Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

Statt Schotterbeet und vom Mähroboter kurz gehaltenes Einheitsgrün: Ein Garten als Lebensraum.

Statt Schotterbeet und vom Mähroboter kurz gehaltenes Einheitsgrün: Ein Garten als Lebensraum.

Bild: Freiheit für Tiere

Von Julia Brunke, Redaktion »Freiheit für Tiere«

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen.

Mit Titeln wie »Lass wachsen«, »Einfach gärtnern« oder »Schau mal, was da wächst« zeigen uns Fachleute aus Biologie, biologischem Gartenbau und Naturpädagogik, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. Und auch wer keinen Garten hat, kann mit Topfgärten auf Terrasse und Balkon zur Artenvielfalt beitragen.

Schmetterlinge, Hummeln und Bienen lieben blühende Gärten.

Schmetterlinge, Hummeln und Bienen lieben blühende Gärten.

Bild: Freiheit für Tiere

Jede fünfte (!) Pflanzen- und Tierart vom Aussterben bedroht

Es ist mehr als dramatisch: Vor fünf Jahren, 2019, hatte der Weltbiodiversitätsrat geschätzt, dass von acht Millionen Arten auf dieser Erde eine Million vom Aussterben bedroht sind. Inzwischen ist einer Studie zufolge jede fünfte (!) Pflanzen- oder Tierart in Europa vom Aussterben bedroht.

Der wichtigste Faktor für das Aussterben von Tieren ist der Mensch: Vernichtung von Lebensräumen, industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden, industrielle Massentierhaltung mit all ihren dramatischen Folgen für Böden, Gewässer, Regenwald und Klima, massive Abholzung, Umweltverschmutzung, Jagd, Überfischung und vieles mehr sorgen für das unwiederbringliche Verschwinden zahlreicher Tierarten.

Die Blauschwarze Holzbiene ist »Wildbiene des Jahres 2024«.

Die Blauschwarze Holzbiene ist »Wildbiene des Jahres 2024«.

Sie brummt laut, ist aber sehr friedfertig. Auffällig sind die wunderschön blauschillernden Flügel und der metallisch-schwarz glänzende Körper. Wenn Sie ihr und anderen Insekten ein Zuhause geben wollen, lassen Sie alte Bäume stehen, Totholz und Holzhaufen liegen. Oder stellen Sie ein Insektenhotel auf. Die Holzbiene liebt - wie alle Bienen, Hummeln und Schmetterlinge - Kräuterbeete mit Lavendel, Salbei, Minze, Rosmarin und Ringelblume, Gemüsebeete mit Topinambur, Erbsen, Gartenbohnen und Lupinen sowie Blumenbeete und Wildblumenwiesen mit Sonnenblumen, Margeriten, Wiesensalbei, Wiesenklee und Löwenzahn. · Bild: TP

Resignieren ist nicht angesagt: Nutzen wir unsere Macht - beim Einkauf und auf dem eigenen Grundstück!

Krisen, wohin man auch schaut. Und manchmal möchte man am liebsten wegschauen. »Da wir Menschen an fast jedem Übel der Welt selbst schuld sind, fühlt man sich gleich ganz schlecht und vor allem ohnmächtig, denn alleine kann man es doch nicht mehr zum Guten wenden, oder?«, schreibt die Biologin Elke Schwarzer in ihrem Buch »Lass wachsen«.

Doch Resignieren ist nicht angesagt: Jede und jeder Einzelne hat mehr Macht, als sie oder er denkt! Durch das, was wir kaufen und vor allem auch das, was wir eben nicht kaufen, entscheiden wir, ob wir Lebensraumverlust, Artensterben und Tierausbeutung unterstützen oder biologischen und veganen Landbau, Fair Trade und nachhaltige Produktion.

Und: Jede und jeder Einzelne kann aktiv Lebensräume schaffen: durch die Gestaltung des eigenen Gartens als Tierparadies, durch ganzjährige Futterstellen und Nistkästen für Vögel sowie Fledermauskästen und Insektenhotels, durch die Anlage von Hecken, Streuobstwiesen und Teichen oder durch Projekte auf kommunaler Ebene.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

»Lazy Gardening« ist im Trend: Mit etwas Faulenzen der Natur Gutes tun und den Insekten helfen.

»Lazy Gardening« ist im Trend: Mit etwas Faulenzen der Natur Gutes tun und den Insekten helfen.

Die Aktion »No Mow May« oder zu Deutsch »Mähfreier Mai« ruft dazu auf, den Rasenmäher im Mai im Schuppen stehen zu lassen. Ziel der Aktion ist es, den Insekten Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten zu bieten, indem man Wildkräutern und Blumen wie Gänseblümchen die Chance gibt, sich zu vermehren. Die Aktion »No Mow May« hat übrigens ihren Ursprung ausgerechnet in Großbritannien, dem Land der feinen Rasenkultur. Dort werden inzwischen Rasenflächen mit Wildblumen als Zeichen für umweltbewusstes Gärtnern und nicht als Schlampigkeit angesehen. · Bild: Freiheit für Tiere

Insektensterben: Drei Viertel aller Fluginsekten sind in den letzten 30 Jahren verschwunden

Die Zahl der Insekten in Deutschland ist nicht nur zurückgegangen, sie ist regelrecht eingebrochen: Dreiviertel aller Fluginsekten ist im Verlauf von nicht einmal dreißig Jahren verschwunden, so dass schockierende Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2017. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2020 kam zu dem Ergebnis, dass jedes weitere Jahr fast ein Prozent der Insekten verschwinden. So genau kann man das alles nicht sagen, denn auf der Roten Liste Deutschlands ist nur etwa ein Viertel der Insektenarten überhaupt erfasst. Und von diesen Arten sind fast die Hälfte in ihrem Bestand rückläufig: Bienen und Hummeln, Schmetterlinge, Heuschrecken und Fliegen, aber auch Insekten, die für gesunde und fruchtbare Böden sorgen.

Fledermäuse: Am Rand der Ausrottung

Fledermäuse leben seit 50 Millionen Jahren auf dieser Erde. Die letzten 50 Jahre haben sie bei uns an den Rand der Ausrottung gebracht: In Deutschland leben noch 25 Fledermausarten. Davon stehen 17 Arten auf der Roten Liste. Zur Hauptbedrohung der Fledermäuse zählen die Zerstörung ihrer Lebensräume und das dramatische Insektensterben.

Die Idee: Im Garten die Welt retten. - Geht das?

Im Garten die Welt retten? - »Das klingt zugegebenermaßen etwas übertrieben, aber selbst das kleinste Fleckchen Grün rettet ein bisschen die Welt vor deiner Haustür«, schreibt die Biologin Elke Schwarzer. Und sie ruft uns alle auf: »Mach mit, sei Teil der Lösung und lass dich vor allem nicht unterkriegen!« In ihrem Buch »Lass wachsen« zeigt sie uns, wo wir anpacken können.

»Als Gartenmenschen stehen wir sogar ziemlich gut da, denn wir haben einen ganzen blühenden und grünenden Werkzeugkasten zur Verfügung, mit dem wir gegen die Klimakrise und das Artensterben gleichzeitig anpflanzen können - und schon ist die persönliche Krise aufgrund der Katastrophenmeldungen auch ein wenig gemildert«, so Elke Schwarzer.

»Die gute Nachricht ist: In Deutschland gibt es rund 17 Millionen Gärten mit einer Gesamtfläche von etwa 6.800 km².« Dazu kommen unzählige Balkone, Terrassen, Dachterrassen, Flachdächer und versiegelte Flächen, die wir mit Kisten, Kübeln, Hochbeeten oder Dachbegrünung wiederbeleben könnten. »Anstatt also nur das Schlechte zu sehen und den Kopf in den Sand zu stecken, stecken wir die Hände lieber in Gartenerde und konzentrieren uns auf das, was wir beeinflussen können«, schreibt die Biologin.

Und beeinflussen können wir in unserem Garten viel: Alleine durch selteneres Mähen kann so ohne viel Aufwand die Artenvielfalt gesteigert werden. Projekte wie der »Blühende Campus« der Freien Universität Berlin zeigen beeindruckende Ergebnisse: Auf seltener gemähten Flächen konnte eine bis zu vierzigfache Zunahme der Insektenmenge in nur zwei Jahren beobachtet werden! (A. Proske, S. Lokatis, J. Rolff: Impact of mowing frequency on arthropod abundance and diversity in urban habitats: A meta-analysis. Urban forestry & urban greening. 2022)

Machen Sie aus Ihrem Garten ein kleines Paradies für Menschen und Tiere!

Machen Sie aus Ihrem Garten ein kleines Paradies für Menschen und Tiere!

Denken Sie auch an ganzjährig an Wasserstellen, an denen Insekten und Vögel trinken können. Vögel lieben es auch, zu baden, weswegen Sie regelmäßig für frisches Wasser sorgen sollten. An der Wasserstelle sollten Äste und Zweige sein, damit die Vögel ihr Gefieder trocknen können. Für Igel stellen Sie eine Wasserschüssel auf den Boden. · Bild: Freiheit für Tiere

Im Sommer haben Hornissen und prächtige Admiralfalter aus verletzten Stängeln der Topinambur in trauter Eintracht süßen Pflanzensaft gesaugt.

Im Sommer haben Hornissen und prächtige Admiralfalter aus verletzten Stängeln der Topinambur in trauter Eintracht süßen Pflanzensaft gesaugt.

Bild: Freiheit für Tiere

Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge  tummelten sich an den Blüten.

Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge tummelten sich an den Blüten.

Bild Tagpfauenauge auf Topinamburblüte: Maslov Dmitry Shutterstock.com

Im Herbst, den Winter über und bis ins Frühjahr hinein kann die gesunde Knolle nach Bedarf aus dem Boden geholt werden.

Im Herbst, den Winter über und bis ins Frühjahr hinein kann die gesunde Knolle nach Bedarf aus dem Boden geholt werden.

Die Knollen können wie Kartoffeln gekocht, aber auch roh gegessen werden. · Bild: Freiheit für Tiere

Topinambur-Knollen enthalten viel wertvolles Ballaststoff Inulin.

Topinambur-Knollen enthalten viel wertvolles Ballaststoff Inulin.

Der Ballaststoff sorgt für einen konstanten Blutzuckerspiegel (»Diabetikerkartoffel«) und baut als Präbiotikum eine gesunde Darmflora auf. Außerdem enthalten die Superknollen Vitamin C, B-Vitamine, Magnesium, Kalzium, Phosphor und Eisen. · Bild: Freiheit für Tiere

Vogelsterben: Fast jede zweite Brutvogelart auf der Roten Liste

Im Vergleich zum Jahr 1800 leben heute 80 Prozent weniger Vögel in Deutschland. Über die Hälfte der heute noch in Deutschland brütenden Vogelarten nimmt im Bestand ab, darunter sind selbst ehemalige »Allerweltsarten« wie Star und Spatz. Fast jede zweite der 259 regelmäßig in Deutschland brütenden Vogelarten steht inzwischen auf der Roten Liste. Zehn Vogelarten sind bereits ausgestorben. Besonders bedroht sind Vogelarten der Agrarlandschaft:

Hängen Sie Nistkästen im Garten auf. So viele wie möglich.

Hängen Sie Nistkästen im Garten auf. So viele wie möglich.

Der Nistkasten dient als Brutstätte und warmes Winterquartier und die Obstbäume locken Insekten an - lebensnotwendige Nahrung für die immer hungrigen Vogelkinder. Und auch Fledermäuse sind hier am Abend auf der Jagd nach Insekten zu beobachten. · Bild: Freiheit für Tiere

Spatz im Nistkasten TP

Obstbäume mit Nistkästen sind ein Paradies für Vögel.

Bild: TP

Meise sucht Nistmaterial im alten Obstbaum TP

Eine Meise sucht Nistmaterial: Weiches Moos am alten Obstbaum.

Bild: TP

Bruchpilot im Garten: Junge Kohlmeise erholt sich von ersten Flugversuchen.

Bruchpilot im Garten: Junge Kohlmeise erholt sich von ersten Flugversuchen.

Jetzt heißt es Bodyguard spielen und Nachbars Katze verscheuchen. · Bild: Freiheit für Tiere

Ökologisch gärtnern - aber wie?

In ihrem Gartenratgeber »Lass wachsen!« erklärt uns Bestseller­-Autorin Elke Schwarzer alles Wissenswerte rund ums ökologische Gärtnern: die Ausgangslage, die nötigen Basics und das Wissen zum Tieferbuddeln. Wer lebt im Boden? Wie funktioniert der Nährstoffkreislauf oder das Pflanzen & Pflegen mit Kompost, Mulch und organischem Dünger von Brennnesseljauche bis Holzasche? Wie gestalte ich Garten, Terrasse und Balkon vielfältig und besonders tierfreundlich? Welche cleveren Pflanzenkombis sind unwiderstehlich für Biene, Schmetterling & Co.? Warum sind Nisthilfen für Insekten so wichtig?

Gärten für Tiere

Vögel mögen fast jeden Gartenstil, solange sie Insekten, Früchte und Samen finden, dazu Wasser und einen geschützten Brutplatz.

Je mehr Arten wir in den Garten locken können - viele verschiedene Vögel, aber auch Schmetterlinge, Libellen, Wildbienen, Igel, Fledermäuse & Co. - umso mehr haben wir auch das Gefühl, etwas bewirkt zu haben. »Wir setzen eine Aufwärtsspirale in Gang, für uns selbst und die Tiere«, so Elke Schwarzer. Ihr Buch »Lass wachsen« macht richtig Lust darauf, gleich nächstes Wochenende mit dem Gärtnern zu beginnen - für Menschen, Tiere und die Welt.

Wer in seinem naturnahen Garten eine Kamera aufstellt, wird überrascht sein, welche Besucher in der Nacht und am frühen Morgen zu Gast sind: Hier ein Grünspecht auf der Suche nach Ameisennestern...

Wer in seinem naturnahen Garten eine Kamera aufstellt, wird überrascht sein, welche Besucher in der Nacht und am frühen Morgen zu Gast sind: Hier ein Grünspecht auf der Suche nach Ameisennestern...

Bild: Freiheit für Tiere

Hier zwei Igel unterm Apfelbaum...

Hier zwei Igel unterm Apfelbaum...

Bild: Freiheit für Tiere

Auch Rehe sind in naturnahen Gärten gerne zu Gast.

Auch Rehe sind in naturnahen Gärten gerne zu Gast.

Bild: Freiheit für Tiere

Marder sind absolut goldig zu beobachten!

Marder sind absolut goldig zu beobachten!

Bei Autofahrern sind sie nicht so beliebt. Damit sie kein Unheil anrichteten, legen Sie Maschendraht oder einen Besen mit den Borsten nach oben unters Auto (»Da sitzt schon jemand«). · Bild: Freiheit für Tiere

Großstädte als Inseln der Artenvielfalt

Inmitten der Agrarwüsten mit Monokulturen, Gift und Gülle sind ausgerechnet unsere Großstädte mit ihren vielen Parks, Seen und Flüssen, dem Mosaik privater Gärten und Schrebergärten sowie Industriebrachen zu Inseln der Artenvielfalt geworden, die mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.

Dieses Hoffnung machende Phänomen beschreibt der renommierte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf in Büchern wie »Stadtnatur« und »Stadt, Land, Fuchs. Das Leben der heimischen Säugetiere«. Die Stadtlandschaft nimmt zwischen 10 und 15 Prozent der Landesfläche ein. Die Naturschutzgebiete brächten es zusammen nur auf ein Zehntel davon - sie seien schlicht zu klein, um das Überleben der darin lebenden Tierbestände, etwa die Vögel in Vogelschutzgebieten, zu sichern, erklärt Prof. Reichholf. Hinzu kommt, dass in Deutschland außer in den Siedlungsgebieten überall Tiere gejagt werden. Auch in Naturparks. Auch in Naturschutzgebieten. Und auch in Nationalparks. »Ein größerer Stadtpark kann daher beträchtlich mehr für den Artenschutz bewirken als so manches Naturschutzgebiet - und draußen sehr scheue Tiere für die Menschen in der Stadt zudem bestens beobachtbar machen.«

Lesen Sie auch Buchvorstellung in FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024: Stadtnatur. Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Lass wachsen!« - Die Autorin

Spiegel-Bestseller-Autorin Elke Schwarzer ist Diplom-Biologin. Aus ihrem kleinen Reihenhausgarten in NRW hat sie in wenigen Jahren ein Naturparadies geschaffen. Natürlich gärtnert sie mit Kompost, torffreier Erde und ohne Pestizide. Bienenhotels, einen Hummelnistkasten und Aurora­falter, die ihre Eier am Silberblatt ablegen, gibt es in ihrem Garten zu entdecken, allerdings auch etliche Nacktschnecken, denen sie mit einer entsprechenden Pflanzenauswahl den Appetit verdirbt. Von ihrer Arbeit im Garten und ihren Ausflügen in die Natur, bei denen sie gerne Insekten und Pflanzen fotografiert, berichtet sie regelmäßig in ihrem Blog.

Elkes Blog: guenstiggaertnern.blogspot.com

Das Buch

Elke Schwarzer: Lass wachsen!

Nachhaltig gärtnern, Artenvielfalt fördern, Ressourcen schonen.

Wie du mit deinem Garten die Welt retten kannst.

Gebunden, 192 S. · 200 Farbfotos · 12 farbige Zeichnungen

Verlag Eugen Ulmer, 2024 · ISBN 978-3-8186-2205-3

Preis 25,00 Euro [D] 25,70 Euro [A]

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter