Schüler für Tiere

Sensibilisierung für respektvollen Umgang mit Tieren

Freunde

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Bild: Shutterstock

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Kinder lieben Tiere. Sie bauen zu ihrem Hund, ihrer Katze, ihrem Kaninchen oder einem geliebten Pferd tiefe Freundschaften auf - und es ist für sie völlig klar, dass diesem Tier kein Leid zugefügt werden darf. Wenn ein Kind erlebt, dass der Opa oder ein Nachbar den Hasen, den es immer gestreichelt hat, schlachten will, wird es für das Leben des Tieres kämpfen - und wenn der Hase als Fleisch auf dem Teller liegt, sich weigern, davon zu essen. Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid von Tieren lernen Kinder erst von Erwachsenen: dass es okay ist, Fleisch zu essen, weil es ja nur ein Tier ist - und dass es einen Unterschied zwischen den geliebten Haustieren und so genannten Nutztieren gibt. Es gibt aber auch anderes Tierleid: in Delfinarien und Zirkussen zum Beispiel. Dieses Tierleid ist für Kinder nicht offensichtlich. Sie sehen gerne eine Delfin-Show, weil sie Delfine lieben, von den schönen Tieren fasziniert sind, und sie freuen sich über Löwen im Zirkus oder im Zoo. Wenn wir ihnen aber erklären, dass Delfine und Löwen in Gefangenschaft leiden und krank werden und wie grausam Delfine oder Löwen eingefangen werden, verstehen sie, dass Wildtiere in die Freiheit gehören.

Die Arbeitsgemeinschaft »Schüler für Tiere«

Die Arbeitsgemeinschaft »Schüler für Tiere«

(5. bis 9. Klasse) an der Geschwister-Scholl-Schule im hessischen Alfeld. Regelmäßig besuchen die Schülerinnen und Schüler das örtliche Tierheim. Im Herbst ist der Igelschutz ein wichtiges Thema. · Bild: Schüler für Tiere e.V.

Immer mehr Lehrer machen es sich zur Aufgabe, Kinder und Jugendliche durch Tierschutzunterricht, Projekte und Arbeitsgemeinschaften für einen respektvollen Umgang mit Tieren zu sensibilisieren. Einige haben sich im Verein Schüler für Tiere zusammengeschlossen. »Kinder und Jugendliche verstehen es sehr schnell, dass Tiere kluge und leidensfähige Mitlebewesen sind, die, wie wir, Glück, Freude, aber auch Angst und Schmerz empfinden«, sagt Sabine Luppert, Lehrerin aus Kandel in Rheinland-Pfalz und Vorsitzende des Vereins Schüler für Tiere .

Rund 20 Schülerinnen und Schüler

Rund 20 Schülerinnen und Schüler

der 5. bis 9. Klasse nehmen an der AG Tier- und Umweltschutz der Staatlichen Regelschule Robert-Bosch Arnstadt in Thüringen teil. Die Gruppe gab sich selbst den Namen »Schülerherzen stark für Tiere«.· Bild: Schüler für Tiere e.V.

10 Jahre "Schüler für Tiere"

Im Januar 2009 gründete Sabine Luppert gemeinsam mit sechs weiteren Tierschützern den Verein Schüler für Tiere e.V., der als gemeinnützig anerkannt ist. Ihr Mann, Andreas Luppert, hilft bei der Verwaltung der inzwischen über 30 Projektgruppen in Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Förderschulen sowie in Kindertagestätten: von Delmenhorst bis Oberammergau, von Recklinghausen bis Dresden. Außerdem gibt es 23 Gruppen in Rumänien sowie eine Gruppe in der Schweiz (in einer Einrichtung für geistig- und körperlich beeinträchtigte Jugendliche). Der Verein Schüler für Tiere hat rund 270 Mitglieder, Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Unterstützer bzw. Fördermitglieder.

Viele der Kinder und Jugendlichen sind nicht nur in ihrer Arbeitsgemeinschaft in der Schule aktiv, sondern bringen sich auch in ihrer Freizeit, am Wochenende und sogar in den Ferien aktiv ein: »Das Motto "dazu gehören, mitreden und etwas verändern können" ist für sie ausschlaggebend«, erklärt Sabine Luppert. »Die Kinder und Jugendlichen sind in den Gruppen als gleichberechtigte Partner in Planung, Organisation und Durchführung mit einbezogen - auch das ist gelebter Respekt!«

Die Gruppenleiter engagieren über die Arbeitsgemeinschaften und den Tierschutzunterricht hinaus in der Aufklärungsarbeit über das Projekt und die vielfältigen Zielsetzungen: durch Info-Stände, Workshops und sonstige Aktionen wie Tombolas, Flohmärkte und Verkäufe von Kuchen oder selbstgebastelten Dingen (Vogelhäuser, Hundehalsbänder, Leinen, Tierspielzeug, Hundekekse u.v.m.), um mit den Erlösen Lebenshöfe und Tierheime unterstützen zu können.

Interessierten Lehrerinnen und Lehrern sowie natürlich Schülerinnen und Schülern werden Informationsmaterialien wie z. B. DVDs, Flyer und themenbezogene Ausarbeitungen kostenlos zur Verfügung gestellt.

»Schüler für Tiere« hat auch einen eigenen youtube-Kanal mit Videos von Aktionen oder Aufklärungsfilmen.

Gruppen von »Schüler für Tiere« besuchen gerettete

Gruppen von »Schüler für Tiere« besuchen gerettete

gerettete Tiere, zum Beispiel auf dem Lebenshof »Wilde Hilde« in Oldenrode in Niedersachsen (Bild oben) oder auf dem Gnadenhof »Animal Hope« in Illingen in Baden-Württemberg (Bild unten). Die Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde, Esel, Hunde und viele weitere Tiere wurden aus schlechter Haltung und / oder vor dem sicheren Tod im Schlachthof gerettet. · Bilder: Schüler für Tiere e.V.

Durch die Freundschaft zu den Tieren

Durch die Freundschaft zu den Tieren

wird den Kindern und Jugendlichen deutlich, dass all diese Tiere ein Recht auf ein gutes Leben haben. · Bild: Schüler für Tiere e.V.

Ziel: Sensibilisierung für einen respektvollen Umgang mit Tieren und der Natur

Ziel von »Schüler für Tiere« e.V. ist die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für einen respektvollen Umgang mit Tieren und der Mitwelt. Das Projekt will durch die Vermittlung von Respekt und Mitgefühl gegenüber allen Lebewesen die Voraussetzungen für ein verständnisvolles Miteinander zwischen Mensch, Tier und Natur schaffen.

Dies beginnt mit der Aufklärung über die Zusammenhänge in natürlichen Lebensgemeinschaften, in die wir Menschen zwangsläufig und unwiderruflich eingebunden sind: Der Mensch kann ohne Natur nicht leben - die Natur ohne ihn sehr wohl!

Es gilt daher, Verständnis zu wecken für die Notwendigkeit, mit allen Lebewesen und der Natur mitfühlend umzugehen. Durch Tierschutzunterricht und in Arbeitsgemeinschaften wird dazu auch das nötige Wissen vermittelt, zum Beispiel, über welche außergewöhnlichen Fähigkeiten und Sinnesleistungen Tiere verfügen. Aus diesem Wissen erwächst die Erkenntnis und die Verpflichtung, Tiere respektvoll und ihrer Art entsprechend zu behandeln.

Und es werden Zusammenhänge aufgezeigt: So leiden für die Fleischproduktion nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen, die in Schlachtfabriken arbeiten. Hinzu kommt: Die Fleischproduktion zerstört unsere Lebensgrundlagen. Die Lunge der Erde, der Regenwald, wird für Futtermittel abgeholzt, unser Grundwasser und die Böden durch riesige Güllemengen verseucht, das Klima durch klimaschädliche Gase wie Methan, Lachgas und CO2 aufgeheizt. Die Massentierhaltung ist laut der UN-Welternährungsorganisation FAO der wichtigste Faktor der von Menschen verursachten Treibhausemissionen - noch vor dem Verkehr.

»Schüler für Tiere« Südpfalz

»Schüler für Tiere« Südpfalz

mit einer aufsehenerregenden Aktion in Landau: Die Jugendlichen verteilen kostenlos Häppchen mit angeblichem Hunde- und Katzenfleisch an Passanten, auf Schildern wir günstiges Hunde- und Katzenfleisch beworben. Mit der Aktion wollen sie zum Nachdenken anregen, warum wir die einen Tiere streicheln und die anderen Tiere essen... · Bild: Schüler für Tiere e.V.

Sich für Tiere und die Natur einsetzen

»All diese Zusammenhänge wollen wir durch unsere Arbeit vermitteln, damit Kinder zu bewussteren und nachhaltigeren Erwachsenen werden«, erklärt Sabine Luppert. »Die jungen Menschen sollen lernen, wie sich das eigene Verhalten auf ihre Umwelt und künftige Generationen auswirkt. Sie sollen die Folgen ihres Handelns bedenken lernen. Wir wollen sie aber auch stärken, für ihre Mitgeschöpfe und Mitwelt einzustehen und so zu mündigen Bürgern zu werden.«

Die Kinder und Jugendlichen lernen die vielfältigen Möglichkeiten kennen, sich für Tiere zu engagieren: zum Beispiel durch Infostände oder den youtube-Kanal von Schüler für Tiere -, durch Patenschaften für gerettete Tiere, durch Futterspenden für Lebenshöfe und Tierheime im In- und Ausland, das Basteln von Vogelfutterglocken oder Insektenhotels ...

»Schüler für Tiere« beteiligen sich

»Schüler für Tiere« beteiligen sich

an einer Demonstration gegen Wildtiere im Zirkus.

Ann-Catrin Schmidt und ihr Mann Matthias

Ann-Catrin Schmidt und ihr Mann Matthias

beim »Kindertag« im Tierheim Smeura in Rumänien. Die Hoffnung: Wenn die Kinder Liebe und Respekt zu Hunden entwickeln, wird sich langfristig etwas am Leid der Hunde in Rumänien ändern... · Bilder: Schüler für Tiere e.V.

"Schüler für Tiere" in Rumänien

»Schüler für Tiere« ist auch mit 23 Gruppen in Rumänien vertreten. Bislang gibt es hier fünf ehrenamtliche Tierschutzlehrerinnen und zwei hauptamtliche Pädagogen, die in ihren jeweiligen Schulen Tierschutzunterricht jede Woche eine Stunde Tierschutzunterricht in ihren Klassen 1 bis 4 abhalten.

»Die Arbeit in Rumänien ist besonders wichtig, da dort besonders die Kinder und Tiere stark benachteiligt sind«, sagt Sabine Luppert. »Ein wichtiger Bestandteil des Schulprojektes - in Kooperation mit der Tierhilfe Hoffnung e.V. - besteht neben der Wertevermittlung auch darin, dass ehrenamtliche Tierschutzlehrer und rumänische Pädagoginnen und Pädagogen ausgebildet und geschult werden.« Hierzu findet jährlich ein Workshop im Tierheim Smeura statt, bei dem angehende Tierschutzlehrer geschult und vorbereitet werden.

In Zusammenarbeit mit der Tierhilfe Hoffnung e.V. wurde Unterrichtsmaterial erarbeitet, welches - auf rumänisch übersetzt - kostenlos Schulen zur Verfügung gestellt wird. »Wir unterstützen außerdem die Schulen seit Jahren mit Schulmaterial«, erzählt Sabine Luppert. »Bisher haben wir mehr als 800 Schulranzen, gefüllt mit Schulmaterial, Lehrermaterialien, 20 PCs inklusive Druckern und vieles mehr nach Rumänien geschickt, außerdem Fahrräder, damit die Kinder ihren langen Schulweg leichter bewältigen können. Die Fahrräder sammeln wir durch Spenden, auf Flohmärkten oder auf dem Sperrmüll.«

Für die Projekte in Rumänien macht sich vor allem Ann-Catrin Schmidt stark, die neben ihrer Arbeitsgemeinschaft Schüler für Tiere , die sie einmal die Woche an der Geschwister-Scholl-Schule im hessischen Alsfeld anbietet, die Arbeitsgemeinschaften in Rumänien aufgebaut und rumänische Tierschutzlehrer ausbildet. Regelmäßig reist sie mit ihrem Mann Matthias ins größte Tierheim der Welt, der Smeura in Rumänien, übergibt Sach- und Futterspenden und hilft, Hunde aus dem Tierheim nach Deutschland zu vermitteln. Die Pädagogin hat das Konzept der Materialkiste Hund zusammengestellt, welche als Unterrichtsmaterial zum Einsatz kommt. Für ihren Einsatz wurde Ann-Catrin Schmidt 2018 mit dem Deutschen Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Tierschutzunterricht in einer rumänischen

Tierschutzunterricht in einer rumänischen

Grundschule · Bild: Schüler für Tiere e.V.

Tier- und Umweltschutz fördert die Selbstkompetenz und die Sozialkompetenz

Das Engagement für Tier- und Umweltschutz fördert die Selbstkompetenz und die Sozialkompetenz der jungen Menschen. Dazu gehören Selbstwert- und Verantwortungsgefühl, Kritik- und Teamfähigkeit, Engagement, Mitgefühl, Achtung, Eigenverantwortung, Geduld sowie Interesse allem gegenüber, was lebt. Sie erkennen, wie sich das eigene Verhalten auf ihre Umwelt, ihre eigene Zukunft und für künftige Generationen auswirkt. Denn: Unsere Erde gibt es nur einmal - auch wenn wir mit ihr umgehen als hätten wir mehrere...

Schüler für Tiere Südpfalz: Krötenrettung

Schüler für Tiere Südpfalz: Krötenrettung

· Bild: Schüler für Tiere e.V.

Müllsammelaktion von »Schüler für Tiere« Südpfalz

Müllsammelaktion von »Schüler für Tiere« Südpfalz

mit ihrer Leiterin Sabine Luppert.

Schüler für Tiere e.V.
Untere Hauptstr. 6
76863 Herxheim
email: info@schueler-fuer-tiere.de
Internet: www.schuler-fuer-tiere.de

Flyer & Unterrichtsmaterial:
www.schueler-fuer-tiere.de/?page_id=239

youtube-Kanal:
www.youtube.com/user/SchuelerFuerTiere/videos

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter