Rezepte der Schiffsköchin von Sea Shepherd

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Laura Dakin schloss sich 2005 im Alter von nur 21 Jahren der Organisation Sea Shepherd an, um sich tatkräftig für den Schutz der Ozeane und ihrer Bewohner einzusetzen. Heute ist sie Chefköchin an Bord der Steve Irvin und für die Verpflegung der 50-köpfigen Crew zuständig.

Mir war schon länger bewusst, dass wir Menschen die Ozeane in alarmierender Geschwindigkeit ausbeuten und ich hatte es satt, mich deswegen hilflos zu fühlen. Aber zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, was ich dagegen tun könnte und fühlte mich traurig und ohnmächtig , erzählt Laura Dakin.

Dann lernte sie die Sea Shepherd Conservation Society kennen, die 1977 von Kapitän Paul Watson gegründet wurde. Gemeinsam mit seiner Crew kämpft Paul Watson unnachgiebig für alle Geschöpfe des Meeres.

Lauras erste Kampagne führte sie im Februar 2005 an die Ostküste Kanadas, um tatkräftig gegen das grausame Abschlachten von Sattelrobben anzugehen. Seitdem war ich an vielen Einsätzen beteiligt und während dieser Zeit bei Sea Shepherd habe ich immer mehr begriffen, wie schlecht es tatsächlich um unsere Ozeane bestellt ist. Das Leben in den Meeren wird vor unseren Augen ausgelöscht, aber die meisten Menschen kümmern sich kaum darum , berichtet sie in ihrem ersten Buch Cookin" Up A Storm . Leider ist es wie bei vielen anderen Ungerechtigkeiten so, dass das Sterben der Meere mit Stillschweigen behandelt wird, um die lukrativen Einnahmequellen von Konzernen und Regierungen zu schützen.

Vegane Ernährung für die Erhaltung der Meere

Heute arbeitet Laura Birkin in der Schiffsküche der Steve Irwin , einem Schiff der Flotte von Sea Shepherd, und die Verpflegung ist ausschließlich vegan.

Sea Shepherd lehnt den Konsum von Fleisch und Milch produkten konsequent ab. Wussten Sie, dass fast die Hälfte des weltweiten Fischfangs als Fischmehl in den Trögen der industriellen Massentierhaltung landet, damit Rinder, Schweine, Hühner sowie Fische in Aquakulturen noch schneller ihr Schlachtgewicht erreichen? Ganze Ozeane werden durch Überfischung verwüstet.

Ein Drittel der gesamten Fangmenge ist Beifang, also Tiere, die unbeabsichtigt mitgefangen werden. 25 Millionen Tonnen Meerestiere werden Jahr für Jahr tot oder verwundet in den Ozean zurückgeworfen, darunter Schildkröten, Delfine, Seevögel

Der Mensch hat die Meere extrem ausgebeutet. Wir sehen Veganismus auch als einen Weg, um die Nahrungskette nicht durcheinander zu bringen, denn die kleinsten Fische, zum Beispiel Sardinen, sind eine wichtige Nahrungsquelle für größere Fische , erklärt Laura Dakin. Aber die Fischereiindustrie konzentriert sich immer mehr auf diese kleinen Fische - um sie als billige Nahrung für Nutz- und Haustiere zu verkaufen. Wenn die Population dieser kleinen Fische oder Gründler" ausgerottet ist, wird das Ökosystem der Meere von unten nach oben kollabieren, wobei kaum Hoffnung auf eine Regeneration besteht.

Schiffsköchin für 50 Crewmitglieder

In Cookin" Up A Storm berichtet Laura Dakin von den Einsätzen zum Schutz der Meeresbewohner auf hoher See und ihrer Aufgabe, eine ganze Schiffsbesatzung satt zu bekommen: Sobald wir den Hafen verlassen haben, gibt es kein Zurück. Deshalb müssen wir gewährleisten, dass das Schiff genügend Nahrungsmittel und Getränke mit sich führt, um die fünfzig Besatzungsmitglieder einhundert Tage lang satt zu bekommen. Durch die Hilfe vieler fleißiger Crewkollegen und Freiwilliger an Land erhalten wir Essenspenden im Wert von mehreren zehntausend Dollar. Der Großteil der Verpflegung kommt von großzügigen Unterstützern: Kurz vor dem Ablegen haben wir 700 kg Mehl, 600 kg Kartoffeln, 500 kg Zwiebeln und 450 l Milchersatz (beispielsweise Sojamilch) verstaut - nicht zu vergessen 50 Kohlköpfe und 30 Kürbisse!

80 kreative vegane Rezepte

In ihrem Buch stellt Laura Dakin 80 Rezepte aus ihrer Schiffsküche vor - zum Nachkochen für Jedermann. Dazu gehören zunächst wärmende Suppen mit Erbsen, Bohnen, Kürbis oder Kartoffeln. Auf hoher See ist die Suppenzubereitung wie alles andere wetterabhängig: Wenn ich sehe, dass Wellen gegen das Bullauge schlagen, streiche ich die Suppe vom Speiseplan.

Bei den Hauptgerichten finden sich kreative Rezepte wie Sea Shepherds Pie , Hochseetüchtiger Zwiebelkuchen , Pilz-Grünkohl-Pfanne nach Art des Ersten Offiziers , Ruhige See-Kebab mit Dip und natürlich Fischfreie Frikadellen .

In der Schiffsküche wird immer eine möglichst große Auswahl an Salaten und Beilagen für die Crew zubereitet. Probieren Sie einmal Griechischer Seemannssalat , Meeresspiegel-Salat , Steuermanns Butternusskürbis-Cabonata oder Tandoori-Kartoffeln für Weltumsegler . Außerdem stellt Laura Dakin Soßen, Aufstiche und Dipps vor, die dem Essen eine köstliche Geschmacksvielfalt geben. Auch Brotrezepte dürfen nicht fehlen.

Zum Schluss gibt"s Kuchen und Süßes: vom Lieblingskarottenkuchen des Kapitäns und Rohkost-Käsekuchen als Rettungs anker bis Antarktisch-Tropisches Eis nach kanadischer Art .

Abenteuer und vegane Rezepte von Sea Shepherd's

Die Sea Shepherd Conversation Society ist eine gemeinnützige Organisation zum Schutz der Meere, die gewagte Aktionen durchführen, um das Abschlachten bedrohter und gefährdeter Meerestiere zu beenden. Da eine vegane Ernährung essenziell im Kampf gegen die Zerstörung der Weltmeere ist, gibt es auf allen Schiffen ihrer Flotte ausschließlich vegane Mahlzeiten.

Laura Dakin ist Chefköchin auf dem Sea Shepherd-Flagschiff Steve Irvin . Ihr Buch enthält die 80 Lieblingsrezepte der Besatzung, köstlich und vielseitig, angepasst auf das Kochen zu Hause. Dabei geht es um mehr als um Kochrezepte: Vegane Ernährung ist aktiver Schutz der Meere und ihrer Bewohner! Außerdem vermittelt Laura Dakin im lebendigen Erzählstil einen Einblick hinter die Kulissen, beispielsweise die Aufregung und Gefahr bei der Verfolgung von Walfangschiffen.

Laura Dakin: Cookin" Up A Storm
Abenteuer und vegane Rezepte von Sea Shepherd's
Broschiert, 160 Seiten
Windpferd-Verlag, Sept. 2015 ISBN-13: 9783864101045
Preis: 18.95 Euro

Antarktischer Rühr-Tofu

Auf hoher See ist Tofu ein Festessen und wir behalten es besonderen Anlässen vor, wie dem Frühstück am Neujahrstag. Wenn du abenteuerlustig bist, kannst du mit diesem Gericht experimentieren, indem du verschiedene Gemüse oder Gewürze hinzufügst.

Zutaten
900 g Tofu
1/3 Tasse Olivenöl
3 EL gehackten frischen Schnittlauch
4 TL Hefeflocken
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1/2 TL gemahlene Kurkuma
1 TL Salz
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Den Tofu für 10 Minuten fest in ein saugfähiges Handtuch wickeln, um übermäßige Feuchtigkeit aufzusaugen.
Dann den Tofu in eine große Schüssel legen und mit einem Kartoffelstampfer oder einem Holzlöffel zerteilen.
Öl, 1 TL Schnittlauch, Nährhefe, Knoblauch und Kurkuma hinzufügen und umrühren, bis alles gut vermischt ist.
Die Mischung etwa 15 Minuten lang in einer großen Bratpfanne bei mittlerer Hitze braten und gelegentlich mit einem Pfannenheber wenden, damit sie nicht haften bleibt. Wenn der Rühr-Tofu leicht braun gebraten ist, die Mischung vom Herd nehmen.
Die restlichen 1 EL Schnittlauch, Salz und Pfeffer hinzufügen und umrühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Der Tofu sollte wie Rührei aussehen.

Serviervorschlag:
Antarktisches Rühr-Tofu schmeckt am besten auf einer dicken Scheibe Sauerteigbrot.

Pro Portion
299 Kalorien
17 g Eiweiß
25 g Fett (2 g gesättigt)
6 g Kohlenhydrate
611 mg Sodium
62 mg Kalzium
3 g Ballaststoffe

Fischfreie Frikadellen

Das Beste an diesen Fischfrikadellen ist natürlich, dass sie ohne Fisch zubereitet werden. Durch das Meeresgemüse Nori und eine vegane Fischsoße bekommen sie den Geschmack des Meeres.

Zutaten
1 Blatt Nori, in dünne kurze Streifen geschnitten
435 ml Kichererbsen, gekocht und ungesalzen, oder aus der Dose, gewaschen und abgetropft;
fein gehackt
1/4 Tasse (60 ml) Pflanzenöl, und etwas mehr für die Pfanne
1 mittlere Kartoffel, geschält, gekocht und zerstampft
85 g fester Tofu, zerstampft
1/4 rote Zwiebel, fein gehackt
2 EL (30 ml) vegane Fischsoße
(alternativ: Algen-Gewürzsalz)
1 EL (15 ml) Cassavastärke (Tapioka) oder Kartoffelstärke, evtl. etwas mehr
1 EL (15 ml) Nährhefeflocken
1 TL (5 ml) Salz
1 Tasse (250 ml) Semmelmehl oder Kartoffelmehl

Zubereitung
Die Nori in eine große Schüssel geben. Kichererbsen und Öl hinzufügen und umrühren, bis alles gut vermischt ist. (Das Öl sorgt dafür, dass die Nori nicht verklumpen, was leicht geschehen kann, wenn sie feucht werden. Dieses Verklumpen möglichst vermeiden.)
Kartoffel, Tofu, Zwiebel, vegane Fischsoße, Stärke, Nährflocken und Salz dazugeben und mit den Händen gut vermischen. Die Mischung sollte fest genug sein, um kleine Frikadellen zu formen. Wenn die Mischung nicht zusammenhält, bis zu 1 EL (15 ml) zusätzliche Stärke hinzufügen, in Portionen von je 1 TL (5 ml), bis die Mischung fest genug ist.
Die Brotkrümel auf einen großen Teller legen. Die Kicherbsenmischung in 8 gleiche Portionen aufteilen und jede mit den Händen zu kleinen Frikadellen formen. Beide Seiten jeder Frikadelle in das Semmelmehl drücken und auf einen großen Teller legen.
Einen großen Teller mit Papierhandtüchern auslegen.
Öl in eine große Pfanne geben und bei mittlerer Hitze erhitzen.
Die Frikadellen vorsichtig in die Pfanne geben. Es könnte Öl verspritzen, pass also auf, dass du dich nicht verbrennst. Jede Seite etwa 7 Minuten braten, bis sie goldbraun ist. Auf den ausgelegten Teller legen, um überflüssiges Öl aufzusaugen.
Die Frikadellen in einigen Schüben braten, je nach der Größe der Pfanne.
Serviervorschlag: Diese Frikadellen können als Sandwich oder auf einem Teller mit braunem Reis serviert werden. Beiden Varianten gibt ein Spritzer frische
Zitrone oder etwas Tartarsoße eine besondere Note.

Lauras Interview mit Kapitän Paul Watson

Laura Dakin führte für ihr Buch ein Interview mit Kapitän Paul Watson, dem Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, die heute in 36 Ländern aktiv ist und hunderttausende Unterstützer/Mitglieder hat.

Laura: Wie wirken sich Überfischung und die Ausbeutung der Meere auf die Umwelt aus?

Kapitän Paul: Die Stärke eines Ökosystems ist die Artenvielfalt. Bei verringerter Artenvielfalt und gestörter Abhängigkeit zwischen den Arten wird das Ökosystem zusammenbrechen und sterben. Wenn die Fische sterben, sterben die Ozeane. Wenn die Ozeane sterben, sterben auch wir.

Laura: Wie hast du das Kochen gelernt?

Kapitän Paul: Mein Vater war Koch und ich ging mit fünfzehn von zu Hause weg und musste für mich selbst sorgen.
Kochen ist eine Kunst des Überlebens. Der Antarktisforscher Ernest Shackleton fragte Bewerber für seine Expeditionen zuerst, ob sie kochen können. Wenn sie verneinten, dann lehnte er sie ab. Seiner Meinung nach war ein Mann, der nicht selbst kochen konnte, als Forschungsreisender nicht zu gebrauchen.

Laura: Welches Gericht kochst du am liebsten?

Kapitän Paul: Ich koche gern Suppen, besonders Erbsen-, Tomaten- und Pilzsuppen.

Laura: Was ist dein Lieblingsessen?

Kapitän Paul: Ich mag gern thailändisches und chinesisches Essen. Auch griechische Küche schmeckt mir.

Laura: Kannst uns etwas zur Geschichte der Schiffsküchen auf den Schiffen von Sea Shepherd sagen?

Kapitän Paul: 1978 begannen wir unsere Aktionen mit dem ersten Schiff, der Sea Shepherd. Von Beginn an gab es in der Schiffsküche nur vegetarisches Essen und seit 2005 haben wir auf allen Schiffen vegane Kost eingeführt.

Laura: Sea Shepherd ist keine Tierschutzorganisation und die Crewmitglieder müssen nicht unbedingt Veganer sein. Wie kam es zu der Entscheidung, dass die Schiffsküchen nur vegan kochen?

Kapitän Paul: Wir Menschen essen unsere Ozeane zu Tode. Kein Fisch ist vor uns sicher. Aber die meisten Menschen wissen nicht, dass auch der Fleischkonsum den Meeren
schadet, weil 40 % der Fische, die aus den Meeren geholt werden, an Schweine, Hühner, Kühe, Hauskatzen und Zuchtfische verfüttert werden.
Es ist extrem: Schweine essen mehr Fische als Haie, Hühner essen mehr Fische als Papageien taucher und Katzen essen mehr Fische als Robben. Wenn du also Schinken isst, dann isst du das Meer. Weil wir uns auf vegane Kost beschränken zeigen wir, wie unsere Nahrung mit der Gesundheit der Ozeane zusammenhängt.

Laura: Warum ist das Essen auf den Schiffen und für die Besatzung so wichtig?

Kapitän Paul: Auf allen Schiffen sind die Mahlzeiten eine wichtige Zeit für die Crew. Wenn die Leute gutes Essen bekommen, geht es ihnen gut und sie können ihr Bestes geben.

Laura: Was war für dich der atemberaubendste Anblick während deiner vielen Jahre auf See?

Kapitän Paul: 1975 schwamm ich in einer der vielen kleinen Meeresengen von Bella Bella in British Columbia.
Da kam eine Gruppe Orcas direkt auf mich zu. Es war ganz schön respekteinflößend, als sie auf mich zu schwammen. Man muss bedenken, dass Orcas Seelöwen fressen. Und als sie vorbei schwammen, griff ich nach der Rückenflosse eines Orca-Weibchens und ritt etwa 200 Meter auf ihr mit, bis ich wieder herunter glitt. Ich dachte, da ist nun dieses starke Tier, das mächtigste Raubtier der Welt, und sie ließ mich auf ihrem Rücken reiten. Für mich war es eine tiefe Einsicht in das Wesen dieser wunderbaren Geschöpfe.

Laura: Warum werden Wale heute immer noch gejagt und geschlachtet?

Kapitän Paul: Der wichtigste Markt für Walfleisch ist Japan, obwohl Walfleisch nur 1 Prozent des Eiweißkonsums in Japan ausmacht. Island tötet Wale für den japanischen Markt.
Norwegen ist das einzige andere Land, wo Walfleisch von vielen Menschen gegessen wird. Bei den Bewohnern der Färöer Inseln, die zu Dänemark gehören, ist der Walmord ein Sport. Und die Japaner töten Wale, wenn sie Delfine für Aquarien fangen.

Laura: Warum hast du dich bei den vielen anderen Umweltproblemen gerade dem Schutz der Meere verschrieben?

Kapitän Paul: Schon mit 10 Jahren habe ich Biber geschützt, indem ich sie aus Fußfallen befreit habe. Ich kümmerte mich auch um Elefanten in Afrika und Wölfe im Yukon-Gebiet Kanadas. Aber meine Arbeit auf Schiffen der Handelsflotte und der Küstenwache hat mich zum erfahrenen Seefahrer gemacht. Deshalb war es naheliegend für mich, ab 1979 für den Schutz der Meerestiere zu kämpfen.

Laura: Für manche Leute sind aggressive Aktionen (zum Beispiel das Rammen von Wildererschiffen) eine kontroverse Methode. Warum sind solche Aktionen wichtig? Und warum sind sie wirksam?

Kapitän Paul: Solche konfrontativen Aktionen sind effektiv und retten Leben. Sie erzeugen zudem dramatische Bilder, auf die die Öffentlichkeit aufmerksam wird. Deshalb sind sie erfolgreich und tragen auch zur Information der Menschen bei.

Laura: Welche Tageszeit auf dem Schiff magst du besonders?

Kapitän Paul: Ich betrachte gern den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Laura: Möchtest du den Lesern eine Geschichte aus der Schiffsküche erzählen?

Kapitän Paul: Wir lagen einmal in Cannes vor Anker und ich war gerade in der Kombüse und unterhielt mich mit einem Crewmitglied. Da kamen zwei Frauen herein, die das Schiff besichtigten. Eine der Frauen fragte mich, ob sie Teil der Crew werden könne. Ich erkannte sie nicht und sagte ihr, dass sie sich online bewerben solle. Als ich die Schiffsküche verließ, folgte mir ein Freund aus der Crew und sagte: Weißt du, wer das war? Das war Michelle Rodriguez, die Schauspielerin, die im Film Avatar die Hubschrauberpilotin gespielt hat. Ich drehte mich um und ging zurück in die Schiffsküche und sagte: Vergiss die Online-Bewerbung, wir brauchen eine mutige Hubschrauberpilotin. Wann kannst du anfangen? Später im Jahr kam sie zur Besatzung, aber nicht als Hubschrauberpilotin. Es stellte sich heraus, dass sie fantastisch mit dem Motorboot umgehen konnte.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

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Artikelnummer: 2/2024

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

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Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter