PETA-Recherche über Geflügel-Großkonzerne

Wie Geflügel-Großkonzerne Verbraucher systematisch täuschen und Tiere ausbeuten

Von Bettina Eick, Fachreferentin für Ernährung bei PETA Deutschland e.V.

Jeder Bürger in Deutschland isst durchschnittlich im Jahr knapp 14 Kilogramm Geflügelfleisch und mehr als 200 Eier. Das sind über 600.000.000 geschlachtete Hühner, Puten und Gänse und 20 Milliarden Eier im Jahr.
[1, 2] Großkonzerne, die mit Geflügelprodukten und Eiern Profit machen, geben vor, großen Wert auf Tierwohl zu legen und werben mit angeblich artgerechter Haltung und diversen »Qualitätssiegeln«. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch, dass durch ausgeklügeltes Marketing eine Scheinwelt erschaffen wird, die das Gewissen der Verbraucher beruhigen soll. Und: Die Verflechtungen der Unternehmen untereinander, mit Interessenverbänden, der Politik und Zertifizierungsstellen führen zu einem nahezu in sich geschlossenen System.

»Artgerechte Haltung«?

»Artgerechte Haltung«?

Bis zu 300 Eier legt eine so genannte »Hoch­leistungs­henne« im Jahr. Durch extreme Überzüchtung wird diese hohe »Legeleistung« erreicht. Sobald die »Legeleistung« nach etwa 1,5 Jahren nachlässt, werden die völlig ausgemergelten Hennen geschlachtet und enden als Suppenhuhn. Und: Für die Produktion von Eiern - auch für Bio-Eier - werden jedes Jahr rund 50 Millionen männliche Küken gleich nach dem Schlüpfen vergast. · Bild: PETA

Sechs Unternehmen dominieren den Markt für Geflügelfleisch und Eier

In Deutschland dominieren sechs Großkonzerne den Markt für Geflügelfleisch und Eier:

· Die EW Group ist Weltmarktführer für weiße Legehennen, Puten- und Masthähnchen. Die EW-Tochter Lohmann Breeders züchtet »Hochleistungshennen«, die bis zu 320 Eier pro Jahr legen. Jedes dritte Ei weltweit wird mittlerweile von einem »Lohmann-Huhn« gelegt. [3]
· Die Plukon Food Group ist Europas zweitgrößter Geflügelfleischproduzent und verkauft ihre Produkte unter Markennamen wie »FairMast« oder »Friki«.
· Der größte europäische Putenfleischproduzent, die Heidemark GmbH, hat bei Putenfleisch in Deutschland einen Marktanteil von 50 %. [4]
· Deutschlands größter Geflügelfleischproduzent, die PHW-Gruppe, ist im Supermarkt vor allem mit den bekannten Marken »Wiesenhof« und »Bruzzler« vertreten.
· Die Franz-Josef Rothkötter GmbH ist der zweitgrößte deutsche Geflügelfleischproduzent und gehört zu McDonalds-Lieferanten für Hähnchenfleisch. [5]
· Einer der größten Eierproduzenten Europas ist die Deutsche Frühstücksei GmbH.

Eines haben all diese Unternehmen gemeinsam: Sie lassen aus Profitgründen Millionen Tiere unter den tierquälerischen Bedingungen der industriellen Tierwirtschaft leiden und töten, werben aber fälschlicherweise mit Tierwohl.

»Legehühner« sind auf »Legeleistung« gezüchtet,

»Legehühner« sind auf »Legeleistung« gezüchtet,

während »Masthühner« darauf gezüchtet werden, einen möglichst ausgebildeten Brustmuskel zu entwickeln. Dieses Huhn kann sein eigenes Gewicht nicht mehr tragen. · Bild: PETA

Unternehmen beuten Tiere aus und täuschen Verbraucher

Hühner werden für die industrielle Landwirtschaft auf eine immer höhere Leistung gezüchtet. Bis zu 300 Eier im Jahr muss eine »Hochleistungs-Legehenne« im Jahr legen. Von Natur aus legen Hühner in ihrer Urform nur 20 bis 30 Eier im Jahr - und zwar zur Fortpflanzung, wie jeder Vogel. [6] Das ständige Eierlegen, zu dem die Hühner heute zuchtbedingt gezwungen sind, hat oft gravierende gesundheitliche Folgen: Kalziummangel, gebrochene Knochen oder entzündete Kloaken.

Hühner der »Mastlinie« setzen durch gezielte Zucht und durch spezielles Futter besonders viel Fleisch an. Teilweise können die Tiere ihr eigenes Gewicht nicht mehr tragen. Nach einer kurzen Mastzeit von meist nur 30 bis 45 Tagen werden sie im Schlachthaus getötet. [7] Die Züchtung der unterschiedlichen »Hühnerlinien« dient dazu, durch gezielte Ausbeutung der Tiere einen möglichst hohen wirtschaftlichen Ertrag zu erzielen. [8]

In der Werbung wird ein Bild gezeichnet,

In der Werbung wird ein Bild gezeichnet,

das mit der Lebensrealitiät der Tiere nichts zu tun hat: Glückliche Hühner laufen über grüne Wiesen oder saubere Einstreu und ruhen auf Strohballen. Werbesprüche wie »Verantwortung für Mensch und Tier«, »Gesunde Tiere« oder »Deutsches Geflügel aus tierfreundlicher Aufzucht« sind immer wieder zu lesen. · Bild: PETA

Ganz anders präsentieren sich die Geflügelunternehmen in Werbespots, auf manchen Verpackungen und auf den eigenen Internetseiten: Glückliche Hühner laufen über grüne Wiesen und ruhen gemütlich auf Strohballen. Flauschige Küken werden liebevoll von lächelnden Bauern in den Händen gehalten. Verschiedene Label wie »Initiative Tierwohl«, »FairMast« oder »Bio« sollen das Gewissen von Verbrauchern beruhigen, denen Tierwohl am Herzen liegt.

Doch dabei handelt es sich in Wirklichkeit um Verbrauchertäuschung. Zahlreiche Videoveröffentlichungen von PETA [9, 10, 11, 12, 13, 14, 15] und anderen Organisationen [16, 17, 18, 19] haben in den vergangenen Jahren immer wieder die wahren Zustände in Mastbetrieben aufgezeigt: Kranke, auf minimalem Raum gedrängte Tiere kauern auf kotverdrecktem Untergrund. Fast federlose, geschwächte Hühner mit deformierten Füßen vegetieren vor sich hin. Verwesende Tierleichen liegen auf dem Boden. Auch der Umgang der Arbeiter mit den Tieren ist alles andere als behutsam: Für die Mast gezüchtete Hühner und Puten werden mit Tritten zusammengetrieben und grob gepackt, egal an welchem Körperteil. Mehrere panisch flatternde Tiere werden oft nur an einem Bein und in den meisten Fällen mit dem Kopf nach unten von Arbeitern getragen und für den Transport zum Schlachthaus in Käfige geworfen und gequetscht.

Mafiaähnliche Strukturen schützen das tierausbeuterische System

Wieso schützt das Tierschutzgesetz die Tiere nicht vor diesen tierquälerischen Bedingungen? Hierzu muss man wissen: Die sechs Geflügel-Großkonzerne bilden ein undurchsichtiges Konstrukt aus Schwester- und Tochterunternehmen, Firmen mit ähnlich klingenden Namen, mit häufigem Wechsel der Geschäftsführung und diversen personellen Überschneidungen zwischen den Unternehmen.

Die EW-Tochter Aviagen züchtet Masthähnchen und Puten und liefert so genannte Elterntiere beispielsweise an Rothkötter und die Plukon Food Group. Auch ein großer Anteil der Zuchtputen bei Heidemark stammen von Aviagen. Die EW-Group hält Anteile an Plukon und an der EIPRO-Vermarktung GmbH & Co. KG, an der wiederum auch die Deutsche Frühstücksei Anteile über zugehörige Drittfirmen hat. Das PHW-Tochterunternehmen WIMEX züchtet Hühner der Masthähnchenrassen und liefert Tiere unter anderem an Plukon. [20]

Erich Wesjohann ist Gründer und Teil der Geschäftsführung der EW-Group und saß gleichzeitig drei Jahrzehnte lang bis 2021 für die CDU im Gemeinderat in Visbek, dem Sitz der EW-Group. [21] Rudolf Preisinger ist Prokurist bei der EW-Group und war bis 2016 Geschäftsführer bei Lohmann Breeders. Trotzdem ist er seit 2014 Teil des Kompetenzkreises der Initiative Eine Frage der Haltung - neue Wege für mehr Tierwohl . [22] Dabei handelt es sich um eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Olaf von Lehmden ist Hauptanteilseigner der Deutschen Frühstücksei und Geschäftsführer der Biogas AG, deren Aufsichtsratsvorsitzender Franz-Josef Holzenkamp ist. Holzenkamp ist ehemaliger CDU-Bundestagsabgeordneter und war Mitglied im wichtigen Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft sowie Vorsitzender der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft. Er ist außerdem Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands, der Mitglied des Deutschen Bauernverbands ist. Ein Mitglied des Präsidiums des Deutschen Bauernverbands, Johannes Röring, ist Schweinehalter und gleichzeitig CDU-Bundestagsabgeordneter, dort Mitglied des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft. Außerdem ist er Vorsitzender des Fachbeirates für Vieh, Fleisch und Fleischerzeugung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), welche die zentrale Umsetzungsbehörde im Geschäftsbereich des BMEL darstellt.

Die QS Qualität und Sicherheit GmbH vergibt das so genannte QS-Siegel. Vertreter des Fachbereichs Geflügel bei QS Qualität und Sicherheit ist Christoph Bernhard Kalvelage, der ehemalige Heidemark-Geschäftsführer und Vater der aktiven geschäftsführenden Kalvelage-Brüder. [23] In den Fachbeiräten von QS finden sich die Vertreter der Geflügelindustrie - neben Christoph Kalvelage auch andere Größen der Branche wie Paul-Heinz Wesjohann (Gründer und früherer Vorstand der PHW-Group und Bruder von Erich Wesjohann) und Wilfried Flemming, Geschäftsführer von Rothkötter als Stellvertreter des Fachbereichs Geflügel. Das vermarktungsorientierte Unternehmen QS spielt im Agrobusiness eine bedeutende Rolle, da alle wesentlichen Akteure der Branche im Kuratorium der QS GmbH vertreten sind: CDU-Abgeordnete wie Albert Stegemann (in dessen Betrieb auch schon Missstände aufgedeckt wurden) [24] und Marlene Mortler aus dem Agrarausschuss des Bundestags, ebenso auch der Deutsche Raiffeisenverband und der Deutsche Bauernverband durch ihre Präsidenten. [25] Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass vor allem die CDU/CSU im Bundestag immer wieder Gesetzesinitiativen für mehr Tierschutz zurückweist und grausame Tierquälerei in industriellem Maßstab legal bleibt.

Die Anforderungen des QS-Siegels werden also nicht von neutraler Stelle definiert, sondern von den wirtschaftlichen Akteuren selbst. Das in der Nahrungsmittelindustrie weit verbreitete QS-Siegel geriet in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik, da durch das Unternehmen kontrollierte und mit dem Siegel versehene Betriebe durch Missstände auffielen. [26, 27]

Die Produkte machen auch Menschen krank

Die erbarmungslosen Bedingungen in den Ställen, der oftmals katastrophale Zustand der Tiere und ein massenhafter Einsatz von Antibiotika bedeuten nicht nur Tierleid, sondern haben auch Auswirkungen auf die Gesundheit der Verbraucher. Lebensmittelskandale, Produktrückrufe und Untersuchungen zeigen, dass die Produkte oftmals krank machen. Mehrfach mussten in den letzten Jahren Chargen von Eifrisch-Eiern der Deutschen Frühstücksei GmbH wegen Salmonellenbelastung zurückgerufen werden. [28, 29, 30] Bei einer Untersuchung von Stiftung Warentest 2021 wurden bei 16 von 17 Hähnchenschenkeln Krankheitserreger, die Lebensmittelinfektionen verursachen können (Campylobacter), Salmonellen sowie antibiotikaresistente Keime gefunden. Laut Untersuchung ist auch auf die Qualität von Biofleisch kein Verlass. [31] In einer 2014 von PETA beauftragten Untersuchung der Produkte verschiedener deutscher Fleischproduzenten konnten in 86 % der Geflügelfleischproben antibiotikaresistente Keime nachgewiesen werden. Eine 2015 vom Bund für Umwelt und Naturschutz veröffentlichte Untersuchung zur Keimbelastung von Putenfleischprodukten zeigte, dass 88 % der untersuchten Proben antibiotikaresistente Keime enthielten. Bei Produkten von Heidemark war auf 19 von 21 Proben eine Keimbelastung nachweisbar. [32] Bei einer Studie von Germanwatch war 2019 mehr als jede zweite Hähnchenfleisch-Probe mit antibiotikaresistenten Erregern belastet. [33]

Laut Robert Koch-Institut sterben über 30.000 Menschen pro Jahr in Europa an Infektionen, die wegen antibiotikaresistenter Keime nicht behandelt werden konnten. [34]

Verbrauchertäuschung mit »Tierwohl«? - Das können Sie tun!

In der Geflügelindustrie werden fühlende Tiere systematisch ausgebeutet und zur Ware degradiert. Gleichzeitig werden die Verbraucher hinters Licht geführt und getäuscht, um die grausame Wahrheit zu beschönigen. Denn für Begriffe wie artgerecht oder Tierwohl gibt es keine klaren gesetzlichen Vorgaben. Das nutzen Unternehmen, die mit tierischen Produkten Profit machen, schamlos aus.

Geflügelfleisch und Eier bedeuten grundsätzlich Tierleid - ganz gleich, von welchem Unternehmen und egal mit welchem Label. Greifen Sie stattdessen zu pflanzlichen Alternativen und genießen Sie die Fülle an leckeren und gesunden veganen Gerichten. Das kostenlose 30-tägige Veganstart-Programm von PETA unterstützt beim mühelosen Umstieg auf die tierfreundliche vegane Ernährung: www.veganstart.de

Informationen:

PETA Deutschland e.V.
www.peta.de/themen/gefluegelmafia/

Quellen:
[1] Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Bestandszwachs bei Legehennen setzt sich fort.
[2] Statista (April 2020): Pro-Kopf-Konsum von Geflügelfleisch in Deutschland in den Jahren 1991 bis 2019
[3] Brüten für den Weltmarkt - Das Hühnerimperium an der Nordsee. ARD, 2010
[4] Heidemark GmbH:
www.heidemark.de/unternehmen/wissenswertes/
[5] Greenpeace: Hähnchen-Stinkefinger gegen McDonalds. 2015
[6] Planet Wissen: Hühner.
www.planet-wissen.de/natur/haustiere/huehner/index.htm
[7] Albert Schweitzer Stiftung: Masthühner in der Massentierhaltung, 2017.
[8] Prof. Bernhard Hörning (2008): Auswirkungen der Zucht auf das Verhalten von Nutztieren. Kassel University Press (ISBN 978-3-89958-391-5)
[9] PETA Deutschland: Plukon: So leiden Hühner tagtäglich in deutschen Mastanlagen, 2014
[10] PETA Deutschland: Das tierquälerische Gesicht hinter dem Werbe slogan Tierschutzlabel - FairMast. 2014.
www.peta.de/themen/fairmast/
[11] PETA Deutschland: Geldbuße für Putenmäster. www.peta.de/themen/geldbusse-fuer-heidemark-putenmaester
[12] PETA Deutschland: Geldbuße für Heidemark-Putenmäster www.peta.de/themen/eierrecherche2017/
[13] PETA Deutschland: Die alltägliche Tierquälerei in der Hähnchenmast www.peta.de/themen/rothkoetter/
[14] PETA Deutschland e.V., Der Wiesenhof-Skandal. www.peta.de/themen/wiesenhof2010/
[15] PETA Deutschland e.V., Der Skandal um die Hühnerzucht von Lohmann Tierzucht, 2012. www.peta.de/themen/lohmann/
[16] Animal Equality: Hühnerleid bei Wiesenhof-Vertragspartner. 2020. https://animalequality.de/
[17] Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Tiertransporte: Hühner auf gefährlichen Reisen, 2021
[18] SOKO Tierschutz: Tierquälerei für Wiesenhof, 2020.
[19] Animal Equality Germany: Neue Recherche zeigt systematische Tierqual bei Wiesenhof und Rothkötter, 2017.
https://animalequality.de/
[20] Plukon Food Group: Plukon Food Group CSR Report 2017-2018, 2019
[21] Erich Wesjohann macht Platz für Ralf Stukenborg. OM online, 2021.
[22] Tierschutzbericht der Bundesregierung 2019
[23] Qualität und Sicherheit GmbH: Qualitätssicherung mit Expertise und Know-how, Die Fachbeiräte - Geballte Kompetenz.
www.q-s.de/qs-system/qssystem-gremien.html
[24] Sven Lampe, Stegemann kritisiert Tierrechtler - Illegale Videos aus Kuhstall in Ringe. Osnabrücker Zeitung, 20216
[25] Qualität und Sicherheit GmbH: Qualitätssicherung mit Expertise und Know-how, Das Kuratorium Im Dialog für sichere Lebensmittel.
www.q-s.de/qs-system/qssystem-gremien.html#kuratorium
[26] Kolakowski, Peter: QS-Siegel in der Kritik. Deutschlandfunk, 2011.
[27] Gütesiegel: Betrug leicht gemacht? Merkur tz, 2013
[28] Rückruf: Salmonellen - Eifrisch ruft Eier aus Bodenhaltung über viele Handelsketten zurück, 2018.
www.produktwarnung.eu
[29] Rückruf: Salmonellen Freilandeier via Aldi Nord, Rewe und Penny zurückgerufen, 2017. www.produktwarnung.eu
[30] Rückruf: Salmonellen - Eifrisch ruft Bio-Eier über verschiedene Handelsketten zurück, 2018.www.produktwarnung.eu
[31] Stiftung Warentest, Hähnchenschenkel im Test. 2021
[32] Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: Putenfleisch aus Discountern mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Risiken und Nebenwirkungen der industriellen Tierhaltung weiter inakzeptabel. 2015
[33] Reinhild Benning, Germanwatch e.V. (2020): Hähnchenfleisch im Test auf Resistenzen gegen Reserveantibiotika
[34] Robert Koch Institut: Neue Zahlen zu Krankheitslast und Todesfällen durch antibiotikaresistente Erreger in Europa.

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter