Pflanzenpower in der Fußball-Bundesliga

Warum ernähren sich immer mehr Bundesligaspieler

Warum ernähren sich immer mehr Bundesligaspieler

vegan? · by-studio - Fotolia.com

Nahezu wöchentlich erreichen uns neue Meldungen mit immer ein- und demselben Thema: Schon wieder hat sich ein Fußballer aus dem Bundesliga-Zirkus geoutet und vegane Ernährungsweise als Ursache für seine Leistungsexplosion angegeben. Was ist da los im knallharten Männer-Sport , bei dem sich alles ums Leder dreht und dieser Pflanzen-Kult doch eigentlich so gar nicht rein passt? Um mehr darüber zu erfahren, werfen wir doch einen Blick ins Tagebuch eines veganen Ernährungsberaters, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Von Sebastian Marcard, Personaltrainer

Sebastian Marcard betreut als Ernährungs-, Mental- und Athletik-Coach vor allem Fußballer auf Bundesliga- oder Jugend-Bundesliga-Niveau.
Als Leichtathletiktrainer betreut er seit über 20 Jahren Sprinter der nationalen Spitze, der Nationalmannschaft und auf internationalem Niveau (EM-, WM-Teilnehmer).
Sebastian Marcard ist verheiratet und hat drei Kinder. Alle ernähren sich vegan.
Infos:
www.ptmarcard.de

Coaches Diary:

Fußballer - eine schrecklich vegane Familie?

Montag

Rückblick ist angesagt: Vier Siege, drei Unentschieden, zwei Niederlagen. Ganz okay, aber mit Luft nach oben. Die Bilanz meiner kickenden Edeltalente, die sich in der Bundesliga oder Jugend-Bundesliga tummeln, kann sich sehen lassen. Die ersten kurzen Telefonate, Feedbacks oder Sprachnachrichten wurden zwar schon direkt nach dem Spiel ausgetauscht, doch nun geht es in die Vorbereitung der neuen, englischen Woche - bekanntlich ist nach dem Spiel vor dem Spiel.

Während des morgendlichen Kaffees schweift mein Blick auf die neueste Ausgabe der männlichen Lieblings-Lektüre, den Kicker . Ein Artikel fällt sofort auf: Kraftfutter statt schwerer Kost . Die Neugier des gerade Buchweizen-Müsli mit Mandelmilch und Datteln speisenden Lesers ist geweckt. Gleich eine Doppelseite in Deutschlands Elite-Soccer-Magazin wird meinem Passions-Thema gewidmet: Ernährung als entscheidender Faktor für den Erfolg, doch die Spieler müssen sensibilisiert werden... , lautet die kursiv geschriebene Hauptthese. Messi, Ronaldo, Süle, Goretzka, Aubameyang, Götze und Khedira - das Who is Who des europäischen Spitzenfußballs wird aufgeführt. Leipzig, Dortmund, Frankfurt, Schalke, München, Hannover, Gladbach, Liverpool, Turin, Barcelona, Madrid und unsere DFB-Elite wird zitiert - bei allen steht das Thema Ernährung ganz oben auf der Prioritätenliste. Von eigens installierten Ernährungsberatern und Spitzenköchen wird berichtet - was fehlt (oder eben auch nicht!): Fleisch & Fisch! Nahezu kein Wort verlieren Autor und Interviewte über tierisches Protein - stattdessen wird von Kichererbsen, Linsen, Quinoa, Buchweizen, Amaranth und Hirse berichtet. Während es vor kurzem noch hieß die Bifi muss mit! , sind nun Macadamia, Datteln und Riegel aus Lupinen und Chia-Samen in des Kickers Sporttasche. Statt zuckerhaltiger Energydrinks sind Kokoswasser und Rote-Beete-Saft die Durststiller Nummer eins. Immer wieder fallen die
Stichworte: Regeneration, Erholung, Säure-Basen-Haushalt, gesunder Darm, verringertes Verletzungsrisiko, optimales Leistungsvermögen, etc. ...

Zufrieden und glücklich wird das Kicker-Magazin beiseite gelegt. Da haben einige sehr viel verstanden! Vielen Dank an die Autorin Jana Wiske und Dr. med. Mosetter für seine Ausführungen. Das Telefon klingelt fünf Mal, jedes Mal die gleiche Frage und Antwort: Coach, hast du schon den Kicker gelesen... die machen ja vieles wie wir... echt cool, das motiviert... hast du noch ein paar Tipps für mich...? Besser kann die Woche nicht starten.

Im Spitzenfußball gilt Ernährung

Im Spitzenfußball gilt Ernährung

immer mehr als entscheidender Faktor für den Erfolg. Pflanzenbasierte Ernährung verhilft zun schnellerer Regeneration, weniger Entzündungen, verringertemn Verletzungsrisiko und optimalem Leistungsvermögen. · Bild: photka Fotolia.com

Dienstag

Die Vorbereitung für das Auswärtsspiel in der hanseatischen Landeshauptstadt steht an. Ein relativ neuer Spieler, es gilt Vertrauen zu schaffen. Am vergangenen Wochenende wurde verloren. Leider befindet man sich mitten im Abstiegskampf und als frisch im Sommer verpflichteter Stürmer stehen noch kaum Tore oder auch nur Assists in der Statistik. Daher der Wunsch nach mehr Energie, mehr Power, Unterstützung vom Ernährungsberater. Wie es bislang so ernährungstechnisch ablief? Es wird viel von weißen Nudeln, Milchreis, Schnitzel und diversen Fast-Food-Loadings an den Autobahnraststätten berichtet. Durchaus also noch Luft nach oben!

Im Erstgespräch werden die zahlreichen Vorteile von veganer Ernährung für den Spitzensport erläutert. Überraschend zeigt sich der ehemalige Wiener-Junge und somit von Kindesbeinen auf mit dem Stadt-Schnitzel aufgewachsene Profi interessiert und wissbegierig. Eigenes Essen (zubereitet von der aufmerksamen Freundin) für die lange Anreise (in der zweiten Liga wird noch mit dem Bus angereist), spezieller Plan fürs Abendessen, eigenes Müsli zum Frühstück, eigene Riegel als Zwischenmahlzeit und Datteln für die Halbzeitpause. Etwas Eigeninitiative ist also gefordert - vorbei sind die Zeiten, in dem die Power fürs Spiel dem Zufall überlassen wird. Minutiös ausgeplante Ernährungspläne sind Pflicht - die richtigen Makro- und Mikro-Nährstoffe zur richtigen Zeit - so lautet das Erfolgskonzept.

Minutiös ausgeplante Ernährungspläne

Minutiös ausgeplante Ernährungspläne

gelten heute als das Erfolgsrezept im Spitzensport: Entscheidend sind die richtigen Makro- und Mikro-Nährstoffe zur richtigen Zeit! · Bild: ptmarcard.de

Sportler-Kühlschrank

Sportler-Kühlschrank

Gemüse ist wesentlich schneller verdaut (zwei bis vier Stunden) als Fleisch (zehn Stunden). Zudem sind tierische Produkte in der Regel stark sauer und somit potentielle Entzündungsförderer. · Bild: ptmarcard.de

Mittwoch

Ein spannendes Thema dient der eigenen Fortbildung: der Schlaf. Am einfachsten zu bekommen, am günstigsten zu erwerben - der schlichtweg effizienteste und effektivste Preis-Leistungs-Sieger. Dennoch stark vernachlässigt und massiv unterschätzt! Nicht nur der vernachlässigte Konsum - vor allem die mangelhafte Vorbereitung sind das Thema.

Was ist das Besondere an gutem Schlaf? Guter Schlaf spielt (mit) die größte Rolle in der Regeneration, führt zu mehr Erfolg im Training und ist für die Gesundheit und für die Leistungsfähigkeit unabdingbar. Die regenerativen Prozesse im Körper finden hauptsächlich im Schlaf statt. Gut schlafen klingt meist einfach, ist es aber nicht.

Was ist guter Schlaf? Du gehst vor 23 Uhr ins Bett und schläfst innerhalb von fünf Minuten ein. Du schläfst mindestens acht Stunden (durch) und wachst morgens zwischen 6 und 8 Uhr auf und bist direkt fit und leistungsfähig.

Warum sollte ich vor 23 Uhr ins Bett gehen? Der Schlaf vor Mitternacht ist entscheidend für die Regeneration der Nebenniere und der Vesikel des Gehirns und damit der körperlichen und kognitiven Leistungsfähigkeit. Zwischen 23 und 3 Uhr wird mit Abstand am meisten vom Schlafhormon Melatonin produziert. Dieses Hormon ist superwichtig für die Regeneration und Reparation von Zellen, Muskeln etc. Melatonin wird aber im Wesentlichen nur im Schlaf produziert bzw. in Dunkelheit. Sobald Lichtquellen vorhanden sind, wird deutlich weniger produziert, was die Regeneration sofort verschlechtert.

Was muss ich im Vorfeld beachten/tun, um gut zu schlafen? Idealerweise drei Stunden vor dem Schlafengehen die letzte große Mahlzeit. Das ist gerade im Leistungssport nicht immer möglich, daher abends alternativ in zwei kleinere Mahlzeiten splitten. Darauf achten, dass energieschonend gegessen wird. Und hier kommt ein weiterer großer Vorteil der veganen Ernährungsform ins Spiel: Obst (abends mit Vorsicht zu genießen - wenn nur Beeren) und Gemüse sind wesentlich schneller verdaut (zwei bis vier Stunden) als Fleisch (zehn Stunden). Somit kann sich der Körper auf die wesentliche Aufgabe des Schlafs (Regeneration & Reparation) fokussieren und muss nicht unnötig Energie für die Aufbereitung der Mahlzeit verschwenden. Zudem sind tierische Produkte in der Regel stark sauer und somit potentielle Entzündungsförderer - anstatt Entzündungen basisch zu bekämpfen , auch durch hervorragende Antioxidantien, welche zum Beispiel im Ingwer enthalten sind. Zu guter Letzt eine Stunde vor dem Schlafengehen (also ca. 22 Uhr) Lichtquellen wie Laptop, PC, Fernseher, Handy etc. ausschalten. Was häufig zusätzlich hilft, ist rund 30 Minuten vor dem Schlafen gehen Magnesium nehmen. Magnesium senkt die Muskel- & Gehirnaktivität, hat schlaffördernde Effekte und unterstützt die Muskelentspannung und vielerlei Regenerationsprozesse. Übrigens: Der fünffache Weltfußballer Cristiano Ronaldo nutzt einen eigens engagierten Schlaftrainer - dies verdeutlicht den hohen Stellenwert des Schlafs im Profisport!

Zum erfolgreichen Abschluss des Tages das Spielergebnis bei Hamburgs Kiez Club: 3:2 gewonnen, ein Tor geschossen, eins vorbereitet. Spieler und Ernährungscoach sind happy!

Donnerstag

Ein Termin, auf den ich mich sehr freue: Zwei Mütter, deren Söhne frisch ins Fußball-Internat gewechselt sind, wollen sich mit mir über die Möglichkeiten der Unterstützung in Ernährungsfragen austauschen. Ich bin begeistert, wie offen meine Ausführungen zu den mannigfaltigen Vorteilen veganer Lebensweise aufgenommen werden. Fast kommen wir vom eigentlichen Thema des Treffens ab, denn die Mütter sind vollauf motiviert: Oh, das ist ja auch was für mich, so kann ich ja mühelos einige überschüssige Pfunde loswerden und meiner Gesundheit gleichzeitig noch was Gutes tun! Die andere will meine Anregungen sofort aufnehmen, um ihrer immer wieder auftretenden Hautprobleme Herr bzw. Frau zu werden.

Doch zurück zum Thema. Leicht ist es für die Jungs im Internat nicht, sich gesund oder gar leistungssportgerecht zu ernähren. Nicht nur die Geschwindigkeit mit dem Ball ist der Fokus - auch die Schnelligkeit der Lebensmittelzubereitung: Fast Food! Alles wird vorserviert, wenig Auswahl und kaum ein Entkommen: Wer morgens vor dem Spiel nicht bereit ist, (Weizen-)Spaghetti Bolognese zu konsumieren, steht nicht in der Startformation. Was auf den Tisch kommt, wird gegessen , so lautet das harte Diktat der Vereinsführung. Puh, dass somit sofort ein Insulin-Teufelskreis gestartet und nahezu eine Verletzung provoziert wird, schockiert. Ist aber leider nach wie vor ein bekanntes Prozedere in der Szene: Nudelparty in der Vorbereitung, das Restaurant zum goldenen M oder ähnliche in der Nachbereitung. Es soll halt immer schnell gehen...

Was mich riesig freut, ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wissen kann: Die Mütter haben eine Initiative gestartet, zukünftig gibt es nun Buchweizen-Nudelsalat mit reichlich Gemüse und Chiasamen als Superfood drin. Die Mütter stehen um fünf Uhr auf und kochen für die ganze Mannschaft.

Eine kleine Freudenträne rollt mir über die Wangen - da wird es zur Nebensache, dass der kleine schwäbische Bundesliga-Provinz-Verein den übermächtigen Münchner Bayern ein
Unentschieden abringen konnte.

Wer Muskeln bekommen will,

Wer Muskeln bekommen will,

braucht Proteine. Die meisten Menschen glauben, dazu bräuchte es tierisches Eiweiß, wie Rindfleisch, Hühnerfleisch oder Milchprodukte. Inzwischen zeigen ernährungswissenschaftliche Studien: Pflanzliche Proteine, zum Beispiel aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Soja, Kichererbsen oder Lupinen können genauso gut Muskeln aufbauen. Der übermäßige Verzehr von tierischem Protein wird schon seit Jahren mit Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht. Mehrere Studien kamen zu dem Schluss, dass Menschen, die viel Fleisch, Käse und Milch konsumieren, ein höheres Risiko für ernährungsbedingte Krankheiten haben. Eine große Ernährungsstudie der Harvard Medical School hat 2016 eindrücklich gezeigt, dass ein Mehrverzehr pflanzlicher Proteine die Sterblichkeit deutlich senken kann. Pflanzliche Proteine sind außerdem gut für Cholesterinspiegel und Blutdruck.

Freitag

Social-Media. Irgendwie so eine Hassliebe. Introvertiert bin ich gewiss nicht, und an Selbstbewusstsein fehlt es ebenso wenig - aber alles an die Öffentlichkeit zu senden? Aber wer nicht täglich bei Youtube, Facebook und Instagram erscheint, geht schnell unter, beziehungsweise tritt gar nicht erst in Erscheinung. Da es grundsätzlich meine Tugend ist, das Glas als halbvoll anstatt halbleer anzusehen, nutze auch ich diese Möglichkeit zum - nennen wir es einmal - Selbststudium sehr gerne. Die Kunst ist es, wie immer, die Guten von den Schlechten zu trennen. Es gibt viele verdammt Gute und deren noch bessere Vlogs & Blogs. Die Möglichkeiten der Vernetzung und der Austausch helfen enorm. Es ist schön mit anzusehen, wie vegane Kollegen, Köche und Restaurants entstehen, wachsen und gedeihen. Die Bundesliga-Profis und deren Köche sind stolz, wenn sie ihr #vegan (Hashtag vegan) auf Bildern oder kurzen Videos ihren Followern präsentieren können. Vorbei sind die Zeiten mit Pics vom Edel-Italiener -nun sehen wir die veganen Restaurants & Cafés und ihre liebevoll gestalteten Menüs professionell inszeniert. Alles wirkt schnell wie ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, eine familiäre Bewegung. Eine schrecklich vegane Familie eben. Und die Nachwuchs-Bundesliga-Talente eifern ihren Idolen nach - endlich funktioniert das Vorbildsprinzip perfekt!

Immer mehr Bundesligaspieler

Immer mehr Bundesligaspieler

berichten von Leistungssteigerung und vorallem schnellerer Regeneration durch pflanzenbasierte Ernährung - und sie sind weniger verletzungsanfällig. · anekoho - Fotolia.com

Samstag & Sonntag

Matchdays. Nun wird aus Theorie Praxis, Bolzplatzhelden sind gesucht und gefunden. Spannung, Nervenkitzel, Glück, Pech, Sieg, Niederlage - das komplette Gefühlschaos. Das ist es, warum wir das Spiel, wo das Runde ins Eckige soll und wir den Sand nicht in den Kopf stecken dürfen (Zitat Lothar Matthäus, Kapitän der DFB-Weltmeisterelf 1990), so lieben und Woche für Woche die Fans in die Stadien und der einfache Mann (und Frau) auf den Dorfsportplatz pilgert.

Während ich vom Parkplatz zum Eingang der Tribünen schlendere und meine Ohren die ersten Fangesänge vernehmen, fällt der Blick auf die vielen Imbissbuden. Millionenfach gehen hier deutschlandweit Jahr für Jahr Stadion-Würste im nationalen Wettstreit ( Wer brät die Beste? ) über die Theke. Ich bin gespannt: Wann wird wohl meine erste vegane Stadion-Rote (Fußballwurst im Süden) möglich sein? Seid mutig - eure/unsere Idole auf dem grünen Rasen machen es euch/uns doch vor!

Das Handy klingelt, am anderen Ende ist ein befreundeter Spielerberater am Apparat: Unser Lieblings-Stürmer vom Bundesliga-Club aus der schwäbischen Landeshauptstadt is(s)t nun vegan! Der perfekte Abschluss einer spannenden Woche und Ansporn für die kommende!

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter