Freiheit für Tiere
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Haustiere streicheln: Positive Wirkung aufs Gehirn

Hunde lieben bedingunglos:

Kinder und Erwachsene spüren, dass Hunde sie so lieben, wie sie sind. Forschungen zeigen: Kinder, die mit Tieren aufwachsen, sind kooperativer und empathischer. · Bild: 4 PM production - Shutterstock.com

Der Umgang mit Tieren, insbesondere mit Hunden, fördert die seelische Gesundheit von Kindern und Erwachsenen und hilft nachweislich bei der Bewältigung von Angstzuständen, Stress und Depressionen. Ein Forscherteam der Universität Basel hat jetzt nachgewiesen, dass das Streicheln von Hunden die Aktivität im präfrontalen Kortex des Gehirns, welcher soziale und emotionale Beziehungen reguliert und verarbeitet, deutlich erhöht.

In der Studie wurde mit Infrarot-Neuroimaging-Geräten die Aktivität im präfrontalen Kortex überwacht, während 19 Studienteilnehmer/innen einen Hund sahen, sich der Hund an ihre Beine lehnte oder die Frauen und Männer den Hund streichelten.

Die Ergebnisse zeigten, dass durch das Beobachten, Erleben und Berühren von Hunden die präfrontale Hirnaktivität zunahm. Die Zunahme war am größten, wenn die Studienteilnehmer den Hund streichelten.

Quelle: Rahel Marti, Milena Petignat et al: Effects of contact with a dog on prefrontal brain activity: A controlled trial. PLOS ONE, 5.10.2022 https://doi.org/10.1371/journal.pone.0274833