Prof. Dr. Andreas Michalsen: Ernährung - Meine Quintessenz

Die wichtigsten Erkenntnisse der Forschung und das Wissen meiner Praxis

Nach Bestsellern wie »Heilen mit der Kraft der Natur« und »Mit Ernährung heilen« hat Dr. Andreas Michalsen, Professor für Klinische Naturheilkunde der Charité Berlin, jetzt die wichtigsten Erkenntnisse der Forschung und das Wissen aus seiner Praxis zu einer Quintessenz über gesunde Ernährung zusammengefügt. Seine Botschaft geht aber noch weiter: Die Gesundheit unseres Planeten mit seinen Tieren und Pflanzen und die Gesundheit von uns Menschen hängen untrennbar zusammen!

Prof. Andreas Michalsen erklärt, wie wir mit der richtigen Ernährung gesund, vital und kraftvoll bleiben beziehungsweise werden - und in Gesundheit viel länger leben könnten, als wir bisher angenommen haben. Aus seinen praktischen Erfahrungen in der Klinik zeigt er auf, wie uns das Essen krank machen kann und wo die Gefahren für unsere Gesundheit lauern.

»Alle wissen, was gesunde Ernährung ausmacht, das ist uns längst bekannt«, schreibt der renommierte Mediziner zu Beginn seines Buches. Es ist eigentlich bekannt, wie wichtig Ballaststoffe und Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe aus Obst, Gemüse, Blattgemüse, Hülsenfrüchten, Vollkorn und Nüssen für unsere Gesundheit sind - und dass viel Fleisch, zu viele Milchprodukte, zu viel Zucker und Fastfood unserer Gesundheit schaden. Doch: »Trotz unseres vermeintlichen Wissens über eine gesunde Ernährung läuft etwas grundlegend falsch«, schreibt Prof. Michalsen. Denn es ist eine Tatsache, dass immer mehr Menschen an ernährungsbedingten Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Adipositas leiden. Trotz Fortschritten in der Medizin verringert sich die Zahl der an »Zivilisationskrankheiten« erkrankten Menschen nicht. Ganz im Gegenteil: »Zivilisationskrankheiten« nehmen immer mehr epidemische Ausmaße an.

Michalsen Andreas(c)AnjaLehmann_ImmanuelKrankenhausBerlin

Professor Dr. med Andreas Michalsen (Jahrgang 1961) ist einer der profiliertesten Ärzte Deutschlands. Er genießt international höchstes Ansehen und ist einer der renommiertesten Wissenschaftler auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin.

Als Professor für Klinische Naturheilkunde der Charité Berlin und Chefarzt der Abteilung Innere Medizin und Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin forscht, lehrt und behandelt er mit den Schwerpunkten der Ernährungsmedizin, des Heilfastens und der Mind-Body-Medizin.

Prof. Michalsen publiziert und referiert international im Bereich der Naturheilkunde und Komplementärmedizin.

2017 erschien sein Bestseller »Heilen mit der Kraft der Natur« (neu aufgelegt 2020), in dem er berichtet, warum er den konventionellen Pfad der Medizin verlassen hat und welches Potenzial der Natur er mit seinen Patienten entdeckt.

2021 erschien sein Bestseller »Mit Ernährung heilen. Besser essen - einfach fasten - länger leben«. In diesem Buch schreibt er auf dem neusten Stand der Forschung über gesunde Ernährung, Heilfasten und Intervallfasten.

Informationen & Kontakt: www.prof-michalsen.de

Bild: Anja Lehmann, Immanuel Krankenhaus Berlin

Unsere Art der Nahrungsmittelproduktion bringt uns um. Und unseren Planeten.

Die übliche Ernährung mit viel zu viel Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eiern führt nicht nur zu hohen gesundheitlichen Kosten, sondern verursacht zudem große Schäden für das Klima, den Regenwald, die Artenvielfalt, die Wasserressourcen und vor allem für die Tiere - aber letztlich auch für uns. Wenn wir so weitermachen, bringt uns diese Art der Nahrungsmittel­produktion um. Und unseren Planeten.

»Ein gesunder Mensch und ein gesunder Planet bilden eine Einheit, sie bedingen sich gegenseitig und sind untrennbar«, ist Prof. Andreas Michalsen überzeugt. Statt Produkten aus tierquälerischer Massentierhaltung, die zugleich unseren Planeten und das Klima zerstören, sollten wir auf Lebensmittel setzen, die diesen Namen wirklich verdienen: Nahrung ohne Tod, Töten, Tierquälerei und ohne die tödliche Zerstörung von Lebensräumen. Wir sollten lebendige Nahrung wählen: das, was uns die Erde an Früchten, Gemüsen, Kräutern, Getreide, Nüssen, Saaten und so weiter schenkt.

»Jeder strebt doch ein genussvolles, freudvolles und fittes hohes Alter an«, so Prof. Michalsen. Länger leben und dabei gesund zu leben sei kein illusorisches Heilsversprechen, sondern eine Tatsache, die er in vielen Jahren als Arzt in der Klinik und in der Sprechstunde bei seinen Patienten beobachten konnte. »In diesem Buch trage ich meine persönlichen und klinischen Erfahrungen als Arzt zusammen, meine Quintessenzen, die Ihnen verdeutlichen sollen, dass eine gesunde Ernährung präventiv wirkt, doch auch diverse Krankheiten, wie eine Fettleber, Depressionen oder Rheuma heilen oder zumindest Beschwerden wirkungsvoll lindern kann. In vielen Fällen wird es möglich, Tabletten wegzulassen oder zu reduzieren.«

In seinem neuen Buch »Ernährung - Meine Quintessenz« nimmt uns Prof. Michalsen mit auf eine Reise durch unseren Körper. Er beschreibt, warum unser Darm und unsere Leber so unverzichtbar für unsere Gesundheit sind - und wie das System der Verdauung eng mit unserem Gehirn verzahnt ist.

»Fett ist nicht gleich Fett«

Bekanntlich ist Fett nicht gleich Fett: Ungesund sind Transfette und gesättigte Fette. Es gibt aber auch gesunde Fette: die einfach und mehrfach ungesättigten Fette aus pflanzlichen Lebensmitteln wie in Nüssen und Nussmus, Mandeln, Cashews, Erdnüssen, Sesam, Avocados und pflanzlichen Ölen wie Olivenöl. Einen hohen Anteil an den so wichtigen Omega-3-Fettsäuren haben Walnüsse, Leinsamen und Leinöl, Hanfsamen und Hanföl, Rapsöl, Senfsaaten, Soja und Lupinen.

Am ungesündesten sind Transfette in Industrienahrung wie Fastfood und Fertiggerichten. In der EU dürfen daher seit 2021 nur noch Produkte in den Handel, die weniger als zwei Gramm industrielle Transfette pro 100 Gramm Fett enthalten. Das Problem: »Die Kennzeichnungspflicht für Transfette gilt allerdings nicht für Lebensmittel, die von Natur aus Transfette enthalten wie Fleisch, Milch und Milchprodukte«, erklärt Prof. Michalsen. Transfette sind für unseren Körper quasi Gift: Sie erhöhen massiv das schlechte LDL-Cholesterin, fördern Entzündungen, führen zu Insulinresistenz und erhöhen das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Krebs.

Gesättigte Fette kommen in allen tierischen Produkten vor: in Fleisch, Wurst, Milchprodukten und Eiern. Wer viele gesättigte Fette zu sich nimmt, hat bekanntlich ein höheres Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkte, Schlaganfall, Diabetes Typ 2, Fettleber und Darmkrebs.

»In den großen wissenschaftlichen Metastudien ist ziemlich klar herausgekommen: Immer dann, wenn gesättigte Fette durch ungesättigte pflanzliche Fette oder Vollkorn-Kohlenhydrate ersetzt werden, zeigen sich nachweislich gesundheitsfördernde Effekte«, schreibt der renommierte Mediziner. »In meiner Klinik beobachte ich die Wirkungen tagtäglich. Stellen Patienten die Fettzufuhr so um, dass sie weniger gesättigte tierische Fette essen und stattdessen mehr pflanzliche, können wir schon nach wenigen Wochen Wirkungen ausmachen: Der erhöhte Blutdruck sinkt, die Haut beruhigt sich, Entzündungen (auch an den Gelenken) lassen nach, die Verdauung wird besser. Kurzum: Die Menschen sind gesünder und sehen auch frischer aus.«

Prof. Dr. Andreas Michalsen setzt schon lange auf eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung - in seiner Praxis und privat. Bereits 2007 hörte er auf, Fleisch und Fisch zu essen. In seinen Vorträgen sagt er gerne augenzwinkernd: »Das beste Fleisch ist immer noch Fruchtfleisch.« Er ist überzeugt: »Je pflanzlicher die Ernährung, desto länger das Leben!«

»Das beste Fleisch ist Fruchtfleisch«

Prof. Dr. Michalsen empfiehlt den Patienten in seiner Praxis, auf eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung umzustellen. Nach seiner Erfahrung und auch der von ihm beratenen Patienten seien die Veränderungen gar nicht so schwer, wie anfänglich oft befürchtet. Und wem der Verzicht auf Fleisch und Wurst schwer fällt, dem empfiehlt der renommierte Mediziner, Fleischersatz zu probieren. Denn ob Burger oder Schnitzel aus Soja, Erbsen oder Lupine: »Alles kommt dem Klimaschutz zugute, hilft der Erde und dem Tierwohl.«

Das oft zu hörende Argument, dass Fleischersatz oder Kunstfleisch unnatürlich sei, zieht nach Auffassung von Prof. Michalsen nicht: »Die konventionelle Tierhaltung ist auch alles andere als natürlich. In unseren Köpfen haben wir oft noch das Bild von einer glücklichen Kuh auf der Weide. Die Wahrheit sieht brutal anders aus.«

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»In unseren Köpfen haben wir oft noch das Bild von einer glücklichen Kuh auf der Weide. Die Wahrheit sieht brutal anders aus.«

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»Die Milch macht’s - sicher nicht«

Jeder kennt die Aussage, dass Milch gut für die Knochen sei. Und viele Ärzte raten ihren Patienten, zur Vorbeugung von Osteoporose und bei der Diagnose von Osteoporose, unbedingt viel Milch zu trinken. Viele medizinische Ratschläge erweisen sich aber als Glaubenssätze: »Die Empfehlung, bei Osteoporose den Verzehr von Milch zu propagieren, fußte auf einer zu kleinteiligen Betrachtung von Ursache und Therapie der Krankheit, leider ein ziemlich häufiger Hintergrund von Fehlannahmen in der Medizin«, erklärt Prof. Michalsen. Weil bei Osteoporose der Knochen zu wenig Kalzium hat, ist die Annahme, dass Milch wegen ihres hohen Kalziumsgehalts gut für die Knochen sei. »Dann aber erschien im British Medical Journal die bislang größte Publikation über den Zusammenhang von Milchtrinken und Osteoporose. Die Ergebnisse stellten sämtliche Annahmen auf den Kopf: Reichlicher Milchkonsum, so ergaben die Untersuchungen in Schweden, sorge sogar für brüchigere Knochen.« Denn der Nutzen des Kalziums werde zunichtegemacht durch andere Inhaltsstoffe der Milch.

Die höchsten Raten an Osteoporose haben auffälligerweise die Länder mit dem stärksten Milchkonsum wie Schweden, Finnland und Holland. In Deutschland leiden über 22 Prozent der Frauen an Osteoporose, bei den Männern sind es über 6 Prozent. »Die schöne Geschichte von der Milch als Schutz vor Osteoporose war reine Legende«, so Prof. Michalsen. »Dass Milch nicht notwendig ist, um Osteoporose vorzubeugen, zeigt sich insbesondere in asiatischen Ländern, in denen bis vor Kurzem das Trinken von Milch unüblich war, es aber praktisch keine Osteoporose gibt.«

Tierische Proteine aus Milch, Milchprodukten, Fleisch und Eiern führen zu einem Säureüberschuss im Körper. Der Körper versucht, die Säure in Blut und Gewebe zu neutralisieren, indem er Kalzium aus den Knochen löst. Dieses Kalzium kann dann aber die Arterien verkalken.

Um die Knochen und auch unsere Blutgefäße gesund zu halten, sollten wir durch eine basenüberschüssige Ernährung dafür sorgen, dass das Kalzium in den Knochen bleibt. Gemüse und Blattgemüse liefern Kalium in Hülle und Fülle. Beeren, Nüsse, Mandeln, Kohlrabi, Grünkohl, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen liefern viel Magnesium. Die Mineralstoffe Magnesium und Kalium sorgen für ein Säure-Basen-Gleichgewicht. Wichtig für die Knochengesundheit ist außerdem ausreichend Vitamin D.

Die Milch macht’s?

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Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Milch eine bedeutende Rolle bei der Krebs-Entstehung spielt. Dies gilt besonders für Prostatakrebs, Brust- und Eierstockkrebs.


Die Ergebnisse einer großangelegten Langzeitstudie* zeigen, dass Milch das Brustkrebsrisiko um bis zu 80 Prozent erhöhen kann. Nur eine Tasse Milch am Tag steigerte das Brustkrebsrisiko um 50 %. Der Konsum von zwei bis drei Tassen Kuhmilch erhöhte das Brustkrebsrisiko sogar um ganze 80 %.


Eine weitere Studie** zeigt, dass der Konsum von Milch und Milchprodukten das Risiko für Prostatakrebs deutlich erhöht: Die Männer, die viel Milch konsumieren, haben ein um 37 % höheres Risiko, an Krebs zu erkranken, als diejenigen, die wenig oder keine Milch konsumieren.


Kuhmilch enthält Hormone und Stoffe für schnelles Wachstum des Kälbchens. Wenn Menschen Kuhmilch trinken, steigt der insulinähnliche Wachstumsfaktor IGF-1 im Blut. IGF-1 fördert das Wachstum von Krebszellen.

Eine pflanzliche Ernährung dagegen kann den IGF-1-Wert und das Krebsrisiko senken. So haben mehrere Studien nachgewiesen, dass Sojamilch und Sojaprodukte wie Tofu das Risiko für Brustkrebs oder Prostatakrebs reduzieren können - und außerdem den Cholesterinspiegel senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

* Gary E Fraser, Karen Jaceldo-Siegl, Michael Orlich, Andrew Mashchak, Rawiwan Sirirat, Synnove Knutsen: Dairy, soy, and risk of breast cancer: those confounded milks. International Journal of Epidemiology, 2020.

»Auch wer erst mit 60 auf gesunde Ernährung setzt, gewinnt viele Jahre«

»Die meisten krankheitsbedingten Todesfälle unserer westlichen Gesellschaften sind vermeidbar«, so Prof. Dr. Andreas Michalsen. »Sie hängen vielfach damit zusammen, was wir essen. 70 Prozent der chronischen Erkrankungen, an denen wir mit zunehmenden Alter leiden, haben ihre Ursache in falscher Ernährung.« In seinem neuen Buch stellt er uns seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus Klinik und Praxis für die häufigsten chronischen Erkrankungen vor. Die Basis ist immer eine vollwertige und pflanzenbasierte Ernährung: Früchte und Beeren, Gemüse und Wurzelgemüse, grünes Blattgemüse und Kreuzblütler wie Brokkoli und Kohl, Hülsenfrüchte, Vollkorn und Haferflocken, Nüsse, Mandeln und Samen sowie gesundheitsfördernde Gewürze wie Kurkuma, Curry und Pfeffer. Wichtig sind Omega-3-Fettsäuren aus Leinsamen, Walnüssen, Algen und Rapsöl.

Eine große Studie norwegischer Forscher zeigte: Auch wer erst mit 60 Jahren auf gesunde Ernährung umstellt, gewinnt 8 Lebensjahre. »Sogar bei 80-Jährigen gab es noch 3,4 Jahre obendrauf«, schreibt Dr. Michalsen.

»Meine Quintessenz«

»Für mich bedeutet Klimaschutz nichts anderes als eine globale Naturheilkunde, eine Heilkunde für die Erde«, schreibt Prof. Dr. Andreas Michalsen als Quintessenz nach 436 Seiten seines unbedingt lesenswerten Buches. »Künftige Generationen werden ungläubig den Kopf schütteln, erkennen sie im Rückblick, wie verschwenderisch ihre Ahnen mit der Natur umgingen und damit auch noch der eigenen Gesundheit schadeten.«

Als Naturheilkunde für die Erde empfiehlt der Professor für Naturheilkunde dieses Rezept: Die Massentierhaltung beenden und pflanzlich oder zumindest überwiegend pflanzlich essen. Die Ackerflächen, die dadurch frei werden, sollten aufgeforstet und renaturiert werden.

Die Folge: »Mehr Gesundheit für uns Menschen, weniger Hunger, eine Regeneration der Natur, weniger Tierleid und obendrauf ein Ausbremsen des Klimawandels.« Diese Ziele sollten uns alle motivieren, so das Schlusswort von Prof. Dr. Andreas Michalsen.

Das Buch

Cover Andreas Michalsen Ernährung Meine Quintessenz

Wenn Sie mehr über diese Phänomene Ihres Körpers wissen und die Geheimnisse unserer Lebensmittel kennen, schützen Sie sich vor Übergewicht und vor chronischen Krankheiten, vor Krebs und Demenz.


In diesem Buch erfahren Sie unter anderem:

· Wie wir gesund ein hohes Alter erreichen können

· Wie Darm und Leber unsere Gesundheit bestimmen

· Wie wir uns gegen schädliches Essen schützen können

· Warum wir Pflanzenmilch statt Kuhmilch bevorzugen sollten

· Welche verborgenen Kräfte in pflanzlichen Lebensmitteln stecken

· Welche Behandlungskonzepte Prof. Dr. Michalsen bei den häufigsten chronischen Krankheiten empfiehlt

· Wie wir mit unserer Ernährung helfen, das Klima zu retten und die Tiere zu schützen.


SPIEGEL-Bestseller · Bestseller in FOCUS, STERN, Börsenblatt



Prof. Dr. Andreas Michalsen: Ernährung Meine Quintessenz

Hardcover, 448 Seiten

Insel Verlag, 2024 · ISBN: 978-3-458-64472-9

Preis: 26 Euro

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter