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Luxemburg: Kein größeres Fuchsbandwurm-Risiko

Trotz zunehmender Jagd auf Füchse hat sich der Fuchsbandwurm in den meisten Ländern Europas in den letzten 40 Jahren trotz zunehmender Bejagung stark ausgebreitet. Wie sieht es aber in unserem Nachbarland Luxemburg aus, im dem seit 2015 ein Fuchsjagdverbot gilt?

Aus der Antwort des Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage geht hervor, dass die Zahl der infizierten Füchse seit dem Jagdverbot nicht gestiegen ist.
Im Labor für Tiermedizin wurden im vergangenen Jahr 148 Fuchskadaver von meist überfahrenen Füchsen untersucht.

Ergebnis: Bei keinem wurden Tollwut oder Trichinen festgestellt. 29 Prozent der Füchse zeigten eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm. Damit ist die Zahl der infizierten Tiere seit über 10 Jahren in etwa konstant.

Es gebe keine Studie, die einen positiven Effekt der Jagd auf die Reduktion der Fuchspopulation zeige, ist weiter in der Antwort des Umweltministeriums zu lesen.

Quelle: Fuchsbandwurm: Zahl der infizierten Tiere bleibt konstant. Luxemburger Wort, 6.7.2017