Tierportrait
ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf
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Wer einen Hund in sein Leben holen möchte, steht am Beginn einer spannenden Reise. Viele Fragen und Überlegungen stehen nun im Raum: Passt mein aktueller Lebensstil zu einer Hundehaltung? Welche Kriterien sind entscheidend bei der Auswahl eines Hundes? Möchte ich einen Welpen oder einen bereits ausgereiften erwachsenen Begleiter? Soll es ein neuer Freund aus dem Tierheim sein, ein Hund aus dem Auslandstierschutz oder doch ein Rassehund vom Züchter? Und wie erkenne ich einen vertrauenswürdigen und seriösen Züchter? »Diese Entscheidung mag zunächst überwältigend erscheinen, doch genau hier setzt unser umfassender Ratgeber an«, so Céline Lintz, Hundetrainerin und Hundeverhaltenstherapeutin. In ihrer Hundeschule in Ingelheim am Rhein stößt sie immer wieder auf Kunden, die aus Mangel an Information und Vorbereitung einen für sie eher unpassenden Hund gewählt haben oder mit falschen Erwartungen an die Hundehaltung herangegangen sind. Daraus entstand die Idee zu diesem Buch. weiterlesen |
Deutschlands WILDE WÖLFE
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»Wölfe haben gezeigt, dass sie mit uns leben können. Nun müssen wir zeigen, ob wir mit ihnen leben wollen.«
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Hase und ich - Die Geschichte einer außergewöhnlichen Begegnung
Im Reich der Bären - Die gelassenen Gebieter des Waldes
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Am 26. Juni 2006, wurde der Bär Bruno um 4:50 Uhr in der Nähe der Rotwand im Spitzingseegebiet in Bayern erschossen. Sein Vergehen: Der junge Bär hatte es gewagt, Italien zu verlassen, deutschen Boden zu betreten und hier Bienenstöcke zu plündern und Schafe zu verspeisen, die eigentlich Menschen essen wollten. Fast 20 Jahre nach Brunos Tod bringt uns Moritz Klose, renommierter Wildtierexperte, in seinem Buch »Im Reich der Bären - Die gelassenen Gebieter des Waldes« auf eindrucksvolle Weise die Welt der Bären näher. Er zeigt, wie anpassungsfähig Bären sind und welche Rolle sie in unserem Ökosystem spielen. Dabei greift er auch kritische Themen wie sogenannte »Problembären« auf, durch die das schwierige Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur oft ins Wanken gerät. Und er stellt die entscheidende Frage: Wie gelingt eine nachhaltige und friedliche Koexistenz von Mensch und Bär? Seine Erkenntnisse ermutigen, die kostbare Biodiversität unserer Wälder besser zu verstehen und zu schützen. weiter |
Faszinierende Flugkünstler: Fledermäuse
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Fledermäuse sind intelligente und lernfähige Tiere, hochsozial und überaus faszinierend. Sie »sehen« mit den Ohren, denn sie orientieren sich mit Ultraschall. Mit 800 Herzschlägen pro Minute sausen sie im Dunkeln durch die Lüfte auf der Suche nach Insekten, die sie meist im Flug fangen. Dabei stoßen sie Ultraschallwellen aus, die als Echos zurückgeworfen werden. Die einzelnen Echos werden von ihrem Gehirn in die richtige Abfolge gebracht. So können Fledermäuse die Umgebung erfassen und somit orten, wie weit ein Baum oder Insekt entfernt ist und sogar mit welcher Geschwindigkeit und Richtung es sich bewegt. Ultraschallrufe liegen weit über der menschlichen Hörfähigkeit. Fledermäuse kommunizieren mit einem komplexen Lautrepertoire. Sie haben ein langes Gedächtnis, können komplexe Entscheidungen treffen und sich über tausende Kilometer zurecht finden. Und wie bei uns Menschen geben erwachsene Fledermäuse ihr erlerntes Wissen und die Sprache an ihre Kinder weiter. weiter |
Interview mit Fledermausspezialist Christian Kutschenreiter: »Jede Fledermaus hat eine eigene Persönlichkeit«
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Wie wird man nebenberuflicher Fledermausspezialist? Und wie fotografiert man eigentlich die Flugakrobaten der Nacht? FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Christian Kutschenreiter, von dem alle Fledermausfotografien auf dieser und den vorausgegangenen Seiten stammen. Gemeinsam mit seiner Frau Bettina setzt er sich in der Freizeit nach der Arbeit und am Wochenende für Fledermäuse, Biber und andere freilebende Tiere ein. FREIHEIT FÜR TIERE: Ihre Fotografien von Fledermäusen sind atemberaubend! Sie fotografieren nicht nur, Sie geben gemeinsam mit Ihrer Frau Bettina den Fledermäusen eine Stimme. Erzählen Sie uns: Wie kam es dazu? Was fasziniert Sie an den nächtlichen Flugkünstlern?
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Faszinierendes Portrait: Der Wolf - Ein Grenzgänger zwischen Natur und Kultur
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Der Wolf, im letzten Jahrhundert durch gnadenlose Verfolgung bei uns ausgerottet, ist auf leisen Pfoten zurückgekommen und findet erstaunlicherweise Heimat mitten in unserer Kulturlandschaft. Doch seine Gegenwart polarisiert: Auf der einen Seite die Wolfsfreunde, welche die majestätischen wilden Hunde lieben und ihren Beitrag zur Biodiversität schätzen, dort die Wolfsgegner, allen voran Nutztierhalter und Hobbyjäger, die lautstark den Abschuss fordern. Obwohl der Wolf zu den am besten untersuchten Wildtierarten gehört und zahlreiche wissenschaftliche Studien über ihn erschienen sind, gibt es also weiterhin viel Aufklärungsbedarf. Mit seinem neuen Buch »Der Wolf - Ein Grenzgänger zwischen Natur und Kultur« möchte der renommierte Zoologe Prof. Dr. Heinrich Haller den Wölfen eine Stimme geben - mit atemberaubenden Fotografien und erklärenden Texten. Außerdem möchte er Lösungen zeigen, wie ein friedliches Zusammenleben mit dem Wolf gelingen kann: »Wölfe gehören zur einheimischen Fauna und haben daher ein Lebensrecht«, erklärt Prof. Haller, der sich seit mehr als 50 Jahren mit dem Wolf beschäftigt. weiter |
Alfie und ich: Die unglaubliche Freundschaft zwischen einem Wissenschaftler und einer Eule
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Im Frühsommer 2019 nehmen der bekannte Ökologe, Biologe und Naturschriftsteller Prof. Carl Safina und seine Frau Patricia ein dem Tode nahes Kreischeulenküken auf und nennen es »Alfie«. Alfie wird schnell Teil ihrer Familie. Dank der Fürsorge und dem Fachwissen der Safinas wächst die kleine Eule heran, lernt fliegen, findet einen Partner, gründet ihre eigene Familie und legt zum ersten Mal Eier, aus denen bald drei Eulenküken schlüpfen. Immer mehr erkennt Carl, dass seine Verbindung zu Alfie weit darüber hinausgeht, als einem Tier das Leben gerettet zu haben: Sie schenkt ihm Freude, Weisheit und einen besonderen Zauber. Die Geschichte von Alfie und dem bemerkenswerten Einflusses, den diese kleine Eule auf sein Leben hat, erzählt der renommierte Naturschriftsteller in seinem fesselnden Buch »Alfie & Me: What Owls Know, What Humans Believe«. Damit ist sein 11. Buch zugleich sein persönlichstes. Das 12. Buch des renommierten Wissenschaftlers ist ein zauberhaftes Bilderbuch für Kinder: »Owls in Our Yard!: The Story of Alfie«. weiter |
Vögel in unserem Garten: Der Hausrotschwanz
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Er ist einer der ersten Vögel, die morgens zu hören sind: Der Hausrotschwanz beginnt schon 70 Minuten vor Sonnenaufgang mit seinem Gesang. Die »Vogel-Uhr« geht ziemlich genau auf die Minute. Allerdings singt ein Rotschwanz in Kiel fast 20 Minuten früher als ein Rotschwanz am Bodensee, weil die Sonne im Norden Deutschlands früher aufgeht. weiter |
Gestatten: Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie
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Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Und doch bleiben sie zugleich wild lebende Tiere, die sich ihre natürliche Scheu vor anderen Menschen bewahrt haben. Doch das Vertrauen zu den Kutschenreiters geben die Biber seitdem jedes Jahr an ihre Jungtiere weiter. Mittlerweile sind Bettina und Christian Kutschenreiter seit über zwanzig Jahren ein fester Bestandteil der Biberfamilie und haben die ersten beiden Lebensjahre von mittlerweile 27 Jungtieren miterlebt. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. |
Warum dieses Buch über Biber so wichtig ist
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Von Prof. Dr. Josef H. Reichholf Dieses Buch kommt daher vielleicht/hoffentlich noch rechtzeitig, bevor aus der verborgenen eine aktive Bekämpfung der Biber wird - mitgerissen von der zunehmend naturfeindlicheren Haltung in der Gesellschaft. Wer dieses Buch liest, wird ergriffen sein. Das Biberleben spielt sich im Verborgenen ab, in ihren Bauen und in der Nacht. Was eine Biberfamilie selbst offenbarte, die sich mit den Kutschenreiters anfreundete, grenzt ans Wunderbare. Es berührt zutiefst. Die großen, politisch einflussreichen Naturschutzverbände sollten wachgerüttelt werden. weiter |
Die Intelligenz der Hunde
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Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter |
Sympathische Flugkünstler mit eingebautem Kompass: Das faszinierende Leben der Störche
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Der Weißstorch war lange Zeit ein Symbol von Reinheit, Treue und Glück - und er brachte als Klapperstorch die Kinder. Dörfer mit Storchennestern auf den Dächern scheinen der Inbegriff einer heilen Welt. Häufig nutzen Störche ihre beeindruckenden Bauwerke jahrzehntelang. Im Spätsommer sammeln sie sich für den Flug nach Afrika. Störche sind elegante Segler, die ohne mit den Flügeln zu schlagen im Aufwind scheinbar mühelos Höhe gewinnen. Doch was wissen wir wirklich über die sympathischen Flugkünstler im schwarz-weißen Kleid? In seinem neuen Buch »Der Weißstorch« gibt uns der Biologe und Storchenkenner Lorenz Heer mit atemberaubenden Fotos einmalige Einblicke in das Leben dieser faszinierenden Vögel. weiter |
WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere
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»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. |
ATLAS der bedrohten TIERE
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Der wichtigste Faktor für das Aussterben von Tieren ist der Mensch: Massive Abholzung, Vernichtung von Lebensräumen, Umweltverschmutzung, Überfischung, Jagd und vieles mehr sorgen für das unwiederbringliche Verschwinden zahlreicher Tierarten. Gleichzeitig sind wir Menschen die einzigen, die in der Lage sind, diese Entwicklung zu stoppen und unsere Welt zu einem Ort zu machen, an dem jedes Wesen leben kann. Die »Rote Liste« der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur IUCN dokumentiert jedes Jahr, welche Arten verschwunden sind, welche bedroht sind und welche durch Schutzmaßnahmen gerade gerettet werden. Sie tut dies in Zusammenarbeit mit einem riesigen Netz von Tierschutz-Organisationen, Universitäten, Wissenschaftlern und Naturfreunden. Im »Atlas der bedrohten Tiere« werden zum ersten Mal Tiere auf der »Roten Liste« als illustriertes Bilderbuch vorgestellt. weiter |
STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen
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Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion »FREIHEIT FÜR TIERE« »Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können. In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden. Josef H. Reichholf deckt unbequeme Wahrheiten wissenschaftlich untermauert auf und spricht Klartext. Zugleich öffnet er uns die Augen für unsere Mitgeschöpfe und zeichnet ein liebevolles Bild von Wildschweinen, die den Straßenverkehr meistern, von Füchsen, die Mittagsschlaf im Garten halten oder von Vögeln im Park, die Menschen von Weitem erkennen, die sie regelmäßig füttern. Ein bewusst provokantes Buch, das beweist, dass ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur funktionieren kann - unsere Städte zeigen eindrücklich, wie das geht. |
Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«
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FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. FREIHEIT FÜR TIERE: In Ihrem neuen Buch »Stadtnatur« zeigen Sie unsere Großstädte in neuem Licht: als Inseln der Artenvielfalt. Was ist um diese Inseln herum passiert? Josef H. Reichholf: Drei Hauptveränderungen fanden in der freien Landschaft statt: Die Flurbereinigung vereinheitlichte die Agrarflächen und machte sie (groß)maschinentauglich. Dann überdüngte die Landwirtschaft die Flächen massiv und vernichtete Lebensvielfalt mit dem anhaltenden Einsatz von Bioziden. Zudem findet die Ernte schlagartig bzw. beim Grünland in (zu) rascher Folge statt. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft blieb auf der Strecke, es setzte anhaltende Überproduktion ein und Randbereiche, wie die Dörfer mit Gärten und Naturschutzgebiete, wurden von Überdüngung und Gifteinsatz mit betroffen. So wurden die Städte in den weitflächigen Agrarlandschaften zu Rettungsinseln für frei lebende Tiere und wild wachsende Pflanzen. weiter |
Vögel verstehen - Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten
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In England und den USA ist »Birdwatching« schon lange sehr beliebt. Auch hierzulande entdecken immer mehr Menschen die Vogelbeobachtung als Bereicherung für ihr Leben. Doch wie können wir die verschiedenen Vogelarten besser kennenlernen? Wie halten wir ihre vielfältigen Gesänge und Rufe auseinander - und was bedeuten sie? In seinem Buch »Vögel verstehen« nimmt uns der Wildnispädagoge Paul Wernicke mit auf wunderbare Streifzüge durch die Natur, gibt wertvolle Tipps für die Vogelbeobachtung und erklärt uns die Sprache der Vögel. weiter |
Die Gartenhummel: Gartentier des Jahres
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Die Gartenhummel ist »Gartentier des Jahres« 2023. Damit führt zum zweiten Mal in Folge eine Wildbiene die Publikumswahl der Heinz Sielmann Stiftung an: 2022 war die Blauschwarze Holzbiene zum »Gartentier des Jahres« gewählt worden. Die Gartenhummel ist an ihrer Färbung leicht erkennbar: Ihr schwarzer Körper hat drei goldgelbe Querstreifen, das Hinterteil ist weiß. Wenn sie ein reiches Blühangebot an Wildpflanzen, Wildrosen und ungefüllten Rosen, Stauden und Gartenkräutern wie Lavendel, Salbei, Minze oder Rosmarin vorfindet, besucht sie gerne unsere Gärten. Mit ihrem extrem langen Rüssel kann die Gartenhummel bis zu zwei Zentimeter tief in Blüten hinabtauchen und kommt so auch an den Nektar besonders tiefgründiger Blütenkelche heran. Das macht sie zu einem wichtigen Bestäuber vieler Wild- und Kulturpflanzen. weiter |
Der Kolkrabe
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Herbe Schönheit, Virtuosität in der Luft, komplexes Sozialverhalten & hohe Intelligenz |
Interview mit Prof. Dr. Heinrich Haller
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Einsatz für den Erhalt wilder Natur |
Federleicht - Das erstaunliche Leben der Spatzen
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Sie leben mitten unter uns in unseren Dörfern, Städten und den heimischen Gärten, sie landen auf Bistro-Tischen und in Biergärten, um blitzschnell von unserem Kuchen oder sogar Pommes zu stibitzen - und doch wissen wir so wenig über sie: Spatzen, auch Sperlinge genannt. Im Gefolge des Menschen haben sie fast den gesamten Globus besiedelt. Doch leider sind auch Spatzen inzwischen stark bedroht: die Bestände haben bis zu 80 Prozent abgenommen. In ihrem Buch »Das erstaunliche Leben der Spatzen« laden uns die Naturexperten Eva Goris und Claus-Peter Hutter zu einer Entdeckungsreise ein in die geheime Welt eines vermeintlichen »Allerweltsvogels«. weiter |
Die Weisheit der Füchse
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Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE |
Füchsen eine Stimme geben
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Dag Frommhold setzt sich seit vielen Jahren für Füchse ein und betreibt mit fuechse.info DIE Informationsseite über Füchse. Gemeinsam mit dem Fuchs-Experten Daniel Peller hat er das Buch »Die Weisheit der Füchse« veröffentlicht. |
Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs
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Wussten Sie, dass Berlin nicht nur die Hauptstadt der Nachtigallen ist, sondern auch der Wildschweine? Dass Füchse und Wildschweine in der Stadt die Verkehrslage studieren, bevor sie die Straße überqueren? Dass der Artenreichtum der Säugetiere in Großstädten weit höher ist als auf dem Land? Und dass Wölfe das Verhalten des Menschen interpretieren? »Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. |
Interview mit Prof. Josef H. Reichholf
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Prof. Josef H. Reichholf ruft alle Tierfreunde dazu auf, Wildtiere zu beobachten, um mit ihren vertraut zu werden. Mit dem Interesse kommt ganz von selbst der Wunsch, etwas für die Säugetiere zu tun und sich gegen deren Vernichter zur Wehr zu setzen . Würden Wildtiere nicht mehr so gnadenlos gejagt, würden sie ihre unnatürliche Scheu verlieren. Wir könnten sie am helllichten Tag aus der Nähe beobachten, wie es jetzt schon in vielen Großstädten der Fall ist. |
Die Kultur der wilden Tiere
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Manche Menschen halten Kultur ausschließlich für eine menschliche Errungenschaft. Doch das ist falsch: Wie wir Menschen geben Tiere ihren Wissens- und Erfahrungsschatz und auch ihren Sinn für Schönheit an ihre Kinder weiter. Und auch ihre Kultur verändert sich und entwickelt sich weiter. Prof. Dr. Carl Safina, Ökologe, Biologe und Autor des Bestsellers »Die Intelligenz der Tiere« nimmt uns in seinem Buch »Die Kultur der wilden Tiere« in die Lebenswelten von Tieren mit, die an den wenigen noch verbliebenen wilden Orten der Erde zu Hause sind. Mit faszinierenden Berichten vermittelt er uns, was Tiere tun, warum sie es tun und wie sich das Leben für sie anfühlt. Und er fordert uns eindringlich auf, Tiere als Mitgeschöpfe und Reisegefährten auf dieser Erde zu betrachten. weiter |
Pferden Freiheit schenken
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Andrea Höhse ist Tierärztin und Pferdewirtin mit Schwerpunkt Zucht und Haltung. Schon in früher Kindheit entdeckte sie die Liebe zu den Pferden. Aus Liebe zu den Tieren entschied sich Andrea Höhse, Tierärztin zu werden. So wurde das Praktikum in einem Schlachthof während ihres Studiums der Tiermedizin und die unmittelbare Konfrontation mit dem Tod so vieler Tiere für Andrea Höhse der Beginn einer sehr bewegenden Reise. Nicht nur ihre Sicht auf so genannte »Nutz«tiere veränderte sich, auch die Sichtweise auf ihre geliebten Pferde. weiter |
Mehr Freiheit für Pferde
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Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter |
Offenstall: Die natürlichste Haltungsform
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Die Offenstallhaltung ist die natürlichste Haltungsform für Pferde. Und zwar nicht nur für robuste Ponys, sondern für jedes Pferd - ob Kaltblut, Warmblut, Vollblut oder Pony. Ihr Pferd wird zum glücklichsten Pferd werden, wenn es sich frei bewegen kann und Kontakt zu Artgenossen hat, wann immer es will. Es kann sich aussuchen, ob es sich in den Stall stellt (z.B. bei Hitze oder bei Dauerregen) oder ob es sich lieber auf der Weide und im Auslauf tummelt. Es wird ausgeglichener werden, nicht mehr so krankheitsanfällig sein, und die Hufe werden sich enorm verbessern. weiter |
Kinder brauchen Hunde!
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»Ich hätte so gerne einen Hund!« Diesen Wunsch haben zwei Drittel aller Eltern schon gehört. Das restliche Drittel lebt bereits mit einem vierbeinigen Familienmitglied. Hunde tun Kindern nachweislich gut: Wussten Sie, dass Kinder, die mit Hunden aufwachsen, wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge gesünder, weniger schüchtern, ausgeglichener und beliebter sind? Sie können besser mit Stress umgehen und sind empathischer als ihre hundelosen Altersgenossen. Außerdem lernen sie leichter und sprechen schöner. Der Biologe und Hundeexperte Jochen Stadler erklärt in seinem Buch »Kind braucht Hund«, wie das Zusammenleben von Hund und Kind wirklich gelingt. weiter |
Studie: Schlaue Hunde
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Hunde können Menschen gut verstehen. Einige Hunde haben sogar die Fähigkeit, sich die Namen von Gegenständen zu merken. Dies zeigt eine Studie ungarischer Forscher mit Border Collies, die in der Zeitschrift Royal Society veröffentlicht wurde. |
SAVE Lions - Leben mit Löwen
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Afrikas Löwen sind in den letzten 100 Jahren in weit über 90 Prozent ihres Verbreitungsgebiets verschwunden. Heute leben in Afrika weniger als 20.000 Löwen. Mit dem Projekt »SAVE Lions - Leben mit Löwen« nah des Okavango-Deltas setzt sich der SAVE Wildlife Conservation Fund gemeinsam mit Pro Wildlife für den Schutz von Löwen in Botswana ein. weiter |
SAVE Wildlife: Interview mit Lars Gorschlüter
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Lars Gorschlüter ist Manager von GOTEC, einer Firma mit über 2.000 Mitarbeitern, die Spezialbeschichtungen für die Autoindustrie herstellt und hier Marktführer ist. Bei einem Urlaub in Afrika entdeckte der Unternehmer seine Begeisterung für wild lebende Tiere. Um etwas für die Rettung von bedrohten Tieren und der Natur zu tun, gründete er 2010 den Save Wildlife Conservation Fund, der seit 2011 eine eingetragene gemeinnützige Stiftung ist. SAVE Wildlife engagiert sich vor allem für Natur- und Artenschutzprojekte in Afrika, aber auch für Tierschutzprojekte in Europa. |
Die Schönheit der Vögel
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»Warum nur streifen Tausende und Abertausende Menschen mit Fernglas, Fernrohr und mit spezieller Fotografiertechnik draußen umher, um Vögel zu beobachten? Millionen sind es, die Birdwatching betreiben, widrigstem Wetter trotzen und entlegene Stellen aufsuchen«, schreibt Prof. Dr. Josef H. Reichholf in seinem Buch »Vögel auf Instagram«. Die Bilder in diesem Buch liefern die Begründung: Sie zeigen die schier unfassbare Schönheit und Vielfalt der Vogelwelt, der knapp 11.000 verschiedenen Vogelarten, die es - noch - gibt. |
Die Schönheit der Vögel: Interview mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf
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»Freiheit für Tiere«: Herr Prof. Reichholf, in Ihrem Buch »Die Schönheit der Vögel« zeigen Sie mit faszinierenden Bildern aus aller Welt die Schönheit der Vogelwelt. Doch die wunderschönen Bilder sind mit einem dramatischen Appell verbunden. Sie schreiben: Wir dürfen keine einzige Vogelart mehr verlieren - keine einzige! Was müsste aus Ihrer Sicht dafür dringend geschehen? |
Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis
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Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter |





































