Der Hund und sein Mensch

Josef H. Reichholf: Wie der Wolf sich und uns domestizierte

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Einst lebte er frei und war Wolf. Irgendwann jedoch näherte er sich den Menschen. Zehntausend Generationen später war er Hund. Prof. Dr. Josef H. Reichholf begibt sich auf die Spur einer der ältesten Beziehungen der Menschheitsgeschichte, der einzigartigen Freundschaft zwischen Hund und Mensch. In seinem neuesten Buch Der Hund und sein Mensch - Wie der Wolf sich und uns domestizierte verbindet er in dem für seine Wissenschaftsprosa typischen Stil aktuelle Forschung zur Biologie und zur Evolution des Hundes mit persönlichen Erfahrungen - in diesem Fall mit seinem Hund Branko. Und er stellt dabei die bisherige Sicht der Dinge auf den Kopf: Wurde der Wolf wirklich vom Menschen domestiziert? Oder schuf der Hund sich vielmehr selbst?

Wie wurde der Wolf zum Hund?

Wie wurde der Wolf zum Hund?

Warum wurde er Haustier? Letztlich ist der Hund das Ergebnis eines komplexen, ganze Ökosysteme umwälzenden Prozesses. Doch Prof. Reichholf erklärt: »Dem Erbgut zufolge sind Hunde ganz klar Wölfe. Ausnahmslos.« · Bild: Mikkel Bigandt · Shutterstock.com

Wie wurde der Wolf zum Hund? Warum wurde er Haustier?

Diese Fragen werden nicht selten aus einer sehr selbstbezogen-überheblichen Position heraus beantwortet, so Prof. Reichholf, »so, als ob es ein klares Ziel spätsteinzeitlicher Domestikation gewesen wäre, aus Wölfen Hunde zu machen. Und der Wolf gar nicht anders konnte, als mitzumachen bei seiner Erniedrigung zum Haustier.«

Der Zoologe meint, dass wir dazu neigen würden, hinter den Geschehnissen Absichten zu vermuten, wenn Menschen beteiligt seien. »Unsere eigene Geschichte lehrt allerdings, dass die Folgen aktueller Entscheidungen für die nächste Generation kaum jemals berücksichtigt werden.« Dies zeige anschaulich der derzeitige Mangel an Bereitschaft, für eine Zukunft zu sorgen, die nur wenige Jahrzehnte vor uns liegt. »Wie sollten Menschen der Steinzeit also so weit vorausgeplant haben, dass sie die Domestizierung wilder Wölfe begannen, um irgendwann in ferner Zukunft Hunde halten zu können?«

Wir alle haben in der Schule gelernt: Es gab in der Steinzeit Wölfe, welche die Menschen begleiteten. Einige Menschen nahmen Wolfswelpen auf, domestizierten sie und so wurden aus freilebenden Wölfen zahme Hunde, des Menschen treueste Begleiter. Dieser Theorie widerspricht Prof. Reichholf: Der Mensch hat nicht den Hund erschaffen! »Selbst unter heutigen Bedingungen, mit wirkungsvoller medizinischer Versorgung und umfangreichem verhaltensbiologischem Wissen, ist die Zähmung wilder Wölfe im großen Stil kaum vorstellbar«, so der Zoologe. Wie also hätte die Hundwerdung unter den ungleich schwierigeren Bedingungen der fernen Eiszeit zustande kommen sollen? »Und doch haben wir ihn, den Hund, unseren tierisch besten Freund. Wie er wurde, was er ist, das ist eine spannende Geschichte.« Letztlich ist der Hund das Ergebnis eines komplexen, ganze Ökosysteme umwälzenden Prozesses. Doch: »Dem Erbgut zufolge sind Hunde nämlich ganz klar Wölfe. Ausnahmslos.«

Blickkontakt

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Bild: Heiko Anders

Wolfssommer in Brandenburg.

Wolfssommer in Brandenburg.

Eine neue Generation freilebender Wölfe in Deutschland macht die ersten Schritte. · Bild: Heiko Anders

Im ersten Teil seines neuen Buches entwickelt Prof. Josef Reichholf seine Theorie der Entstehung des Hundes und setzt sich mit evolutionsbiologischen, genetischen, epigenetischen und archäologischen Befunden auseinander. In der Steinzeit schlossen sich Wölfe locker Gruppen des Homo sapiens an. Die Wölfe schützten ihn dabei nicht nur vor Bären und Löwen, sondern auch vor anderen Wölfen. Den Wölfen ging es besser, je enger sie sich an Menschen hielten und je weniger sie ihnen schadeten.

Über einen Zeitraum von Zehntausenden von Jahren wandelten sich die Wölfe zum Hundwolf, und zwar ohne direktes Zutun des Menschen. Die direkte Züchtung von Hunden habe erst sehr spät - in den letzten 10.000 Jahren - begonnen, mit der Entwicklung des Ackerbaus und dem Sesshaftwerden der Menschen, erklärt der Zoologe. Vor rund 10.000 Jahren seien die fossil gut dokumentierten Urhunde entstanden, erklärt der Zoologe.

Der Hund entwickelte sich immer mehr zum Menschen hin. »Am Ende dieser Entwicklung standen die Wölfe den Menschen und Hunden gegenüber«, erklärt Prof. Reichholf. »Die Wölfe wurden in dieser Konstellation zu den Verlierern und zurückgedrängt in unwirtliche Regionen, in denen sie "wölfischer" wurden, als sie es schon waren.« Obwohl Wölfe und Hunde genetisch immer noch sehr viele Übereinstimmungen haben, ist unser heutiges Verhältnis zu Hund und Wolf - das sich in dieser Weise laut Prof. Reichholf erst in den letzten zwei oder drei Jahrhunderten geformt hat - seltsam bemerkenswert: »Noch nie ging es so vielen Hunden so gut wie in der so genannten westlichen Welt. Und vielleicht auch noch nie wurde der Wolf so verfolgt und gehasst wie seit Beginn der historisch so genannten Neuzeit.«

Und obwohl es eine nicht unbedeutende Anzahl von - zum Teil gefährlichen - Bissverletzungen durch Hunde gibt (auch von kleinen Dackeln), werden die etwa 10 Millionen Hunde in Deutschland von der Gesellschaft nicht nur toleriert und von ihren Besitzern als Familienmitglied geliebt - dagegen sehen wir in jedem Wolf eine unkalkulierbare Gefahr. »Wölfe haben, so ist die Haltung vieler Menschen, in der zivilisierten Welt nichts zu suchen. Man kann sie nicht unter Kontrolle halten wie die Hunde, weil sie nicht gelernt haben, dass der Mensch der Chef, der Herr ist«, erklärt der Zoologe die ambivalente Situation. Wolfsforschungen in Gehegen schienen diese Sicht lange zu bestätigen. Vom Alphawolf bis zum letzten, den alle (weg-)beißen und der sich auf den ersten Blick als ängstlicher Underdog zu erkennen gibt, herrscht im Rudel eine strenge Rangordnung. Alphawolf und Alphawölfin haben das Sagen und tun dies mit Blicken und Heulen kund. Sie beißen sofort zu, wenn die Blicke, die in die Schranken weisen, nicht genügen. Doch diese alte Sicht sei in großen Teilen längst als Gefangenschaftseffekt enttarnt worden. Die aktuelle Wolfsforschung sowie Erfahrungen von Menschen, die monatelang in der Wildnis mit Wölfen zusammenlebten, zeige ein ganz anderes Bild, das weit entfernt sei vom »bösen Wolf«.

»Noch nie ging es so vielen Hunden so gut

»Noch nie ging es so vielen Hunden so gut

wie in der so genannten westlichen Welt«, so der Zoologe Prof. Reichholf. »Und vielleicht auch noch nie wurde der Wolf so verfolgt und gehasst wie seit Beginn der historisch so genannten Neuzeit.« · Bild: Yuriy Golub · Shutterstock.com

Ein Wolfsrudel ist eine (Groß-)Familie - Ein Hund ist Teil einer (Menschen-)Familie

Dennoch zeigt die Wolfforschung, dass es alles anderes als einfach ist, in die Privatsphäre von Wölfen einzudringen. »Die Schwierigkeit bei den Wölfen liegt aber nicht an ihrer Aggressivität oder im Widerstand, den sie der Dominanz des Menschen entgegensetzen, sondern vielmehr in ihrer Sozialstruktur«, erklärt Prof. Reichhof. Denn ein Wolfsrudel sei - wie es der Wortsinn aussagt - keine Zusammenrottung von Tieren, sondern eine (Groß-)Familie. Und in diese Familie sollen Fremde nicht hinein. Die Familienstruktur und das Sozialleben von Wölfen sind damit in Wirklichkeit dem unseren sehr ähnlich. »Das ist, auf die Hunde bezogen, nichts Neues. Sie gehören zur Familie«, so der Wissenschaftler. In und mit der Familie integrieren sich Hunde in die Menschenwelt. Sie lernen die anderen Menschen kennen, mit denen die Familie Umgang pflegt, stufen Unbekannte ganz automatisch als Fremde ein .

Bei der Hundwerdung kam also eine tiefe Beziehung zwischen Hund und Mensch zustande: »Sie ist einzigartig. Wenn ein Welpe großgezogen und zum Familienmitglied wird, geschieht Geheimnisvolles, geradezu Wunderbares. Viele Menschen haben dies selbst erlebt und könnten darüber berichten.« Und dabei sei jeder Hund ein Individuum und die Persönlichkeit jedes Einzelnen strahle zurück auf den Menschen, den wir an sich auch nie fassen könnten.

Im zweiten Teil des Buches widmet sich Prof. Reichholf seiner ganz persönlichen Betrachtung eines Hundes, von Branko, der von klein auf bei ihm und seiner Frau gelebt hat. Nicht als »Biologie des Hundes«, sondern als »Beispiel für die Beziehung zwischen einem Hund und seinem Menschen, nämlich meiner Frau und mir.« In dieser besonderen Beziehung ging die Initiative vom Hund aus. Prof. Reichholf erzählt, wie er mit Frau und Tochter einen Welpen aussuchen wollte. »Plötzlich geschah etwas, das die Situation total veränderte: Ein recht kleiner Welpe tapste auf meine Frau zu. Schnurgerade. (...) Meine Frau bemerkte ihn, ging in die Hocke und ließ ihn herankommen. Dicht vor ihr schaute er sie mit angehobenem Köpfchen an. Dann nahm sie den Kleinen auf den Arm. Sofort kuschelte er sich in ihre Armbeuge. Er hatte gewählt. Meine Frau war erobert. Der lange, tiefe Blick hatte eine Beziehung geschaffen, die sich nie mehr lockerte und die nie schwächer wurde.«

Die Familie wirkt mit intensiven Emotionen auf die Hunde ein. Und sie auf uns.

Das Beispiel von Branko passe für viele andere Hunde, die in Familien aufwachsen. Die Beziehung von Hund und Familie sei eine wechselseitige Beziehung. Und daher ist die Betrachtung natürlich subjektiv. »Doch was wäre die Alternative zu subjektiver Betrachtung? Eine streng wissenschaftliche Distanziertheit, die sich selber disqualifiziert, weil sich eine Beziehung zwischen Hund und Mensch nicht abstrakt erfassen lässt und 'neutral' verstanden werden kann« , so der Zoologe und erklärte Hundefreund. »Die seriöse Hundeforschung hat längst das Stadium Pavlow`scher Reflexe überwunden, die persönlichen Eigenheiten und Unterschiede zwischen den Hunden akzeptiert und berücksichtigt die liebevolle Zuwendung zu ihnen. Daraus schöpft sie die spannendsten Erkenntnisse. Es geht nicht, nur die eine Seite, die Seite des Hundes zu betrachten. Am anderen Ende der Leine - besser, der hingestreckten Pfote - ist der Mensch. Wir sind Partner, die mit intensiven Emotionen auf die Hunde einwirken. Und sie auf uns. Zu den Zigtausenden Hunden, denen es bei den Menschen gut geht, gehören die Zigtausenden Menschen, denen es mit ihrem Hund gut geht.« Die Beziehung schaffe mit Mensch und Hund ein Doppelwesen. Und dessen Wesen gelte es, noch besser verstehen zu lernen.

Der Autor

Prof. Dr. Josef H. Reichholf wurde 1945 in Aigen am Inn geboren. Der Zoologe und Ökologe zählt zu den prominentesten Naturwissenschaftlern Deutschlands.

Bis 2010 leitete er an der Zoologischen Staatssammlung München die Hauptabteilung Wirbeltiere. Er lehrte 20 Jahre Ökologie, Naturschutz und Evolutionsbiologie der Vögel an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Technischen Universität München. Prof. Reichholf wirkte 20 Jahre lang als Generalsekretär der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern und veröffentlichte viele vogelkundliche Arbeiten. Er war zudem viele Jahre lang Mitglied der Kommission für Ökologie der Internationalen Naturschutzunion (IUCN). Prof. Reichholf ist Träger der »Treviranus-Medaille«, der höchsten Auszeichnung der Deutschen Biologen, und des Grüter-Preises für Wissenschaftsvermittlung . 2007 wurde er mit dem »Sigmund-Freud-Preis« für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet. 2010 wurde sein Bestseller »Rabenschwarze Intelligenz« und 2017 sein Buch »Symbiosen« als »Wissenschaftsbuch des Jahres« prämiert. (Bild: Peter-Andreas Hassiepen)

Josef H. Reichholf hat zahlreiche Bücher zu naturwissenschaftlichen und ökologischen Themen geschrieben, darunter:
- Rabenschwarze Intelligenz (2009)
- Wilde Tiere in der Stadt (von Florian Möllers und Josef Reichholf, 2010)
- Ornis - Das Leben der Vögel (2014)
- Evolution - Eine kurze Geschichte von Mensch und Natur (2016)
- Symbiosen und Haustiere (beide 2017 in der Reihe Naturkunden)
- Schmetterlinge - Warum sie verschwinden und was das für uns bedeutet (2018)
- Das Leben der Eichhörnchen (2019)

- Der Hund und sein Mensch - Wie der Wolf sich und uns domestizierte (2020)

Das Buch

Josef H. Reichholf: Der Hund und sein Mensch
Wie der Wolf sich und uns domestizierte
Fester Einband, 208 Seiten
Hanser Verlag, 2020
ISBN: 978-3-446-26779-4
Preis: 22,00 Euro

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter