Italienische Küche vegan: KOCHEN alla Nonna

Vegane Köstlichkeiten aus Bella Italia: Giuseppe Federici und seine Oma Marianna bringen in »Kochen alla Nonna« über 80 typisch italienische Familienrezepte von Canneloni und Lasagne bis Tiramisu auf den Tisch. Das Kochbuch ist auch ein visueller Leckerbissen: Sonnige Foodfotos, atmosphärische Bilder und liebevolle Illustrationen sorgen für Urlaubsfeeling pur!

Traditionelle Familiengerichte vegan: Über 80 italienische Klassiker

»Die Rezepte auf diesen Seiten sind etwas Besonderes: authentische italienische Rezepte, über Generationen weitergegeben, angepasst an vegane Ernährung«, schreibt Giuseppe Federici. »Es sind Gerichte, von denen ich vor der Umstellung meiner Ernährung befürchtete, sie nie wieder essen zu können.«

Giuseppe hat die Rezepte zusammen mit seiner Nonna Marianna zusammengestellt. Seine Großmutter Marianna und sein Großvater, Nonno Antonio, stammen beide aus Sizilien, zogen aber nach ihrer Heirat nach England. Dort eröffneten sie ein typisch italienisches Ristorante. »Nonnas Essen brachte immer die Menschen zusammen«, schreibt Giuseppe, »ob sie für die Gäste in ihrem Restaurant oder für die regelmäßig sonntags um den Küchentisch gedrängte Familie kochte«.

Warum 100% pflanzliche Rezepte?

Giuseppe wurde 1997 in der Nähe von Manchester geboren und wuchs mit den Gerichten von Nonna Marianna auf. »Essen war der Mittelpunkt unseres Lebens«, erinnert er sich.

»Unsere Familie war stets gesundheitsbewusst, also war es ein umso größerer Schock, als mein Dad 2014 die Diagnose Darmkrebs erhielt«, berichtet Giuseppe. Seine Recherche ergab, dass Salami und Schinken ebenso wie rotes Fleisch von der WHO als krebserregend eingestuft werden. »Ich lernte auch, dass vollwertige Ernährung auf Pflanzenbasis das Risiko, Darmkrebs und andere Krankheiten wie Herzleiden zu bekommen, erheblich senken kann.« Nachdem er sich ein paar Dokumentationen über die Fleisch- und Milchindustrie angesehen hatte, schlug er seiner Familie vor, die Ernährung auf Pflanzenbasis auszuprobieren. »Schon bald lebte ich komplett vegan, und meine Familie zog schließlich nach.« Und: Ein Jahr später hatte sich der Krebs bei seinem Vater zurückgebildet. »Heute sind wir jedenfalls alle glücklicher mit dieser Ernährungsweise«, schreibt Giuseppe.

Dennoch sei der Umstellungs­prozess auf vegane Ernährung nicht immer einfach gewesen: »Wir waren traditionelle italienische Küche gewöhnt, in der täglich viel Fleisch und Milchprodukte verwendet werden. Diese Gerichte sind Teil unserer DNA, es kam also nicht infrage, darauf zu verzichten.«

Es stellte sich heraus: Einige Klassiker wie »Verdure Grigliate« sind traditionell vegan. Für alle anderen Familienrezepte gab es nur eine Lösung: sie abzuwandeln und mit 100 % pflanzlichen Zutaten zuzubereiten. Für Gerichte wie Pilzrisotto reichte ein kleiner Zutatentwist, um sie als köstliche pflanzliche Version zu servieren. Und dank Nonna Marianna gelingen auch Lasagne, Carbonara, Bolognese, Canneloni, Pasta al Forno, Hackbällchen, panierte Schnitzel, Panna Cotta, Tiramisu, Tortino al Cioccolata, Gelato und viele andere Leckereien ganz einfach mit veganen Zutaten und schmecken mindestens so gut wie das Original.

Giuseppe Federici begann, Videos mit wunderschönen veganen italienischen Rezepten auf Instagram und auf TikTok zu veröffentlichen. Als er in diesen Videos gemeinsam mit seiner Nonna Marianna kochte, gingen die Klicks durch die Decke. 2023 wurde er bei den renommierten Fortnum & Mason Food and Drink Awards zum »Digital Creator of the Year« gekürt - zur Verleihung nahm er natürlich seine Nonna mit.

»Diese Gerichte sind Teil unserer DNA, es kam also nicht infrage, darauf zu verzichten«

Die typisch italienischen Familienrezepte in einem Kochbuch zusammenzustellen, war allerdings eine Herausforderung, berichtet Giuseppe. Denn Nonna Marianna ist eine intuitive Köchin. »Eine Prise hiervon, eine Handvoll davon und am Ende stets ein köstliches Resultat.« Es gab also keine fix und fertig aufgeschriebenen Rezepte. »Die Herausforderung war, die Rezepte so zu standardisieren, dass sie jedes Mal fantastisch schmecken, und sie dann zum einfachen Nachkochen niederzuschreiben.«

Gleich zu Beginn seines Kochbuchs stellt Giuseppe drei Rezepte für typische italienische Käse zum Selbermachen vor - natürlich 100 % vegan: Cashew-Parmesan (ist in nur 5 Minuten fertig), Cashew-Ricotta (nach Einweichzeit ebenfalls in wenigen Minuten fertig) und Soja-Ricotta. Ebenso hat er gemeinsam mit seiner Nonna Rezepte für veganes Hack, zum Beispiel für Lasagne, Bolognese und Pasta-Auflauf entwickelt, das aus Walnüssen, Sonnenblumenkernen, Pilzen, Tomaten und Gewürzen besteht. Nonnas »Hack«bällchen haben Leinsamen als Grundlage. »Ich versuche, natürliche Zutaten und authentische Methoden zu benutzen, aber wenn ihr aus Zeitmangel fertiges pflanzliches Hack oder Hackbällchen nehmt, geht das auch. Wenn möglich, habe ich beide Optionen angegeben.«



FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei Rezepte aus »Kochen alla Nonna« vor:

Cavatelli agli spinaci (schnelle selbstgemachte Pasta mit Spinat),

Pasta al forno (herzhafter überbackener Pasta-Auflauf),

Tiramisu, das dem Original mit Mascarpone und Eiern in nichts nachsteht, aber 100 % tierfreundlich ist.

Das Buch

Cover_Kochen alla Nonna

Giuseppe Federici: Kochen alla Nonna

90 italienische Klassiker.

Traditionelle Familiengerichte ganz easy vegan

Gebunden, 288 Seiten, mit vielen farbigen Fotos

DK Verlag, 2025 · ISBN 978-3-8310-5005-5

Preis € 26,95 (D) / € 27,80 (A)

Cavatelli agli spinaci

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Fotos: © DK Verlag/ David Loftus, Rezepte: Giuseppe Federici

»Wer das Selbstmachen von Pasta unheimlich findet, kann es mal hiermit versuchen! Es kann kaum schiefgehen, denn man braucht keine besonderen Geräte, nur eine Schere. In diesem Rezept gibt es eine pikante Zitronensauce mit Petersilie dazu, man könnte aber auch eines meiner Pestorezepte dazu ausprobieren.«


ZUTATEN für 2-3 Personen

250 g Spinat

150–170 g Pizzamehl Type 00

½ TL Salz plus mehr zum Kochen

2 Knoblauchzehen

30 g frische Petersilie

2 EL hochwertiges Olivenöl

½ TL Chiliflocken

Abrieb von 1 Bio-Zitrone

Saft von 1/2 Zitrone

3 EL veganer Frischkäse (etwa 100 g)

Meersalz und schwarzer Pfeffer

geriebener veganer Parmesan oder Cashew-Parmesan zum Servieren


ZUBEREITUNG Vorbereitungszeit: 10 Minuten · Zubereitungszeit: 10 Minuten

1. Spinat, 150 g Mehl und Salz in der Küchenmaschine zu einer homogenen, leicht grobkörnigen Masse verarbeiten - keine Sorge, genauso soll es sein. Ist der Teig zu klebrig zum Anfassen, etwas mehr Mehl einarbeiten.

2. Die Mischung auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und mit den Händen zu einer Kugel formen, dann 2-3 Minuten kneten.

3. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und salzen. Dann mit der Schere lange, dünne Teigstücke abschneiden (etwa 5 cm lang und 1 cm breit) und ins Wasser fallen lassen.

4. Al dente kochen. Dies sollte nur 2–5 Minuten dauern (die Nudeln steigen an die Oberfläche, wenn sie fertig sind).

5. Inzwischen den Knoblauch in Scheiben schneiden und die Petersilie hacken. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren Knoblauch und Chiliflocken dazugeben, um das Öl zu aromatisieren.

6. Dann Petersilie, Zitronenschale und -saft, Frischkäse, Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen und gründlich mischen.

7. Die weiche Pasta in die Pfanne geben und gut verrühren, dann noch 1 Minute dünsten, bis die Flüssigkeit andickt.

8. Sofort mit Parmesan und 1 Prise schwarzem Pfeffer servieren.



Selbstgemachter veganer Parmesan

ZUTATEN CASHEW-PARMESAN

150 g Cashews

3 EL Hefeflocken

1 TL Knoblauchpulver

1 1/2 TL Zwiebelpulver

1 TL Meersalzflocken



ZUBEREITUNG CASHEW-PARMESAN Vorbereitungszeit: 5 Minuten

1. Zutaten in eine Küchenmaschine oder einen Standmixer geben.

2. Etwa 30-60 Sekunden zerkleinern, bis ein feines Pulver entsteht.

3. In einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank aufbewahren, bis es auf eure Lieblingspasta und Salate gestreut werden soll. Wenn ihr so tickt wie ich, schmeckt er auch auf Gurkenscheiben als gesunder, salziger Snack.

Pasta al forno

176_Pasta al forno

Fotos: © DK Verlag/ David Loftus, Rezepte: Giuseppe Federici

»Nichts macht einen italienischen Pasta-Abend so typisch wie Nonnas Pasta al Forno! Ich habe sie schon oft für Freunde gekocht, und sie können nicht genug bekommen. Es ist wie Lasagne mit weniger Arbeit und einer beliebigen Pasta-Sorte, hier Conchiglioni. Traditionell würde man Rigatoni nehmen.«


ZUTATEN
für 3 Personen

250 g Pasta (Conchiglioni oder Rigatoni)

2 EL hochwertiges Olivenöl

100 g veganer Mozzarella

40 g geriebener veganer Parmesan (oder selbstgemachter Cashew-Parmesan)

3 EL vegane Sahne

60 g Semmelbrösel


PASTASAUCE ALLA NONNA

2 Schalotten oder 1 weiße Zwiebel

1 mittelgroße Karotte

2 Knoblauchzehen

1 Selleriestange

2 EL hochwertiges Olivenöl

220 g veganes Hack

2 Dosen gehackte Tomaten (à 400 g)

1 EL Salz

1/4 TL Chiliflocken

1 EL Zucker

20 g frisches oder TK-Basilikum

1/4 TL Natron

150 g TK-Erbsen


ZUBEREITUNG Vorbereitungszeit: 20 Minuten · Zubereitungszeit: 1 Stunde

1. Für die Sauce Zwiebeln, Karotte, Knoblauch und Sellerie in der Küchenmaschine zerkleinern, dann bei mittlerer Hitze in einer Pfanne in 2 EL Olivenöl 5 Minuten anschwitzen.

2. Das »Hack« dazugeben und 5 Minuten anbräunen, dabei aufbrechen und zerkleinern, falls notwendig.

3. Die Dosentomaten in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab pürieren, dann mit 1–2 Dosen voll Wasser in die Pfanne geben und aufkochen lassen.

4. Salz, Chiliflocken, Zucker, Basilikum und Natron hinzufügen. Die Säure heraussprudeln lassen, dann die Sauce bei schwacher Hitze mindestens 20 Minuten köcheln lassen. In den letzten 3 Minuten die Erbsen dazugeben.

5. Jetzt die Pasta in Salzwasser kochen - 3 Minuten weniger als angegeben. Sie soll gar sein, aber noch Biss haben (al dente sein). Beim Kochen 2 EL Olivenöl hinzugießen, damit die Nudeln nicht zusammenkleben.

6. Die Pasta abgießen, dann wieder in den Topf zurückgeben, 1–2 Kellen Sauce dazugeben und gut umrühren. Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

7. Die Nudeln in eine Auflaufform umfüllen und den Großteil der Sauce darüber geben. Mit Mozzarella und Parmesan bestreuen, die vegane Sahne und Semmelbrösel und dann noch ein paar Kleckse Sauce darauf geben. 20–25 Minuten oder bis die Oberfläche goldbraun brodelt, überbacken.

Tiramisu

223_Tiramisu

Fotos: © DK Verlag/ David Loftus, Rezepte: Giuseppe Federici

»Um es gleich vorwegzunehmen: Vegane Löffelbiskuits gibt es nicht, und kein Mensch hat Zeit, es selbst zu machen. Also dachte ich an die Biscoff-Kekse von Lotus: Sie schmecken nach Kaffee, sind überall erhältlich, und obendrein zufällig auch vegan! Hier habe ich vegane Schlagsahne verwendet, aber das kann man auch durch 175 g Seidentofu ersetzen für etwas mehr Protein!«


ZUTATEN für 6 Personen

300 ml frisch aufgebrühter Espresso (oder 300 ml heißes Wasser mit 3 EL Instant-Kaffee für Faule)

400 g veganer Frischkäse

100 g Zucker

1 EL Vanillepaste oder -extrakt

1 EL Maraschinolikör (optional)

400 g vegane Schlagsahne, aufgeschlagen

500 g trockene vegane Karamellkekse (ich empfehle die von Biscoff) plus etwas mehr zum Garnieren

1 EL Kakaopulver



ZUBEREITUNG
Vorbereitungszeit: 20 Minuten · Kühlen: 2 Stunden

1. Den Kaffee vorbereiten. Am besten ist frisch aufgebrühter Espresso aus der Caffeteria, aber wenn es schnell gehen muss, funktioniert auch löslicher Kaffee.

2. Frischkäse, Zucker, Vanille und Maraschino (falls verwendet) in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren. Dann mit einem Teigschaber vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben.

3. Die Kekse einzeln in den Kaffee tauchen - nicht länger als 1 Sekunde, sonst werden sie zu weich. Das mag zu kurz erscheinen, reicht aber definitiv - rein, raus, fertig! Zwei Lagen Kekse in eine Form (etwa 27 × 20 cm) schichten, dann die Hälfte der Frischkäsemischung darauf geben. Wieder zwei Lagen eingetauchte Kekse auf den Frischkäse geben und zum Schluss eine zweite Schicht Frischkäsemischung.

4. Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 2 Stunden, idealerweise aber über Nacht kühl stellen. Kakaopulver darüber sieben und mit Kekskrümeln bestreut servieren.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter