Die Bundesliga wird vegan

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Bis vor kurzem war Fußball ohne Fleisch und Wurst undenkbar - nach dem Motto: Vegan ist höchstens was für Mädchen, aber nichts für echte Kerle . Doch längst ist der vegane Trend auch in der Bundesliga angekommen. Immer mehr Profi-Fußballer streichen Fleisch, Eier und Milch von ihrem Speiseplan und setzen auf Pflanzenkraft.

Serge Gnabry spielt seit 2018 beim Rekordmeister

Serge Gnabry spielt seit 2018 beim Rekordmeister

Bayern München. 2017 wurde er mit der U21 Europameister - hier beim Spiel Deutschland gegen Dämemark. Nach Gesprächen mit Freunden und aufgrund von Dokumentationen hat sich der Nationalspieler für vegane Ernährung entschieden. · Bild: Shutterstock

Nachdem sich Bayern-Star und Nationalspieler Serge Gnabry in BILD als Veganer »geoutet« hatte, riss die Berichterstattung nicht mehr ab. »Euer neuer Held ist der Nationalelf-Star Serge Gnabry. Er ist Veganer und schoss das Traumtor gegen Holland«, so BILD-Kolumnist Franz Josef Wagner. »Pflanzen schießen Tore. Welche geheimnisvollen Kräfte haben Pflanzen? Bringen sie mehr Leistung als ein Steak?« Und: »Seit Gnabrys Supertor mache ich mich nicht mehr lustig über Veganer.«



Serge Gnabry ist nicht der erste Profifußballer, der aufgrund von Filmen wie »Earthlings«, »Cowspiracy« oder »What the Health« die Entscheidung traf, auf tierische Lebensmittel zu verzichten. Schließlich zeigen solche Dokumentationen eindrucksvoll, wie gut es nicht nur den Tieren tut, wenn wir aufhören, sie zu essen, sondern auch unserer Gesundheit und dem Klima.

Nationalspieler Diego Demme von RB Leipzig

Nationalspieler Diego Demme von RB Leipzig

fühlt sich durch pflanzliche Ernährung leistungsfähiger. · Bild: Shutterstock

Nationalspieler Diego Demme, Mittelfeldspieler beim RB Leipzig, ernährt sich ebenfalls seit einigen Jahren fast vegan. Milch und Eier meidet er komplett, ein bis zweimal im Monat isst er noch Fisch und Fleisch. »Ich esse jeden Tag Bananen, Datteln und meine Reis-Kokosmilch«, erzählt er im BILD-Interview. »Wenn man sich pflanzlich ernährt, ist der Körper leistungsfähiger.« Früher habe er relativ viel Fleisch gegessen. »Aber jetzt fühle ich mich einfach besser, ich regeneriere schneller. Der Körper ist nicht mehr so übersäuert, ich habe kaum noch muskuläre Probleme.«

Mitchell Weiser und Serge Gnabry - beide Veganer -

Mitchell Weiser und Serge Gnabry - beide Veganer -

feiern den Sieg der U-21-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Polen. Im Finale gegen Spanien erzielte Mitchell Weiser beim 1:0-Sieg das entscheidende Tor. · Bild: Shutterstock

Nationalspieler Mitchell Weiser von Bayer Leverkusen hat sich 2017 aufgrund von Verletzungen entschieden, vegan zu werden: »Ich habe mich intensiv mit dem Thema beschäftigt, habe viel gelesen, mir Filme angeschaut und viel ausprobiert«, sagte er dem Tagesspiegel. Zuerst probierte er glutenfrei, dann verzichtete er auf Zucker und aß nur noch einmal pro Woche Fleisch oder Fisch. Seit zwei Jahren ist er komplett vegan. Den Unterschied merke er vor allem nach dem Spiel: »Ich spüre kaum Müdigkeit, ich fühle mich gut, komme leichter aus dem Bett. Früher hatte ich nach dem Essen auch oft Bauchschmerzen und habe mich schlapp gefühlt. Ich dachte, okay, das ist normal. Ich habe das nie hinterfragt. Inzwischen weiß ich, dass das nicht stimmt. Es tut gut, sich nicht ausruhen zu müssen vom Essen.«

Bundesligaprofi Yannik Gerhardt vom VfL Wolfsburg

Bundesligaprofi Yannik Gerhardt vom VfL Wolfsburg

setzt seit über zwei Jahren auf pflanzenbasierte Ernährung - nachdem er »What The Health« auf Netflix gesehen hatte. · Bild: Shutterstock

Auch Yannick Gerhardt, Mittelfeldspieler beim VfL Wolfsburg, wurde 2017 mit der U-21-Nationalmannschaft Europameister, gemeinsam mit Serge Gnabry und Mitchell Weiser. Der 24-Jährige setzt seit über zwei Jahren auf pflanzenbasierte Ernährung, seit er bei Netflix ein paar Dokus über Ernährung geschaut hat - zum Beispiel »What The Health«. Der Bundesligaprofi ist davon überzeugt, dass er sich - gerade was Entzündungen und Verletzungsprävention betrifft - auf jeden Fall verbessert hat.


Yannik Gerhardt ist bei den Wolfsburgern nicht der einzige Veganer: »In meiner Mannschaft gibt es außer mir noch eine weitere Person, die sich vegan ernährt. Wir merken natürlich schon, dass wir die Minderheit sind, aber mittlerweile ist das auch anerkannt. Da fragt auch niemand mehr, warum ich mich vegan ernähre«, sagt Yannik Gerhardt im Interview mit seedmatch.de. Ich denke aber auch, dass der Veganismus durch andere weltbekannte Sportler wie Lewis Hamilton oder Kyrie Irving positiv beeinflusst wird. Diese machen sich über ihre soziale Medien für vegane Ernährung stark und erreichen mit dieser Botschaft viele Menschen.


Luca Waldschmidt, Stürmer beim FC Freiburg und U21-Nationalspieler, begann 2016 mit der Umstellung seiner Ernährung. Zuerst ließ er Milchprodukte weg, dann aß er immer weniger Fleisch. Seit 2017 ernährt er sich rein pflanzlich.

Torwart Henrik Bonmann von 1860 München

Torwart Henrik Bonmann von 1860 München

entwickelte gemeinsam mit der Firma »Be Green«, einem Spezialisten für pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel, einen veganen »Energy Kick Pre-Workout Booster« für höhere Leistung im Wettkampf und »Perfect Kick«, ein hochwertiges veganes Proteinshake.

Torwart Henrik Bonmann, die Nummer 1 bei den Münchner Löwen, hat nach einer Verletzungspause auf pflanzenbasierte Ernährung umgestellt, um mehr sportliche Leistung zu erreichen. Kein Zucker und Weizen, keine Lactose. Daheim ernähre ich mich komplett vegan. Gesunde Ernährung ist im Profisport mittlerweile fast so wichtig wie das Training , sagt er gegenüber BILD München.

Fußball-Weltmeister Benedikt Höwedes, der 16 Jahre für den FC Schalke 04 spielte und seit 2018 bei Lokomotive Moskau unter Vertrag steht, setzt seit einigen Jahren auf vegane Ernährung. In seiner Kolumne Das Leben als Veganer berichtet er, dass bei einer Blutuntersuchung deutlich zu hohe Cholesterinwerte festgestellt wurden - er war nicht einmal 30. Ich las Studien, sah mir Dokumentationen an - und war geschockt , erzählt er. Deshalb fasste er den Entschluss, komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Mit Erfolg: Ich war weniger oft erschöpft, erholte mich schneller, fühlte mich rundum leichter und fit. Auch meine Verletzungen nahmen ab und ich konnte schnell wieder 100 Prozent auf dem Platz geben. Es sei heute so einfach wie noch nie, sich völlig tierfrei zu ernähren, sagt Benedikt Höwedes: Beinahe jedes Restaurant hat mindestens ein veganes Gericht auf der Karte, in den Supermärkten gibt es zig Varianten pflanzlicher Milch. Und: Ich kenne immer mehr Menschen, die einen bewussteren Umgang haben mit dem, was sie essen. Viele ProfisportlerInnen führen ihren Erfolg auch auf ihre vegane Ernährung zurück.

Für immer mehr Sportler sind gesundheitliche Vorteile nicht die einzige Motivation

Für immer mehr Sportler sind die gesundheitliche Vorteile der veganen Ernährung nicht die einzige Motivation. Sie möchten auch aktiv etwas gegen das Leid der Tiere tun.

Patrick Fabian vom VfL Bochum

Patrick Fabian vom VfL Bochum

ist nicht nur überzeugter Veganer, sondern auch aktiver Tierschützer. Er engagiert sich besonders für Straßenhunde. · Bild: Patrick Fabian · www.pau.care

Abwehrspieler Patrick Fabian, »Urgestein« beim VfL Bochum, ist Veganer - aus Liebe zu den Tieren: »Angesichts der schlimmen Bilder aus den Schlachthäusern und Zuchtbetrieben habe ich meine Ernährung umgestellt«, erzählt er im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Patrick Fabian engagiert sich in seiner Freizeit aktiv für Tierschutz. Seine Bekanntheit als Fußballprofi möchte er nutzen, um die Öffentlichkeit für den Tierschutz zu sensibilisieren und auf all das Leid und die Missstände aufmerksam zu machen, unter denen die Tiere heutzutage leiden müssen. Er hat zwei Straßenhunde aus Ungarn und Zypern aufgenommen, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Und er ist Mitbegründer und Vorstand des Vereins People & Animals United , der sich für Hunde in Süd- und Osteuropa einsetzt: PAU will den Tieren die Stimme geben, der sie oft beraubt werden. Der respektvolle Umgang mit unseren Mitlebewesen ist mir persönlich ein besonderes Anliegen , so Patrick Fabian. Infos: www.pau.care

Patrick Fabian ist beim VfL Bochum nicht der einzige Veganer: Auch sein Teamkollege Tom Weiland ernährt sich seit über eineinhalb Jahren vegan. »Ich bin deutlich fitter, leistungsfähiger«, sagt er gegenüber BILD. »Vor allem sind meine Bauchschmerzen weg.«

Andreas Luthe, Torwart des FC Augsburg,

Andreas Luthe, Torwart des FC Augsburg,

lebt seit über 5 Jahren vegan - wegen der Gesundheit und aus Liebe zu den Tieren. · Bild: © Caroline Pritzke für PETA

Andreas Luthe, seit 2016 Torwart beim FC Augsburg, lebt seit über 5 Jahren vegan: »Es war die beste Entscheidung meines Lebens«, erzählt der Profifußballer. »Ich habe erst Milchprodukte komplett weggelassen, das hat meiner Gesundheit schon einen guten Schub gegeben. Dann wurde es relativ schnell weniger Fleisch. Und ab dem Punkt, als ich alle tierischen Produkte weggelassen habe, und es super lief und ich mich super gefühlt habe, wusste ich: Das ist es! Seitdem bin ich fit wie nie zuvor, bin sehr verletzungsunanfällig, kann mehr trainieren als viele meiner Mitspieler. Das ist das Kapital!« Die Standardfrage: »Wo kriegst du dein Protein her?«, beantwortet er so: »Das kann ich sensationell durch Hülsenfrüchte machen! Dies ist viel gesünder, als sich sein Protein aus Fleischprodukten zu holen, was den Körper bekanntlich übersäuert.« Doch die Gesundheit ist nicht seine einzige Motivation: »Ich glaube, dass wir in unserer heutigen Gesellschaft extrem schlecht mit Tieren umgehen. Tiere sind zu einem Produkt verkommen. Wir hinterfragen nicht mehr, dass das ein Lebewesen ist. Jeder, der mal Reportagen über diese Themen gesehen hat, wird relativ schnell sagen, dass das so nicht in Ordnung ist.«


Quellen:
- 14 Fußballer fühlen sich fitter ohne Fleisch: So vegan is(s)t die Bundesliga. Bild.de, 28.3.2019
- Serge Gnabry (23) setzt auf Tofu und Tore! Bild.de, 24.3.2019
- Post von Wagner: Liebe Veganer, ... BILD, 30.3.2019
- Interview mit Diego Demme, BILD, 12.10.2018
- Für die Nr. 1 wurde Bonmann zum Veganer. BILD München, 16.7.2018
- Interview mit Mitchell Weiser im Tagesspiegel, 19.1.2018
- Im Interview: Yannick Gerhardt 6.2.2019
www.seedmatch.de
- Interview mit Patrick Fabian in der WAZ, 18.9.2018
- Kolumne von Benedikt Höwedes: Das Leben als Veganer. www.t-online.de, 19.4.2019
www.t-online.de/sport/fussball/id_85605650/kolumne-weltmeister-benedikt-hoewedes-ueber-sein-leben-als-veganer.html
- Andreas Luthe: Topleistung dank Pflanzenpower! Freiheit für Tiere 2/2018
- Von Formel I, über Tennis, Radsport und Eishockey bis zur Bundesliga: Sportler mit Pflanzenkraft. Freiheit für Tiere 1/2019

Interview mit Aleksandra Kelemann

Andreas Luthe und Aleksandra Kelemann

Andreas Luthe und Aleksandra Kelemann

im Stadion des FC Augsburg · Bild: facebook.com/aleksandra.kel.9 · www.superstarformel.de

Aleksandra Kelemann berät zahlreiche Sportler, die auf vegan umstellen. Sie zeigt den Athleten Bio-Supermärkte und vegane Restaurants und erstellt für sie einen Ernährungsplan. Die Frankfurterin ist überzeugt: Wer vegan isst, ernährt sich grundsätzlich bewusster und kann dann seine Trainingserfolge noch einmal steigern. Um die vegane Ernährung weiter zu optimieren, hat sie gemeinsam mit Profi-Sportlern die Superstar-Formel entwickelt.


FREIHEIT FÜR TIERE: Welche Vorteile bietet vegane Ernährung für Sportler?

Aleksandra Kelemann:
Da ich noch keine Studie gesehen habe, die vegane und nicht-vegane Ernährungsweisen bei Sportlern vergleicht, kann ich hier nur von meiner Beobachtung berichten, die ich in knapp fünf Jahren Leistungssportler-Betreuung sammeln konnte. Die Sportler geben vor allem an, schneller zu regenerieren und nicht mehr so müde zu sein.

FREIHEIT FÜR TIERE: Wie eine optimierte rein pflanzliche Ernährung für Topleistungen in Sport und Alltag aussieht, hast du in der Superstar-Formel zusammengefasst. Welche Rückmeldungen bekommst du von Sportlern?

Aleksandra Kelemann:
Die Superstar-Formel geht noch ein bisschen weiter als die übliche vegane Ernährung. Neben den zivilisatorisch notwendigen Supplementen wird vor allem das Keimen von Samen, der verstärkte Einsatz von Kräutern und langes Kauen empfohlen (Eselsbrücke: 3 K"s). Sportler, die bereit sind, diesen im ersten Moment nicht leicht erscheinenden Weg mitzugehen, berichten neben den oben genannten Vorteilen von steigenden Kraftwerten, niedrigerem Körperfettanteil und sehen einfach wesentlich definierter aus.

Informationen: Die Superstar-Formel

· Tipps für optimale vegane Ernährung

· Das sagen Spitzensportler

· Ernährungspläne & Rezepte vor und nach dem Sport


www.aleksandra-keleman.de

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter