Hilfe für Wildtier-Findelkinder

Waschbärbaby, Frischling, Elster, Spatz & Co

Maike und Lars G. leben im niederbergischen Land in Nordrhein-Westfalen und sind Eigentümer eines 6 Hektar großen Grundstücks mit Wald, Hecken, Wiesen und Feuchtbiotopen. Als engagierte Tierschützer, die aus ethischen Gründen auch keine Tiere essen, können sie die Jagd auf ihren Flächen nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Darum stellten sie bei der zuständigen Jagdbehörde einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung. Mit Erfolg: Seit 1.4.2016 ist ihr Grundstück offiziell jagdfrei und bietet somit ungestörten Lebensraum für Wildtiere. Die Familie G. unterstützt die örtlichen Wildtierhilfen bei der Aufzucht von Wildtierwaisen oder verletzten Wildtiere.

Lesen Sie ihren Bericht:

Maike und Lars G. besitzen ein 6 Hektar

Maike und Lars G. besitzen ein 6 Hektar

großes Grundstück, auf dem sie Lebensraum für Wildtiere geschaffen haben. Seit 2016 ist das Grundstück mit Wald, Hecken, Wiesen und Feuchtbiotopen offiziell jagdfrei. Im letzten Jahr zogen die Tierfreunde neben etlichen Vögeln ein kleines Wildschwein und einen Waschbären mit der Flasche groß - beide waren als Findelkinder in der Wildtierhilfe abgegeben worden.

Im Frühjahr 2017 meldeten wir uns bei der örtlichen Wildtierhilfe und boten unsere Hilfe bei der Aufzucht von jungen verwaisten Wildtieren bzw. der Pflege von verletzten Wildtieren an. Erfahrungen hatten wir bis auf die Aufzucht von Haustieren keine, jedoch erklärte mir die freundliche Dame, dass es für jede Tierart genügend Informationen und Hilfestellung gibt und sie sehr dankbar für unser Angebot ist.

Der erste Anruf von der Wildtierhilfe ließ auch nicht lange auf sich warten. Die ersten Einsätze bestanden zunächst in Taxifahrten von jungen Waldkäuzchen zur nächsten Greifvogel auffangstation. Und dann ging es richtig los: Ein Jungvogel folgte dem nächsten, von Nestlingen zu Ästlingen. Dies bedeutete, dass diese halbstündlich bis stündlich zu füttern waren, unter anderem auch mit Frischfutter: diverse lebende Insekten oder auch Geflügelherzen für die Rabenvögel.

Schnell wurde ich als Expertin und letzte Hilfe in der örtlichen Wildvogelhilfe bezeichnet. Der Grund war schlichtweg der, dass sich sonst keiner gefunden hat, der sich die Mühe machen wollte oder auch einfach nicht die Zeit dafür hatte, sich um die gefiederten Freunde zu kümmern. Mein Wissen musste ich mir dann anlesen und von Fachleuten der Vogel auffangstationen einholen, die froh waren um jeden Vogel, der anderweitig aufgezogen wurde - gerade in der Hochsaison.

Langsam stieß ich dann aber auch an meine Grenzen, auch meiner familiären Kapazitäten, und versuchte dann, den zahlreichen Anrufern telefonische Hilfestellung zu geben oder diese an kompetente Fachleute weiterzuleiten. Jungvögel kann man z.B. sehr wohl wieder ins richtige Nest zurücksetzten.

Doch als dann noch ein Waschbärbaby und ein Frischling dazukamen, die außer uns keiner aufziehen wollte, konnten wir sie auch nicht ablehnen. Beide zogen wir mit der Flasche auf. Unsere Wald- und Wiesenspaziergänge machten wir zusammen mit Hund, Kind, Katze, Waschbär, Elster, Dohle, Krähe und Wildschwein. Es war schon eine schöne Zeit, wenn auch sehr anstrengend, und da Tierbabys schnell groß werden, war unsere Zeit mit ihnen leider auch begrenzt.

Bei den täglichen Spaziergängen

Bei den täglichen Spaziergängen

Bei den täglichen Spaziergängen durch Wald und Wiesen waren nicht nur die kleine Tochter und der Hund der Familie dabei, sondern auch Frischling Susi, Waschbär Paulchen sowie Elster, Dohle und Krähe.

Dabei spielten und tobten Frischling Susi

Dabei spielten und tobten Frischling Susi

und Waschbär Paulchen gerne mit dem Hund der Familie, den sie als Anführer anerkannten. Auch die Krähe spielte mit: Sie ärgerte vor allem gerne Waschbär Paulchen und den Hund - und flog schnell weg, damit sie nicht erwischt wurde.

Wildtierkinder gehören zu ihren Müttern

Tierbabys sind total süß, keine Frage. Aber man sollte sie nur dann retten , wenn es wirklich notwendig ist, denn sie sind - wie alle Tiere - bei ihrer Mutter am besten aufgehoben. Wenn wir Wildtierkinder in der Natur finden, sind die Mütter ja oft in der Nähe und kommen wieder zu ihren Kindern zurück, wenn die Menschen weg sind. Daher ist es wichtig, das vermeintliche Findelkind erstmal an Ort und Stelle (bzw. in der Nähe des Ortes, wenn dieser zu gefährlich ist, wie z.B. eine Straße) zu belassen und aus größtmöglicher Entfernung das Ganze eine Zeit lang zu beobachten, um zu sehen, ob die Mutter bzw. die Eltern zu ihrem Kind zurückkommen.

Dasselbe gilt übrigens auch für Ästlinge, also noch nicht flügge gewordene Jungvögel, die Nest oder Bruthöhle zwar verlassen haben, jedoch auf Ästen oder auch auf dem Boden sitzend von den Altvögeln weiterversorgt werden.

Waschbär Paulchen mit Flasche aufgezogen

Waschbär Paulchen war 5 Wochen alt, als er von der Wildtierhilfe zu uns gebracht wurde. Das kleine Wollknäuel war für ein Katzenbaby gehalten und vom Straßenrand mitgenommen worden. Als der Fehler erkannt wurde, landete das Waschbärbaby bei der Wildtierhilfe - leider zeitlich viel zu spät, so dass es nicht mehr möglich war, ihn zurückzubringen und abzuwarten, ob nicht doch seine Mutter noch in der Nähe ist.

Nach leichten anfänglichen Schwierigkeiten klappte das Fläschchen geben bei Paulchen hervorragend. Er war am liebsten auf dem Arm oder erkundete Haus und Garten. Auf den Spaziergängen im Wald, Wiesen und an den Teichen folgte er uns von Anfang an. Er tobte gerne mit unserm Hund und später mit Susi, dem Wildschweinbaby. Auch die Krähe und er interagierten miteinander, obwohl ich eher sagen würde, dass die Krähe unser Waschbärkind (und auch unseren Hund) geärgert hat und dann aufpassen musste, dass sie nicht erwischt wurde.

Mit zunehmendem Alter und dickerem Fell zog Waschbär Paulchen dann draußen in einen Stall ein, in den er sich nachts freiwillig zum Schlafen zurückzog und tagsüber fast die ganze Zeit Freigang hatte.

Paulchen wurde dann auch schnell zu Paul. Da ihm der Kontakt zu anderen Waschbären fehlte (und somit auch ein artgleicher Spielkamerad) und sich Waschbären nicht erziehen lassen, wurde das Zusammenleben mit ihm zunehmend schwieriger. Wir mussten für ihn ein geeigneteres Zuhause suchen, wo er mit Artgenossen zusammenleben kann. Leider ist eine Auswilderung von Waschbären in Deutschland verboten, was wir bei Paulchens Aufnahme nicht wussten. Auch die immer stärkere Bejagung der Waschbären war uns vorher nicht bewusst. Wir hätten ihm ein sicheres Leben in Freiheit wirklich von Herzen gewünscht! So haben wir ihn dann schweren Herzens an eine große Wildtierauffangstation weiter gegeben, wo er in kompetenten Händen und unter seinesgleichen ist - nur leider nicht in Freiheit.

Waschbär Paulchen war im Alter von fünf Wochen

Waschbär Paulchen war im Alter von fünf Wochen

bei der Wildtierhilfe abgegeben worden.

Wildschweinbaby Susi war erst 3 Tage alt

Die kleine Susi hatte einen schweren Start ins Leben. Gerade mal drei Tage alt war sie, als ein LKW-Fahrer sie am Autobahnrand entdeckte und mitnahm. An einer Raststätte übergab er sie dann anderen Reisenden, die eine Wildtierhilfe kannten. Weil niemand den Frischling großziehen wollte, landete sie bei uns. Anfänglich wollte die Kleine nicht aus der Flasche trinken, so dass wir uns schon Sorgen machten, ob sie es überhaupt schafft. Aber nach einem Tag entschied sie sich für das Leben - und von da an war sie für einige Zeit unser neues Familienmitglied.

So ein kleiner Frischling braucht besondere Pflege und muss in den ersten Wochen alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden - Tag und Nacht! Zu diesem Zeitpunkt hatten wir den Waschbären glücklicherweise bereits auf feste Nahrung umgestellt und die Vögel wurden auch nur noch drei Mal täglich draußen am Futterplatz gefüttert.

Susi wuchs schnell heran. Sie hörte und folgte uns besser als mancher Hund und begleitete uns mehrmals täglich bei unseren Spaziergängen. Ihre Lieblingsbeschäftigung war das Wühlen und auch das Suhlen im Matsch, wie es sich für ein richtiges Wildschwein gehört. Sie fraß alles, was sie fand. Mit dem Waschbären raufte sie gerne, wobei sie bald Oberwasser hatte und er sich dann auf die Bäume retten musste, wenn das Spielen zu heftig wurde. Unser Hund und wir waren jedoch sozusagen ihre Rottenführer. So hatte sie vor uns Respekt, vor Besuch jedoch nicht. Besonders gern hatte sie es, unterm Bauch gestreichelt zu werden, dann legte sie sich immer gleich hin und wollte ausgiebige Streicheleinheiten.

Aber auch ein Wildschwein braucht Artgenossen, und so haben wir die heranwachsende Bache mit besonders schwerem Herzen in einen großen Wildtierpark gebracht. Hier warteten schon drei ungefähr gleichaltrige Spielkameraden auf sie, mit denen sie sofort Kontakt aufnahm, was uns den Abschied erleichterte. Wenn die vier groß genug sind, kommen sie in ein 6 Hektar großes Freigehege mit zahlreichen anderen Wildschweinen. Hier können sie ein artgerechtes Leben führen. Wir haben Susi natürlich besucht und werden es wieder tun. Ich bin mir sicher, dass sie uns wiedererkannt hat.

Frischling Susi war kurz nach ihrer Geburt

Frischling Susi war kurz nach ihrer Geburt

am Autobahnrand entdeckt worden und landete ebenfalls bei der Wildtierhilfe, die sie an Maike und Lars weitervermittelte. Unten rechts ist auch die Elster zu sehen, welche von Hand aufgezogen wurde.

Meine Erfahrungen mit der Aufzucht von Vögeln

Ein Nestling ist ein sehr junger, in der Regel noch un- oder schwach befiederter Jungvogel. Er bedarf der intensiven Pflege der Eltern sowohl mit Nahrung als auch mit Körperwärme. Nestlinge können und sollten wieder ins Vogelnest zurückgesetzt werden!

Ästlinge sind fast bzw. vollständig befiedert, haben das Nest bereits verlassen und erproben sich mit ersten Flugversuchen. Auch sie sind noch nicht selbstständig und werden von ihren Eltern mit Nahrung versorgt. Ästlinge sollten Sie bitte dort oder in sicherer Nähe belassen, wo sie gesehen werden!

Sie sollten also sicher gehen, dass es sich bei gefundenen Jungvögeln um verlassene, verletzte oder geschwächte Tiere handelt, die Hilfe benötigen. Das Futter muss auf jede Vogelart abgestimmt sein - teilweise ändert sich dies auch, wenn die Vögel vom Nestlings alter ins Ästlingsalter kommen. Hierzu muss man dann natürlich erst mal die Vogelart herausfinden, was sich besonders bei unbefiederten Nestlingen oft als sehr schwierig erweist, wenn man nicht über die entsprechende Erfahrung verfügt. Hilfe bieten hier die Wildvogelauffangstationen.

Hat man die kleinen Singvögel dann erfolgreich mit Hilfe einer Pinzette großgezogen, reicht man ihnen das Futter zur Selbstaufnahme. Wenn dies auch erfolgreich funktioniert, können die jungen Singvögel in eine Auswilderungsvoliere umziehen, wo sie ihre Flugkünste trainieren können. Nach einiger Zeit kann dann die Auswilderung erfolgen, wobei man ihnen noch eine Zeit lang weiterhin Futter hinstellen sollte.

Wenn die Kleinen die erste Nacht bei uns überlebten, bekamen wir sie glücklicherweise auch großgezogen und es gelang meistens, sie wieder auszuwildern. Ein kleiner Spatz konnte leider nicht richtig fliegen. Ihn konnten wir einem anderen Vogelfreund übergeben, wo in einer großen Voliere weitere Artgenossen mit ähnlichem Schicksal auf ihn warteten.

Unsere Rabenvögel (Elster, Dohle, Krähe) blieben uns noch etwas länger erhalten. Sie bestanden lange lautstark auf eine weitere Fütterung und erwarteten uns schon morgens vor dem Badezimmerfenster. Sogar bei Spaziergängen durch Wald und Wiesen begleiteten sie uns. Eigentlich sollte man Rabenvögel wegen der Prägung auf den Menschen so gut wie es geht menschenfrei aufziehen, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die sich auch schnell abnabeln , wenn man das Füttern einstellt und die Geschlechtsreife einsetzt.

Die Rabenvögel (Elster, Dohle und Krähe)

Die Rabenvögel (Elster, Dohle und Krähe)

bestanden auch nach dem Flüggewerden auf der täglichen Fütterung. »Sogar bei Spaziergängen durch Wald und Wiesen begleiteten sie uns«, berichtet Maike.

Hier sind Waschbär Paulchen

Hier sind Waschbär Paulchen

zusammen mit Dohle und Rabenkrähe zu sehen.

Auch dieser kleine Spatz

Auch dieser kleine Spatz

wurde von Hand aufgezogen. Weil er nicht richtig fliegen konnte, wurde er nicht ausgewildert, sondern an einen Vogelfreund mit großer Voliere übergeben.

Wildtierauffangstationen bereiten Findelkinder

auf die Auswilderung vor

Bei der Aufzucht von Säugetieren erfolgt schnell eine Prägung auf den Menschen und die Tiere verlieren ihre natürliche Scheu. Diese können sie jedoch auch wieder entwickeln, wenn sie nach der Aufzuchtsphase - wenn sie selbstständig fressen und ihre Körpertemperatur halten können - unter Artgenossen kommen und der Mensch den Kontakt konsequent, so gut wie es geht, meidet. Dies geht am besten in großen Wildtierauffangstationen, in denen die Wildtiere auf ihre Auswilderung vorbereitet werden.

Wir begrüßen den Einsatz der Finder von Findelkindern. So eine Jungtieraufzucht ist jedoch mit ganz viel Zeitaufwand verbunden und auch mit Kosten. Wenn Sie ein Findelkind in fachkundige Hände übergeben, weil Ihnen persönlich die Zeit und vielleicht auch die Erfahrung zur Aufzucht fehlt - dann freuen sich die Auffangstationen oder entsprechende Privatpersonen immer auch über eine Futterspende!

Wildtier in Not - was nun?

Jedes Jahr im Frühjahr kommt es zu diesen Szenen: Spaziergänger entdecken ein allein gelassenes Jungtier und wollen es aus Unkenntnis retten . Vielfach werden die vermeintlich in Not geratenen Tiere angefasst oder gar mitgenommen, obwohl die Eltern in der Nähe sind. Was gut gemeint ist, kann die Überlebenschancen der Jungtiere erheblich verschlechtern. Jedes Frühjahr sind Wildtierauffangstationen und Tierheime überfüllt mit abgegebenen jungen Wildtieren.

Hilfe brauchen junge Wildtiere nur dann, wenn sie schwer verletzt sind oder zweifelsfrei verwaist sind.

Daher gilt: Wenn das Tier nicht in unmittelbarer Gefahr ist, lassen Sie es zunächst in Ruhe! Fassen Sie es vor allen Dingen nicht an! Es könnte daraufhin von seiner Mutter nicht mehr angenommen werden. Beobachten Sie das Tier aus großer Entfernung. Erkundigen Sie sich vor der Mitnahme des Tieres bei Wildtierauffangstationen.

Feldhasenbabys bekommen häufig nur einmal am Tag Besuch von der Hasenmutter. Bitte lassen Sie ein unverletztes Hasenkind dort, wo es auf seine Mutter wartet!

Rehkitze werden mehrmals täglich von der Mutter versorgt. Wenn Sie das Tier unverletzt in der ihm vertrauten Umgebung auffinden, stören sie es nicht!

Füchse lassen ihre Kinder ab einem gewissen Alter durchaus für längere Zeit allein, insbesondere dann, wenn die Füchsin alleine für Nahrung sorgen muss, weil der Rüde z.B. durch Jäger ums Leben kam. Selbst wenn feststeht, dass die Mutter getötet wurde, besteht bei älteren Jungfüchsen (die schon feste Nahrung zu sich nehmen können) die Möglichkeit, dass ältere Geschwister die Versorgung übernehmen.

Vermeintlich hilflose Vogelkinder sollten auf jeden Fall in der freien Natur belassen werden. Nur ganz selten handelt es sich bei gefundenen Jungvögeln am Boden um verlassene,
verletzte oder geschwächte Tiere, die Hilfe benötigen.

Anders ist es bei Eichhörnchen: Finden Sie Jungtiere am Boden, benötigen diese in den meisten Fällen Hilfe.

Wie ist die rechtliche Situation?

Gemäß Bundesnaturschutzgesetz ist es vorbehaltlich jagdrechtlicher Vorschriften zulässig, verletzte, hilflose oder kranke Tiere aufzunehmen, um sie gesund zu pflegen. Die Tiere sind unverzüglich in die Freiheit zu entlassen, sobald sie sich dort selbstständig erhalten können.

Achtung: Wird ein Rehkitz oder ein Fuchs aus der Natur mit nach Hause genommen, so liegt laut Bundesjagdgesetz der Tatbestand der Jagdwilderei vor, der als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann. Also sollte die Mitnahme von Rehkitzen oder Fuchswelpen (verletzt, anscheinend mutterlos) nach Möglichkeit vorher mit dem Jagdausübungsberechtigten geklärt werden. Wer allerdings einem Jäger ein verwaistes oder verletztes Wildtier meldet, muss leider befürchten, dass mit dem betreffenden Tier kurzer Prozess gemacht wird.
Spätestens nach der ersten Hilfe für das verletzte oder verwaiste Tier sollten Sie den zuständigen Jäger informieren. Auch hier helfen Wildtierauffangstationen mit Rat und Tat.

Wichtig: Für die Aufzucht von Rehkitzen und das Halten von Rehen muss ein Sachkundenachweis und eine Genehmigung der Naturschutzbehörde oder unteren Jagdbehörde vorliegen.

Kontakt zu Wildtierauffangstationen in Deutschland

Übersicht Wildtieraufzuchtstationen nach Postleitzahlen:
www.wildtierschutz-deutschland.de/verletztes-wildtier

Wildvögel:
www.wildvogelhilfe.de

Mauersegler:
www.mauersegler.com

Eichhörnchen:
www.eichhoernchen-schutz.de
www.eichhoernchen-notruf.com

Feldhasen, Kaninchen
www.feldhasen.de
bunnyhilfe.de

Fledermäuse:
www.agf-bw.de
NABU-Notrufnummer: 030-284984-5000

Igel:
www.pro-igel.de

Marder:
www.marderhilfsnetz.de

Waschbären:
www.schutz-der-waschbaeren.de

Bilche (Siebenschläfer, Baumschläfer, Gartenschläfer, Haselmäuse):
www.wildstationbilche.de

Füchse:
www.frecherfuchs.de
www.profuchsostfriesland.de
fuechse.info

Rehe und Jungtiere von Hirsch, Damwild, Mufflons
www.rehkitzhilfe.de
www.rehkitzrettung.de

FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

Freiheit für Tiere 1/2024

Artikelnummer: 1/2024

Fakten zu Fleisch, Milch und Eiern • Wegen industrieller Massentierhaltung: Nitratbelastung steigt immer weiter • Wissenschaft: Oxford-Studie vergleicht Umweltbilanz von verschiedenen Ernährungsformen - Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich? • Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion: PETA erstattet Strafanzeige • Ergreifender Reisebericht: Einsatz für Straßenhunde in Kap Verde • Keine Jagd auf meinem Grundstück: Ehepaar aus Gütersloh klagt gegen Jagd auf seinen Grundstücken • Neues Buch von Josef H. Reichholf: STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen • Interview mit Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich« • Vögel verstehen: Was uns die Vögel über uns und unsere Umwelt verraten • Studie: Je mehr tierisches Protein, desto höher die Sterblichkeit • Lifestyle: Tierfreundlich kochen & backen»VEGAN Everyday« von Bianca Zapatka • Easy Vegan Christmas« von Katy Beskow

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FREIHEIT FÜR TIERE 4/2023

Freiheit für Tiere 4/2023

Artikelnummer: 4/2023

Wissenschaft: Träumen Tiere? • Naturschutzgebiete: Deutschland fast Schlusslicht in Europa • Wissenschaft: Hirsche schaffen Nistmöglichkeiten und fördern die Biodiversität • Promis für Tiere • Billie Eilish: »Das Wichtigste, was du tun kannst, ist zu ändern, was auf deinem Teller liegt und was du isst« • Arnold Schwarzenegger setzt auf Bohnen, Linsen und Veggie-Burger • Felicitas Woll hinter Gittern: »Menschenaffen raus aus Zoos!« • Recht: PETA erstattet Strafanzeige gegen Rinderhaltung im Main-Kinzig-Kreis • Schockierende Anbindehaltung für »Schwarzwaldmilch« • Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen • 35 Prominente appellieren an die Bundesregierung: Stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen! • Österreich: Volksbegehren für ein Bundesjagdgesetz mit den Säulen Ökologie und Tierschutz • »Freiheit für Tiere«-Interview mit Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer: »Jede schrittweise Verbesserung für die Tiere ist ein Fortschritt« • Ältestes Wildtierschutzgebiet Europas feiert Jubiläum: 475 Jahre Jagdbanngebiet

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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2023

Freiheit für Tiere 3/2023

Artikelnummer: 3/2023

10 Jahre EU-Tierversuchsverbot für Kosmetik: Unzählige Tiere werden weiterhin gequält · Queen-Legende Brian May: Ein Ritter für die Tiere · Gerichtsurteil: Anbindehaltung von Rindern ist Tierquälerei · Erfolg für den Erdlingshof: Vereinsgrundstücke offiziell jagdfrei · Richtungsweisendes Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs München: Auch »juristische Personen« wie Vereine und Stiftungen können Jagdbefriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen · Tierschutzverein »Robin Hood«: Einsatz für Straßenhunde in Albanien • Vegan & Sport Das Geheimnis veganer Spitzensportler für alle, die Leistung im Sport & Alltag bringen, gesund bleiben und die Welt retten wollen • Lifestyle: Vegan vom Grill • Tierfreundlich backen Die vegane Backbibel

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2023

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Artikelnummer: 2/2023

Tiernachrichten: Begegnungen mit Vögeln und Vogelgesang verbessern die psychische Gesundheit · Magische Vogelwelt - Die heimische Vogelwelt ganz neu entdecken und schützen · foodwatch-Report: Kranke Schweine, Kühe, Hühner - Auch Bio-Tiere massenhaft krank · PETA-Interview mit Modedesigner Wolfgang Joop: Einsatz für Tiere und Klima · Muskelmann Ralf Moeller & Vegan-Koch Timo Franke: VEGAN GLADIATORS · Schauspieler Hannes Jaenicke: "Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen" - Wie Agrarlobby und Lebensmittelindustrie uns belügen und betrügen - und was das für unsere Ernährung bedeutet · "Freiheit für Tiere"-Interview mit Hannes Jaenicke · Warum die Tierhaltung in Deutschland legalisierte Tierquälerei ist Recht: Keine Jagd auf meinem Grundstück - Zwei Waldgrundstücke im Kreis Hildesheim jagdfrei · Tierportrait: Das erstaunliche Leben der Spatzen · Der Kolkrabe: Herbe Schönheit, Virtuosität in der Luft, komplexes Sozialverhalten & hohe Intelligenz · Interview mit Prof. Dr. Heinrich Haller: Einsatz für den Erhalt wilder Natur · "VEGAN Food Love" von Bianca Zapatka · Rezept: Grünkohl Apfel Salat · Rezept: Knusprige Blumenkohl-Nuggets · Rezept: Nudelauflauf mit Spinat und Pilzen · Rezept: Baked Oatmeal · Carina Wohlleben: GANZ ENTSPANNT vegan

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2023

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Artikelnummer: 1/2023

Tiernachrichten: Haustiere streicheln wirkt sich positiv auf das Gehirn aus · Neuer Report: Zahl der Vögel nimmt rapide ab wie nie zuvor · So leiden Gänse für "verantwortungsbewusst" produzierte Daunen · Plastikmüll aus der Fischerei: Gefahr für Seevögel! · Studie: Ernähren sich vegane Ausdauersportler gesünder? Studie: Kohlenhydrate aus Getreide, Gemüse & Früchten machen Läufer besonders leistungsfähig · Recht: Keine Jagd auf meinem Grundstück - Die ersten Grundstücke in Thüringen werden endlich jagdfrei! · Jagd und Ethik - Ein Jäger steigt aus: "Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar" · Ein Jäger steigt aus: Interview mit Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer · "Problemlöser": Karikatur von Bruno Haberzettl · PETITION: Schluss mit der Hobbyjagd! · Tierportrait: Die Weisheit der Füchse · Interview mit Dag Frommhold: Füchsen eine Stimme geben · Wissenschaft: Die Vermessung der Ernährung - Der Zusammenhang von Ernährung, Gesundheit, Umwelt, Artenvielfalt und Klima. Von Prof. Dr. Jan Wirsam & Prof. Dr. Claus Leitzmann · Interview mit Prof. Dr. Jan Wirsam · Giessener vegane Lebensmittelpyramide · Tierfreundlich kochen & backen: Vegan aus dem Ofen · Rezept: Blumenkohl-Käse-Pie · Rezept: Auflauf nach marokkanischer Art · Rezept: Mandel-Kirsch-Crumble ·

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

DVD: Der Boden, auf dem wir leben

Artikelnummer: 312

Das Leben im Boden unter unseren Füßen ist ein gigantischer Mikrokosmos von unvorstellbarer Dimension. Ohne diesen Kosmos gäbe es kein Leben auf der Erde, keine Pflanzen und keine Tiere. Doch der Mensch vernichtet das Bodenleben systematisch. Die Folgen sind jetzt schon offensichtlich: Die Zahl der Insekten ist um rund 80 % zurückgegangen und auch die Vögel werden immer seltener. Wie geht es weiter? Welche Alternativen gibt es? Und wird der Mensch sie nutzen?

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Wenn wir durch einen Wald oder über eine Wiese laufen, ist uns wenig bewusst, welch unglaubliches Wunder der Schöpfung sich direkt unter unseren Füßen befindet. Denn im Boden verbirgt sich - zum größten Teil unsichtbar für unsere Augen - billionenfaches Leben. Allein unter der Fläche eines Fußes existieren mehr Lebewesen, als es Menschen auf der ganzen Erde gibt. Ohne diese ausgeklügelte Mikroschöpfung im Boden mit ihren winzigen Lebewesen gäbe es kein Leben auf der Erde.
Der Dokumentarfilm »Der Boden auf dem wir leben - der unbekannte Kosmos« aus dem Verlag Das Brennglas erklärt, warum das so ist.
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STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Vegan Everyday - 100 einfache Rezepte, die immer schmecken!

In ihrem 7. Kochbuch »Vegan Everyday« präsentiert Bianca Zapatka 100 beliebte Gerichte für jeden Tag - unkompliziert, ohne großen Aufwand & schnell zubereitet. Und die Ergebnisse sehen auch noch soooo gut aus! Denn bei der Kochbuch-Bestsellerautorin und Foodstylistin isst immer auch das Auge mit. Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigen, wie’s geht. Der Geschmack überzeugt die ganze Familie: ob Vegan-Freunde oder Skeptiker. weiter

Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich?

Eine Studie der Universität Oxford hat verschiedene Ernährungsweisen auf ihre Umweltbilanz untersucht: vegan, vegetarisch, pescetarisch (nur Fisch und kein Fleisch) und fleischhaltig. Die Ergebnisse zeigen, welche Auswirkungen der Konsum von Fleisch und Milch auf unseren Planeten hat - nicht nur auf das Klima. Bereits der tägliche Verzehr von nur 100 Gramm Fleisch (4 kleine Scheiben Wurst oder 2 Scheiben Schinken - eine Bratwurst wiegt bereits 150 g) führt zu vier Mal höheren Umweltauswirkungen im Vergleich zur pflanzlichen Ernährung. weiter

Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion

Der Tierrechtsorganisation PETA wurde umfangreiches Bild- und Filmmaterial von Kälberauktionen des Zuchtverbands für oberbayerisches Alpenfleckvieh Miesbach e.V. zugespielt. Die Aufnahmen dokumentieren über drei Jahre hinweg massive Gewalt gegenüber Kälbern vor den Auktion, während der Auktionen und danach. Der Fernsehsender RTL veröffentlichte Anfang August einige der verstörenden Szenen: Kleine Kälber werden getreten und an den Ohren gezogen. Wenn sie schneller laufen sollen oder vor Schwäche nicht mehr aufstehen oder gehen können, werden ihre Schwänze schmerzhaft gebogen. - PETA hat Strafanzeige gegen den Zuchtverein bei der Staatsanwaltschaft München II gestellt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Neues Kochbuch von Björn Moschinski: »Vegan Kochen und Backen«

Nach vier erfolgreichen veganen Kochbüchern stellt Björn Moschinski mit seinem neuen Buch »Vegan Kochen und Backen« sein »Best of« vor: In über 100 Rezepten zeigt er, wie unglaublich vielfältig, bunt und lecker die vegane Küche ist - und vor allem: 100% tierfreundlich. Denn die Liebe zu den Tieren ist sein alles entscheidender Antrieb und seine Motivation: Schon als Jugendlicher traf er die Entscheidung, keine Tiere mehr zu essen - und nur ein Jahr später wurde er Veganer. weiter

3 Rezepte aus »VEGAN Kochen und Backen« von Björn Moschinki

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Rezepte aus: Vegan vom Grill

Bild: Luke Albert · aus: »Vegan vom Grill« von Katy Beskow. ars vivendi, 2023

»Freiheit für Tiere« stellt Ihnen drei Rezepte für die tierfreundliche Grillsaison vor:

· Blumenkohl und Mango in würziger veganer Joghurtmarinade

· Rauchige Paella mit Riesenbohnen und Oliven

· Gegrillte Wassermelone mit grünem Thai-Curry

Die vegane Backbibel

Toni Rodríguez’ vegane Patisserie ist eine Klasse für sich. Dafür hatte er über zwei Jahrzehnte geforscht und neue Rezepturen entwickelt, deren Geheimnisse er jetzt in seinem ersten Buch »Die vegane Backbibel« verrät. In über 100 Rezepten mit Schritt-für-Schritt-Fotografien leitet er leicht verständlich zum Backen der veganen Meisterwerke an. So gelingen Biskuitrollen, Torten und Tortenschnitten, Donuts, Tiramisu, Brioche und Tartes, Cheesecake, Flans (die normalerweise aus Unmengen an Eiern bestehen) und Macarons (ein französisches Baisergebäck, das hauptsächlich aus Eischnee besteht) 100% tierfreundlich. Mit seinem ersten Buch »Die vegane Backbibel« führt Toni Rodríguez Hobbybäcker und Profis in die hohe Kunst der veganen Patisserie ein. Dieses Meisterwerk lässt nicht nur die Herzen von Veganerinnen und Veganern höher schlagen!

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Rezepte aus: »Die vegane Backbibel« von Toni Rodríguez

"Erdlingshof" seit 1.4.2023 offiziell jagdfrei!

Alle Grundstücke des »Erdlingshofs« e.V., idyllisch gelegen im Landkreis Regen im Bayerischen Wald, sind mit Beginn des neuen Jagdjahres am 1.4.2023 offiziell jagdfrei! Und das betrifft nicht nur die Hofgrundstücke, die im Besitz der der beiden Vorstände Birgit Schulze und Johannes Jung stehen, sondern auch die Weideflächen, die dem eingetragenen Verein - also einer juristischen Person - gehören. Damit ist der »Erdlingshof« der erste Tierschutzverein in Deutschland, dem die jagdrechtliche Befriedung seiner Flächen gelungen ist! weiter

Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Tierschutzverein »Robin Hood«: Einsatz für Straßenhunde in Albanien

Der österreichische Tierschutzverein »Robin Hood« unterstützt neben Tierschutzprojekten und Tierrechts-Öffentlichkeitsarbeit in Österreich mehrere Tierschutzprojekte im Ausland. Dazu zählen ein Hilfsprojekt für Schlittenhunde in Grönland, der Einsatz für Streunerhunde in Rumänien mit Kastrationsprojekten und der Unterstützung von rumänischen Tierheimen sowie der Einsatz für Streunerhunde und Streunerkatzen in Albanien. Anfang 2023 reiste Marion Löcker, Gründerin und Vorsitzende von »Robin Hood«, zum dritten Mal nach Elbasan in Albanien, um sich ein Bild von der Lage der Streunertiere zu machen - und vor allem, um die Arbeit der Tierschützerinnen und Tierschützer vor Ort zu unterstützen.
Lesen Sie hier ihren Reisebericht.

Der Kolkrabe

Kolkraben faszinieren den Schweizer Biologen und Gebirgsökologen Prof. Dr. Heinrich Haller seit jeher. 24 Jahre lang war er Direktor des Schweizerischen Nationalparks. Bis heute zieht es ihn immer wieder in den Nationalpark, vor allem zu den Kolkraben. Seit sieben Jahren beobachtet er die Vögel intensiv. Ein Kolkrabenpaar, das er Rabea und Corvun nannte, schloss Freundschaft mit dem Naturforscher, so dass er die Vögel aus nächster Nähe beobachten und ihr Verhalten studieren konnte. Nun hat Heinrich Haller seine Sammlung aus atemberaubenden Bildern, persönlichen Erlebnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen auf über 200 Seiten in einem großformatigen Buch zusammengefasst. weiter

Interview mit Prof. Dr. Heinrich Haller

Der Schweizer Biologe Prof. Dr. Heinrich Haller hat in den Alpen Studien über Steinadler, Luchse, Rothirsche, Uhus, Kolkraben und andere Wildtiere durchgeführt. 24 Jahre lang war er Direktor des Schweizerischen Nationalparks. »Freiheit für Tiere« sprach mit dem renommierten Naturforscher über seine Begeisterung für wilde Natur und die darin lebenden Tiere sowie die Notwendigkeit von Überzeugungsarbeit, um die Idee, die Natur so weit wie möglich selbstständig wirken zu lassen, mehr in der Gesellschaft zu verankern.
Das Interview lesen

Federleicht - Das erstaunliche Leben der Spatzen

Sie leben mitten unter uns in unseren Dörfern, Städten und den heimischen Gärten, sie landen auf Bistro-Tischen und in Biergärten, um blitzschnell von unserem Kuchen oder sogar Pommes zu stibitzen - und doch wissen wir so wenig über sie: Spatzen, auch Sperlinge genannt. Im Gefolge des Menschen haben sie fast den gesamten Globus besiedelt. Doch leider sind auch Spatzen inzwischen stark bedroht: die Bestände haben bis zu 80 Prozent abgenommen. In ihrem Buch "Das erstaunliche Leben der Spatzen" laden uns die Naturexperten Eva Goris und Claus-Peter Hutter zu einer Entdeckungsreise ein in die geheime Welt eines vermeintlichen "Allerweltsvogels". weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Legalisierte Tierquälerei

Warum die Tierhaltung in Deutschland legalisierte Tierquälerei ist
Seit Jahren dokumentiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland anhaltend schlechte Zustände für Tiere in der deutschen Landwirtschaft und das, obwohl der Umwelt- und Tierschutz im deutschen Grundgesetz als Staatsziel verankert ist. Wie sich die Regierung beim Tierschutz aus der Pflicht nimmt, welche grausamen Bereiche der Tierindustrie stattdessen sogar noch mit Steuergeldern subventioniert werden, und was das für die Tiere bedeutet, lesen Sie im folgenden Bericht.

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter

Eier in Fertigprodukten: Versteckte Tierqual

Für jeden Tierfreund ist es selbstverständlich, keine Eier aus Käfighaltung zu kaufen. Doch vielen Tierfreunden ist die Problematik von Eiern in verarbeiteten Produkten nicht bewusst: Denn in Nudeln, Gnocchi, Mayonaise & Dessings, Kuchen & Keksen, Süßigkeiten und Fertiggerichten werden noch immer Eier verarbeitet, welche die große Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher ablehnt: nämlich Eier aus Käfighaltung. weiterlesen