Tierschutzverein »Robin Hood«: Einsatz für Straßenhunde in Albanien

Der österreichische Tierschutzverein »Robin Hood« unterstützt neben Tierschutzprojekten und Tierrechts-Öffentlichkeitsarbeit in Österreich mehrere Tierschutzprojekte im Ausland. Dazu zählen ein Hilfsprojekt für Schlittenhunde in Grönland, der Einsatz für Streunerhunde in Rumänien mit Kastrationsprojekten und der Unterstützung von rumänischen Tierheimen sowie der Einsatz für Streunerhunde und Streunerkatzen in Albanien. Anfang 2023 reiste Marion Löcker, Gründerin und Vorsitzende von »Robin Hood«, zum dritten Mal nach Elbasan in Albanien, um sich ein Bild von der Lage der Streunertiere zu machen - und vor allem, um die Arbeit der Tierschützerinnen und Tierschützer vor Ort zu unterstützen. Lesen Sie hier ihren Reisebericht:

Von Marion Löcker, Gründerin und Vorsitzende von Robin Hood e.V.

Marion Löcker, Gründerin und Vorsitzende des österreichischen Tierschutzvereins »Robin Hood«, reiste nach Elbasan in Albanien, um sich ein Bild von der Lage der Streunerhunde zu machen.

Marion Löcker, Gründerin und Vorsitzende des österreichischen Tierschutzvereins »Robin Hood«, reiste nach Elbasan in Albanien, um sich ein Bild von der Lage der Streunerhunde zu machen.

Alle Bilder: robinhood-tierschutz.at

Die tapferen Frauen von Elbasan und ihre wunderbaren Tiere

Seit einigen Jahren unterstützt Robin Hood im albanischen Elbasan tapfere Tierschützerinnen, die jeden Tag viele Kilometer unterwegs sind, um Straßenhunden und Straßenkatzen zu helfen - obwohl sie mit ihrem Tierschutzverein »Elbasan Cares About Animals« auch ein Tierheim mit 150 Hunde leiten und betreuen.

Egal bei welchem Wetter, ob Sonn- oder Feiertag: Vera, Mimoza und Marjana packen Hundefutter in ihr Privatauto und kümmern sich um diese Tiere, die zum Teil weit in den Bergen leben und niemanden haben. Ein derartiges Engagement habe ich offen gestanden selten erlebt!

»Robin Hood« unterstützt die Arbeit des Tierschutzvereins »Elbasan Cares About Animals« von Vera, Mimoza und Marjana.

»Robin Hood« unterstützt die Arbeit des Tierschutzvereins »Elbasan Cares About Animals« von Vera, Mimoza und Marjana.

Die albanischen Tierschützerinnen versorgen Streunerhunde mit vollem Einsatz und viel Herz und führen ein privates Tierheim. · Alle Bilder: robinhood-tierschutz.at

Täglich starten wir um 10 Uhr und sind bis spät am Abend unterwegs: Erst fahren wir nach Tirana, um Futter zu holen, dann in die Berge, wo unsere kleinen Freunde schon warten. Wer nicht wartet, wird gerufen - und es ist herzergreifend zu sehen, wie sie von überall hersausen, um ihr Futter zu erhalten sowie liebe Worte und Streicheleinheiten. Sehr berührend ist eine Mutterhündin, die es gar nicht fassen kann, soviel Futter auf einmal zu bekommen: Sie versucht nämlich, alles in ihren Mund zu bekommen und scheitert kläglich. Die Verzweiflung ist ihr ins Gesicht geschrieben... sie nimmt mit, was geht, kehrt wieder um und beginnt erneut zu hamstern. Die Arme... aber es ist ja alles für sie und niemand würde ihr es wegnehmen. Sie will alles zu ihren Babies bringen.

Auffallend viele Hunde sind verletzt, haben alte Brüche, humpeln... viele sind Opfer von Autounfällen geworden. Vera erzählt, nicht selten werden Hunde absichtlich angefahren. Auch unser Tierarzt bestätigt mir die vielen Eingänge von verunfallten Hunden.

»Ich bin tief berührt vom Schicksal dieser Hunde, aber auch ihrer Lebensfreude«

Ich bin tief berührt vom Schicksal dieser Hunde, aber auch von ihrem ungebrochenen Lebenswillen, ihrer Freundlichkeit und Lebensfreude. Selbst mich, die sie doch gar nicht kennen, begrüßen sie freundlich, lassen sich streicheln und hüpfen freudig an mir hoch, zumindest viele von ihnen, manche sind freundlich reserviert und das ist auch ihr gutes Recht. Welpen laufen uns entgegen, völlig außer Rand und Band vor Freude. Sie bekommen Reis gemischt mit Hundefutter und alle machen sich hungrig über die großen Schüsseln her. Die Hundemutter hält sich zurück, beobachtet ihre Kinder mit Zufriedenheit in den glänzenden Augen.

»Was wären all diese Tiere ohne die beherzten Tierschützerinnen?«

Was wären all diese vielen Tiere ohne die beherzten Tierschützerinnen von Elbasan? Die Tage sind gefüllt mit Futter holen, in die Berge fahren, Hunde füttern - bis zum späten Abend.

Jeden Tag füttern die Tierschützerinnen Streunerhunde in den Straßen von Elbasan und in den Bergen.

Jeden Tag füttern die Tierschützerinnen Streunerhunde in den Straßen von Elbasan und in den Bergen.

Alle Bilder: robinhood-tierschutz.at

Seit einiger Zeit arbeiten wir mit dem jungen Tierarzt Jon zusammen, der eine neue Praxis am Stadtrand von Elbasan eröffnet hat. Mit zwei Kollegen behandelt er auch »unsere« Tiere. Ganz wichtig ist das Kastrationsprogramm. Das Gute bei ihm: Die Tiere dürfen fünf Tage in der Klinik bleiben, sie werden vor der Operation und danach untersucht, damit alles gut verläuft. Mit Tierarzt Jon haben wir einen wertvollen Partner für unser Projekt in Albanien gefunden!

Zusammen mit dem jungen Tierarzt Jon wird ein erfolgreiches Kastrationsprogramm durchgeführt:

Zusammen mit dem jungen Tierarzt Jon wird ein erfolgreiches Kastrationsprogramm durchgeführt:

Die Hunde werden tierärztlich untersucht, kastriert, markiert und wieder frei gelassen. · Alle Bilder: robinhood-tierschutz.at

»Das einzig richtige Programm ist kastrieren - markieren - wieder freilassen«

In der Stadt Elbasan leben überall Straßenhunde - in keiner anderen albanischen Stadt gibt es so viele Streuner, auch in der Hauptstadt Tirana nicht. Ich habe noch nie, auch in Rumänien nicht, so viele Hunde gesehen. Zum Glück werden sie meist in Ruhe gelassen, obwohl es natürlich auch hier Tierhasser gibt. Aber wir dürfen sie kastrieren, markieren und wieder freilassen. Dieses Programm ist das einzige richtige, denn ein Tierheim bedeutet immer große Kosten und baldige Überfüllung. Stetes Kastrieren und Füttern bedeutet wohl mögliche Gefahren, aber auch Freiheit für die Hunde.

»Ein Streunerhund führt ein hartes Leben - aber er ist frei«

Ein Erlebnis ist mir besonders im Gedächtnis haften geblieben: Eine Fabrik hält zwei Hunde an der Kette auf dem Gelände. Einer davon, ein Schäferhund, hängt unmittelbar hinter dem Gelände an der Autobahn. Er hat zwar eine Hütte, ist aber tagaus tagein dem Lärm und der Luftverschmutzung ausgesetzt. Auch ihm bringen wir Futter. Welch ein Leben müssen die beiden Hunde führen! Jeder Streunerhund - und mag sein Leben noch so hart sein - hat ein besseres Dasein, denn er ist frei.

Natürlich müssen die Hunde essen und werden von den Tierschützerinnen auch mit Schlachtabfällen gefüttert. Mir persönlich tut das Abholen der Schlachtabfälle in den Hühner­schlachthöfen weh und auch die Tierfreundinnen sind nicht glücklich darüber. Ich habe die Haken gesehen, an denen die armen Hühner hängen, große Gitterboxen mit Resten von Federn. Wir sind außerhalb der Schlachtzeit dort... Doch ich fühle mich furchtbar und es geht mir sehr nahe, die LKWs mit den Plastikboxen zu sehen, in denen die armen Hühner transportiert werden. Eine Lösung fällt mir da momentan auch nicht ein...

Vera, Mimoza und Marjana führen das Tierheim »Elbasan Cares About Animals«

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass die Tierfreundinnen nicht nur an die Hunde denken, auch die Katzen werden gefüttert: in der Stadt, im Garten eines Hotels, überall, wo sie sich aufhalten.

Vera, Mimoza und Marjana nehmen auch immer wieder Hunde aus dem städtischen Tierheim in ihr privates Tierheim »Elbasan Cares About Animals« auf, weil sie im städtischen Tierheim oft angekettet sind und kaum gefüttert werden.

Im letzten Jahr haben wir ein neues Grundstück für das Tierheim von Vera, Mimoza und Marjana gesucht und gefunden. Die Hunde haben großzügige Gehege, viele laufen frei, es gibt Olivenbäume, die in den heißen Sommern Schatten spenden. Die Hunde sind alle zutraulich, laufen um uns herum, als ich das Tierheim besuche, sie sind gut genährt und sehen glücklich aus. Fredi, ein junger Mann, der auf der Straße geboren wurde - ein Streunermensch sozusagen - ist 24 Stunden im Tierheim vor Ort. Nicht selten teilt er sein Bett mit einem Hunde-Notfall. Die Hunde mögen ihn und er mag sie, ein Streuner unter Streunern... und das meine ich absolut lieb.

Fredi, ein junger Mann, der auf der Straße geboren wurde - ein Streunermensch sozusagen - ist 24 Stunden im Tierheim »Elbasan  Cares About Animals« von Vera, Mimoza und Marjana vor Ort.

Fredi, ein junger Mann, der auf der Straße geboren wurde - ein Streunermensch sozusagen - ist 24 Stunden im Tierheim »Elbasan Cares About Animals« von Vera, Mimoza und Marjana vor Ort.

Die Hunde mögen ihn und er mag sie, ein Streuner unter Streunern... · Alle Bilder: robinhood-tierschutz.at

Die letzte Chance für viele Hunde

Wie kam es eigentlich zur Gründung des privaten Tierheims? Vera erzählt, dass sie das Tierheim wegen Gina gegründet hat. Vera hat die Hundemutter mit zwei Welpen von der Straße geholt und bei sich aufgenommen. Gina ist mittlerweile 12 Jahre alt und darf ihr ganzes Leben in Veras Tierheim bleiben. Ohne Vera wäre sie gestorben und mit ihr unzählige Hunde, die nun ein Zuhause gefunden haben.

Balu ist auch ein trauriger Fall. Er wurde schwer verletzt am Rande der Autobahn gefunden und hatte keine Chance, hätte ihn Vera nicht entdeckt. Doch der schwer verletzte Balu hatte große Angst und wollte Vera beißen, als sie ihn hochnehmen wollte. Ein junger Mann konnte Vera letztendlich helfen, ihn ins Auto zu laden. Balu ist ein kräftiger, lustiger Hund geworden und sein leichtes Humpeln stört ihn gar nicht. Auch er ist einer der rund 150 Bewohner im Tierheim.

In der Stadt Elbasan selbst wimmelt es vor Hunden. Im Zentrum lebt Lupi mit seinen Hundekumpels. Jeden Morgen gehen Mimoza und ich zum Füttern und die Hunde laufen uns freudig entgegen, springen an uns hoch. Viele Menschen sehen uns fassungslos an, aber es gibt auch nette Menschen, wie einen Taxifahrer, der eine Hundehütte für diese Hunde aufstellen will.

In der Stadt Elbasan wimmelt es von Straßenhunden, die von den Tierschützerinnen vorsorgt werden.

In der Stadt Elbasan wimmelt es von Straßenhunden, die von den Tierschützerinnen vorsorgt werden.

Alle Bilder: robinhood-tierschutz.at

»Menschen wie wertvolle Edelsteine, die selten zu finden sind«

Zu den absolut lieben Menschen zählt auch Veras Ehemann Romi. Er arbeitet in einem kleinen Holzbetrieb und gibt sein Geld Vera, damit sie für die Hunde sorgen und Futter kaufen kann. Er liebt seine Frau und die Tiere so sehr, dass er weder nach Reichtum noch einem tollen Auto oder Haus strebt. Vera und er leben in einer Wohnung, im Hof und im Haus werden Hunde und Katzen aufgenommen und gefüttert. Auch die beiden Töchter und ihre Lebensgefährten unterstützen die Tierschutzarbeit ihrer Mutter - eine tolle Familie!

Die Söhne von Marjana fahren in die Berge zum Hunde füttern, falls die Frauen einmal wirklich keine Zeit haben, in der Tierklinik oder anderswo beschäftigt sind. Es ist für die jungen Männer selbstverständlich, zu helfen.

Mimozas Sohn lebt in den USA und arbeitet in einer Flugzeugfabrik. Auch er unterstützt seine Mutter finanziell, ohne ihn könnte Mimoza nicht täglich für Hunde und Katzen kochen. Sie steht jede Nacht um 3.00 Uhr auf, um die Straßentiere zu füttern, da sie tagsüber oft angefeindet wird.

Ich bin beeindruckt von diesen Menschen, die - wie wertvolle Edelsteine - selten auf unserem Planeten zu finden sind.

Die Familien von Vera, Mimoza, Marjana unterstützen die Tierschutzarbeit:

Die Familien von Vera, Mimoza, Marjana unterstützen die Tierschutzarbeit:

ideell, durch aktive Mithilfe und durch finanzielle Unterstützung. »Ich bin beeindruckt von diesen Menschen«, sagt Marion Löcker. Sie ist dankbar, dass auch durch die Spenderinnen und Spender von »Robin Hood« das Leben der Hunde von Elbasan verbessert werden kann. · Alle Bilder: robinhood-tierschutz.at

»Doch es gibt auch Gutes in dieser Welt«

Das Tierheim »Elbasan Cares About Animals«, unterstützt von »Robin Hood« ist die letzte Chance für viele Streunerhunde.

Das Tierheim »Elbasan Cares About Animals«, unterstützt von »Robin Hood« ist die letzte Chance für viele Streunerhunde.

Im Bild von links: Mimoza, Vera, Marion Löcker und Marjana. · Alle Bilder: robinhood-tierschutz.at

Tierschutzverein »Robin Hood«

Der Tierschutzverein »Robin Hood« wurde 2010 gegründet und sieht seine Aufgaben sowohl im Tierschutz als auch in der Tierrechtsarbeit: »Tiere brauchen nicht nur unseren Schutz, sie brauchen genauso Rechte und die Wahrung derselben. Wir sehen unsere Aufgabe zum Einen darin, einzelnen Tieren zu helfen, aber auch durch politische Veränderungen Verbesserungen herbeizuführen.«

»Robin Hood« hilft Tieren mit aktiven Projekten und politischen Kampagnen: in Österreich beispielsweise durch die Rettung von Tieren aus tierquälerischen »Nutztier«-Haltungen, die Unterstützung einer Wildtierstation im Waldviertel und der Kampagne für die Verbesserung der Lebensbedingungen für Fiakerpferde. Zu den Tierschutzprojekten im Ausland zählen ein Hilfsprojekt für Schlittenhunde in Grönland, die oft unter unfassbaren Bedingungen vegetieren müssen, der Einsatz

für Streunerhunde in Rumänien mit der Unterstützung von rumänischen Tierheimen sowie der Einsatz für Straßentiere in Albanien, im Irak, in Sibirien, Ungarn und Armenien.

Informationen: www.robinhood-tierschutz.at

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter