Vegan: Milch, Käse & Rührei selbst zubereiten

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100 % pflanzlich, 100 % tierfreundlich,

100 % cholesterin- und lactosefrei

Ob Frischkäse, Hartkäse, Scheibenkäse, Camenbert, Mozzarella, Pizzakäse: In letzter Zeit kommen nicht nur immer mehr vegane Käsesorten auf den Markt, sondern auch immer mehr hervorragende Rezeptbücher für die Herstellung von rein pflanzlichem Käse zu Hause.

Soeben erschienen sind die beiden Bücher Mein kleiner veganer Milchladen des französischen Kochs Sébastien Kardinal und Käse aus Nüssen der US-amerikanischen Autorin Julie Piatt (Ehefrau des veganen Ultraman Rich Roll, mit dem sie 2015 Das Plantpower Kochbuch veröffentlichte).

Diese köstlichen veganen Käse-Rezepte beweisen, dass Genuss und ein gesunder Lebensstil eine Einheit bilden können, denn alle Rezepte sind cholesterinfrei, frei von Transfetten und ungesunden tierischen Fetten, lactosefrei und ohne Casein.

Und das Wichtigste: Für diese Köstlichkeiten muss kein einziges Tier leiden! Kein Kälbchen wird seiner Mutter weggenommen, keine Kuh wird eingesperrt, als Turbo-Kuh missbraucht und nach zwei oder drei Laktationsperioden geschlachtet, kein Huhn muss als Legehenne in Massenställen vegetieren und kein Küken wird geschreddert.

Julie Piatt: Käse aus Nüssen

In ihrem Käse-Plädoyer Käse aus Nüssen! stellt Julie Piatt die unerschöpflichen Möglichkeiten und Varietäten für haus gemachten veganen Käse vor. Ob Frischkäse, Hartkäse, Gorgonzola-Soße, Sauce Hollandaise oder Crème Br lée: In dem Buch finden Sie 75 einfache und schnelle Grundrezepte auf Basis von Mandeln, Cashewkernen und anderen Nüssen, mit denen Sie klassische Käsegerichte selbst herstellen können: 100 Prozent pflanzlich und geschmacklich überwältigend - die kulinarische Antwort auf die Frage, wie man ohne Kuhmilch-Käse leben kann. Dazu kommen wertvolle Tipps zu Zubehör und
Zubereitung. Die wunderschönen Rezeptbilder machen Lust, sofort einige Käse-Rezepte auszuprobieren!

- Der ultimative Leitfaden für die Herstellung von geschmacklich überwältigendem 100 % pflanzlichen Frisch- und Hartkäse sowie für köstliche Käsegerichte von Gorgonzola-Soße über Sauce Hollandaise bis Crème Br lée
- 75 einfache Grundrezepte auf Basis von Mandeln, Cashewkernen und anderen Nüssen

Julie Piatt: Käse aus Nüssen!
Köstliche vegane Käsesorten und Gerichte
224 Seiten, gebunden mit zahlreichen Rezeptfotos
Unimedica Verlag, Oktober 2018 ISBN 978-3962570453
Preis: € 24,80

Sébastien Kardinal:

Mein kleiner veganer Milchladen

Sébastien Kardinal ist ein Genussmensch - und er ernährt sich seit fast zehn Jahren vegan. Als Franzose liegt ihm allerdings die Liebe zum Käse im Blut. Und so hat der vegane Koch in seiner Küche so lange experimentiert, bis er rein pflanzliche Käse-Köstlichkeiten mit raffinierten Aromen und ganz eigenem Charakter entwickelt hatte, die in Geschmack und Konsistenz ihren klassischen Originalen in nichts nachstehen!

In seinem neuen Buch Mein kleiner veganer Mlichladen stellt er eine Auswahl vor: Frischkäse-Sorten und Créme Fra che, Hartkäse wie Munster- oder Räucherkäse, Feta und natürlich - typisch französisch - Camembert. Dazu gibt"s Rezepte für Milch, Sahne, Butter und Joghurt sowie für Eier-Spezialitäten wie Rührei, Spiegelei, Omelette, Mousse au Chocolat und Crème caramel.

In diesem Buch möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie all die veganen Milch- und Käseprodukte selbst herstellen können, die Sie bisher im Laden gekauft haben , erklärt der engagierte Koch. Sie werden sehen, dass man auf der Basis einfacher Pflanzenöle, ausgewählter Binde- und Texturierungsmittel, von Nüssen und Ölsaaten sowie einer Handvoll Gewürze kleine kulinarische Wunder vollbringen kann. Sein Tipp: Um besonders leckere, gesunde und aromatische Speisen zuzubereiten, sollten Sie die Zutaten frisch, saisonal, aus regionalem Anbau und in Bio-Qualität einkaufen.

Mit schnellen Rezepten, die alle nur 5 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen, richtet sich der engagierte Koch an bewusste Genießer der modernen Zeit, die nicht allzu lange in der Küche stehen wollen. Dass der Geschmack bei seinen Gerichten im Vordergrund steht, versteht sich von selbst: Sébastien Kardinal verbindet die klassische französische Gourmetküche mit einem bewussten, nachhaltigen Lebensstil. Mit seinen veganen Rezepten möchte er dazu beitragen, dass sich in unseren Töpfen und unseren Köpfen etwas ändert: Jeder kleine Schritt in die richtige Richtung bringt uns einer gerechteren, ethisch vertretbaren Welt etwas näher.

Freiheit für Tiere stellt Ihnen zwei Rezepte aus dem Buch vor: Frischkäse natur und Walnusskäse .

- Symbiose klassischer französischer Gourmetküche & Lebensart mit einem tierfreundlichen und nachhaltigen Lebensstil
- 28 rein pflanzliche Rezepte für Milch, Sahne, Joghurt, Butter, Käse (Frischkäse, Hartkäse, Feta...), Rührei, Spiegelei sowie Mousse au Chocolat oder Crème caramel
- Schnell & einfach: Zubereitung in 5 bis 30 Minuten

Sébastien Kardinal, Laura Veganpower: Mein kleiner veganer Milchladen
80 Seiten, Flexi-Cover, mit zahlreichen Rezeptfotos
Hans-Nietsch-Verlag, 2018 ISBN: 978-3-86264-712-5
Preis: € 16,90 (D) € 17,50 (A)

Frischkäse natur

Bild: Laura Veganpower

Bild: Laura Veganpower

aus: Mein kleiner veganer Milchladen. Hans-Nietsch-Verlag, 2018

Wie Quark ist Frischkäse ursprünglich neutral im Geschmack, weder süß noch salzig. Sie können ihn also ganz nach Lust und Laune verwenden. Manche essen ihn mit Marmelade oder Ahornsirup, andere mit frischen Kräutern und einer Prise Salz. Aber Frischkäse ist auch eine gute Grundlage für die Herstellung anderer, raffinierterer Käsesorten. Diese p anzliche Variante erinnert ein wenig an Tofu, hat jedoch eine andere Konsistenz.

ZUTATEN
Für 1 kleine Ricotta-Käseform

1 Liter Sojamilch natur
250 ml Apfelessig
5 g feines Meersalz (wenn gewünscht)
1 kleine Ricotta-Käseform



ZUBEREITUNG
Zubereitungszeit: 15 Minuten Ruhezeit: 2 Stunden und 45 Minuten

Die Sojamilch in einem Topf zum Kochen bringen. Den Herd ausschalten, den Essig in die warme Milch gießen und mit einem Teigspatel verrühren. Die Milch sollte dabei sofort gerinnen.

Für einen salzigen Frischkäse das Salz dazugeben, gut einrühren und fortfahren wie bei geschmacksneutralem Käse.

Die geronnene Milch 45 Minuten stehen lassen. Dann vorsichtig in die Ricotta-Form füllen. Einige Minuten abtropfen lassen und mit dem Rücken eines Esslöffels leicht andrücken. Achten Sie darauf, dass der Käse nicht zerdrückt wird! Die Form abdecken und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit der Käse weiter abtropfen kann.

Zum Servieren einen kleinen Teller auf die Form legen und den Käse stürzen. Der Frischkäse sollte sich problemlos aus der Form lösen, wenn Sie leicht dagegen klopfen.

Frischkäse ist nur kurze Zeit haltbar. Nach 2 Tagen ist er zwar noch genießbar, hat aber seine Frische verloren.

Tipp: In der Ricotta-Käseform kann der Frischkäse gut abtropfen, was ihm eine schnittfeste Konsistenz verleiht. Es gibt Käseformen aus Metall, Glas, Keramik, Terrakotta und sogar aus Holz. In Frankreich werden Käseformen Faisselle genannt - wie auch der darin gewonnene Frischkäse.
Für den Hausgebrauch sind Formen aus hochwertigem, lebensmittelechtem Kunststoff am besten geeignet. Traditionelle Ricotta-Käseformen bekommen Sie bei spezialisierten Online-Shops im Internet.

Walnusskäse (Fromage aux noix)

Bild: Laura Veganpower

Bild: Laura Veganpower

aus: Mein kleiner veganer Milchladen. Hans-Nietsch-Verlag, 2018

Besonders Franzosen haben die Gewohnheit, ein klassisches Menü mit Käse und (Trocken-) Früchten abzurunden. Warum also nicht beides zugleich? Ich mag Walnüsse eigentlich nicht besonders, weil sie oft einen bitteren Nachgeschmack haben. Doch in der Mischung mit anderen Nüssen verschwindet dieser ganz von selbst und das einzigartige Aroma dieser köstlichen Nusssorte wird zum Geschmackserlebnis.

ZUTATEN
Für 2 Käselaibe à 100 Gramm

50 g Walnüsse (möglichst die Sorte Noix de Grenoble)
100 g rohe Cashewkerne
30 ml Sojamilch natur
20 g geschmacksneutrales Kokosfett
10 g Moutarde de Meaux (wahlweise anderer aromatischer Senf)
2 g feines Meersalz
2 Kapseln mit Probiotika (Lactobacillus acidophilus)
1 g grob gemahlener schwarzer Pfeffer

ZUBEREITUNG
Zubereitungszeit: 20 Minuten Einweichzeit: 8 Stunden Ruhezeit: 12 Stunden

Zuerst Walnüsse und Cashewkerne getrennt 8 Stunden lang einweichen
und anschließend sorgfältig abgießen.

Die Cashewkerne mit der Sojamilch im Mixer zu einer feinen Creme pürieren. Flüssiges Kokosfett (falls nötig im Wasserbad zergehen lassen), Senf, Salz und den Inhalt der Probiotika-Kapseln dazugeben und erneut mixen, bis eine homogene Masse entsteht. Diese in eine hohe Schüssel füllen.

Zwei Nusskerne zum Dekorieren beiseitelegen. Den Rest der Walnüsse fein hacken.

Die Hälfte der zerkleinerten Walnüsse in die Cashewmasse einrühren und das Ganze mit grob gemahlenem Pfeffer bestreuen. Gut durchmengen und 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Masse in zwei gleich große Portionen aufteilen und mit den Händen zwei runde Käselaibe formen. Sie können dafür auch zylindrische Käseformen verwenden, damit der Käse gleichmäßig rund ist.

Die beiden Käselaibe in den restlichen gehackten Walnüssen wenden, bis sie gleichmäßig mit Nussstücken bedeckt sind. Auf jedem Käselaib mittig einen Nusskern platzieren und vorsichtig andrücken.

Vor dem Verzehr 8 Stunden auf einer mit Backpapier belegten Platte kühl stellen. Der Käse ist im Kühlschrank 1 Woche haltbar.

Tipp: Sie mögen keine Walnüsse? Dann ersetzen Sie diese wie im Rezept angegeben einfach durch Haselnüsse, Sonnenblumenkerne oder grob gemahlene, geröstete Pinienkerne.



FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

Verhaltensforschung: Was Raben über andere wissen • Überraschende Zwillingsstudie: Ein Zwilling isst vegan, der andere nicht • Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden! • Tiere für den Müll? Tiere aus der industriellen Massenhaltung enden millionenfach in »Tierkörperbeseitigungsanlagen« • Amtsgericht Hameln: Schweinemäster zu hoher Geldstrafe verurteilt • Recht: 50 Hektar im Kreis Dithmarschen jagdfrei! • Biotop »Rüm Hart« jagdfrei! • Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer • Wildtier-Findlinge: Erste Hilfe • Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt • RespekTiere International: Der erste Gnadenhof in Mauretanien ist im Entstehen! • Vegan Body Reset: Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen • Deftig vegan für jeden Tag: Unkomplizierte Köstlichkeiten schnell und einfach gemacht

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

Promis für Tiere: Billie Eilish und Fienas eröffnen veganes Restaurant in L.A. · Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul • Interview mit Mary McCartney • Wissenschaft: Vogelmütter singen Lieder für ihre ungeschlüpften Küken • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss • Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück: Grundstück in Niedersachsen jagdfrei! • Interview: Ein Fleischer hört auf zu töten und wird Veganer • Das Leid der Ziegen für Kaschmirpullis • Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! • WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere • ATLAS der bedrohten TIERE • EASY SPEEDY VEGAN - Die besten 10-, 20- und 30-Minuten-Rezepte • Vegane Kuchenliebe

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter