Vegan Italian Style

Ars vivendi

Ars vivendi

Bild: © Justyna Krzyzanowska · Aus: Vegan to Go · Becker Joest Volk Verlag

Buchvorstellung von Julia Brunke

Die italienische Küche ist ohne Frage eine der beliebtesten Küchen der Welt. Nur vegan ist sie leider von Haus aus nicht. Deshalb war es einfach Zeit für meine eigene Interpretation dieser traditionsreichen Küche, die auf so viele gesunde Grundprodukte wie Tomaten, Oliven, Knoblauch, Gemüse und frische Kräuter zugreift , erklärt Attila Hildmann, der von der einfach erzeugten Komplexität der Aromen schwärmt: wenige Zutaten und trotzdem eine Explosion auf der Zunge!

Zudem gehört die mediterrane Küche mit viel frischem Gemüse und Obst, frischen Kräutern und kaltgepresstem Olivenöl zu den gesündesten überhaupt. Dazu kommt die italienische Lebensart: Kochen mit Leidenschaft, Gastfreundschaft, das Essen zelebrieren, sich Zeit lassen, den Moment genießen

Warum ist die italienische Küche so gesund?

Es gibt eine Vielzahl an wissenschaftlichen Studien und Publikationen, die einen Zusammenhang zwischen einer mediterranen Ernährung und einer Vorbeugung von Übergewicht, Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen herstellen , schreibt Attila Hildmann.

Durch hochwertiges Olivenöl werden wir mit den gesunden mehrfach ungesättigten Fettsäuren versorgt, was Studien zufolge das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert und blutdruckregulierend wirkt. Zudem steckt kaltgepresstes Olivenöl voller wertvoller Antioxidantien. Die italienische Küche lebt von frischen Kräutern: Basilikum, Rosmarion, Oreganao und Thymian. Sie stecken voller Vitamine, Mineralien, Antioxidantien und ätherischen Ölen. Die Naturheilkunde schätzt ihre gesundheitsfördernde Wirkung. Auch Knoblauch in der italienischen Küche unverzichtbar - wird seit Jahrtausenden als Heilmittel und zur Stärkung der Abwehr geschätzt.

Tomaten sind ein Inbegriff der italienischen Küche. Sonnengereifte Tomaten stecken voller Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Dazu sind sie eine exzellente Quelle für sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem für Carotinoide. Carotinoide sorgen für einen frischen Teint und beugen bekanntlich der Hautalterung vor. Außerdem schützen sie auch sonst vor oxidativem Stress.

Aus Liebe zu den Tieren: Italienische Spezialitäten vegan übersetzt

Einige italienische Spezialitäten waren schon immer vegan, andere hat Attila Hildmann vegan übersetzt. Denn: Die schrecklichen Bilder von Tiertransporten und Schlachtfabriken kennen wir alle. Der einfache und köstliche Ausweg aus diesem gesundheitlich wie ethisch fragwürdigen Schlamassel ist der ausschließliche Konsum von Lebensmitteln, die von Medizinern, Ernährungs- und anderen Wissenschaftlern sowieso als besonders gesund angesehen werden: vegane Zutaten.

Beste Zutaten purer Genuss

Die Italiener legen bei Gemüse und Obst Wert auf Qualität: Auf den Wochenmärkten fassen sie das Gemüse an, riechen daran und prüfen akribisch. Wenn Lebensmittel nicht von bester Qualität sind, werden sie nicht gekauft , berichtet Attila Hildmann. Dieses Qualitätsbewusstsein sollten wir uns von den Italienern abschauen: Die Qualität muss für den Italiener einfach stimmen, denn der Geschmack würde sonst darunter leiden. Darum sein Tipp: Zutaten, mit denen du kochst, sollten von bester Qualität sein. Dabei ist es egal, ob es sich um Gemüse, Obst, Wein, Olivenöl oder Pasta handelt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Dein Geld kommt bei genau den Bauern an, die dein Geld auch wirklich verdienen und die die Welt durch einen nachhaltigen, bewussten Umgang mit dem Boden besser machen. Zolle ihnen den verdienten Respekt und unterstütze sie! Schluss mit bleichen, geschmacklosen Tomaten , Schluss mit chemisch gepresstem Olivenöl!

Mit besten Zutaten führt einfachste Zubereitung zu purem Genuss: Eine einfache sonnengereifte Tomate in Scheiben geschnitten, mit aromatischem und frisch gepflücktem Basilikum belegt, mit bestem Olivenöl beträufelt und mit einer Prise grobem Meersalz bestreut, ist zwar kein komplexes Gericht, der Geschmack dagegen ist sehr wohl komplex.

Hochwertige Zutaten schmecken auch noch am nächsten Tag: Viele der klassischen Rezepte entstanden durch Verwertung von Resten, so etwa der italienische Brotsalat `Panzanella , der mit getrockenetem Brot gemacht wird, oder diverse Nudelaufläufe aus Pasta vom Vortrag.

Kochen wie die Italiener

In einem Kapitel erklärt Attila Hildmann, wie Italiener wirklich gute Pasta kochen das ist wirklich lesenswert! Denn deutsche Untugenden, wie das Abschrecken der Nudeln oder Olivenöl ins Kochwasser zu geben, sorgen dafür, dass die Pasta bei uns eben nicht so köstlich schmeckt wie in Italien.
Außerdem erfahren wir, wie man richtig gute Pasta wie Tagliatelle, Ravioli und Tortellini selbst herstellen kann und wie ein perfekter Pizzateig gelingt.

Aus Liebe zu den Tieren:

Aus Liebe zu den Tieren:

Italienische Spezialitäten vegan übersetzt · Bild: © Justyna Krzyzanowska · Aus: Vegan to Go · Becker Joest Volk Verlag

Italienische Köstlichkeiten à la Attila

Schon das Blättern in den Rezepten von VEGAN Italian Style macht einfach unglaublich viel Freude: Die Aufmachung ist großzügig, liebevoll und kreativ. Natürlich haben sich Food-Stylist Johannes Schalk und Fotograf Simon Vollmeyer, wieder mächtig ins Zeug gelegt, um uns mit herrlichen Bildern den Mund wässrig zu machen sofort die Lust aufs Nachkochen zu wecken. Und Justyna Krzyzanowska hat stimmungsvolle Portraits von Attila Hildmann im Dolche Vita eingefangen.

Die Rezepte sind gegliedert in
- Antipasti e Pane (Antipasti-Platte, Pilz-Carpaccio, Ciabatta, Focaccia, Crostini, Bruschetta )
- Insalate (Brotsalat Panzanella mit gegrilltem Gemüse, Insalata mista, Kartoffelsalat mit Grillgemüse )
- Pasta e Pesto (Tagliatelle mit Knoblauch-Chili-Öl oder alla carbonara, Farfallesalat mit Rucola und Pinienkernen, Lasagne alla bolognese oder Spinatlasagne, Ravioli alla genovese , Karotten-Tortellini, Canneloni mit Pilzfüllung und Mandelcreme )
Pizze (superlecker mit verschiedensten Gemüsen, frischen Kräutern, Cashewmus & Co.)
- Secondi Piatti (Aubergienenröllchen mit Erbsenfüllung auf Pilzcreme, Frittierte Safranreisbällchen, Zucchinischiffchen, Auberginentower, Safranrisotto, Risotto mit Pilzen oder Rotweinrisotto mit Kräuterpilzen, Omelette mit Tomaten und Basilikum, Auberginenauflauf )
- Dolci (Tiramisu, Pannacotta, Zabaione, Crema di Caffè, Tartufo, Cantuccini, Torta di mandorle )

Wie schon bei seinen bisherigen Büchern setzt Attila Hildmann bei der Rezeptgestaltung auf Klarheit und Einfachheit: Die Kochanleitungen sind wie immer leicht nachzukochen, auch die Beschaffung der Zutaten ist kein Problem. Und natürlich sind die Gerichte allesamt superlecker und überzeugen auch jeden (Noch-) Nichtveganer!

Attila Hildmann stellt in VEGAN Italian Style etwa 100 mediterrane Köstlichkeiten für den gesunden & tierfreundlichen Genuss vor: Pizza, Focaccia, Crostini, Ciabatta, Antipasti, Minestrone, Maccheroni, Spaghetti,Tagliatelle, Orecchiette, Ravioli, Tortellini, Lasagne, Gnocchi, Risotto, Polenta, Frittata, Carpaccio, Scaloppa, Panforte, Pannacotta, Tiramisu, Tartufo, Cassata, Cantuccini und viele, viele andere mehr...

Attila Hildmann: VEGAN Italien Style
260 Seiten, gebunden, ca. 130 Fotos
Becker Joest Verlag, 2015 ISBN 978-3-95453-111-0
Preis: 29,95 Euro

Brotsalat mit gegrillem Gemüse und Kürbiskernen

Brotsalat mit gegrillem Gemüse und Kürbiskernen

(Panzanella) · Bild: © Simon Vollmeyer · Aus: Vegan to Go · Becker Joest Volk Verlag

Brotsalat mit gegrilltem Gemüse und Kürbiskernen

ZUTATEN für 2 Personen

340 g Ciabatta
1/2 rote Paprikaschote (netto ca. 180 g)
1/2 gelbe Paprikaschote (netto ca. 180 g)
1 Zucchini (netto ca. 160 g)
260 g Kirschtomaten
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
40 g Kürbiskerne
8 EL Olivenöl
Meersalz
2 Bund Basilikum
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

ZUBEREITUNG ca. 30 Minuten

Den Backofen auf 220 C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Ciabatta in Würfel schneiden, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und im Ofen 5-7 Minuten backen.
In der Zwischenzeit das Gemüse waschen, Zwiebel und Knoblauch schälen.
Die Zwiebel halbieren und in Ringe schneiden. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, Kirschtomaten halbieren. Paprika von Samen und Scheidewänden befreien und die Schoten in Streifen schneiden.
Die Zucchini längs in Scheiben und diese in Streifen scheiden.
Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett kurz rösten, bis sie zu duften beginnen. Paprika, Zucchini und Zwiebel mit 4 EL Olivenöl in einer Grillpfanne ca. 3 Minuten anbraten. Tomaten und Knoblauch dazugeben und weitere 2 Minuten braten. Dann mit Salz würzen.
Das Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen.
Das Gemüse mit krossem Ciabatta, Basilikum, Kürbiskernen, Zitronensaft und dem restlichen Olivenöl in einer Schüssel vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Canneloni mit Pilzfüllung und Mandelcreme

Canneloni mit Pilzfüllung und Mandelcreme

(Canneloni ai funghi e crema di mandorle) · Bild: © Simon Vollmeyer · Aus: Vegan to Go · Becker Joest Volk Verlag

Canneloni mit Pilzfüllung und Mandelcreme

ZUTATEN für 2 Personen

Für die Tomatensauce
1 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
900 g Tomaten
1 Bund Basilikum
6 El Olivenöl
Meersalz
Für die Canneloni
350 g Seitlinge (alternativ Champignons)
1 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
200 g Tofu Natur
3 EL Olivenöl
2 EL weißes Mandelmus
1 Handvoll gehackte Petersilie
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
10 Canneloni
Für die Creme
190 ml Sojasahne
80 g weißes Mandelmus
Meersalz



ZUBEREITUNG ca. 35 Minuten plus ca. 1 Stunde Backzeit

Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
Die Tomaten waschen, Strunk entfernen und in kleine Stücke schneiden.
Basilikum waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken, etwas für Deko beiseite legen.
4 EL Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen. Zwiebeln darin 3 Minuten bei mittlerer Hitze braten, Knoblauch zugeben und ca. 1 Minute braten. Tomaten und Basilikum ebenfalls dazugeben, aufkochen lassen, bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren 8 Minuten köcheln lassen und mit Salz abschmecken.
Für die Creme Sojasahne und Mandelmus mit einem Schneebesen vermischen und mit Salz würzen.
Den Backofen auf 200 C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Seitlinge sorgfältig putzen und in kleine Stücke schneiden.
Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.
Tofu mit der Gabel zerdrücken. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
Die Zwiebeln darin 3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Den Knoblauch dazugeben und 1 weitere Minute braten. Nun die Pilze dazugeben und 6 Minuten braten. Den Tofu unterrühren und weitere 3 Minuten unter Rühren braten. Mandelmus und Petersilie unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Füllung mit einem Löffel in die Canneloni drücken. *
Etwas Tomatensoße auf den Boden einer Auflaufform verteilen, die Canneloni darauf nebeneinander und mit der restlichen Tomatensoße toppen.
Im Backofen 50 Minuten backen.
Dann Mandelcreme daraufgeben und 5-7 Minuten auf der Grillstufe überbacken.
Die fertigen Canneloni mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit dem zurückbehaltenen Basilikum bestreuen.

* Stelle die Canneloni senkrecht auf eine Oberfläche und stopfe die Füllung mit einem Löffel oder deinen Fingern hinein, dann geht es einfacher.

Tiramisu

Tiramisu

Bild: © Simon Vollmeyer · Aus: Vegan to Go · Becker Joest Volk Verlag

Tiramisu

ZUTATEN für 8 Personen
(1 Form von 30 x 20 cm Größe)

Für den Bisquit
780 g aufschlagbare Sojasahne
300 g Weizenmehl (Type 550)
1 Pck. Backpulver (17g)
200 g Puderzucker
80 ml Olivenöl
1 Prise Meersalz
Für die Vanillecreme
500 g aufschlagbare Sojasahne
80 g Puderzucker
1 TL gemahlene Vanille
420 g Vanille-Sojapudding
Außerdem
100 ml Espresso
1 EL Zucker (15 g)
1 EL Kakaopulver
100 g gekühlte Zartbitterschokolade
(mind. 50 % Kakaogehalt)


ZUBEREITUNG ca. 40 Minuten plus ca. 1 Stunde 5 Minuten Backzeit und 1 Stunde 30 Minuten Kühlzeit

Den Backofen auf 170 C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die gekühlte Sojasahne aufschlagen und in eine große Schüssel geben. Mehl, Backpulver und Puderzucker darübersieben und vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben. Olivenöl und Salz unterheben, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech (36 x 33 cm) gleichmäßig verstreichen.
Im Ofen ca. 1 Stunde 5 Minuten goldbraun backen.
Den Kuchenteig auskühlen lassen. Den Espresso frisch aufbrühen und mit Zucker süßen.
Für die Vanillecreme die gekühlte Sojasahne aufschlagen, Puderzucker, Vanille und Pudding dazugeben, vermischen und kühl stellen.
Eine Glasform mit der Hälfte des Biskuitteigs auslegen und mit der Hälfte des Espressos beträufeln. Die Hälfte der Vanillecreme darüber verteilen und mit einer zweiten Schicht Biskuitteig bedecken. Diesen mit dem restlichen Espresso beträufeln und die zweite Schicht Vanillecreme darüber verstreichen.
Den Kakao darübersieben.
Von der Schokolade mit einem scharfen Messer Späne abschneiden. Damit das Tiramisu toppen.
Mit Frischhaltefolie bedecken, 30 Minuten ins Gefrierfach stellen, danach noch mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen, besser noch über Nacht.

Dieses vegane Tiramisu steht dem Original in nichts nach. Achte nur darauf, dass du eine wirklich aufschlagbare Sojasahne kaufst. Oft steht es auf der Packung und stimmt dann nicht. Probiere es vorher lieber aus oder gehe gleich in einen veganen Supermarkt.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter