natürlich VEGAN BACKEN

Vegan Backen quer

Vier Köstliche Rezepte aus »natürlich VEGAN BACKEN« von Philip Khoury: ORANGEN-MANDEL-TORTE, APFELSTREUSEL-KUCHEN, NUSSPLÄTZCHEN und VICTORIA-TORTE.

Bilder: © Matt Russell Aus: Natürlich vegan backen (Südwest Verlag)

Philip Khoury, preisgekrönter Chefkonditor im Kaufhaus »Harrods« in London, zeigt in seinem ersten Backbuch, wie man mit rein natürlichen Zutaten vegane und damit ethisch vertretbare Backwaren zubereiten kann: ohne Abstriche bei Geschmack und Qualität, aber ohne Ausbeutung von Tieren und des Planeten. Er widmet sein Buch allen Menschen, »die mutig genug sind, den Status quo infrage zu stellen. Für alle Naschkatzen, die nach einer neuen Art zu backen suchen. Möge dieses Buch eine Quelle der Inspiration und Freude sein. Gemeinsam können wir eine Zukunft schaffen, die freundlicher, empathischer und nachhaltiger für alle ist.«

»In den legendären Food Halls dieses weltberühmten Kaufhauses findet man die exotischsten, luxuriösesten Produkte«, so Philip Khoury über »Harrods« in London. »Hier leite ich nun eine der weltweit größten Pâtissier-Brigaden an einem Standort, wo die Eier aus Freilandhaltung und die Milchprodukte von "glücklichen Kühen" stammen. Dadurch wurde mir bewusst, dass das wohl eher die Ausnahme als die Regel ist und die konventionelle Lebensmittelproduktion eine auf Profit beruhende Industrie ist. Ermutigt von den Möglichkeiten, die das Unternehmen mir bot, machte ich mich ans Experimentieren mit rein pflanzlichen Zutaten.«

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Philip Khoury ist ein preisgekrönter Pâtissier, der mit seinen innovativen veganen Kreationen für Furore gesorgt hat. Als Chefkonditor im legendären »Harrods« in London hat er eine pflanzliche und allergiefreundliche Patisserie eingeführt.


Sein Engagement für Nachhaltigkeit und die Entwicklung von Gebäck und Desserts, die sowohl ethisch vertretbar sind als auch keine Abstriche in Qualität und Geschmack machen, haben ihm den Ruf eines der innovativsten Patissiers der Branche eingebracht. Seine Mission ist, sein Fachwissen und seine Rezepte für raffinierte Backwaren auf pflanzlicher Basis zu teilen und so allen, die die Welt der veganen Küche entdecken oder weiter darin eintauchen wollen, Anleitung und Inspiration zu bieten.


Mehr Rezepte + Backvideos von Philp Khoury:

Instagram-Seite: www.instagram.com/philkhoury

Video-Kanal: www.youtube.com/@philkhoury

»Der ungläubige Gesichtsausdruck der Leute sprach Bände«

Als ausgebildeter Pâtissier wollte er keine Kompromisse in Bezug auf Produktherkunft, Aroma und Qualität eingehen. Fast alle Rezepte, die er finden konnte, enthielten Margarine aus raffinierten Ölen, gehärtete Fette und Ersatzprodukte mit vielen Zusatzstoffen. Philip Khoury wollte aber seinem Ansatz treu bleiben und möglichst nur natürliche, hochwertige Zutaten verwenden. »So entwickelte ich für Harrods über 20 neue Produkte auf rein pflanzlicher Basis, ohne zu verraten, dass sie vegan sind. Der ungläubige Gesichtsausdruck der Leute, nachdem ich das Geheimnis im Anschluss an die Verkostung gelüftet hatte, sprach Bände.«

Durch langes Experimentieren, hundertfache Versuche nach dem Trial-and-Error-Prinzip sowie aus Intuition und - wie er sagt - »maximaler Genusssucht« entstanden köstliche vegane Rezepte für Torten, Kuchen, Kleingebäcke und Desserts, die der traditionellen Pâtissierie mit viel Eiern, Sahne, Butter und Kuhmilch in nichts nachstehen. Dabei legt der Chefkonditor größten Wert auf natürliche, hochwertige Zutaten. Das Motto lautet: »Das Leben ist einfach zu kurz für schlechte Kuchen und Torten!«

Warum ohne Milch, Butter und Eier? »Die Realität ist erschütternd«

»Ich möchte Sie nicht vor den Kopf stoßen oder Ihnen Unbehagen bereiten, indem ich Ihnen einige Fakten über die moderne, industrielle Massentierhaltung aufzähle, aber die Realität ist erschütternd«, so Philip Khoury. »Ich denke, in einer Zeit, in der viele Menschen gar nicht mehr wissen, wo und wie ihre Lebensmittel produziert werden, brauchen wir Lösungen, die den Planeten schonen und nicht auf der Ausbeutung von Tieren beruhen.«

Süße Köstlichkeiten genießen und zugleich Tiere und den Planeten schützen

Wer aktiv zu Tierschutz, Natur- und Klimaschutz beitragen möchte, muss dabei auf süßen Genuss nicht verzichten. Mit seinem Buch »natürlich VEGAN BACKEN« möchte der Chefkonditor allen Backbegeisterten neue Optionen und Fähigkeiten vermitteln, mit denen jeder (für) eine bessere Zukunft backen kann:

• Süßes Hefegebäck von Rosinenschnecken und Zimtstriezel bis zu Schoko-Haselnuss-Babka und weihnachtlichen Stollen.

• Plätzchen & Cookies wie Schoko-Sesam-Cookies, Bananen-Schoko-Cookies, Amaretti oder Nussplätzchen ...

• Tartes und Pies: Apple Pie, Banoffee Pie, Süßkartoffel-Pie ...

• Kuchen und Torten von Cheesecake, Apfelstreusel und Orangen-Mandel-Torte bis Victoria-Torte.

• Desserts: Crème brûlée, Tiramisu und vieles mehr.

• Konfekt: Von Schokoladentrüffel bis Kokos-Meersalz-Toffees.

• Grundrezepte: Mürbeteig, Schokoladencreme, Konfitüre, Nussmus, selbstgemachte Schlagcreme...

Leicht verständlich teilt Philip Khoury sein Fachwissen über die Kreation innovativer und köstlicher Kuchen, Torten und Desserts, und bietet Anleitung und Inspiration für alle, die die Welt des veganen Backens entdecken möchten.

Das Buch

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Wie gelingt ein fluffiger Teig ohne Milch, Butter & Eier?

Philip Khoury, preisgekrönter Chefkonditor im legendären Kaufhaus »Harrods« in London, weiß wie's geht - und zwar ohne Abstriche bei Geschmack und Qualität. Er stellt Kuchen, Torten, Kleingebäcke und Desserts vor, die nicht nur herrlich schmecken, sondern auch 100 % tierfreundlich sind!


65 Rezepte plus 14 Grundrezepte + viele wertvolle Tipps des Chefkonditors + QR-Codes zu den englischsprachigen Videos.


Philip Khoury: natürlich vegan backen

256 Seiten, ca. 150 farbige Fotos

Südwest-Verlag, 2024 · ISBN 978-3-517-10317-4

Preis: 32,00 € (D), 32,90 € (A), CHF 42,90

Rezept: APFELSTREUSEL

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Rezeptfotos: © Matt Russell Aus: Natürlich vegan backen (Südwest Verlag)

»Die klassische, weil köstliche Kombination aus Äpfeln und Zimt macht diesen Kuchen (oder Muffins) zu etwas ganz Besonderem. Direkt unter der Schale eines Apfels stecken viele Nährstoffe. Also mache ich mir aus gutem Grund erst gar nicht die Mühe, die Äpfel zu schälen, sondern schneide nur das Kerngehäuse heraus.«


ZUTATEN Ergibt 1 Kuchen (23 cm) oder 12 Muffins

300 g Kochäpfel, vom Kerngehäuse befreit und geviertelt

6 g (1½ TL) gemahlener Zimt

180 g extrafeiner Zucker

80 g natives Olivenöl extra

90 g Pflanzendrink

225 g Weizenmehl Type 405

8 g (2 TL) Backpulver

4 g (1 TL) Backnatron

1 Apfel, vom Kerngehäuse befreit und quer in dünne Scheiben geschnitten

40 g Demerara-Zucker (brauner Rohrzucker), zum Bestreuen

50 g Haferstreusel (siehe unten)

Puderzucker zum Bestäuben


ZUTATEN für Haferstreusel
(Ergibt ca. 500 g)

Diese aromatischen, knusprigen Streusel sind super für die Zubereitung und Garnierung von Crumble, Kompott oder auch Müsli.

80 g kalt gepresstes Sonnenblumenöl

60 g Pflanzendrink

50 g Muscovado-Zucker (Naturbelassener Vollrohrzucker von der Insel Mauritius mit intensiven Karamellaroma)

230 g Weizenmehl Type 405

4 g (1 TL) Backpulver

1 g (¼ TL) feines Salz

60 g Haferflocken



ZUBEREITUNG

Teig

1 Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Den Boden von zwei Springformen (20 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen.

2 Mehl, Speisestärke, beide Zuckersorten, Backpulver, Backnatron und Salz in einer großen Schüssel sehr sorgfältig mit einem Schneebesen vermischen.

3 Öl, Sojadrink, Essig, Vanilleextrakt und Süßkartoffeln in einem Standmixer oder mit einem Stabmixer glatt pürieren.

4 Die Mischung zu den trocken Zutaten gießen und mit einem Schneebesen unterziehen, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind.

5 Den Teig in die vorbereiteten Formen füllen und im vorgeheizten Ofen 18–20 Minuten goldbraun backen. Der Boden sollte auf Fingerdruck elastisch nachgeben.

6 Die Teigböden in der Form auf einem Kuchengitter erkalten lassen. Mithilfe eines Palettmessers vom Springformrand lösen und auf ein Kuchengitter stürzen. Das Backpapier vorsichtig abziehen.

Fertigstellen

7 Einen Teigboden begradigen.

8 Die Konfitüre kräftig verrühren, bis sie glatt und streichfähig ist. Mit einem kleinen Palettmesser bis knapp zum Rand auf dem Teigboden verstreichen.

9 Die Himbeeren mit beerengroßem Abstand am Rand auf die Konfitüre setzen.

10 Die Creme in Tupfen mit einem Spritzbeutel zwischen die Beeren spritzen. Dann die restliche Creme in einer dichten Spirale von der Mitte aus auf die Konfitüre spritzen.

11 Den zweiten Teigboden daraufsetzen und leicht andrücken. Mit Puderzucker bestäuben. Eine Himbeere in die Mitte setzen. Sofort servieren.

In einem luftdichten Behälter lässt sich die Torte bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Rezept: VICTORIA-TORTE

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Rezeptfotos: © Matt Russell Aus: Natürlich vegan backen (Südwest Verlag)

»Diese Torte mit süßen Himbeeren und luftiger Schlagcreme ist nach der britischen Königin Victoria benannt. Nach unzähligen Versuchen habe ich endlich die perfekte Rezeptur für einen veganen Biskuit gefunden, dessen Textur und Geschmack einem herkömmlichen gleichkommt. Das Schwierige daran ist weniger die Fettmenge (die ich erfolgreich reduziert habe), sondern vielmehr die Tatsache, dass ein schöner, goldgelber Biskuit im Wesentlichen aus luftig aufgeschlagenen Eiern besteht. Die Lösung kam mir, als ich an einer weichen, luftigen Brioche getüftelt habe, zunächst mit Kartoffeln, dann aber auch hier mit Süßkartoffeln, die außerdem für eine schöne goldgelbe Farbe sorgen.«


ZUTATEN Ergibt 1 Torte (20 cm)

280 g Weizenmehl Type 405

40 g Speisestärke

300 g extrafeiner Zucker

28 g Muscovado-Zucker

8 g (2 TL) Backpulver

4 g (1 TL) Backnatron

2 g (½ TL) Salz

80 g Erdnuss- oder Sonnenblumenöl

320 g Sojadrink

10 g heller Essig

10 g Vanilleextrakt

55 g Süßkartoffeln, gegart und abgekühlt

Außerdem

130 g Beerenkonfitüre

125 g Himbeeren plus 1 Beere zum Garnieren

200 g feste vegane Schlagcreme

Puderzucker zum Bestäuben



ZUBEREITUNG

Teig

1 Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Den Boden von zwei Springformen (20 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen.

2 Mehl, Speisestärke, beide Zuckersorten, Backpulver, Backnatron und Salz in einer großen Schüssel sehr sorgfältig mit einem Schneebesen vermischen.

3 Öl, Sojadrink, Essig, Vanilleextrakt und Süßkartoffeln in einem Standmixer oder mit einem Stabmixer glatt pürieren.

4 Die Mischung zu den trocken Zutaten gießen und mit einem Schneebesen unterziehen, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind.

5 Den Teig in die vorbereiteten Formen füllen und im vorgeheizten Ofen 18–20 Minuten goldbraun backen. Der Boden sollte auf Fingerdruck elastisch nachgeben.

6 Die Teigböden in der Form auf einem Kuchengitter erkalten lassen. Mithilfe eines Palettmessers vom Springformrand lösen und auf ein Kuchengitter stürzen. Das Backpapier vorsichtig abziehen.

Fertigstellen

7 Einen Teigboden begradigen.

8 Die Konfitüre kräftig verrühren, bis sie glatt und streichfähig ist. Mit einem kleinen Palettmesser bis knapp zum Rand auf dem Teigboden verstreichen.

9 Die Himbeeren mit beerengroßem Abstand am Rand auf die Konfitüre setzen.

10 Die Creme in Tupfen mit einem Spritzbeutel zwischen die Beeren spritzen. Dann die restliche Creme in einer dichten Spirale von der Mitte aus auf die Konfitüre spritzen.

11 Den zweiten Teigboden daraufsetzen und leicht andrücken. Mit Puderzucker bestäuben. Eine Himbeere in die Mitte setzen. Sofort servieren.

In einem luftdichten Behälter lässt sich die Torte bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Rezept: ORANGEN-MANDEL-TORTE

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Rezeptfotos: © Matt Russell Aus: Natürlich vegan backen (Südwest Verlag)

»Diese Torte ist meine vegane Version eines klassischen italienischen Orangenkuchens, der traditionell ohne Mehl gebacken wird und damit glutenfrei ist. Das Besondere ist, dass ganze Orangen in Wasser weich gekocht und dann samt Schale püriert werden. Die Schale enthält neben vielen ätherischen Ölen, die dem Teig ausgeprägte, schöne Zitrusaromen und eine feinherbe Note verleihen, auch Ballaststoffe und Pektine. Die Polenta (Maisgrieß) sorgt für eine sattgoldgelbe Teigfarbe. Damit die Torte tatsächlich glutenfrei ist, sollten Sie auch glutenfreies Backpulver verwenden.«


ZUTATEN Ergibt 1 Torte (23 cm)

40 g natives Olivenöl extra plus etwas zum Einfetten

250 g ganze Bio-Orange + frische Orangenscheiben zum Garnieren

160 g Hafer- oder Sojadrink

180 g gemahlene Mandeln

8 g (2 TL) Backpulver

2 g (½ TL) Backnatron

180 g extrafeiner Zucker

1 Prise gemahlener Zimt

100 g Polenta (Maisgrieß)



ZUBEREITUNG

1 Den Boden einer Springform (23 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen. Den Rand dünn mit Olivenöl einfetten.

2 Die Orange heiß abspülen. In einem kleinen Topf mit Wasser bedecken und bei niedriger Hitze 30 Minuten köcheln lassen. Dadurch wird die Schale aufgeweicht und der weißen Innenschale werden die Bitterstoffe entzogen.

Das Wasser abgießen. Die Orange erkalten lassen, dann in Stücke schneiden. Falls vorhanden, die Kerne aus dem Fruchtfleisch lösen.

3 Die Orangenstücke mit Pflanzendrink und Olivenöl in einem Standmixer oder mit einem Stabmixer glatt pürieren.

4 Mandeln, Backpulver, Natron, Zucker, Zimt und Polenta in einer großen Schüssel sehr sorgfältig mit einem Schneebesen vermischen.

5 Das Orangenpüree zufügen und rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig 1 Stunde quellen lassen.

6 Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und 35–40 Minuten backen, bis er kuppelförmig aufgegangen und goldbraun ist.

7 Den Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter erkalten lassen. Aus der Form lösen und mit den Orangenscheiben belegen.

Garniert sollte die Torte am selben Tag verzehrt werden.

Ohne Garnierung lässt sie sich in einem luftdichten Behälter bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Rezept: NUSSPLÄTZCHEN

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Rezeptfotos: © Matt Russell Aus: Natürlich vegan backen (Südwest Verlag)

»Dieses herrlich mürbe Gebäck mit seinen nussigen Aromen zergeht auf der Zunge. Das Rezept lässt sich endlos variieren! Der Teig ist schnell zubereitet, da man alle Zutaten gleichzeitig in der Küchenmaschine mischen kann. Ich habe einen Weg gefunden, um die Fettzugabe zu minimieren, da die Nüsse viel Fett beisteuern, gleichzeitig den Teig aber wunderbar auflockern. Ich halte die Plätzchen relativ klein, da sie sehr mächtig sind, insbesondere wenn Sie sie mit Puderzucker bestäuben. Die Textur dieses Gebäcks ist vergleichbar mit Qurabiya aus dem Nahen Osten, griechischen Kourabides oder Polvorones aus spanischsprachigen Ländern.«


ZUTATEN Ergibt 12 Plätzchen

120 g Nusskerne, z. B. Pistazien, Haselnüsse, Erdnüsse, Mandeln, Cashewkerne, Pekannüsse oder Walnüsse

50 g Weizenmehl Type 405 oder glutenfreies Mehl

2 g (½ TL) Backpulver

1 g (¼ TL) feines Meersalz

50 g Puderzucker plus etwas zum Bestäuben

30 g natives Olivenöl extra

15 g (1 EL) Wasser

40 g gehackte Nusskerne (optional), zum Garnieren



ZUBEREITUNG

1 Den Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen.

2 Die Nüsse mit Mehl, Backpulver und Meersalz mit der Pulse-Funktion des Mixers mischen, bis eine klumpige Masse entstanden ist. In eine große Schüssel füllen.

3 Puderzucker, Olivenöl und Wasser in einer Schale glatt rühren.

Zur Nussmasse geben.

4 Die Zutaten mit einem Teigschaber oder von Hand zu einem glatten Teig mischen und auf einem Bogen Backpapier zu einer Kugel zusammendrücken. Mit einem zweiten Bogen bedecken und 1 cm dick ausrollen. Das obere Backpapier vorsichtig abziehen.

Plätzchen in der gewünschten Form ausstechen oder zuschneiden und mit ausreichend Abstand auf das vorbereitete Backblech setzen. Nach Belieben mit Nusskernen garnieren.

5 Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen 12–14 Minuten goldbraun backen.

6 Einige Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und erkalten lassen. Großzügig mit Puderzucker bestäuben.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter