Das etwas andere Tierheim

Tierparadies Schabenreith

Doris Hofner-Foltin und Harald Hofner

Doris Hofner-Foltin und Harald Hofner

geben seit über 20 Jahren Tieren, die vor dem sicheren Tod oder aus tierquälerischen Verhältnissen gerettet wurden, ein Zuhause im Tierparadies Schabenreith. Hier genießt Mister X seine Streicheleinheit. · Bild: Tierparadies Schabenreith · www.tierparadies.at

Seit fast 30 Jahren setzen sich Doris und Harald Hofner für Tiere ein. Im oberösterreichischen Voralpenland, auf einer Seehöhe von etwa 800 Metern, in Steinbach am Ziehberg liegt das »Tierparadies Schabenreith«. 1993 kauften Doris und Harald den Bauernhof aus dem 13. Jahrhundert, restaurierten ihn liebevoll und zogen zusammen mit 12 Tieren ein. Doch schon bald fanden hier immer mehr verstoßene, gequälte, kranke und unerwünschte Tiere ein fürsorgliches und sicheres Zuhause, einen Platz zum Leben ohne Angst und ohne Gewalt. Heute beherbergt das 9 Hektar große Tierheimgelände in herrlicher Landschaft rund 470 gerettete Tiere.

Im »Tierparadies Schabenreith« haben Hunde, Katzen, Pferde, Meerschweinchen, Schweine, Ziegen, Schafe, Puten, Hennen und Hähne, Gänse, Enten, Schwäne, Füchse, Rehe, Frettchen, Kaninchen, Igel, Pfaue, Wellen- und Nymphensittiche, Krähen, Tauben, Spechte, Drosseln, Nandus, ein Lama und viele Tiere mehr ein Zuhause gefunden.

Sie alle haben meist Schreckliches erlebt und Gewalt erfahren, wurden ausgesetzt oder wurden als verwaiste oder verletzte Wildtiere gerettet. Im Tierparadies finden sie Fürsorge, Ruhe, Geborgenheit und das Wichtigste: Liebe.

Der restaurierte Hof wurde außerdem mit Gästezimmern ausgestattet und beherbergt seit vielen Jahren tierliebende Besucherinnen und Besucher in einer kleinen veganen Frühstückspension.

Ziegenbock Stefan und Doris

Ziegenbock Stefan und Doris

Bild: Anita Hauser · www.tierparadies.at

Harald beim Füttern der Rehe im Rehwald.

Harald beim Füttern der Rehe im Rehwald.

Bild: B. Hermann · www.tierparadies.at

Wie alles anfing

Die Lebensgeschichten von Doris Hofner-Foltin und Harald Hofner begannen in Wien. Kennen und lieben lernten sie sich einige Jahre nach ihrer Schulzeit, und zwar in der Geisterbahn im Wiener Prater. Harald unterrichtete zu dieser Zeit Bauphysik und war erfolgreicher selbstständiger Bauunternehmer. Doris fand damals Erfüllung in ihrem Beruf als zahnärztliche Assistenz und entdeckte ihre Liebe zur Fotografie, die sie bis heute begleitet. In regelmäßig stattfindenden Ausstellungen präsentiert sie ihre neuesten Werke.

Das Stadtleben gefiel Doris und Harald irgendwann nicht mehr und sie zogen ins niederösterreichische Waldviertel. Zu diesem Zeitpunkt - man glaubt es kaum - aßen sie noch Fleisch, Hummer und Kaviar, trugen Pelz und Harald ging der Jagd nach. Doch dann änderte sich alles...

Die erste Tierrettung

Es begann mit Valentino, einem Hannoveraner, den Doris vor dem Schlachter rettete. Es sollte nicht bei einem Pferd bleiben: Über die Jahre wuchs die Gemeinschaft der vor dem Tod geretteten Tiere immer mehr. Berufliche Gründe veranlassten den Umzug nach Oberösterreich. 1993 erwarb das Ehepaar den Bauernhof Schabenreith in Steinbach am Ziehberg.

Immer mehr verletzte, ausgesetzte und vor dem sicheren Tod gerettete Tiere fanden Schutz bei Doris und Harald. 1999 gründeten sie den Verein »Tierparadies Schabenreith«.

Auch Füchse und andere gerettete Wildtiere

Auch Füchse und andere gerettete Wildtiere

finden im Tierparadies ein Zuhause, so wie Herr Meier von Schlau. · Bild: Anita Hauser · www.tierparadies.at

Dalai, das Lama, sollte zum Schlachthof kommen,

Dalai, das Lama, sollte zum Schlachthof kommen,

weil es zu viel gespuckt hat, während es seine Dienste in einer Lama-Trekking-Farm verrichtete. Dalai kam ins Tierparadies. · Bild: Krähe · www.tierparadies.at

Ein Paradies für Tiere

Das »Tierparadies Schabenreith« ist ein Zufluchtsort für Lebewesen, denen oftmals Schlimmes widerfahren ist. Viele von ihnen hätten erschossen, erschlagen, ertränkt, geschlachtet, eingeschläfert - jedenfalls getötet - werden sollen, wenn Doris und Harald nicht eingegriffen und sie bei sich aufgenommen hätten. In den vergangenen Jahren wurden unzählige Tiere gerettet, gepflegt, beherbergt, großgezogen, geliebt und auf ihrem letzten Weg begleitet. Mittlerweile ist der Verein »Tierparadies Schabenreith« ein offiziell anerkanntes Tierheim des Landes Oberösterreich.

Futter, Wärme, Pflege, artgemäße Unterkünfte und Gehege, Volieren und notwendige medizinische Betreuung für alle Schützlinge - egal ob Haus-, Hof- oder Wildtiere - fordern alles: Nerven wie Geld.

»Wer ein Tier rettet, verändert nicht die Welt. Aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.«

Freizeit, Wochenende oder Urlaub kennen Doris und Harald nicht. Sie sind rund um die Uhr unermüdlich im Einsatz, Tag und Nacht, und geben alles für jene, die sonst niemanden haben. Tierrettungsfahrten gehören ebenso zum Alltag wie regelmäßige Besuche bei Tierärztin Dr. Ursi. Das Tierparadies ist auch Anlaufstelle für die Behörden, wenn Tiere verwahrlost aufgefunden, behördlich beschlagnahmt oder geborgen werden müssen.

Traurige und herzzerreißende Geschichten gibt es natürlich viele zu erzählen, denn leider schafft es nicht jedes Tier, sich von den widerfahrenen Strapazen und den Verletzungen zu erholen. Manche Kämpfe um das Leben sind auch von Doris und Harald nicht zu gewinnen. Doch es gibt unzählige berührende Geschichten von Geschöpfen, die trotz des durchlebten Leids und der von Menschenhand zugefügten Schmerzen, wieder anfangen, Vertrauen zu Menschen zu fassen und richtig aufblühen.

Diese Momente lassen Doris und Harald weiterkämpfen, denn wie heißt es so schön: »Wer ein Tier rettet, verändert nicht die Welt. Aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.«

Im Tierparadies steht das Wohl der Tiere an erster Stelle. Sie müssen keine Aufgabe und keinen Nutzen erfüllen. Hier finden sie Schutz und einen Platz zum Leben, sie dürfen einfach Sein - und zwar für immer.

Fleisch und Pelzmäntel gehören für Harald und Doris selbstverständlich schon lange der Vergangenheit an. Das Weltbild der beiden Tierretter hat sich nachhaltig verändert und ist heute geprägt von der Vorstellung einer Mensch-Tier-Beziehung auf Augenhöhe, voller Mitgefühl, Wertschätzung und dem Respekt vor allem Leben. Deshalb leben Doris und Harald vegan, von der Ernährung bis zur Kleidung. Sie haben die Zusammenhänge zwischen der Produktion unserer Lebensmittel, den Ressourcen dieses Planeten und all dem damit einhergehenden Tier- und Menschenleid sowie weiteren zerstörerischen Auswirkungen erkannt und Konsequenzen gezogen. Tier- und Umweltschutz beginnt für sie auf dem Teller und kennt für die beiden keine Grenzen.

Das Tierparadies Schabenreith liegt auf 800 Metern

Das Tierparadies Schabenreith liegt auf 800 Metern

Höhe in idyllischer Landschaft im oberösterreichischen Voralpenland. · Bild: Tierparadies Schabenreith · www.tierparadies.at

Jeden Tag ehrenamtlich im Einsatz für die Tiere

Seit der Gründung des Vereins »Tierparadies Schabenreith« sind Doris und Harald Tag für Tag ehrenamtlich im Einsatz. Ihren privaten Lebensunterhalt beziehen sie aus dem Betrieb der kleinen veganen Frühstückspension. Reservierungsanfragen nimmt Gastgeberin Doris Hofer-Foltin gerne abends nach 20:30 Uhr telefonisch entgegen.

In der kleinen Pension im Tierparadies

In der kleinen Pension im Tierparadies

Schabenreith erwartet die Gäste ein herrliches veganes Frühstück. · Bild: B. Hermann · www.tierparadies.at

Während eines Urlaubs im Tierparadies Schabenreith

Während eines Urlaubs im Tierparadies Schabenreith

erleben die Gäste eine einzigartige Mensch-Tier-Begegnung. Wie nahe und mittendrin im Geschehen eines Tierheimes kann man sonst sein? · Bild: Tierparadies Schabenreith · www.tierparadies.at

Da die Bäuche der Tiere täglich gefüllt werden wollen, Strom und Gas bezahlt, Benzin für die Tierrettungsfahrten getankt und Tierarztkosten sowie die Versorgung der Schützlinge mit Medikamenten sichergestellt werden muss, ist das »Tierparadies Schabenreith« auf Geld- und Sachspenden sowie Tier-Patenschaften angewiesen. Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: www.tierparadies.at/helfen

Doris und Harald nehmen sich gerne Zeit für Besuche, diese Zeit muss allerdings »freigeschaufelt« werden. Besuche daher bitte ausschließlich nach rechtzeitiger telefonischer Terminvereinbarung.

Kontakt:

Tierparadies Schabenreith e.V.
Doris Hofner-Foltin & Ing. Harald Hofner
Ziehbergstrasse 23
A-4562 Steinbach am Ziehberg
Tel.: +43 (0) 699 - 100 800 26

Reservierungsanfragen für die Frühstückspension

ab 20:30 Uhr unter Tel. +43 (0) 699 - 127 341 14

Homepage:
www.tierparadies.at
Aktuelles:
facebook.com/schabenreith
Bilder:
instagram.com/tierparadies.schabenreith

100 Ausgaben FREIHEIT FÜR TIERE von 2002-2026

FREIHEIT FÜR TIERE 4/2026

Freiheit für Tiere 4/2026

Artikelnummer: 4-2026

Nach 25 Jahren: DAS BRENNGLAS endet • Nach 100 Ausgaben von 2002-2026: FREIHEIT FÜR TIERE wird als Zeitschrift eingestellt • Wissenschaft: Goffinkakadus erkennen, wenn etwas kaputt geht, »ärgern« sich - und finden Lösungen • Warum Tierversuche ethisch, wissenschaftlich und in der praktischen Umsetzung problematisch und überholt sind • Studie: Jagd auf Füchse, Marder und Rabenvögel nicht zu rechtfertigen • Recht: 1,6 Hektar Wald und Wiese in Rheinland-Pfalz jagdfrei • Polen: Mit 100.000 Unterschriften und Prominenten für Jagdverbote • Tierportrait: Das Buch der Vögel • Tierportrait: Luchs - Schattenwesen und Lichtgestalt • Stars für Tiere: Sarah Connor - Freiheit für Orcas und alle Meerestiere! • Billie Eilish: »You can’t love animals and eat meat« • Wissenschaft: Pflanzliche Ernährung schützt vor Krebs • Studie: Länger jung mit pflanzlicher Ernährung • Buchtipp Work-Lunch-Balance: Schnelle 100% tierfreundliche Gerichte für eine bewusste Mittagspause • Buchtipp: TASTY HEALTHY VEGAN mit Rezepten

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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich? · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben. · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! · Wegen Lagerräumung jetzt kostenlos gegen Übernahme der Portokosten und gerne eine Spende zur Deckung der Kosten.

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter