Studie: Einfluss von Ernährung und Sport auf die Gesundheit

Sportwissenschaftliche Studien zu Bewegung und nachhaltiger Ernährung gewinnen weltweit zunehmend an Bedeutung, da sie wertvolle Erkenntnisse zur Förderung lebenslanger Gesundheit und Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten liefern. Denn eine nachhaltig gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung haben sowohl für den Einzelnen als auch gesamtgesellschaftlich mannigfaltige positive Effekte. Denn ernährungs­bedingte Krankheiten verursachen Kosten von vielen Milliarden Euro im Jahr, welche die Krankenkassen und das Gesundheitssystem überlasten - und die vermeidbar wären.

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Katharina Wirnitzer, BEd vom Institut für Sekundarpädagogik der Pädagogischen Hochschule Tirol, mit ihren Kollegen Dr. Werner Kirschner und Prof. Dr. Gerhard Ruedl vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck untersucht im Rahmen der beiden österreichweiten Studien »From Science 2 School: Nachhaltig gesund - bewegt & veggie« und »Nachhaltig gesund - From Science 2 Highschool & University« das Bewegungs- und Ernährungsverhalten von österreichischen Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Hochschuldozierenden. Dabei wird erstmals nach Ernährungsformen differenziert: traditionell (mit Fleisch, Milch, Eiern) - vegetarisch - vegan.

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Von links: Prof. Dr. Katharina Wirnitzer von der Pädagogischen Hochschule Tirol forscht mit ihren Kollegen Dr. Werner Kirschner und Prof. Dr. Gerhard Ruedl vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck zum Einfluss von Ernährung und Sport auf die Gesundheit. · Bild: ©Katharina Wirnitzer

Fast drei Viertel aller Erkrankungen laut WHO durch Lebensstil bedingt

Fit mit Pflanzenkraft Designincolor Shutterstock

Die zunehmende Verbreitung ungesunder Lebensgewohnheiten trägt dazu bei, dass ernährungs- und lebensstilbedingte chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Gefäßkrankheiten (z. B. Arteriosklerose), Diabetes, Adipositas, Gicht, Rheuma, Osteoporose sowie verschiedene Krebserkrankungen die Gesundheit des Einzelnen und der Bevölkerung negativ beeinflussen. Fast 75 % (drei Viertel!) aller Erkrankungen in den westlichen Industrieländern sind laut WHO stark durch die Ernährung oder den Lebensstil bedingt und damit vermeidbar. Als wirksamste Präventions­lösung wird ein gesunder Lebensstil - körperliche Aktivität verknüpft mit gesunder Ernährung - dringend empfohlen.

Ernährung und Sport als Schlüsselfaktoren für gute oder schlechte Gesundheit

Eine gesunde Ernährung und sportliche Bewegung sind allgemein als »Medizin« anerkannt. Bewegungs- und Ernährungsverhalten sind damit Schlüsselfaktoren für gute oder schlechte Gesundheit. Zusammen ist ihr Einfluss von entscheidender Bedeutung für die Vorbeugung oder die Entstehung von chronischen Erkrankungen (sogenannten Zivilisationskrankheiten).

Zunehmend sind nicht nur Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche von ernährungsbedingten Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Übergewicht und Adipositas betroffen, hauptsächlich durch schlechte Ernährung (zu viel tierische Fette, zu viel Zucker, zu viel stark verarbeitete Produkte und Fast Food, zu wenig frisches Obst und Gemüse, zu wenig Ballaststoffe aus Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten, zu wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren) in Verbindung mit Bewegungsmangel.

Gesundheitsexperten bezeichnen Übergewicht bis hin zu Adipositas als globale Krise und Bewegungsmangel als das gravierendste Gesundheits­problem des 21. Jahrhunderts. Denn Übergewicht und körperliche Inaktivität erhöhen das Risiko für chronische Krankheiten dramatisch. Hinzu kommen Störungen der Motorik sowie psychische Erkrankungen durch mangelndes Selbstvertrauen und Ängste.

Kind Adipositas fetrinka – Shutterstock

Ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung sind ein Teufelskreis:

Ein Drittel der Kinder ist übergewichtig. Sport und Bewegung fallen immer schwerer. Hinzu kommen Störungen der Motorik, mangelndes Selbstvertrauen und Ängste. Das Risiko für chronische Krankheiten steigt, aber auch für seelische Probleme. · Bild: fetrinka - Shutterstock.com

Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen übergewichtig, mehr als 80 Prozent bewegen sich zu wenig

In Österreich, Deutschland und anderen Ländern Europas sind ein Drittel der Kinder und Jugendlichen übergewichtig oder sogar fettleibig. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt für schulpflichtige Kinder und Jugendliche täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität. Doch etwa 85 % der österreichischen Kinder und Jugendlichen sind weniger aktiv. In Deutschland sieht es nicht anders aus.

Laut einer Untersuchung der Kaufmännischen Krankenkasse aus dem Jahr 2024 stieg der Anteil der Kinder mit motorischen Entwicklungs­störungen infolge von steigendem Bewegungsmangel und erhöhter Inaktivität sowie Zunahme des Medienkonsums innerhalb von zehn Jahren um 44 % an, bei den 15- bis 18-Jährigen stieg der Anteil an Bewegungsstörungen sogar um fast 120 %.

Laut Studienleiterin Prof. Dr. Katharina Wirnitzer von der Pädagogischen Hochschule Tirol bieten gesunde Ernährung verknüpft mit regelmäßig Bewegung und Sport eine besonders vielversprechende Lösung der aktuell dramatischen Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen, so der Ansatz des Forschungsteams.

Ernährung für Gesundheit und Körpergewicht noch wichtiger als Sport

»Obwohl Bewegung und Sport ebenso wie Ernährung als ‚Medizin‘ gelten, stimmt die Wissenschaft überein, dass bereits im Vorschulalter die Ernährung - also die Wahl von Nahrungsmitteln und die Ernährungsform - im Vergleich zu Bewegung und Sport bezüglich Gesundheit und Körpergewicht eine größere Rolle spielt«, erklärt Studienleiterin Prof. Dr. Katharina Wirnitzer. »Mit einem nachhaltigen gesunden Lebensstil findet ein gesunder Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter statt, so dass gesündere Generationen heranwachsen.«

Pflanzenpower Katharina Wirnitzer 2

Katharina Wirnitzer, 2013 · Grafische Gestaltung durch: Julia Brunke für FREIHEIT FÜR TIERE, 2025

Bildungsauftrag Gesundheit und Bewegung

Laut staatlichem Bildungsauftrag der österreichischen Lehrpläne der Sekundarstufe I und II fallen Bewegung und Sport ebenso wie Ernährung in den Bereich des Allgemeinen Bildungsziels und stehen damit im Zentrum eines nachhaltigen Lehr-Lern-Prozesses zum Bildungsbereich »Gesundheit und Bewegung«. Somit ist Gesundheit als übergeordnetes Bildungsziel bezüglich ihrer kompetenz- und handlungsorientierten Umsetzung für alle Schulfächer relevant. Allerdings gilt die Gesundheitsförderung vorrangig als spezielle Aufgabe des Schulsports, wodurch dem Pflichtgegenstand Bewegung und Sport eine »tragende Rolle« zukommt.

Mädchen in Obst © Kzenon - Shutterstock

Die Schulstudie zeigt: Vegetarier und Veganer haben die niedrigste Adipositasrate und einen höheren Aktivitätslevel.

Bild: Kzenon - Shutterstock.com

Studie: Wie wirken sich verschiedene Ernährungsformen in Verbindung mit Sport auf die Gesundheit aus?

Die interdisziplinäre Studie untersucht Gesundheits­verhalten mit besonderem Augenmerk auf die Ernährung (traditionell - vegetarisch - vegan) in Verbindung mit der körperlichen Aktivität unter österreichischen Schülern (10–19 Jahre), Lehrern und Schulleitern der Sekundarstufe I und II. Nach einem Querschnittsdesign wurde ein vollständiges Profil des Lebensverhaltens, einschließlich detaillierter Informationen zu Ernährung, körperlicher Aktivität, Sport & Bewegung und anderen gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen mithilfe eines Online-Fragebogens gesammelt. Insgesamt nahmen 8.799 Kinder/Jugendliche und 1.350 Erwachsene (Lehrer/Schulleiter) an der Studie teil. Von den Schülern ernährten sich 84,3 % traditionell (mit Fleisch, Eiern und Milch­produkten), 8,5 % vegetarisch und 7,2 % vegan. Von allen Teilnehmern waren 7,1 % übergewichtig und 4,7 % adipös.

Ein wichtiges Ergebnis der Studie: Vegetarier und Veganer hatten die niedrigste Adipositasrate. Außerdem konnten zwischen regelmäßiger sportlicher Aktivität und einem höheren Konsum von Obst und Gemüse und zwischen veganer Ernährungsweise und einem höheren Aktivitätslevel in der Freizeit signifikante Zusammenhänge gezeigt werden.

Da dies die erste Untersuchung ist, die die Verbreitung von Veganismus/Vegetarismus in einer großen Gruppe von Schülern untersucht, wird die vorliegende Studie einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Mangel an Wissen über körperliche Aktivität, Sport und Bewegung im Zusammenhang mit gesunden alternativen Ernährungsweisen zu überwinden. Die gewonnenen Erkenntnisse können als Basis für Handlungsempfehlungen zur Förderung langfristig gesunder Lebensgewohnheiten im Schulkontext dienen.

»Eine gesunde Lebensweise ist nicht nur entscheidend für ungestörtes Wachstum, sondern auch für die soziale und kognitive Entwicklung und Optimierung der schulisch-akademischen Leistungen von Kindern und Jugendlichen«, erklärt Prof. Dr. Katharina Wirnitzer. »Ungesunde Lebensweisen entstehen und verfestigen sich oft in Kindheit und Jugend und übertragen sich bis ins Erwachsenen- und Seniorenalter. Entsprechend generiert eine bessere Gesundheit im Kindes- und Jugendalter über Generationen hinweg bessere Gesundheit im Erwachsenenalter und ermöglicht eine Zunahme an gesunden Lebensjahren und Lebensqualität bis ins Seniorenalter.«

Die Ergebnisse der Schulstudie wurden in das aktuelle Positionspapier zu veganer Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)aufgenommen und auch in der aktualisierten Empfehlung für vegane Ernährung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung berücksichtigt.

Informationen

Schulstudie »From Science 2 School: Nachhaltig gesund - bewegt & veggie«

www.science2.school

Universitätsstudie: »Nachhaltig gesund - From Science 2 Highschool & University«

https://uni.science2.school/

Quellen:

· Wirnitzer KC, Tanous DR, Motevalli M, Göbel G, Wirnitzer G, Drenowatz C, Ruedl G, Cocca A, Kirschner W: Study protocol of »From Science 2 School« - prevalence of sports and physical exercise linked to omnivorous, vegetarian and vegan, diets among Austrian secondary schools. Frontiers in Sports and Active Living, 4, 2022.
www.frontiersin.org/articles/10.3389/fspor.2022.967915/full

· Wirnitzer, K.C.; Drenowatz, C.; Cocca, A.; Tanous, D.R.; Motevalli, M.; Wirnitzer, G.; Schätzer, M.; Ruedl, G.; Kirschner,W.: Health Behaviors of Austrian Secondary Level Pupils at a Glance: First Results of the From Science 2 School Study Focusing on Sports Linked to Mixed, Vegetarian, and Vegan Diets. Int. J. Environ. Res. Public Health 2021, 18(23), 2782. www.mdpi.com/1660-4601/18/23/12782

· Wirnitzer, K.C.; Drenowatz, C.; Cocca, A.; Tanous, D.R.; Motevalli, M.; Wirnitzer, G.; Schätzer, M.; Ruedl, G.; Kirschner, W.: Health behaviors of Austrian Secondary School Teachers and Principals at a Glance: First Results of the From Science 2 School Study Focusing on Sports Linked to Mixed, Vegetarian, and Vegan Diets. Nutrients 2022, 14(5), 1065. www.mdpi.com/2072-6643/14/5/1065

· Bhardwaj J, Schätzer M, Gutmann N, Hoppichler F, Drenowatz D, Cocca A, Tanous DR, Motevalli M, Wirnitzer G, Ruedl G, Kirschner W, Wirnitzer KC: From Science 2 School - Eine Studie zum Ernährungs- und Bewegungs­verhalten österreichischer Schüler*innen und Lehrer*innen/Schulleiter*innen. Ernährungs-Umschau 2024; 71(5): 34–44.
www.ernaehrungs-umschau.de/print-artikel/15-05-2024-from-science-2-school

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Neubewertung der Position zu veganer Ernährung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt grundsätzlich eine Ernährung, die zu einem großen Anteil aus Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft besteht und durch Lebensmittel tierischer Herkunft ergänzt wird. In ihrem aktuellen Positionspapier stuft die DGE eine gut geplante vegane Ernährung als gesundheitsfördernd für Erwachsene ein. In ihren vorherigen Positionspapieren hatte die DGE eine 100 % pflanzliche Ernährung noch nicht empfohlen.

Starke Frau mit Broccoli in der Küche Grinny – Shutterstock

Die Umstellung auf eine vollwertige pflanzliche Ernährung bringt viele Vorteile für Sportlerinnen und Sportler,

aber auch für alle, die Leistung im Beruf und im alltäglichen Leben bringen und gesund werden oder bleiben wollen.

Zu einer vollwertigen veganen Ernährung gehören Früchte, Beeren, Gemüse, Blattgemüse, Kräuter und Wildkräuter, Vollkorn und Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen, Soja und Sojaprodukte), Nüsse und Samen - alles möglichst unverarbeitet und am besten aus Bio-Anbau. · Bild: Grinny - Shutterstock.com

Während internationale Ernährungsgesellschaften in den USA, Kanada, Australien, Großbritannien, Portugal oder den skandinavischen Ländern, allen voran die weltweit größte Ernährungsorganisation, die Academy of Nutrition and Dietetics (A.N.D.), längst wissenschaftlich fundiert zu der Feststellung kamen, dass eine gut geplante vegane Ernährung positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat und zudem besser für die Umwelt und unseren Planeten ist, stand die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihren bisherigen Positionspapieren der veganen Ernährung kritisch gegenüber. Die DGE vertrat zuvor die Einschätzung, dass bei einer veganen Ernährung eine ausreichende Versorgung (potenziell) kritischer Nährstoffe ohne Supplementation nicht oder nur schwer möglich ist und hat daher eine vegane Ernährung für Schwangere, Stillende sowie Kinder- und Jugendliche in früheren Positionspapieren noch nicht empfohlen.

Vegane Ernährung gesundheitsfördernd

In ihrem aktuellen Positionspapier zur Neubewertung veganer Ernährung stuft die Deutsche Gesellschaft für Ernährung auf der Grundlage neuer Daten zur Gesundheit vegane Ernährung als gesundheitsfördernd ein:

»Auf Basis des gegenwärtigen Kenntnisstandes kann für die gesunde erwachsene Allgemeinbevölkerung neben anderen Ernährungsweisen auch eine vegane Ernährung, unter der Voraussetzung der Einnahme eines Vitamin-B12-Präparats, einer ausgewogenen, gut geplanten Lebensmittelauswahl sowie einer bedarfsdeckenden Zufuhr der potenziell kritischen Nährstoffe (ggf. auch durch weitere Nährstoffpräparate), eine gesundheitsfördernde Ernährung darstellen.«

Gemüseblech JB

Gemüse aus dem Ofen mit Linsenburgern

Bild: JB

Vegane Ernährung: »äußerst umweltfreundlich«

Bei der Neubewertung der Position zur veganen Ernährung wurden von der DGE neben der Gesundheit erstmals auch die Auswirkungen der Ernährung auf die Umwelt und den Planeten berücksichtigt:

»Eine vegane Ernährung ist als äußerst umweltfreundlich anzusehen, sie stellt eine empfehlenswerte Maßnahme zur Verringerung der Umweltbelastungen des Ernährungssystems dar. Unter Berücksichtigung sowohl gesundheits- als auch umweltrelevanter Aspekte ist eine Ernährungsweise mit einer deutlichen Reduktion tierischer Lebensmittel zu empfehlen.«

Vater und Sohn schneiden Gemüse Jacob Lund Shutterstock

Immer mehr junge Familien setzen auf vegane Ernährung - auch für ihre Kinder.

Bild: Jacob Lund Shutterstock

DGE rät nicht mehr von veganer Ernährung für Schwangere oder Kinder ab

Für Schwangere, Stillende und (Klein-)Kinder spricht die DGE keine Empfehlung für vegane Ernährung aus, rät aber auch nicht von einer veganen Ernährung ab. Sie weist jedoch darauf hin, dass dafür besonders fundierte Ernährungskenntnisse vorhanden sein sollten, und empfiehlt daher eine Ernährungsberatung durch qualifizierte Fachkräfte.


»Fachkräfte aus dem Ernährungs- und Gesundheitsbereich sollten gegenüber Personen, die sich oder ihre Kinder vegan ernähren möchten, eine offene Haltung einnehmen und ihnen die bestmögliche Unterstützung bei der Umsetzung einer ausgewogenen und gut geplanten veganen Ernährung bieten.«


Weiter heißt es: »Auch ein größeres Angebot von gut geplanten veganen Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung kann eine gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Ernährung unterstützen. Sowohl die individuelle Gesundheit als auch die Umwelt profitieren von einer häufigeren Entscheidung für vegane Mahlzeiten.«

Quelle: Alessa Klug, Janett Barbaresko, Ute Alexy, Tilman Kühn, Anja Kroke, Hermann Lotze-Campen, Ute Nöthlings, Margrit Richter, Christian Schader, Sabrina Schlesinger, Kiran Virmani, Johanna Conrad, Bernhard Watzl für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: Neubewertung der DGE-Position zu veganer Ernährung. Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), 2024.

www.dge.de/wissenschaft/stellungnahmen-und-fachinformationen/positionen/neubewertung-der-position-zu-veganer-ernaehrung/

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter