Wildtier-Tourismus: Tierleid durch Unkenntnis?

Von Milena C. Lange


Fast 20 Prozent des internationalen Tourismus lassen sich auf Wildtier-Tourismus zurückführen - und diese Branche wächst stetig weiter. Darunter fallen Jagd­urlaube, Safaris oder der Besuch von Schutzgebieten, um nur ein paar aufzuzählen. Hierbei dienen die Tiere als Hauptattraktion, um die menschlichen Interessen zu befriedigen. Tiere dienen in der Tourismusbranche als Profitobjekt. Sie werden von Menschen ausgebeutet, manipuliert und zu unnatürlichen Verhaltensweisen gezwungen, um Touristen zu entertainen und ein schönes Urlaubserlebnis zu verschaffen. [1,2] So werden in vielen Ländern Asiens Elefanten als Attraktionen genutzt. Es wird das Bild vermittelt, dass es vollkommen natürlich sei, auf Elefanten zu reiten. Die Tiere werden angekettet und mit Elefantenhaken gehorsam gemacht. Anderswo kann man mit Orang-Utans oder anderen Primaten für Selfies posieren. Vielen Touristen scheint nicht bewusst zu sein, dass ihr Urlaubsvergnügen oder das Foto für Social Media oft mit großem Leid für die Tiere verbunden ist.


Wildtier-Tourismus dies beeinflusst das Leben der Tiere direkt als auch indirekt. Direkte Auswirkungen sind beispielsweise Veränderungen ihres natürlichen Verhaltens oder ein reduzierter Fortpflanzungserfolg aufgrund von Stressfaktoren, denen die Nachkommen ausgesetzt sind. Indirekte Auswirkungen umfasst die Weitergabe von Krankheitserregern. [4]

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Exotische Tiere begeistern Urlauberinnen und Urlauber in Afrika oder Asien. Vielen ist nicht bewusst, dass die Tiere leiden:

Elefanten werden angekettet, eingesperrt und mit Elefantenhaken gefügig gemacht. Bei dem Elefantenhaken handelt es sich um eine Lanze mit spitzen Metallhaken, mit dem die Tiere in ihre empfindlichsten Stellen gestochen und geschlagen werden. · Bild: WorldStockStudio - Shutterstock.com

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Bild: Mercedess - Shutterstock.com

Elefanten: angekettet und für touristische Attraktionen trainiert

Nehmen wir die Schutzgebiete für Elefanten in Thailand als Beispiel. In Thailand gelten Elefanten als nationales Symbol und sind fest in der nationalen Geschichte verankert. Dennoch gibt es viele Elefanten-Camps, welche unethische Mensch-Elefant-Interaktionen anbieten. Es wird das Bild vermittelt, dass es vollkommen natürlich sei, mit dem Elefanten zu baden oder auf ihm zu reiten. Naher einseitiger gewollter Körperkontakt zwischen Mensch und Tier wird normalisiert. [7]

Obwohl Elefanten das nationale Symbol sind, werden sie als Attraktionen genutzt und nicht selten angekettet. Sie werden gezielt trainiert, um den Vorstellungen der Wildtier-Tourismusbranche zu genügen. [3]

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Urlaubs-Selfie mit Elefanten, deren Gehorsam mit Elefantenhaken mit großen Schmerzen und Angst erzwungen wird.

Bild: Mikail Arvin - Shutterstock.com

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Besondere Attraktionen sind Tierkinder, die ihren Müttern entrissen und ebenfalls mit Gewalt gefügig gemacht werden.

Bild: PETA

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Bild: LMspence - Shutterstock.com

Der Einfluss der sozialen Medien

Die sozialen Medien haben einen großen und wachsenden Einfluss auf die Menschheit und so auch auf den Wildtier-Tourismus. Das ist nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass rund 50 % der Weltbevölkerung mindestens ein Profil in den sozialen Medien besitzen. So spielen die soziale Medien eine wichtige Rolle bei der Gestaltung und der Verbreitung des öffentlichen Denkens über Tiere im Tourismus. Dies bringt positive als auch negative Folgen mit sich. [1]

Eine negative Folge ist, dass Touristen das Bild vermittelt bekommen, die abgebildeten Tiere seien zutraulich und süß. Dadurch steigt das Verlangen, den Tieren näherzukommen, sie zu berühren oder gar mit ihnen zu interagieren. Zudem steigt der Wunsch, selbst solche Orte zu besuchen, um das Erlebnis ebenfalls in den sozialen Medien zu teilen. [3]

In einer aktuellen Studie wurden Bilder untersucht, welche auf Instagram mit dem Hashtag #elephantsanctuaryphuket (Elefant Schutzstation Phuket, Thailand) veröffentlicht wurden. Rund 83% der untersuchten Bilder enthielten Mensch-Elefant-Interaktionen, welche unethisch sind, aufgrund von zu nahem Körperkontakt zum Tier. [5] Stand Mai 2025 gibt es unter diesem Hashtag über 5000 hochgeladene Bilder - und die meisten zeigen unethische Interaktionen zwischen Mensch und Elefant.

Die sozialen Medien zur Aufklärung nutzen

Um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, muss dieses verbreitet werden. Dies kann durch die sozialen Medien erreicht werden. So bieten diese eine globale Plattform, um über Tierrechte und das Wohlergehen von Tieren aufzuklären und ein größeres Bewusstsein dafür zu schaffen, was in der Tier-Mensch Interaktion zu Einschränkungen des Tierwohls führt. [5]

Durch das Internet können eine Vielzahl von Menschen erreicht werden, um gemeinsam Petitionen zu starten und die Augen für tierrechtwidrige Dinge zu öffnen.

Aber Tier-Schutzstationen brauchen Geld

Die meisten Tierschutzstationen sind angewiesen auf Spenden­gelder, Freiwilligenarbeit aber auch Geldern von Touristen, um die anfallenden Kosten zu decken. Ist es in diesem Fall nicht verständlich, dass die Schutzgebiete solche Attraktionen an Touristen vermarkten? Sonst wäre es schier unmöglich, eine solche Anzahl an Tieren zu retten und zu ernähren. Aber ginge es auch anders?

Während der Corona-Zeit fielen zum Beispiel in den Elefanten-Schutzstationen in ganz Thailand durch die weitreichenden Einschränkungen die Touristen weg. Schnell wurde dort von der Save Elephant Foundation das Elephant Food Bank Program ins Leben gerufen, mit welchem hunderte von Elefanten in Thailand mit dem nötigen Essen für zwei bis drei Jahre versorgt werden konnten - obwohl die Touristen als Einnahmequelle weggefallen sind. [7,8]

Sollte es nicht möglich sein, die Touristen mit ethisch korrekten Tier-Interaktionen zu locken und Programme zu planen, welche die Kosten von Schutzstationen ohne decken können, ohne die Tiere auszubeuten? Oder ist es einfach nur die Bequemlichkeit, die das Tierleid nicht beendet?

Eine Möglichkeit sind Tierfotoreisen: Hier geht es nicht nur darum, Tiere abzubilden, sondern vielmehr darum, sie in ihrem natürlichen Lebensraum und mit ihrem natürlichen Verhalten zu erleben. In der Wildnis ist es natürlich nicht so einfach, ein Foto von einem Wildtier zu ergattern wie in Gefangenschaft - und schon gar kein Selfie. Tierfotografie ist eine Kunst, die Geduld, Ausdauer und ein tiefes Verständnis für die Tierwelt erfordert.

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Foto-Tourismus ohne Tierleid - mit freilebenden Elefanten.

Bild: Melnikov Dmitriy - Shutterstock.com

Angst, Unterwerfung und Schrecken: Mangelndes Bewusstsein für das Leid der Tiere

Unter dem Hashtag #ape auf Instagram (Stand Mai 2025) sind ebenfalls viele Bilder veröffentlich worden, die tierschutzwidrige Interaktionen zwischen Mensch und Affe abbilden. So werden dort Massen an Bildern und Videos mit dem Orang-Utan Nhong veröffentlicht. Die Tierrechtsorganisation PETA hatte sich bereits im Jahr 2016 gegen diese touristische Nutzung von Orang-Utans ausgesprochen und bezeichnete das Lächeln als kein glückliches, sondern als eine Grimasse der Angst, der Unterwerfung und des Schreckens. [6]

Das tierschutzwidrige Verhalten von Touristen liegt oftmals an Unkenntnis und dem mangelnden Bewusstsein dafür, dass diese Tiere zu solchen Aktionen gezwungen werden und darunter leiden. All dies gehört nicht zu ihren natürlichen Verhalten.

Affen Tourismus Ilias Kouroudis Shutterstock

Affen werden ihren Müttern schon im Babyalter entrissen. Die wehrlosen Tierkinder werden unter Angst und Stress täglich stundenlang für Schnappschüsse herumgereicht.

Bild: Ilias Kouroudis - Shutterstock.com

Affen Tourismus Gustavo MS_Photography Shutterstock

Für den Tourismus werden sogar streng geschützte und bedrohte Menschenaffen wie Schimpansen und Bonobos brutal ihren Familien und ihrem natürlichen Lebensraum entrissen.

Viele Tierbabys landen auf diese Weise illegal bei Privatpersonen oder in Privatzoos, wo Interessenten beispielsweise Fotoshootings mit den Tierbabys buchen können. Diese Tiere sind oft nur als Babys ein Kassenmagnet und ausgewachsen zu gefährlich, um den Urlaubern eine direkte Interaktion mit den Tieren zu ermöglichen. Sind die Tiere zu gefährlich für den direkten Kontakt, werden viele von ihnen den Rest ihres Lebens in winzige Käfige gesperrt. · Bild: Gustavo MS_Photography - Shutterstock.com

Affen Tourismus Hanneke Wetzer Shutterstock

Die schreckliche Kehrseite des Wildtier-Tourismus.

Bild: Hanneke Wetzer - Shutterstock.com

Affen Tourismus Bubbers BB Shutterstock

Immer neue wissenschaftliche Studien stellen die erstaunlichen kognitiven Fähigkeiten, die soziale Intelligenz und die ausgefeilte Kommunikation von Affen und anderen Wildtieren unter Beweis.

Was tun wir diesen Tieren an, wenn wir sie ihren Familien entreißen, sie einsperren, anketten, mit Schmerzen zum Gehorsam zwingen und für Touristen herumreichen? · Bild: Bubbers BB - Shutterstock.com

Ethische Ansätze für touristische Tier-Mensch Interaktionen

Welche Ansätze können in Zukunft verfolgt werden, um den Wildtier-Tourismus ethischer und tierfreundlicher zu gestalten?

An erster Stelle gilt es, die Touristen aufzuklären. Über die Tierrechte, über das Wohlergehen von Tieren, über die richtigen Umgangsformen mit (Wild-)Tieren. Es gilt ein allgemeines Bewusstsein zu schaffen, dass Tiere nicht als Profitquelle oder aus Entertainmentgründen genutzt werden dürfen. Es muss über die negativen Folgen eines solchen Tourismus für Natur und Tier informiert werden. Die Menschen müssen aktiv aufgeklärt und eingebunden werden, wenn es um das Wohlbefinden von Wildtieren geht. Wichtig ist, ein gesundes Gleichgewicht in Sachen Wildtier-Tourismus zu finden - für Mensch und Tier! [5]

In einigen Schutzstationen für Wildtiere wird bereits von ethischer Mensch-Tier-Interaktion geschrieben, wie beispielweise beim Elephant Naturepark im Norden von Thailand. Dort werden die Angebote mit Worten wie »Anblick der großen Herde, die anmutig den Fluss hinunterläuft«, »Beobachtung der Elefanten beim Baden im Fluss«, »unser spezielles ‚Hands Off‘-Projekt (Finger weg von Wildtieren)« und »ein Konzept, bei dem keine Elefanten angebunden oder geritten werden« beschrieben. [8]

Obwohl sich bereits einiges in Richtung ethischer Wildtier-Tourismus verändert hat, ist es noch ein langer Weg bis zur Freiheit für Tiere.

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»Tigertempel« in Thailand - ein fragwürdiges Urlaubs­erlebnis. Viele Tiger stammen aus illegalem Wildtierhandel.

Bild: PETA

Was Sie tun können

· Machen Sie keine Fotos mit Wildtieren in Gefangenschaft.

· Machen Sie keine Fotos mit Wildtieren, die als »Fotomodell« angeboten werden.

· Machen Sie keine Fotos mit Wildtieren, die mithilfe von Futter angelockt wurden.

· Halten Sie Abstand zu Wildtieren, um die Tiere nicht zu stressen und sich selbst zu schützen.

· Liken und teilen Sie in Social Media keine Posts, in denen Ihre Freunde oder Prominente für Selfies mit Wildtieren posieren.

· Beobachten und fotografieren Sie Wildtiere lieber in freier Natur mit gebührendem Abstand und tragen Sie so zum Schutz der Tiere bei. [9]

Quellen

[1] Mucha Mkono, Karen Hughes: A state-of-the-art-review of animals in tourism: key debates and future directions. Tourism Geographies, 1–13, 2024. https://doi.org/10.1080/14616688.2024.2342462

[2] Fennell, D. A.: Tourism and Animal Rights. Tourism Recreation Research, 37(2), 157–166, 2012.
https://doi.org/10.1080/02508281.2012.11081700

[3] A. Amalina and I. Rahyadi: A Cost for Instagram Post: An Ethical Elephant Tourism Analysis«. 19th International Conference on Ubiquitous Information Management and Communication (IMCOM), Bangkok, Thailand, 2025, pp. 1-5. https://ieeexplore.ieee.org/document/10857546

[4] Robert A. Davis et al.: Liked to death: the impacts of social media and photography on biodiversity. Science of The Total Environment, Volume 949, 2024. https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2024.175106

[5] Fakfare, P. et al: Investigating the Formation of Ethical Animal-Related Tourism Behaviors: A Self-Interest and Pro-Social Theoretic Approach. Journal of Hospitality & Tourism Research, 49(3), 581-599. https://doi.org/10.1177/10963480241229237

[6] Video: Orangutan Dressed Up, Ridiculed, Forced to Take Selfies With Tourists. PETA, 2016. peta.org/blog/video-orangutan-dressed-ridiculed-forced-take-selfies-tourists/

[7] www.saveelephant.org/covid-19-a-jumbo-crisis/

[8] www.elephantnaturepark.org/enp/faq-s

[9] www.prowildlife.de/aktuelles/hintergrund/selfies-mit-wildtieren/

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter