Interview mit Prof. Dr. Markus Keller

Warum pflanzliche Ernährung nicht nur gesund ist, sondern auch die Zukunft unserer Lebensgrundlagen und die Zukunft unserer Kinder sichert

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Markus Keller, Ernährungswissenschaftler und dem deutschlandweit bislang einzigen Professor für das Fachgebiet vegane Ernährung über die Neuauflage des Buchs Vegetarische und vegane Ernährung , über die gesundheitlichen Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung, über aktuelle Forschungsprojekte, aber auch über seine ganz persönliche ethische Motivation für eine Lebensweise, mit der wir global viel Gutes bewirken können.

Prof. Dr. Markus Keller (Jahrgang 1966) ist Ernährungswissenschaftler und Autor zahlreicher Publikationen über vegetarische und vegane sowie nachhaltige Ernährung. Er ist Gründer und Leiter des Forschungsinstituts für pflanzenbasierte Ernährung (IFPE). Als weltweit erster Professor für vegane Ernährung leitet er den Studiengang »Vegan Food Management« in Köln, Bamberg und Berlin an der Fachhochschule des Mittelstands. Prof. Keller ist an zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt. Er ernährt sich seit 35 Jahren aus ethischen Gründen vegetarisch und seit mehr als zehn Jahren vegan.

FREIHEIT FÜR TIERE: Bereits in der 3. Auflage aus dem Jahr 2013 - damals hieß das Buch ja noch »Vegetarische Ernährung« - gab es eigene Kapitel zur veganen Ernährung, darunter so wichtige Fragen wie »Vegane Ernährung in der Schwangerschaft« oder »Vegane Ernährung von Säuglingen und Kindern« , die Familien, welche sich schon damals aus ethischen Gründen vegan ernährten, Sicherheit gaben. In der Neuauflage hat die vegane Ernährungsweise insgesamt einen noch größeren Schwerpunkt bekommen - vermutlich, weil in den letzten Jahren zur rein pflanzlichen Ernährungsform eine Vielzahl von Studien erschienen sind?

Markus Keller: Ja, wobei »eine Vielzahl« relativ zu sehen ist. Bis zum Redaktionsschluss der 3. Auflage im Februar 2013 listet die biomedizinische Datenbank PubMed weltweit 140 Publikationen auf, die sich explizit mit veganer Ernährung befasst haben. Die älteste dokumentierte Studie stammt übrigens aus dem Jahr 1966 und beschreibt einen klinischen Vitamin-B12-Mangel bei einem erwachsenen Veganer. Bis zum Redaktionsschluss der 4. Auflage im November 2019 kamen noch einmal 127 Publikationen dazu. In den letzten sechseinhalb Jahren waren es also fast genauso viele Veröffentlichungen wie in den 47 Jahren davor. Das zeigt, dass das Thema vegane Ernährung auch in der Wissenschaft deutlich an Interesse gewonnen hat. Dabei stehen die präventiven und therapeutischen Aspekte klar im Vordergrund: Rund die Hälfte aller publizierten Studien zu veganen Kostformen befassen sich damit. Dabei geht es beispielsweise um die Frage, bei welchen ernährungsassoziierten Erkrankungen Veganer/innen im Vergleich zu Mischköstler/innen ein verringertes oder vielleicht auch ein erhöhtes Risiko aufweisen. Nur rund 20 Prozent aller Studien befassen sich mit dem Thema Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung. Gerade dort gibt es aber noch viele offene Fragen, beispielsweise zu einzelnen kritischen Nährstoffen wie Selen oder den langkettigen Omega-3-Fettsäuren. In letzter Zeit werden verstärkt auch sozialpsychologische Fragestellungen untersucht, etwa zur Frage der Motivation von Veganer/innen, zur psychischen Konstitution oder zu psychischen Auffälligkeiten wie Essstörungen. Besonders zum letzten Thema gibt es viele widersprüchliche Ergebnisse und es besteht noch erheblicher Forschungsbedarf.

FREIHEIT FÜR TIERE: Längst ist die vegane Ernährung ja nicht nur in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Vegane Lebensmittel sind nicht nur im Bioladen oder über veganen Versandhandel erhältlich, sondern haben inzwischen die Supermärkte erobert. Wie erklären Sie diesen Boom?

Markus Keller: Offenbar wird immer mehr Menschen bewusst, dass es besser für die Gesundheit ist, deutlich weniger tierische Lebensmittel zu konsumieren. Auch das Gewissen dürfte sich zumindest bei einigen regen, denn jede/r weiß heute, unter welchen Bedingungen unsere sogenannten Nutztiere gehalten, transportiert und getötet werden. Nicht zuletzt spielt auch das Thema der globalen Erderhitzung, in letzter Zeit vor allem durch die Fridays for Future-Bewegung ins Bewusstsein gerückt, eine Rolle. Egoistische Gründe, also etwas für die eigene Gesundheit zu tun, sind aber vermutlich die stärksten Treiber für diese Marktentwicklung, darauf weisen zumindest einige Studien hin. Und die Hauptkäufergruppe von Fleisch-, Wurst- und Milchalternativen sind nicht etwa Vegetarier/innen und Veganer/innen, sondern die sogenannten Flexitarier/innen. Menschen also, die zwar Fleisch essen, ihren Konsum an tierischen Lebensmitteln jedoch reduzieren wollen. Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung rechnete sich im Jahr 2016 bereits mehr als ein Drittel der befragten Haushalte in Deutschland zu dieser Gruppe.

Gründe für eine pflanzliche Ernährung

Gründe für eine pflanzliche Ernährung

gibt es viele: die eigene Gesundheit... · Bild: kurhan - Shutterstock.com

... nicht mehr Schuld sein am Leid der Tiere ...

... nicht mehr Schuld sein am Leid der Tiere ...

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... ... und die Verantwortung für die Natur ....

... ... und die Verantwortung für die Natur ....

Bild: Salparadis Shutterstock.com

... und das Überleben auf unserem Planeten.

... und das Überleben auf unserem Planeten.

Bild: Holly - Shutterstock.com

FREIHEIT FÜR TIERE: Auch dies war vor einigen Jahren noch undenkbar: Sie sind deutschlandweit der erste Professor für das Fachgebiet vegane Ernährung und bilden seit 2016 an der Fachhochschule des Mittelstands Studentinnen und Studenten im Bachelorstudiengang »Vegan Food Management« aus. Wie war denn Ihr ganz persönlicher Weg zur pflanzlichen Lebensweise?

Markus Keller: Tatsächlich kann man ohne Übertreibung sagen, dass diese Professur sogar die weltweit erste zum Thema vegane Ernährung ist. Ich selbst bin mit 18 Jahren aus ethischen Gründen Vegetarier geworden. Das war auch ein Hauptmotiv, mich für das Studium der Ernährungswissenschaften zu entscheiden. Ich wollte genau wissen, wie eine fleischlose Ernährung auf den Körper wirkt, ob sie tatsächlich Vorteile hat und welche gesundheitlichen Probleme dabei möglicherweise auftreten können. Und ich dachte, dass ich in dem Studiengang auch viele andere Vegetarier/innen und Veganer/innen treffen würde. Die erste Ernüchterung kam dann in der Studieneinführungswoche, als sich der Großteil meiner Erstsemestergruppe beim ersten Mensabesuch eine Currywurst holte und nicht das vegetarische Menü. Die Schlange dort war recht überschaubar. Dennoch war die Entscheidung, an die Universität Gießen zu gehen, goldrichtig. Denn ich wollte unbedingt bei Prof. Claus Leitzmann studieren, der bereits damals Ende der 1980er Jahre der Pionier für Vollwert-Ernährung und Vegetarismus mit internationalem Renommee war. Bereits nach dem Grundstudium arbeitete ich gelegentlich für ihn und daraus entwickelte sich eine langjährige, vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit, die neben vielen weiteren Projekten zu verschiedenen gemeinsamen Buchveröffentlichungen geführt hat und bis heute andauert. Im Laufe der Jahre wurde meine Ernährung immer pflanzlicher, sodass ich heute zu mindestens 95 Prozent vegan lebe. Der Rest sind sehr seltene vegetarische Ausnahmen, wie die inzwischen vielfach zitierte Butterbrezel am Bahnhof.

FREIHEIT FÜR TIERE: An welchen Forschungsprojekten arbeiten Sie aktuell?

Markus Keller: Seit 2019 läuft die Preggie-Studie, in der wir vegane und nicht-vegane Schwangere miteinander vergleichen. Wir schauen uns dabei neben dem Schwangerschaftsverlauf den Lebensmittelkonsum und die Nährstoffzufuhr mithilfe von Verzehrsprotokollen sowie die Nährstoffversorgung anhand von Blutwerten an. Bisher gibt es fast keine Studien, die sich mit veganer Ernährung in der Schwangerschaft befasst haben. Mit unserer Studie wollen wir dazu beitragen, diese Forschungslücke zu schließen. Aktuell suchen wir noch weitere Schwangere, die mitmachen möchten. Teilnehmen können Schwangere bis maximal zur 12. Schwangerschaftswoche, die sich entweder seit mindestens zwei Jahren vegan oder mit Mischkost ernähren. Im Laufe der Schwangerschaft müssen dann zu Hause zwei Ernährungsprotokolle ausgefüllt und zwei Termine in einem unserer Studienzentren in Herdecke und Hamburg wahrgenommen werden, wo wir unter anderem jeweils eine Blutprobe entnehmen. Weitere Infos gibt es unter www.preggie-studie.de.

In einem anderen Forschungsprojekt untersuchen wir, wie unsere Gießener vegane Lebensmittelpyramide sich bei Veganer/innen und Menschen, die sich gerade auf eine vegane Ernährung umgestellt haben, in der Praxis bewährt und ob die Teilnehmer/innen die Empfehlungen für eine vollwertige pflanzliche Lebensmittelauswahl mit Hilfe der Pyramide umsetzen können.

FREIHEIT FÜR TIERE: Was sagen Sie Menschen, die befürchten, dass sie nicht ausreichend mit allen Nährstoffen versorgt werden, wenn sie Fleisch, Milch und Eiern von ihrem aus der Ernährung streichen?

Markus Keller: Eigentlich müsste man die Frage auch umgekehrt stellen: Mit welchen Nährstoffen sind denn Menschen bei der üblichen fleisch- und milchreichen Mischkost nicht so gut versorgt? Hier zeigt sich beispielsweise klarer Optimierungsbedarf bei Folat, Vitamin C oder auch den Ballaststoffen.

Aber tatsächlich gibt es bei einer veganen Ernährung einige kritische Nährstoffe, auf die besonders geachtet werden muss. Hierzu zählen Vitamin B12, Kalzium, Eisen, Zink, Selen, Vitamin B2 sowie die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Kritisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die tatsächliche Zufuhr an diesen Nährstoffen bei Veganer/innen häufiger unter der empfohlenen Zufuhr liegt. Mit einer vollwertigen und abwechslungsreichen pflanzlichen Lebensmittelauswahl lässt sich aber die Zufuhr aller genannten Nährstoffe sicherstellen. Eine Ausnahme ist Vitamin B12, das unbedingt supplementiert werden muss. Übrigens empfehlen wir das mittlerweile auch bei vegetarischer Ernährung, denn einige Vegetarier/innen haben aufgrund ihres geringen Konsums an Milchprodukten und Eiern ebenfalls keinen guten Vitamin-B12-Status. EPA und DHA können über Mikroalgenöle oder damit angereicherte Pflanzenöle zugeführt werden. Alle Mischköstler, die nicht mehrmals pro Woche Fisch essen, sind auch nicht gut mit diesen langkettigen Omega-3-Fettsäuren versorgt. Ähnliches gilt für Jod, ein kritischer Nährstoff in der Allgemeinbevölkerung, wobei Veganer/innen noch häufiger einen Jodmangel aufweisen als Mischköstler/innen.

Diesen kritischen Nährstoffen steht jedoch eine ganze Fülle an günstigen Nährstoffen gegenüber, deren Zufuhr bei veganer Ernährung meist besser ist als bei Mischkost: Neben den genannten Vitaminen Folat und C sind es auch die Vitamine E und B1 sowie die Mineralstoffe Kalium und Magnesium. Und vielleicht noch wichtiger als das Thema Nährstoffversorgung ist aus meiner Sicht das präventive Potenzial pflanzenbasierter Ernährung, mit einem verringerten Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und tendenziell auch Krebs.

FREIHEIT FÜR TIERE: Die vegane Ernährung hat ja nicht nur gesundheitliche Vorteile. Ihr Buch macht deutlich, dass pflanzliche Ernährung auch eine Lösung für globale Probleme wie Klimawandel, Naturzerstörung, Abholzung der Regenwälder, Vergiftung von Böden und Grundwasser und nicht auch zuletzt den Hunger in der Welt sein kann. Das heißt, hier gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Kollegen Prof. Leitzmann über Fragen der reinen Ernährungswissenschaft hinaus. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Markus Keller: Zum einen hat mich das Thema Nachhaltigkeit in der Ernährung schon immer sehr interessiert und ich denke mit Begeisterung an die Seminarreihe Ernährungsökologie zurück, die Prof. Leitzmann zusammen mit unserem Freund und Kollegen Dr. Karl von Koerber während meines Studiums an der Universität Gießen angeboten hat.

Zum anderen ist mir als Vater von vier Kindern noch viel mehr bewusst, welche Verantwortung wir gegenüber den nachfolgenden Generationen für den Schutz und Erhalt unserer Lebensgrundlagen haben. Die Zeiten, dass wir Ernährung rein physiologisch und nährstoffzentriert denken, sind längst vorbei. Mit unserer täglichen Lebensmittelauswahl können wir sowohl individuell als auch global viel Gutes bewirken, ebenso aber auch schwerwiegende Probleme verursachen. In einigen Bereichen, etwa dem Verlust an Artenvielfalt, haben wir bereits die ökologischen Belastungsgrenzen überschritten und gefährden die Zukunft unserer Lebensgrundlagen und vor allem die unserer Kinder.

Die Einstellung »Was auf meinen Teller kommt, geht nur mich was an« ist nicht nur sachlich falsch, sondern rücksichtslos und egoistisch. Dennoch bin ich zuversichtlich, denn immer mehr Menschen erkennen, dass es auch mit unserer Ernährung so nicht weitergehen kann. Jede/r, der oder die seinen/ihren Konsum an tierischen Produkten reduziert, geht einen Schritt in die richtige Richtung. Unsere Aufgabe als Wissenschaftler/innen ist es, ihnen dabei so gut wie möglich zu helfen.

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter