Lifestyle: Die Kunst, vegan zu kochen

Nichts ist einfacher und kreativer, nachhaltiger und zugleich wirkungsvoller, als mit natürlichen Zutaten ein köstliches Essen zuzubereiten , sagt Axel Meyer, ein Pionier der Naturkostbewegung. Natürliche Zutaten sind natürlich rein pflanzlich und aus biologischem Anbau, am liebsten aus der Region.
Seine Rezepte für Frühstück, Snacks, Suppen, Salate, Hauptgerichte und Desserts sind vollwertig und vitalstoffreich und nur mit besten Bio-Zutaten hergestellt. Auch internationale Gerichte sind dabei, zu denen der Autor auf seinen zahlreichen Reisen inspiriert wurde.

Axel Meyer, 1955 geboren in Hannover, zählt zu den Pionieren der Naturkostbewegung. Er lebt seit seinem 18. Lebensjahr vegetarisch und dann vegan. In den 1970er Jahren arbeitete er während des Studiums als Bäcker für Bioläden in Braunschweig und Hannover. Die große Nachfrage der Kunden nach den Rezepten seiner Vollkornbrote und süßen Gebäcke veranlasste ihn, diese in Buchform aufzuschreiben.
1979 erschien Die Kunst des Backens . Das handgeschriebene Buch stand in jedem Bio-Laden, erreichte Kultstatus und verkaufte sich über 300.000 Mal. Die Rezepte waren bereits damals zu über 90 Prozent vegan. Seither zählt Axel Meyer zu den Vorreitern
einer gesunden, vollwertigen, pflanzlichen Ernährung.
1981 erschien sein Buch Kostproben aus der Pflanzenküche .
2001 erschien Fleisch ade! Was Sie schon immer über Risiken und Nebenwirkungen eingefleischter Essgewohnheiten wissen wollten bei Goldmann.
2013 begann Axel Meyer mit der lange geplanten Überarbeitung seines Backbuchs. 2014 erschien Die Kunst, vegan zu backen mit 80 lange erprobten Rezepten im Kosmos Verlag.

Essen zubereiten - ein schöpferischer Akt

Die Zubereitung eines Essens ist für ihn ein schöpferischer Akt: Axel Meyer vergleicht es mit dem Töpfern einer Vase oder dem Malen eines Bildes. Auch wenn das entstandene Kunstwerk nach dem Essen verschwunden ist, bleibt die Erinnerung an das schöpferische Tun und die positive Energie und natürlich die stärkende Kraft der guten Zutaten.

Die eigentliche Kunst der Zubereitung, der schöpferische Akt, besteht für ihn nicht in komplizierten Techniken, sondern in der Hingabe, die sorgfältig ausgesuchten Zutaten schonend und lecker zuzubereiten und in der Dankbarkeit für die reinen Gaben der Natur: Glück ist eben kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht unserer inneren Einstellung, und die können wir gerade beim Kochen besonders gut und einfach zum Ausdruck bringen.

Verantwortung übernehmen

Für mich ist der tägliche Einkauf meiner Lebensmittel mehr als nur die Befriedigung notweniger Bedürfnisse , erklärt Axel Meyer. Er drückt meine gesellschafts politische Verantwortung aus, mit der ich beim Kauf mitentscheide, wie sie kultiviert und produziert wurden. Jeder, der im Biomarkt frisches Obst, Gemüse und Getreide kauft, trägt zu einem positiven Kreislauf bei: Die Pflanzen wachsen natürlich und ohne Gift und kein Tier muss dafür leiden und sterben.

Essen ist längst keine Privatsache mehr , ist Axel Meyer überzeugt. Die Nachfrage nach Fleisch und tierischen Produkten beeinflusst direkt ein weltweites Netzwerk des Grauens und der Zerstörung und nicht nur Leid, das Tieren zugefügt wird, sondern auch den Menschen, die in diese Maschinerie eingebunden sind, vom Futteranbau mit Giften bis hin zum Schlachthof. Und für den, der das Fleisch isst, komme noch das Krebsrisiko dazu.

Niemand erwartet, dass wir uns von heute auf morgen rein pflanzlich ernähren, wenngleich das der Rettung unserer Erde einen enormen Schub geben würde. Die Entscheidung darüber sei eine Verantwortung, der sich keiner entziehen könne: Es entscheidet darüber, ob wir unseren Kindern und Enkelkindern ein lebenswertes Dasein ermöglichen.

"Befreiende Wirkung für Herz und Seele"

Vor allem tun wir mit einer pflanzlichen Ernährung uns selbst etwas Gutes - nicht nur unserem Körper und unserer Gesundheit, sondern auch unserer Seele. Axel Meyer bringt es so auf den Punkt: Mit dem eigenen Essen kein Leid mehr zu erzeugen, das erleichtert und hat eine unglaublich befreiende Wirkung für Herz und Seele.

Vegane Köstlichkeiten genießen

In seinem neuen Buch Die Kunst, vegan zu kochen hat Axel Meyer viele wissenswerte Informationen über eine (individuell) richtige Ernährungsweise, lebensverlängernde Vollkornprodukte, die Bedeutung hochwertiger Bio-Lebensmittel sowie die Wertigkeit von Lebensmitteln zusammengestellt. Außerdem stellt er Basis-Zutaten, Superfoods aus der Region & Spezialitäten der veganen Küche kompakt vor.

Der Rezeptteil beginnt mit süßen und pikanten Frühstücksideen: von verschiedenen Müslis bis zu Waffeln, Pancakes, Omelett, Tofu-Rührei und Baked Beans- alles natürlich vegan und vollwertig.

Im Kapitel Salate & Vorspeisen gibt"s knackige Rohkost-Salate von Waldorfsalat bis Rote-Bete-Carpaccio mit Wildkräuter Salat, außerdem Antipasti, Möhren-Spaghetti und Couscous-Taler mit Fenchel und Granatapfel.

Weiter geht"s mit Suppen & leichte Snacks : Haben Sie Lust auf italienische Minestrone, Kürbissuppe mit Süßkartoffel oder japanische Miso-Suppe? Oder lieber Snacks wie Falafel oder Veggie-Burger für den kleinen Hunger?

Bei vollwertigen veganen Hauptgerichten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: von Quiche mediterran oder Paella, über Sellerie-Schnitzel, Hirse-Gratin oder Kroketten aus Buchweizen mit Hummus bis Red Thai-Curry finden Sie in Axel Meyers neuem Buch viele leckere Rezepte.

Natürlich darf das süße Finale von Crème br lée über Mousse au chocolat bis Kokos-Panna-Cotta nicht fehlen.

Vier Rezepte stellen wir Ihnen vor: Chicorée mit Mandarinen, Kräuterseitlinge mit Endiviensalat, Pfannkuchen mit veganem Kräuter-Mandel-Ricotta und zum Nachtisch Kokos-Panna-Cotta.

Axel Meyer: Die Kunst, vegan zu kochen
Gebunden, 160 Seiten Format: 23,7 x 26,8 cm
Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Fotos
Franckh Kosmos Verlag, 2016 ISBN: 978-3440149942
Preis: 22,99 Euro

CHICORÉE mit Mandarinen & KRÄUTERSEITLINGE

CHICORÉE mit Mandarinen & KRÄUTERSEITLINGE

mit Endiviensalat · Bild: (c) Rogge & Jankovic Fotografen · Aus: Die Kunst, vegan zu kochen, Kosmos Verlag

CHICORÉE mit Mandarinen

ZUTATEN für 2 Portionen
2 EL unraffiniertes Sonnenblumenöl
1 EL Aceto balsamico
1 EL Mandelmus
1 EL Ahornsirup
2 3 EL Wasser
Steinsalz oder Kräutersalz
2 Chicorée
1 2 Mandarinen

So geht"s
1. Das Sonnenblumenöl in einer Salatschüssel mit dem Aceto balsamico, dem Mandelmus, Ahornsirup und 2 3 EL Wasser zu einem glatten Dressing verrühren. Nach Belieben mit Salz abschmecken.
2. Chicorée waschen und in feine Streifen schneiden.
Den Chicorée unter das Dressing ziehen.
3. Die Mandarinen schälen und in kleine Stücke schneiden. Unter den Chicorée mischen. Den Salat in 2 Schalen oder auf Tellern anrichten.

So mag ich"s
Ich liebe Chicorée. Auch wenn der Strunk bitter schmeckt, ist er sehr gesund, daher schneide ich den Chicorée möglichst weit auf und nehme nur am Ende eine dünne Scheibe weg. Am liebsten mag ich ihn mit Sesam-Mus, obwohl das noch eine zusätzliche leicht bittere Note bringt. Diese Variante schmeckt sehr rund und kann auch noch beliebig ergänzt werden, z. B. durch Zitronensaft, gehackte Nüsse und geraspeltem Apfel.

KRÄUTERSEITLINGE mit Endiviensalat

ZUTATEN für 2 Portionen
2 EL unraffiniertes Sonnenblumenöl
1 EL weißes Mandelmus
1 EL Aceto balsamico
1 EL Ahornsirup
2 3 EL Wasser
Endiviensalat
2 kleine Frühlingszwiebeln
125 g Kräuterseitlinge
2 EL unraffiniertes Olivenöl
2 3 EL Zedernkerne

So geht"s
1. Sonnenblumenöl, Mandelmus, Aceto balsamico und Ahornsirup mit 2 3 EL Wasser in einer Salatschüssel zu einem Dressing verrühren.
2. Den Endiviensalat waschen abtropfen lassen oder trocken schleudern.
Die Salatblätter übereinanderlegen und in dünne Streifen schneiden.
3. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden.
Die Kräuterseitlinge in kleine Stücke schneiden.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen.
Die Zwiebeln und die Kräuterseitlinge darin etwa 3 Minuten andünsten, dabei zwischendurch umrühren. Die Zedernkerne unterrühren und nochmals 3 4 Minuten dünsten.
4. Den Salat mit dem Dressing gut vermischen und auf 2 Salattellern anrichten.
Die Kräuterseitlinge mit Zwiebeln und Zedernkernen über dem Salat verteilen.

PFANNKUCHEN mit Kräuter-Mandel-Ricotta

PFANNKUCHEN mit Kräuter-Mandel-Ricotta

Bild: (c) Rogge & Jankovic Fotografen · Aus: Die Kunst, vegan zu kochen, Kosmos Verlag

PFANNKUCHEN mit Kräuter-Mandel-Ricotta

ZUTATEN für 2 Portionen
150 g Buchweizenmehl
1 EL Lupinenmehl
1 TL Weinstein-Backpulver
250 ml Reismilch
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
Steinsalz
2 3 EL Sonnenblumenöl
Salatblätter und Gemüsestreifen
zum Garnieren

Für den Mandel-Ricotta
150 g geschälte Mandeln
250 ml Wasser
1 EL unraffiniertes Sonnenblumenöl
1 EL Hafersahne
1 Prise Steinsalz
Kräuter der Saison
(z. B. Basilikum, Rosmarin,
Schnittlauch)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zeitbedarf
40 Minuten
2 Stunden einweichen

So geht"s
1. Für die Mandelcreme die Mandeln in 150 ml Wasser mindestens 2 Stunden einweichen. Die Flüssigkeit sollte möglichst vollständig eingezogen sein, anderenfalls das restliche Wasser abgießen.
2. Die Mandeln unter fließendem Wasser abspülen, dann mit dem Pürierstab und 100 ml Wasser fein pürieren.
Das Sonnenblumenöl, die Hafersahne und das Salz dazugeben.
Die Kräuter waschen, trocken schütteln, fein hacken und darunterziehen. Mit Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
3. Für die Pfannkuchen den Buchweizen entweder frisch fein mahlen oder Buchweizenmehl verwenden. In einem hohen Becher mit dem Lupinenmehl, dem Weinstein-Backpulver und der Reismilch verquirlen.
Der Teig sollte zähflüssig vom Löffel fließen.
4. Die Frühlingszwiebel putzen und fein schneiden, die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein schneiden.
1/2 der Zwiebel und der Knoblauchzehe für die Mandelcreme beiseite legen, den Rest unter den Pfannkuchenteig rühren und mit Salz nach Belieben abschmecken.
5. Den Backofen auf 80 C vorheizen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die Pfannkuchen nacheinander goldbraun backen.
Die Menge ergibt, je nach Pfannengröße, 2 4 Stück.
Die fertigen Pfannkuchen im Backofen möglichst nur kurz warm halten, sie schmecken frisch aus der Pfanne am besten.
6. Die restliche Frühlingszwiebel und Knoblauchzehe unter den Kräuter-Mandel-Ricotta ziehen und auf die Pfannkuchen streichen.
Die Pfannkuchen aufrollen und mit Salatblättern, Möhrenstiften oder anderem frischem Gemüse der Saison anrichten.

KOKOS-PANNA-COTTA mit Heidelbeeren

KOKOS-PANNA-COTTA mit Heidelbeeren

Bild: (c) Rogge & Jankovic Fotografen · Aus: Die Kunst, vegan zu kochen, Kosmos Verlag

KOKOS-PANNA-COTTA mit Heidelbeeren

ZUTATEN für 2 Portionen
200 ml Kokosmilch
100 ml Hafersahne
TL Agar-Agar
2 EL Rohrohrzucker
TL Vanillepulver
1 Prise Zimt
2 Tr. Mandarinen-Bio-Aroma
Kokosfett für die Förmchen

Für den Heidelbeerspiegel
50 g Heidelbeeren (frisch oder TK)
1 EL Rohrohrzucker
1 Mandarine zum Dekorieren

Zeitbedarf
15 Minuten
60 Minuten kühlen

So geht"s
1. Von der Kokosmilch Tasse abnehmen und beiseite stellen, die restliche Milch in einem Topf mit der Hafersahne aufkochen. 2. Das Agar-Agar in die beiseitegestellte Kokosmilch klümpchenfrei
einrühren und unter die heiße Milch ziehen. Nochmals kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Den Rohrohrzucker, Vanille, Zimt und zum Schluss das Mandarinen-Bio-Aroma unterrühren.
3. 2 Dessertförmchen oder kleine Tassen mit etwas Kokosfett ausstreichen, die Panna cotta einfüllen und für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
4. Die Heidelbeeren (frische Beeren vorher abspülen) mit dem Zucker kurz aufkochen. Mit dem Pürierstab fein pürieren.
5. Das Heidelbeer-Püree als Spiegel auf 2 Teller gießen und die Panna cotta vorsichtig daraufstürzen. Mit Mandarinenspalten garnieren.

So schmeckt"s auch
Ein einfaches Dessert, aber trotzdem etwas Besonderes.
Auch passionierte Hobbyköche, die der veganen Ernährung eher skeptisch gegenüberstehen, waren von dieser Variante begeistert und konnten gar nicht glauben, dass sie wirklich vegan ist. Man kann die Creme auch in kleine Weckgläser füllen, nach dem Abkühlen die Fruchtsauce darübergießen und verschließen ideal für ein Picknick.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter