Nie wieder Diabetes!

Heilung durch pflanzliche Ernährung

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Ist Linderung und Heilung von Diabetes möglich? Dr. Cyrus Khambatta, Biochemiker, und Robby Barbaro, Ernährungswissenschaftler und Master of Public Health - beide von Diabetes Betroffene -, haben für allen Arten von Diabetes eine revolutionäre Methode entwickelt: Mit einer vollwertigen und fettarmen pflanzlichen Ernährung und einem einfachen Schritt-für-Schritt-Plan kann die Insulinresistenz dauerhaft umgekehrt und der Blutzucker endlich ins Lot gebracht werden. Und noch mehr: Mit Heilung durch Ernährung können von Diabetes-Betroffene (und nicht nur diese!) ihr ideales Körpergewicht erreichen, ihre Verdauung verbessern und weiteren ernährungsbedingten Krankheiten vorbeugen. Sie gewinnen Energie, können ein aktives Leben führen und genussvoll essen, bis sie wirklich satt sind!

US-Seuchenschutzbehörde hat Diabetes als Pandemie eingestuft

Diabetes gehört zu den Erkrankungen, deren Häufigkeit auf der ganzen Welt zurzeit am schnellsten zunimmt. Weltweit haben 425 Millionen Menschen Diabetes. 2014 lag die Zahl der Diabetes-Erkrankungen weltweit noch bei 387 Millionen. In den USA leiden etwa 11 Prozent der erwachsenen Bevölkerung an Diabetes: Mehr als 29 Millionen US-Amerikaner haben Typ-1- und Typ-2-Diabetes, ganze 86 Millionen haben einen Prädiabetes.

Die US-Seuchenschutzbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat Diabetes offiziell als Pandemie eingestuft. Forscher schätzen: Bis zum Jahr 2050 wird jeder dritte US-Amerikaner einen diagnostizierten Diabetes haben.

In Deutschland leiden über 7 Millionen Menschen an Diabetes. Auch hier ist in den letzten 25 Jahren ist die Zahl der Diabetes-Erkrankungen um mehr als ein Drittel gestiegen. Experten rechnen innerhalb der nächsten Jahre mit einem Anstieg auf 12 Millionen Diabetiker in Deutschland. Schon jetzt wird jeder 10. Euro der Gesundheitsausgaben für Kosten aufgewendet, die auf Typ-2-Diabetes zurückzuführen sind.

Gefahr von Folgeerkrankungen

Durch eine Diabeteserkrankung drohen schwere Folgeschäden: Bereits geringfügig erhöhte Blutzuckerwerte können zu gefährlichen Veränderungen an den kleinen und großen Blutgefäßen des Körpers und zu Nervenschäden führen. Das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, ist für Patienten mit Diabetes zwei- bis dreimal höher als bei Nicht-Diabetikern. Auch Nierenschädigungen, Sehstörungen, diabetische Nervenerkrankungen, Sexualstörungen sowie Amputationen sind häufig Spätfolgen eines Diabetes.

»Wenn bei Ihnen irgendeine Form von Diabetes festgestellt wurde, sieht es also vielleicht so aus, als stünden die Chancen schlecht für Sie«, schreiben Dr. Cyrus Khambatta und Robby Barbaro in ihrem Buch »Nie wieder Diabetes«. »Wenn Sie zunehmen, immer mehr Geld für ärztliche Behandlungen ausgeben müssen und trotzdem weniger Energie und eine verkürzte Lebenserwartung haben, kann die Diagnose Diabetes tatsächlich eine langsam fortschreitende Katastrophe sein - es sei denn, Sie geben auf sich acht und ändern Ihre Lebensgewohnheiten.«

»Es gibt eine viel einfachere Lösung für Ihr Diabetesproblem, als Sie denken«

Und genau darum haben die beiden dieses Buch geschrieben: »Trotz beängstigender Statistiken gibt es eine viel einfachere Lösung für Ihr Diabetesproblem, als Sie vielleicht denken.« Die beiden selbst von Diabetes betroffenen Autoren erklären auf Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen und eigener Erfahrungen, wie Patienten mit Diabetes ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten optimieren können, um sich wohlzufühlen und das Risiko für Spätfolgen ihrer Erkrankung so gering wie möglich zu halten.

»Während unserer Arbeit an diesem Buch haben wir tausende von wissenschaftlichen Arbeiten zu einem breiten Themenspektrum (einschließlich kohlenhydratarmer Ernährung) gelesen und darüber gestaunt, wie viele positive Forschungsergebnisse es zur fettarmen, vollwertigen pflanzlichen Kost gibt«, so Dr. Cyrus Khambatta und Robby Barbaro.

»Wenn Sie gerne köstliche Gerichte mit Zutaten essen möchten, vor denen man Diabetiker jahrelang gewarnt hat, ist dieses Buch Ihre Chance. Denn jetzt brauchen Sie nicht mehr auf diese Lebensmittel zu verzichten oder sie nur in geringen Mengen verzehren. Essen Sie für Ihr Leben gern kohlenhydratreiche Nahrungsmittel wie Bananen, Mangos, Kartoffeln, Kürbis, Mais, Bohnen, Linsen, Quinoa und Reis? Dann dürfen Sie jetzt nach Herzenslust zuschlagen - und werden dabei sogar noch abnehmen, Ihren Blutzucker und Ihren Bedarf an oralen Antidiabetika senken oder sogar ganz ohne diese Arzneimittel auskommen.«

Robby Barbaro (links im Bild) ist Gesundheitswissenschaftler und arbeitet als Ernährungscoach für Diabetes. Im Jahr 2000 - Robby war gerade 12 Jahre alt - wurde bei ihm Typ-1-Diabetes diagnostiziert. Während seiner Schulzeit stieß er auf das Buch »Natural Cures "They" Don't Want You to Know About« (»Natürliche Heilmittel, von denen "sie" nicht wollen, dass Sie davon erfahren«). »Ich weiß noch, dass ich nach der Lektüre dieses Buches fest davon überzeugt war, meinen Typ-1-Diabetes heilen zu können«, erzählt Robby. Seit 2006 ernährt er sich mit vollwertiger pflanzlicher Ernährung und hat die Krankheit im Griff: Seither war sein Blutzucker stabil und immer gut zu steuern, obwohl er jeden Tag kiloweise Obst isst.

Robby Barbaro hat seinen Abschluss als Master of Public Health an der University of Florida gemacht. Er ist Mitbegründer der Nie-wieder-Diabetes-Methode. Sechs Jahre arbeitete er bei »Forks Over Knives«(»Gabel statt Skalpell«). Seit 2016 widmet er sich hauptberuflich der Begleitung von Menschen mit Diabetes.

Dr. Cyrus Khambatta (rechts) ist Biochemiker, ein international anerkannter Ernährungs- und Fitnesscoach und ein gefragter Redner zum Thema der ganzheitlichen Behandlung der Insulinresistenz. Seine eigene Diabetes-Erkrankung hat er mit pflanzlicher Ernährung, Intervallfasten und Sport überwunden.

Cyrus lebt seit 2002 mit Typ-1-Diabetes. Er war 22 und studierte Maschinenbau an der Stanford University, als er die Diagnose erhielt. Obwohl er alle Ratschläge der Ärzte streng befolgte, fühlte er sich müde und kaputt und begriff nicht, was mit seinem Körper los war: Beim Blutzuckermessgerät schien eine Art Zufallsgenerator zu sein. Er beschloss, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mit seiner Ernährung zu experimentieren. Mir fiel auf, dass praktisch jeder Weg, den ich beschritt, mich zum Thema "pflanzliche Ernährung" führte .

Nachdem er 2003 den Bachelor of Science in Maschinenbau erworben hatte, hängte er seine Ingenieurskarriere an den Nagel. Er studierte Ernährungsbiochemie, um die ernährungsbedingten Ursachen und Auswirkungen von Diabetes zu untersuchen und herauszufinden, wie Ernährung sich auf diese Stoffwechsel erkrankung auswirkt. 2012 promovierte er an der University of California in Berkley in Nutritional Biochemistry. Er ist Co-Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen.

Dr. Cyrus Khambatta hat gemeinsam mit Robby Barbaro die Nie-wieder-Diabetes-Methode entwickelt. So konnten die beiden mehr als 10.000 Menschen helfen, ihren Stoffwechsel mit fettarmer, pflanzlicher Vollwerternährung, Intervallfasten und Sport auf Vordermann zu bringen.



Informationen über die Nie-wieder-Diabetes-Methode (in englischer Sprache): www.masteringdiabetes.org

Die wahre Ursache von Diabetes:

Ablagerung von Fettpartikeln in Muskel- und Leberzellen

Lange war die gängige Annahme, dass Typ-2-Diabetes durch den Konsum von zu viel Zucker und zu viel kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Brot oder Kartoffeln verursacht wird.

Menschen mit Diabetes haben bekanntlich zu viel Zucker in ihrem Blut. Dieser Zucker - genauer: Glukose - ist der Treibstoff unseres Körpers. Das ist jedenfalls seine angedachte Aufgabe. Glukose liefert die Energie, damit sich unsere Muskeln bewegen und unser Gehirn denken kann.

Durch den Konsum vor allem tierischer Fette aus Fleisch und Milchprodukten lagern sich mikroskopisch kleine Fettpartikel innerhalb von Muskel- und Leberzellen ab. Diese Fettpartikel behindern die Wirkung des Insulins. Insulin funktioniert normaler weise wie ein Schlüssel: Er öffnet die äußere Zellmembran, um die Glukose in die Zelle zu lassen, um ihr die nötige Energie zu geben. Wenn aber die Glukose nicht in die Zelle kann, wo sie hingehört, lagert sie sich außerhalb unserer Zellen ab - in unserer Blutbahn. Also fehlt unserem Körper die Energiequelle, die er benötigt. Wir fühlen uns müde und schlapp. Noch schlimmer ist, dass die Glukose, die sich in unserer Blutbahn angesammelt hat, durch die feinen Blutgefäße unseres Herzens, unserer Augen, unserer Nieren und anderer Organe wandert und dort großen Schaden anrichten kann. Weil den Zellen die Glukose fehlt, produziert die Bauchspeicheldrüse noch mehr Insulin, um die Glukose doch noch in die Zellen zu bekommen. Doch durch die Fettablagerung in den Zellen wird das Insulin abgewiesen: Die Zellen sind insulinresistent geworden.

Diabetikern wird von Ärzten eine kohlenhydratarme, fettreiche Ernährung empfohlen: Viel Fleisch- und Milchprodukte und möglichst wenig Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Getreide oder Obst. Diese kohlenhydratarme, fettreiche Ernährung verbessert die Blutzuckerwerte zwar kurzfristig, langfristig steigt jedoch das Risiko für chronische Krankheiten wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Fettleber oder Krebs. Und es hilft nicht gegen die Insulinresistenz - im Gegenteil.

»Die meisten Ärzte meinen es sicherlich gut und möchten die Lebensqualität ihrer Patienten ernsthaft verbessern«, erklären Dr. Cyrus Khambatta und Robby Barbaro. »Das Problem ist nur, dass diese Ärzte in einem System ausgebildet wurden, das Symptome mit Medikamenten und chirurgischen Eingriffen zu behandeln versucht, statt der Ursache chronischer Erkrankungen auf den Grund zu gehen.« Ärzte seien dafür ausgebildet worden, Krankheiten mit Medikamenten zu behandeln und nicht mit Nahrungsmitteln.

Hoher Fleischkonsum steigert das Risiko

Produkte, die mit Tierleid verbunden sind, sind offensichtlich auch nicht gut für unsere Gesundheit.

Fett ist bekanntlich nicht gleich Fett. Tierische Fette (gesättigte Fette und Transfette) in Fleisch, verarbeiteten Fleischprodukten, Geflügel, Fisch, Milch und Milchprodukten begünstigen die Entstehung einer Insulinresistenz und erhöhen außerdem das Risiko für weitere ernährungsbedingte Krankheiten.

»
Diäten mit hohem Gehalt an gesättigten Fetten tragen kurzfristig zur Gewichtsabnahme und zu einer Normalisierung des Blutzuckerspiegels bei. Aber sie erhöhen die Insulinresistenz sehr stark, wodurch langfristig das Risiko für viele chronische Krankheiten und vorzeitigen Tod steigt«, erklären Dr. Cyrus Khambatta und Dr. Robby Barbaro in Nie wieder Diabetes .

Dr. Cyrus Khambatta erfuhr im Rahmen seines Doktorandenprogramms, dass das Standardprotokoll zur Erzeugung von Insulinresistenz bei Versuchstieren eine Ernährung mit hohem Gehalt an gesättigten Fetten und wenig Kohlenhydraten vorsah. »Die Ernährungsempfehlungen, die man Menschen in der realen Welt gibt, um Diabetes vorzubeugen oder rückgängig zu machen, entsprechen also genau dem Ernährungsprotokoll, mit dem Wissenschaftler in kontrollierten wissenschaftlichen Experimenten eine Insulinresistenz erzeugen!«

Die Insulinresistenz umkehren durch pflanzliche Ernährung

»Insulinresistenz ist eine gravierende Funktionsstörung, die vielen chronischen Stoffwechselerkrankungen zugrunde liegt - einschließlich (aber nicht nur) Typ-1-. LADA-, Typ-2-, Prä- und Schwangerschaftsdiabetes, koronarer Herzkrankheit, Arteriosklerose, Krebs, zu hohem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Fettlebigkeit, polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS), peripherer Neuropathie, Retinopathie, Alzheimer, chronischer Niereninsuffizienz und Fettleber«, schreiben Dr. Cyrus Khambatta und Robby Barbaro. Insulinresistenz erhöht also nicht nur das Risiko für Diabetes, sondern auch für die Entstehung von Herz-Kreiskauferkrankungen, Krebs und Adipositas - also den häufigsten Todesursachen.

Die Nie-wieder-Diabetes-Methode basiert auf der dauerhaften Umkehrung der Insulinresistenz. Durch eine Ernährungsweise ohne tierische Fette, also rein pflanzlich auf der Basis von Gemüse, Obst, Vollkorn und Hülsenfrüchten und wenig pflanzlichem Fett können die schädliche Fettablagerungen in den Zellen abgebaut werden, sodass sich die Insulinfunktion weitgehend normalisiert. Kohlenhydratreiche Vollwertkost senkt gleichzeitig den Blutzucker.

Rezept aus »Nie wieder Diabetes«:

Rezept aus »Nie wieder Diabetes«:

Cyrus’ Quinoa Spezial · Bild: © Sylwia Erdmanska-Kolanczyk

Rezept aus »Nie wieder Diabetes«:

Rezept aus »Nie wieder Diabetes«:

Scharfer Brokkoli-Blumenkohl-Reis · Bild: © Sylwia Erdmanska-Kolanczyk

"Sie haben Ihr Diabetesschicksal selbst in der Hand"

»Wenn Sie gerne essen, wird dieses Buch Sie begeistern«, schreiben die Autoren. »Warum? Weil es darin hauptsächlich um Essen geht. Aber Sie erfahren darin auch eine Menge über intermittierendes Fasten und körperliche Aktivität. Denn wir möchten Ihnen zeigen, wie jedes einzelne Puzzleteil dazu beiträgt, Sie von Ihrer Insulinresistenz zu heilen, und wie Sie dieses Puzzleteil mühelos in Ihr aktives Leben einbauen können.«

»Aus persönlicher Erfahrung und aus unserer Beratungsarbeit, mit der wir Tausenden von Patienten mit allen Diabetesformen zu einer höheren Insulinsensitivität verholfen haben, wissen wir, dass unsere Methode funktioniert«, so Dr. Cyrus Khambatta und Robby Barbaro. »Wir haben dieses Buch geschrieben, um Ihnen klarzumachen, dass Sie Ihr Diabetesschicksal selbst in der Hand haben. Mit der Nie-wieder-Diabetes-Methode können Sie Ihre Insulinresistenz rückgängig machen; und dadurch sinkt wiederum Ihr Risiko für die Entstehung von Diabeteskomplikationen.«

» Je mehr Appetit die Amerikaner auf Fleisch und Käse bekamen, umso höher stieg die Prävalenz von Typ-2-Diabetes. Da stellt sich natürlich die Frage: Was wäre, wenn wir genau das Gegenteil tun? Wenn wir diese ungesunden Lebensmittel in den Mülleimer werfen und uns stattdessen in erster Linie pflanzlich ernähren1
Prof. Dr. med Neal D. Barnard, Präsident des Physicians Committe for Responsible Medicine www.pcrm.org

Die Wissenschaftler des Physicians Committe for Responsible Medicine führen seit vielen Jahren Studien durch, wie die Fettablagerungen in den Zellen abgebaut werden können: durch eine Ernährungsweise ohne tierische Fette, also rein pflanzlich auf der Basis von Gemüse, Obst, Vollkorn und Hülsenfrüchten und mit nur wenig Pflanzenöl.
»In einem direkten Vergleich mit Betroffenen von Typ-2-Diabetes stellten wir dieser fettarmen veganen Diät eine konventionelle "Diabetes-Diät" gegenüber«, berichtet Dr. Barnard. »Nach 22 Wochen bewirkte die vegane Diät im Vergleich zur konventionellen Diabetes-Diät eine dreimal so starke Verbesserung der Blutzuckerkontrolle. Das war umso bemerkenswerter, weil die Testpersonen mit der konventionellen Diät sorgfältig auf stark eingeschränkte Portionsgrößen achteten und bei Kohlenhydraten große Vorsicht walten ließen. Die Testpersonen aus der veganen Gruppe konnten so viel essen, wie sie wollten - ganz ohne Einschränkungen ihrer Kalorien- oder Kohlenhydratmenge und ohne eine Begrenzung der Portionsgrößen. Sie veränderten auch nichts an ihrem Aktivitätsgrad oder ihrer Medikation. Allein die Ernährungsumstellung ließ ihren Blutzuckerspiegel drastisch sinken. Darüber hinaus verbesserten sie auch noch ihre Cholesterinwerte und nahmen ab.« Die pflanzliche Ernährungsweise ist somit eine sehr wirkungsstarke Strategie gegen Diabetes und alle damit einhergehenden Probleme.

Machen Sie Nahrung zu Ihrer Medizin!

Dr. Cyrus Khambatta und Robby Barbaro leben zusammengerechnet seit mehr als 36 Jahren mit Diabetes: »Bei uns wurde schon in jungen Jahren Typ-1-Diabetes diagnostiziert - Robby erhielt seine Diagnose vor der Pubertät, Cyrus mit Anfang 20. Als kontaktfreudige, sportliche, abenteuerlustige Jungs wollten wir wegen dieser Krankheit nicht unser ganzes Leben auf Eis legen. Also hielten wir uns an die den herrschenden medizinischen Vorstellungen entsprechende, kohlenhydratarme, fett- und eiweißreiche Kost. Trotzdem bekamen wir unseren Stoffwechsel nicht in den Griff: Unser Blutzuckerspiegel ließ sich dadurch nicht besser einstellen, und auch unsere Insulinsensitivität verbesserte sich nicht. Ganz im Gegenteil: Egal wie "perfekt" wir uns ernährten - unsere Insulinsensitivität nahm immer mehr ab, und unsere körperliche und emotionale Verfassung verschlechterte sich zunehmend.«

Obwohl sie sich damals noch nicht kannten, beschlossen beide unabhängig voneinander, die konventionellen medizinischen Ernährungsphilosophien zu hinterfragen und sich mit alternativen Ernährungsformen zu beschäftigen. Und beide kamen auf unterschiedlichen Wegen zum selben Ergebnis: Eine fettarme, vollwertige pflanzliche Kost ist der beste Weg zur Erhöhung der Insulinsensitivität. Machen Sie Ihre Nahrung zu Ihrer Medizin!

Aber enthält pflanzliche Ernährung mit viel Obst, Kartoffeln, Getreideprodukten usw. nicht sehr viele Kohlenhydrate, die man als Diabetiker meiden sollte? - Die Autoren erklären es so: »Kohlenhydratreiche vollwertige Lebensmittel erfordern nur dann große Mengen Insulin, wenn auch der Gesamtfettanteil in Ihrer Ernährung hoch ist.« Und hier sind besonders die tierischen Fette - also die gesättigten Fettsäuren - aus Fleisch, Eiern und Milchprodukten das Problem.

Durch eine fettarme, pflanzliche, vollwertige Ernährung verbessert sich ganz im Gegenteil die Insulinsensitivität: »Schon innerhalb weniger Tage nach dieser Ernährungsumstellung nahm die Insulinsensitivität bei uns beiden drastisch zu. Auch unser Energieniveau erhöhte sich, und unser Blutzucker ließ sich viel leichter einstellen.«

Heilmittel gegen Diabetes und andere ernährungsbedingte Krankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Adipositas oder Alzheimer: eine pflanzliche Ernährung auf Basis von Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten plus Vitamin B12 und Vitamin D als Nahrungsergänzung.

Gemüse und grünes Blattgemüse (darunter Kreuzblütler wie Rucola, Brokkoli und Grünkohl), Früchte und Beeren, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen und Soja stecken voller gesunder Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Sie enthalten viele lösliche Ballaststoffe, die für eine starkes Immunsystem und eine gute Darmflora sorgen und sich positiv auf den Zuckerstoffwechsel sowie den Fettstoffwechsel auswirken.

Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten komplexe Kohlenhydrate, die Power geben und sich ebenfalls positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken, weil der Körper mehr Zeit braucht, um sie aufzuspalten. Durch unlösliche Ballaststoffe machen sie gut satt und sorgen für eine gute Verdauung. Wer genügend Ballaststoffe verzehrt, verbessert außerdem seine Cholesterin werte und reduziert entzündliche Prozesse.

Die Nie-wieder-Diabetes-Methode

Dr. Cyrus Khambatta und Robby Barbaro haben ein Online-Coaching-Programm für Diabetes-Betroffene entwickelt: »Seit über vier Jahren hilft unsere Nie-wieder-Diabetes-Methode Menschen mit allen Diabetesformen, die Dosis ihrer Medikamente zu senken oder ganz darauf zu verzichten und gleichzeitig ihren Konsum kohlenhydratreicher, vollwertiger Nahrungsmittel zu erhöhen. Die meisten Prädiabetiker und Typ-2-Diabetiker konnten ihre Stoffwechselstörung dank dieses Programms sogar völlig rückgängig machen: Sie brauchten keine oralen Antidiabetika mehr einzunehmen, sich kein Insulin mehr zu spritzen und konnten ihren HbA1c-Wert auf 5,6 % oder noch tiefer senken. Patienten mit insulinpflichtigem Diabetes können ihren Basal- und Bolusinsulinbedarf oft um 10 bis 60 % reduzieren; außerdem haben sie stabilere, weniger unberechenbare Blutzucker werte und einen HbA1c-Wert zwischen 5,5 % und 6,5 %. Und nicht nur das: Tausende von Patienten konnten mithilfe unseres Programms abnehmen und ihren Blutdruck und ihre Cholesterin- und Triglyzidwerte drastisch senken. Ihre Verdauung funktionierte wieder besser, und sie brauchen keine Angst vor Diabeteskomplikationen mehr zu haben.«

Vollwertige pflanzliche Ernährung, intermittierendes Fasten & Bewegung

Zur vollwertigen fettarmen pflanzlichen Ernährungsweise kommen zwei weitere Komponenten: intermittierendes Fasten und tägliche Bewegung.

Intermittierendes Fasten (Intervallfasten) bedeutet, dass man idealerweise 16 Stunden am Tag fastet, also eine Mahlzeit am Tag auslässt. Das könnte so aussehen: Nach dem Abendessen um 19 Uhr isst man 16 Stunden - also bis 11 Uhr am nächsten Tag - nichts mehr und lässt das Frühstück ausfallen (oder man frühstückt erst um 11 Uhr). Oder man lässt das Abendessen ausfallen: zum Beispiel letzte Mahlzeit um 16 Uhr, Frühstück um 8 Uhr morgens. Eine andere Variante des intermittierenden Fastens: ein (oder mehrere) Fastentage pro Woche. Doch warum das Ganze? Die Antwort der beiden Ernährungsexperten: Verzicht auf Essen ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, Ihre Insulinsensitivität und Herz-Kreislauf-Gesundheit zu verbessern, abzunehmen und Ihr Leben zu verlängern.

Dass tägliche Bewegung wichtig ist für die Gesundheit und für ein ideales Körpergewicht, ist bekannt. Umso wichtiger ist Bewegung für Menschen mit Diabetes, denn tägliche Bewegung: verbessert die Insulinsensivität, das Energieniveau und so auch die Stimmung. Und das Gute ist: Durch die vitalstoffreiche pflanzliche Ernährung hat der Körper mehr Energie, so dass Sie auch Lust bekommen, sich zu bewegen, im Garten zu arbeiten oder Sport zu treiben.

Dr. Cyrus Khambatta und Robby Barbaro haben als Hilfsmittel »Entscheidungsbäume« entwickelt, die es Diabetesbetroffenen erleichtern, im täglichen Leben die richtigen Entscheidungen zu treffen und Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen Lebensstil und Blutzuckerprofil zu erkennen.

Das Buch enthält außerdem praktische Wochenpläne mit leckeren und nährstoffreichen diabetesgeeigneten Rezepten.

Informationen über die Nie-wieder-Diabetes-Methode (in englischer Sprache):
www.masteringdiabetes.org

Das Buch

» Dieses Buch wird Ihre Einstellung zu Diabetes grundlegend verändern. Es wurde von zwei jungen Männern geschrieben, die beide mit der Diagnose Diabetes Typ 1 leben und an der Spitze eines neuen, revolutionären Behandlungsansatzes stehen. Sie geben Ihnen einen klaren Leitfaden an die Hand, damit Sie die Physiologie der Insulinresistenz besser verstehen und Ihren Diabetes mit fundierten wissenschaftlichen Fakten umkehren können«
Dr. Michael Greger, Autor des weltweiten Bestsellers HOW NOT TO DIE

·
Erfahrungsberichte von Diabetes-Betroffenen, die neue Lebensqualität erlangten
· Wochenpläne
· Nährstoffreiche Rezepte
· Wertvolle Tipps für Training und Intervallfasten

Robby Barbaro / Dr. Cyrus Khambatta: Nie wieder Diabetes
Revolutionäre Methode gegen Insulinresistenz - für Typ 1, Typ 2, Prädiabetes und Schwangerschaftsdiabetes
Flexicover, 384 Seiten
Unimedica 2021 ISBN: 978-3-96257-243-3
Preis: 24,80

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

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Artikelnummer: 053

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter