenschaftler Prof. T. Colin Campbell, Autor der berühmten China Study , fasst in seinem Buch InterEssen die ideale Ernährungsweise in wenigen Worten zusammen: Verwenden Sie Nahrungsmittel auf pflanzlicher Basis, am besten naturbelassen (vollwertig). Essen Sie viele unterschiedliche Arten von Gemüse und Früchten, außerdem rohe Nüsse und Samen, Bohnen und Hülsenfrüchte sowie volles Korn. Meiden Sie stark verarbeitete Nahrungsmittel und tierische Produkte sowie Produkte mit zusätzlichen Salz-, Öl- und Zuckerbeigaben.

Immer wieder werde er bei Vorträgen gefragt, wie viel Gramm Blattgemüse man täglich essen sollte oder in welchem Verhältnis Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette zueinander stehen sollten, wie viel Vitamin C oder Magnesium man benötige. Seine Antwort: Entspannen Sie sich! Denn bei einer pflanzenbasierten Ernährung müssen wir uns mit solchen Detailfragen gar nicht mehr beschäftigen: Essen Sie einfach so viele verschiedene pflanzliche Nahrungsmittel wie möglich, dann löst Ihr Körper die Rechenaufgaben allein!

Lebendige Nahrung

Die Natur hält die gesündeste Ernährung für uns bereit: Früchte, Gemüse, Getreide, Samen und Nüsse - Nahrung voller Leben. Lebendige Nahrung ist ein Gewinn an Lebens qualität. Mehr Gesundheit, mehr Vitalität und ein gutes Gewissen: Für mich muss kein Tier mehr leiden und sterben.

Wer Fleisch von seiner Speisekarte gestrichen hat, kann oft schon nach kurzer Zeit nicht mehr verstehen, wie es ihm vor kurzem noch möglich war, Tierleichenteile - Muskeln, Hinterteile, Hirn, Blut, Nieren, Leber, Magen... - zu essen. Er entwickelt mehr und mehr Dankbarkeit für die Früchte, die die Mutter Erde für uns bereithält.

Buchtipps:

Prof. Dr. Claus Leitzmann, Dr. Markus Keller:
Vegetarische Ernährung
3., aktualisierte und erweiterte Neuauflage 2013
Taschenbuch, kartoniert
380 Seiten
Verlag UTB / Ulmer ISBN: 9783825238735
Preis: 22,99

Lesen Sie:
"Freiheit für Tiere"-Buchvorstellung

Dr. med. Hans Günter Kugler:
Vegetarisch essen - Fleisch vergessen.
Ärztlicher Ratgeber für Vegetarier und Veganer
4., überabeitete und erweiterte Neuauflage 2014
128 Seiten
Gabriele-Verlag Das Wort ISBN: 978-3892013679
Preis: 9,80 Euro

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

2,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

weiterlesen

DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

9,90 € ()

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
weiter

DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

9,90 € ()

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

30-31_doppelseitig

Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter