HOPE FOR ALL Unsere Nahrung - Unsere Hoffnung

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Der bewegende Kinofilm jetzt auf DVD und Blu-Ray

Vegane Lebensweise ist nicht nur ein Lifestyle-Trend, sondern viel mehr. Mit ihrem Dokumentarfilm HOPE FOR ALL begibt sich die österreichische Autorin und Filmemacherin Nina Messinger auf eine Spurensuche und trifft führende Ernährungswissenschaftler, Mediziner und Umweltexperten aus der ganzen Welt: wie Dr. Jane Goodall, Prof. Dr. T. Colin Campbell, den Autor der China Study, oder den deutschen Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Claus Leitzmann.

Nina Messinger arbeitete 4 Jahre an dem Kinofilm

Nina Messinger arbeitete 4 Jahre an dem Kinofilm

HOPE?FOR?ALL und interviewte führende Ernährungswissenschaftler, Umwelt- und Tierschutzexperten. · Bild: www.hopeforall.at

Immer mehr Studien zeigen: Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der typisch westlichen Ernährungsweise und vielen Zivilisations krankheiten. Gleichzeitig hat eine vollwertige pflanzliche Ernährung überraschend positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Doch es geht nicht nur um unsere eigene Gesundheit: Der übermäßige Konsum von Fleisch, Fisch, Milch, Eiern gefährdet längst unsere Lebensgrundlagen auf diesem Planeten. Und: Durch den massenhaften und immer weiter steigenden Konsum tierischer Produkte in den Industrieländern müssen immer mehr Menschen auf diesem Planeten hungern.

Der Kinofilm HOPE FOR ALL zeigt uns konkrete Lösungswege auf und gibt uns Hoffnung - auf eine Welt, in der wir Menschen gesund alt werden können, in der Achtung vor der Natur und Respekt vor allen Lebewesen besteht und in der Werte wie Mitgefühl und Würde einen hohen Stellenwert haben. Diese Botschaft des Films fasst UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall, die berühmte britische Verhaltensforscherin und Primatologin, treffend zusammen: Meine wichtigste Botschaft an Sie alle, die Sie diesen Film sehen, lautet: Sie können etwas bewirken jeder Einzelne von Ihnen. Alles, was Sie Tag für Tag tun, hat Auswirkungen auf das, was in der Welt geschieht. Es kommt auf Sie an und darauf, wie Sie leben.

Der Film HOPE FOR ALL beginnt mit dem bekannten Zitat von Hippokrates, dem berühmtesten Arzt des Altertums: Eure Nahrung soll eure Medizin und eure Medizin soll eure Nahrung sein. Doch obwohl die Wissenschaft heute so fortgeschritten ist, wie noch nie, sterben jedes Jahr Millionen Menschen an so genannten Zivilisationskrankheiten.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Todesursache Nr. 1: In Europa sterben pro Jahr über vier Millionen Menschen an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Zahl der Krebserkrankungen steigt dramatisch: Jedes Jahr erhalten über drei Millionen Europäer die Diagnose Krebs. Zwei Millionen davon sterben. Auch Diabetes ist zu einer Epidemie geworden, und bereits jeder zweite Europäer und Amerikaner leidet an Übergewicht.

Der massenhafte Konsum von Fleisch, Milch& Eiern

gefährdet unsere Gesundheit

In dem Dokumentarfilm kommen renommierte Wissenschaftler zu Wort: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der westlichen Ernährung und einigen schweren Erkrankungen , sagt der Ernährungs wissenschaftler Prof. Dr. T. Colin Campell. Er war wissenschaftlicher Leiter des so genannten China-Cornell-Oxford Project, einer im ländlichen China der 1970er und 1980er Jahre durchgeführten epidemiologischen Studie. Die Studie entstand in Zusammenarbeit der US-amerikanischen Cornell University und der britischen University of Oxford mit der chinesischen Chinese Academy of Preventive Medicine. Mit über 6500 Teilnehmern war die Studie eine der größten ihrer Art. 2004 veröffentlichte Prof. Campell die Ergebnisse unter dem Titel The China Study . Die Studie belegt eindeutige Zusammenhänge zwischen tiereiweißreicher Ernährung und der Entstehung von chronischen Erkrankungen wie Krebs, koronaren Herzerkrankungen, Diabetes, Adipositas sowie Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Rheuma.

Prof. Dr. T. Colin Campbell war Professor

Prof. Dr. T. Colin Campbell war Professor

für Biochemie und Ernährungswissenschaften der Cornell University und hat über 300 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. · Bild: www.hopeforall.at

Der Chirurg und Präventivmediziner Dr. Caldwell B. Esselstyn nennt die Zunahme von Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes, Fettleibigkeit einen Tsunami . Und er fügt hinzu: Interessanterweise sind sich alle Experten einig, dass die Ursache für diesen Tsunami unser Lebensstil ist. Und die treibende Kraft hinter diesem krank machenden Lebensstil ist unsere Abhängigkeit von tierischer Ernährung.

Der Chirurg Dr. Caldwell B. Esselstyn

Der Chirurg Dr. Caldwell B. Esselstyn

gehört zu den Pionieren einer vollwertigen, pflanzlichen Ernährung zur Verhinderung und Heilung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. · Bild: www.hopeforall.at

Schon in den 1980er Jahren begann Dr. Esselstyn die Behandlungsmethoden für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu hinterfragen. Diese würden nur Symptome bekämpfen, nicht aber deren Ursache beseitigen. Intensive Forschungen brachten ihn zu dem Schluss: Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen durch unsere Ernährung. Der regel mäßige Konsum von tierischen Produkten und industriell verarbeiteten Produkten führe zu Entzündungen, Verhärtungen sowie zur Verengung der Blutgefäße. Dies könne zu lebensbedrohlichen Folgen wie Herzinfarkt, Schlag anfall oder Arteriosklerose führen.

In den letzten 50 Jahren:

Fleischkonsum verfünffacht

Auch der renommierte deutsche Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Claus Leitzmann weist darauf hin, dass unsere fleischreiche Ernährung oft das Problem ist. Wenn man verschiedene Bevölkerungsgruppen vergleiche, würden Menschen, die sich vorwiegend von Pflanzen ernähren, oft eine deutlich bessere Gesundheit aufweisen.

Prof. Dr. Claus Leitzmann

Prof. Dr. Claus Leitzmann

ist Chemiker, Mikrobiologe, Biochemiker und Ernährungs­wissenschaftler. Der ehemalige Direktor des Institutes für Ernährungs­wissenschaft der Universität Gießen isst seit 1979 kein Fleisch mehr. · Bild: www.hopeforall.at

In den letzten 50 Jahren hat sich der Fleischkonsum verfünffacht: 250 Millionen Tonnen verspeist die Weltbevölkerung pro Jahr. Das meiste Fleisch wird in Europa und Nordamerika gegessen.

Auch Milchprodukte konsumieren wir im Übermaß. Dabei leiden 20 Prozent der Europäer an Laktoseintoleranz, sind also nicht in der Lage, Milch richtig zu verdauen. Milch enthält weder Ballaststoffe noch komplexe Kohlenhydrate und nur wenige Vitamine. Stattdessen steckt sie voller gesättigter Fettsäuren, Cholesterin und tierischem Protein.

Zuviel tierisches Eiweiß kann krank machen

Der übermäßige Verzehr von Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eiern belastet unseren Körper. Das war auch die Schlussfolgerung der Forschungen des Frankfurter Mediziners Lothar Wendt. Sein Sohn, der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Wendt erklärt, dass sein Vater erstmals 1949 das Konzept der Eiweißspeicherkrankheiten formuliert habe: Das haben wir in den Jahren später weiterentwickelt. Die Kernthese lautet, dass das Zuviel an tierischem Eiweiß in der Ernährung krank macht.

Der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Wendt

Der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Wendt

erklärt das Konzept der so genannten Eiweißspeicherkrankheiten, demzufolge das Zuviel an tierischem Eiweiß in der Ernährung krank mache. · Bild: www.hopeforall.at

Milchprotein Casein fördert Krebsentwicklung

Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Belege, allen voran die China Study , die zeigen, dass das Milchprotein Casein ist maßgeblich an der Entstehung von Krebs beteiligt ist. In ihren Forschungen konnten die Wissenschaftler um Prof. Dr. T. Colin Campell die Entwicklung von Krebs zellen durch die Zufuhr von Casein an- und abstellen.

Im Laufe der Jahre war ich an sehr vielen Forschungsprojekten beteiligt. Und ich habe erkannt, dass eine Ernährung, die viele tierische Produkte und viele industriell erzeugte Produkte enthält, problematisch ist , so Prof. Dr. T. Colin Campell. Die einzige Lösung besteht in einer vollwertigen pflanzlichen Ernährung. Wenn Menschen sich so ernähren, können sie nicht nur künftigen Krankheiten vorbeugen, sie können sogar bereits bestehende Krankheiten heilen.

Der deutsche Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Claus Leitzmann erklärt: Die pflanzlichen Lebensmittel sind deshalb vorteilhaft, weil sie bestimmte Substanzen enthalten, die wir in tierischen Lebensmitteln überhaupt nicht finden, zum Beispiel Ballaststoffe oder auch sekundäre Pflanzenstoffe. Wie der Name schon sagt, werden diese Stoffe von den Pflanzen synthetisiert. Und man weiß heute, dass gerade die sekundären Pflanzenstoffe einen erheblichen günstigen Einfluss auf unsere Gesundheit haben.

Doch warum sind diese Tatsachen in der Öffentlichkeit so wenig bekannt? Das Problem ist, dass mit Fleisch, Milch und Eiern sehr viel Geld verdient wird , erklärt der Mediziner Dr. Ernst Walter Henrich. Und dass diese Konzerne natürlich Profit erwirtschaften wollen, ist klar. Auf der anderen Seite gibt es keine Interessensgruppe, die Wert darauf legt, die Leute gesund zu erhalten. Denn wer hat ein finanzielles Interesse daran, dass die Leute gesund bleiben? - Keiner. Die Medizinindustrie verdient daran, dass sie die Leute therapieren kann. Nur an kranken Leuten kann die Medizinindustrie Geld verdienen. Auch die Pharmaindustrie verdient nur am kranken Menschen.

Der Mediziner Dr. Ernst Walter Henrichl

Der Mediziner Dr. Ernst Walter Henrichl

ist Spezialist für Gesundheitsvorsorge mit den Schwerpunkten pflanzliche Ernährung und gesunde Hautpflege. · Bild: www.hopeforall.at

Nahrung als Medizin: Betroffene berichten

Neben nationalen und internationalen Ernährungsexperten und Medizinern kommen in HOPE FOR ALL Betroffene zu Wort: Menschen, die einen Herzinfarkt erlitten oder an Diabetes oder Krebs erkrankten, berichten, wie sie durch die Umstellung auf vollwertige pflanzliche Ernährung wieder Gesundheit und Lebensqualität erlangten.

Der 53-jährige Elektroingenieur Arthur Soteros ist Opfer seiner Ernährung geworden. Erst war bei ihm Diabetes diagnostiziert worden, dann setzten massive Herzprobleme ein. Doch trotz acht Stents und einer Bypass-Operation verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Die therapeutischen Möglichkeiten waren erschöpft. Schließlich wandte er sich an Dr. Esselstyn. Seit 1968 arbeitet er für die Cleveland Clinic. Früher hat Dr. Esselstyn die chirurgische Abteilung geleitet. Heute leitet der 83-Jährige die Abteilung für Prävention und Heilung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sein Motto lautet: Gabel statt Skalpell .

Arthur Soteros hatte einen langen Leidensweg

Arthur Soteros hatte einen langen Leidensweg

hinter sich, als er Dr. Caldwell B. Esselstyn um Hilfe bat. Erst war bei ihm Diabetes diagnostiziert worden, dann setzten massive Herzprobleme ein. Nach der Umstellung auf eine fettarme, rein pflanzliche Ernährung wurde er gesund. · Bild: www.hopeforall.at

Bei Arthur Soteros brachte eine konsequente Umstellung auf eine fettarme, rein pflanzliche Ernährung den Durchbruch. Nach 30 bis 40 Tagen waren die Schmerzen in meinem Herzen und das Taubheitsgefühl in meinem Gesicht verschwunden , berichtet er. Ich ernährte mich weiterhin rein pflanzlich. Fünf Monate später sagte mir mein Kardiologe und Hausarzt, dass ich von meinem Diabetes geheilt sei. Später fragte ihn sein Augenarzt, warum er eine Brille tragen würde. Mit dem Verschwinden des Diabetes hatte sich auch meine Sehkraft verbessert. Auch sein Herzleiden ist verschwunden. Er hat gesunde Blutwerte und konnte seine Medikamente deutlich reduzieren. Und er verlor 20 Kilo überschüssiges Körpergewicht. Ich fühle mich jetzt mit 53 Jahren besser als mit 30 , sagt Arthur Soeros.

Sharon Kintz hatte einen Herzinfarkt

Sharon Kintz hatte einen Herzinfarkt

erlitten. Eine Operation lehnte sie ab. Stattdessen stellte sie auf eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung um. Mit Erfolg: Schon nach vier Wochen verschwanden die Schmerzen. · Bild: www.hopeforall.at

Auch Sharon Kintz, eine Herzinfarktpatientin, hat sich mit der Unterstützung von Dr. Esselstyn für Nahrung als Medizin entschieden: Sie strich konsequent tierische Produkte von ihrem Speiseplan. Auf die Herzoperation, die ihr nahe gelegt wurde, verzichtete sie. Schon nach vier Wochen verschwanden die Schmerzen , berichtet sie. Ich hatte wieder Energie! Als sie mit der Ernährungsumstellung begann, konnte sie kaum noch gehen. Zwei Jahre später war sie körperlich wieder fit und nahm im Alter von 68 Jahren erfolgreich an einem Halbmarathon teil, dem ersten in ihrem Leben.

Ralf Brosius bekam 2006 die Diagnose Lungenkrebs

Ralf Brosius bekam 2006 die Diagnose Lungenkrebs

im Endstadium. Nach der Operation verzichtete er auf Chemotherapie und setzte auf Entgiftung, vegane glutenfreie Rohkost, Wildkräuter und eine gesunde Lebensführung. Heute ist er krebsfrei. · Bild: www.hopeforall.at

Ralf Brosius bekam 2006 die Diagnose Lungenkrebs im Endstadium (sechs Zentimeter großer Tumor, metastasiert). Die Hälfte seines linken Lungenflügels und mehrere befallene Lymphknoten wurden entfernt. Danach sollte eine Chemotherapie folgen. Doch Ralf Brosius entschied sich dagegen und konsultierte einen Arzt, der die Heilung mit pflanzlichen Mitteln bevorzugt und folgte seinen Ratschlägen. Ich bin heute krebsfrei, weil ich auf den Konsum von tierischen Produkten verzichtet und pflanzlichen Produkten den Vorzug gegeben habe - in erster Linie unbehandelten, naturbelassenen Pflanzen, Gemüse, Obst und Wildkräutern, welche nicht erhitzt werden und so ein Maximum an Nährstoffen an mich weitergeben , so Ralf Brosius.

Die Gesundheitsrevolution beginnt auf dem Teller

Die wahre Gesundheitsrevolution geschieht nicht durch neue Pillen und Tabletten, ebenso wenig durch neue Behandlungsmethoden und Operationen , ist der Chirurg und Präventivmediziner Dr. Esselstyn überzeugt. Sie kann nur dann geschehen, wenn wir alle, die wir im Gesundheitsbereich arbeiten, den Menschen bewusst machen, welcher Lebensstil sie vor chronischen und tödlichen Krankheiten bewahrt. Und dabei steht die pflanzliche Ernährung ganz oben.

Industrielle Massentierhaltung zerstört die

Lebensgrundlagen und unseren Planeten

Karl Ludwig Schweisfurth war Inhaber von Herta. Nach den durchrationalisierten Regeln amerikanischer Großschlachthöfe baute er Herta-Wurst zum größten industriellen Fleischproduzenten Europas aus. Doch mit dem Erfolg kamen ihm immer mehr Zweifel. Ihm wurde klar, dass Fleisch von derart hochgezüchteten und gequälten Tieren keine lebensfördernde Nahrung sein kann. 1984 verkaufte er Herta und fing noch einmal neu an mit dem Ziel, Bio-Fleisch ethisch vertretbar zu produzieren. Nachdem Schweisfurth das aufrüttelnde Buch Tiere essen von Jonathan Safran Foer gelesen hatte, wurde der Metzger Vegetarier. Seither lebt er mit dem Dilemma, in seinem Betrieb Bio-Fleisch zu produzieren, obwohl er privat das Essen von Fleisch nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

Karl Ludwig Schweisfurth,

Karl Ludwig Schweisfurth,

ehemals größter Fleischfabrikant Europas, prangert an, dass die heutige Form der Landwirtschaft unsere Lebensgrundlagen zerstört und den Planeten ausplündert. · Bild: www.hopeforall.at

Immer mehr Menschen fressen immer mehr Tiere, weil immer mehr Menschen sich Fleisch leisten können , sagt der ehemals größte Fleischfabrikant Europas. Doch in 20 Jahren werde nicht mehr genug Futter da sein: Dann fressen wir die Erde kahl. Es gibt den Weltagrar bericht, es ist alles berichtet, dass wir mit der heutigen Form der Landwirtschaft unsere Lebensgrundlagen zerstören, den Boden zerstören, den Planeten ausplündern.

Der wachsende Fleischkonsum beschleunigt den Klimawandel und das Artensterben. Er schädigt Böden, Wasser und Luft. Und er verschärft den Welthunger.

Der massenhafte Fleischkosum

verschärft den Welthunger

Das meiste Getreide, das auf unserem Planeten angebaut wird, wächst nicht als Nahrung für den Menschen , kritisiert die Trägerin des Alternativen Nobelpreises Dr. Vandana Shiva.

Die Trägerin des Alternativen Nobelpreises

Die Trägerin des Alternativen Nobelpreises

Dr. Vandana Shiva ist Quantenphysikerin, Umweltschützerin und Vorstandsmitglied im Weltzukunftsrat. Außerdem berät sie die Welternährungsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen. · Bild: www.hopeforall.at

Weltweit hungern 1,8 Milliarden Menschen. Alle 6 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung das sind fast 15.000 Kinder pro Tag. Der Großteil der Welternte an Getreide und Soja landet in den Futtertrögen der industriellen Massentierhaltung

Nur 2 Prozent des in den Vereinigten Staaten angebauten Sojas werden von Menschen verzehrt. Rund 70 Prozent werden an Tiere verfüttert. Und rund 28 Prozent dienen der Gewinnung von Bio-Treibstoff , erklärt Dr. Vandana Shiva. Nur rund 10 Prozent der weltweiten Maisernte werden von Menschen verzehrt. Der Großteil wird ebenfalls an Schlachttiere verfüttert. Wir sprechen also von einem System, das unter dem Deckmantel, Menschen zu ernähren, Hunger auf diesem Planten erzeugt , so die Quantenphysikerin und Umweltschützerin.

Abholzung des Regenwaldes

Jedes wird dritte Getreidekorn, das weltweit eingebracht wird, für die Tiermast verwendet. Die Industriestaaten können die ungeheuren Futtermengen nicht mehr selbst produzieren: Europa importiert bereits drei Viertel seines Futtermittelbedarfs. Allein 35 Millionen Tonnen Soja kommen auf diesem Weg zu uns vorwiegend aus Südamerika. Doch die für den Futtermittelanbau verwendeten Flächen sind keine freien Äcker, sondern kostbarer Regenwald, der den Monokulturen der Agrarkonzerne weichen muss.

Der massenhafte Fleischkonsum

verschärft den Klimawandel

Es gibt ja Berechnungen, wie klimaschädlich ein Kilogramm Fleisch ist , sagt Martin Hofstetter, Umweltexperte und Agrarwissenschaftler bei Greenpeace. Bei einem Kilo Rindfleisch sind das 12 bis 13 Kilogramm CO . Wenn man dies umrechnet in Autokilometer, dann entspricht eine PKW-Fahrt von 100 Kilometern einem Kilogramm Rindfleisch. Bei Geflügel- und Schweinefleisch entspricht ein Kilogramm Fleisch einer Fahrt von etwa 50 Kilometer. Nehmen wir Gemüse, dann sind das 600 Gramm CO - das sind nur 5 Kilometer. Daran sieht man, wie klimaschädlich die Tierhaltung ist und wie klimaschädlich mein Fleischverzehr ist. Also, wenn ich etwas fürs Klima tun will, dann sollte ich natürlich weniger Auto fahren, aber ich sollte genauso auch weniger Fleisch essen.

Martin Hofstetter ist bei Greenpeace Berlin

Martin Hofstetter ist bei Greenpeace Berlin

für Agrar- und Umweltpolitik zuständig: »1 Kilo Rindfleisch ist so klimaschädlich wie eine PKW-Fahrt von 100 Kilometern«. · Bild: www.hopeforall.at

Zu den Nebenwirkungen der Fleisch- und Milchproduktion gehört auch die Erzeugung von Methangas. Es entsteht vorwiegend in den Mägen von Wiederkäuern wie Rindern. Experten gehen davon aus, dass Methan 25 Mal klimaschädlicher ist als CO . Noch bedenklicher als Methan ist Lachgas, das als fast 300 Mal so klimaschädlich eingestuft wird wie CO . Es wird beim Ausbringen von Kunstdünger freigesetzt, zum Anbau der Futtermittel für die Fleischindustrie. Diese und viele weitere Faktoren lassen die industrielle Massentierhaltung zu einem Brandbeschleuniger des Klimawandels werden. Immer häufiger erfahren wir von einer neuen Jahrhundert-Dürre, einer erneuten Jahrhundert-Flut, einem weiteren Jahrhundert-Sturm oder dem Fortschreitenden Abschmelzen der Gletscher und Pole.

Hinzu kommt: Riesige Mengen Mist und Gülle aus der Massentierhaltung verseuchen unsere Umwelt. Bei der Produktion von einem Kilogramm Fleisch entstehen etwa 6 Kilogramm Gülle. Gülle setzt unter anderem Ammoniak frei, das die umliegende Luft verätzt und die Böden nachhaltig schädigt. Gülle gefährdet zudem mit ihren Nitraten auch unser Trinkwasser.

Zudem benötigt die Herstellung von Fleisch- und Milchprodukten ungeheure Mengen an Trinkwasser:
Für die Produktion von 1 Kilo Eier braucht man 3.300 Liter Wasser.
Die Erzeugung von 1 Kilo Käse verbraucht etwa 5.000 Liter Wasser.
Für 1 Kilo Schweinefleisch werden 4.800 Liter Wasser benötigt.
Für die Produktion von 1 Kilo Rindfleisch werden sogar rund 15.500 Liter Wasser verbraucht.
Zum Vergleich: Für die Produktion von 1 Kilo Brot werden 1.320 Liter Wasser gebraucht, für 1 Kilo Kartoffeln 255 Liter, für 1 Kilo Tomaten 184 Liter und für 1 Kilo Karotten nur 131 Liter.
(Quelle: www.waterfootprint.org)

Die Fleischindustrie ist ein Skandal , fasst es die Wissenschaftlerin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Dr. Vandana Shiva zusammen. Es ist ein Verbrechen gegen die Erde und gegen unseren Körper. Der massenhafte Fleischkonsum bewirke eine biologische Katastrophe, erklärt sie. Er zerstört die Artenvielfalt, das Klima, das Wasser, den Boden, die Luft.

Vor allem aber ist die Fleischindustrie ein Verbrechen gegen die Tiere. Und hier liegt der Schwerpunkt von HOPE FOR ALL.

Seit Bestehen der Menschheit hat es kein

solches Ausmaß an Tierquälerei gegeben"

Fleisch ist so billig wie nie zuvor. 98 Prozent davon stammt aus industrieller Massentierhaltung.

In der intensiven agrarindustriellen Haltung werden die Tiere nicht mehr als Individuen gesehen, sondern als bloße Produktionsmittel, wie Blechdosen, Auto ersatzteile oder als Gebrauchsartikel mit dem Ziel, höchstmöglichen ökonomischen - sprich wirtschaftlichen Gewinns , sagt der Tierarzt Dr. Hermann Focke. Als Insider weiß er wie kein anderer, wovon er spricht: Dr. Focke war langjähriger Leiter des Veterinäramts Cloppenburg, der Region mit der größten Dichte von landwirtschaftlich genutzten Tieren in Europa. In den 1990er Jahren wurde er bundesweit bekannt, als er zahlreiche skandalöse Missstände bei internationalen Schlachttiertransporten sowie millionenschwere Subventionsbetrügereien der Fleischindustrie publik machte.

Dr. Hermann Focke,

Dr. Hermann Focke,

langjähriger Veterinäramtsleiter in der Region mit der größten Dichte von in Massentierhaltung gehaltenen Tieren in Europa, bringt es auf den Punkt: »Seit Bestehen der Menschheit hat es kein solches Ausmaß an Tierquälerei gegeben - sowohl was Quantität als auch die Intensität angeht - wie in unserer Zeit.« · Bild: www.hopeforall.at

Seine Erfahrungen veröffentlichte Dr. Hermann Focke in dem wichtigen Buch Tierschutz in Deutschland - Etikettenschwindel?!
Und in seinem Buch Die Natur schlägt zurück - Antibiotikamissbrauch in der intensiven Nutztierhaltung und Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt beschreibt er die dramatischen Folgen von Massentierhaltung und agrarindustrieller Produktion und die steigende Gesundheits belastung durch die riesigen Mengen an antibiotikakontaminierter Gülle.

25 Hühner pro Quadratmeter

Bis zu 40.000 Masthühner werden in großen Ställen gehalten, und zwar derartig beengt, dass in der Regel 25, 26 und auch mehr Tiere pro Quadratmeter untergebracht sind , so der ehemalige Veterinärdirektor. Die Tiere haben also kaum Bewegungsmöglichkeiten. Masthühner werden bereits nach 42 Tagen geschlachtet. In dieser kurzen Zeit müssen sie rund zwei Kilo Gewicht zu legen kein Organismus hält einem solch brachialen Wachstum stand. Die Tiere nehmen so schnell an Gewicht zu, dass die Entwicklung des Skeletts gar nicht mitkommen kann, und liegen dann sowohl die Masthühner wie auch die Mastputen am Ende der Mast fast nur noch auf ihrer eigenen Brust, weil die Gliedmaßen das zunehmende Gewicht nicht mehr halten können , erklärt Tierarzt Dr. Focke.

Viele Masthühner sterben schon vor der Schlachtung. Sie schaffen es nicht mehr, sich zu den Wassernäpfen zu schleppen. Andere sterben an zuchtbedingten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder am Stress.

Ein Leben im Kastenstand

Schweine zählen zu den intelligentesten Säugetieren. Verhaltensforschern zufolge sind sie intelligenter als Hunde. Wie Elefanten, Delfine und Primaten können sich Schweine selbst im Spiegel erkennen und haben offensichtlich eine Form von Selbstbewusstsein. Außerdem zeigen sie ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten. Und von wegen Schweine wären keine sauberen Tiere: Wenn sie genug Platz haben, legen sie Toiletten an.

Doch in der industriellen Massentierhaltung müssen Mutterschweine einen Großteil ihres Lebens in Kastenständen verbringen, in denen sie sich fast nicht bewegen können. Sie liegen auf nacktem Beton. Es ist den Mutterschweinen nicht möglich, ihren Kindern große, weiche Nester zu bauen, wie sie es in der Natur tun würden. Ihre Jungen bringen sie in so genannten Abferkelbuchten zur Welt.
Darin fixiert, ist es ihnen nicht möglich, sich um ihre Ferkel zu kümmern. Die Sauen in der modernen Schweinehaltung sind die ärmsten Schweine im wahrsten Sinne des Wortes , so Dr. Hermann Focke.

Die Ferkel werden auf engstem Raum gemästet: Laut EU-Norm ist für ein Mastschwein von bis zu 110 Kilo eine Mindestfläche von nur 0,75 m 2; vorgesehen. Bis zu 10 Prozent der Tiere sterben schon vor der Schlachtung.

Massenhafter Einsatz von Antibiotika

Jan Gerdes führte einen Milcherzeugungsbetrieb, bis er das Tierleid nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Aus Hof Butenland, den er von seinen Eltern übernommen hat, machte er einen Lebenshof für Tiere und gründete ein Kuhaltersheim. Er erklärt: Heutzutage gibt es riesen Herden, und die Herden immer größer. Und da merkt kein Mensch mehr, wenn eine Kuh krank ist.

Jan Gerdes war Milchbauer, zunächst konventionell,

Jan Gerdes war Milchbauer, zunächst konventionell,

dann als Demeter-Hof. Doch auf Dauer konnte er das auch auf Biohöfen mit der Milcherzeugung verbundene Tierleid nicht ertragen. Er machte aus Hof Butenland ein Kuhaltersheim. · Bild: www.hopeforall.at

Das entstehen von Infektionskrankheiten ist eines der größten Probleme in der industriellen Massentierhaltung. Knapp 3/4 aller Antibiotika landen in der Massentierhaltung. Der Einsatz von Antibiotika als Leistungsförderer im Tierfutter ist seit 2006 EU-weit verboten. Doch es gab keinen Rückgang des Antibiotika-Einsatzes, im Gegenteil: Die Antibiotikamengen stiegen Jahr für Jahr massiv an. Das ganze ist ein riesen Schwindel , weiß der ehemalige Amtsveterinär Dr. Hermann Focke. Im Gegensatz zur Humanmedizin kann der Veterinär direkt vom Hersteller oder aus dem Großhandel Antibiotika beziehen und dann selbst anwenden oder weitergeben an den Tierhalter. Und daran verdient er natürlich.

In seinen Büchern Die Natur schlägt zurück und Die Antibiotika-Lüge: Massentierhaltung und Antibiotikamissbrauch - der direkte Weg ins Verderben für Mensch und Tier zeigt Dr. Hermann Focke auf, wohin der routinemäßige Antibiotika-Einsatz führt: zu Resistenzen. Das heißt: Die bisher wichtigsten Medikamente gegen bakterielle Infektionskrankheiten verlieren immer mehr an Wirksamkeit. In Europa sterben bereits jährlich 25.000 Menschen an Infektionen, weil die Erreger gegen Antibiotika resistent sind.

Ein Schlächter steigt aus

Hubert Liebertz arbeitete als Kopfschlächter in verschiedenen Schlachthöfen, bis er das Leid der Tiere nicht mehr ertragen konnte. Ich habe sehr oft gesehen, wie Tiere nicht richtig betäubt waren: Schweine, die aus dem Brühkessel gesprungen sind, wo der Kopfschlächter hingegangen ist und mit einer Eisenstange noch mal draufgehauen hat. Das ist eigentlich Standard, das ist völlig normal. Tiere von Bio-Höfen sind übrigens keine Ausnahme, sie durchlaufen im Schlachthof dieselben Produktionsprozesse . Wird das Tier zerlegt, hat es alle Qualen, die die Industrie zu bieten hat, durchlitten.

Hubert Liebertz arbeitete als Kopfschlächter

Hubert Liebertz arbeitete als Kopfschlächter

in verschiedenen Schlachthöfen, bis er das Leid der Tiere nicht mehr ertragen konnte. Heute leitet er eine Hundeschule in Köln. · Bild: www.hopeforall.at

"Verändern wir unser Essverhalten,

so verändern wir den Planeten"

Mein Ziel mit HOPE FOR ALL ist es, dies alles natürlich einerseits aufzuzeigen, gleichzeitig aber auch den Einzelnen an die Wichtigkeit von Eigenverantwortung und die Kraft des Einzelnen zu erinnern , erklärt Filmemacherin Nina Messinger. HOPE FOR ALL hat eine klare Botschaft: Verändern wir unser Essverhalten, so verändern wir den Planeten.

Lesen Sie auch das Interview mit Nina Messinger

Der bewegende Kinofilm jetzt auf DVD:

Dieser wichtige Film zeigt, was wir tun müssen, um diesen Planeten und all seine Bewohner zu schützen.
(Paul McCartney)

Jede Mahlzeit ist eine Chance, die Welt zu verändern
(Dr. Vandana Shiva, Wissenschaftlerin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises)

Es ist Zeit für einen Bewusstseinswandel. Schauen Sie diesen Film!
(Thomas Berthold, Fußball-Weltmeister)

Dieser Film kann Ihr Leben retten! Beherzigen Sie seine Botschaften und nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand. Sich für eine pflanzliche Ernährung zu entscheiden, wird der beste Entschluss Ihres Lebens sein.
(Dr. Neal Barnard, Präsident der Ärzteorganisation PCRM (Physicians Committee for Responsible Medicine)

HOPE FOR ALL Unsere Nahrung - Unsere Hoffnung
Ein aufrüttelnder Dokumentarfilm von Nina Messinger
Auf DVD und Blu-ray, Oktober 2016
Laufzeit 96 min
Freigegeben ab 12 Jahren

Infos zum Film:
www.hopeforall.at

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter