Vegan-vegetarische Ernährung für Hunde?

Gurken statt Knochen!

Gurken statt Knochen!

Bild: Freiheit für Tiere

Von Julia Brunke

Ein Hund, der kein Fleisch isst, sondern Gemüse und Getreide verspeist und dabei gesund und kräftig ist? Was für manchen Tierhalter undenkbar klingt, ist für andere Zeitgenossen angewandte Tierliebe und aktiver Tierschutz: Immer mehr Menschen gehen dazu über, nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Haustier vegetarisch oder vegan zu ernähren, nach dem Motto: Weil ich Tiere liebe, esse ich sie nicht. Weil ich Tiere liebe, möchte ich sie auch nicht mehr an meine Haustiere verfüttern.

Gesundheitliche Gründe

für eine fleischlose Ernährung von Haustieren

Ein wesentliches Argument für die fleischlose Ernährung von Haustieren ist die zweifelhafte Qualität industriellen Tierfutters. Schon bei Fleischprodukten für Menschen haben Pferdefleisch- und Gammelfleisch-Skandale für berechtigtes Misstrauen bei den Verbrauchern gesorgt. Wie sollen wir wissen, was alles in die Tierfutter-Dosen kommt? Zwar dürfen in Deutschland für die Herstellung von Heimtierfutter nur tierische Nebenprodukte verwendet werden, die auch für den Menschen genusstauglich sind. Doch spätestens die Ekelfleisch-Skandale haben gezeigt, zu was die Fleischindustrie fähig ist. Bei der Verarbeitung von Fleisch, das für Tiernahrung bestimmt ist, liegt die Hemmschwelle sicherlich noch niedriger. Hinzu kommt: Viele Futtermittelfirmen produzieren weltweit, zum Beispiel in Asien, und in jedem Land gelten andere Gesetze. Auf jeden Fall können wir davon ausgehen, dass in industriellem Tierfutter die gleichen Hormone, Pestizide und Antibiotika enthalten sind, die Fleischprodukte für Menschen gesundheitsgefährdend machen. Hunde- und Katzenfutter enthalten darüber synthetische Farb-, Wirk- und Aromastoffe sowie als Nährstoffe deklarierte chemische Bestandteile.

Die Mehrheit aller Haustiere weltweit leidet unter schlechter Gesundheit und Schmerzen, die von minderwertiger Tiernahrung herrühren , schreibt der Veterinärmediziner Dr. Tom Lonsdales und spricht sogar von Haustier-Massenvergiftung . Dr. Lonsdales sieht das Problem darin, dass industrielle Tier nahrung ungesundes Fast-Food sei und rät daher, rohes Fleisch und Knochen an Hunde zu verfüttern. Der Tiernahrungssektor sei ein Milliarden geschäft, von einigen riesigen globalen Konzernen umkämpft. Auf der Strecke bleibe die Qualität - auf Kosten der Gesundheit. Der ökologische Fußabdruck riesiger Tiernahrungskonzerne würde zudem gewaltige umweltpolitische Kosten verursachen. (Quelle: Nexus-Magazin www.rawmeatybones.com/articles/nexus.pdf)

Allerdings stammt ja auch rohes Fleisch aus tierquälerischer Massentierhaltung - und enthält Hormone, Toxine, Herbizide, Pestizide, Fungizide, Antibiotika und gefährliche Keime, die nicht nur die Gesundheit von uns Menschen gefährden, sondern auch die unserer Haustiere.

Hundeeltern , die ihre vierbeinigen Mitbewohner auf pflanzliche Kost umgestellt haben, berichten: Die Tiere seien vitaler, freudiger, ihr Fell sei schöner und sie würden gut riechen. Auch seien sie gesünder und müssten seltener zum Tierarzt.

Ein Beispiel: Johanna Stadler, Geschäftsführerin des Gnadenhofs Pfotenhilfe in Österreich, ernährt ihre 16-jährige Mischlingshündin Lilli von Geburt an ausschließlich vegetarisch (zu 95 bis 99 Prozent vegan). Als 2012 beim Tierarzt das Blut untersucht wurde, fragte das Labor zurück, ob das Geburtsjahr 1998 wirklich stimme, denn das Blutbild entspreche dem eines zweijährigen Hundes.

Domestizierte Hunde essen

Domestizierte Hunde essen

seit tausenden von Jahren das, was »ihre« Menschen essen · Bild: DJakob - Fotolia.com

Ethische Gründe

für eine fleischlose Ernährung von Haustieren

Bei allen gesundheitlichen Überlegungen dürfte das Hauptargument für fleischlose Tiernahrung die ethische Komponente sein: Ein Schwein unterscheidet sich weder in der Intelligenz noch in der Sensibilität noch im Schmerzempfinden von einem Hund oder einer Katze. Wieso soll ich das eine Tier streicheln und das andere töten lassen, um das Streicheltier damit zu ernähren? , fragt sich so mancher Tierfreund.

Nicht nur die eigene Ernährung mit Tierprodukten, sondern auch die Fleischfütterung der Haustiere gibt letztlich Tierquälerei in der industriellen Massentierhaltung und den Schlachtfabriken in Auftrag und erzeugt einen riesigen ökologischen Fußabdruck: Zerstörung der Natur, Abholzung der Regenwälder, Leerfischen der Meere, Verschmutzung von Luft, Wasser und Böden, Artensterben - und trägt zum weltweiten Hunger bei.

Immer mehr Tierfreunde machen sich bewusst: Durch den Kauf konventionellen Hunde- und Katzenfutters unterstütze ich die Fleischindustrie, die dafür andere Tiere unter unvorstellbaren
Bedingungen mästet und grausam schlachtet: Tiere, die genauso leidensfähig sind wie mein Haustier, müssen in der qualvollen Enge der industriellen Massentierhaltungen vegetieren, in einer extrem verschmutzten, toxisch belasteten Umgebung, so dass sie nur durch riesige Mengen Antibiotika bis zur Schlachtung überleben.

Außerdem: Wenn ich mein Haustier mit konventionellem Tierfutter ernähre, unterstütze ich die industrielle Leerfischung der Meere. Unglaubliche 50 Prozent (!) des weltweiten Fischfangs werden an eingesperrte Nutztiere verfüttert - meist als Fischmehl, damit sie noch schneller zunehmen und das Schlachtgewicht erreichen. Längst sind manche Fischgründe leer gefischt und ganze Spezies am Rande der Ausrottung. Für Katzenfutter mit Thunfisch müssen Delphine, Schildkröten, Seevögel und viele mehr als Beifang sterben. Mindestens 20.000 Delphine werden pro Jahr von der Thunfisch-Industrie getötet. Insgesamt summiert sich der Beifang auf 25 Millionen Tonnen Meerestiere Jahr für Jahr - das entspricht ungefähr einem Drittel der Fangmenge!

Dann sind da noch die ökologischen Gründe: Wenn ich mein Haustier mit konventionellem Tierfutter ernähre, trage ich dazu bei, dass für die industrielle Fleischproduktion Böden übernutzt und übersäuert werden, dass kostbares Trinkwasser vergeudet und vergiftet und die Luft verschmutzt wird. Regenwälder werden in dramatischer Weise zerstört und unzählige Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich ausgerottet. Letztlich zerstört die industrielle Fleischproduktion die Lebensgrundlage auf unserem Planeten.

Schließlich gibt es auch noch den humanitären Aspekt: Wenn ich mein Haustier mit konventionellem Tierfutter ernähre, unterstütze ich, dass täglich Tausende Kinder an Hunger sterben, während ca. 50 Prozent der weltweiten Getreideernte und ca. 90 Prozent der weltweiten Sojaernte an die Nutztiere in der industriellen Massentierhaltung verfüttert werden. Eine Milliarde Menschen auf unserem Planeten hungert - leidet also permanent an schwerer Unterernährung -, weitere zwei Milliarden sind unterernährt. Die armen Staaten sind wegen Überschuldung gezwungen, hochwertige, für die menschliche Ernährung notwendige Pflanzen nahrung als Viehfutter zu verkaufen - und das, obwohl die eigene Bevölkerung nicht genug zu essen hat. Ganze 60 Prozent der Futtermittel, die in der industriellen Massentierhaltung verfüttert werden, sind Importe aus den Entwicklungsländern.

Wieso soll ich das eine Tier streicheln

Wieso soll ich das eine Tier streicheln

und das andere töten lassen, um das Streicheltier damit zu ernähren? Immer mehr Menschen, die sich aus Liebe zu den Tieren vegetarisch und vegan ernähren, wollen auch für das Futter ihrer Haustiere nicht mehr den Auftrag zum Töten anderer Tiere geben. · Bild: Larisa Kursina · fotolia.com

Ist vegetarisch »artgerecht«?

Von Kritikern wird dagegengehalten, dass Hunde und Katzen von Natur aus Fleischesser seien und dass es nicht artgerecht sei, ihnen das Fleisch vorzuenthalten.

In der Tat haben Hunde und Katzen einen anderen Verdauungstrakt als wir Menschen, die wir nach modernen ernährungs wissenschaftlichen Erkenntnissen kein Fleisch brauchen. Hunde und Katzen besitzen einen kürzeren Darm. Daher sollte Getreide wie Weizen, Mais oder Soja für das Hundemenü gekocht oder als Flocken zerkleinert sein. Auch Gemüse ist für Hunde leichter verdaulich, wenn es gekocht wird. Kartoffeln müssen immer gekocht sein. Jegliches rohes Gemüse - wie zum Beispiel Karotten - in der Nahrung von Hunden sollte gerieben oder durch eine Küchenmaschine bearbeitet werden, um die Verdaulichkeit zu fördern.

Wer es allerdings für unnatürlich hält, Tiere pflanzlich zu verköstigen, muss sich die Gegenfrage gefallen lassen, wie natürlich für einen Hund Rind- oder Schweinefleisch ist. Kein Hund würde je eine Kuh anfallen oder ein Schwein reißen. Auch könnte keine Katze ein Schwein oder einen Thunfisch erlegen, der bis zu 700 Kilo schwer werden kann. Und: Kein Hund und keine Katze würde in der Natur eine Kuh melken, um Milch zu trinken. Auch leben Hunde und Katzen, die als Haustier beim Menschen wohnen, grundsätzlich nicht natürlich , denn Wolf und Wildkatze sind nun einmal keine Hausbewohner.

Als natürlich kann man also weder die vegan-vegetarische Kost noch das übliche Tierfutter bezeichnen. Industriell produziertes Hundefutter ist darüber hinaus mit synthetischen Farb-, Wirk- und Aromastoffen angereichert. Daher geht es wohl am ehesten darum, was dem domestizierten Hund und der Katze schmeckt und sie gesund erhält.

Artgerecht ist eine Ernährung dann, wenn sie dem Tier alle Nährstoffe zur Verfügung stellt, die es für ein gesundes und langes Leben braucht , ist Dr. Ernst Henrich von der Pro Vegan-Stiftung überzeugt. Es kommt also ernährungsphysiologisch nicht darauf an, WOHER ein Tier die Nährstoffe erhält, sondern DASS es alle Nährstoffe erhält. Das ist bei veganer Fütterung in optimaler Weise der Fall. Alle Untersuchungen und Erfahrungsberichte zeigen, dass vegan ernährte Hunde gesünder sind und durchschnittlich erheblich länger leben. Auch vegan ernährte Katzen erfreuen sich bester Gesundheit.

Hunde: Gesund ohne Fleisch

Eine von der Tierrechtsorganisation PETA in Auftrag gegebene Studie aus den frühen 1990er Jahren zum Gesundheitszustand vegetarisch ernährter Hunde fiel sehr positiv aus: Erfasst wurden die Daten von 300 Hunden für die Dauer eines Jahres. Das Ergebnis: Offenbar waren die Hunde umso gesünder, je länger sie bereits fleischlose Kost genossen hatten: Von den lebenslangen Vegetariern und Veganern der Studie erfreuten sich alle guter bis ausgezeichneter Gesundheit. Von denen, die 90 Prozent ihres Lebens vegan oder vegetarisch gelebt hatten, waren 84,5 Prozent bei guter bis ausgezeichneter Gesundheit. Kein Hund, der länger als 4 Jahre vegan oder 5 Jahre vegetarisch gelebt hatte, litt an Infektionskrankheiten. Kein Hund, der länger als 5 Jahre vegan oder 5,5 Jahre vegetarisch gelebt hatte, erkrankte an Krebs.

Weitere Ergebnisse der Studie: Eine vegane, also rein pflanzliche Ernährung, ist eher zu empfehlen als eine vegetarische. Hunde, die ohne Sojaprodukte ernährt werden, scheinen noch gesünder zu sein als solche, die auch Soja erhalten. Hefeflocken scheinen der allgemeinen Gesundheit und dem Fell zuträglich zu sein. Bei vegan oder vegetarisch ernährten Hunden sollten die Aminosäuren L-Carnitin oder Taurin zugegeben werden.

Dass vegan-vegetarische Ernährung für Hunde funktioniert, beweisen nicht nur zahlreiche Einzelbeispiele, sondern auch größer angelegte Projekte: Im Tierheim Siegen wurden von Herbst 2001 bis 2003 alle Hunde vegetarisch ernährt - mit besten Erfahrungen. Der damalige selbst vegetarisch lebende Geschäftsführer des Tierheims hatte die Fütterung der Hunde auf pflanzliche Kost umgestellt. Das Tierheim hatte sich den Schutz aller Tiere auf die Fahnen geschrieben. In diesem Zusammenhang ist es mehr als unpassend, für die Ernährung der Tiere im Tierheim andere Tiere töten zu lassen , hieß es damals im Hausprospekt. Allerdings
entschieden sich die nicht-vegetarische Mehrheit der Mitglieder des Tierschutzvereins zwei Jahre später wieder für konventionelle Tiernahrung.

Aus der Zeit des vegetarischen Pilotprojekts im Tierheim Siegen gibt es einen Erfahrungsbericht mit 1.500 Hunden, die pflanzlich ernährt wurden. Die Hunde bekamen hauptsächlich vegetarisches Trockenfutter, meist aber gemischt mit Gemüse, Getreide- und Reisflocken, Nudeln, Gemüsebrühe, vegetarischen Würstchen oder auch einer Dose vegetarischem Futter. Die Futterumstellung bei Tierheimhunden lief völlig reibungslos: Das vegetarische Futter schmeckte den Hunden.

Eine Studie zeigte:

Eine Studie zeigte:

Hunde sind umso gesünder, je länger sie bereits fleischlose Kost genossen hatten. · Bild: mocka · fotolia.com

Wie könnte ein veganes Hundemenü aussehen?

Wie beim Menschen kommt es natürlich auch bei Tieren auf eine schmackhafte Alternative an, wenn man die Fleischmahlzeiten reduzieren möchte. Aus den Lebensmitteln, die ein gesund heitsbewusster menschlicher Vegetarier bzw. Veganer zu sich nimmt, lassen sich auch leckere Hundemahlzeiten zubereiten: Vollkornflocken, Nudeln, Reis, Kartoffelbrei, gemischt mit Gemüse, Früchten, Vegi-Würstchen, Pflanzenöl, Hefeflocken, Kräutern, Spirulina

Wenn"s schnell gehen soll: Schleckli -Hundeschmaus aus der Dose kann mit AmiDog Trockennahrung gemischt werden. Sie können auch gekochten Reis, gekochte Hirse oder gekochte Nudeln unterrühren. Wer möchte, kann - besonders in der Umstellungszeit - auch Fleisch dazu mischen. Denn eine Nahrungsumstellung sollte niemals radikal durchgeführt
werden. So kann z.B. der vegetarische Anteil der Mahlzeit nach und nach durch Zumischen erhöht werden, je nach Akzeptanz des Tieres.

Als Knochenersatz zum Nagen und für die Pflege der Zähne kann man Hunden hart gewordenes Brot geben.

Dr. med Ernst Henrich von der ProVegan-Stiftung ernährt seine Hunde seit vielen Jahren vegan. Sein Hund Felix wurde 19 Jahre alt. Dr. Henrich versuchte die Ernährung im Laufe der
Jahre immer weiter zu optimieren. Dabei machte er die Erfahrung, dass veganes Futter Hunden sehr gut bekommt, sie im Allgemeinen gesünder sind und länger leben. Hier nun seine Fütterungstipps:

Ich füttere morgens etwas veganes Trockenfutter (AmiDog, Hundetrockenfutter Benevo und Yarrah Trockenvollfutter). Mittags und abends bekommt mein Hund eine Mischung aus verschiedenen rohen Gemüsen (Möhren, Paprika), einem Apfel, Blaubeeren, Erdbeeren und gekochten Gemüsen (Broccoli, Fenchel, Kürbis, Spinat, Paprika, Möhren, Kartoffel, Reis), manchmal auch Linsen, welche ich in einem Mixer zusammen mit Reis- und Hafermilch zerkleinere. Dazu gebe ich noch Tofu oder ein veganes Proteinpulver, etwas Leinöl, etwas Olivenöl, Vitamin B12, eine kleine Prise jodiertes Salz, Carnitin, Taurin, Vegedog (Pulver mit Vitaminen und Mineralstoffen für den Hund) und Vegeyeast. Manchmal gebe ich aber diese
Mischung auch dreimal täglich und gebe etwas Trockenfutter hinterher jeweils als Snack.

Diese Mischung wird einmal in der Woche im Mixer hergestellt, sofort eingefroren und jeden Tag frisch aufgetaut. Sie können natürlich auch jeden Tag frisch kochen. Oft gebe ich noch über diesen Brei etwas veganes Fertigfutter (BIOPUR mit Reis und Möhren, BIOPUR mit Dinkel und Zucchini oder Yarrah Nassfutter), weil er den Geschmack besonders mag.

Wichtig ist, den Hund bei der Futterumstellung zu beobachten: Bekommt ihm die Nahrung? Schmeckt sie ihm? Hat der Hund besondere Vorlieben? Versuchen Sie aus Liebe zu Ihrem Tier nichts zu erzwingen!

Denken Sie auch daran, dass Ihr Haustier sich ebenso sie Sie über einen schönen, sauberen Essbereich freut. Wie wäre es mit einem Hunde- oder Katzentisch, wie es sie bereits bei einigen Anbieten gibt?

Inzwischen gibt es eine großes Auswahl

Inzwischen gibt es eine großes Auswahl

an veganen Tierfutter-Alternativen

Katzen fleischlos ernähren?

Natürlich ernährt sich die Katze in der freien Natur vor allem von Mäusen. Keine Katze würde in der Natur Rind oder Thunfisch essen. Katzenfutter aus der Dose enthält zudem
gesundheitsschädliche Hormone, Pestizide und Antibiotika sowie meist synthetische Farb- und Aromastoffe. Also: Natürlich wird die Katze weder mit veganem Futter noch mit Fleisch aus der Dose ernährt. Bei der Katzenernährung sollte doch das Wichtigste sein, dass die Katze gesund ist und dass es ihr schmeckt.

Katzen sind gewöhnlich wählerischer als Hunde. Jede zweibeinige Katzenmama und jeder zweibeinige Katzenpapa weiß, dass Katzen auch bei Fleischnahrung aus der Dose oder Trockenfutter nur ganz bestimmte Sorten essen - und andere konsequent stehen lassen.

Wer den pflanzlichen Anteil in der Katzenernährung erhöhen möchte, sollte mit kleinen Portionen anfangen, die unter das gewohnte Futter untergemischt werden. Keinesfalls sollten Sie versuchen, Ihre Katze zu einer bestimmten Nahrung zu zwingen. Einige ältere Katzen lassen sich möglicherweise gar nicht auf 100 Prozent vegetarische oder vegane Kost umstellen.

Die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse von Katzen sind komplizierter als die von Hunden. Katzen brauchen eine beachtliche Menge an Vitamin A, das für die Produktion von Karotin wichtig ist. Ungenügende Mengen davon können einen Hörverlust, Haut- und Knochenprobleme sowie Probleme des Verdauungssystems und der Fortpflanzungsorgane hervorrufen. Außerdem brauchen Katzen unbedingt Taurin. Eine Katze, der Taurin fehlt, kann ihre Sehkraft verlieren und Herzprobleme bekommen. Doch da auch fleischverzehrende Katzen oft Mängel an diesen wichtigen Stoffen aufweisen, ist sogar fleischhaltiges Dosenfutter in der Regel mit Taurin angereichert.

Für vegetarisch ernährte Katzen gibt es VegeCat , einen mit Taurin und wichtigen Vitaminen angereicherten pflanzlichen Futterzusatz, der von dem Amerikaner James A. Peden entwickelt wurde. VegeCat kann als Pulver der vegan-vegetarischen Katzen-Kost beigemischt werden. Es gibt inzwischen aber auch veganes Katzenfutter, in dem die wichtigen Vitamine und Aminosäuren bereits enthalten sind.

AmiCat ist ein ausgewogenes, mit Taurin angereichertes Trockenfutter für Katzen und kann ohne weitere Nahrungszusätze gefüttert werden. Es wird aus vollkommen natürlichen Zutaten hergestellt, enthält keinerlei Farb- oder Konservierungsstoffe und ist zu 100% vegan. Probieren Sie einfach aus, ob dieses vegane Trocken-Futter Ihrer Katze schmeckt!

Auch die britische Firma Benevo stellt ein veganes Katzen-Trockenfutter her, das eine gesunde Katzenernährung sichert, sowie Benevo Duo , ein Nassfutter speziell entworfen für Katzen UND Hunde jeden Alters.

Neben speziellem Nassfutter in Dosen können Sie gekochtes fein püriertes Gemüse (z.B. Karotten, Erbsen), pürierte Kichererbsen und Getreide (z.B. gekochte Haferflocken oder Seitan/Weizeneiweiß) füttern. Sie können auch Babygläschen mit püriertem Gemüse mit dem veganen Trockenfutter und eventuell Vegi-Wurst mischen.

Eine speziell für Katzen entwickelte vegane Wurst ist Feligourmet aus Österreich: Sie kommt auch bei Katzen gut an, die bisher mit Fleisch-Dosen ernährt wurden. Damit erübrigen sich lange Umgewöhnungsprozesse - die Katze akzeptiert in der Regel die neue pflanzliche Nahrung ohne Probleme und ist gleich von Beginn an mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt.
Feligourmet besteht aus einer bissfesten Mischung von Weizen- und Lupineneiweiß und feinem Tofu sowie Reis, Erbsen, Karotten, Leinsamen, Nährhefe und Sonnenblumenöl. Diese Katzennahrung ist ebenfalls mit VegeCat angereichert und in drei Geschmacksrichtungen erhältlich.

Feligourmet ist erhältlich über
www.veganversand-lebensweise.eu
www.veganversand.at

Katzen schwören ab sofort auf FELIGOURMET

Katzen schwören ab sofort auf FELIGOURMET

Wie stelle ich auf Hund und Katze

auf vegan-vegetarische Ernährung um?

Wie stelle ich auf Hund und Katze auf vegan-vegetarische Ernährung um?

Für jeden, der seinen Hund oder seine Katze auf vegan-vegetarische Ernährung umstellen will, ist das Buch Vegetarische Hunde- und Katzenernährung von James A. Peden (Echo-Verlag Göttingen, 2003) zu empfehlen. Es enthält Tipps zur Umstellung der Ernährung und viele Rezepte. Außerdem erfährt der Leser viel Wissenswertes über die speziellen Nährstoffbedürfnisse von Hunden und Katzen. Vor allem Katzeneltern sollten sich vor der Umstellung genau informieren!

Bei der Ernährungsumstellung mischen Sie die pflanzliche Kost mit dem gewohnten Futter. Ändern Sie das Mischungsverhältnis stufenweise, bis gar kein Fleisch mehr dabei ist. Um den Übergang zu einer vegetarischen oder veganen Ernährung zu erleichtern, können Sie Soja-Drink, Nährhefe, Spirulina, vorübergehend eine Extraportion Öl, Tomatensauce, Vegi-Würstchen und Vegi-Hack untermischen und das Futter warm servieren. Die meisten Hunde lieben Spaghetti! Viele Katzen mögen Nährhefe, pürierte Kichererbsen und vegane Burger.

Nachdem Hunde und Katzen auf eine vegan-vegetarische Ernährung umgestellt wurden, beobachten Sie sie gut, um sicherzugehen, dass sie ihre neue Kost vertragen und sie ihnen schmeckt!

Bezugsquellen:

Schleckli -Hundeschmaus, AmiCat, AmiDog, aber auch Vogelfutter und veganer Meisenkuchen:
www.LebeGesund.de/Tiere

Beim Veganversand Lebensweise gibt"s eine riesengroße Auswahl veganer Hundenahrung (von Gourmet Entree und Benevo Duo über Schleckli bis Canigourmet ) und Katzennahrung (von AmiCat über Benevo Cat bis Feligourmet ):
www.veganversand-lebensweise.eu

Weitere Bestelladressen:
www.veganversand.at

Schweiz: www.vegi-tierfutterversand.vegetarismus.ch

100 Ausgaben FREIHEIT FÜR TIERE von 2002-2026

FREIHEIT FÜR TIERE 4/2026

Freiheit für Tiere 4/2026

Artikelnummer: 4-2026

Nach 25 Jahren: DAS BRENNGLAS endet • Nach 100 Ausgaben von 2002-2026: FREIHEIT FÜR TIERE wird als Zeitschrift eingestellt • Wissenschaft: Goffinkakadus erkennen, wenn etwas kaputt geht, »ärgern« sich - und finden Lösungen • Warum Tierversuche ethisch, wissenschaftlich und in der praktischen Umsetzung problematisch und überholt sind • Studie: Jagd auf Füchse, Marder und Rabenvögel nicht zu rechtfertigen • Recht: 1,6 Hektar Wald und Wiese in Rheinland-Pfalz jagdfrei • Polen: Mit 100.000 Unterschriften und Prominenten für Jagdverbote • Tierportrait: Das Buch der Vögel • Tierportrait: Luchs - Schattenwesen und Lichtgestalt • Stars für Tiere: Sarah Connor - Freiheit für Orcas und alle Meerestiere! • Billie Eilish: »You can’t love animals and eat meat« • Wissenschaft: Pflanzliche Ernährung schützt vor Krebs • Studie: Länger jung mit pflanzlicher Ernährung • Buchtipp Work-Lunch-Balance: Schnelle 100% tierfreundliche Gerichte für eine bewusste Mittagspause • Buchtipp: TASTY HEALTHY VEGAN mit Rezepten

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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

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Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

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Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich? · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben. · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter