Die Antibiotika-Lüge

Damit die Tiere die industrielle Massenhaltung

Damit die Tiere die industrielle Massenhaltung

überleben, kommen massenhaft Antibiotika zum Einsatz. · Bild: PETA

Ein Insider deckt auf:

Massentierhaltung und Antibiotikamissbrauch

Buchvorstellung von Julia Brunke

Jedes Jahr sterben 15.000 Menschen durch multi resistente Keime. Der massenhafte Antibiotika-Einsatz in der industriellen Massentierhaltung hat zur Folge, dass viele Keime inzwischen resistent gegen die verfügbaren Antibiotika geworden sind. Früher gut beherrschbare Krankheitserreger werden so zu einer zunehmenden, lebensbedrohlichen Gefahr. Dr. Hermann Focke weist seit mehr als zwanzig Jahren auf diese Gefahr hin.

Was er in seinem aktuellen Buch Die Antibiotika-Lüge aus der täglichen Realität der deutschen Massentierhaltung und ihrer einflussreichen Lobby berichtet, ist alarmierend: Schludrige Kontrollen, fahrlässige Beschwichtigung und gezielte Irreführung der Öffentlichkeit sind an der Tagesordnung.

Regierung will nicht an industrieller Massentierhaltung rütteln

Inzwischen begreift auch die Politik, dass dringend gehandelt werden muss. Doch es ist wie beim Klimawandel: Es darf auf keinen Fall an der industriellen Massentierhaltung und an der massenhaften Fleischproduktion gerüttelt werden (siehe auch Geringer Fleischkonsum aus Klimaschutzplan gestrichen ).

Am 30.9.2016 wurde im Bundestag über bessere Kontrollen des Antibiotika-Einsatzes diskutiert. Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD forderten die Bundesregierung in einem Antrag auf, Maßnahmen gegen die fortschreitende Bildung von Resistenzen gegen Antibiotika zu ergreifen. Begründung: Das Weltwirtschaftsforum sehe in Antibiotikaresistenzen eines der größten Risiken der Weltwirtschaft. (Koalition will weniger Antibiotika. bundestag.de, 28.9.2916)
Die Oppositionsparteien warfen der Bundesregierung vor, keine umfassende Strategie gegen den Missbrauch von Antibiotika zu haben und prangerten die Massentierhaltung mit dem massiven Einsatz von Antibiotika als Übeltäter an.

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) wiegelte ab: In der Landwirtschaft gelte: Wenn ein Tier krank sei, müsse es behandelt werden. Aber Tiere dürften nicht mit Antibiotika vollgestopft werden, damit sie besser wachsen. (proplanta.de, 2.10.2016)

Was der Landwirtschaftminister nicht sagt

In Die Antibiotika-Lüge ist zu lesen, was der Landwirtschaftsminister nicht sagt: In der agarindustriellen Intensivmast sind die Masttiere Schweine, Rinder und insbesondere Geflügel oft völlig überzüchtet. Ihre Immunabwehr ist massiv geschädigt. Zudem fördern die Haltungsbedingungen von Tausenden von Tieren auf engstem Raum die Ausbreitung von Krankheiten. Diesem hohen Infektionsdruck wird mit Antibiotika begegnet. Der Nebeneffekt: Die Tiere nehmen schneller zu und das Schlachtgewicht wird in kürzerer Zeit mit weniger Futtereinsatz erreicht.

Nun ist der bis dahin übliche Einsatz von Antibiotika als Leistungsförderer seit 2006 EU-weit verboten. Dr. Focke weist in seinem Buch darauf hin, dass in den folgenden Jahren der Umsatz bei den Veterinärantibiotika eigentlich deutlich hätte zurückgehen müssen. Das genaue Gegenteil aber war der Fall , ist in Die Antibiotika-Lüge zu lesen. Im ersten Jahr nach dem Inkrafttreten des Verbots sei der Umsatz von Antibiotika in Deutschland um 7 Prozent und im folgenden Jahr sogar um 9,2 Prozent gestiegen. Statt der bis Ende 2005 zugelassenen antibiotischen Leistungsförderer würden häufig die für die therapeutische Anwendung zugelassenen Antibiotika verwendet: Sie werden den, wohl bemerkt, gesunden Tieren in geringer, also nicht therapeutischer Dosierung verabreicht. So wird zum Beispiel die für die Heilbehandlung von fünf Tagen vorgegeben Antibiotikamenge auf fünfzehn Tage gestreckt, nur um die Mastergebnisse zu verbessern , so Dr. Focke.

Das Problem: Durch die länger andauernde Verabreichung subtherapeutischer Dosen würden die vitalsten der bakteriellen Keime überleben und auf Dauer Resistenzen gegen die verab reichten Medikamente bilden. Die erworbenen Resistenzen werden nicht nur an nachfolgende Bakterien-Generationen weitergegeben, sondern können durch verschiedene Formen des Gen-Austausches auch auf andere Arten von Bakterien übergehen und damit neue Resistenzträger hervorrufen , erklärt Dr. Focke.

Hospitalkeime sind bekanntlich eine gravierende Bedrohung für die menschliche Gesundheit. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Infektionserreger ist durch Antibiotikamissbrauch in der intensiven agarindustriellen Nutztierhaltung quasi herangezüchtet worden und über aktive und passive Übertragung in Krankenhäuser, Kliniken, Altenheime und ehabilitationseinrichtungen gelangt , erklärt der ehemalige Amtsveterinär. Er weist daraufhin, dass in Deutschland jährlich fast eine Million Patienten an Krankenhausinfektionen erkranken. Davon sterben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts jedes Jahr 15.000 , so Dr. Focke. Durch den Antibiotikamissbrauch schreitet die Resistenzentwicklung ständig fort, so dass die vorhandenen Medikamente immer mehr ihre Wirksamkeit verlieren bis hin zum völligen Therapieversagen.

Symptombedingtes Täuschungsmanöver zur Beruhigung und Irreleitung der Öffentlichkeit?

Was ist zu den Meldungen zu sagen, dass der Antibiotika-Einsatz in den letzten Jahren zurückgehe? Dr. Focke rechnet es vor: 2003 wurde vom Bundesverband für Tiergesundheit BfT - dem Interessenverband deutscher Pharmaunternehmer für Tierarzeinmittel - der Antibiotikaeinsatz in Tierställen mit 724 Tonnen angegeben. Am 11.1.2012 gab der BfT bekannt: Im Jahr 2011 sind in den Tierställen in Deutschland rund 900 Tonnen Antibiotika eingesetzt worden. Neun Monate später wurden vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL erstmals objektivierbare Zahlen veröffentlicht, und zwar für das Jahr 2011 mit insgesamt 1.734 Tonnen! - Also fast das Doppelte!

Am 3.8.2016 hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL die aktuellen Abgabemengen von Antibiotika an Tierärzte bekannt gegeben. Danach soll angeblich die Gesamttonnage der in der Veterinärmedizin eingesetzten Antibiotika seit 2011 um die Hälfte gesunken sein. Doch im gleichen Zeitraum ist der Einsatz von sogenannten Reserveantibiotika, die für die Humanmedizin essentiell wichtig sind, zwischen 50 und 80 Prozent angestiegen.

Eine alarmierende Botschaft , schrieb eine Gruppe Mediziner in einem Offenen Brief an Landwirtschaftsminister Schmidt. Die erwähnte Reduktion erlaubt keinen Rückschluss auf einen sparsameren oder sachgerechteren Umgang mit den Mitteln, da das BVL die höhere Effektivität gerade der neueren Mittel unzureichend berücksichtigt. Und: Die Folgen der vermehrten Abgabe von Reserveantibiotika sind für die Humanmedizin dagegen dramatisch.
(Offener Brief der Initiative Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft : Reduktion der Antibiotikamenge in der Tiermast nur ein Scheinerfolg!
www.tfvl.de/reduktion-der-antibiotikamenge-in-der-tiermast-nur-ein-scheinerfolg/)

Während vor einigen Jahren mit einer Tonne Antibiotika vom Typ Tetracyclin 39.000 Mastschweine behandelt wurden, können mit einer Tonne der heute eingesetzten Antibiotika vom Typ Fluorchinolon 2.200.000 Mastschweine behandelt werden. Fluorchinolon zählt zudem zu den sogeanannten Reserveantibiotika. Reserveantibiotika sind in der Therapie von Menschen bedeutsam, wenn herkömmliche Antibiotika nicht mehr helfen. Sie sind das letzte Mittel gegen resistente Keime.

Eine Halbierung der Gesamttonnage im Vergleich zu früheren Jahren bedeutet somit in Wirklichkeit gar keine Verminderung des Antibiotikaeinsatzes. Um einen plastischen Vergleich aus der Welt der Computer zu bringen: Die heutigen externen Festplatten sind 10 Mal kleiner als ihre Vorgängermodelle und haben zudem eine um ein Vielfaches höhere Speicherkapazität. Wenn ich also sage: Meine neue externe Festplatte ist nur noch ein Zehntel so groß wie meine Festplatte vor 5 Jahren sagt dies nichts über den Speicherplatz aus - dieser ist auf der neuen externen Festplatte nämlich 10 Mal größer.

Im Gespräch mit Freiheit für Tiere erklärt Dr. Hermann Focke: Bereis 2013 hatte ich anhand konkreter Zahlen und entsprechender Berechnungen nachgewiesen, dass die seit 2012 vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL jährlich herausgegeben Daten und entsprechenden Interpretationen als ein symptombedingtes Täuschungsmanöver zur Beruhigung und Irreleitung der Öffentlichkeit gewertet werden müssen.

Dr. Focke erklärte bereits 2013 in seiner Stellungnahme:

Im Gegensatz zu den Einlassungen des BVL komme ich jedoch zu einer wesentlich abweichenden Interpretation der vorgelegten Daten:

Die einzelnen Wirkstoffklassen werden unterschiedlich dosiert und unterschiedlich lange eingesetzt. So liegt z. B. die Dosierung für Tetracyclin beim Schwein bei 85 mg/kg/Tag.
Man sollte Tetracycline in der Therapie mindestens 5 Tage lang einsetzen. Die Dosierung für Fluorchinolon liegt bei 2,5 mg/kg Körpergewicht, drei Tage lang. Bei Cephalosporinen liegt die tägliche Dosis bei 2 mg/kg drei Tage lang.
Daraus ergibt sich, dass man mit einer Tonne Tetracyclin 39 Tausend Mastschweine mit einem Gewicht von 60 kg behandeln kann, mit einer Tonne Fluorchinolon 2,2 Millionen und mit einer Tonne Fluorchinolone 2,7 Millionen Schweine therapiert werden. Daraus ergibt sich wiederum, dass man mit 454 Tonnen Tetracyclin (siehe Tabelle unten) 17,8 Millionen Schweine behandeln kann, mit 13 Tonnen Flurchinolonen dagegen 28,9 Millionen.
Allein in diesem Beispiel ein Mehr an 10 Millionen Einzeldosierungen.

Tatsache also ist, dass die Reduzierungen bei Tetracyclinen, Penicillinen, Sulfonamiden und Makroliden durch Reserveantibiotika der jüngeren Generation" erkauft worden sind und damit eine Reduzierung der Anzahl der Antibiotika pro behandeltem Tier weitgehend nicht erreicht worden ist.

Mit freundlicher Erlaubnis von Dr. Hermann Focke aus dem Buch Die Antibiotika-Lüge entnommen.

Nach meinen Erkenntnissen als ehemaliger Leiter eines der größten Veterinärämter Deutschlands ist es beim Thema intensive agarindustrielle Nutztierhaltung längst nicht einmal mehr fünf vor zwölf, sondern bereits weit nach zwölf , so Dr. Hermnann Focke. Da die Wirksamkeit der Antibiotika ständig abnimmt, werden die Anwendungsmengen ohne einen gravierenden Systemwechsel weiter zunehmen.

Der Autor

Dr. Hermann Focke,

Dr. Hermann Focke war langjähriger Leiter des Veterinäramts Cloppenburg, der Region mit der größten Dichte von Tieren in Massenhaltung in Europa. Während seiner Tätigkeit als Amtstierarzt war er eingebunden in das gesamte Behördensystem bis hin zu den Ministerien. Aus seinem Selbstverständnis als Tierarzt wies er nicht nur die Kommunalverwaltung, sondern auch die Landwirtschaftsministerien Niedersachsens und des Bundes auf gravierende Missstände der Tierindustrie hin: sowohl auf massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz als auch den Antibiotikamissbrauch in der Massentierhaltung.

Nach seiner Pensionierung hat er drei Bücher geschrieben: 2007 erschien Tierschutz in Deutschland Etikettenschwindel?! 2010 warnte er mit dem viel beachteten Buch Die Natur schlägt zurück. Antibiotikamissbrauch in der intensiven Nutztierhaltung und Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt vor den gravierenden Folgen des massenhaften Antibiotikaeinsatzes in der industriellen Massentierhaltung. Die Antibiotika-Lüge. Massentierhaltung und Antibiotikamissbrauch der direkte Weg ins Verderben für Mensch und Tier erschien 2015.

Im März 2016 wurde Dr. Hermann Focke für sein Engagement als Tierschützer mit dem Niedersächsischen Verdienstkreuz am Bande von Minister Christian Meyer geehrt.

Das Buch

Hermann Focke: Die Antibiotika-Lüge
Massentierhaltung und Antibiotikamissbrauch - der direkte Weg ins Verderben für Mensch und Tier
Taschenbuch, 165 Seiten
Pro BUSINESS Verlag, 2015
ISBN: 978-3-86460-269-6
Preis: 14,80 Euro

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter