Tierfindlinge – Was tun?

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Dieses Feldhasenbaby hatte seine Mutter verloren.

Es wurde gemeinsam mit zwei Geschwisterchen erfolgreich mit der Flasche aufgezogen und dann wieder in die Freiheit entlassen. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

Von Jürgen Plass

Fast jeder, der sich intensiver mit der Natur und den darin frei lebenden Tieren beschäftigt, ist früher oder später mit dieser Herausforderung konfrontiert: einem pflegebedürftigen Jungtier. Die Situationen sind sehr unterschiedlich: Nester verschiedener Vogelarten stürzen ab, Eichhörnchenkobel werden beim Heckenschneiden freigelegt, die Kinder bringen einen vermeintlich verwaisten jungen Feldhasen oder Waldkauz nach Hause. Ein Jungbiber, der bei seinen ersten Schwimmversuchen oder Hochwasser abgetrieben wurde und verlassen am Ufer sitzt, wird ohne menschliche Hilfe nicht überleben. Auch junge Fischotter und Fuchswelpen, die nach dem Verlust des Muttertieres auf der Suche nach Nahrung umherirren, werden es ohne Unterstützung nicht schaffen. Dann ist guter Rat teuer.

Rehkitz mit Flasche © Grizzlybaerin - Shutterstock.com

Auch dieses Rehkitz wurde erfolgreich mit der Flasche aufgezogen und dann wieder in die freie Natur entlassen.

Bild: Grizzlybaerin -Shutterstock.com

Bereits vor über 30 Jahren (1992) habe ich zu diesem Thema eine Broschüre mit dem Titel »Wildtiere aufziehen und auswildern - aber wie?« veröffentlicht. Nachdem diese Auflage vergriffen war, riet mir ein befreundeter Tierarzt, die Publikation neu herauszubringen. Die Neuauflage »Tierfindlinge« erschien 2000 im österreichischen Agrarverlag und 2006 in 2. Auflage im Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.

Inzwischen hat die Entwicklung der tierpflegerischen Kenntnisse auch im Bereich Wildtier-Findelkinder nicht Halt gemacht. Zahlreiche Publikationen sind dazu erschienen, geeignete Aufzuchtnahrung, unterstützende Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel wurden weiterentwickelt. Vielerorts gibt es auf bestimmte Wildtiere spezialisierte Privatinitiativen und Wildtier-Auffangstationen, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen zum Teil auch über eigene Webseiten weitergeben.

Hilflosen Jungtieren helfen: Eine moralische Pflicht

In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich die Sicht auf unsere heimischen Wildtiere verändert. Dazu hat der bekannte österreichische Wildtierethiker Prof. Rudolf Winkelmayer in der Neuauflage »Tierfindlinge« in einem eigenen Kapitel diese moderne Sichtweise auf unseren Umgang mit Wildtieren dargelegt. Er beantwortet die Frage, ob man einem Jungtier, das unverschuldet in menschliche Pflege geraten ist, helfen soll, eindeutig mit »JA«. Es bestehe sogar die moralische Pflicht, dies zu tun!

»Erste Hilfe« bei Wildtieren: Aber wie?

Wer »Erste Hilfe« bei einem Wildtier-Findelkind leisten und vielleicht auch das Jungtier aufziehen möchte, sollte sich gut informieren. Oberstes Ziel sollte immer sein, das Wildtier, sobald es selbstständig ist, wieder in die Freiheit zu entlassen.

Ich beobachte in den letzten Jahren immer wieder, dass falsche Ansätze im Umgang mit den Wildtier-Findelkindern zu Fehlprägungen führen können, was die spätere Auswilderung unmöglich macht. Oder Jungtiere werden zwar optimal mit passender Nahrung aufgezogen, dann aber viel zu lange in ungeeigneter Umgebung (Voliere) gehalten, worauf die Aussichten auf eine erfolgreiche Re-Integration in die Natur drastisch sinken.

Wertvolle Tipps & Hinweise in der Neuauflage »Tierfindlinge«

In der völlig überarbeiteten Neuauflage »Tierfindlinge« finden Sie in einem allgemeinen ersten Teil alles Wissenswerte zu: Erste Hilfe, Ernährung, Futtermittel und Fütterungstechniken, Unterbringung, Prägung und Auswilderung.

Im speziellen Teil über Wildvögel wird zuerst unterschieden, ob es sich um Nesthocker, Nestflüchter oder Platzhocker handelt. Daran schließen sich die Beschreibungen der verschiedenen Vogelfamilien mit ihren speziellen Bedürfnissen an. Von den Nesthockern sind Reiher, Dommeln und Störche, Greifvögel, Tauben, Eulen, Mauersegler, Rackenvögel (Eisvögel), Spechte, Kleinvögel (Singvögel) und Rabenvögel beschrieben, von den Nestflüchtern Schwäne, Gänse und Enten, Hühnervögel, Rallen und Trappen sowie Watvögel, von den Platzhockern Möwen und Seeschwalben.

Auch bei den Säugetieren erfolgt zuerst die Unterscheidung von Nesthockern und Platzhockern, gefolgt von Ratschlägen über den sozialen Umgang mit jungen Säugetieren. Von den Nesthockern werden folgende Arten/Familien näher behandelt: Igel, Fledermäuse, Wildkaninchen, Eichhörnchen, Mäuse, Bilche (Siebenschläfer), Hundeartige (Rotfuchs), Marderartige und Kleinbären (Waschbär). Die Platzhocker umfassen Biber, Feldhase, Wildschwein, Reh, Rothirsch und Damhirsch.

Auch die Rettung gefundener Reptiliengelege, vor allem von Äskulap- und Ringelnatter, wie auch die Anlage künstlicher Eiablageplätze wird näher beschrieben.

Ergänzt wird das Buch durch Adressen im Internet, die Ihnen weiterhelfen können und verschiedene Präparate und Geräte zur Jungtieraufzucht.

Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe

So wie bei der Ersten Hilfe beim Menschen mit der ABC-Regel (Atmung, Bewusstsein, Circulation/Herzmassage) gilt es auch bei der Erstversorgung von Jungtieren drei elementare Bereiche zu beachten:

1. Aufwärmen

2. Rehydrieren

3. Füttern

Amselästling wird von Mutter gefüttert KarinR Shutterstock

Ästlinge, also noch nicht flügge gewordene Jungvögel, die Nest oder Höhle verlassen haben, werden auf Ästen von den Vogeleltern versorgt

- oder wie diese Amsel - auf dem Boden sitzend. · KarinR Shutterstock

Spatz Jungvogel wird gefüttert SanderMeertinsPhotography Shutterstock

Hier wird ein Spatzenkind von seinen Eltern auf einem Ast sitzend gefüttert.

Bild: SanderMeertinsPhotography Shutterstock.com

Bruchpilot im Garten: Junge Kohlmeise erholt sich von ersten Flugversuchen.

Bruchpilot im Garten: Junge Kohlmeise erholt sich von ersten Flugversuchen.

Jetzt heißt es Bodyguard spielen und Nachbars Katze verscheuchen. · Bild: Freiheit für Tiere

Waldkauzästling_Beatrice Jeschke

Waldkauz-Ästling

Bild: Beatrice Jeschke

1. Aufwärmen

Ein Jungtier wird bei unzureichender Befiederung bzw. noch schütterem Fell, auch wenn eher milde Witterung herrscht, sehr schnell auskühlen. Der Findling fühlt sich »eiskalt« an und bewegt sich praktisch nicht mehr. Er gibt auch keine Lautäußerungen mehr von sich. Alles deutet darauf hin, dass das Tier bereits tot ist. Zeigt sich aber vielleicht doch ein Lebenszeichen, ist das Jungtier durch rasche Wärmezufuhr in vielen Fällen noch zu retten.

Erste verfügbare Wärmequelle wird immer die hohle Hand sein. Eine sehr gute Erwärmung erreicht man auch dadurch, indem das Tier an die (nackte) Brust gehalten wird.

Wenn Sie versuchen, ein ausgekühltes Jungtier zu füttern, wird das auf jeden Fall misslingen. Erstens reagiert das Tier nicht auf den Futterreiz und andererseits funktioniert auch die Verdauung nicht richtig.

Zu Hause übernimmt dann eine Tischlampe oder ein Taschenofen diese Funktion. Wenn Sie einen Rotlichtstrahler verwenden, dann wählen Sie einen entsprechend großen Abstand. Eine Wärmeflasche ist zuerst zu heiß, kühlt dann aber wieder sehr rasch ab. Auch Wärmekissen sind oft zu heiß. Sehr gut bewährt hat sich eine Moor-Wärmflasche, die entweder in heißem Wasser oder in der Mikrowelle erhitzt wird. Sie hält die Wärme sehr lange und ist so weich, dass man leicht eine Nestmulde formen kann.

Beim Mauersegler ist bei Nahrungsmangel und kalter Witterung ein so genannter »Hungerschlaf« zu beobachten. Er fällt dabei durch Herabsetzung der Körpertemperatur in eine Starre, in der ältere Nestlinge einige Tage ohne Nahrungszufuhr verharren können. Auch junge Hermeline fallen unter +10 bis +12 °C in eine Kältestarre, in der sie längere Zeit überdauern können. Auch sie erholen sich in warmer Umgebung wieder sehr rasch.

Das Jungtier ist jetzt wieder »aufgetaut«, gut durchblutet und munter. Wie geht es nun weiter?

2. Rehydrieren: Mit Flüssigkeit versorgen

eim Fund eines Jungtiers weiß man nicht, seit wann

das Tier ohne Flüssigkeit auskommen musste. Auch bis zur professionellen Erstversorgung vergeht mehr oder weniger viel Zeit, in der das Junge durch die fehlende Nahrung und die Stresssituation weiter austrocknet.

Ist der Findling wieder auf Normaltemperatur gebracht, dann hat sich folgende Mischung bewährt:

· In 200 ml abgekochtem Wasser oder Tee (Fenchel, Anis, Kümmel, Kamille) werden zwei Teelöffel Traubenzucker (zur Not geht auch normaler Zucker) und eine kleine Prise Salz aufgelöst. Hat man das nicht zur Hand, dann einfach Wasser verwenden.

Teesorten

Geeignete Teemischungen:

Fencheltee wirkt verdauungsfördernd und regt die Darmtätigkeit an, Anis und Kümmel sind krampflösend. Kamillentee wird bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. · Bild: Jürgen Plass

· Die Lösung auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Anschließend mit einer Spritze oder Pipette aufziehen.

· Bei Jungvögeln tropfenweise an der Schnabelspitze abstreifen. Von dort gelangt genug Flüssigkeit in den Schnabel, die vom Vogel geschluckt wird, was man ja durch das auffällige Schlucken gut beobachten kann. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen.

Achtung: Niemals bei Kleinvögeln Flüssigkeiten direkt in den Schnabel tropfen. Diese würden unweigerlich in die Lunge gelangen, was meist den Tod der Tiere zur Folge hat.

Spatzenbaby wird mit Pipette gefüttert Bildagentur Zoonar GmbH Shutterstock

Spatzenküken wird über Pipette mit Flüssigkeit versorgt.

Bild: Bildagentur Zoonar GmbH - Shutterstock.com

Spazenküken wird von Hand gefüttert 3DBestStudio Shutterstock

Bild: 3DBestStudio - Shutterstock.com

Junge Kornweihen von Hand gefüttert Colin Seddon Shutterstock

Junge Kornweihen werden von Hand gefüttert.

Bild: Colin Seddon Shutterstock.com

· Bei jungen Säugetieren wie Igeln (Bild unten) die Flüssigkeit, auch immer nur wenige Tropfen, mit einer feinen Spritze in den Mundwinkel oder auf die Lippen träufeln. Das Jungtier dabei in waagrechter oder leicht aufrechter Position halten, so kann keine Flüssigkeit in die Lunge gelangen (keine Rückenlage).

Igelbaby auf Hand © Joachim Neumann - Fotolia.com

Bild: Joachim Neumann - Shutterstock.com

Füttern

Im Gegensatz zu Auskühlung und Flüssigkeitsverlust übersteht ein Pflegling geraume Zeit ohne Nahrung. Dieses Defizit kann er in der weiteren Entwicklung ohne Spätfolgen wieder aufholen. Erst jetzt, nach Aufwärmen und Rehydrieren, wird versucht, dem Jungtier geeignetes Futter anzubieten.

Igel © hw holz design Shutterstock

Diese jungen Igel essen bereits Katzenfutter.

hw holz design Shutterstock

Fuchswelpe süß © Pim Leijen - Fotolia.com

Tierbabys sind total süß, keine Frage. Aber man sollte sie nur dann »retten« , wenn es wirklich notwendig ist, denn sie sind - wie alle Tiere - bei ihrer Mutter am besten aufgehoben.

Daher ist es wichtig, das vermeintliche Findelkind erstmal an Ort und Stelle (oder in der Nähe des Ortes, wenn dieser zu gefährlich ist, wie zum Beispiel eine Straße) zu belassen und aus größtmöglicher Entfernung das Ganze eine Zeit lang zu beobachten, um zu sehen, ob die Mutter zu ihrem Kind zurückkommt. · Bild: Pim Leijen - Shutterstock.com

Hilfe brauchen junge Wildtiere nur dann, wenn sie schwer verletzt oder zweifelsfrei verwaist sind. Daher gilt: Wenn das Tier nicht in unmittelbarer Gefahr ist, lassen Sie es zunächst in Ruhe! Fassen Sie es vor allen Dingen nicht an! Es könnte daraufhin von seiner Mutter nicht mehr angenommen werden.

Informationen: Wildtier-Auffangstationen

Wildvögel: wildvogelhilfe.org

Mauersegler: www.mauersegler.com

Eulen und Greifvögel: eulen-greifvogelstation.at

Aufzucht von Rehkitzen: www.rehkitzhilfe.de

Das Buch

Titelblatt_Tierfindlinge

»Tierfindlinge« ist ein Ratgeber zur fachgerechten Versorgung von in Not geratenen Jungtieren.

Die völlig überarbeitete Neuauflage behandelt alle Aspekte der Wildtierpflege, von der Unterbringung, der richtigen Ernährung bis zur erfolgreichen Auswilderung. Das Buch wendet sich sowohl an Tierärzte, Wildtier-Auffangstationen, Tierheime als auch an interessierte Laien, die mit zupflegenden Jungtieren konfrontiert sind.

Mögen Ihnen die Ausführungen dabei helfen, ein in Notgeratenes Jungtier erfolgreich aufzuziehen und wieder in die Natur zu entlassen!


Jürgen Plass: Tierfindlinge

Aufzucht – Pflege – Auswilderung: Eine Einführung in die Wildtierpflege
240 Seiten, Format 21 x 15 cm
Erschienen 2024 im Eigenverlag - ISBN 978-3-200-09400-0.
Preis: 25 Euro (zzgl. Porto: AT 3,- €, DE 6,50 €)
Bestellen: tierfindlinge_bestellung@gmx.at

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter