Moby: Neues Album »Futur Quiet« - Frieden für uns, die Natur und die Tiere
Der US-Musiker, Musikproduzent und Tierrechtsaktivist Moby (1965 in New York als Richard Melville Hall geboren) ist seit den 1990er Jahren bekannt für seinen experimentellen Synthesizer-Sound, gemixt mit melancholischen Klaviermelodien und Elektro-Beats. Sein aktuelles Album »Futur Quiet« ist ganz anders: Es ist ruhig, nach innen gerichtet, atmosphärisch. Und es vermittelt eine Sehnsucht nach Frieden: Frieden für uns und Frieden für die Natur, damit Tiere ohne Angst in Freiheit leben können.
»Future Quiet« markiert das neueste Kapitel im Schaffen eines der einflussreichsten und visionärsten Künstler der elektronischen Musik. Es beginnt mit einer Orchesterversion von »When It's Cold I'd Like To Die«, einem Song von 1995, der durch seine emotionale Verwendung in der Netflix-Serie »Stranger Things« eine völlig neue Generation erreicht hat. Mit den vierzehn Stücken auf dem neuen Album, die modernen Klavierminimalismus, Klanglandschaften mit Streichern, manchmal zarte Percussion und Gesang-Elemente umfassen, reflektiert Moby die Spannung zwischen dem hypervernetzten modernen Leben und dem tiefen Bedürfnis des Menschen nach Stille.
»Future Quiet ist, wenig überraschend, ruhig«, erklärt Moby. »Um es klarzustellen: Ich liebe Bombast. Ich liebe Exzess und Lautstärke. Doch je lauter und verrückter die Welt wird, desto mehr sehne ich mich nach der Stille, sowohl als Zuhörer als auch als Musiker. Für mich, und hoffentlich auch für andere, ist Future Quiet ein Zufluchtsort.« (moby.com)
Moby lebt seit Jahren vegan und engagiert sich für Umweltschutz und Tierrechte
Moby wurde bereits 1984 Vegetarier und entschied sich schon drei Jahre später für eine 100% vegane Ernährung. Über seine Beweggründe berichtet er in einem Interview: »Ich dachte, nur Rind, Hühnchen und Fisch aufzugeben würde reichen. Genau wie viele andere Menschen auch, wusste ich nicht, dass die Milch- und Eierproduktion, vor allem auf dem industriellen Level, in Wirklichkeit noch schlimmer ist, weil die Tiere weiterleben und immer weiter ausgebeutet werden.«
Moby nutzt seine Bekanntheit und seinen Instagram-Kanal, um Tieren eine Stimme zu geben.
Zu diesem Bild schreibt er: »Das Allerbeste an sozialen Medien ist für mich, gerettete Tiere in Sicherheit und glücklichem Leben zu sehen. Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit kämpfen viele Tierheime ums Überleben, deshalb bitte ich euch um jede erdenkliche Hilfe.«
Bild: www.instagram.com/moby/
»Tragt einfach nicht mehr zum Leid der Tiere bei!«
»Als ich 1987 Veganer wurde, war ich überzeugt davon, dass ich den Menschen nur die Wahrheit zu sagen brauchte. Ich habe immer gedacht, dass der Grund, warum nicht alle vegan leben, darin lag, dass sie es nicht besser wussten«, so Moby. Um die Menschen über das Tierleid aufzuklären, wurde er vor bald 40 Jahren Tierrechtsaktivist.
Heute sagt er: »Das Lustige am Tierrechtsaktivismus ist aber, dass uns bereits alle zustimmen. Du kannst dich in einen Raum mit 100 Menschen setzen und sie fragen, was sie über Tierleid denken. Sie werden dir sagen, dass sie Tierleid schrecklich finden. Wenn du sie nach ihrer Meinung zu Tiermissbrauch fragst, werden sie sagen, dass sie Tiermissbrauch schrecklich finden. In diesem Punkt sind wir uns alle einig. Der einzige Unterschied ist, ob wir das, woran wir glauben, auch in die Tat umsetzen.«
Dies sei dann der Punkt, an dem es auf einmal zum Bruch komme: »Ok, du findest Tiermissbrauch schrecklich. Du möchtest nicht zum Tierleid beitragen. Dann werde vegan!«, sagt Moby. »Und das ist der Moment, in dem sie dir ins Gesicht springen. Oder sie drehen durch oder sie verspotten dich. Dabei ist alles, was du sagst: "Wenn Du nicht möchtest, dass Tiere leiden und wenn du nicht dazu beitragen möchtest, dass Tiere leiden, gibt es einen unglaublich einfachen Weg das zu tun".«
(Quelle: Moby - Interview über Musik & Veganismus. soundsvegan.com/2024/06/moby-interview)
|
Informationen: moby.com Instagram: www.instagram.com/moby/ Youtube-Kanal: www.youtube.com/@moby |
