Vegan Foodporn: "Wow, und das ist vegan?!"

»Wow, und das ist vegan?!« - das ist die häufigste Reaktion auf die Rezeptfotos von Food-Bloggerin und Instagram-Star Bianca Zapatka. Ihre Kreationen sind ein wahrer Augenschmaus und so köstlich, dass nicht nur Veganer begeistert sind.

Wie wäre es mit Vanille-Pancakes mit Blaubeer-Creme oder Wraps mit veganem Eiersalat zum Frühstück? Und später herzhafte Buchweizen-Crêpes mit Spinat, Guacamole und Knoblauch-Pilzen oder Tortellini mit Mandel-Ricotta? Oder ein winterliches Kartoffelgratin, bei dem man kaum glaubt, dass es ohne Käse ist? Oder selbstgemachtem veganen Mozzarella? Und als Nachtisch oder zur Kaffeezeit Erdnussbutter-Schokoladen-Torte oder vegane Schwarzwälder Kirsch?

Bild: Christoph Wiebold

Bild: Christoph Wiebold

Bianca Zapatka begann ihre Karriere als Foodstylistin und Rezeptentwicklerin auf Instagram. Um einen gesunden und fitten Lebensstil zu pflegen kreierte sie eigene vegane Rezepte, die sie in ihrem Foodblog und auf Instagram vorstellte. Ihre Leidenschaft für leckere und ästhetische Gerichte begeistern inzwischen über 400.000 Fans. Die Rezepte sind nicht nur bei Veganern beliebt, sondern bei vielen, die gerne genießen und den Konsum tierischer Produkte reduzieren möchten.

Jetzt stellt Bianca Zapatka ihre 100 besten Rezepte in einem Buch vor und zeigt, wie viel Spaß die Zubereitung veganer Köstlichkeiten macht - mit Schritt-für-Schritt-Bildern und vielen praktischen Tipps und Tricks. Einige Rezepte stellen wir auf den nächsten Seiten vor: selbstgemachter veganer Mozzarella und ein winterliches Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry - natürlich alles 100 % tierfreundlich!

Bianca Zapatka: Vegan Foodporn
100 einfache und köstliche Rezepte
Riva-Verlag 2019 · ISBN: 978-3-7423-1145-0
Hardcover, 272 Seiten Preis: 22,00 Euro

Bianca Zapatkas Foodblog:
biancazapatka.com

Bianca Zapatka auf Instagram
www.instagram.com/biancazapatka/

Veganer Mozzarella

Bild aus: VEGAN Foodpon von Bianca Zapatka.

Bild aus: VEGAN Foodpon von Bianca Zapatka.

riva, 2019

Schnittfest · für ca. 250 g

ZUTATEN

60 g Cashewkerne
150 ml ungesüßte pflanzliche Milch (Hafer, Soja, Mandel)
2 EL Flohsamenschalen
1 EL Zitronensaft
1 EL Hefeflocken

ZUBEREITUNG (5 min + 8 Std. Einweichzeit + 4 Std. Kühlzeit)

1. Die Cashewkerne über Nacht einweichen.
2. Einweichwasser abgießen und die eingeweichten Cashews mit den restlichen Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und fein pürieren, bis eine glatte Masse entsteht.
3. In eine kleine Schüssel (oder eine beliebige Form) füllen und mindestens vier Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Zum Überbacken · für ca. 250 g

ZUTATEN

150 g Cashewkerne
250 ml ungesüßte Mandelmilch
3 EL Tapiokastärke
2 EL Hefeflocken
1 TL Zitronensaft
1/2 TL Salz
1/2 TL Knoblauchpulver
1/4 Tl geräuchertes Paprikapulver

ZUBEREITUNG (10 min + 8 Std. Einweichzeit)

1. Die Cashewkerne über Nacht einweichen.
2. Einweichwasser abgießen und die eingeweichten Cashews mit den restlichen Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben. Fein pürieren, bis eine glatte Masse entsteht.
3. In einem kleinen hohen Topf bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. köcheln, dabei kontinuierlich rühren, bis die Masse eine käsige Konsistenz hat. Anschließend noch eine weitere Minute köcheln lassen.

Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

Bild aus: VEGAN Foodpon von Bianca Zapatka.

Bild aus: VEGAN Foodpon von Bianca Zapatka.

riva, 2019

ZUTATEN für 4 Portionen

600 g Süßkartoffel
1 rote Zwiebel
2 3 Knoblauchzehen
1 kleines Stück frischen Ingwer
1 EL Kokosöl
2 EL gelbe Currypaste (oder Currypulver)
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
ca. 150 g frischer Spinat
1 Dose Kichererbsen
Saft von 1/2 Zitrone
Salz
Chilipulver oder Pfeffer
frischer Zitronen- oder Limettensaft (optional)
gekochter Reis oder eine andere Beilage

Für das Topping:
4 EL Cashewkerne
1 2 EL Sesam


ZUBEREITUNG (35 Min.)

1. Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und zusammen mit dem Ingwer fein hacken. Das Kokosöl in einer Pfanne (oder im Wok) erhitzen.
Die Süßkartoffel- und Zwiebelwürfel darin ca. 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten.
2. Knoblauch, Ingwer und Currypaste hinzufügen und ca. 1 2 Minuten anschwitzen.
3. Dann die Kokosmilch hinzufügen, zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und für etwa 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
4. Spinat abbrausen, Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen.
Spinat und Kichererbsen zugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis der Spinat zusammengefallen ist. Sollte das Curry zu dick werden, etwas Wasser hinzugeben. Mit Salz, Chili oder Pfeffer abschmecken und optional noch einen Spritzer frischen Zitronen- oder Limettensaft hinzugeben.
5. Das fertige Curry mit Cashewkernen und Sesam bestreuen.
Nach Belieben mit Reis oder einer anderen Beilage servieren.

Erdnussbutter-Schokoladen-Torte

Bild aus: VEGAN Foodpon von Bianca Zapatka.

Bild aus: VEGAN Foodpon von Bianca Zapatka.

riva, 2019

»Eine fantastische Torte, die von dem berühmten Schokoriegel mit Erdnüssen inspiriert wurde. Sie ist saftig, cremig und einfach köstlich!«

ZUTATEN
für 1 Torte

320 ml pflanzliche Milch
1 EL Apfelessig
320 g Mehl
1 EL Sojamehl
270 g Rohrzucker
65 g Kakaopulver
2 TL Backpulver
1 TL Natron
Prise Salz
160 ml Kokosöl, geschmolzen
180 g ungesüßtes Apfelmus
1 EL Vanilleextrakt
120 ml starker Kaffee oder mehr Milch
gesalzene Erdnüsse zum Garnieren

Für das Frosting:
450 g veganer Frischkäse (Zimmertemperatur)
8 EL Erdnussbutter, geschmolzen
1 TL Vanilleextrakt
100 g Puderzucker

Für die Ganache:
125 g vegane dunkle Schokolade, gehackt
4 EL pflanzliche Milch oder Soja-Sahne

ZUBEREITUNG (1,5 Std. + 4 Std. Kühlzeit)

· Den Ofen auf 175 C vorheizen und zwei Springformen (20 cm) einfetten. (Um die Torte leichter aus der Form zu bekommen, evtl. zusätzlich mit Backpapier auslegen.)
· Die pflanzliche Milch und den Essig in einem Messbecher verrühren. Dann beiseite stellen, bis sie eindickt und zu veganer »Buttermilch« wird.

· Mehl, Sojamehl, Zucker, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz in eine große Schüssel sieben und vermischen.
· Kokosöl, Apfelmus, Vanille und vegane Buttermilch hinzugeben. Mit einem Handmixer auf mittlerer Stufe mixen, bis alles gut vermengt ist. Dann die Geschwindigkeit etwas reduzieren, den Kaffee hinzugießen und verrühren. (Nach Belieben noch etwas Zucker hinzufügen.)
· Den Teig gleichmäßig in den Springformen verteilen. Etwa 30 Minuten backen oder bis ein eingestochener Zahnstocher wieder fast sauber herauskommt. (Nicht zu lange backen, denn sonst wird der Teig zu trocken).
· Nach dem Backen ca. 10 Min.in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und vollständig auskühlen lassen, bevor man sie mit dem Frosting schichtet.
»Für das Frosting den Frischkäse mit einem Handmixer cremig mixen. Dann Erdnussbutter und Vanille einrühren. Nun den Puderzucker hinzusieben und solange mixen, bis die Mischung cremig ist.
(Wenn das Frosting zu fest sein sollte und nicht streichfähig ist, ein wenig Pflanzenmilch hinzugeben. Wenn es zu weich sein sollte, mehr Puderzucker.)
· Die ausgekühlten Kuchen horizontal in zwei gleiche Schichten schneiden.
· Eine Tortenschicht auf einen Servierteller legen. Etwa 1/4 Frosting gleichmäßig darauf verteilen und dann die zweite Kuchenschicht darauflegen. Diesen Vorgang mit den beiden nächsten Kuchenschichten wiederholen. Zum Schluss die 4. Schicht darauflegen und das restliche Frosting auf dem gesamten Kuchen inklusive der Seiten verteilen. (Optional eine kleine Portion von dem Erdnussbutter-Frosting für die Dekoration aufbewahren und in einen Spritzbeutel füllen). Anschließend die Torte mindestens 4 Stunden (oder besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
· Für die Ganache die Schokolade langsam über einem Wasserbad schmelzen, dabei gelegentlich umrühren. Nun etwas Milch einrühren, bis sie glatt und cremig ist.
· Nun die Ganache vorsichtig mit einem Teelöffel am äußeren Rand der Torte verteilen und etwas heruntertropfen lassen. Die restliche Schokolade dann auf der Oberfläche des Kuchens verteilen.
·Den Kuchen für etwa 5 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Schokolade fest wird.
· Optional kann man nun mit dem restlichen Erdnussbutter-Frosting kleine Häubchen auf die Torte spritzen und mit Erdnüssen dekorieren.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter