Vegan EXPRESS - Schneller gekocht als geliefert

Pizza, Frühlingsrollen, Nasi Goreng oder chinesische Nudelpfanne: Takeaway-Gerichte und Lieferservice bis an die Haustür stehen nach langen Arbeitstagen oder beim Treffen mit Freunden hoch im Kurs. Wir probieren daheim bequem Köstlichkeiten aus aller Welt und versüßen uns das Leben. Die Kehrseite der Medaille: Unmengen von oft nicht recyclebarem Verpackungsmüll, versteckte Zusatzstoffe, zu viel ungesundes Fett. Und obwohl vegane Gerichte immer häufiger auf den Speisekarten stehen, kann man nie sicher sein, ob das Essen nicht doch mit tierischen Zutaten in Berührung kam, zum Beispiel im gleichen Fett frittiert wurde wie Hühnerfleisch. In ihrem Buch »Vegan Express« zeigt die preisgekrönte Köchin Katy Beskow, wie wir 70 Lieblingsgerichte der amerikanischen, italienischen, indischen, chinesischen und mediterran-nahöstlichen Küche selbst zubereiten können - und zwar meist schneller, als sie der Lieferservice liefern könnte!

»Bevor ihr zur Speisekarte greift, um euch etwas liefern zu lassen, denkt doch mal daran, welche Vorteile es hat, echte Restaurantklassiker zu Hause zuzubereiten«, schreibt Katy Beskow. »Bestellen scheint erst mal schneller zu sein. Aber bis ihr euch für ein Gericht entschieden und es online oder telefonisch bestellt habt und bis es schließlich auf dem Tisch steht, hättet ihr es wahrscheinlich schon selbst gekocht.« Die meisten Rezepte in ihrem neuen Buch sind in 15 oder 30 Minuten fertig, bei anderen erledigt der Schongarer die Arbeit, so dass das Essen fertig ist, wenn wir nach Hause kommen.

Welche Vorteile hat es, selbst zu kochen? Zuallererst können wir bei selbst zubereiteten Gerichten auf die Qualität der Zutaten achten: »Wir alle wissen zur Genüge, dass Fast-Food-Anbieter ihre Gerichte mit riesigen Mengen an Fett, Salz und Zucker anreichern, die meist völlig unnötig sind«, erklärt die Kochbuchautorin. »Wenn ihr euer Lieblingsgericht daheim zubereitet, habt ihr die volle Kontrolle.«

Hinzu kommt der Schutz der Umwelt. Jeder weiß, dass Take-away und Essen vom Lieferservice viel Verpackungsmüll produziert: Styroporschachteln, Plastikteller, Kartons mit nicht-recylebarer Beschichtung... Wer selbst kocht, senkt den Verbrauch dieser Materialien, die sonst auf der Mülldeponie landen.

Und vor allem ist Kochen eine Bereicherung des Lebens, eine Möglichkeit zum Kreativ-Werden, zum Abschalten vom Alltag und zum bewussten und wertschätzenden Umgang mit den Früchten, die Mutter Erde für uns wachsen lässt.

Kochkommando statt Lieferando!

»Ihr habt gedacht, durch Bestellen tut ihr euch mal etwas Gutes? Jetzt heißt es umdenken: Kochen ist gut für euch!« Katy Beskow plädiert dafür, bewusst zu kochen und dabei jede Minute zu genießen - das steigert die Achtsamkeit, das Selbstbewusstsein und die Zufriedenheit.

»Es gibt nichts Schöneres, als Freunde und Familie zu einem Essen zu sich einzuladen. Sie werden beeindruckt sein, wenn sie herausfinden, dass ihr alles selbst gekocht habt! Am besten bereitet ihr einige Gerichte im Voraus zu. Oder ihr entscheidet euch für Rezepte mit kurzen Garzeiten.«

70 Lieblingsgerichte der amerikanischen, italienischen, indischen, chinesischen und orientalischen Küche ruck-zuck zubereitet!

Das schnelle Wokgemüse mit Sataysauce, die cremigen Knoblauch-Champignons mit Ciabatta, Antipasti-Pizza nach Sizilianischer Art, Fettuccine Alfredo, Tabbouleh mit Granatapfel oder die Singapur-Nudeln sind schon in 15 Minuten fertig.

Wenn es noch schneller gehen soll, kann man die allermeisten Gerichte auch im Voraus oder in größeren Mengen zubereiten und einfrieren - und bei Bedarf auftauen und kurz im Backofen oder in der Pfanne heiß manchen.

Viele Rezepte wie Gnocchi Caprese aus dem Backofen, das cremige Zitronenrisotto mit Lauch und Erbsen, perfekter Pilaw, buttrige Kichererbsen, Karotten-Cashew-Curry, orientalische Kichererbsentajine mit Karotten und Datteln, chinesischer gebratener Reis oder das Pekannuss-Cranberry-Slaw sind One-Pot-Gerichte, so dass es kaum Abwasch gibt.

Beim Nachhausekommen eine fertige selbstgemachte Lasagne für die ganze Familie in 10 Minuten? Klingt zu schön, um wahr zu sein! Bei Katys Rezept macht der Schongarer die Arbeit: Bevor man aus dem Haus geht, kurz 2-3 Minuten das Gemüse braten und mit Tomaten und Linsen vermengen. Dann mit Lasagneblättern im Schongarer schichten, Deckel drauf und Schongarer auf niedrige Stufe stellen und 6 Stunden garen. Wenn man nach Hause kommt, muss nur noch für 10 Minuten Sojasahne und veganer Käse drauf - fertig! Weitere Schongarer-Rezepte aus »Vegan EXPRESS«: Super einfache Burritos, feuriges Vindalo, scharf-saure chinesische Suppe oder orientalisches Baba Ganoush.

Katy Beskow schreibt: »Ich hoffe, ihr genießt die Zeit in der Küche, wenn ihr diese Rezepte für frische, vegane Alternativen zubereitet, die eurer Geldbörse, der Umwelt und euch selbst gut tun!«

Freiheit für Tiere stellt Ihnen drei köstliche Rezepte aus Vegan EXPRESS vor:
Ultimative Mac 'n' Cheese
Cremiges indisches Korma mit Limabohnen
Chinesiche Singapur-Nudeln

Die Autorin

Katy Beskow (Jahrgang 1987) ist preisgekrönte Köchin, fünffache Kochbuchautorin und Kochschullehrerin.
Sie liebt phantastische Gerichte aus saisonalen Zutaten, die sie am liebsten ganz unkompliziert in der eigenen Küche zubereitet und seit 2013 in ihrem veganen Food-Blog vorstellt.
Die Mission der Britin, die seit über 10 Jahren vegan lebt: »Ich helfe Menschen, einfache, köstliche vegane Rezepte zu lernen, die ihnen Zeit und Geld sparen, damit sie den für sie richtigen Lebensstil leben können, ohne auf den Genuss des Essens verzichten zu müssen.«
Darüber hinaus engagiert sich Katy Beskow für mehrere Naturschutzorganisationen und setzt sich gegen Lebensmittelverschwendung und für Nachhaltigkeit ein.

Katys Blog:www.katybeskow.com

Das Buch

In Vegan Express zeigt Katy Beskow, wie sich Klassiker der amerikanischen, italienischen, indischen, chinesischen und orientalisch-mediterranen Küche einfach, schnell, gesund und 100 % vegan zu Hause zubereiten lassen - und zwar meist schneller als mit dem Lieferservice!

Katy Beskow: Vegan Express
Schneller gekocht als geliefert
Einfache Soulfood-Rezepte: schnell, nachhaltig und 100% vegan
Fester Einband, 160 Seiten
ars vivendi, 2021 ISBN 978-3-7472-0249-4
Preis: 20,00 Euro

Ultimative Mac ‘n’ Cheese

Amerikanisch in 30 Minuten fertig

Hiermit habt ihr das ultimative vegane Rezept für Mac 'n' Cheese gefunden, das in gut 30 Minuten fertig ist.

ZUTATEN
reichlich für 2 Personen
2 mittelgroße Süßkartoffeln, geschält und gewürfelt (à 2 cm)
200 ml ungesüßte Sojamilch
150 g mittelreifer veganer Käse, gerieben
1 Handvoll Schnittlauchröllchen
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
200 g getrocknete Makkaroni (ohne Ei)

ZUBEREITUNG
Den Backofen auf 200 C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Wasser in einem großen Topf bei hoher Hitze zum Kochen bringen und die Süßkartoffeln zugeben. 15-20 Minuten kochen, bis sie weich sind.
Die Würfel mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben (das Wasser für die Makkaroni aufheben) und in einen Mixer füllen.
Die Sojamilch zugießen und auf hoher Stufe pürieren. Falls ihr keinen Mixer habt, könnt ihr auch einen Pürierstab verwenden.
Den Großteil des veganen Käses und der Schnittlauchröllchen in die Sauce einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Makkaroni in den Topf mit kochendem Wasser geben und bei mittlerer bis hoher Hitze 8-10 Minuten al dente kochen.
Abseihen und wieder in den Topf füllen. Mit der Sauce übergießen und alles gründlich vermengen.
In eine Auflaufform füllen, mit dem restlichen veganen Käse bestreuen und 10 Minuten backen, bis die Sauce blubbert.
Auf Schüsseln verteilen, mit dem restlichen Schnittlauch garnieren und servieren.

SO GEHT'S SCHNELLER
Die Sauce könnt ihr bis zu 2 Tage im Voraus zubereiten. Nach dem Kochen abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

Cremiges indisches Korma mit Limabohnen

Indisch - in 30 Minuten fertig

Das mild gewürzte, cremige Korma zählt zu den beliebtesten Currys, auch weil man nicht sofort ein Glas Wasser zum Feuerlöschen braucht. Geröstete Mandeln, sahnige Kokosmilch, saftige Sultaninen und etwas kühler Joghurt sorgen für reichlich Abwechslung. Dazu gibt's lockeren Basmatireis oder hausgemachte Naanbrote.

ZUTATEN KORMA
für 4 Personen
2 EL Mandelblättchen oder -splitter
1 EL Sonnenblumenöl
1 Zwiebel, geschält und gewürfelt
1 Knoblauchzehe, geschält und zerdrückt
1 TL Ingwerpaste
1 TL gemahlene Kurkuma
1 EL milde Currypaste (ohne Milchprodukte)
400 ml Kokosmilch (aus der Dose)
400 g Limabohnen (aus der Dose), abgeseiht und gut abgespült
1 EL Mangochutney
1 EL Sultaninen
1 gute Handvoll Spinatblätter
2 EL ungesüßter Kokosjoghurt
1 kleine Handvoll Koriandergrün, grob gehackt
1 gute Prise Meersalz

ZUTATEN NAANBROTE ergibt 4 Stück
200 g Mehl, plus etwas mehr zum Bestäuben
2 TL Backpulver
1/2 TL Zucker
4 EL Kokosjoghurt
2 EL Sonnenblumenöl (oder Olivenöl / Kokosöl)
2 EL Kokosraspel
1 EL Sultaninen
2 TL vegane Butter zum Bestreichen

ZUBEREITUNG KORMA
Die Mandelblättchen bei hoher Hitze 2 - 3 Minuten in einer Pfanne ohne Öl goldgelb rösten. Dabei mehrmals schwenken, damit sie nicht anbrennen. In eine Schüssel füllen und beiseite stellen.
Öl und Zwiebel in einem großen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze 2- 3 Minuten braten, bis die Zwiebel allmählich weich wird. Knoblauch, Ingwerpaste, Kurkuma und Currypaste zufügen und 1 Minute vermengen.
Kokosmilch und Limabohnen zugeben und unter gelegentlichem Rühren 10 Minuten köcheln lassen. Mangochutney, Sultaninen und Spinat zufügen und weitere 5 Minuten garen.
Den Topf vom Herd nehmen und den Kokosjoghurt einrühren.
Koriandergrün und Mandelblättchen darüberstreuen.
Mit Meersalz abschmecken und heiß servieren.

ZUBEREITUNG NAANBROTE
Mehl, Backpulver und Zucker in einer großen Schüssel vermengen.
Kokosjoghurt, Öl, Kokosraspel und Sultaninen zufügen und alles zu einem Teig verarbeiten.
Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2 Minuten kneten.
Dann in 4 gleich große Kugeln teilen und mit der Handfläche jeweils zu Kreisen flach drücken, die am Rand etwas dicker als in der Mitte sind.
Eine Pfanne bei hoher Hitze ohne Öl heiß werden lassen.
Jeweils 2 Teigkreise vorsichtig hineinlegen. 4-5 Minuten von jeder Seite backen und mit der Küchenzange wenden, bis sich braune Flecken zeigen.
Die Naanbrote aus der Pfanne nehmen und vegane Butter auf beide Seiten auftragen. Warm servieren.

SO GEHT' S SCHNELLER
Dieses Curry lässt sich wunderbar in Einzelportionen einfrieren: Fast Food ohne großen Aufwand. Koriandergrün und Kokosjoghurt erst zugeben, wenn die aufgetaute Portion komplett erhitzt wurde.
Auch die Naan-Brote könnt ihr gut einfrieren. Nach dem Auftauen in einer Pfanne ohne Öl erhitzen und anschließend mit veganer Butter bestreichen.

Chinesiche Singapur-Nudeln

Chinesisch in 15 Minuten fertig

Im Gegensatz zu vielen anderen Nudelgerichten schmecken Singapur-Nudeln weniger fettig, aber würziger. Dieses Gericht ist in nicht mal 15 Minuten fertig, also genau richtig, wenn ihr dringend pikante Nudeln mit ordentlich Gemüse braucht.
Woknudeln ohne Ei bekommt ihr in den meisten Supermärkten, meist im Asiaregal (Nudeln aus dem Kühlregal enthalten eher Ei), aber lest euch vor dem Kauf besser die Zutaten durch.

ZUTATEN
für 2 Personen
300 g Woknudeln (ohne Ei)
1 EL Sonnenblumenöl
2 EL Cashewnüsse
6 Brokkoliröschen oder Stängelkohl
1 Handvoll Champignons, geputzt und halbiert
8 Zuckerschoten, diagonal halbiert
2 TL mildes Currypulver
1/4 TL gemahlene Kurkuma
2 TL helle Sojasauce
1 Frühlingszwiebel, in dünne Ringe geschnitten
1 kleine grüne Chilischote, entkernt und in dünne Ringe geschnitten
1 kleine Handvoll Koriandergrün, grob zerpflückt
frisch gepresster Saft von 1/4 Bio-Zitrone

ZUBEREITUNG
Die Nudeln in einer feuerfesten Schüssel mit heißem Wasser bedecken. 4-5 Minuten durchziehen lassen, bis man sie leicht voneinander trennen kann. Dann vorsichtig abseihen.
Das Öl in einem großen Wok bei hoher Hitze heiß werden lassen.
Cashewnüsse, Brokkoli, Champignons und Zuckerschoten zufügen und unter Rühren 3-4 Minuten braten. Danach Currypulver und Kurkuma untermengen.
Die Nudeln vorsichtig zufügen und weitere 2-3 Minuten braten, bis alles mit Gewürzen bedeckt ist. Die Sojasauce zugeben und 1 Minute weitergaren.
Vom Herd nehmen und mit Frühlingszwiebel, Chili und Koriandergrün bestreuen.
Den Zitronensaft darüber träufeln und die Nudeln heiß servieren.

SO GEHT'S SCHNELLER
Das Gemüse kann auch am Vortag klein geschnitten und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden.

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter