WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das in irgendeiner Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen.

Sieben Jahre hat der mehrfach ausgezeichnete belgische Fotograf an diesem außergewöhnlichen Projekt gearbeitet. »Diese Serie soll den einzigartigen Aspekt unserer Tierwelt hervorheben und den Respekt einflößen, den diese Kreaturen verdienen«, schreibt Tom D. Jones auf seinem Internetauftritt tomjones.com.

GETRAMPEL.

GETRAMPEL.

»Der Großteil der Beine eines Elefanten ist mit weichen Polstern bedeckt, die als hervorragende Stoßdämpfer fungieren«, erklärt der preisgekrönte Tierfotograf Tom D. Jones. »Diese Anatomie ermöglicht es den Tieren, trotz ihres enormen Gewichts fast lautlos zu laufen.« Alle Bilder: © Tom D. Jones

Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Zebras, Gnus, Krokodile, Leoparden, Berggorillas oder Geparden - sie alle hat Tom D. Jones in schwarz-weißen Porträts festgehalten. Sein besonderer Fokus liegt immer wieder auf den Elefanten Afrikas, die größten Landlebewesen der Welt. Bei vielen Bildern kommentiert er, in welcher Situation die Fotografien entstanden sind. So nimmt uns der Fotograf ein wenig mit auf seine fotografischen Expeditionen.

Für seine besondere Herangehensweise und die intime Perspektive, die Tom D. Jones bei seinen Bildern verwendet, muss er den Tieren sehr nahe kommen. Dies ist natürlich auch mit Risiko verbunden - und das Bewusstsein seiner Verletzlichkeit erfülle ihn mit Demut, sagt er. Durch das Fotografieren aus der Nähe gelingt es Tom D. Jones, die einzigartige Persönlichkeit jedes Tieres einzufangen - und auch ihre Beziehungen untereinander: Die Elefantenmutter, die liebevoll ihr Kleines bewacht. Der Zusammenhalt und die Gemeinschaft in der Familie, in der Gruppe. Die starke Ausstrahlung, aber auch die Last der Verantwortung, die auf dem Löwenvater liegt - oder auf dem Silberrücken, dem Anführer einer Gorilla-Gruppe. Entstanden ist eine fotografische Ode an die Wildnis.

MUTTERSCHAFT.

MUTTERSCHAFT.

»In meinen Bildern möchte ich meist drei wesentliche Komponenten einfügen: Emotion, Intimität und Interaktion. Hier ist es mir gelungen, den perfekten Moment festzuhalten. Jedes des drei Elemente kommt zum Tragen. Die schützende Mutter, die über ihr Kleines wacht, während es ungeschickt versucht, sich zu kratzen. ... Der Rüssel der Mutter, der sich schützend über ihr Kalb krümmt, vervollständigt die Komposition.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Atembeaubende Fotografien apellieren an die Rettung der Natur

Die grandiosen schwarz-weiß-Auf­nah­men sind zeitlos schön. Der großformatige Bildband »Wild und frei« möchte aber mehr, als nur atemberaubende Fotos von Wildtieren zu zeigen. Mit seiner Naturfotografie lenke Tom D. Jones die Aufmerksamkeit auf eine der größten Krisen, die unsere Welt je erlebt hat, schreibt Steve McCurry, einer der besten Dokumentarfotografen weltweit, in seinem Vorwort: »Während wir uns mit den harten Realitäten der Zukunft der Erde auseinandersetzen, müssen wir erkennen, dass wir jedes Jahr Arten verlieren. Die Tierwelt wird in einem so alarmierenden Tempo dezimiert, dass einige Arten in wenigen Jahren in ihrem natürlichen Lebensraum nicht mehr existieren werden. Wenn Regierungen diese Bedrohungen nicht ernst nehmen und keine notwendigen Maßnahmen ergreifen, laufen wir Gefahr, den Punkt zu überschreiten, an dem es kein Zurück mehr gibt. Aus diesem Grund ist die Arbeit von Tom D. Jones so wichtig. Seine Bilder schärfen unser Bewusstsein für bedrohte Arten und unterstützen wichtige Schutzmaßnahmen.«

STAUBEXPLOSION.

STAUBEXPLOSION.

»Ich habe schon viele Elefanten beim „Einstauben“ gesehen, aber die Art von Explosion wie auf diesem Foto ist nicht oft zu beobachten. Die Tiere saugen den Staub mit ihrem Rüssel auf und blasen ihn dann kräftig aus, während sie den Rüssel sanft hin und her schwenken. Diese Staubbäder halten sie kühl und verhindern, dass sie von Insekten gestochen werden. (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Ein schwindendes Paradies

»Schwindendes Paradies« nennt es Tom D. Jones. Denn in den letzten zwei Jahrhunderten haben wir Menschen natürliche Lebensräume und die darin lebenden Tiere, die sich über Millionen von Jahren stetig entwickelt hatten, an den Rand der Ausrottung gebracht. Schon während der Kolonialzeit wurden die Tiere Afrikas von den Europäern als Jagdsport millionenfach abgeschossen - bis heute. Dann kam die steigende Nachfrage nach Elfenbein und dem Horn der Nashörner. Inzwischen sind die Elefanten- und Nashorn-Populationen fast ausgelöscht. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Aktuell fördert die Nachfrage aus Asien nach Elfenbein die professionell organisierte Wilderei.

»Wir müssen verstehen, dass wir nur für eine vergängliche Zeit hier sind und den Planeten nur wie jedes andere Lebewesen nutzen können«, schreibt Tom D. Jones auf seinem Internetauftritt. »Es ist traurig zu sehen, wie wir mit diesem Schatz umgehen, der uns für eine Weile zur Verfügung steht und dann an zukünftige Generationen weitergegeben wird.«

POWER WALKING.

POWER WALKING.

»Elefanten brauchen eine abwechslungsreiche Ernährung, aber die immer länger werdenden Dürreperioden zwingen sie dazu, auf der Suche nach Wasser weite Strecken zurückzulegen. Diese siebenköpfige Gruppe hatte sich von einer größeren Familie getrennt. Die Tiere mussten in der sengenden Hitze und den unbarmherzigen Temperaturen schnell über den trockenen Seeboden eilen. Es ist ein anstrengender Marsch, vor allem für die Kleinen, der die Herde so schnell wie möglich zum Wasser bringen muss...« · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Vom Aussterben bedroht

Ihre Stoßzähne sind den Elefanten zum Verhängnis geworden. Im 19. Jahrhundert wurden im »Elfenbeinrausch« etwa 20 Millionen Afrikanische Elefanten getötet. In den 1980er Jahren starben jedes Jahr um die 100.000 Afrikanische Elefanten wegen ihres Elfenbeins. Seit rund 20 Jahren hat sich in Afrika eine hoch professionelle Wildtiermafia mit einem komplexen Netzwerk aus Wilderern, Schmugglern und Händlern etabliert. Rund 20.000 Elefanten werden in Afrika pro Jahr gewildert - das sind in jeder Stunde rechnerisch zwei Elefanten. Gab es im Jahr 2002 noch 270.000 Waldelefanten, waren es 2018 gerade einmal noch 75.000. Bei den Savannen­elefanten sieht es nicht viel besser aus: Rund 350.000 soll es von ihnen nur noch geben.

STAATSPORTRAIT

STAATSPORTRAIT

»Ich hatte das Glück, das Konterfei dieses großen Königs festhalten zu dürfen. Ich habe noch nie einen Löwen in einem Reservat gesehen, der eine solche Ausstrahlung hat. Diese Tiere mussten noch nie so viel Macht ausüben wie der in Freiheit lebende Löwe in meinem Portrait.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Auch der König der Tiere ist vom Aussterben bedroht: Afrikas Löwen sind in den letzten 100 Jahren in weit über 90 Prozent ihres Verbreitungsgebiets verschwunden. Heute leben in Afrika weniger als 20.000 Löwen.

VERTEIDIGUNG

VERTEIDIGUNG

»Dieses Breitmaulnashorn besaß ein ungewöhnlich langes Horn. Ich war noch nie einem Tier so nah, das wie der einzige Überlebende aus der Jurazeit aussah. Das Gefühl der Verwundbarkeit, das ich empfand, erfüllte mich mit enormer Demut.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Seit mindestens 50 Millionen Jahren gibt es sie auf der Erde - doch auch Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Wie bei den Elefanten wird wegen ihrer Hörner gnadenlos Jagd auf sie gemacht. Unmittelbar vor dem Aussterben ist das Nördliche Breitmaulnashorn: Es gibt nur noch zwei (!) von ihnen. Die beiden Weibchen Najin und Fatu kamen in Gefangenschaft zur Welt und leben heute in einem Reservat in Kenia. Der letzte Bulle starb 2018.

Südliche Breitmaulnashörner waren früher im südlichen Afrika und in Ostafrika verbreitet. Aufgrund der anhaltenden Wilderei ist auch ihre Zahl massiv zurückgegangen: Ende 2022 gab es nur noch 16.803 Breitmaulnashörner.

TRAUMHAFT

TRAUMHAFT

»Du bist stundenlang gewandert, um diese wunderbaren Geschöpfe zu finden, als plötzlich ein Gorilla vor dir auftaucht. Er ist sofort erkennbar - eine stämmige, kräftige Gestalt. ... Seine imposante, gebieterische Präsenz ist unverkennbar, steht aber in starkem Kontrast zu der idyllischen Stimmung des Fotos.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Gorillas, die größten Menschen­affen, gibt es nur in Afrika. Anders als in Kinofilmen wie »King Kong« dargestellt, sind Gorillas sanftmütige Vegetarier. Ihr größter Feind ist der Mensch: Wilderei und die Zerstörung ihrer Lebensräume haben sie an den Rand des Aussterbens gebracht. Gorillas leben in Gruppen, angeführt von einem »Silberrücken«, einem ausgewachsenen männlichen Gorilla. Sie ernähren sich von Blättern, Früchten und Wurzeln, hin und wieder auch von Ameisen und Termiten.

Es gibt zwei verschiedene Gorillaarten: Westliche Gorillas leben im Regenwald oder in Sumpfgebieten in Zentralafrika. Östliche Gorillas leben in den Bergregionen Zentralafrikas.

NEUGIERIGER BLICK.

NEUGIERIGER BLICK.

»Wir fuhren durch ein trockenes Flussbett mit hohen Uferböschungen auf beiden Seiten, als wir plötzlich diesen Leoparden bemerkten. Er saß regungslos auf Augenhöhe etwa drei Meter entfernt von uns.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Leoparden gibt es in Afrika und in Asien. Allerdings sind sie in 63 bis 75 Prozent ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes bereits ausgestorben. Mehr als 700.000 Tiere sollen noch in Afrika leben. Durch ihre große Anpassungsfähigkeit kommen sie südlich der Sahara sowohl in Regenwäldern, Trockenwäldern und Bergwäldern, aber auch Savannenlandschaften und Halbwüsten vor. Doch der Verlust ihrer Lebensräume und die Jagd bedrohen die Bestände. So stuft die Rote Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) auch Leoparden als gefährdet ein.

GIRAFFENBALLETT.

GIRAFFENBALLETT.

»Für solch große Tiere bewegen sich Giraffen mit außergewöhnlicher Anmut. ... Ich wartete geduldig an einem Waldrand, von dem ich wusste, dass man von hier das angrenzende Grasland, das sie überqueren würden, am besten überblicken konnte.« (Tom D. Jones) · Alle Bilder: © Tom D. Jones

Giraffen sind mit einer Höhe von bis zu sechs Metern die zugleich größten und langbeinigsten an Land lebenden Säugetiere. In den letzten dreißig Jahren hat die Anzahl der Giraffen jedoch um unfassbare 40 Prozent abgenommen. Die Ursachen sind wie bei den anderen afrikanischen Wildtieren der Verlust ihrer Lebensräume, Jagd und Wilderei.

Derzeit leben noch ungefähr 68.000 Giraffen in der Savanne südlich der Sahara-Wüste und in den Grassteppen von Ost- und Südafrika. Giraffen leben in Herden von zwei bis 50 Tieren. Diese bestehen aus weiblichen Giraffen und Jungtieren. Die Giraffenbullen sind Einzelgänger und gesellen sich nur zur Paarungszeit zu den Herden.

Viele Freiwillige und Aktivisten kämpfen für das Überleben der Wildtiere

»Viele Freiwillige und Aktivisten kämpfen jeden Tag dafür, diese katastrophale Situation zu ändern«, so Tom D. Jones. Einige Länder in Afrika verstärken ihre Bemühungen um den Erhalt und den Schutz von Wildtieren und Lebensräumen: Sie stellen ursprüngliche Lebensräume unter Schutz, schaffen Nationalparks und Naturreservate. Ranger bewachen die darin lebenden Tiere vor Wilderern einer international organisierten Wildtiermafia.

Die Rettung der Natur ist unsere Rettung

Angesichts der Schönheit der Tieraufnahmen wird den Betrachtern des Bildbands »Wild und frei« vor Augen geführt, dass die Rettung der Natur eigentlich unsere eigene Rettung ist: »Ob wir es wollen oder nicht, wir sind untrennbar mit der Natur verbunden«, erklärt Tom D. Jones. »Wir können uns nicht um uns selbst kümmern, wenn wir uns nicht um die Natur kümmern.«

FADING REIGN - VERSCHWINDENDE HERRSCHAFT.

FADING REIGN - VERSCHWINDENDE HERRSCHAFT.

Alle Bilder: © Tom D. Jones

So wunderschöne Bilder - und doch so traurig: Viel Zeit bleibt nicht mehr!

»In einer Zeit, die sich bildüberladen anfühlt, gibt es doch noch immer diese Fotos, die einem eine kleine Träne abverlangen«, schreibt der Journalist Stefan Hofer in der österreichischen Tageszeitung »Der Kurier«.

Die schwarz-weiß Fotografien in dem Bildband »Wild und frei« sind so kraftvoll, dass sie unser Herz berühren - und uns inne halten lassen. Wir spüren: Diese Tiere sind Persönlichkeiten - sie sind wie wir. Und wir sind mit ihnen verbunden. Die Botschaft ist eindeutig: Retten wir diese bedrohten Tiere und die Natur, in der sie leben, bevor es zu spät ist! Viel Zeit bleibt nicht mehr.

»Toms kraftvolle Bilder, die Früchte einer Karriere, die sich der Tierwelt unseres Planeten verschrieben hat, werden als Zeitdokumente für künftige Generationen erhalten bleiben«, erklärt der berühmte Dokumentarfotograf Steve McCurry.

Setzen wir uns dafür ein, dass von der Schönheit der afrikanischen Tiere mehr übrig bleibt als Fotografien!

Der Autor

Tom D. Jones (Jahrgang 1971) ist ein preisgekrönter belgischer Fotograf. Sein Werk zeichnet sich durch klare Kompositionen, Licht und Tiefe aus und spiegelt vor allem unendliche Gelassenheit wider und Einfachheit.

Mit seinem Bildband »Wild und frei« gibt er Tieren in Afrika eine Stimme, die sich frei in ihrem natürlichen Lebensraum bewegen. »Mit jeder Aufnahme bemühe ich mich, die Anmut und Erhabenheit dieser großartigen Geschöpfe zu vermitteln und andere zu inspirieren, sie zu schätzen und zu schützen.«

www.instagram.com/tomdjonesofficial

www.tomdjones.com

Das Buch

Tom D. Jones: Wild und frei

Hardcover Format 24 x 31 cm, 272 Seiten · mit rund 200 großformatigen Fotos

Kunth Verlag, 2023 · ISBN: 978-3-96965-149-0

Preis: € 49,95 (D) / € 52,95 (A) / CHF 65,– (CH)

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter