Vegan Body Reset

Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen: Einfache, schnelle und leckere Rezepte für jeden Tag

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Bild: © Justyna Schwertner

Alex Flohr lebt sein zweites Leben. Sein erstes endete fast in der Katastrophe: Im Alter von 30 Jahren kam er mit ganz großem Tatütata in die Notaufnahme und fand sich bewegungsunfähig stationär am Schmerztropf wieder. Seit seiner Lehre zum Straßenbauer hatte er sich jahrelang fast nur von Fast Food ernährt. Als er sich mit 21 Jahren mit eigener Firma selbstständig machte, hörte er aus Zeitmangel mit Sport auf. Der endgültige Niedergang in Sachen Gesundheit kam mit 27, als er zusätzlich zur Firma am Abend die Meisterschule besuchte: Er stopfte unfassbar viel ungesundes Zeug in sich rein, zwei bis drei schnelle Döner vor der Meisterschule und dann tütenweise M&Ms. Das Ergebnis waren 135 Kilo auf der Waage - und das bei einer Körpergröße von gerade mal 1,74 Metern. Zum Übergewicht hinzu kamen eine multiple Entzündung des Bewegungsapparats, hoher Blutdruck, beginnender Diabetes, eine massive Fettstoffwechselstörung und schweres Asthma. »Ich stand kurz vor der Frührente«, erzählt er. »Ich dachte an meine drei Kinder und fragte mich, ob ich sie wohl noch aufwachsen sehe.« Und da wurde Alex klar, dass er schnellstmöglich sein Essverhalten ändern musste: Er hörte auf mit Fleischessen und stellte kurz darauf um auf eine vollwertige vegane Ernährung. Das war 2011. Schnell ging es ihm immer besser: »Eine Krankheit nach der anderen machte sich vom Acker. Und die Pfunde purzelten.« In nur 14 Monaten konnte er unglaubliche 50 Kilo Gewicht verlieren. Er machte eine Ausbildung zum Ernährungsberater, verkaufte einige Jahre später seinen Handwerksbetrieb und begann sich damit zu beschäftigen, wie man mit veganem Essen richtig viel Spaß am Leben haben kann. Seine deftigen Kochrezepte und YouTube Videos »Hier kocht Alex« fanden in den sozialen Medien schnell eine riesige Zahl an Fans. Die Rezepte für einen totalen Reset der eigenen Gesundheit und seine persönliche Geschichte teilt er nun in seinem neuen Buch »Vegan Body Reset« mit allen, die wieder zurück in ein gesundes, normales, bewegliches Leben wollen (oder das behalten möchten).

Raus aus dem »tödlichen Quartett«: 30 Tage, die dein Leben verändern

»Die vier Reiter meiner ganz persönlichen Apokalypse waren Bluthochdruck, Übergewicht, ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel und ein gestörter Fettstoffwechsel«, berichtet Alex. Durch dieses so genannte metabolische Syndrom steigt das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Typ-2-Diabetes.

Doch Alex macht Betroffenen aus eigener Erfahrung Hoffnung: Schon 30 Tage konsequent vollwertige pflanzliche Ernährung führen heraus aus dem »tödlichen Quartett« von Adipositas, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Insulinresistenz. Der Blutzuckerspiegel kommt wieder ins Lot. Längere Phasen, ohne ständig wieder etwas essen zu müssen, seien bereits nach zwei bis drei Tagen kein Problem mehr, erklärt Alex. »Man spürt Ausdauer und Kraft, die eigene Leistungsfähigkeit bleibt länger erhalten.« Der zweite Faktor, der auf der Seite der pflanzenbasierten Ernährung punktet, sind die Ballaststoffe: »Sie sorgen für Sättigung durch Beschäftigung und Volumen in Magen und Darm. Beides signalisiert dem Körper, dass er noch nicht wieder Nahrung zu sich nehmen braucht.«

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Bild: ©Justyna Schwertner

»Abnehmen nach Handwerkerart«

»Wäre dieses Buch ein Rezept, könnte es „Abnehmen nach Handwerkerart“ heißen, denn das bin ich, ein Handwerker.« 2002 hat Alex Flohr die erste Terrasse mit seiner eigenen Baufirma gepflastert. »13 Jahre später stand ich vor einer Fernsehkamera des RBB, röstete Blumenkohl und bereitete Champignon-Tofu-Spieße zu.«

In der ersten Zeit als Veganer hat Alex Fleisch­gerichte und bekannte Geschmäcker imitiert. Mit der Zeit hat sich eine frische Küche voller Pflanzen­power mit eigenen Konsistenzen und eigenen Aromen entwickelt, die für ihn »Grundlage gesunden Abnehmens und vor allem auch Gesundbleibens ist«.

Allzu aufwändig darf das Ganze dabei immer noch nicht sein, denn einem Grundsatz ist er immer treu geblieben: »Das Kochen muss in den Alltag und das Portemonnaie ganz normaler berufstätiger Leute passen. Ich bin verheiratet und Vater von drei (damals schulpflichtigen) Kindern. Ich weiß, wovon ich rede. Oberster Marschbefehl beim Kochen ist also immer noch: kein Gedöns, kein Chichi!«

Wollen auch Sie überzählige Kilos loswerden und Ihre Gesundheit retten oder zurückgewinnen? Bereit für ein neues Lebensgefühl? »Hintern hoch und los geht´s«, sagt Alex.



FREIHEIT FÜR TIERE stellt Ihnen drei Rezepte aus »Vegan Body Reset« vor:

Schoko-Porridge mit Apfel, Himbeeren und Walnüssen

Apfel-Walnuss-Pizza mit Oliven auf Sellerieboden

Cashew-Limetten-Kuchen

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Alexander Flohr, bekannt aus dem beliebten YouTube-Kanal »Hier kocht Alex« sowie Koch-Auftritten im Fernsehen, hat inzwischen 6 vegane Kochbücher veröffentlicht.


Als Straßenbaumeister entspricht er nicht gerade dem Stereotypen eines Veganers. Durch seine Umstellung zur pflanzlichen Ernährung 2011 aufgrund von Übergewicht, Asthma und Gelenkschmerzen entdeckte er das vegane Kochen. Überschüssige Pfunde und körperliche Beschwerden wurden dank der gesünderen Lebensweise immer weniger, bis sie ganz verschwanden. 2015 veröffentlichte er erste Kochvideos auf dem YouTube-Kanal von PETA und seit 2020 auf seinem eigenen Kanal »Hier kocht Alex«. Seine Fans begeistert er mit immer neuen köstlichen Rezepten. Wichtig ist ihm bei der Kreation seiner Rezeptideen vor allem eins: Die Gerichte sollen schnell zubereitet, lecker und gesund sein.

»Hier kocht Alex« Internetseite: hierkochtalex.de
YouTube-Kanal: www.youtube.com/@HierkochtAlex

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Alexander Flohr: Vegan Body Reset
Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen – Einfache, schnelle und leckere Rezepte für jeden Tag
Hardcover, 192 Seiten, mit 80 Fotos
Becker Joest Volk Verlag, 2023 · ISBN 9 978-3-95453-297-1
Preis: 28,00 Euro (D) 28,80 Euro (A)

Schoko-Porridge mit Apfel, Himbeeren und gerösteten Walnüssen

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Bild: Hubertus Schüler. Aus: Vegan Body Reset von Alexander Flohr. Becker Joest Volk Verlag, 2023

ZUTATEN Für 2 Portionen

30 g Walnusskerne

2 kleine Äpfel (Sorte nach Belieben)

1 mittelgroße reife Banane

1 TL Kokosöl

260 g Sojadrink Natur

1 1/5 EL Kakaopulver

1 Prise Salz

60 g geschälte Hanfsamen

30 g gemahlene Haselnusskerne

15 g geschrotete Leinsamen

80 g Himbeeren

1 Stängel Zitronenmelisse



ZUBEREITUNG · Zubereitungszeit 15 Minuten plus mind. 10 Minuten Quellen

Die Walnusskerne grob hacken und in einem kleinen Topf ohne Fett goldgelb anrösten. Herausnehmen und beiseitestellen.

Inzwischen die Äpfel waschen, nach Belieben entkernen und klein würfeln. Die Banane schälen und in Scheiben schneiden.

Das Kokosöl in den Topf geben, in dem die Walnüsse geröstet wurden, und erhitzen. Äpfel und Bananen darin etwa 2 Minuten scharf anbraten.

Den Sojadrink angießen, Kakao und Salz einrühren und kurz aufkochen lassen. Hanfsamen, Haselnüsse sowie Leinsamen unterheben und vom Herd nehmen. Den Deckel auflegen und mindestens 10 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Himbeeren abbrausen und abtropfen lassen. Die Zitronenmelisse abbrausen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen.

Das Porridge in zwei Müslischalen füllen, die Himbeeren darauf anrichten, mit den Walnüssen bestreuen und mit Zitronenmelisse garnieren.


VARIANTE Zimt-Vanille-Porridge

Den Kakao weglassen und stattdessen 1/4 TL gemahlenen Zimt und 1/4 TL gemahlene Vanille in die Sojadrinkmischung rühren.



TIPP

»Das ist mein unangefochtenes Lieblingsfrühstück. Je nach Lust und Laune tausche ich den Apfel gegen eine Birne oder die Himbeeren gegen Brom- oder Blaubeeren etc. aus.

Auch geröstete Sonnenblumen- oder Kürbiskerne on top sind superlecker und gesund.

Ich selbst entferne im Übrigen das Kerngehäuse von Apfel oder Birne nicht, lediglich Stiel und Blütenansatz. Das Kerngehäuse inklusive der Kerne ist nämlich sehr gesund, in ihm stecken unter anderem viele sekundäre Pflanzenstoffe.«

Nährwerte pro Portion:

571 kcal

Kohlenhydrate 31 g

Fett 30 g

Ballaststoffe 14 g

Eiweiß 14 g

ohne Gluten und raffinierten Zucker

Apfel-Walnuss-Pizza mit Oliven auf Sellerieboden

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Bild: Hubertus Schüler. Aus: Vegan Body Reset von Alexander Flohr. Becker Joest Volk Verlag, 2023

ZUTATEN Für 2 Portionen

Für den Sellerieboden

450 g Knollensellerie

50 g geschrotete Leinsamen

Für die Creme

200 g veganer Frischkäse Natur

Saft von 1 Zitrone

2 EL Hefeflocken

1 Prise Salz

1 Prise schwarzer Pfeffer aus der Mühle

evtl. etwas Pflanzenmilch Natur

(z. B. Haferdrink)

Für den Belag

2 mittelgroße Äpfel (Sorte nach Belieben)

2 Frühlingszwiebeln

2 Zweige Rosmarin

30 g Walnusskerne

80 g Kalamata-Oliven mit Stein

1 Prise Chiliflocken

1 TL Olivenöl

1 Prise Salz

1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Außerdem

2 Pizzableche (Ø 25 cm;

alternativ Backblech)


ZUBEREITUNG · Zubereitungszeit 20 Minuten plus 30 Minuten backen

Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Sellerieboden den Knollensellerie schälen und mit der Küchenreibe fein in eine Schüssel reiben. Leinsamen und 4 EL Wasser dazugeben und gut vermengen.

Die Selleriemasse auf den beiden mit Backpapier ausgelegten Pizzablechen verteilen und fest andrücken, der Sellerieboden darf keine Löcher aufweisen. (Alternativ auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und andrücken.) In den vorgeheizten Ofen schieben und 15 Minuten vorbacken.

Währenddessen für die Creme den Frischkäse in eine Schüssel geben, Zitronensaft, Hefeflocken, Salz und Pfeffer hinzugeben und zu einer glatten Creme verrühren. Sollte sie zu fest sein, etwas Wasser oder Hafermilch unterrühren.

Für den Belag die Äpfel waschen, halbieren, nach Belieben entkernen und in etwa 5 mm kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden (weiße und grüne Teile getrennt). Den Rosmarin abbrausen, trocken schütteln, die Nadeln abstreifen und hacken. Die Walnüsse ebenfalls hacken, die Oliven entsteinen und halbieren.

Apfelwürfel, weiße Frühlingszwiebelringe, Rosmarin, Walnüsse und Oliven in eine Schüssel geben, Chiliflocken, Olivenöl und Salz hinzufügen und vermengen.

Den vorgebackenen Sellerieboden gut mit der Frischkäsecreme bestreichen, die Apfelmischung darüber verteilen und weitere 15 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen, die Pizzen mit den grünen Frühlingszwiebelringen bestreuen, mit Muskat würzen und heiß genießen.


TIPP

»Wer mag, gibt für eine großartige Optik und eine milde Pfeffernote noch ein paar rote Pfefferbeeren on top. Der Boden lässt sich wie jede andere Pizza ganz nach Belieben belegen. Wichtig ist, dass er 15 Minuten vorgebacken wird, da er sonst nicht zusammenhalten würde.«


Nährwerte pro Portion:

693 kcal
Kohlenhydrate 51 g
Fett 40 g
Ballaststoffe 28 g
Eiweiß 21 g

ohne Gluten, Soja und raffinierten Zucker

Cashew-Limetten-Kuchen

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Bild: Hubertus Schüler. Aus: Vegan Body Reset von Alexander Flohr. Becker Joest Volk Verlag, 2023

ZUTATEN Für 1 Kuchen (8 Stücke)

Für den Boden

180 g Mandelkerne

60 g getrocknete Feigen

12 g geschrotete Leinsamen

2 Msp. gemahlene Vanille

30 g flüssiges Kokosöl

1 Prise Salz

Für die Füllung

45 g flüssiges Kokosöl

160 g zimmerwarmes Cashewmus

10 g Flohsamenschalen

30 g entsteinte Datteln

abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette

1 Prise Salz

½ TL gemahlene Vanille

Für die Garnierung

3 EL gefriergetrocknete Erdbeeren (oder frische Erdbeeren!)

Außerdem

1 verstellbarer Tortenring

(Ø ca. 17 cm)



ZUBEREITUNG · Zubereitungszeit 20 Minuten plus abkühlen und mind. 6 Stunden kühlen

Für den Boden die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Feigen grob hacken, mit abgekühlten Mandeln, Leinsamen, Vanille, Kokosöl und Salz im Blitzhacker zerkleinern, bis eine grobe Paste entsteht. Den Tortenring auf 17 cm Durchmesser einstellen und diesen auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller stellen. Die Paste mit einem Löffel gleichmäßig am Boden verteilen und mit feuchten Händen fest andrücken.

Für die Füllung alle Zutaten mit 280 ml Wasser im Standmixer fein pürieren. Es sollte eine glatte, cremige Flüssigkeit entstehen. (Alternativ den Stabmixer verwenden.) Die Füllung auf den Boden in den Tortenring gießen und mindestens 6 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Servieren den Tortenring abnehmen und das Backpapier entfernen. Den Kuchen mit den Erdbeeren garnieren.


TIPP

Die Torte kann portionsweise eingefroren werden und hält sich gut verpackt 1–2 Monate im Gefrierfach.


Nährwerte pro Stück:

399 kcal

Kohlenhydrate 16 g

Fett 32 g

Ballaststoffe 6 g

Eiweiß 10 g

ohne Gluten, Soja und raffinierten Zucker

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter